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MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

11.11.2019 23:59    |    nick_rs    |    Kommentare (69)    |   Stichworte: 89, Audi, Cabriolet

Was machen mit dem Cabrio?

--Ach, wer kennt das nicht. Man hat ein Auto an dem man irgendwie hängt, aber es passt absolut nicht ins Fahrprofil. So richtig genießen kann man es nicht, man hat ja schließlich auch noch 163.274 andere Projekte.

 

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Cabrio seit (lasst mich lügen) Juni zum Verkauf steht. Der Grund ist simpel: Es ist seit der Volllackierung bzw. spätestens seit dem neuen Dach sowohl optisch als auch technisch genau in dem Zustand in dem ich es immer haben wollte. Der Lack glänzt 1a, die optischen Veränderungen sind dezent aber gelungen. Die Felgen und die Tieferlegung bieten den perfekten Kompromiss aus Serienoptik und modernem Look.

 

--Aber irgendwie wird es langweilig. Was noch verändern? Was noch dran tun?

Und wohin fahren? Wenn man den Alltag nicht mehr mit dem Auto unterwegs ist, werden die Gelegenheiten Cabrio zu fahren rar. Sehr rar.

Und selbst bei den wenigen Gelegenheiten überlegt man sich das dreimal, wenn das Auto frisch lackiert ist. Kann ich am Ziel sicher parken oder haut mir jemand die Tür in die Seite? Ist alles asphaltiert oder könnten Steinschläge passieren?

Man ist deutlich vorsichtiger und weniger entspannt.

Und so kommt es, dass diese Saison mehr Euro in Fixkosten geflossen sind als Kilometer gefahren wurden.

Und dann wäre da ja noch die Luise, die noch viiieeeelll Liebe braucht.

 

Den Gedanken, das Cabrio zu verkaufen hatte ich gefühlt jedes Jahr. Jeder, der näheren Kontakt mit mir hat(te) kann davon ein Lied singen. Aber dieses Jahr wurde es dann konkret. So richtig realisiert habe ich das aber erst, als ich mit einem Interessenten verabredet war. Beim Verlassen der Wohnung zitterten die Knie, der Puls ging hoch, vielleicht floss auch ein Tränchen (ihr werdet es nie erfahren). Die Begleitung fragt mich, warum man solch ein Auto denn verkaufe, das sei ja dumm. Recht hat er. Und so war ich ganz froh, dass wir uns nicht geeinigt haben.

 

Aber was tun? Dass das Auto mehr steht als fährt wird noch mindestens ein paar Jahre so bleiben. Allerdings würde ich wenn ich wieder ein Cabrio fahren wollen würde - unabhängig vom Budget - immer ein Audi Cabriolet wählen. Exakt in dieser Konfiguration. Was also, wenn ich den Verkauf bald bereue und ein solches Auto nie wieder finde? Und nicht zu vergessen, dass im Falle eines Verkaufs ein finanzieller Verlust im 5-stelligen Bereich. Die Alternative wäre, es für die nächsten Jahre weg zu stellen und sich dann irgendwann mit einem frischen Designkonzept daran zu erfreuen.

 

Ich lasse das hier mal so offen stehen ;)

 

--

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12.11.2019 00:08    |    PIPD black

Einmotten und wegstellen.:)


12.11.2019 00:13    |    Adribau

Endlich hast du dein Cab in dem Zustand, den du haben wolltest. Ich würde mich an deiner Stelle freuen und ihn behalten. Ist bei dir der Weg das Ziel oder wie sieht es bei dir aus? Ich habe auch vor, meinen geliebten Z4 sehr lange zu behalten, mal sehen ob das auch klappt :D

 

Ich habe lange nach meinem Traumwagen gesucht und nun habe ich ihn. Bei dir würde die Suche wahrscheinlich mindestens genau so lange dauern, gerade für ungeduldige Menschen wie mich ist das eine echte Qual. Ich würde dir raten, stell dein Cab weg und überleg dir was du damit in Zukunft machen willst, wäre ja sonst sehr schade um das ganze versenkte Geld. Solange du keine Geldsorgen hast, spricht eigentlich nichts dagegen.


12.11.2019 03:20    |    ToledoDriver82

Normalerweise würde ich sagen "behalten". Es ist nun theoretisch soweit um einfach nur genießen zu können und das will man ja eigentlich auch.

Nun kann ich aber auch verstehen, dass man nach den Investitionen immer etwas übervorsichtig ist und wenn ein Auto nur rumsteht, ist das weder schön noch gut. Natürlich kommt man dann an den Punkt wo du jetzt bist. Wenn man viel Geld übrig hat, meldet man ab und "lagert" es ein, aber will man das. Und, hat man nicht auch da das Problem, dass es definitiv wieder (teure) Investitionen gibt.

Diese Entscheidung ist echt nicht einfach und ich möchte echt nicht mit dir tauschen....ich kann mich nicht mal bei der Abstimmung entscheiden. Von daher nur eins, möge der Käufer der richtige sein und ihm das Cabrio so "heilig" wie dir, dann war die Arbeit, die Nerven und das Geld nicht umsonst :)


12.11.2019 08:33    |    Tobner

Ich kenne genau das Problem, mit fast genau dem Auto. Nämlich mit meinem Audi 80 Avant. Selbes Problem: Aufwändig umgebaut, neu lackiert (nagut "neu"...vor 8 Jahren :D ) aber ich kann die Angst gut nachvollziehen. Ich nehme das Auto auch nicht mehr zum Einkaufen fahren und im Alltag fahre ich mittlerweile Firmendiesel. Aber dennoch habe ich Spaß an der Kiste. Manchmal setze ich mich nach dem Abendbrot/Brotzeit nochmal ne Stunde rein und genieße den Sonnenuntergang. Oder ich nehme das Auto wenn ich mal fix zum Kumpel oder meinen Leuten fahre und etwas abhole. Parken ist immer so ein Ding, aber wenn man aufpasst, geht das auch ohne Kratzer. Ich bin als Student jeden Tag mit dem Auto im Alltag gefahren und so bin ich "neu" lackiert in den Jahren fast 50tkm gefahren, überall geparkt, überall lang gefahren und ich habe KEINE EINZIGE Macke im Lack. Nur eine, die ich beim Zusammenbau selbst reingedonnert hab (nicht sichtbar). Vllt nimmt dir das etwas die Angst mit dem Auto zu fahren :)

 

Das ist aber so ein individuelles Ding, ich hänge an dem Auto und kann es auch durch die Umbauten schwer verkaufen. Selbst wenn würde ich fies Kohle einbüßen, deshalb bleibt er bei mir. und wenn ich ihn wegstelle und einmotte...

 

Ich würde an deiner Stelle das Auto behalten. Aus genau den von dir aufgeführten Gründen: er ist, wie du ihn wolltest, du findest sowas nicht so schnell wieder, er steht top da und du würdest beim Verkauf einbüßen. Und wenn die Kiste nicht zu deinem Fahrprofil passt, kannst du es ja noch weiter umbauen :)


12.11.2019 08:51    |    NeoNeo28

Also ich sehe sowas meist etwas pragmatischer... Wenn abzusehen ist, dass Du den Wagen eh so gut wie nie bewegen wirst, dann weg damit - für einen guten Preis. Wenn der Preis nicht zu erzielen ist, und davon gehe ich mal aus, wenn der Wagen seit Juni erfolglos zum Verkauf steht, dann behalten. Unter Wert verkaufen würde ich den Wagen nach all den Mühen und Investitionen nämlich auch nicht. Da würdest Dich dann nach kurzer Zeit richtig ärgern...

 

Blöde Situation... ;)


12.11.2019 10:22    |    Goify

Nick, ich würde den Wagen im Winter wegstellen und im Sommer ganz normal benutzen, so wie man auch einen Neuwagen trotz neuem Lack auch benutzt. Bekommt er mal einen kleinen Kratzer oder Steinschlag, besserst du das aus, bis du in 20 Jahren eine weitere Neulackierung machst. Du musst den Lack als Verschleißschicht sehen.

Fährst du den S204 nicht mehr? Im Grunde reichen dir ja Luise und Cab.


12.11.2019 11:48    |    Golfteddy164

Tja.....

Nun sind wir genau bei dem Thema....

Ich würde ihn definitiv behalten, schon gerade weil sehr viel Geld hinein geflossen ist, welches dir mit Sicherheit keiner geben wird, also ist es ein Riesengroßes Verlustgeschäft.

Der Nachfolger würde sich freuen ein Tipp Topp Auto zu haben für verhältnismäßig wenig Geld.

Ich hatte dir ja mal geschrieben, bevor du ihn verkaufst, melde dich, ich gebe ihm ein neues Zuhause...

Allerdings habe ich nun Seit Mai auch ein Cabrio, von daher hat sich das Thema erledigt....

 

Aber ich kann dich auch sehr gut Verstehen, mir geht es beim Thema Geld ähnlich... Ich habe 3 Autos, wovon im Prinzip immer nur 1 im Dauereinsatz ist, von daher eigentlich Geldverschwendung.

Allerdings ist es auch immer wieder eine Freude, wenn mein kleiner Sohn bei schönem Wetter kommt, und sagt "Papa, gehen wir Cabrio fahren".

Von daher ist mir das schon etwas Wert wenn er sich freut.

 

LG Golfteddy


12.11.2019 11:52    |    PIPD black

Zumal es kein Superdupersondereffektlack ist.;)

Da muss man sich nicht ins Hemd machen.

Lackschäden oder Dellen hab ich meinen Autos bisher meist selbst (oder die Familie) zugefügt. Von außerhalb kam da nix. Steinschläge lassen sich weitgehend vermeiden. Und wenn doch mal was sein sollte....shit happens. Davon verliert man ja nicht die Lust aufs Auto oder es ist ein Totalschaden.


12.11.2019 12:18    |    Luke-R56

Ich stand vor dem gleichen Problem und habe meinen MX5 (mein erstes Auto und langjähriger treuer Begleiter) diesen Sommer nach einigem Hin und Her verkauft. Klar, ich war sehr geknickt und werde noch immer jedes mal ein bisschen traurig, wenn ich einen NA sehe, aber es war die richtige Entscheidung. Die Kiste war zwischenzeitlich leider immer mehr zur Last geworden.

 

Jetzt hat ihn ein Fahranfänger an der Backe, der sich offenbar gut um ihn kümmert - ab und zu gibt es eine Mail mit einer Nachfrage, oder ein Update zu einer kleinen Reparatur. Auch gut so, ich hoffe, er hat genauso viel Freude daran wie ich sie hatte :)


12.11.2019 12:31    |    stepnogorsk

Entspann dich, und fahr einfach ohne zu denken wo parken und ob alles asphaltiert ist. wenn was kaputt geht reparierst du es, wenn ein kratzer rein kommt, lackierst du neu.

Ich habe mein Cabro seit 1995 (das war mein erstes Auto) Ich fahre es immer noch, und es ist immer noch alles tiptop damit. es hat jetzt eine beule an der seite, wird nächste woche repariert und gut ist. weggeben werde ich es nie :)


12.11.2019 13:38    |    Dynamix

Wenn es wirklich nur der "ich fahre den nur noch selten" Aspekt ist würde ich Ihn behalten. Irgendwann wird dich die Lust schon wieder überkommen und du fährst damit.

 

Wenn der Wagen zur finanziellen Belastung wird dann sieh zu das du Ihn los wirst.


12.11.2019 15:02    |    BenutznameSchonVergeben

Einfach konsequent einmal die Woche fahren. Obs ins Büro, zum Kunde, zum Einkaufen, zur Verwandschaft geht, bewegt werden muss er!


12.11.2019 20:06    |    remarque4711

Ich habe auch für behalten abgestimmt, der Audi steht so da, wie Du ihn wolltest. Schöne Autos, welche man liebt, verkauft man nicht. Schon gar nicht unter Wert.

 

Zitat:

Und so kommt es, dass diese Saison mehr Euro in Fixkosten geflossen sind als Kilometer gefahren wurden.

Um die Festkosten noch minimal zu senken, hätte ich noch einen Tipp:

 

Saisonkennzeichen auf 6 Monate ändern (die schadenfreien Jahre steigen trotzdem weiter), z.B. von 10 auf 09, dann musst Du im Herbst schon mal weniger bis keine Blätter entfernen :D und die Jahreskilometer auf 6.000 reduzieren (ist bei den meißten Versicherungen das Jahresminimum). KFZ-Steuer sinkt auch minimal :cool:

 

Über die Erhöhung der Selbstbeteiligung in der Kasko kannst Du auch mal nachdenken, spart sicher auch den ein oder anderen €uro ein ;).


12.11.2019 22:30    |    nick_rs

Das Auto hat bereits ein Saisonkennzeichen und so wenig km wie möglich bei der Versicherung registriert.

Und zum Büro fahren kann ich auch nicht, das mache ich mit der Bahn. Der Unterhalt ist mir erstmal etwas zu viel/Unnötig. Auf den Fahrzeugwert kommt es da weniger an.


12.11.2019 22:39    |    Dynamix

Besteht die Möglichkeit den Wagen einzumotten und Ihn dann halt mal alle paar Monate auf KZK zu fahren? Sollte ja auch wieder was sparen. Läuft der Wagen über eine normale Versicherung oder über eine Youngtimerversicherung?


13.11.2019 04:13    |    ToledoDriver82

Stimmt, als Youngtimer versichert, zahl ich für mein nur 150€ VK im Jahr


13.11.2019 07:06    |    AustriaMI

Cab behalten und den überlangen Benz verkaufen. Die Fahrten, die du mit dem Benz machst schaffst du vermutlich auch mit dem cab.


13.11.2019 08:37    |    PIPD black

Nee, das geht eben nicht. Mit dem Benz verdient er ja noch nebenher Geld als Hochzeitsfahrzeug.:p

 

@Nick Welcher Unterhaltbetrag pro Jahr wäre denn noch angemessen?

Ich meine, ein Platz in einer Scheune auf dem Land in SH bspw. kostet, wenn du Glück hast, knapp 400 € p.a.. Unser Wohni steht ein halbes Jahr für 200 € unter.

 

Da is natürlich nix mit Schrauben und so. Einfach nur abstellen und fertig.


13.11.2019 09:43    |    pico24229

Klingt vielverschprechend, besonders der Lotteriezauber :D:D


13.11.2019 13:11    |    BMW_Classic

Ich verstehe manche Leute nicht, da werden Unsummen (fünfstellig! - ohne vorher eine Nutzen/Aufwand-Rechnung aufzumachen und gerade dann, wenn es ohnehin nicht das Non-plus-Ultra ist) und dann steht der Wagen (mit Verlust) zum Verkauf.

 

Mit dem Audi 80/B4 Cabrio habe ich mich immer schwer getan, einerseits gefällt es, andererseits nicht. Wenn der nicht den richtigen Motor hat, dann wäre das noch ein "Projekt", sonst wird es mit verbessern oder anpassen schwierig.


13.11.2019 13:17    |    Tobner

Oh, jetzt gehts mit Nutzen/Aufwand-Rechnerei los. Und das bei Yountimern. Damit sollte man, wenn man alte Autos aus Spaß an der Freude hat, garnicht erst anfangen.

 

Ich habe 4 alte Autos, obwohl ich keins davon wirklich nutze. Ich habe ein Firmenwagen mit 1%-Regelung und bezahle die anderen nur zum Spaß. Obwohl ich eher denke, du störst dich an der Tatsache, dass er ihn jetzt verkaufen will, nachdem er so viel Geld investiert hat.


13.11.2019 14:11    |    ToledoDriver82

Richtig, wer beim Hobby jeden Euro nachrechnet, hat wohl das falsche Hobby. Auch können sich über die Jahre Dinge ändern,das ist nun mal so.

Ob es nun falsch oder richtig ist, das kann jeder nur für sich selbst entscheiden...einfach sind solche Entscheidungen meistens nie, gerade wenn man irgendwo doch dran hängt.


13.11.2019 15:25    |    Dynamix

Wer mit Hobbies Geld machen will soll Börsenmakler werden.

 

Bei allem anderen macht man nur Verlust. Die Sphären in denen man mit Autos Rendite macht sind für Ottonormalo nicht zu erreichen.


13.11.2019 16:04    |    dodo32

Locker bleiben, volltanken, Ölwechsel und erstmal einmotten. In 2 Jahren fließt viel Wasser die Donau runter.


13.11.2019 16:43    |    the_WarLord

In die Ecke stellen und gut. Die Kohle als abgeschrieben betrachten...

 

Ab und zu mal damit fahren, auch wenn's teurer ist als mit nem Diesel und die Kosten nicht aufrechnen. Ein Auto kostet Geld, also Geldbeutel auf und bezahlen. ;)


13.11.2019 23:21    |    MB-Youngtimer

Auf jeden Fall behalten! Habe den Fehler auch schon gemacht und hänge dem Auto heute noch hinterher. Wenn das Geld aus dem Verkauf Dir ein besseres Leben ermöglicht oder zumindest einen riesigen Traum erfüllt, ist es vielleicht das Opfer wert. Aber nur, weil das Auto ZU GUT ist zum fahren (ich kenne das und kaufe deshalb fast nur noch Autos, die schon ein paar Macken mitgebracht haben), sollte man es erst Recht behalten. Diese Schoneinstellung zeigt ja gerade Deine Wertschätzung - wenn auch auf perfide Weise.

 

Genieße das Gefühl, den Audi zu haben. Das ist mehr wert als das Geld, das Du durch einen verlustreichen Verkauf bekommst. Davon abgesehen hat das Audi Cabrio eine gute Preisprognose. Garantiert besser als Geld auf dem Sparbuch, ein neues Bad oder was auch immer. Klar, die Lager- und Instandhaltungskosten darfst Du dabei nicht einrechnen. Aber dafür hast Du ja auch keinen nutzlosen Goldbarren im Bankschließfach, sondern ein tolles Auto, mit dem Du fahren kannst - auch wenn Du es selten tust.

 

Deshalb: Nur verkaufen, wenn Du wirklich durch bist mit dem Audi und nicht aus vorgeschobener Vernunft!


14.11.2019 12:40    |    Trottel2011

@dodo32

 

Ich würde den nicht volltanken sondern leerfahren und den Rest abpumpen. Moderner Kraftstoff ist so instabil, dass es über längerer Zeit einfach unbrauchbar wird. Und Rost darin? Wird mit einem vollen Tank auch nicht besser. Alle modernen Benzinangebote enthalten per Gesetz Ethanol. Ethanol greift Metalle (sei es ein Metalltank oder Metallrohre etc.) auch mal an... Ein leerer Tank ist heute fast immer besser als ein voller Tank. Zumal man auch mit einem vollen Tank erstmal Geld bindet, und noch schlimmer: man muss den Kraftstoff später im schlimmsten Fall, wegen Kontamination entsorgen - was teuer werden kann.


14.11.2019 13:03    |    dodo32

Das ist weitestgehend richtig. Trifft jedoch nicht auf Ultimate 102 zu. Der bleibt stabil. (enthält kein Bioethanol) Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.

 

Überdies bindet Ethanol Wasser ist also im Zweifel nicht so schlecht, wie lange behauptet wurde. Mein Omega stand 8 Jahre und hatte noch über 40 Liter im Tank. Ist einwandfrei angelaufen. Natürlich hat man gemerkt, dass der Sprit alt ist, aber nach 2 x nachtanken hatte sich das erledigt. Mein Rennauto lege ich auch komplett trocken. Das hat aber andere Gründe.

 

Und ich glaube kaum, dass er das Auto 8 Jahre stehen lassen möchte :D ;)


14.11.2019 21:44    |    Diabolomk

Ultimate 102 enthält mit Sicherheit ETBE und dafür braucht man Ethanol. Nicht wenig im Vergleich zu E5.

Wobei es weniger Wasser binden kann als reines Ethanol.


15.11.2019 00:29    |    starfishy

Was noch dran tun? Android Auto/Apple Carplay Radio zum Beispiel. Hab ich in meinen 2000er Camaro eingebaut, es ist schon nett einen Youngtimer zu fahren der eingebautes Navi hat. Deiner duerfte wohl einfach oder doppel DIN haben, da ist der einbau noch einfacher, bei mir war ein neuer Deckel fuer die Mittelkonsole faellig. Rueckfahrkamera vielleicht auch noch (geht meist mit dem Navi). Gerade beim Cabrio ist die Sicht nach Hinten beim Ausparken meist nicht so berauschend.


15.11.2019 23:27    |    dodo32

Zitat:

Ultimate 102 enthält mit Sicherheit ETBE und dafür braucht man Ethanol. Nicht wenig im Vergleich zu E5.

Ja, na und? :confused::confused: Man kann sich überlegen ob man mit E 5 volltankt und im Zweifel Wasser gebunden wird oder Ultimate und dann eben nicht oder nicht so stark. Das Ultimate "kippt" meiner Erfahrung (!) nach nicht so schnell.

 

Kann jeder machen wie er meint. Der ein pumpt ab, der andere tankt voll. Abgerechnet wird immer zum Schluss. ;)

 

Und worüber reden wir hier? 1, 2 Jahre - wie lange soll er stehen? Ich denke dass man auf eine Sicht von 2 Jahren durchaus volltanken kann mit Ultimate und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, nimmt einen Benzinstabilisator. Macht man komplett leer ist alles trocken mit allen Konsequenzen, die daraus entstehen. Hmmm..


15.11.2019 23:28    |    Dynamix

Ich glaube das man nach 2 Jahren Stillstand andere Probleme hat als schlechten Sprit ;)

 

Gehe aber auch nicht davon aus das er wenn solange eingemottet wird.


16.11.2019 01:06    |    dodo32

Zitat:

Ich glaube das man nach 2 Jahren Stillstand andere Probleme hat als schlechten Sprit

Wenn man gut vorbereitet, hat man überhaupt keine Probleme. Reinsitzen, starten und los.


16.11.2019 11:35    |    the_WarLord

Komplett trocken ist nicht wirklich sinnvoll. Nimmt einem die Benzinpumpe gleich übel.


16.11.2019 21:10    |    Diabolomk

Wasserbindung ist doch von Vorteil.

E5 kippt schneller als E10


17.11.2019 23:09    |    AustriaMI

Jetzt haben ja einige kommentiert und viele abgestimmt...neugierig wäre ich, wie es nun weiter geht?


17.11.2019 23:48    |    nick_rs

Dank Kunsstofftank ist Rost kein Thema.

Neuen TÜV im Frühjahr mache ich auf jeden Fall noch drauf. Das macht gelegentliches Ausfahren mit KZK deutlich einfacher. Ansonsten. Verkaufen kann man immer.


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