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13.07.2015 20:52    |    heliBOBter    |    Kommentare (16)

Hallo Lackliebhaber und Glanzfetischisten,

 

 

nach der ausführlichen Vorstellung der Herrenfahrt Premium Kollektion, wird es nun Zeit die Produkte genauer zu betrachten. Aus diesem Grund habe ich für euch die Herrenfahrt Waschessenz auf Herz und Nieren getestet.

 

Zur Verpackung wurde bereits alles in der Produktvorstellung gesagt, alle Infos darüber findet Ihr hier. Beginnen wir also direkt mit der Autowäsche. Ein passender Kandidat war schnell gefunden. Porsche 911 von einem meiner Stammkunden. Das Auto ist aktuell mit dem Gyeon Cancoat versiegelt und in einem guten Pflegezustand. Die Verschmutzungen sind überschaubar und daher genau das Richtige um sich langsam beim Test heran zu tasten.

 

 

Das Equipment

 

 

 

Die Ausgangslage

 

 

Der erfahrene Autopfleger weiß natürlich, dass vor einer richtigen Autowäsche das Auto ordentlich eingeschäumt gehört. Also habe ich das Auto abgekärchert und meine Schaumlanze vorbereitet. Die Lanze wurde gefüllt mit 150ml ValetPro Neutral Sow Foam und ca 20ml Herrenfahrt Waschessenz. Der Rest wurde mit Wasser gefüllt.

 

 

Und ab geht die Schaumparty. Mir ist bewusst dass viele meiner Kollegen auf sehr festen Schaum stehen, ähnlich wie Sprühsahne. Allerdings kann ich mich damit nicht anfreunden, da der Schaum den Schmutz abtransportieren soll. Aus meiner Sicht hatte der Schaum also die absolut richtige Konsistenz, wobei die Hauptarbeit hier natürlich vom ValetPro Snowfoam erledigt wurde. Der leichte Spüli Geruch fällt bei der Arbeit nicht mehr auf, allerdings ist die Herrenfahrt Waschessenz so auch nichts für Anwender die viel Wert auf den Geruch eines Produktes legen.

 

 

Runter mit dem Schaum.

 

 

Die Reinigungsleistung des Schaums würde ich als gut einstufen. Natürlich entferne ich mit einem Insektenentferner noch mehr Instektenleichen, allerdings benötige ich ein weiteres Produkt. Ansonsten wurde grober Schmutz gut angelöst und konnte beim abkärchern einfach entfernt werden. Aufgrund des Preises würde ich mir aber überlegen, für das Einschäumen ein günstigeres Shampoo zu verwenden.

 

Nun folgte die Vorbereitung der eigentlichen Handwäsche. Natürlich mit 2 Eimern, die jeweils mit einem Gritguard ausgestattet sind. Hier kommen wir auch zum einzigen wirklichen negativ Punkt des Produktes. Dem Preisleistungsverhältnisses. Herrenfahrt gibt ein Mischungsverhältnis von 50ml auf 10Liter Wasser an. Ich bin sicher nicht der einzige Autopfleger, der einen 20 Liter Eimer benutzt. Das bedeutet, pro Wäsche gehen 100ml der kostbaren Waschessenz drauf ;). Man darf den Preis von 29€ der 250ml Waschessenz also durchaus als exklusiv bezeichnen.  Ob die Reinigungsleistung bei geringerem Mischungsverhältnissen gleich bleibt, habe ich bisher noch nicht testen können. Doch genug gejammert, ab mit dem Shampoo ins Wasser.

 

 

Gemischt wird mit dem Kärcher. Das geht ruck zuck und erspart mir das mischen von Hand. Außerdem wird der Schaum dabei schön dicht und man erhält eine Menge davon.

 

 

Positiv zu erwähnen ist nicht nur die Dichte des Schaumes, sondern ebenfalls seine Standzeit. Selbst zum Ende der Wäsche hatte ich noch immer Schaum im Eimer und ein tolles Gleitverhalten.

 

 

Mit einem Microfaserhandschuh wurde der Lack dann sorgsam gereinigt und von jeglichem Schmutz befreit. Dabei fällt auf, das dass Gleitverhalten hervorragend ist. Der Schmutz lässt sich leicht lösen und das ganz ohne Druck.

 

 

Weiterhin bleibt der Schaum schön dicht und verliert nicht seine gleitende Eigenschaft. Auf den folgenden Bildern kann man gut den Schaum auf dem Lack erkennen. Der Film von Wasser und Shampoo bleibt lange auf dem Fahrzeug und vermeidet so Kalkflecken.

 

 

Nach dem anschließenden abkärchern, wurde der Porsche wie üblich mit Microfasertüchern getrocknet.

 

 

Doch kommen wir zum wichtigsten, dem Ergebnis. Die Bewertung des Glanzes erspar ich mir. Ich behaupte, hier hat der Zustand des Lackes und die Versiegelung den größeren Einfluss und nicht das Shampoo. Der Lack war nach der Wäsche sehr sauber und glatt. Hier wurde das Ziel absolut erreicht.

 

 

99% der Verschmutzungen ließen sich problemlos entfernen. Einige wenige festgebrannte Insekten hinterließen leichte Spuren. Diese hätten aber auch andere Shampoos oder Insektenreiniger nicht entfernt. Hier hätte man schon zu einem Precleaner oder einer Politur greifen müssen.

 

Natürlich könnte man meinem Test jetzt vorwerfen, dass ich für ein Produkttest ein zu gut gepflegtes und versiegeltes Auto genommen habe und so das Shampoo gar nicht zeigen konnte was es wirklich kann. Das ist auch vollkommen richtig und daher habe ich einfach zu einem 2ten Fahrzeug gegriffen ;).

 

Citroen C4 stark verschmutzt und nicht versiegelt. Los geht’s! Die Verarbeitung war eins zu eins gleich wie die beim 911er. Daher lasse ich nun einfach die Bilder sprechen und kommentiere diese nur kurz und knapp.

 

 

Die Ausgangslage

 

 

Auch hier wurde das Auto mit einer Mischung von Herrenfahrt Waschessenz und ValetPro Neutral Snowfoam eingeschäumt.

 

 

Danach wurde abgekärchert und das Waschwasser vorbereitet.

 

 

Auch hier gab es wieder ein tolles Schaumbild.

 

 

Danach wurde sorgsam gewaschen, mit dem Incredimitt aus dem Hause Microfiber Madness.

 

 

Auch beim Citroen zeigte sich der tolle Schaumfilm auf dem Lack. Dieser bleibt eine ganze Weile bestehen, bevor er wieder einreißt.

 

 

Auf der Fahrerseite hab ich ein 50/50 versucht, um die Reinigungsleistung bessern zu beurteilen.

 

 

Danach abgespült und das Ergebnis begutachtet. Überzeugt würde ich sagen.

 

 

Zu guter Letzt noch einige Fotos vom Ergebnis die sich, wie ich finde, sehen lassen können.

 

 

Auch hier hat mich das Ergebnis wirklich überzeugt. Die Reinigungsleistung und das Gleitverhalten auf dem Lack ist hervorragend. Das erwarte ich aber auch von einem Produkt aus dieser Preisklasse. Fairer Weise muss man sagen, das Herrenfahrt das Shampoo nicht neu erfindet, sondern ein gutes Produkt auf den Markt wirft. Ob das den Preis rechtfertigt muss jeder für sich selbst entscheiden. Exklusivität wird sicher auch immer durch den Preis bestimmt und so muss man eben tiefer in die Tasche greifen. Vorbildlich ist die 30 Tage Geld zurück Garantie. Bei der man bei nicht gefallen, das Produkt zurück geben kann und den Kaufpreis zurück erstattet bekommt. Ich bin mir sicher, die Herrenfahrt Waschessenz hat seine Berechtigung auf dem Markt. Vermutlich nicht bei professionellen Aufbereiten, aber ganz bestimmt bei Fahrzeugliebhabern die Ihrem Auto DAS Besondere gönnen möchten. Von mir gibt’s den Daumen hoch für die Leistung und die Präsentation des Produktes. Unzufrieden bin ich mit dem Preis welcher mir einfach nicht gefallen möchte. Hier könnte Herrenfahrt über größerer Gebinde nachdenken, bei denen die Preise auch für den Profi interessant werden könnten. Nach Rücksprache mit Herrenfahrt, wurde mir bestätigt, dass genau dies der Fall ist und man darf gespannt sein wie die Preisgestaltung bei größeren Gebinden ausfällt.

 

Ich persönlich freue mich auf die weiteren Tests der Herrenfahrt Produkte und bin gespannt ob das gute Niveau gehalten werden kann. Bei Fragen zum Produkt könnt Ihr gerne kommentieren oder mir eine E-Mail schreiben. Außerdem kann ich den Support von Herrenfahrt uneingeschränkt empfehlen. Die Antwortzeit ist super schnell und man hat stets das Gefühl, das die Herrenfahrt Mitarbeiter gerne helfen. In meinem Fall möchte ich Annika von Herrenfahrt noch einmal danken, welche all meine Fragen geduldig beantwortet hat.

 

Die Herrenfahrt Waschessenz könnt Ihr hier erwerben

 

Produktlink

 

Grüße

 

Dominik - NextLevel Detailing

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04.05.2015 00:22    |    heliBOBter    |    Kommentare (9)

Hallo Freunde des gepflegten Lackes,

 

die Autopflege ist immer noch eines der höchsten Güter des Mannes. Egal ob Familienkutsche oder Sportwagen, viele Menschen lieben es Ihr Fahrzeug zu pflegen. Jeder hat dabei so seine eigene Art und wer diese in Frage stellt, kann sich auf einen verbalen Zweikampf einstellen. Doch warum ist das so? Die Antwort liegt auf der Hand. Leidenschaft und Emotionen. Und genau bei diesen Stichwörtern setzten Hersteller wie Herrenfahrt an. Ich hab die Ehre und darf euch die Premium Kollektion von Herrenfahrt vorstellen und testen. Vorab darf ich verraten, Herrenfahrt ist ein Hersteller dem es nicht nur um das Produkt, sondern eben auch um das "drum herum" geht, eben um die Leidenschaft und die Emotionen welche man sehen, riechen und fühlen kann.

 

Bevor ich mit der Produktvorstellung beginne, möchte ich einige Worte über Herrenfahrt selbst verlieren. Die kleine Manufaktur aus Mannheim mit 6 Mitarbeitern wurde im Januar 2014 von Sebastian Steininger und Andreas Werner gegründet. Ende 2014 war es dann soweit und die Herrenfahrt Produkte waren über das Internet erhältlich.Was mir besonders gefällt, ist die Tatsache das Herrenfahrt sein Wachs wirklich selbst kocht. Alle anderen Produkte werden mit abgestimmten Rezepturen von einem Hersteller gefertigt. Ich hoffe hier arbeitet man weiter an eigenen Produkten.

 

Herrenfahrt selbst schreibt über sich folgendes auf Ihrer Homepage:

Als „Herrenfahrer“ bezeichnete man bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts Autobesitzer, die ihre Wagen selbst warteten und steuerten, sowie Rennfahrer, die bei den Wettbewerben mit ihren eigenen Wagen als Amateure antraten – im Gegensatz zu den bei den Automobilunternehmen angestellten „Werksfahrern“. Der Begriff Herrenfahrer wurde für Kutscher und Motorradfahrer schon im 19. Jahrhundert verwendet, verbreitete sich jedoch erst einige Jahrzehnte später mit der Serienfertigung kleiner Automobile.

 

Shopseite

 

Doch kommen wir endlich zu den Produkten. Das was jeder Pflege Enthusiast liebt, dass Öffnen der Verpackung um endlich seine neuen Errungenschaften zu begutachten. Dabei gilt je schöner und wertiger die Verpackung, desto mehr steigt die Vorfreude auf das eigentliche Produkt und ich kann euch sagen, bei der Produktpräsentation von Herrenfahrt bekomme ich weiche Knie. Ohne zu viel vorweg zu nehmen. Hier wird von Beginn an gezeigt, dass es sich um Produkte handelt, welche in der gehoben Kategorie zuhause sind. Doch schaut selbst.

 

 

 

Umverpackung

 

Die Premium Kollektion kommt in einer wunderschönen Holzbox und einem kleinen Leinenbeutel. Ja ihr habt richtig gehört, in einer schwarzen Holzbox mit orangenem Zierelement. Beim Betrachten der Box kribbelte es mir bereits in den Fingern.

 

 

Die Box wird von Herrenfahrt aus Tannenholz gefertigt. Dadurch wirkt sie sehr massiv und bringt ein gewissen Gewicht mit sich, dass unterstützt den wertigen Eindruck umso mehr. Im Inneren sind die Produkte in einem schwarzen Schaum gebettet und machen einen traumhaften Eindruck. Es ist dieser Moment wenn man sich sicher ist, das man etwas Besonderes in seinen Händen hält.

 

 

Die Box wird durch Magnete in Boden und Deckel zusammen gehalten. Die Magnete wirken auf den ersten Moment etwas unterdimensioniert, beim Öffnen merkt man aber schnell das diese mehr als ausreichend sind. Auch die Scharniere wirken sehr stabil und machen nicht den Eindruck, dass diese irgendwann den Geist aufgeben. Soll heißen, man wird lange Spaß an seiner Premium Kollektion haben, welche nicht in den Keller sollte, sondern sichtbar in eine Glasvitrine ;)

 

 

Ein leichter (oder etwas größerer) Hauch von Dekadenz liegt in der Luft und genau so muss es sein! Wenn ich ein Autopflegemittel in diesen Preiskategorien kaufe, erwarte ich genau das. Ein wertiges Gefühl schon beim Öffnen der äußeren Hülle. Hier MÜSSEN sich andere Premium Hersteller sich einfach eine Scheibe abschneiden. Gerade Wachsliebhaber kaufen mit dem Wachs auch Emotionen und das erfüllt Herrenfahrt zu 100%. Bevor wir zum eigentlichen Inhalt kommen noch ein schneller Blick auf den Leinenbeutel.

 

 

Der Druck vermittelt einen leichten „Oldtimer Style“ und der Kordelzug will sofort geöffnet werden. Darin befindet sich das Zubehör der Premium Kollektion welches ich euch später vorstellen werde.

 

Wachs

 

Zurück zur Holzbox und ihrem Inhalt. Das Herzstück der Box ist ohne Frage das Herrenfahrt Premium Carnauba Wachs. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Hybrid Wachs welche die positiven Eigenschaften von natürlichen und synthetischen Inhaltsstoffen vereinen soll. Dabei liegt der Carnauba Wachsanteil bei 35%. Diese Kombination verspricht laut Hersteller eine Standzeit von bis zu 10 Monaten. Ob diese Angaben wirklich erreicht werden, wird sich zeigen. Dazu erfahrt ihr Mehr in den einzelnen Produkttests. Das Wachs selbst wird in einem edlen schwarzen Wachspott mit weißer Aufschrift angeliefert. Auf dem Aludeckel prangt das Herrenfahrt Logo welcher wunderbar in dem sauber gefertigten Gewinde schließt.

 

 

Nach dem öffnen, steigt einem sofort ein süßlicher Duft in die Nase. Im ersten Moment kam er mir leicht chemisch vor, was wohl an den synthetischen Inhaltsstoffen liegt. Allerdings verschwand dieser Nebengeruch schnell und das süßliche blieb in der Nase. Das Wachs selbst hat eine gelb-beige Farbe und eine sehr weiche Konsistenz.

 

 

Beim ersten Probedruck versank mein Finger sofort. Außerdem fiel auf, wie schnell das Wachs schmilzt. Meine Körperwärme reichte um das Wachs innerhalb von Sekunden zum anschmelzen zu bringen.

 

 

Ich bin auf den ersten Auftrag gespannt, kann mir aber schon denken, dass das Wachs mit seiner Konsistenz zur Überdosierung verleiten kann.

 

Einzelpreis 198€ - 160gr

 

Shoplink

 

Reiniger

 

Ergänzt wird die Kollektion mit allem was man für seinen vierrädrigen Liebling braucht. Dabei fiel mein ein erster Blick direkt auf die Aluminium Dosen. Eine absolute coole Optik mit der schwarzen Beschriftung und den orangen/weißen Highlights. In den Dosen befinden sich Waschessenz, Reinigungsextrakt und die Politur.

 

 

Beim Öffnen fällt der Kunststoffverschluss auf der die Flasche versiegelt. Dieser lässt sich leider nur sehr schwer entfernen. Vielleicht liegt es an meinen Großen Händen und Fingern aber ich hab wirklich zu kämpfen gehabt. Gut dass man die Prozedur nur beim ersten Mal über sich ergehen lassen muss.

 

 

Shampoo

 

Kommen wir zum ersten der drei Produkte, die Waschessenz. Bei den meisten Herstellern als einfaches Autoshampoo bekannt wird bei Herrenfahrt schon beim Name auf Exklusivität gesetzt. Für viele ein wichtiges Kriterium ist bei Shampoos der Duft. Dieser konnte mich nicht vollständig überzeugen. Ich empfinde es als leichten Spüli Geruch, nicht unangenehm aber auch kein Highlight. Das Mischungsverhältnis wird mit 50ml Essenz auf 10Liter Wasser von Herrenfahrt angegeben. Ein absolut gängiger Wert der weder nach oben noch nach unten ausbricht.

 

Einzelpreis 29€ - 250 ml

 

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Reiniger/Gleitmittel

 

Das nächste Produkt aus der Dose ist das Reinigungsextrakt. Im ersten Moment hatte ich kurzzeitig Angst dass ich das Reinigungsextrakt direkt aus der Flasche auf den Lack kippen muss, aber natürlich hat Herrenfahrt auch hier mit gedacht. Bei dieser Dose wurde ein Sprühkopf beigelegt, da es als Gleitmittel für die Lackreinigungsknete verwendet wird. Auch nach mehrfachem schnüffeln an der Flasche konnte ich den Geruch nicht wirklich ermitteln. Man riecht im Allgemeinen nur sehr wenig.

 

Einzelpreis 29€ - 250 ml

 

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Politur

 

Die dritte Dose im Bunde beinhaltet die Politur der Kollektion. Der leicht säuerliche Geruch konnte mich beim Öffnen gar nicht überzeugen. Ob es sich unangenehm beim Verarbeiten auswirkt muss sich zeigen. Ich habe direkt einen Tropfen Politur zwischen Daumen und Zeigefinger zerrieben. Mir kommt die Konsistenz sehr flüssig und ölig vor was aber nicht ungewöhnlich für Polituren ist, welche sich im Hochglanz Bereich finden. Was mir als professioneller Aufbereiter stört ist die Zugabe von Wachs in der Politur. Ich möchte das „wahre“ Ergebnis erkennen und keine Kratzer welche von den Rückständen der Politur verdeckt werden. Bei Hobbyanwendern welche vor allem mit der Hand arbeiten und daher lange nicht eine Defektkorrektur erreichen wie professionelle Anwender, mag das allerdings wieder ein Vorteil sein. Auch hier hat Herrenfahrt mitgedacht und ein Pumpspender beigelegt.

 

Einzelpreis 35€ - 250 ml

 

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Detailer / Sprühversiegelung

 

Umrahmt werden die 3 Aluminiumdosen von zwei sehr stylischen Sprühflaschen welche die Schnellversiegelung und den Sprühglanz – Detailer beinhalten. Im Herrenfahrt Stil sind diese ebenfalls mit einer weißen Beschriftung und orangenen Highlights versehen. Die Flasche liegt wirklich hervorragend in der Hand, was bei meinen großen Händen sonst nicht immer der Fall ist. Optik und Funktionalität werden hier bestens vereint. Man merkt deutlich das Herrenfahrt seine Hausaufgaben gemacht hat.

 

 

Zu beiden Produkten bleibt vorerst nicht viel zu sagen und der Anwendungstest wird zeigen müssen was sie können. Farbe und Geruch liefere ich hier nach, sobald ich die Produkte an einem Fahrzeug testen kann. Auch die Qualität der Sprüher werden sich dann unter Beweis stellen müssen.

 

Sprühglanz

 

39€ - 300 ml

 

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Schnellversiegelung

 

39€ - 300 ml

 

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Lackreinigungsknete

 

Als letztes Produkt folgt die Reinigungsknete. Hier hatte ich auch bei Herrenfahrt keine große Ansprüche was die Präsentation angeht. Immerhin ist es „nur“ Knete und bei vielen Herstellern kommt diese nur in Plastik umwickelt beim Kunden an. Herrenfahrt zeigt, es geht auch anders. Hier kommt die Knete tatsächlich in einem Glastiegel. Der Deckel ist wie beim Wachs aus Aluminium mit einem Herrenfahrt Logo. Natürlich ist das Produkt im Tiegel weiter in einer Plastikhülle um die Knete vor der ersten Nutzung frisch zu halten. Beim ersten Anfassen wirkt die Knete schön weich und geschmeidig. Der Geruch geht wie bei fast jeder Knete auf dem Markt leicht ins Chemische, wobei man seine Nase schon direkt an die Knete halten muss um etwas zu riechen.

 

Einzelpreis 25€ - 100gr

 

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Zubehör

 

Zu guter Letzt kommt man zu etwas weiterem Besonderem, was ich so noch nie gesehen habe. Ein kleines wunderschönes Buch, in welchem man etwas zur Geschichte von Herrenfahrt erfährt aber auch Anleitungen und ein Pflege- und Ausfahrtentagebuch findet. Diese Kleinigkeiten machen einfach den Unterschied und lassen die Kollektion zu etwas Besonderem werden. Es wird sicher Anwender geben, die sich fragen was sie damit sollen, aber Jemand wie ich, der mit Emotionen und Leidenschaft der Autopflege frönt, wünscht sich genau so etwas.

 

 

Zeit um einen Blick in den Leinenbeutel zu werfen. Als erstes der Gesamtüberblick der Produkte die sich in ihm verstecken.

 

 

Tücher

 

Kommen wir zur den Tüchern

 

 

Das „Glanztuch“ ist ein langfaseriges Mircrofasertuch welches wunderbar weich ist. Herrenfahrt gibt eine Grammatur von 600gr/qm an. Um das zu prüfen ging das Tuch auf die Küchenwage wo es 109 Gramm auf die Waage brachte. Umgerechnet macht das dann sogar 681gr/qm. Daumen hoch Herrenfahrt! Ein wirklich angenehm verarbeitetes Tuch welche seine Stärken sicher beim Wachsabtrag hat.

 

Einzelpreis 19€ - Größe 40 x 40 cm

 

Shoplink

 

 

Das Reinigungstuch unterscheidet sich zum Glanztuch mit seinen beiden unterschiedlichen Seiten. Auf der kurzfaserigen Seite prangt ein Herrenfahrt Logo, was mir optisch super zusagt. Im Test muss sich allerdings zeigen, ob das so praktikabel ist. Ich vermute dass die bedruckten Fasern deutlich schlechter Flüssigkeit aufnehmen. Die langfaserige Seite ist Druck frei und schön weich. Toll finde ich die Farbe des Tuches. Ich mag persönlich helle Tücher am liebste, da man so am schnellsten sieht, wie viel Schmutz sich im Tuch befindet. Herrenfahrt selbst gibt keine Angaben zur Grammatur. Meine Küchenwaage zeigte 71 Gramm an, was eine Grammatur von 443gr/qm bedeutet.

 

Einzelpreis 17€ – Größe 40 x 40 cm

 

Shoplink

 

 

Polier- und Waschpuck

 

Ebenfalls im Leinensack befindet sich der Wachs- und Polierpuck. Von der Form gleich, unterscheiden sie sich aber in Farbe und Härte. Die Haptik beider Pucks ist sehr angenehm und beide liegen gut in der Hand. Aktuell ist der Wachspuck für die Wachsdose zu große, Herrenfahrt empfiehlt für die Entnahme Ihren Holzspachtel, ich würde aber einen kleineren Puck vorziehen.

 

Viel mehr Worte lässt es sich aber nicht über die Pucks verlieren. Solide aber auch nichts umwerfend Neues.

 

Einzelpreis 11€ / Stück

 

Shoplink - Wachspuck

 

Shoplink - Polierpuck

 

 

Ebenfalls in der Box enthalten waren einige Herrenfahrt Postkarten mit sehr schicken Motiven. Ich liebe solche Details und kann nicht genug davon bekommen. Egal ob hochwertige Kataloge, Flyer oder Postkarten werten eine Produktreihe in meinen Augen immer auf.

 

 

Fazit:

 

Ein kurzes Fazit sei mir bereits in der Produktvorstellung erlaubt. Ohne die Produkte von der Leistung beurteilen zu können bin ich von Ihrem Auftritt begeistert. Eine unglaubliche Detailverliebtheit bis fast zur Perfektion. Einzig die Gerüche der Produkte (das Wachs ausgenommen) konnten mich nicht überzeugen. Ich erwarte hier einfach mehr von einer solchen Produktlinie. Nach Rückfrage wird an den Gerüchen gearbeitet, allerdings wird bewusst auf zu viele künstliche Duftstoffe verzichtet, ein authentischer „Werkstattduft“ ist das Ziel.

 

Ich bin gespannt ob die Produkte genauso überzeugen wie ihr erster Auftritt. Erwarten darf man es, die Premium Kollektion liegt immerhin bei 435€. Dafür erhält man ein Wachs "Made in Germany" umrahmt von toll präsentierten Produkten. Ich bin auf jeden Fall gespannt und werde weiter berichten.

 

 

Link zur Box

 

Fragen beantworte ich wie üblich schnellstmöglich per Mail oder Kommentar.

 

Grüße

 

Dominik - NextLevel Detailing

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18.04.2015 01:25    |    heliBOBter    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Anleitung

Hallo zusammen,

 

Mittlerweile ist es wohl eines, wenn nicht Das, bekannteste Hilfsmittel in der Autopflege Szene. Das Microfasertuch. Wo früher noch Baumwolltücher und Polierwatte verwendet wurden, haben diese mittlerweile die Microfasertücher in den verschiedensten Varianten abgelöst. Microfaser gilt als extrem Fusselarm und weich, was Sie hervorragend für unsere Arbeit macht. Sie besitzen eine gute Flüssigkeitsaufnahme und sind universal verwendbar. Autopflege Firmen haben Ihr Potential entdeckt, weiterentwickelt und Sie auf den heutigen Stand gebracht. Möchte man sich die genannten Vorteile der Mikrofasertücher lange erhalten gehört die richtige Pflege dazu und das bringt mich zu meinem eigentlichen Thema. Die Wäsche unserer geliebten Tücher und Pads. Ich werde versuchen in meiner „Anleitung“ auf die gängigsten Fragen und Mythen ein zu gehen.

 

Was benötigt man zu Beginn? Richtig, schmutzige Microfasertücher und Pads.

 

 

Schnell sortiert kann es dann auch los gehen. Links Pads, Rechts Tücher und ab in den Waschkeller.

 

 

Beginnen wir mit der Microfaserwäsche.

 

Die Tücher kommen in die Waschmaschine bei 40-60 Grad und 600-1200 Umdrehungen. Klar sollte sein, je weniger Hitze und Umdrehungen, um so schonender die Wäsche für die Tücher. Meine Wahl bezieht sich immer auf die Verschmutzung, je schlimmer diese ist, desto höher wähle ich die Umdrehung und die Hitze.

 

 

Mittlerweile gibt es viele geeignete Waschmittel auf dem Markt. Aktuell habe ich selbst Nölle und Perwoll Zuhause. Eine kleine Auflistungen findet Ihr weiter Unten in den FAQ.

 

 

Die richtige Dosierung wählen und rein in die Waschmaschine. Die Dosierung findet man auf der Rückseite der jeweiligen Flaschen und ist nicht zu unterschätzen. Wählt man eine zu hohe Dosis, setzt sich das Waschmittel auf den Fasern ab und verschlechtert die Flüssigkeitsaufnahme der Tücher.

 

 

Tücher die doch leicht zu Fuseln neigen, kommen in einen Wäschesack, genau so wie Tücher welche nur zu Schmutzarbeiten gebraucht werden. Somit verhindert man das sich gute Tücher grobe Dreck Partikel und Flusen einfangen.

 

 

Nach der Wäsche geht es ab in den Trockner, aber nicht ohne die Tücher vorher auszuschütteln. Der ein oder Andere wird sich denken das er sich diesen Arbeitsgang sparen kann, aber ich kann versprechen, dass die Tücher dadurch deutlich flauschiger aus eurem Trockner kommen. Um die Tücher nicht zu zerstören werden sie per "Pflegeleicht" Programm getrocknet. Reicht die Stunde nicht aus, lasse ich die Maschine ein zweites Mal laufen.

 

 

Jetzt noch Ordnung in die Sache bringen und Ihr seid bereit für den nächsten Einsatz. Faule Personen können natürlich auch das Chaos Prinzip beibehalten ;)

 

 

 

Weiter geht es mit den Pads. Diese wasche ich immer, vor der eigentlichen Wäsche in der Maschine, per Hand aus. Das kostet mehr Zeit, bringt aber aus meiner Sicht die besten Ergebnisse. Dazu verwende ich Fettlöser verschiedener Marken. In diesem Fall der W5 Multi-Fett-Reiniger.

 

 

Ab damit ins Waschbecken und kräftig einsprühen.

 

 

Das Ganze lasse ich 20 Minuten einwirken, bevor ich das Waschbecken mit lauwarmen Wasser fülle.

 

 

Nach weiteren 30 Minuten werden die Pads ausgebürstet und durchgewalkt. Das Ergebnis kann sich schon ganz gut sehen lassen.

 

 

Danach geht es ab damit in die Maschine. 40Grad und 400 Umdrehungen um die Pads nicht zu zerstören. Aber Achtung, das Alles ist keine Garantie dafür das sich das Trägermaterial nicht vom Pad löst. Pads sind Verschleißmaterial und irgendwann gehören sie einfach in die Tonne oder zu anderen Zwecken missbraucht.

 

 

Fell Pads wandern ebenfalls in einen Wäschesack. Zum einen um Flusen zu vermeiden, zum anderen um sie zu schützen.

 

 

Nach der Wäsche hat man super saubere Pads.

 

 

Noch auf die Fensterbank zum Trocknen und sie sind wieder einsatzbereit.

 

 

Das war es dann auch schon. Eure Tücher und Pads sind für den nächsten Einsatz perfekt vorbereitet. Eure Tücher sind flauschig weich und eure Pads sind porentief rein. Wer sich an diese einfachen Regeln hält wird somit lange Spaß an seinem Material haben.

 

 

 

Die ein oder andere Frage ist noch offen? Mehr findet Ihr in den FAQ.

 

Müssen neue Tücher gewaschen werden?

Nein müssen sie nicht. Gefolgt vom einem großen „Aber“. Bei der Produktion von den Microfasertüchern kann es vorkommen, dass sich lose Produktreste in den Tüchern befinden. Diese werden bei der ersten Wäsche entfernt. Dazu kommt das nach der ersten Wäsche die Flüssigkeitsaufnahme noch einmal zunimmt. Ich gehe davon auch hier „Reste“ der Produktion auf der Faser liegen und die Flüssigkeitsaufnahme verschlechtern. Grundsätzlich ist eine Wäsche vor der ersten Nutzung nicht nötig, bringt aber Vorteile mit sich.

 

Können Microfasertücher in die Maschine mit Nicht-Microfaser Wäsche?

Die feine Struktur der Microfasertücher hat die Eigenschaft Fussel, Flusen und andere kleine Verunreinigungen „fest zu halten“. Das birgt den Nachteil dass bei der Wäsche mit Alltagskleidung genau diese Dinge von der Kleidung in die Microfasertücher wandern. Ich rate daher also dringend davon ab die MFs mit normaler Wäsche zu waschen. Sollte man nur wenige Microfasertücher für eine Wäsche haben und möchte die Waschmaschine ungern für wenige Tücher laufen lassen, gibt es die Möglichkeit die Microfasertücher in Wäschesäcke zu packen. Bilder davon findet Ihr in der Waschanleitung.

 

Müssen Microfasertücher nach der Benutzung sofort gereinigt werden?

Ich habe die Erfahrung gemacht dass eine unverzügliche Wäsche nach Benutzung den besten Erfolg erzielt. Politur-, Wachs-, und Versiegelungsrückstände trocknen ein und erschweren dem Waschmittel die Reinigung der Tücher. Bei einigen Versiegelungen empfiehlt es sich sogar die Tücher direkt nach der Benutzung in einen Eimer mit Wasser und einen Schuss Waschmittel zu werden, um ein Eintrocknen zu verhindern. Funktioniert aber auch super bei Pads!

 

Welches Waschmittel?

Da Microfaser mittlerweile ein weit verbreitetes Produkt ist, gibt es natürlich auch spezielle Waschmittel für diese. Hier entscheidet schlussendlich die Vorlieben des jeweiligen Nutzers. Zur Verdeutlichung habe ich euch hier einige Beispiele Aufgelistet.

 

- Nölle

- Petzoldt's Spezial Waschmittel

- Perwol Aktiv & Sport

- Chemical Guys Microfiber Rejuvenator

- Gyeon TowelWash

 

Ein absolutes „No Go“ stellt Weichspüler da. Dieser verklebt die Faser und stört somit die Aufnahmefähigkeit des Tuches. Sollte es doch einmal passieren, dass Tücher ausverstehen mit Weichspüler in Berührung kommen, wäscht diese einige Male mit einem geeigneten Waschmittel und die Funktion sollte wieder gegeben sein. Wundermittel wie Essig oder Zitronensäure kann ich nicht bestätigen. Ich habe Beides versucht und keinen Unterschied feststellen können. Vielleicht weil meine Tücher immer gut gepflegt werden.

 

Trockner oder Lufttrocknen?

Beides ist möglich. Der Trockner erzielt allerdings die besseren Ergebnisse. Bei der Lufttrocknung ist darauf zu achten die Tücher nicht zu lange hängen zu lassen. Ich kenne das Phänomen von meinen Handtüchern. Wenn diese zu lang in der Sonne hängen werden sie knallhart. Um ein richtige flauschiges Ergebnis zu erzielen ist ein Trockner aber unabdingbar. Um eine lange Lebenszeit zu garantieren, empfehle ich die Tücher nicht „tot“ zu trocknen. Oft reicht ein Durchgang „Pflegeleicht“ und die Tücher sind trocken genug.

 

Sonstige Tipps

Eure Tücher sind teuer. Behandelt sich auch so. Werft sie nicht auf den Boden und trennt stark verdreckte Tücher von saubereren. Ich benutze hier zwei günstige Klappboxen in die ich meine Tücher werfe und danach in den Waschkeller bringe. Die Klappboxen sind einfach zu reinigen und sind gut zu verstauen. Egal wie sorgsam ihr mit euren Tüchern seid. Mit der Zeit verlieren sie einfach an ihrer Weichheit. Dies bedeutet aber nicht dass Ihr sie entsorgen müsst. Ich degradiere diese Tücher für alle Arbeiten die nicht direkt mit dem Lack zu tun haben. Tücher die auf den Boden gefallen sind gehören direkt in die Wäsche und gegeben Falles kurz ausgebürstet.

 

Sollten noch nun noch Fragen offen sein, rein damit in die Kommentare :)

 

Grüße

 

Dominik - NextLevel Detailing

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15.04.2015 01:19    |    heliBOBter    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: 430, Ferrari

Hallo Freundes des gepflegten Lackes,

 

ich möchte euch heute einigen Ergebnis Fotos eines F430 präsentieren. Angedacht war ein umfassender Bericht mit allem drum und dran, doch dazu kam es leider nicht. Doch zurück zum Anfang. Vor einiger Zeit bekam ich eine Anfrage einen F430 aufzubereiten. Ich sagte schon zu, als mir der Besitzer sagte das ich ins Saarland kommen müsste. Genauer, nach Saarwellingen. Aber hey, was tut man nicht alles für solche Autos dachte ich mir, packte meine Sachen und fuhr die ca. 250km ohne lange nachzudenken und ohne zu wissen was mich erwartet.

 

Bei Ankunft wurde sofort klar, die Schönheit war super gepflegt, der Lack aber vom Vorbesitzer ordentlich geschunden. Ich hoffte auf einen weichen Lack, immerhin hat mir ein befreundeter Aufbereiter damit Hoffnung gemacht, doch leider wurde ich enttäuscht. Ich empfand den Lack als wirklich hart. Viele konvexe und konkave Stellen kosteten mich viel Zeit für ein perfektes Ergebnis. Lange Rede kurzer Sinn, ich wollte das beste aus dem Lack heraus holen und meine Zeit nicht mit Fotografieren verschwenden. So entschied ich mich den Bericht aufzugeben und mich auf Ergebnissfotos zu beschränken.

 

Ich hoffe die wenigen Bilder gefallen euch trotzdem. Das Auto wurde mit Mohs+ versiegelt (2 Schichten Mohs, 1 Schicht Phobic)

Infos zum Coating finden Ihr auf der Hersteller Seite

Die Defektkorrektur liegt bei 90% aufwärts. Die Seitlichen Lufteinlässe waren wirklich heftig verkratzt welche das Ergebnis minimalst schmälerten.

 

UPDATE:

Ich habe einige wenige "Vorher Fotos" und sogar 2 50/50 von den ersten Testspots auf der Motorhaube beigefügt. Ich hoffe so kann man wenigstens erahnen was dem Lack gutes getan wurde. Einige Kommentare hatte das ja zu recht kritisiert und Ihr habt recht damit wenn Ihr sagt, das man ohne den Vorher Zustand den Nachher Zustand nur schlecht bis gar nicht bewerten kann.

 

Vorher

 

50/50 der ersten Testspots

 

Beim ersten Bild erkennt man ganz gut, das die Kombination aus Pad und Politur nicht genug war um alle Defekte zu entfernen. Hier half nur ein weiterer Durchgang oder eine andere Kombination.

 

Ergebnis

 

Bei Fragen stehe ich euch wie üblich zur Seite. Auch Kritik oder Feedback könnt Ihr in den Kommentaren los werden. Nur so werde ich besser. Ein "nicht lesenswert" hilft mir leider nur bedingt, da ich nicht weis was ich verändern muss.

 

Viele Grüße

 

Dominik - NextLevel Detailing

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01.04.2015 23:05    |    heliBOBter    |    Kommentare (76)

Hallo Freunde des gepflegten Lackes,

 

immer wieder bekomme ich zu meinen Beiträgen im Forum oder hier im Blog, Fragen per PN oder als Kommentar in den Blogbeiträgen.

Das hat mich auf die Idee dieses Beitrages gebracht. Hier habt ihr die Möglichkeit Fragen rund um das Thema Fahrzeugpflege zu stellen. Ich versuche euch schnellstmöglich mit Hilfe zu versorgen. Sollte ich einmal nicht weiter wissen, werde ich euch an die richtige Stelle leiten, wo Ihr schnell mit Hilfe versorgt werdet.

 

Das Motto des Beitrags, "Dumme Fragen gibt es nicht". Also seid ganz ungehemmt und versorgt den Beitrag mit euren Kommentaren. Ich hoffe so, vielen Leuten die sich im Forum eher zurück halten, helfen zu können. Außerdem freue ich mich auf interessante Unterhaltungen rund ums Thema Fahrzeugpflege mit allem was dazu gehört.

 

Um euch ein bisschen Input zu liefern, hier einige Themen zu denen Ihr eure Fragen stellen könnt. Ist euer Thema nicht dabei, trotzdem rein damit ;)

 

Handwäsche

 

 

Defektkorrektur / Politur

 

 

Lackversiegelung

 

 

Felgenreinigung / Felgenversiegelung

 

 

Cabrioverdeckreinigung / Versiegelung

 

 

Innenraumpflege

 

 

Lederreinigung

 

 

Wie bei vielen Themen gilt, viele Lösungen führen zum Ziel. Meine Antworten sind nicht in Stein gemeißelt, haben sich bei mir aber bewährt. Natürlich können und sollen sich auch andere Erfahrene User an den Konversationen beteiligen.

 

ANMERKUNG:

Bilder helfen bei der Bewertung von Schäden und der Beratung zur Instandsetzung. Bitte hängt direkt ein Bild von eurem Problem an. Das erleichtert mir das Antworten und garantiert euch genauere und Fall bezogene Antworten. Danke

 

Viele Grüße

Dominik - NextLevel Detailing

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29.03.2015 03:52    |    heliBOBter    |    Kommentare (42)    |   Stichworte: 530d, 5er, Aufbereitungsbericht, BMW

Hallo Freunde des gepflegten Lackes,

 

endlich hat auch bei mir die Saison wieder begonnen und ich hoffe ich kann euch in Zukunft wieder mit einigen Berichten beglücken.

 

Leider habe ich bei dieser Aufbereitung nicht alle Arbeitsschritte dokumentieren können, da mir die Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Auch auf die Vorher Fotos müsst Ihr aus diesem Grund leider verzichten. Allerdings kann ich euch einige wunderschöne "50/50" und "vorher/nachher" Fotos von einem Waschstraßen geplagten Lack zeigen. Fangen wir an.

 

Daten:

BMW 530d GT

ca. 100.000 km

Farbe: Saphirschwarz metallic

Zustand: Regelmäßiger Waschanlagenbesuch / Dienstfahrzeug

Sprich ein gut gepflegtes Auto mit schweren Defekten.

 

Wie erwähnt wurde das Auto regelmäßig in die Waschstraße gebracht. Das ist auch die Ursache für diesen total matten und verkratzten Lack. Im Grunde ist das Fahrzeug dass beste Beispiel dafür, was die selbst hoch gelobten Textilwaschanlagen für Schäden am Lack anrichten können. Doch ich möchte euch direkt mit Bildern versorgen und nicht zu lange quatschen.

 

Los geht es mit der Fahrertür.

 

 

Vor allem der untere Teil der Tür war in Katastrophalem Zustand. Der Lack hatte soviel Kratzer das kaum eine Spiegelung möglich war.

 

 

Nach 2-3 Durchgängen mit der Rupes LHR15 und der Menzerna 400 entstand das erste 50/50 Foto. Gefahren wurde die Politur auf verschiedenen Microfaserpads.

 

 

und näher ran

 

 

Auch der untere Teil wurde wieder auf Vordermann gebracht. Für enger Stellen wechselte ich von der Rupes LHR15 auf die LHR75.

 

 

Fahrertür komplett

 

 

genaue Lack Kontrolle

 

 

Weiter ging es mit der hinteren Tür der Fahrerseite. Der gleiche schlimme Zustand wie schon bei der Fahrertür.

 

 

Auch hier ging es mit der Rupes LHR15 und der Menzerna 400 den Kratzern an den Kragen.

 

 

Die komplette Tür mit genauer Lack Kontrolle.

 

 

Beim hinteren Kotflügel gab es dann mal Diagonale 50/50. In dieser Reihenfolge Vorher - 50/50 - Nachher

 

 

Weiter ging es mit dem vorderen Kotflügel auf der Fahrerseite. Gerade der Teil um den Blinker herum habe ich mit der LHR75 bearbeitet. Hier lohnt sich einfach eine kleiner Maschine mit kleinem Teller. So erreicht man auch wirklich alle Defekte an den Kanten.

 

 

Nochmal eine genaue Kontrolle.

 

 

Kurze Pause und weiter geht es auf der andere Seite des Fahrzeuges. Kotflügel vorne. Vorher und Nachher.

 

 

Zügig weiter zur Beifahrertür. Schrecklicher Zustand, gleiche Wahl des Werkzeugs. Vorherbild

 

 

50/50 inkl. Closeup.

 

 

Nachher, mit Lichtquelle aus verschiedenen Winkeln.

 

 

Oft werde ich gefragt ob ich etwas an den Bildern manipuliere um diese 50/50 Fotos hin zu bekommen. Die Antwort ist, Nein tue ich nicht. Das sieht man auch an diesem 50/50. Welcher in diesem Fall einfach durch die Bauteile getrennt ist.

 

 

Weiter bei der hinteren Tür. Ein einfacher Vorher-Nachher Vergleich.

 

 

Auch hier nochmal der krasse Unterschied zum unbearbeiteten Kotflügel

 

 

Die Heckklappe benötigte insgesamt 3 Durchgänge um wieder in Defekt freiem Glanz zu strahlen.

 

 

Nach der Defektkorrektur mit der Menzerna 400, folge ein Durchgang mit der Menzerna 2200 um zum einen Polierspuren zu beseitigen und zum anderen den maximalen Glanz zu erzeugen.Danach wurde das Auto vom Staub befreit, mit Gyeon Prep gereinigt und für die Versiegelung vorbereitet und dann mit Gtechniq EXO V2 versiegelt. Ein Video des Beadingeffektes von der Versiegelung findet ihr hier -Link. Die Verarbeitung der Versiegelung habe ich nicht festgehalten. Dafür aber noch einige Schnappschüsse aus dem Innenraum. In dem das Augenmerk auf der Lederreinigung lag. Ohne große Worte einfach einige Bilder.

 

 

Zufrieden mit meiner Arbeit war dann Feierabend. Die Versiegelung konnte härten und ich mich erholen. Einen Tag später, kurz vor Abholung, noch einige Bilder des Ergebnisses. Leider bei bedecktem Himmel. Ich bin dennoch zufrieden.

 

 

Auch die Versiegelung wurde auf Funktion geprüft - sah gut aus ;)

 

 

Der Besitzer war höchst zufrieden und ich auch. Vor allem der Innenraum hatte es ihm angetan. Was in einem 3 stündigen Gespräch zum Thema Lederpflege ausartete. Ich hoffe euch hat der Aufbereitungsbericht gefallen. Sollten Fragen offen sein, habt keine Scheue und schreibt diese in den Kommentaren.

 

Grüß

Dominik - NextLevel Detailing

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13.11.2014 01:36    |    heliBOBter    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Produkttest, Produktvorstellung

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, "Welche Poliermaschine ist für mich als Anfänger richtig?". Pauschal eine Antwort zu treffen ist hier nicht einfach. Zum einen spielt natürlich der Preis eine Rolle zum anderen auch wie viel Wert man auf ein Profiwerkzeug legt. Außerdem stellt sich die Frage nach der Art der Poliermaschine. Wählt man eine Exzenter oder eine Rotationmaschine? Um euch den Einstieg zu erleichtern möchte ich hier eine der beliebtesten, wenn nicht die beliebteste, Einsteigermaschine vorstellen.

 

Die Lupus Autopflege Exzenter Poliermaschine 6100 Pro CPS. Mit der Lupus 6100 Pro bekommt man eine Exzenter Maschine die für Anfänger wie für Fortgeschrittene bestens geeignet ist. Nicht nur preislich macht sie eine gute Figur, vor allem auf dem Lack zeigt sie was sie kann. Gerade Anfänger sind mit einer Exzenter Maschine gut bedient, da die Gefahr von verbranntem und durchpoliertem Lack auf ein Minimum reduziert wird. Des Weitern sinkt die Gefahr von Hologrammen und ermöglicht es jedem, mit Geduld und Fleiß ein perfektes Finish aus seinem Lack heraus zu holen.

 

Aber genug geredet, kommen wir zum Interessanten. Die Fakten und Bilder

 

 

 Technische Daten:

 

Speisung 230 VAC / 50-60Hz.

 

Leistungsaufnahme 880 W

 

Polierhub 8mm

 

Hubgeschwindigkeit 2500 - 6500 min

 

Gewindeaufnahme 5/16" -24

 

Gewicht 2,5kg

 

Kabel 6 m

 

Info: Die Maschine die ich vorstelle ist bereits gebraucht und hat daher leichte Abnutzungserscheinungen. Neue Maschinen kommen natürlich wie Frisch aus der Fabrik zu euch

 

Die Maschine wird ganz schlicht in einem braunen Karton geliefert. Hier zählt der Inhalt, nicht die Verpackung. Nach dem öffnen des Karton sehen wir direkt die Lupus Tasche, in der die Maschine angeliefert wird. Das ist überaus praktisch und selbst bei Profimaschinen nicht immer der Fall.

 

 

Aus dem Karton gehoben und geöffnet. Praktisch, die Tasche bleibt nach dem Öffnen auch Offen. Eingearbeitete Bügel verhindern das zuklappen der Tasche so das man immer vollen Zugriff auf seine Maschine und das Zubehör hat.

 

 

Beginnen wir mit dem Zubehör. Folgendes ist im Standard Set dabei.

 

1x Anleitung

 

1x Stützteller 125mm

 

1x Schraubenschüssel

 

1x Griffbügel inkl. Befestigungsschrauben und passendem Imbus

 

1x Ersatzkohlen

 

 

Auch hier zeigt Lupus sich von seiner besten Seite und legt vom Start ab Ersatzkohlen anbei. Ich habe mittlerweile Maschinen von vielen Namenhaften Herstellern im Besitz und bei keiner dieser Maschinen hatte ich im "Standard Paket" Ersatzkohlen geschweige den eine Tasche.

 

Die Anleitung ist kompakt es steht aber Alles drin was man wissen muss.

 

 

Das 6 Meter lange Kabel hatte eine Klettschlaufe dabei um es ordentlich zu verstauen. Der Knickschutz an der Maschine wirkt stabil und macht den Eindruck das Kabel gut zu schützen.

 

 

Der Klettteller hält die Pads sehr gut. Die Trägerschicht aus Gummi gibt minimal nach und fühlt sich sehr gut an.

 

 

Der Bügelgriff kann an der Maschine befestigt werden. Für mich persönlich ist er nichts, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Das kommt ganz auf die persönlichen Vorlieben an.

 

 

Die Tasche mit Lupus Logo sieht nicht nur schick aus sondern kommt mit viel Platz und einigen Extra Fächern. Die Verarbeitung ist gut und um das Fassungsvermögen zu demonstrieren habe ich den Großteil des Gyeon Sortiments hinein gepackt. Das sollte überzeugen. Zu der Tasche gibt es noch einen Tragegurt der das Transportieren erleichtert. Gerade für Aufbereiter die viel unterwegs sind ein nützliches Tool

 

 

Die Nähte sind gut verarbeitet und wirken wertig.

 

 

Der Tragegurt für die Tasche. Einfaches ab und anmontieren durch ein Karabinersystem.

 

 

Doch nun zum wichtigsten, der Maschine selbst. Diese kommt ebenfalls in einem stylischen blau und Lupus Logo. Die Verarbeitung geht absolut in Ordnung und braucht sich nicht zu verstecken.

 

 

Stütztelleraufnahme. Der Teller lässt sich mit Hilfe des Schraubenschlüssel leicht aufschrauben. Die Gewinde sind sauber geschnitten und machen absolut keine Probleme

 

 

Gummierter Kopf um abrutschen beim Polieren zu verhindern.

 

 

Nochmal die Technischen Daten

 

 

Unter dem Kabelausgang findet Ihr das Rädchen für die Umdrehungseinstellung.

 

Hubgeschwindigkeit der Stufen

 

1. 2500 min-1

 

2. 3200 min-1

 

3. 3900 min-1

 

4. 4600 min-1

 

5. 5500 min-1

 

6. 6500 min-1

 

 

Mit montiertem Teller.

 

 

Bei der Arbeit liegt die Lautstärke absolut im normalen Rahmen und die Vibration in der Maschine sind für eine Exzenter ganz normal. Sie liegt gut in der Hand und Ihre 2.5 Kg sind bei der Arbeit angenehm zu führen. Wem der Gummigriff nicht genug halt bietet hat die schon angesprochene Möglichkeit des Zusatzbügels. Die Maschine ist nicht nur für Polituren sondern auch für Precleaner und für polierbare Versiegelungen geeignet.

 

 

 

Mein Fazit:

 

Mit der Lupus Autopflege Exzenter Poliermaschine 6100 Pro CPS bekommt man eine gute Maschine zum fairen Preis, die nicht nur Einsteiger glücklich macht. Das Zubehör ist selbst im Standart Set reichlich und nicht üblich für die Szene. Wem das noch nicht genug ist, der kann bei Lupus zu einem der größeren Sets greifen welche zusätzlich noch mit Pads und weiteren Stütztellern glänzen können. Auch die Verarbeitung überzeugt für den Preis und macht keine Sorge, dass die Maschine nach wenigen Arbeitsstunden den Geist aufgibt. Wer wirklich ernsthaft in die Autopflege einsteigen möchte und sich die Arbeit nicht durch billige Baumarktpolierer kaputt machen will, der sollte hier zugreifen. Von mir bekommt die Maschine den "NextLevel Detailing Kauftipp".

 

Beziehen kann man die Maschine bei Lupus Autopflege

 

Lupus Autopflege Exzenter Poliermaschine 6100 Pro CPS 124,95€

 

Lupus Autopflege Exzenter Poliermaschine 6100 Pro CPS Einsteigerset - 159,95€

 

Lupus Autopflege Exzenter Poliermaschine 6100 Pro CPS Einsteigerset XL - 174,95€

 

Wer fragen zur Maschine hat, kann diese gerne in den Kommentaren stellen. Ich versuche Zeitnahe zu antworten.

Euch interessiert eine andere Maschine? Dann lasst mich wissen welche!

 

Ich wünsche euch sonnige Tage und viel Spaß beim Polieren.

 

Grüße

 

Dominik

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09.11.2014 03:18    |    heliBOBter    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Aufbereitungsbericht

Fahrzeug: Peugeot 206

Farbe: schwarz

Baujahr/Erstzulassung: ???

Laufleistung: ca. 130.000

 

 

Zustand:

Der Zustand des Fahrzeuges war grausam. Stark verschmutzt und mit heftigen Lackdefekten stand der Franzose vor mir. Der Lack wurde mehrfach nachlackiert und ausgebessert, leider nicht vom Profi, sondern absolut laienhaft. Doch ich steh ja auf Herausforderungen und was macht man nicht alles für die liebe Familie ;)

 

 

 

 

Verwendete Produkte

 

Waschen:

- Chemical Guys Citrus Wash and Gloss

- Chemical Guys Maxi Suds

- Kärcher Foam Gun

- Petzolds Microfaser Waschhandschuh

- Lupus Microfaser Waschhandschuh

- Lupus Autopflege - 5 Gallonen / 20 L Wash Bucket + Grit Guard

 

Kneten:

- Petzolds MAGIC-Clean Knete blau

- ValetPro Citrus Bling 1:10

- Kwazar Mercury Super 0,5L Pro+ Sprühflasche

 

Trocknen:

- Orange Drying Towel

- ValetPro Citrus Bling

 

Polieren:

- Lake Country Wool Pads

- RotWeiss Pads (orange)

- RotWeiss Pads (blau)

- Meguiars Ultra Cut Compound #105

- Meguiars Ultra Finishing Polish #205

- Petzoldts Hand und Exzenter Politur

- Kovax Trockenschleifset (Block + 2000/3000 Schleifpapier)

- 3M Scotch Tape

 

Versiegeln:

- Dodo Lime Prime

- Surf City Garage Barrier Reef Paste Wax

 

Hardware:

- Cobra Super Plush Deluxe 600

- Lupus Double Soft Touch 700

- Lupus Microfasertuch 600

- ValetPro Pinsel

- Flex XC3401VRG Exzenterpolierer

- Flex Polishflex PE 14-3 125 Rotationspolierer

- Kärcher HD

 

 

Wie bereits erwähnt, ist der Peugeot ein Auto aus dem Familienfuhrpark. Er gehört meiner kleinen Cousine welche damals gerade 18 geworden ist. Und was braucht man mit 18 Jahren als erstes? Richtig, ein eigenes Auto. Da in diesem Alter aber das Budget meist stark begrenzt ist, gab es im Falle meiner Cousine einen Peugeot 106 in besagtem schlechten Zustand. Da ich meine Cousine so aber unmöglich fahren lassen kann und mein Kunde für das Wochenende kurzfristig absagen musste, wurde kurzer Hand das Auto meiner Cousine in die Halle bewegt.

 

Relativ gelassen begann ich die Herausforderung mit einer ordentlichen Wäsche. Gefoamed wurde mit einer Mischung von 150ml ValetPro SnowFoam + 50ml Chemical Guys Maxi Suds + 500ml warmes Wasser. Für die 2-Eimer Handwäsche nahm ich dann das Chemical Guys Citrus Wash and Gloss und die Microfaserhandschuhe.

 

Nach der Wäsche folgte das Kneten. Als Gleitmittel habe ich das ValetPro Citrus Bling 1:10 verdünnt. ValetPro empfiehlt zwar für das kneten eine Mischung von 1:16, aber das Preis/Leistungs Verältnis ist auch noch bei 1:10 herrvoragend und die Gleiteigenschaften sind bei einer Mischung von 1:10 noch einmal deutlich besser. Da ich mir nicht gern noch mehr Arbeit mache und gehe ich lieber auf Nummer sicher und nehme daher immer diese Mischung. Durch die Kwazar Flaschen tun auch nicht mehr sofort die Hände weh. Diese Doppelsprüher sind eine echte Arbeitserleichterung.

 

Kommen wir also zur Ausgangslange des Lacks. Wie versprochen, eine Katastrophe.

 

 

 

Ich musste schon ein, zwei Mal ordentlich schlucken als ich den Lack genauer begutachtet habe. Bei den Defekten war wirklich alles dabei was es so gibt. Von Swirls über Hologramme bis sehr tiefe Kratzer. Da ich nicht ewig und drei Tage am Auto sitzen wollte, entschied ich mich direkt für eine aggressivere Kombination. Die Wahl der Maschine fiel auf die Flex Polishflex PE 14-3 125, in Kombination mit der Meguiars Ultra Cut Compound #105 auf den Lake Country Wool Pads. 3-4 Kreuzstiche bei ca. 1500 Umdrehungen. Einige Stellen brauchten zwei Durchgänge, bis der Großteil der Kratzer verschwand. Richtig tiefe Defekte wurden vorab mit dem Kovax Trockenschleif Set behandelt. Durch die Kombination von Woolpads und Schleifpolitur hinterließ ich teils ordentliche Spuren im Lack, welche ich mit der Flex XC3401VRG auf orangenen RotWeiss Pads und der Meguiars Ultra Finishing Polish #205 beikam. Die Politur wurde auf Stufe 6 durchgearbeitet gefolgt von einem Durchgang ohne Druck auf Stufe 3 um das Beste heraus zu holen. Das Ergebnis lag bei einer ca. 80% Defektkorrektur. Viele Defekte waren einfach sehr Tief und konnten nicht mehr mit einer Politur behoben werden.

 

Kommen wir zu den Bildern welche bei der Arbeit geschossen wurden.

 

 

Kotflügel Beifahrerseite

50/5050/5050/5050/50NachherNachher

 

 

Türe Beifahrerseite

VorherVorherVorherVorher50/5050/5050/5050/50NachherNachherNachherNachher50/5050/50NachherNachher

 

 

Griffmulde Beifahrerseite

Bearbeitet wurde diese mit der Petzoldts Hand und Exzenter Politur. Natürlich erreicht man so keine perfekte Defektkorrektur aber darum gibt es bei den Griffmulden auch nicht.

VorherVorherNachherNachher

 

 

Hinterer Kotflügel Beifahrerseite

VorherVorherNachherNachher

 

 

Holmen Beifahrerseite

VorherVorher50/5050/50

 

 

Schweller Fahrerseite

VorherVorherNachherNachher

 

 

Kotflügel Fahrerseite

VorherVorherNachherNachher

 

 

Türe Fahrerseite

VorherVorher50/5050/5050/5050/50

 

 

Kotflügel Fahrerseite

VorhherVorhherNachherNachher

 

 

Nach dem Polieren war das Auto voller Staub und Politurresten. Daher entschloss ich mich das Auto noch einmal zu Waschen. Um Kratzer zu vermeiden wurde das Auto gefoamed und sehr vorsichtig Bauteil für Bauteil gewaschen. Nach der Wäsche ging es zurück in die Halle wo es getrocknet wurde und über Nacht abtropfen konnte.

 

 

Am nächsten Morgen entschied ich mich für den Precleaner "Lime Prime" aus dem Hause Dodo. Zum einen um das Auto für das Wachs perfekt vorzubereiten, zum anderen um eventuelle Spuren von der Wäsche vom Vorabend zu beseitigen. Als Wachs wählte ich das Surf City Garage Barrier Reef Paste Wax. Ein wirklich hervorragendes Wachs auch für Anfänger. Zum einen ist der Preis wirklich unschlagbar günstig, zum anderen ist die Verarbeitung ein Kinderspiel. Der Glanz und das Beading ist wirklich gut und braucht sich nicht zu verstecken.

Die Standzeit ist Wachs typisch leider nicht für lange Haltbarkeit ausgelegt. Allerdings sollte man gute 3-4 Monate damit hin kommen. Natürlich immer abhängig von der Nutzung und den äußeren Umständen welchen euer Auto ausgesetzt ist.

 

Zum Ende der Aufbereitung kam tatsächlich noch einmal kurz die Sonne zum Vorschein, welche ich für die Finishfotos nutzte. Ich hoffe sie sagen euch zu. Was dabei leider unglaublich nervte war der Blütenstaub, der innerhalb 10 Minuten das Auto komplett einstaubte. Für die Fotos musste ich also alle 5 bis 10 Minuten das Auto mit einem langflorigen Microfasertuch entstauben. Außerdem sollte auch die Übergabe Pollenfrei stattfinden und so gab ich mein Bestes.

 

 

Diesmal leider kein Klassiker wie der 911er, aber ich hoffe der Bericht hat euch trotzdem gefallen. Wenn man den Wert des Fahrzeuges nimmt, lag die Aufbereitung völlig außerhalb des Rahmens. Allerdings war es eben eine Familienangelegenheit und da hab ich einfach mal das Kaufmännische beiseite gelassen und meiner kleinen Cousine eine Freude gemacht. Fragen zum Beitrag versuche ich natürlich alle zeitnahe zu beantworten. Wenn Ihr in Zukunft wünsche zu Themen rund um die Autopflege habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir diese zu kommen lasst. Vielleicht kann ich den ein oder anderen Wunsch in einem Blogbeitrag umsetzten.

 

Einen schönen Sonntag.

 

Dominik

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06.11.2014 01:03    |    heliBOBter    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Aufbereitungsbericht

Fahrzeug: Porsche 911 Targa

Farbe: weiß

Baujahr/Erstzulassung: 1978

Laufleistung: ca. 154.000km

 

 

Zustand:

Das Auto kam in Mattweiß zu mir. Von der Haptik war es einer Schultafel gleich zu setzten. Dazu kamen einig schlecht ausgebesserte

Lackfehler, viele Dellen und komischer Lacknebel auf dem Fahrzeug. Die meisten der Defekte konnte ich entfernen. Leider gab es ein paar heftige Kratzer, welche sich nicht komplett korrigieren ließen. Das musste ich aber so hinnehmen, da eine Lackierung nicht in Frage kam.

 

 

 

 

Verwendete Produkte

 

Waschen:

- Jeffs Wash Autobody Shampoo

- Kärcher Foam Gun

- Valet Pro Snow Foam Combo

- Petzolds Microfaser Waschhandschuh

- Lupus Microfaser Waschhandschuh

- Lupus Premium Wash Mitt

- Lupus Autopflege - 5 Gallonen / 20 L Wash Bucket + Grit Guard

- Meguiars All Purpose Cleaner

- Auto Finesse Iron Out

 

 

Kneten:

- Petzolds MAGIC-Clean Knete blau

- ValetPro Citrus Bling 1:10

- Kwazar Mercury Super 0,5L Pro+ Sprühflasche

 

 

Trocknen:

- Orange Drying Towel

- ValetPro Citrus Bling

 

 

Polieren:

- Lake Country Wool Pads

- RotWeiss Pads (orange)

- RotWeiss Pads (blau)

- Menzerna 400

- Menzerna 2200

- Meguiars Ultra Finishing Polish #205

- Kovax Trockenschleifset (Block + 2000/3000 Schleifpapier)

- 3M Scotch Tape

- HPX Masking Tape 4400

 

 

Versiegeln:

- Definitive Wax Paint Cleanser

- Zymöl Ital

 

 

Pflege

-Petzoldt's Premium Gummipflege

-Surf City Garage Beyond Black Tire Pro

-Valet Pro Glass Cleaner

-303 Aerospace Protectant

 

 

Hardware:

- Cobra Super Plush Deluxe 600

- Lupus Double Soft Touch 700

- Lupus Super Plush 530

- ValetPro Pinsel

- Flex XC3401VRG Exzenterpolierer

- Flex Polishflex 14-2 150

- Kärcher HD

 

- Jede Menge Q-Tips, Zahnstocher, billig MFs und so weiter.

 

 

Der wunderschöne 911er kam über einige Umwege zu mir. So bekam ich eines Tages einen Anruf einer KFZ Werkstatt, die über Bekannte von mir gehört hatten. Ich sollte doch einmal, Ihre Kundin kontaktieren, welche nach einer vernünftigen Aufbereitung ihres Familien Porsche suchte. Da ich Klassiker liebe, griff ich nach dem Telefon und einen Tag später schaute ich mir den Porsche vor Ort an. Wie bereits geschrieben war der Zustand eher bescheiden. Für einen Uni Lack ohne Klarlack aber nichts besonders schlimmes. Es wurden die Details ausgemacht und zwei Wochen später stand das Auto bei mir in der Halle. Der Oberfläche des Lackes war wirklich total fertig. Um die Kombination aus Politur und Pad zu bestimmen, führte ich einige Versuche per Testspots auf der Motorhaube durch. Die Defekte waren teils sehr Tief und der Lack oberflächlich wie "tot". Daher blieb mir der Griff zu einer aggressiven Kombination aus Pad und Politur nicht erspart. Hauptsächlich nutze ich die Menzerna 400 mit den Lake Country Wool Pads. Somit ließen sich die Defekte und der matte Lack schnell beseitigen. Oft blieb ein "Geschmiere" von alten Lack und Politur zurück, welche

sich nur schwer vom Lack nehmen ließ. Um erneute Kratzer, durch zu heftigen Druck beim Abnehmen zu vermeiden, griff ich

zur Meguiars #205. Bei den 50/50 war es also immer nötig vorab eine Runde mit der Hochglanzpolitur zu fahren, um vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen. Aber genug Erzählt, hier einige Bilder der Arbeit. Die Wäsche wurde nicht dokumentiert. Einzig, ein paar Bilder vom Einsatz des Iron Out, welches souverän den Flugrost entfernte und mir einiges an Zeit beim kneten sparen konnte.

 

_______________________________________________________________________________________________________

 

Nach dem Waschen wurde das Auto geknetet und kam zurück in die Halle.

Danach gings ans abkleben und polieren. Anbei einige wenige 50/50 und vorher nachher Fotos.

 

 

 

 

 

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Nach der Politur begann ich mit der Beseitigung der Steinschläge. Jetzt werden sich sicher einige Leser fragen, „wieso danach?“.

Ganz einfach, ich wollte mir einen ordentlichen Überblick über den Lack machen. Das war vorher unmöglich. Außerdem wollte ich eine

ordentliche Oberfläche zum Arbeiten haben. Dazu besserte ich noch einige Steinschläge aus welche bereits einmal mehr schlecht als

recht ausgebessert wurden. Von der Arbeit gibt es leider keine richtigen Vorher/Nachher Fotos. Aber man erkennt auf den Finish

Fotos ganz gut dass im direkten Sichtbereich 97% der Steinschläge beseitigt wurden. Was ich als Fazit zu der Reparatur sagen kann.

Uni Lack ohne Klarlack ist deutlich einfacherer wie ein Lack mit Klarlack. Die Farbe hatte ich vom Lackierer meines Vertrauens,

der die Farbe vorab ermittelte. Etwas Härter dazu und Werkzeug aus dem Bastelladen. Glasradierer, Kovax Schleifset, Bastelpinsel,

Skalpell, Verdünner, Lupenbrille und Zahnstocher.

 

Hier die Bilder der Markierungen

 

_______________________________________________________________________________________________________

 

Nach der Steinschlagkorrektur wurde der Lack gewaschen und mit dem Precleaner von Definitive Wax vorbereitet. Als Lackschutz gab es zwei Schichten Zymöl Ital. Die zweite Schicht nur für das eigene Gewissen und um den Kunden maximalen Schutz und Glanz zu garantieren. Darauf folgten die ersten Bilder in der Halle. Die Tage danach wurden mit "Detailing" verbracht. Kunststoffe und Gummis gepflegt, die wenigen Chrometeile und Felgen poliert, die hintersten Ecken gesäubert und und und...

 

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Nach den restlichen Arbeiten, hatte ich Glück und es gab 10 Minuten Sonne durch eine Dunkle Wolkendecke. Viele Bilder sind sehr ähnlich, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Daher verzeiht mir bitte dass es das ein oder andere ähnliche Bild gibt.

 

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Ich hoffe Ihr hattet Spaß am Lesen. Der Klassiker ist wieder schick und ich hoffe er wird in Zukunft auch so behandelt.

 

Sollte euch meine Arbeit gefallen würd ich mich natürlich über Feeback freuen.

 

Grüße

Dominik

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Informationen

Willkommen im Blog von NextLevel Detailing.

 

Seit mehreren Jahren beschäftige ich mit dem Aufbereiten von den verschiedensten Fahrzeugen. Egal ob Smart oder Porsche, nichts ist vor mir sicher. Dabei versuche ich immer neue Wege zu gehen, verliere aber auch alt bewehrtes nicht aus den Augen.

 

In meinem Blog versuche ich einen Teil meines Wissens weiterzugeben. Hier findet Ihr Produktteste, Aufbereitungsberichte oder ganz allgemeine Themen zur Fahrzeugpflege. Ich hoffe ihr habt Spaß am lesen...

 

Für Kritik oder Themen Wünsche könnt ihr euch jederzeit per PN bei mir melden.

 

Ihr habt eine Frage zum Thema Fahrzeugpflege? Dann schaut mal in meinen Hilfe-Beitrag rein Ihr fragt... ich Antworte!

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