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30.04.2013 19:25    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Edition, GT86, Langstreckenmeisterschaft, Motorsport, Nürburgring, Sondermodell, Toyota, Tuning, VLN

Foto: Toyota/news2do.comFoto: Toyota/news2do.com

Bei der VLN-Langstreckenmeisterschaft setzt Toyota einen GT86 als Pace Car ein. Der kompakte Sportler geht als Cup Edition und mit sportlichem Zubehör des Tuning-Spezialisten TRD (Toyota Racing Development) ausgerüstet auf die Strecke. Verbaut sind Teile der TRD Performance Line, beispielsweise ein Heck-Diffusor, ein 4-Rohr-Endschalldämpfer, Front- und Heckspoiler sowie Seitenschweller.

 

Seit dieser Saison richtet die Toyota Motorsport GmbH im Rahmen der VLN-Serie am Nürburgring einen eigenen Markenpokal, den TMG GT86 Cup, aus. Das Cup-Fahrzeug ist zum Preis von knapp 46.000 Euro bei der Toyota Motorsport GmbH erhältlich. Für den Einsatz auf der Straße ist das auf 86 Einheiten limitierte Sondermodell GT86 Cup Edition für gut 33.000 Euro zu haben. (news2do.com/ak)


26.04.2013 18:25    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: auto, bmw, bmw m, bmw m6, coupe, coupé, cruisen, fahrberichtv8, gran coupe, gran coupé, komfort, leistung, m gmbh, news2do, pkw, sport, tempo, test, v8-biturbo, verbrauch

Wie zu erwarten, ist auch das jüngste Produkt der M GmbH, der M6 Gran Coupé, ein Vertreter der edlen und sehr schnellen Sorte. Mit einer Leistung von 560 PS und einem Drehmoment von 680 Newtonmetern sorgt der V8-Biturbo für einen brachialen Schub, der einen fast vergessen lässt, dass man in diesem Gefährt auch durchaus genüsslich, gewissermaßen entschleunigt, durch die Lande cruisen kann. Denn an anspruchsvoller Behaglichkeit mangelt es nun wirklich nicht. Feinstes Leder, beste Verarbeitung, komfortable Bedienbarkeit und aufgrund des gestreckten Radstandes mehr Platz im Fond. Der Viertürer ist also auch etwas für die ganze Familie. Wer es aber krachen lassen will, lässt die Hinterbänkler zu Hause, wählt den Super-Sport-Modus und bedient den 4,4 Liter über Schaltpaddels. Bis Tempo 305 ist der M6 wahrlich kein Spielverderber. Allerdings hat das Vergnügen seinen Preis: gestartet wird bei knapp 129.000 Euro. (news2do.com/lh)


26.04.2013 18:00    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Chevrolet, Fahrbericht, Limousine, Malibu, Mittelklasse, Reiselimousine, Test, Turbodiesel, VII

Foto: news2do.com/srFoto: news2do.com/sr

Visitenkarte:

Chevrolet Malibu 2.0, Mittelklasse-Limousine, Ausstattung LT+

Die 8. (!) Generation der Modellreihe wird erstmals in Europa angeboten.

 

Abmessungen/Gewicht:

Länge/Breite/Höhe (Meter): 4,86/1,85/1,46

Leergewicht/zul. Gesamtgewicht (kg): 1.699 /2.100

Gepäckraumvolumen: 545 Liter

Tankinhalt: 73 Liter

 

Motorisierung/Getriebe:

Motor: Vierzylinder-Common-Rail-Turbodiesel

Hubraum: 1.956 ccm

Max. Leistung: 118 kW/160 PS bei 4.000 U/min

Max. Drehmoment: 350 Nm bei 1.790 U/min

Kraftstoffverbrauch nach NEFZ (kombiniert): 5,1 l/100 km

CO2-Emission: 134 g/km

Beschleunigung von null auf 100 km/h: 9,7 s

Höchstgeschwindigkeit: 213 km/h

Sechsgang-Handschaltgetriebe

 

Ausstattung:

Gefallen will der Malibu als große Reiselimousine mit selbstbewusstem Auftritt und – nomen est omen – mit kalifornischem Flair. Die Ausstattung LT+ (Testwagen) lässt kaum Wünsche offen. Der Fahrersitz ist 8-fach elektrisch verstellbar (samt Lendenwirbelstütze), der Beifahrersitz 6-fach. Die Lenksäule lässt sich in zwei Ebenen anpassen, vom Lederlenkrad aus sind Audio-Bedienung und Tempomat steuerbar. Eisblaue Ambiente-Beleuchtung im Innenraum unterstreicht den höheren Anspruch eines Malibu, zu dem auch das nach der Fernentriegelung der Türen automatisch aufleuchtende Begrüßungslicht gehört. Es gibt eine Klimaautomatik und ein SD-Navigationssystem mit 7-Zoll-Farb-Touchscreen. Das Radio mit neun Lautsprechern und die heute allgemein üblichen Schnittstellen AUX, USB und Bluetooth sichern anspruchsvolle individuelle Unterhaltung. Der digitale Bordcomputer vermittelt neben Kilometerstand, Kraftstoffverbrauch und durchschnittlichem Fahrtempo auch den Reifendruck. Die Außenspiegel sind elektrisch verstell-, beheiz- und anklappbar. Serienumfang sind die elektrische Parkbremse, die Einparkhilfe (hinten), der Berganfahrassistent, Nebelscheinwerfer, Licht- und Regensensor.

 

Platz- und Sichtverhältnisse:

Der Malibu empfängt Fahrer und Beifahrer mit einem beeindruckenden Cockpit. Es umfasst gewissermaßen die vorn Sitzenden, indem es Armaturentafel, Mittelkonsole und Armlehnen in den Türen als eine Einheit empfinden lässt. Das Ganze macht einen hochwertigen Eindruck. Heraus kommt eine ausgesprochen wohnliche Atmosphäre. Im Fond setzt sie sich fort. Allerdings ist auch hier – wie heute sehr oft üblich – der Mittelplatz nur ein Notbehelf, nämlich ausgesprochen hart gepolstert im Sitz- und auch im Rückenbereich (ausklappbare Armlehne). Das Raumangebot eines Malibu fällt durchaus unter „großzügig“. Nicht ganz in dieser Liga spielt die Übersichtlichkeit. Eine allgemeine Erkenntnis bestätigt auch der Malibu: Designer und Aerodynamiker folgen eigenen Prämissen. Die breiten C-Pfosten der Karosserie erfüllen natürlich eine versteifende Funktion, aber sie behindern den Rückblick. Immerhin gibt es eine große Heckscheibe.

 

Motor, Kraftstoffverbrauch, Fahrverhalten:

Wie immer bei Selbstzündern hält der Turbodiesel mit der konzeptbedingten Arbeitsweise akustisch nicht ganz hinterm Berge; der Treibsatz im Malibu gehört in Sachen Laufruhe angenehmerweise aber zur zurückhaltenden Sorte. Auch die nachträgliche Geräuschdämmung mit entsprechenden Materialien ist nicht zu kurz gekommen. Beispielsweise bestehen die Türdichtungen aus Gummi und (!) Filz. Auch bei sehr hoher Fahrgeschwindigkeit bleibt der Malibu ein leises Auto.160 PS sind an Bord. Sein maximales Drehmoment stellt der Vierzylinder ab 1.800 U/min zur Verfügung. Weil im sechsten Gang bei Tempo 60 mit 1.000 U/min kaum mehr als die Leerlaufdrehzahl anliegt, kommt öfter der fünfte Gang zu Ehren. Wird die Motorleistung zügig angefordert, verhilft sie der 1,6 Tonnen schweren Limousine zu recht ordentlichem Temperament. 213 km/h Höchstgeschwindigkeit sind mehr als erwartet.

 

Im urbanen Geschwindigkeitsbereich schlug sich beim Testwagen die angeborene Genügsamkeit des Selbstzünders in einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch zwischen rund 5,8 und 6,5 l/100 km nieder. Ein Start-Stopp-System gibt es nicht. Ihren Tribut forderten die anhaltend winterlichen Temperaturen während der Testtage und häufiger Kurzstreckeneinsatz. Unter solchen Bedingungen (bei denen im Übrigen eine Sitzheizung vermisst wurde) wies der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch um 9 l/100 km aus. Bei konstanter Geschwindigkeit „Strich 130“ begnügt sich ein dieselnder Malibu mit 5,6 l/100 km.

 

Fahrdynamisch bleibt der Amerikaner ohne wirkliche Mängel. Die bemerkbare Tendenz zum Untersteuern nimmt man einem temperamentvoll bewegten relativ schweren Brocken nicht krumm. Die Straßenlage profitiert von großer Spurbreite und einer offenbar unerschütterlich steifen Karosseriestruktur. In dem Auto klappert nichts, auch wenn die Fahrbahn keine mehr ist. Der Unterbau des Malibu steckt selbst straßenbauliche Zumutungen angenehm gedämpft weg, wie sich das für eine große Reiselimousine mit Komfortanspruch gehört. Es gibt McPherson-Federbeine vorn und eine Mehrlenkerachse hinten – also ein Fahrwerk, das sich mittlerweile als allgemeiner Standard behaupten will. Die Scheibenbremsen verzögern auffallend gut, die vorderen sind innenbelüftet.

 

Fazit:

Der Mittelklässler basiert auf einer gemeinsamen GM-Plattform mit dem Opel Insignia. Erahnen lässt die Namensgebung „Malibu“, dass verschiedene Design- und Ausstattungselemente der Erwartung US-amerikanischer Autokäufer nachkommen. Auch die doppelten großvolumigen Heckleuchten sollen ein wenig Straßenkreuzer-Feeling aufkommen lassen. Wer solche Gene mag, kann den Chevrolet Malibu mit 2.0 Turbodiesel in der Ausstattung LT+ (Testwagen) ab 29.990 Euro bekommen und wird nicht enttäuscht sein. (news2do.com/Wolfram Riedel)

 

Mehr Bilder zum Malibu gibt es bei www.news2do.com


25.04.2013 20:45    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Audi RS, Audi Sport, Avant, Cabrio, Christian Geistdörfer, concept, DTM, e-tron, GTI, Kärnten, LMS, Q3, quattro, R8, Rallye, Reifnitz, RS6, RS7, S3, Sport, Sportback, TT, Walther Röhrl, Wörthersee

Foto: Audi/news2do.comFoto: Audi/news2do.com

Audi will das diesjährige Treffen am Wörthersee zum „Home of quattro“ machen. Wenn vom 8. bis 11. Mai wieder „der See ruft“, enthüllen die Ingolstädter den Audi TT ultra quattro concept und haben eine breite Palette High-Performance-Cars sowie reinrassige Rennboliden im Gepäck.

 

Das Showcar vereint schlanke 1.111 Kilogramm Gesamtgewicht mit einem 2.0-TFSI-Motor, dessen 310 PS und 400 Nm leichtes Spiel mit dem Coupé haben. Aus dem Stand katapultiert sich der TT ultra quattro concept in 4,2 Sekunden auf 100 km/h. Sein Leistungsgewicht von 3,6 kg/PS liegt auf Supersportwagen-Niveau.

 

Zu den weiteren Highlights zählen der neue RS 6 Avant, der neue RS 7 Sportback und das RS 5 Cabriolet. Ebenso präsentiert sich auf dem Audi-Stand der neue Audi RS Q3 als erstes RS-Modell in der Q-Familie. Mit am See sind auch der R8 V10 plus und der S3.

 

Für DTM-Fans haben die Ingolstädter einen ihrer Boliden mit nach Kärnten gebracht. Insgesamt gehen am 5. Mai acht RS 5 DTM für die Marke an den Start. Als weitere Motorsportler gibt es den Audi R8 LMS ultra, den R18 e-tron quattro sowie den geschichtsträchtigen Audi Sport quattro S1 zu sehen. Er erlebte sein WM-Debüt 1985 bei der Rallye in Argentinien. Den ersten Gesamtsieg auf einem S1 errang Walter Röhrl mit Beifahrer Christian Geistdörfer auf der Rallye San Remo in Italien im Oktober des gleichen Jahres. Der ausgestellte Sport quattro S1 wurde von den beiden Piloten bei der Rallye Monte Carlo im Januar 1986 eingesetzt. (news2do.com/br)


24.04.2013 16:00    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 2013, audi, audi rs, avant, cylinder on demand, fahrwerk, hochleistung, kombi, leistung, münchen, news2do.com, power, powerkombi, quattro, rs6, rs 6, sportkombi, sportwagen, tfsi, top-motorisierung, v8

560 PS, ein Drehmoment von 700 Newtonmetern und ein Bi-Turbo-V8, der die 100er-Marke in 3,9 Sekunden passiert – allesamt Merkmale, die einem Sportwagen gut zu Gesicht stehen. Dass diese Potenz auch einem vermeintlich biederen Kombi implantiert wurde, macht die Sache nur interessanter. Mit dem neuen Audi RS 6 Avant bringt die quattro GmbH einen Power-Kombi ins Spiel, dessen Stärken sich bei Weitem nicht auf Schnelligkeit reduzieren lassen. RS-getrimmte Fahrwerkstechnik mit Luftfederung, eine Hochleistungsbremsanlage und zahlreiche Fahrerassistenzsysteme sorgen für bemerkenswerte Fahreigenschaften. Und wenn die Leistung des V8 nicht benötigt wird, läuft der 4.0 TFSI als Vierzylinder (cylinder on demand), wie ein braver Kombi das eben so tut. (news2do.com/lh)


23.04.2013 21:29    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Automobilwerbung, Corporate Claims, Fiat, Mazda, Mitsubishi, Renault, Seat, Skoda, Werbung

Foto: Endmark/news2do.comFoto: Endmark/news2do.com

Englisches Vokabular ist hierzulande fast alltäglich. Da wird ein Fußballspieler mal eben als „Back-up“ verpflichtet, es wird „gepostet“ und „getwittert“ oder einfach mal „The Voice of Germany“ als neue „Benchmark“ gesucht. I like? – Eigentlich müsste es oft heißen: You understand? Legendär ist Ottos Wegbeschreibung zum China-Restaurant Lotusblüte. „You go to the Hochspannungsmast.“ Soweit, so lustig.

 

Auch der Werbung reicht die deutsche Sprache scheinbar nicht mehr aus. Etwa 25 Prozent der Werbebotschaften greifen auf die englische Sprache zurück. Die Agentur Endmark untersucht seit zehn Jahren regelmäßig das Verständnis englischsprachiger Werbesprüche. Im Mittelpunkt steht dabei nicht deren wörtliche Übersetzung, sondern vielmehr das Erfassen der sinngemäßen Botschaft.

 

Aktuell haben sich die Kölner Automobilwerbung vorgenommen, konkret die sogenannten „Corporate Claims“, die Kernbotschaften. Da alle großen deutschen Hersteller im Heimatmarkt auch deutsch sprechen, wurden die „Slogans“ von zwölf Importmarken untersucht, die seit 2012 eingesetzt wurden. Ergebnis: Zu leichten Übersetzungsfehlern gesellt sich auch völliges Missverstehen. Sprüche wie „Simply clever“ (Skoda) und „Simply more“ (Fiat) kommen bei den meisten Adressaten noch richtig an. Mitsubishis „Drive@earth“ verstand hingegen kein einziger der immerhin über eintausend befragten Personen richtig.

 

Unterschiedliche Hürden

Die Japaner selbst erklären in ausführlichen (englischen) Presseinformationen ihre Auffassung zu „Drive@earth“: Zum einen stelle es „die Verbindung zwischen Autofahren und Umwelt-Themen“ und zum anderen „eine Referenz an die große Vielfalt unserer Erde, die es (weiter) zu entdecken gilt“, dar. Für die Mehrheit der Befragten war es allerdings nicht mehr als eine unvollständige E-Mail-Adresse (!) oder aber die Aufforderung, besonders „bodenständig zu fahren“ …

 

Ähnlich verheerend lief es für Mazda. Nur fünf Prozent deuteten „Defy Convention“ auch als „trotze den Konventionen“. Der Rest kam auf „verteidige deine Gebräuche“ oder verstand es schlichtweg nicht. Renaults Spruch „Drive the Change“ wurde die Wortähnlichkeit zum Verhängnis. Hier verwechselten viele Befragte die Bedeutung des Wortes „Change“ (Wechsel) mit dem in beiden Sprachen existenten Begriff „Chance“. Die Mehrheit (68 %) kam so auf „Nutze/fahre/ergreife die Chance“.

 

Auch neue Wortschöpfungen erfüllen nicht immer ihren Zweck, seien sie auch noch so einfallsreich. Beispiel: Das von Seat kreierte „ENJOYNEERING“, eine Mischung aus „enjoyment“ (Genuss/Vergnügen) und „engineering“ (Technik/Ingenieurskunst), wird nur von weniger als einem Viertel der Befragten korrekt hergeleitet.

 

Fazit

Endmark kommt zu dem Schluss, dass der Einsatz der englischen Sprache in deutschen Werbebotschaften wohl überlegt sein sollte. Selbst scheinbar einfache und mit hierzulande häufig verwendeten Vokabeln erstellte Werbung wird nicht selten falsch verstanden. Ein ähnlich unverständlicher Blick wie der der beiden auf Ottos Hilfe hoffenden Touristen nach dessen Frage „You have ungeheuer Kohldampf?“ dürfte wohl sonst auch in Zukunft keine Seltenheit sein. (news2do.com/Björn Riedel)


22.04.2013 20:31    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 2013, 911, cabrio, cayman, cruisen, e-type, fahrbericht, f-type, genuss, historie, jaguar, klasse, lust, navarra, offen, pamplona, rekord, rennen, rennstrecke, rennwagen, spanien, sportwagen, supersport, test, verdeck, zweisitzer

Mit dem F-Type hat Jaguar den Beweis angetreten, dass die Marke durchaus noch die Leidenschaft besitzt, die vor fast fünf Jahrzehnten den legendären E-Type hervorbrachte. Der kompakte Roadster strotzt nur so vor Emotionen, ohne die Retro-Karte zu spielen. Sein schlichtes, nur von wenigen Linien bestimmtes Design sorgt für einen spannenden Auftritt, der auf der Piste mit „Leben“ erfüllt wird. Hier geht eine Fahrmaschine im besten Sinne des Wortes voller Leidenschaft, Präzision und Kraft im Übermaß zu Werke. Sicher und mit einer gehörigen Portion Reserven, die man beim entspannten Cruisen, aber viel mehr noch beim Ausritt auf der Rennstrecke genießen kann. Allein die Basisversion bringt 340 PS zum Einsatz, gefolgt vom S-Modell mit 380 PS. Die Topmotorisierung mit ihrem 495-PS-V8 macht den Briten 300 km/h schnell. (news2do.com/lh)


17.04.2013 16:09    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: design, eleganz, england, e-type, evoque, f-type, jaguar, klassik, land rover, navarra, pamplona, rennsport, sport, sportwagen, style, supersport

Wir sollten nicht enttäuscht werden: Das Rendezvous mit der spektakulären Neuauflage des Jaguar F-Type in Pamplona war beeindruckend. Schließlich ging es hier nicht nur um ein Date mit einem neuen Fahrzeug. Hier geht es um Traditionen, Automobilbaukunst und leidenschaftliche Sportlichkeit. Und von allem hat Jaguar reichlich in die sogenannte Tüte zu tun.

 

Unser erster Eindruck: Beim F-Type ist den Designern etwas gelungen, was der Marke für Jahre große Aufmerksamkeit und volle Auftragsbücher bescheren sollte. Gelungen die Mischung aus Sportlichkeit und schlichter Eleganz. Die Beschreibung eines Designers, der erklärte, dass die Karosserie „nur“ eine eng anliegende Hülle für die Technik darunter ist, scheint bei den kompakten Maßen das Autos denkbar, und doch ist sie so viel mehr. Die Linienführung, aus welchem Winkel man den F-Type auch betrachtet, imponiert, und man wendet seinen Blick nur sehr ungern ab.

 

Innenraum: wertig und variabel

Insgesamt ist der Innenraum des jungen Briten sehr wertig verarbeitet. Auch wenn partiell wohl aus Gewichtsgründen Kunststoffoberflächen gewählt wurden, wo man sich vielleicht Leder gewünscht hätte, beeinflusst dies den Gesamteindruck nur marginal. Unterschiedliche Materialien und Ausstattungsvarianten bescheren unterschiedliche Eindrücke und sollten für alle Geschmäcker das Passende bieten. Und das ist gut so, denn manchem sind die Farbkombinationen hier und dort etwas zu unruhig und er wünschte sich eine spartanischere Ausstattung, andere wiederum fragen nach mehr Leder und Karbon.

 

Uns hat die sportlichere Variante des Innenraums überzeugt. Fahrer und Beifahrer sind durch die breite Mittelkonsole voneinander getrennt. Der Raum pro Person ist in der Breite, wie es für ein Auto mit diesem Lebensentwurf nicht anders sein kann, nicht gerade verschwenderisch. Dadurch ist aber optimaler Halt bei flotter Kurvenfahrt garantiert. Wir haben ihn genossen. Das Lederlenkrad liegt perfekt in der Hand und sorgt für die optimale Verbindung zur Straße. Die Instrumente sind sehr übersichtlich und gut ablesbar, alle Bedienelemente sind komfortabel erreichbar und sinnvoll positioniert.

 

Die Entscheidung, den F-Type offen oder geschlossen zu fahren, lässt sich bis Tempo 50 in die Tat umsetzen. Bei geschlossener Veranstaltung sorgt das Stoffverdeck nicht nur für eine deutliche Geräuschdämpfung, sondern bietet auch ordentliche Kopffreiheit. Sehr zur Freude von Leuten über 1,90 Meter.

 

Fahrerlebnis: Vom brüllenden Jaguar bis zum soften Cruiser

Unser F-Type-Abenteuer begann mit dem 340 PS starken Basismodell. Die 380 PS des S-Modells warteten danach auf uns und ihren Rennstrecken-Einsatz auf dem circuito de navarra, gefolgt vom F-Type V8 S mit seinen 495 PS. Allein die Drehmomente sprechen hier eine deutliche Sprache: Sie reichen von 459 Nm über 460 Nm bis zu 625 Nm.

 

Auf geht’s: Bereits im Basismodell mit seinen „nur“ 340 PS stellte sich schon nach wenigen Sekunden das Gefühl ein, gut aufgehoben zu sein. Die Anpassung der Sitz- und Lenkradposition dauerte nur Momente, und unmittelbar nach dem Druck auf den Startknopf brüllte der Motor kurz auf und sorgte für die erste Gänsehaut. Ob beim ruhigen oder zügigen Cruisen oder bei sportlicher Gangart – unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Und unserem Urteil, dass bereits der Basis-F-Type vollkommen ausreichend motorisiert ist und für sehr viel Fahrspaß sorgt, schloss sich jeder an, der nach der Ankunft am Circuit mit uns sprach.

 

Wer den Dynamik-Modus aktiviert, macht die Tür zum Käfig der Raubkatze weit auf. Fahrwerk, Lenkung, Motor und Getriebe lassen ihren wahren Genen freien Lauf und bescheren den Insassen von allem, was für sportliches Fahren gedacht ist, deutlich mehr. An dieser Stelle muss die „Soundtaste“ erwähnt werden. Mit ihr kann man das Auspuffgeräusch auch bei deaktiviertem Dynamik-Modus ungezügelt erklingen lassen. Wer jedoch seine Nachbarn mag, sollte dies innerhalb von Ortschaften eher vermeiden.

 

S-Runden auf der Rennstrecke

Auf der Rennstrecke wurden wir jeweils einem Instruktor zugeteilt, der uns in zwei Runden im F-Type S die Strecke erklärte und dabei zunehmend die vom ihm erwünschte Reisegeschwindigkeit anpeilte. Nach dem Platztausch folgten vier Runden in Eigenregie. Hier zeigte sich das ganze Potenzial des F-Type. Und die zusätzlichen 40 Pferdchen, gepaart mit anderen technischen Erweiterungen, bescherten noch mehr Feuer und Dynamik im Vergleich zum „schwächeren“ Bruder. Die Gangwechsel via Schaltwippen wurden prompt umgesetzt und beim Runterschalten mit wohlklingenden Fehlzüngsgeräuschen untermalt. Aber auch auf normaler Straße demonstrierte der S, dass ein bisschen mehr Leistung nie „stört“. Er bot großen Fahrspaß bei ausreichend Leistung und Traktion und verwöhnte mit noch mehr Rennsport-Sound. Immer war das Gefühl an Bord, am Asphalt zu kleben und auf reichliche Haftungsreserven zurückgreifen zu können. So konnte man beispielsweise getrost vor der nächsten Kurve das Bremsen mal unterlassen und sich einfach hindurchtragen lassen, als wäre der Weg vorbestimmt. Unisono der Kommentar unter den Kollegen: „Dies ist die optimale und vollkommen ausreichende Motorisierung für den F-Type.“

 

F-Type V8 S: Jede Menge Versuchung

Am darauf folgenden Tag erwartete uns der F-Type V8 S mit seinen 495 PS und 625 Nm Drehmoment. Auffallend: die straffere Abstimmung und das noch direktere Ansprechen des Motors. Der Klang des V8 war stets eine Wohltat: So sonor er vor sich hin blubberte, wenn man es ruhig angehen ließ, so ergreifend war sein Gebrüll, wenn sich der Gasfuß dem Bodenblech näherte. Der F-Type V8 S bietet von allem so viel, dass man(n) der Versuchung nur kurz widerstehen kann. Belohnt wurde dies mit unglaublichen Beschleunigungen aus jeder Geschwindigkeit heraus und einem sorgenlosen Kurvenerlebnis. Die Ausfahrt fand ihr planmäßiges Ende in der Nähe des Flughafens von Pamplona und förderte ein fast zu erwartendes Ergebnis zutage: Fast alle Teilnehmer waren sich einig, dass es der V8 ist, der die perfekte Motorisierung für die neuen Sportwagen aus dem Hause Jaguar mitbringt.

Jaguar betont, dass mit dem F-Type endlich wieder ein echter Sportwagen Teil der Modellreihen ist, der nicht nur durch einen sehr guten Einstiegspreis von rund 73.000 Euro und ein einzigartiges Design, sondern vor allem durch seine Fahreigenschaften überzeugt. – Wir jedenfalls konnten in der Gruppe von rund 20 Autojournalisten keinen finden, der diesen Sportwagen nicht gerne sein Eigen nennen würde. Und was mehr kann man verlangen? (news2do.com/Lars Hoenkhaus)


15.04.2013 21:39    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 500, Abarth, Aktion, Fiat, IDM, Kurvengier, Rennstrecke, Superbike, Trofeo

Foto: Abarth/news2do.comFoto: Abarth/news2do.com

Im Rahmen der Rennen der Deutschen Superbike-Meisterschaft (IDM) bietet der italienische Automobiltuner Abarth Interessierten die Möglichkeit, zwei seiner sportlichsten Fahrzeuge, den 160 PS starken Abarth 595 und den Abarth 500 (140 PS) auf einem abgesperrten Kurs zu testen. Die Marke veranstaltet die Aktion „Kurvengier“ auf insgesamt sechs Rennstrecken in Deutschland und Österreich. Getreu dem Aktionsmotto „Gesiegt wird in den Kurven“ geben professionelle Instruktoren dabei Tipps zur optimalen Ausnutzung der Rennsportechnik und zur Freude am Kurvenfahren.

 

Die Anmeldung ist unter www.abarth.de und www.facebook.com/Abarth.Deutschland möglich. Bei den IDM-Rennen im Frühjahr können sich Hobby-Rennfahrer außerdem für „Make it your Race 2013“ (www.makeityourrace.it) bewerben. Bei dieser einzigartigen Talentsuche ist ein Aufstieg bis in ein Cockpit der Rennserie Trofeo Abarth Europa möglich. (news2do.com/mn)

 

„Kurvengier“-Termine:

20./21. April Lausitzring, Klettwitz

15./16. Juni Motorsport Arena Oschersleben

22./23. Juni Red Bull Ring, Spielberg (Österreich)

3./4. August Schleizer Dreieck

7./8. September Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal

21./22. September Hockenheimring


14.04.2013 16:46    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Fahrer, Handicap, Kraftfahrer, Müllfahrzeug, Müllsammelfahrzeugs, Nutzfahrzeug, Rangieren, Robotikexpert, Rückwärtsfahren, Trittbretter

Foto: BSR/news2do.comFoto: BSR/news2do.com

Bestens im Bilde sein beim Rückwärtsfahren und Rangieren, das wünschte sich jeder Kraftfahrer, vor allem auch hinterm Lenkrad eines großen Nutzfahrzeugs. Je kolossaler die Abmessungen solcher Gefährte sind, desto schwieriger wird es, die Übersicht über all das zu gewinnen, was sich augenblicklich hinterm Heck abspielt. Weder extra große Außenspiegel noch pfiffige Einstellwinkel oder raffinierte Zusatzspiegel können das gefahrvolle Handicap letztlich ausgleichen. Vor allem Abfallsammelfahrzeuge kommen täglich mehrfach in Situationen, in denen kurze Rückwärtsfahrten und Wendemanöver auf engem Raum notwendig werden.

 

Die Tatsache, dass selbst der aufmerksamste Mensch nicht gleichzeitig in verschiedene Richtungen sehen und neben dem Steuern des Fahrzeugs kaum alle Bewegungen von Passanten oder Arbeitskollegen im Blick haben kann, hat die Berliner Stadtreinigung (BSR) vor einem Jahr in Kontakt mit den Informatik- und Robotikexperten von AutoNOMOS gebracht. Das Start-up – hervorgegangen aus dem Innovationslabor der Freien Universität Berlin – entwickelte ein neuartiges RückfahrAssistenzSystem (RAS), das in den kommenden Monaten an mehreren BSR-Fahrzeugen im Alltagsbetrieb erprobt wird. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat AutoNOMOS bis 2011 mit über zwei Millionen Euro gefördert.

 

Bei einer Pressekonferenz in der BSR-Hauptverwaltung wurden Nutzen und Technik von RAS jetzt erläutert. Das System erkennt Personen und Gegenstände hinter dem Fahrzeug zuverlässig und warnt den Fahrer vor eventuellen Hindernissen. Bei Unterschreitung der Sicherheitsabstände ertönt ein Warnton, und auf dem Monitor in der Fahrerkabine wird durch eine farbliche Markierung auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Pluspunkte auch für den Arbeitsschutz. Überwacht werden die Trittbretter und der Lifter am Heck des Müllsammelfahrzeugs. Sobald ein Trittbrett belastet ist, kann das Fahrzeug nicht rückwärts bewegt werden. Beim Vorwärtsfahren ist Mitfahren auf dem Trittbrett nur bei einer Geschwindigkeit unter 30 km/h erlaubt.

 

Wenn die praktische Erprobung erfolgreich abgeschlossen ist, kann das RückfahrAssistenzSystem RAS auch bei anderen Nutzfahrzeugen eingesetzt werden. (news2do.com/Wolfram Riedel)

Weitere Bilder zum Thema gibt es bei news2do.com.


12.04.2013 09:56    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 2013, 4x4, allrad, bestager, chevrolet, diesel, fahrbericht, gelände, kompakt-suv, konzept, sparsam, suv, test, trax, turbo

SUVs haben in der Gunst der Käufer Jahr für Jahr zugelegt, und noch immer gibt es Potenzial nach oben. Das Fahrzeugkonzept mit seiner Robustheit und Praktikabilität und nicht zuletzt der angenehmen Sitzposition spricht einfach eine breite Kundenschicht an. Doch es muss längst nicht immer das XXL-Format sein. Vor allem um urbanen Raum schätzt man zunehmend klein, praktisch und wendig und – wenn möglich – bitte sparsam. Diese Mischung aus Geländegänger- und Kleinwagen-Eigenschaften hat Chevrolet in seinem 4,25 Meter langen Trax vereint. Marktstart für das Kompakt-SUV ist Ende April. (news2do.com)


10.04.2013 08:56    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: adac, ateal, bike, bosai, eufab, fahrrad, heckklappe, modell, qualität, rad, ständer, test, thule, träger, uebler, urlaub, westfalia

Foto: GTÜ/Tschovikov/news2do.comFoto: GTÜ/Tschovikov/news2do.com

E-Bikes erfreuen sich wachsender Beliebtheit. So leicht die Fortbewegung für den Fahrer damit ist, so schwer ist die Aufgabe für Radträger, denn E-Bikes bringen gegenüber konventionellen Fahrrädern ordentlich Gewicht auf die Waage. Wie sich Träger in der Praxis schlagen, haben jetzt die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der ACE Auto Club Europa getestet. Zehn aktuelle Radträger zur Montage an der Anhängekupplung wurden auf Herz und Nieren geprüft.

Vorab: Die zulässige Stützlast an der Anhängekupplung ist häufig auf 75 Kilo begrenzt. Bei Eigengewichten der geprüften Fahrradträger zwischen 13 und mehr als 24 Kilogramm lässt sich da nicht mal in allen Fällen deren maximale Zuladung von bis zu 60 Kilo voll ausschöpfen. Die beiden aus Sicherheitsgründen ohne Akku getesteten Fahrräder kamen zusammen auf knapp 45 Kilo. Damit war gewichtsmäßig rechtlich alles in Butter. Doch einige Testkandidaten machten dennoch dicke Backen.

 

Gute Noten für Thule, Uebler und Westfalia

Geprüft wurden die Träger in den Punkten Montage, Handhabung und Fahrtest. Die klappbaren und entsprechend klein faltbaren Radträger von Bosal, mft, Uebler, Thule und Westfalia hatten hier Vorteile. Gute Noten vergaben die Prüfer in Sachen Verarbeitungsqualität für die Top 3 von Thule, Uebler und Westfalia, aber auch für Atera und mft. Das Aufsetzen auf die Anhängekupplung ließ sich mit Ueblers X21 und Thules easy fold am bequemsten erledigen. Die besten Noten für die Material schonende, solide und einfache Befestigung der Räder erhielten Atera, mft, Thule und Westfalia.

 

Ausweichen, Bremsen, Bodenwellen

Im Fahrtest mussten die Fahrradträger Ausweichen mit Tempo 50 in der Pylonengasse, volles Bremsen aus 80 km/h und das Überfahren einer Bodenwellenkombination bei Tempo 60 „überleben“.

Bei der Ausweichübung bewerteten die Tester Eufab, Paulchen und Uebler am besten, die keinerlei Anstalten machten. Die Träger von Atera, Bosal, Fabbri, mft und Thule verdrehten sich unterschiedlich stark, ohne dass jedoch Kontakt mit dem Testfahrzeug entstand. Der Fischer-Träger klopfte indes deutlich hörbar an die Stoßstange und hinterließ auch leichte Spuren am Lack.

Als Sonderfall erwies sich der Westfalia-Fahrradträger BC 60, der in zwei Versionen angeliefert worden war. Bis Modelljahr 2012 ist das Verbindungsstück zwischen Radträger und Fahrradrahmenhalter aus Kunststoff. Bei der ab Mai in den Handel gelieferten Produktion des Modelljahres 2013 bestehen diese Greifer aus Aluminium. Ein kleiner Unterschied mit großen Auswirkungen: Der neue Träger verdrehte sich beim Ausweichen folgenlos, die beiden Rahmenhalter des älteren Modells hingegen rissen komplett ab. Westfalia reagierte und sorgt für Nachbesserung des alten Modells sowie eine klare Unterscheidung der beiden Produktlinien.

Zweite Übung: Vollbremsung. Ohne Probleme erneut Eufab, Paulchen und Uebler, aber auch Bosal, Fabbri, Thule und Westfalia. Atera und mft haben leichte Berührung zur Heckklappe. Schlusslicht ist wieder der „kontaktfreudige“ Fischer-Träger.

 

Gefahr bei Bodenwellen

Die Bodenwellen meisterten Bosal, Eufab, Thule, Uebler und Westfalia tadellos. Atera schaukelte sich zwar bedrohlich auf, eckte aber nicht an. Das mft-Modell nimmt leicht Kontakt auf, und Fischer haut erneut kräftig rein.

Wie gefährlich die nicht vorgeschriebene Extrabefestigung der Fahrradreifen sein kann, zeigt der Bodenwellenversuch mit Paulchen: Das Ausfedern der Hinterachse befördert das hintere der beiden Fahrräder aus den Führungsschienen des Trägers. Das Rad trifft nicht wieder hinein, sondern landet krachend auf der Beleuchtungsanlage.

 

Absoluter Tiefpunkt im Test: Bei Fabbris Elektro-Bike Exklusiv Deluxe 2 reißen dessen Fahrradrahmenhalter bei der Bodenwellenüberfahrt an beiden Rädern komplett ab. So hängen die Bikes, nur noch an den Felgen gehalten, waagerecht in der Luft.

 

Fazit der Tester:

Radträger mit Bestwerten im Fahrtest sind gerade gut genug. (news2do.com/ak)


05.04.2013 17:21    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 2013, diesel, EuroNCAP, fahrbericht, günstig, rapid, skoda, sparsam, test, tsi, turbo

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Visitenkarte:

Skoda Rapid 1.2 TSI Green tec, Ausstattung Elegance, Schrägheck-Limousine der unteren Mittelklasse

 

Abmessungen/Gewicht:

Länge/Breite/Höhe (Meter): 4,48/1,70/1,46

Leergewicht/zul. Gesamtgewicht (kg): 1.175/1.635

Gepäckraumvolumen: 550 Liter bis 1.490 Liter (umgeklappte Rücksitze)

Tankinhalt: 55 Liter

 

Motorisierung/Getriebe:

Motor: Vierzylinder-Benzin-Direkteinspritzer, 1.197 ccm

Max. Leistung:77 kW/105 PS

Max. Drehmoment: 175 Nm bei 1.550 bis 4.100 U/min

Kraftstoffverbrauch nach NEFZ (kombiniert): 5,1 l/100 km

CO2-Emission: 118 g/km

Beschleunigung von null auf 100 km/h: 10,3 s

Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h

Sechsgang-Handschaltgetriebe

 

Ausstattung

Der Rapid will eine preiswerte Alternative im Vergleich zum kaum größeren Octavia sein. Im Innenraum geht es eher schlicht als komfortabel zu. Praktisches zählt. Erstaunlich, wie schon ein paar Chromzierleisten die Nüchternheit der Hartplastik-Landschaft auflösen können. Im übersichtlich gestalteten Cockpit findet sich jeder Erstbesteiger eines Rapid auf Anhieb zurecht. Die Rundinstrumente mit Zeiger in kontrastreichem Schwarz-Weiß lassen sich gut ablesen, aber die Instrumentenbeleuchtung ist nicht regelbar. Die Leseleuchtentasten am Dachhimmel muss man im Dunkeln erfingern, und die hinteren Fenster lassen sich nur über Tasten in den Fondtüren elektrisch öffnen und schließen. Das Interieur bleibt selbst auf schlechter Wegstrecke ohne Klapper- oder Ächzgeräusche – Zeichen für eine insgesamt solide Verarbeitung.

In der Bestausstattung Elegance präsentierte sich der Testwagen mit allerhand Annehmlichkeiten. Dazu zählt u.a. das dynamische Radio-Navigationssystem Amundsen+ inklusive DAB mit Touchscreen-Farbdisplay und Kartendarstellung. Das System hat selbstverständlich einen Audioanschluss, erlaubt das Abspielen von MP3-Musikdateien. Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, Sitzheizung, Bordcomputer und das in zwei Ebenen verstellbare Vierspeichen-Multifunktionslederlenkrad werteten den Testwagen weiter auf. Einparkhilfen (Parksensoren) gibt es nur hinten. Partiellen Komfortverzicht versuchen pfiffige Detaillösungen à la „SIMPLY CLEVER“ wettzumachen (Eiskratzer hinter der Tankklappe, Zuzieh-Gummigriff an der Innenseite der Heckklappe, Warnweste griffbereit unterm Fahrersitz). Es gibt zahlreiche Ablagen (in den vorderen Türen beispielsweise auch für große 1,5-Liter-Flaschen) und Taschen an den Lehnen der Vordersitze. Im Dachhimmel ein Brillenfach.

 

Platz- und Sichtverhältnisse

Der Fünftürer vermittelt ein großzügiges Raumgefühl ohne jede Enge – sowohl zu den Seiten als auch nach oben. Vier Insassen sitzen sehr bequem. Erst mit einer fünften erwachsenen Person auf der Rückbank geht es im Fond erwartungsgemäß beengt zu. Im Fußbereich des Mittelplatzes stört der bei einem Fronttriebler eigentlich überflüssige Karosserietunnel. Kniefreiheit für die Fondpassagiere ist allemal garantiert, selbst wenn vorn ausgesprochen Großgewachsene Platz nehmen und ihre Sitze bis zum Anschlag nach hinten schieben. Breite Türöffnungen sorgen für bequemes Ein- und Aussteigen. Üppig ausgefallen ist der Gepäckraum mit einem Volumen von 550 Litern. Die coupéhafte große Heckklappe erleichtert den Zugang. Allerdings muss beim Ein- und Ausladen von Gepäck eine hohe Ladekante überwunden werden. Die auch per Fernbedienung separat zu entriegelnde Heckklappe schwenkt weit hoch, sodass darunter selbst große Personen Kopffreiheit behalten. Ein wenig eingeschränkt wird der Fahrerrückblick durchs Heckfenster von der weit oben ansetzenden, heckwärts leicht ansteigenden Hutablage und den breiten C-Säulen. Ein nützlicher Heckscheibenwischer fehlte beim Testwagen; doch es gibt ihn für 80 Euro Aufpreis samt Scheibenwaschanlage.

 

Motor, Kraftstoffverbrauch:

105 PS Höchstleistung hält niemand für ein verführerisches Versprechen. Immerhin lässt sich Tempo 100 zügig in 10,3 Sekunden aufbauen, und als respektable Höchstgeschwindigkeit sind 195 km/h drin. Damit kann sich der TSI sehen lassen, aber auch damit, dass er sein maximales Drehmoment (175 Nm) bei knapp 1.500 U/min zur Verfügung hat und dann konstant bis reichlich 4.000 U/min bewahrt. Sanftes „Segeln“ bei Tempo 50 im 6.Gang ist durchaus möglich (Schaltpunktanzeige vorhanden). Der TSI-Treibsatz läuft an sich kultiviert leise, im Leerlauf ist er so gut wie nicht zu hören. Und so fällt kaum auf, wenn die Stopp-Start-Automatik (Green tec!) den Motor ganz zum Schweigen bringt. Erst wenn der Vierzylinder stärker gefordert wird, hört es sich an, als schnüffele der Turbo kräftig Luft ohne brummig zu sein. Bei hoher Motordrehzahl zeigt sich, dass die im Innenraum eingesetzten kostengünstigen Materialien ohne geschäumte Oberflächen weniger zur Dämpfung von Geräuschen taugen, die aus Richtung Motor und Fahrbahn ins Auto dringen.

Durchaus zu erreichen war mit dem Testwagen ein kombinierter Kraftstoffverbrauchsdurchschnitt um 5 l/100 km, sofern entschlossener Sparehrgeiz Regie führte. Ging es ausgesprochen gelassen im unteren Tempobereich voran, wies der Bordcomputer erstaunlich oft sogar eine Vier vor dem Komma aus. Realistischerweise sollten Verbrauchserwartungen bei bunt gemischtem Alltagseinsatz zwischen sechs und sieben Litern pendeln. Sehr schnelle Autobahnfahrt mit großem Anteil ohne Tempolimit lässt den allmählichen Übergang zu zweistelligem Verbrauchsdurchschnitt erkennen.

 

Fahrverhalten:

Niemand erwartet, dass das Fahrwerk eines Pkws mit betont zurückhaltendem Einstiegspreis die alltäglichen Ungereimtheiten der Straße höchst komfortabel glattbügelt. Der Rapid hat ein straffes, aber keineswegs unkomfortables Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen vorn und einer Verbundlenker-Hinterachse – erwartungsgemäß Zutaten aus dem Konzernregal. Zugute kommt der bewährte solide Unterbau einer sicheren Straßenlage auch bei ausgesprochen temperamentvollem Fahrstil. Am Fahrspaß beteiligt sind die elektrohydraulisch unterstützte Lenkung, das spielerisch leichte Schalten aller Gänge (6 vorwärts) und die weich, aber wirksam ansprechenden Scheibenbremsen; vorn innenbelüftet.

 

Fazit:

Der neue Skoda Rapid ist eine solide konzipierte, außerordentlich großräumige Familienlimousine, deren Platzangebot von Wettwerbern schwerlich zu toppen sein dürfte. Beim EuroNCAP-Crashtest gab’s für das Auto übrigens die begehrten fünf Sterne. Sechs Airbags halten Wache. Der Einstiegspreis für das Skoda-Basismodell Rapid beträgt 13.990 Euro. Eine stärkere Motorisierung und eine umfangreichere optionale Ausstattung können den Preis in Richtung 20.000 Euro treiben. Als Rapid 1.2 TSI 77 kW Green tec (Testwagen) ist das Auto für 16.510 Euro zu haben.(news2do.com/Wolfram Riedel)

 

Mehr Bilder zum Rapid gibt es im Artikel bei news2do.com


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