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31.03.2013 14:51    |    news2do    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: adac, besitzer, fiskus, geld, kraftstoff, million, ostern, pkw, preis, tanken, tankstelle, vda

Foto: Hans-Peter Reichartz /ADAC/pixelioFoto: Hans-Peter Reichartz /ADAC/pixelio

Auch wenn in diesem Jahr die Oster-Feiertage nicht zu einem deutlichen Preissprung an unseren Tankstellen geführt haben, bleibt das Thema hoher Spritpreise nach wie vor aktuell. Das Ärgernis wird nicht automatisch kleiner, wenn niemand mehr darüber redet. Anlass für den VDA, die immer teurer werdende Mobilität erneut zu kritisieren, sind die jüngst wieder ins Spiel gebrachten Forderungen, Kosten für Bau und Erhalt der Verkehrswege sowie Stau-, Unfall- und Umweltkosten noch stärker auf die Nutzer abzuwälzen. „Sogenannte externe Kosten des Straßenverkehrs dürfen nicht als Vorwand für eine weitere Verteuerung des Autofahrens missbraucht werden“, so der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann.

Aktuell zahlen Autofahrer jährlich mehr als 50 Milliarden Euro für Steuern und Abgaben. Vergleichsweise klein jedoch ist das Stück des Einnahme-Kuchens, der der Straße wieder zugutekommt: rund 15 Milliarden Euro. Mit den verbleibenden rund 35 Milliarden Euro sollten nach Wissmanns Meinung „ausreichend Mittel für die Abdeckung sonstiger gesellschaftlicher Kosten des Straßenverkehrs“ zur Verfügung stehen.

In dem Zusammenhang wird auf eine Berechnung des Instituts der Deutschen Wirtschaft verwiesen. Danach liegen die externen Kosten des Straßenverkehrs, einschließlich des Güterverkehrs (!), bei jährlich 38 Milliarden Euro. Damit gehöre der Straßenverkehr, so Wissmann, zu den Bereichen, bei denen die externen Kosten bereits mehr als internalisiert seien.

Moniert wurde das Missverhältnis von Einnahmen und zweckgebundenen Ausgaben bereits von verschiedenen Institutionen, Verbänden und Automobilklubs. Geändert hat sich jedoch nichts. Um finanzielle Begehrlichkeiten rund um die Mobilität zu stillen, gibt es in Deutschland nur eine Lösung: die Börse der Autofahrer.

Doch Griffe in die Taschen der Fahrzeugbesitzer bleiben nicht folgenlos. Im Gegenteil. Finanzielle Spielräume werden enger, auch wenn Politik die monetäre Leistungsfähigkeit hierzulande für schier unendlich zu halten scheint. Folge: Die eine oder andere Fahrzeug-Neuanschaffung muss verschoben werden. Mittlerweile hat der Pkw-Bestand ein Rekordalter von fast neun Jahren erreicht. Und da geht auch die Rechnung derer nicht auf, die an zahlreichen Stellschrauben drehten, um der Umwelt einen Gefallen zu tun. Fiskalische Verteuerungen sollten Wirkung haben. Fehlanzeige. Dabei würde eine Verjüngung des Fahrzeugbestandes um nur ein Jahr laut VDA jährlich 1.000 Millionen Liter Kraftstoff bzw. 2,5 Millionen Tonnen CO2 sparen.

Dass ein Euro aber nur einmal ausgegeben werden kann, ist keine neue Erkenntnis. In Kreisen von Entscheidern muss sie sich aber wohl doch erst noch herumsprechen. (news2do.com/rbr)


29.03.2013 10:05    |    news2do    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: bundesverband, Cent, kraftstoff, regierung, staat, steuer, tanken, UNITI

Foto: J. Carstensen/UNITI/news2do.comFoto: J. Carstensen/UNITI/news2do.com

So viel Transparenz muss sein, dachte sich der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmer UNITI und installierte in Berlin einen Realpreismast, auf dem sich ab sofort die aktuellen durchschnittlichen Kraftstoffpreise ablesen lassen, ganz ohne Steuern. Weithin sichtbar soll er sein und eindrucksvoll auf den Löwenanteil von Steuern und Abgaben hinweisen, der es mit jedem in Deutschland getankten Liter Kraftstoff kräftig in der Staatskasse klingeln lässt.

„Der Staat profitiert immer durch die hohe Besteuerung von 65,45 Cent pro Liter Ottokraftstoff und 47,04 Cent pro Liter Diesel. Oben drauf kommt noch die Mehrwertsteuer als Doppelsteuer auf Produktpreis und Mineralölsteuer“, so UNITI-Vorstandschef Udo Weber. Und als Tankstellenunternehmer ist er einer, der es wissen muss.

An jedem Liter Kraftstoff verdient die Tankstelle einen Cent nach Steuern, während vom gleichen Liter fast 92 Cent an den Staat fließen. Unterm Strich ging 2011 eine Rekordsumme von 53,5 Milliarden Euro an den Fiskus. Nicht etwa zweckgebunden; die Summe geht direkt in den Haushalt. Ohne die exorbitanten Steuerbelastungen sind die bundesdeutschen Kraftstoffpreise im europäischen Vergleich im unteren Drittel.

Auch wenn der Bundesverband den Standort des „Prangers“ im Berliner Regierungsviertel in der Glinkastraße 25 mit Bedacht gewählt hat, werden sich die Adressaten, sprich: unsere Regierungs- und Volksvertreter kaum daran stoßen. Zu schnell passieren deren Limousinen diesen Punkt, und die sind für gewöhnlich immer voll betankt … (news2do.com/jj)


22.03.2013 15:44    |    news2do    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: 1000ccm, auto, automobil, b-max, c-max, ecoboost, econetic, einliter, fiesta st, Ford, kraftstoff, kuga, Leistung, motor, spritspar, spritsparen

Kraftstoffsparen ist angesagt, doch auf Leistung möchte niemand verzichten. Das wissen auch Automobilhersteller und reagieren auf die paradox klingenden Wünsche der Autokäufer. Was bei BMW, Mercedes und Co. Technologien wie „EfficientDynamics“ oder „BlueEfficiency“ schaffen sollen, hat Ford seiner EcoBoost-Motorenfamilie ins Lastenheft geschrieben. Mit einer Leistungsspanne von 100 bis 250 PS und Hubräumen von nur 1,0- bis 2,0 Litern sorgen sie für ordentlich Betrieb und bleiben genügsam. Eine raffinierte Technik, bei der an vielen Stellschrauben gedreht wurde. (news2do.com/lh)


19.03.2013 13:21    |    news2do    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: ADAC, EU-Kommission, Hauptuntersuchung, Kraftfahrzeug, news2do, TÜV, Überwachung

Verkürzte Fristen. Foto: TÜV Süd/news2doVerkürzte Fristen. Foto: TÜV Süd/news2do

Im federführenden EU-Parlamentsausschuss geht es heute abermals um die technische Überwachung von Kraftfahrzeugen. Eine klare Absage erteilt der ADAC dem erneuten Aufgreifen des Verordnungsvorschlags der EU-Kommission über „verkürzte Fristen bei der Hauptuntersuchung (HU)“. Diese führen nach Ansicht des Klubs nicht zu mehr Verkehrssicherheit, sondern würden allein den Geldbeutel der Autofahrer belasten. Hinzu kommt, dass auch bei den Mitgliedern des Staatenbundes kein politischer Antrieb für eine solche „Regeländerung“ vorhanden ist. Bereits Anfang des Jahres hatten sich die EU-Verkehrsminister gegen Maßnahmen dieser Art ausgesprochen.

 

Schon kurz nach dem ersten Vorschlag, Fahrzeuge ab einem Alter von sieben Jahren künftig jährlich einer Prüfung zu unterziehen, hat der ADAC anhand von Unfallforschungen belegt, dass kürzere Fristen keinesfalls zu mehr Verkehrssicherheit führen. Die Erhebungen ergaben sogar, dass im zweiten Jahr nach der letzten HU die Unfallzahlen von Altfahrzeugen sogar unter denen der Pkws liegen, deren Begutachtung erst ein Jahr her war. Ebenfalls auf Ablehnung seitens des Klubs trifft eine Prüfzeitverkürzung in Kombination mit einer Laufzeitgrenze von 160.000 Kilometern. (news2do.com/ak)


19.03.2013 08:33    |    news2do    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: auto, automobil, cabrio, cabriolet, cascada, convertible, diesel, fun, hubraum, kompaktklasse, leistung, livestyle, mittelklasse, offen, opel, sportlich, stoffverdeck, verdeck

Autobauer Opel hat es eilig. Bis 2016 sollen mehr als 20 neue Modelle auf den Markt kommen. Da lassen die Rüsselsheimer kurz nach den Markteinführungen von Mokka und Adam pünktlich zum Beginn der Cabrio-Saison einen offenen Viersitzer folgen. Einer mit hohem Fun-Faktor. Hier könnte dem Autobauer ein großer Wurf gelungen sein. Die stattliche Größe des Cascada bietet auf allen Plätzen ausreichend Bewegungsfreiheit. Mit seinen 4,70 Metern ist er Mittelklasse, doch preislich reiht er sich ein unter den Kompakten. Und das ist zweifellos ein Trumpf, den er ab April spielen wird. (news2do.com/lh)


01.03.2013 17:12    |    news2do    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: 2013, 911, carrera, porsche, rückruf, Werkstatt

Porsche 911. Foto: Porsche/news2doPorsche 911. Foto: Porsche/news2do

Nun hat es auch mal Porsche erwischt. Der Stuttgarter Sportwagenbauer muss nach Medienberichten Fahrzeuge der aktuellen 911-Carrera- und Carerra-4-Reihe in die Werkstätten rufen. Grund dafür ist ein nicht auszuschließender Schaden am Endschalldämpfer der Serienabgasanlage, der sich im schlimmsten Fall komplett verabschiedet.

 

Betroffen sind in Deutschland rund 800 Fahrzeuge, in den USA über 2.200. Der weltweite Rückrufumfang wird mit rund 5.500 Fahrzeugen beziffert. (news2do.com/ak)


01.03.2013 16:57    |    news2do    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: autosalon, Crossovern, europa, genf, Juke, Murano, nissan, note, Qashqai, test

Nissan 370Z Nismo. Foto: news2do/NissanNissan 370Z Nismo. Foto: news2do/Nissan

Unter dem Motto „Entwickelt für und produziert in Europa“ will Nissan auf dem 83. Genfer Automobil-Salon (7.–17. März 2013) ein neues Kapitel seiner Unternehmensgeschichte aufschlagen. An der Spitze der europäischen Modelloffensive stehen zwei Neuheiten: der Note und das E-Fahrzeug Leaf, beide produziert im britischen Sunderland.

Der Nissan Note ist eine komplette Neukonstruktion. Mit einer Kombination aus scharf geschnittenem Design, Motoren mit niedrigen CO2-Emissionen und innovativen Sicherheits-Features soll er das europäische B-Segment aufmischen.

Detailverbesserungen sind des vor allem, mit denen der neue Leaf noch mehr auf die Bedürfnisse europäischer Kunden zugeschnitten wurde. Von der ersten Generation ihres E-Mobils haben die Japaner bislang weltweit rund 50.000 Fahrzeuge verkauft.

Neue Impulse verspricht die Marke durch ihr künftiges Crossover-Design. Mit den Modellen Murano, Qashqai und Juke unter den Crossovern gut platziert, wird in Genf die Studie Resonance als Europaneuheit enthüllt und gibt einen Ausblick darauf, wie sich Nissan die nächste Generation gehobener Crossover-Modelle vorstellt.

Mit der offiziellen Europa-Einführung des neuen 370Z Nismo feiert die Marke ihre motorsportliche Vergangenheit. Das in Genf erstmals vor Publikum gezeigte Coupé wird von einer leistungsgesteigerten Version des bekannten 3,7-Liter-V6-Motors angetrieben. Auch das Fahrwerk erhielt zugunsten eines noch intensiveren Fahrerlebnisses einen Feinschliff; zugleich sorgt ein neuer Auspuffstrang dafür, dass der schnellste 370Z auch genauso gut klingt, wie er aussieht. (news2do.com/mn)


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