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29.03.2013 10:05    |    news2do    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: bundesverband, Cent, kraftstoff, regierung, staat, steuer, tanken, UNITI

Foto: J. Carstensen/UNITI/news2do.comFoto: J. Carstensen/UNITI/news2do.com

So viel Transparenz muss sein, dachte sich der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmer UNITI und installierte in Berlin einen Realpreismast, auf dem sich ab sofort die aktuellen durchschnittlichen Kraftstoffpreise ablesen lassen, ganz ohne Steuern. Weithin sichtbar soll er sein und eindrucksvoll auf den Löwenanteil von Steuern und Abgaben hinweisen, der es mit jedem in Deutschland getankten Liter Kraftstoff kräftig in der Staatskasse klingeln lässt.

„Der Staat profitiert immer durch die hohe Besteuerung von 65,45 Cent pro Liter Ottokraftstoff und 47,04 Cent pro Liter Diesel. Oben drauf kommt noch die Mehrwertsteuer als Doppelsteuer auf Produktpreis und Mineralölsteuer“, so UNITI-Vorstandschef Udo Weber. Und als Tankstellenunternehmer ist er einer, der es wissen muss.

An jedem Liter Kraftstoff verdient die Tankstelle einen Cent nach Steuern, während vom gleichen Liter fast 92 Cent an den Staat fließen. Unterm Strich ging 2011 eine Rekordsumme von 53,5 Milliarden Euro an den Fiskus. Nicht etwa zweckgebunden; die Summe geht direkt in den Haushalt. Ohne die exorbitanten Steuerbelastungen sind die bundesdeutschen Kraftstoffpreise im europäischen Vergleich im unteren Drittel.

Auch wenn der Bundesverband den Standort des „Prangers“ im Berliner Regierungsviertel in der Glinkastraße 25 mit Bedacht gewählt hat, werden sich die Adressaten, sprich: unsere Regierungs- und Volksvertreter kaum daran stoßen. Zu schnell passieren deren Limousinen diesen Punkt, und die sind für gewöhnlich immer voll betankt … (news2do.com/jj)


29.03.2013 10:33    |    konversationslexikon

KLASSE UNITI, DANKE !

 

Bitte stellt eine solche Realpreissäule in jede Großstadt, an die neuralgisch meist frequentiertesten Plätze!

 

Wachwerden, lautet die Devise: Wie lange wollen wir Berufspendler diesen Spritpreisirrsinn noch mitmachen? Ist der sogenannten arbeitenden und steuerzahlenden "Mittelschicht" noch nicht genug in den Geldbeutel gegriffen? Wann wird endlich mal spürbar "für uns" etwas getan??? Stichworte: Strompreisabzocke, Spritabzocke, versteckte Steuern in Form von ekelhaft hohen Abgaben aller Art (Opportunitätskosten z.B. für hohe Krankenversicherungsbeiträge, Pflege, AloVers, nicht zu stopfendes Renten"kassen"loch, Rundfunkbeitrag, usw usw)


29.03.2013 11:05    |    lexusburn

Schön das uns Verbrauchern nochmal Weiß auf Schwarz vor Augen geführt wird, wieviel der Statt am Liter Sprit verdient.

Leider wird sich bei den Politikern dadurch nichts ändern.

 

Interessant wäre eine derartige Säule in allen Großstädten oder das alle Tankstellen einfach mal eine Woche den Realpreis anzeigen. Dadurch würden deutlich mehr Verbraucher darauf aufmerksam. Und nur wenn alle Verbraucher auf diesen Wahnsinn in dieser Form aufmerksam geworden sind, gehen vielleicht auch mal welche auf die politischen Vertreter in ihrem Kreis zu oder sogar auf die Straße...


29.03.2013 11:15    |    driver191

Sehr sinnvoll , sollte an jeder größeren Tankstelle stehen, viele Leute wissen tatsächlich nicht wie hoch der Steueranteil ist.

Wenn man sieht das der Staat an jedem Liter Super 92 Cent abgreift ist dieses Politikergeschwafel von Abzocke der Mineralölgesellschaften doch ein Witz, abgezockt werden wir ohne Ende vom Staat , der das Geld als Staatshilfen in den Süden transferiert, es glaubt doch wohl keiner ernsthaft daran das jemals Geld von Griechenland oder Zypern zu uns zurückkommt .


29.03.2013 11:23    |    Bimoon

Das ganze sieht man nicht nur am Spritpreis sondern auch am Strompreis... alles in allem kann man sagen, Umweltpolitisches Gedankengut ist die ursache für diesen Preiswahnsinn.


29.03.2013 11:38    |    ICBM

haha netter Versuch - und jetzt bitte nochmal mit Preisen vor 1, 2, 5 Jahren dann fliegen die echten Abzocker auf... letzte Steuererhöhung war nochmal wann? Mehreinnahmen durch Kraftstoffsteuern kommen nur über die MwSt - der Rest ist fix!


29.03.2013 12:01    |    FastEddy

@ ICBM:

Genauso sehe ich das auch.

 

@ den Rest:

Wer ist eigentlich dieser Staat, den Ihr so hasst, dass Ihr ihm offenbar nicht das geringste gönnt?

Habt Ihr mal darüber nachgedacht, wie Polizei, Krankenhäuser, Sport- und Kulturveranstaltungen, Feuerwehr, Bildung, Schwimmbäder, Feuerwehren und Rettungsdienste, etc.pp. ohne Steuereinnahmen finanziert werden sollen?


29.03.2013 12:11    |    the_WarLord

Mag ja sein, dass das mit der Ausgabe der Steuern richtig ist, allerdings ist es so, dass wir nicht nur Mineralölsteuer und darauf noch Mehrwertsteuer bezahlen, sondern Lohnsteuer, Versicherungssteuer, KFZ Steuer etc. pp. Von der Mineralölsteuer kommt kaum was beim Steuerzahler in Form besserer Straßen an und wenn, dann hinkt man Jahre hinterher (siehe die kollabierende A8, welche derzeit zwischen München und Stuttgart ausgebaut wird). Straßen werden nicht repariert und gleichen Kraterlandschaften, vorallem im süddeutschen Raum. Der Gipel ist dann erreicht, wenn Straßen nicht saniert, sondern einfach beschränkt werden. Was soll dieser Irrsinn und der Sparwahn an der Infrastruktur (und da haben wir keine schlechte, das gebe ich zu)?


29.03.2013 12:13    |    gromi

Ich bin d´accord mit FastEddy und ICBM...

 

Wenn ein Mineralölverband sowas macht, dann sollte man misstrauisch sein...als wären die nicht die größeren Gewinner als der Staat...


29.03.2013 12:34    |    Knecht ruprecht 3434

Überall das geheule über den teuren Sprit.:rolleyes:

Aber die Zulassungen der SUV Spritvernichter explodieren

geradezu.

Sämtliche anderen Fahrzeugklasse sind im Abstieg,

aber Schluckis will fast jeder haben.:rolleyes:

Iregendwie glaub ich nicht das die Schmerzgrenze erreicht ist.

Im gegenteil im Verhältniss zum Einkommen ist in der der Sprit

sogar sehr billig zu anderen Staaten.:eek:


29.03.2013 12:49    |    gromi

Es stimmt schon, dass es mehr SUVs gibt, aber wer kauft sich diese? Bestimmt nicht der Großteil der Kleinverdiener...es ist eher die Mittelschicht, die sich so ein Ding, ggf. noch geleast, zulegt um ihren Stand nach außen zu zeigen und der sozialen Abstiegsangst entgegenzuwirken...bei den Reichen tuts dann ja nicht mehr der SUV im Kompaktformat, aber da wird das Ding dann als Geschäftsauto abgesetzt...allen die sich so ein Auto kaufen, ist es das wert und der Spritverbrauch ist das was man sich eben gönnt...und mit der Freude am Fahren wird ja auch gerne argumentiert...was stören da 2-3l mehr auf 100km...

Und das sind dann aber gerade die, die groß jammern, wenn die Kranken-/Pflegeversicherung etc. ein bisschen teurer wird...


29.03.2013 12:56    |    Gerry08

Zitat:

@ den Rest:

Wer ist eigentlich dieser Staat, den Ihr so hasst, dass Ihr ihm offenbar nicht das geringste gönnt?

Habt Ihr mal darüber nachgedacht, wie Polizei, Krankenhäuser, Sport- und Kulturveranstaltungen, Feuerwehr, Bildung, Schwimmbäder, Feuerwehren und Rettungsdienste, etc.pp. ohne Steuereinnahmen finanziert werden sollen?

Ich denke, es geht hier um die Verhältnismäßigkeit. Stell Dir vor, Du verdienst 3000€ brutto, und davon werden 4000€ Steuern abgezogen - so in etwa verhält es sich hier :D

 

Bei nem Super-Nettopreis von 0,697€ wären meinetwegen 25 Ct. Gesamtsteuern noch okay. Bei den Gaskraftstoffen ist die Besteuerung noch einigermaßen fair.

 

Was die öffentliche Finanzierung angeht gäbe es genug Möglichkeiten, auf der Ausgabenseite zu sparen - ich meine damit nicht den Straßenbau (wo ja schon genug gespart wird), sondern z.B. Entwicklungshilfezahlungen an arme Länder wie China oder Saudi Arabien, usw.


29.03.2013 13:02    |    FastEddy

@ the_WarLord:

Ich bin immer wieder bass erstaunt, wie viele Menschen in diesem unseren Land immer noch glauben, es gäbe hier zweckgebundene Steuern. Weder die Kfz- noch die Energiesteuer werden allein zum Zweck der Straßenerhaltung erhoben, sondern kommen, wie alle anderen Steuern auch, in einen Topf und damit werden die notwendigen Staatsausgaben (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Bildung etc. – und eben auch der Straßenbau) bestritten.

 

@ Gerry08:

Glaubst Du ernsthaft, die Kraftstoffpreise würden drastisch sinken, wenn die darauf erhobenen Steuern gesenkt würden? Innerhalb kürzester Zeit wären die Preise wieder auf ähnlich hohem Niveau, nur mit dem Unterschied, dass sich die Aktionäre und Gesellschafter der Ölkonzerne über höhere Gewinne freuen werden. Ich für meinen Teil zahle da lieber Steuern an den Staat, denn da bekomme ich einiges wieder zurück.


29.03.2013 13:06    |    Gammler89

Ich bezahl lieber die hohen Kraftstoffpreise als das Deutschland eines Tages genauso dasteht wie einige Krisenstaaten, die sind dank Ihres Haushaltsdefizites bzw. Rezession auf dem Weg zurück zum Schwellenland-Status (Griechenland).

 

Und am täglichen Straßenverkehr sind man eindeutig das der Spritpreis noch lange nicht hoch genug ist für die breite Masse.


29.03.2013 13:20    |    Hartgummifelge

Wie spart man im Strassenbau?

Durch Flickerei, die nach wenigen Jahren eine Totalsanierung erforderlich macht?

Das die Politik Gelder versickern lässt, das öffentliche Bauaufträge ein vielfaches der veranschlagten Kosten verschlingen, das Fahrzeuge und Material für den öffentl. Dienst nicht nur durch Preisabsprachen weit überteuert sind weiss jeder.

Nicht nur die Feuerwehren und die Bundesbahn waren und sind davon betroffen.

Die Folgekosten für die Geldverbrennung in Berlin und in den Rathäusern trägt der Steuerzahler, nicht nur über die Energiepreise.


29.03.2013 13:30    |    CaptainSlow

Zitat:

Ich bezahl lieber die hohen Kraftstoffpreise als das Deutschland eines Tages genauso dasteht wie einige Krisenstaaten, die sind dank Ihres Haushaltsdefizites bzw. Rezession auf dem Weg zurück zum Schwellenland-Status (Griechenland).

Nein, nein, du hast das nicht richtig verstanden:

 

Die Steuern auf den Sprit gehen an den Staat! Und wie ja jeder weiß, ist der Staat nicht die Allgemeinheit der BEvölkerung und deren Vertreter, sondern eine einzige, gierige Person. Und wenn das Geld in die Taschen des bösen Staates geht, dann ist es einfach weg. Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft diese Verschwörungstheorien, dass wir über Verkehrsinfrastruktur, Schulen, Unis, Renten, Arbeitslosengeld, Medizinische Versorgung und andere Sachen das Geld wieder zurückbekommen? Sowas verrücktes! Das weiß doch jeder, dass sich das einfach so finanziert. Dieses Geld ist halt einfach da. Und das ist definitiv nicht das Geld aus den Benzinsteuern denn, wie wir ja wissen, das geht in die Tasche vom bösen Staat und ist weg.

 

 

;)


29.03.2013 14:04    |    Superdino

Was soll der Quatsch? Die Steuern werden wenigstens nicht täglich mehrmals geändert!

Und ja, die Mineralölsteuer ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staates.

Rechnet man den Steueranteil heraus, sind teils zweistelligen Änderungen am Tag (über 10 Cent) noch viel bescheuerter.


29.03.2013 14:14    |    the_WarLord

Zitat:

Ich bin immer wieder bass erstaunt, wie viele Menschen in diesem unseren Land immer noch glauben, es gäbe hier zweckgebundene Steuern. Weder die Kfz- noch die Energiesteuer werden allein zum Zweck der Straßenerhaltung erhoben, sondern kommen, wie alle anderen Steuern auch, in einen Topf und damit werden die notwendigen Staatsausgaben (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Bildung etc. – und eben auch der Straßenbau) bestritten.

Schade, dass du nicht verstanden hast, was ich damit aussagen wollte. Es ging nicht darum, dass Steuereinnahmen nicht zweckgebunden eingesetzt werden, sondern dass die Ausgabenverteilung nicht korrekt durchgeführt wird und dadurch nix beim Steuerzahler ankommt. Ich kann nicht damit argumentieren, dass die Einnahmen (unter anderem) zum Erhalt des Straßenbildes dient und die Infrastruktur verrotten lassen. Das politische Gesamtbild stimmt in der Hinsicht nicht. Ob ich jetzt die Erhöhung des Grundfreibetrags nehm, der aktuell ansteht oder die Rückzahlung der Überschüsse der Krankenkasse an die Versicherten. Beidesmal sind's Kosten in Milliardenhöhe für den Staat oder die Krankenversicherungen, aber beim Steuerzahler kommt kaum was an. Es würde mehr Sinn machen, grundätzlich andere Wege zu beschreiten, sei's das Geld in Investitionen in die Infrastruktur, Bildung etc. zu versenken oder aber den Menschen zu ermöglichen, sich günstig die Zähne zu sanieren.


29.03.2013 14:32    |    Taxidiesel

Was sollen denn die Italiener sagen mit 2€/Liter?

 

Oder die Rumänen mit Dieselpreisen wie hier bei "leicht" geringerem Durschnittsverdienst?

 

Oder die Griechen, bei denen der Sprit wahnsinnig viel kostet, ebenso wie bei den Türken?

 

Oder...

 

 

 

Ich würde mich über geringere Spritpreise freuen, aber Schwankungen wie gestern, Diesel 1,369 bei Jet, 149,9 bei Shell, zeigen, wie willkürlich der Preis - und nicht die Steuer - ist. Runtergerechnet wären das Preise ohne Steuer von 68 zu 79 Cent = ca. 16% Produktpreiserhöhung / -schwankung. Da stellt sich die Frage, wer hier die Preise bestimmt.


29.03.2013 14:58    |    FastEddy

@ the_WarLord:

Wenn ich mich hier so umschaue, dann sehe ich jede Menge Geld in den Ausbau und die Sanierung der Infrastruktur fließen: 8-streifiger Ausbau der A3, Einhausung der A1, notwendige Reparaturen der Autobahnbrücken bei Leverkusen, Ausbau der A5 bei Karlsruhe, Ausbau der A57 bei Neuss, 6-streifiger Ausbau der A4, Bau der Nord-Süd Stadtbahn in Köln usw. usf.

In meiner Stadt fühle ich mich dank Berufsfeuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei sicher, die medizinische Versorgung nach einem Arbeitsunfall und bei meinem Leistenbruch vor ein paar Jahren war hervorragend, mit meiner Schulbildung bin ich mehr als zufrieden, die Grünanlagen und historischen Orte sind leidlich gut gepflegt, die Bepflanzung mit Saisonpflanzen in der Innenstadt gefällt und die Springbrunnen werden auch wieder alle angeschaltet und das Sport- und Kulturangebot hier ist auch völlig in Ordnung – ich bin der Ansicht, dass ich für mein gezahltes Geld einiges geboten bekomme.

 

Aber: Welche Wege würdest Du denn beschreiten wollen, um z.B. die Bildung zu finanzieren? Schulgebühren? Und damit eine vernünftige Bildung nur für elitäre Kreise zugänglich machen? Oder durch Industrie-Sponsoring? Sollen F. Piëch, D. Zetsche, A. Schäferkordt und G. de Posch oder J. Fitschen bestimmen, was unsere Kinder lernen?

Oder soll alles zusammen gespart werden was nur irgend geht?


29.03.2013 15:03    |    Reachstacker

Die oben gezeigte Preissaeule stimmt mit denen in Toms River so ziemlich ueberein. ;)


29.03.2013 15:32    |    bstid20

Klasse idee!!! ;D


29.03.2013 17:41    |    the_WarLord

Zitat:

@ the_WarLord:

 

Wenn ich mich hier so umschaue, dann sehe ich jede Menge Geld in den Ausbau und die Sanierung der Infrastruktur fließen: 8-streifiger Ausbau der A3, Einhausung der A1, notwendige Reparaturen der Autobahnbrücken bei Leverkusen, Ausbau der A5 bei Karlsruhe, Ausbau der A57 bei Neuss, 6-streifiger Ausbau der A4, Bau der Nord-Süd Stadtbahn in Köln usw. usf.

In meiner Stadt fühle ich mich dank Berufsfeuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei sicher, die medizinische Versorgung nach einem Arbeitsunfall und bei meinem Leistenbruch vor ein paar Jahren war hervorragend, mit meiner Schulbildung bin ich mehr als zufrieden, die Grünanlagen und historischen Orte sind leidlich gut gepflegt, die Bepflanzung mit Saisonpflanzen in der Innenstadt gefällt und die Springbrunnen werden auch wieder alle angeschaltet und das Sport- und Kulturangebot hier ist auch völlig in Ordnung – ich bin der Ansicht, dass ich für mein gezahltes Geld einiges geboten bekomme.

 

Aber: Welche Wege würdest Du denn beschreiten wollen, um z.B. die Bildung zu finanzieren? Schulgebühren? Und damit eine vernünftige Bildung nur für elitäre Kreise zugänglich machen? Oder durch Industrie-Sponsoring? Sollen F. Piëch, D. Zetsche, A. Schäferkordt und G. de Posch oder J. Fitschen bestimmen, was unsere Kinder lernen?

Oder soll alles zusammen gespart werden was nur irgend geht?

Danke!

 

Die Baumaßnahmen waren vermutlich schon einige Jahre überfällig bzw. das ganze stand kurz vor'm Infarkt (ich kenne deine Gegend nicht).

Ich greif da mein Beispiel der A8 nochmal auf: Die ist seit 20 Jahren verstopft, seit drei Jahren tut sich ersichtlich was in Richtung Erweiterung.

Negativbeispiel aus Ulm: Die B10. Eine Brücke, die seit Jahren nicht saniert, sondern auf 40 beschränkt ist. Immerhin werden die Tunnel mal wieder saniert.

 

Bildungsfinanzierung: Mir ist es lieber, das aktuelle Steuergeschenk fließt in Richtung Bildung. Da wäre mehr anzufangen mit. Zusammen mit den letzten. Die paar Euro, die am Ende für einen Arbeitnehmer rauskommen, aber Milliarden kosten, sind für'n Arsch (obgleich ich mich durchaus drüber freue).

 

Ich hatte noch das diesjährige Überschussgeschenk der Krankenkassen: Da kommt kaum was bei jedem versicherten an. Es wäre sinnvoller, das Geld in die Hand zu nehmen, um bspw. jedem, der es benötigt, die Kauleiste machen zu lassen. Oder dass zumindest ordentliche Füllungen (kein Amalgam, Kunststoff oder Porzellan, muss ja kein Gold sein) wieder für die Versicherten kostenlos zu haben sind.


29.03.2013 18:14    |    BMW-Testfahrer

Immer wieder dieses Gejammer auf höchstem Niveau. :rolleyes:

 

Freut Euch doch wenigstens darüber mal, dass Ihr in einem der wohlhabensten Länder der Welt wohnt und z.B. nicht in Bangladesch geboren seid (eins der weltweit ärmsten Länder).

 

Aus Sicht der meisten Bangladescher würde schon der Bezug von Hartz4 unermesslichen Reichtum darstellen.

.


29.03.2013 18:17    |    gromi

Zitat:

 

Freut Euch doch wenigstens darüber mal, dass Ihr in einem der wohlhabensten Länder der Welt wohnt und z.B. nicht in Bangladesch geboren seid (eins der weltweit ärmsten Länder).

 

Aus Sicht der meisten Bangladescher würde schon der Bezug von Hartz4 unermesslichen Reichtum darstellen.

Das hat aber recht herzlich wenig mit unseren Benzinpreisen zu tun...und Hartz4 gibts halt auch nun mal nur in D...


Deine Antwort auf "Spritpreis-Pranger im Berliner Regierungsviertel"

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