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19.03.2013 13:21    |    news2do    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: ADAC, EU-Kommission, Hauptuntersuchung, Kraftfahrzeug, news2do, TÜV, Überwachung

Verkürzte Fristen. Foto: TÜV Süd/news2doVerkürzte Fristen. Foto: TÜV Süd/news2do

Im federführenden EU-Parlamentsausschuss geht es heute abermals um die technische Überwachung von Kraftfahrzeugen. Eine klare Absage erteilt der ADAC dem erneuten Aufgreifen des Verordnungsvorschlags der EU-Kommission über „verkürzte Fristen bei der Hauptuntersuchung (HU)“. Diese führen nach Ansicht des Klubs nicht zu mehr Verkehrssicherheit, sondern würden allein den Geldbeutel der Autofahrer belasten. Hinzu kommt, dass auch bei den Mitgliedern des Staatenbundes kein politischer Antrieb für eine solche „Regeländerung“ vorhanden ist. Bereits Anfang des Jahres hatten sich die EU-Verkehrsminister gegen Maßnahmen dieser Art ausgesprochen.

 

Schon kurz nach dem ersten Vorschlag, Fahrzeuge ab einem Alter von sieben Jahren künftig jährlich einer Prüfung zu unterziehen, hat der ADAC anhand von Unfallforschungen belegt, dass kürzere Fristen keinesfalls zu mehr Verkehrssicherheit führen. Die Erhebungen ergaben sogar, dass im zweiten Jahr nach der letzten HU die Unfallzahlen von Altfahrzeugen sogar unter denen der Pkws liegen, deren Begutachtung erst ein Jahr her war. Ebenfalls auf Ablehnung seitens des Klubs trifft eine Prüfzeitverkürzung in Kombination mit einer Laufzeitgrenze von 160.000 Kilometern. (news2do.com/ak)


19.03.2013 13:27    |    italeri1947

Dem kann ich zustimmen.


19.03.2013 13:58    |    Arnimon

Das Thema war doch schon vom Tisch,oder nicht?


19.03.2013 14:15    |    erdmann.bernd

denn sie wissen nicht was sie tun, bekommen, aber einen haufen Geld für ihren Unsinn den sie in Brüssel treiben! 


19.03.2013 14:16    |    stef 320i

Das kommt so lange wieder auf den Tisch bis der Bürger noch mehr geschröpft wird... Wetten?


19.03.2013 14:59    |    Käfer1500

Die EU Verkehrsminister sollten sich erst mal darum kümmern, daß die Prüfmaßstäbe EU weit harmonisiert werden, und deren Anwendung auch durchgesetzt wird. Wenn ich sehe, was in Südeuropa und vor allem in Südosteuropa so rumfährt :eek:

 

Neulich bin ich in Rumänien in einem Taxi mitgefahren, in dem permanent die Bremskontrolleuchte brannte. Serviceanzeige war auch an, und die Geräusche vom Fahrwerk gingen durch Mark und Bein ...


19.03.2013 15:54    |    omegagerd

Habt Ihr Euch in den letzten Monaten, wenns morgens noch und abends schon dunkel ist, nicht auch schon manchmal gewundert, wie viele Autos mit defekten Scheinwerfern, Rückleuchten oder Bremslichtern auf Deutschlands Strassen unterwegs sind ? Oder die vielen "Blender" mit total verstellten Scheinwerfern? Ich möchte dann nicht wissen, wie es bei solchen Autos unterm Bleichkleid aussieht oder wie es um die Bremsen und Reifen bestellt ist. Wir sollten nicht nur nach z.B. Rumänien schauen, sonder auch vor der eigenen Haustüre mal kehren. Ich bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob für oder gegen eine HU-Fristenverkürzung sein soll.


19.03.2013 16:05    |    flesh-gear

Na am besten noch aller 3 Monate. Der Scheinwerfer kann sich da auch schon verstellt haben. :rolleyes:

Jeder Halter hat für die Verkehrsicherheit seines FHZ vor Fahrtantritt selber zu Sorge zu tragen. Und da hilft auch keine 1 Jährige HU wenn der Halter nur weiß wie man das Auto fortbewegt und nicht wie man es verkehrstüchtig hält.

Wenn ich nicht merke das ich mit einem fasst platten Reifen durch die gegend fahre, oder noch nicht einmal checke das ich in der Nacht nur mit Tagfahrlicht unterwegs bin weil innen ja alles so schön leuchtet, frag ich mich was am Ende dann überhaupt eine HU bringen soll.

Eigentlich müße man diese nach deinem Standpunkt täglich durchführen lassen.

 

Am Ende liegt es nur am Halter und da gebe ich dir recht, eine HU für jedes Jahr aber nicht für das Auto sondern für den Halter. ;)


19.03.2013 16:45    |    stef 320i

Flesh-Gear hat vollumfänglich Recht.

Vor allem die "Ich brauch kein Licht weil ich seh ja was"-Fraktion wird die HU nicht ändern ;)


19.03.2013 16:47    |    Shibi_

Nur weil mein Dicker 14 Jahre alt ist und 260tkm hinter sich hat soll er jetzt jedes Jahr zur HU? Er ist vermutlich in einem weit besseren Zustand als so mancher 3 Jähriger Gebrauchter dessen Besitzer sich nicht darum kümmert ihn Verkehrstauglich zu halten, der neue ist ja schon bestellt...

 

Nunja, dennoch steht am Freitag wieder der TÜV an. Wird aber hoffentlich wieder ohne Mängel sein. Das letzte mal gab es sogar ein Lob vom TÜV, dass er selten ein Fahrzeug mit dem Alter und der Laufleistung sieht, dass in einem so perfekten Zustand ist. ;)


19.03.2013 18:42    |    scorpio.94

die unfälle haben doch nicht s mit der technik und sicherheit des autos zu tun meistens ist es doch überhöte geschwindigkeit oder menschliches versagen oder unkonzentation

 

ich habe noch die gehört oder gelesen das es selbst am auto lag und wenn dann war es so ein geringer prozentsatz , und warum sollen dann andere darunter büsen jährlich zum tüv zu fahren wenn die autos im technichen top zustand sind ,,,,,, das ist nur GELDMACHEREI ,,,,,,, oder das können die doch machen nur dann so das es jährlich die hälfte kostet ....

 

MFG Matze ( scorpio.94)


19.03.2013 18:43    |    Harley-Uwe

Die Fristenverkürzung ist blanker Unsinn wer hier führspricht muß in irgend einer Weise davon

profitieren da alle hier aufgeführten und sonst aufgeführten Begründungen dafür jederzeit

wiederlegt werden können .Hier soll dem Bürger ein weiterer Kontrollwahnsinn auferlegt werden.

Anscheinend bekommen einige den Kragen nicht voll. :mad:


19.03.2013 19:15    |    Gerry08

Mein Vorschlag:

Fristenverkürzung meinetwegen einführen (wenn es unbedingt sein muß), dafür den Preis für diese Prüfung halbieren, wie es einer der Vorredner schon vorgeschlagen hat. Das würde den Beweis erbringen, daß es den Brüsselanern wirklich NUR um die Vekehrssicherheit geht :)

 

Was mich allerdings schon lange wundert: Wenn Brüssel alles vereinheitlichen will, warum fangen sie dann immer bei so unwichtigen Sachen an? Wie kann es z.B. sein, daß Drogenkonsum noch nicht EU-weit verboten ist, es aber schon strenge Regeln darüber gibt, welcher Bauer wann sein Feld pflügen darf? :confused:


19.03.2013 19:54    |    maetzchen888

@ Gerry08

In Brüssel arbeiten nicht nur 2 Leute.

Nur leider ist das Meiste (vieles davon auch sinnvoll) presse-technisch nicht so reißerisch wie jährlich TÜV.

Und nein ich bin auch nicht für jährlichen TÜV. Erstmal sollen die anderen EU Staaten an die deutschen Normen rankommen.


19.03.2013 23:51    |    Bandito69

schwachsinn jedes jahr hin zu müssen!

 

für gewerbliche vielfahrer sinnvoll!

 

also so lassen wie es ist macht sinn!


19.03.2013 23:57    |    Supertipp

Ja wenn die Straßen nicht so schlächt währen dann brauchten wir auch nicht dreifach zahlen und das mit

den HU könnten wir ja dann auf 3 Jahr festlegen.Nur schade das alles was Uns logisch erscheint ,im Parlament keiner hören will.


20.03.2013 00:02    |    Hartgummifelge

Zitat:

Habt Ihr Euch in den letzten Monaten, wenns morgens noch und abends schon dunkel ist, nicht auch schon manchmal gewundert, wie viele Autos mit defekten Scheinwerfern, Rückleuchten oder Bremslichtern auf Deutschlands Strassen unterwegs sind ?

Mich wundert gar nichts mehr, denn viele Autos haben gar keine Scheinwerfer mehr drin.

Die "Augen" werden einfach ausgehängt und geklaut.

Viele sind nur noch geklipst statt verschraubt, über den erlaubten Unsinn regt sich niemand auf..


20.03.2013 00:58    |    max.tom

die in brüssel sollten erst bei sich selber anfangen bevor die bei uns irgendwelchen unfung wieder andrehen wollen ....

und für den mist was die am grünen Tisch beschliessen bekommen die auch noch geld...:eek::eek::rolleyes::rolleyes:


20.03.2013 10:35    |    thilxe

Was soll das die EU hat nur Schrott im Kopf:confused:


20.03.2013 11:49    |    Kannalles

Natürchlich hat eine Verkürzung der Untersuchungsfrist nur wirtschaftliche Gründe. Das ist doch offensichtlich. Aber der Deutsche wird mit Pauken und Trompeten seiner Stimmfähigkeiten beraubt, und klatscht noch Beifall dazu.

Ich würde mich auch nicht allzu sehr auf den ADAC verlassen.

Der ADAC wird nichts unternehmen, außer reißerisch auf die Situation aufmerksam zu machen.

Der ADAC ist zu satt, zu behäbig, zu abhängig und hat seinen Focus ganz woanders.

Es geht schon längst nicht mehr darum, die Interessen der Mitglieder zu vertreten. Das Kerngeschäft liegt darin, die Dienstleistungen der zahllosen Tochterfirmen zu vermarkten. Und die überfrachtete

Club-Zeitung, deren Werbeanhang eher an ein Fachblatt für Rehatechnik erinnert, wird mit ausgedünnten Testberichten und unnützen Beilagen zur Unterstützung heran gezogen.

Helfen tut das dem Club-Mitglied nicht, es macht nur die Papiertonne voll.


20.03.2013 11:54    |    Zenobia_V6

So eine Prüfzeitverkürzung in Kombination mit einer Laufzeitgrenze von 160.000 Kilometern würde noch mehr den Anreiz geben den Wert des Tachos anzupassen.


20.03.2013 12:13    |    Mac-64

Egal wo die Politiker auch sitzen die finden immer etwas um die Bürger zu ärgern und auszunehmen.

Mit der Pkw -Maut wollen die auch nur Löcher stopfen aber nicht die auf der Straße!

 

Dieses System ist am ENDE!


20.03.2013 13:58    |    e90ioldie

Hier liegt aber ein Widerspruch: "... dass im zweiten Jahr nach der letzten HU die Unfallzahlen von Altfahrzeugen sogar unter denen der Pkws liegen, deren Begutachtung erst ein Jahr her war." :D

 

Spätestens im 2. Jahr werde ich aktiv, um die nächste HU zu überstehen, da ich das Auto noch länger fahren möchte und es schließlich reparieren lasse; sollte aber im ersten Jahr nach einem TÜV-Intervall ein langsam größer werdender Defekt vorliegen, lasse ich den dann später reparieren ?! (Komische Statistikwerte!);)

 

Zu deutsch: Schnell noch vor dem nächsten TÜV in die Reparáce, aber wenn der TÜV grad war, dann ein bißchen hinwarten.

Wenn natürlich solche Autos, mit derartigen Zeitwertreparaturen in der Unfallstatistik auftauchen, dann "Gute Nacht" ... :D


20.03.2013 15:19    |    HuiBuh86

es müsste meiner Meinung nach bei den 2 Jahren bleiben,

so wie es jatzt auch ist- gründliche untersuchung- Abgase checken etc.-

aber in Verbindung mit einer zusätzlichen "kurzprüfung" -

also Bremsscheiben/Klötze und Achsgelenke- Dinge die halt nicht nach Jahren , sondern nach laufleistung verschleißen!

 

Es gibt genügend Autofahrer die in den 2 Jahren über 40tkm abreissen, und dank der Langlaufintervalle die Werkstatt das Auto auch nur alle 2-3 Jahre sieht... in diesen intervallen kann viel passieren

 

meine Fahrzeuge gehen alle 10tkm- spätestens 1 mal im Jahr zur Überprüfung mit Ölwechsel in die Werkstatt


20.03.2013 15:27    |    metronaut

Bitte steckt nicht zu viele Erwartungen in die Qualität der Scheinwerferüberprüfung bei der HU.

 

Ich habe mir diese nach einer Unfallreparatur in der Werkstatt einstellen lassen, bin 2 Mal damit durch die HU gekommen, war aber irgendwie nie wirklich zufrieden. Als ich dann letztlich doch von einem Bekannten angesprochen wurde, habe ich das ganze per Auge selbst vor dem Garagentor nach unten angeglichen. Seitdem sehen die Scheinwerfer 1A gleichmäßig aus und alle sind zufrieden.

 

Was ich damit sagen will: Manchmal ist ein "Blender" nur jemand, dessen Scheinwerfer unterschiedlich hell wahrgenommen werden, die Höheneinstellung auf beiden Seiten aber noch im Toleranzbereich ist.


20.03.2013 17:04    |    quali

Die Staaten sind bankrott....nicht nur Zypern :). So wird nach allen möglichen Geldeinnahmequellen gesucht.

Und letztlich auch gefunden.

 

Dem Bürger bleibt nichts anderes übrig, als woanders zu sparen, um die Staatsforderungen :D begleichen zu können.

 

An jeder Ausgabe, die der Bürger macht, verdient der Staat über die Märchensteuer (MwSt:D:D).

 

Eine Abwärtsspirale ist damit absehbar.


21.03.2013 10:25    |    Adam2112

Es ist doch in jedermanns eigenem Interesse, dass der fahrbare Untersatz geradeaus und um ecken f�hrt, keine Teile verliert, und sicher zum Stillstand kommt.

 

T�V braucht man garnicht.

 

Ich meine - mal als Beispiel - wenn bei einem BMW die Querlenker kommen, was ja an der Tagesordnung liegt, f�hrt man weiter, bis es ein schlimmeres Ausma� annimmt, um das Matrerial noch etwas auszunutzen. Sonst m�sste man sie jede 10000km machen.

 

Rau�rei�en k�nnen die guten St�cke nicht, sie nehmen Konstruktionsbedingt nur horizontale Kr�fte auf.

 

Man stellt sich auf das schlechtere Fahrverhalten ein, und macht sie bei Gelegenheit.

 

So etwas �ber den T�V zu erzwingen, ist doch absoluter Schwachsinn.

 

Und w�rde man nicht an jeder Ecke gemolken werden bis nichts mehr da ist, w�ren die Autos ohnehin in einem besseren Zustand. Manchmal fehlt einfach nur bisschen Kohle.


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