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01.09.2013 17:59    |    namenloser22    |    Kommentare (15)

Nachdem ich in den letzten Blogs Empfehlungen für neuseeländische Reiseziele geben habe möchte ich heute über mein Auto berichten.

 

Informationen:

 

Es handelt sich um einen 93‘ Toyota Camry Prominent 2.5 V6. Dieses Auto im speziellen gab es nur in Japan. Es wurde aber 1996 als Gebrauchter nach Neuseeland importiert.

 

Der Motor leistet (wahrscheinlich) 175 PS. Wie alle Autos in Neuseeland verfügt das Auto über ein Automatikgetriebe.

 

Das Prominet Modell ordnet sich größen und Austattungs-mäßig eine Klasse über dem normalen Camry ein.

 

Verarbeitung und Austattung:

 

Das Interieur des Autos besteht aus einem „hochwertigem“ Plastik, ebenso wie das Lenkrad. Leider klapperte jedoch irgendetwas.

 

Austattungsmäßig war in dem Auto mehr vorhanden als man eigentlich benötigt:

 

- Radio mit CD Wechseler

- Klimaanlage

- Beheizbare Außenspiegel

- Tempomat (den ich kein einziges mal eingesetzt habe)

- Nebelscheinwerfer

- Eine Art Kurvenlicht, sobald der Blinker aktiviert wurde strahlten 2 extra Scheinwerfer zur Seite

- 4 Elektrische Fensterheber

- Elektrisch einklappbare Seitenspiegel

- Elektrisch verstellbare Sitze mit Lordosenstütze

- Lichtautomatik

- Geschwindigkeitsabhängige Lenkung

 

Außerdem hatte das Auto ein „elektrisches“ Sportfahrwerk ( mir fällt die genaue Bezeichnung nicht ein) sodass ich das Auto einen Art Sportmodus versetzten konnte. Anfangs dachte ich die Funktion wäre ein Nice-To-Have. Jedoch ist das Fahrwerk viel zu weich im normalen Modus. Man hat das Gefühl in jeder Kurve würde das Auto ausbrechen. Im „Sportmodus“ ist das Fahrwerk dann etwas härter als das eines W124 er Mercedes. Also nicht gerade sportlich aber hart genug um in den Kurven etwas Spaß zu haben.

 

Platzangebot und Handling

 

Wie man es sich von einem Auto der Oberen Mittelklasse wünscht passen in das Auto 4 ausgewachsene Personen. Zwar hat man in einem W124 gefühlt mehr Platz, aber trotzdem fühlt man sich nicht eingeengt. Die Sitze sind Toyota meiner Meinung nach perfekt gelungen. Man sitzt zwar sehr angenehm, hat aber trotzdem in den Kurven genug Seiten halt. Das Handling im Sportmodus ist gut. Zwar tendiert das Auto zu einem starken Untersteuern, aber es bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten immer gut beherrschbar.

 

Motor und Getriebe

 

Mit diesem Auto hatte ich persönliche 2 Premieren. Erstens bin ich noch nie einen V6 gefahren, außerdem bin ich noch nie über weitere Strecken ein Auto mit Automatik gefahren. Der V6 zieht unten rum mehr schlecht als recht aber sobald er 2500 rpm erreicht hat zieht er richtig an. Der Motorsound fordert einen dabei richtig auf weiter auf dem Gaspedal zu bleiben. Wenn man das Getriebe in den Overdrive Modus schaltet sodass es nochmal 300 rpm später schaltet entwickelt sich eine einzigartige Symbiose zwischen Motor und Getriebe. Ok ich übertreibe, was ich eigentlich sagen will ist das man in einem modernen Auto erwartet man das es gut durchzieht, in dem Toyota kam die Leistung aber für mich völlig unerwartet. Ich hätte mir nie diese Leistung von einem 20 Jahre alten Toyota mit Automatikgetriebe erwartet !!

 

Der Nebeneffekt ist ein recht hoher Verbrauch, ich habe einmal auf 200 km 35 Liter Sprit verbraucht …

 

Andererseits konnte man das Auto wenn man ihn normal gefahren ist mit 8-9 Litern fahren. Meiner Meinung nach kein schlechter Wert für einen V6 auf neuseeländischen Straßen

 

Unter jungen Leute gilt es prinzipiell als uncool Automatik zu fahren, trotzdem muss ich mich jetzt mal outen und zugeben das es auf den langen Fahrten sehr angenehm war nicht schalten zu müssen.

 

Usability

 

Kommen wir zu den Punkten wo der Toyota mich enttäuscht hat. Der ganze Innenraum ist vollkommen überfrachtet mit Knöpfen und Schaltern. Sodass man oft lange suchen muss bis man den richtigen Schalter gefunden hat. Der Knopf für die beheizbaren Seitenspiegel befindet sich beispielsweise rechts Unterhalb des Lenkrads. Eine Stelle an die man sich verrenken muss um hinzukommen.

 

Sehr negativ habe ich den Wendekreis aufgefasst. In Neuseeland gibt es viele enge Kreisverkehre. Unter anderen gab es einen engen Kreisverkehr an der Universität und ich habe es nicht geschafft in einem Zug um ihn herumzukommen!

 

Image

 

Einige meiner Japanischen Mitstudenten haben mich gefragt welchem Rentner ich das Auto geklaut hätte ^^

 

Fazit

Alles in allem war ich mit dem Camry sehr zufrienden. Vor allem der Motor hat mich positiv überrascht.

 

Verkauf

 

Am Ende meines Trips musste ich mein Auto leider wieder verkaufen. Vor allem hätte es bessere Stellen als ein größtenteils zerstörtes Christchurch mitten im Winter geben.

Mein Plan war eigentlich den Camry für 2900 NZD über Trademe.co.nz zu verkaufen. Leider meldete sich bei dem Preis innerhalb von 3 Tagen keine einzige Person. Nachdem ich den Preis auf 2200 NZD gesenkt hatte meldeten sich bei mir einige Personen per SMS.

 

3 Tage bevor mein Flieger ging, kam dann ein älteres Ehepaar vorbei, machte eine Probefahrt und kaufte das Auto für 2000 NZD. Ich war sehr froh darüber, da wenn ich das Auto nicht verkaufen hätte können, hätte ich es auf den Schrottplatz gebracht )= . Der Schrottplatz hat mir ein Angebot über 800 NZD gemacht, während mir die Gebrauchtwagen Händler nur 300-600 NZD gezahlt hätte !

 

Alles bis auf das Sprit zusammengerechnet hat mich das Auto auf knappen 10000 KM somit 650 NZD + 70 NZD Steuern + 300 NZD Verischerung + 19 NZD Öl nur 1039 NZD gekostet. Ein Mietwagen in der Nissan Tiida Klasse, hätte mich über den Zeitraum ca.4000 -5000 NZD gekostet

 

 

Innenraum Bilder:


12.08.2013 21:26    |    namenloser22    |    Kommentare (4)

Bilder Ecken sind:

Ich poste eigentlich ungern OT aber nach dem mich der BMW Freak "provoziert" hat kontere ich mal.

 

 

 

 

Ich steige momentan in die Auto Fotografie ein, aber es dauert noch eine Zeit bis ich vorzeigbare Ergebnisse liefern kann ;)


08.08.2013 10:18    |    namenloser22    |    Kommentare (1)

In dem heutigen Blog möchte ich zwei "must-drives" der Nordinsel zusammenfassen.

 

Etwas südlich von Cape Reinga befindet sich der, seit Top Gear allgemein bekannte 90 mile beach. Es handelt sich dabei um einen 80 km langen Strand der mit dem Auto befahrbar ist.

Der 90 mile beach ist außerdem eine der einzigen Strände, die eine offizielle Straße sind. Natürlich musste ich auch dort hin. Der Strand ist ziemlich breit. Jedoch herrschte zu den Zeitpunkt wo ich dort war erstaunlich viel Verkehr ;)

 

Im Prinzip gibt es eine Fahrspur direkt am Wasser. Dort ist der Sand ziemlich komprimiert, sodass man dort gut fahren kann, ohne Stecken zu bleiben. Das wusste ich leider nicht ^^ und habe einen recht großen Fehler gemacht. Ich bin dort möglichst weit entfernt vom Wasser gefahren. Das ging auch die ersten 500 Meter gut, dann bin ich aber durch den losen Sand ins Schlingern gekommen. Dabei bin ich so langsam geworden, das ich im Sand stecken geblieben bin. Misst.

 

Zum Glück haben mich ein par Fischer mit ihrem Pick Up rausgezogen. Danach habe ich die nächste Abbiegung genommen, sodass ich wieder möglichst schnell auf einer befestigten Straße war.

 

Ein Tipp an alle die die Strecke mit einem Leihwagen fahren möchten. Erkundigt euch davor ob es erlaubt ist. Einerseits verbieten die Anbieter das fahren auf Stränden andererseits erlauben sie das fahren auf allen ausgewiesenen Straßen ...

 

 

Die zweite Straße über die ich noch berichten möchte ist der Desert Highway in der Mitte der Nordinsel. Er heißt zwar Wüsten Highway, wer jetzt aber eine Sand Wüste erwartet liegt falsch. Es handelt sich um eine höhen Wüste, in der es nur selten regnet, trotzdem wächst dort allerlei Gebüsch.

 

 

Das eigentlich spannende an dem Highway ist die Landschaft. Der Highway ist von vielen (bis vor kurzem aktiven) Vulkanen umgeben.

 

 

Und wie immer ist der Weg das Ziel:


27.07.2013 21:26    |    namenloser22    |    Kommentare (7)

Vor ca. 4 Monaten habe ich meinen Roadtrip Blog begonnen. Zwischenzeitlich ist er leider eingeschlafen. Mittlerweile bin ich leider schon wieder zurück.

 

In der jetzt folgenden Serie ist es mein Ziel euch die Highlights von Neuseeland vorzustellen. Einerseits aus der Sicht eines Touristen und andererseits aus der Sicht eines Petrol Heads.

Mein erster Eintrag widmet sich dem nördlichsten (mit dem Auto erreichbaren) Punkt Neuseelands, Cape Reinga.

 

Wie die meisten Touristen habe ich meine Reise in Auckland begonnen. Von dort aus gings direkt auf den Highway 1. Anfangs ist der Highway sehr ähnlich einer Deutschen Autobahn. Wenn man das erste mal auf der falschen Seite der Straße fährt sollte man übrigends sofort auf den Highway 1 fahren, da die Straßen Aucklands teilweise verwirrend und eng sind.

 

Einen weiteren Tipp habe ich noch lasst euch nicht von der Straßen Maut nördlich von Auckland schocken, die müsst Ihr nicht vor Ort oder im voraus zahlen, sondern an einem der folgenden Tage online.

 

Im Verlauf des Highway 1's wird die Straße zu einem richtigen Highlight. Ca. 150 km nördlich von Auckland führt der Highway durch einen Wald. Dort fahrt ihr bergauf bergab über teils schräge Straßen die über genügend Auslauf Flächen verfügen für den Fall das Ihr euer Tempo überschätzt.

 

Ein ganz anderes Problem sollte man aber nicht unterschätzen, das Tankstellen Netz nördlich von Auckland ist nicht sehr dicht, sodass euch in Kombination mit der anspruchsvollen Straße schnell der Sprit ausgeht.

 

Wenn man früh genug aufbricht, kann man die Strecke Auckland – Cape Reinga gut meistern, ich würde euch aber empfehlen einen Zwischen Stop zu machen. Ein gutes Hostel ( beinahe Hotel) ist das:

http://www.bbh.co.nz/hd3/...kpackers-in-Henderson-Bay-New-Zealand.html

Unter anderem hat dieses Hostel einen Privat Strand

 

Cape Reinga ist ein wirklich „magischer“ Ort. Wenn man früh genug dran ist, ist man dort quasi alleine und kann die wirklich wunderschöne Aussicht genießen.

Sehr wichtig ist das man sehr früh an Cape Reinga ist. Um ca. 12 Uhr kommen täglich 5 Busse mit Touristen und dann ist es vorbei mit der Idylle …

 

 

 

Auf dem Weg zurück solltet Ihr unbedingt zu den ausgewiesenen Stränden fahren !

 

Cape Reinga und die Region ist meiner Meinung nach eins der absoluten Highlights von Neuseeland. Wenn man Zeit hat sollte man dort unbedingt mehrere Tage verbringen.


05.05.2013 03:31    |    namenloser22    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Camry, II (XV10), Toyota

Nach einer längeren Pause, gehts mal wieder weiter mit meinem Blog. Nachdem mir der Forgotten World Highway empfohlen wurde, bin ich diesen auf dem Weg zu den Glowworm caves gefahren.

 

Eigentlich wollte ich schon am ersten Ferientag, dem Samstag losfahren. Jedoch regnete es beinahe durchgehend bis zum Mittwoch. Somit bin ich am Mittwoch morgen in Wellington aufgebrochen um nach Stratford zu fahren. Dort habe ich meinen Camry noch einmal vollgetankt um problemlos den 170 km langen Highway zu fahren. Die ersten Kilometer des Forgotten World Highway sind eigentlich sehr gewöhnlich. Eine schöne kurvige Straße mit ein par entgegenkommenden Autos. Nach ca. 10 km ist dann eine kleinere Ansiedlung von Bauernhöfen und erst dort beginnt der „richtige“ Forgotton World Highway. Auf den restlichen 160 km sind mir ganze 7 Fahrzeuge (inklusive 4 Wohnwagen) entgegen gekommen. Was mir aufiel war, das mir alle entgegenkommenden Fahrer ganz komisch zu winkten. Jedoch dachte ich mir dabei noch nichts.

 

Die Straße ist die ersten 50 km sehr gut ausgebaut. Sie führt mitten durch einen „Urwald“ und schlängelt sich entlang der Berge. Bis auf einmal der Tunnel kommt.

Danach wechselt der Forgotton World Highway sein Gesicht. Nach dem Tunnel hört die Straße einfach auf. Anstelle dessen gibt es eine schmale Spur Schlamm, die einen Schotter Weg darstellen soll. Anscheinend dank der 7 Tage durchgehenden Regen hatte sich die Straße in eine Schlamm Bahn verwandelt. Das also sollte das komische Winken der entgegenkommenden Fahrern bedeuten …

 

Ich dachte mir so schlimm kann es nicht werden. Schließlich hat mein Camry neue Reifen ;-) . Steckengeblieben bin ich zum Glück nicht. Dafür kam ich bald zum nächsten Hindernis. Durch den vielen Regen sind einige Steinlawinen auf die Straße gefallen. Die noch nicht weggeräumt wurden. Ich war aber schon zu weit gekommen um umzukehren also habe ich die Steine etwas zu Seite geschoben, sodass ich mit dem Camry durchgekommen bin.

 

Nach insgesamt 100 km hat dann zum Glück wieder die geteerte Straße begonnen, sodass ich wieder einigermaßen schnell voran gekommen bin. Insgesamt habe ich für die 170 km deutlich über 4 Stunden gebraucht. Es war für mich ein großes Abenteuer, das ich aber auch genossen habe.

 

Trotzdem noch ein par Tipps. Fahrt den Forgotten World Highway nicht nach 7 Tagen regen sondern nach Möglichkeit bei schönen trockenen Wetter. Euer Auto wird es euch danken. Außerdem würde ich empfehlen für den Highway einen ganzen Tag einzuplanen. Ich bin in Stratford erst um 2 angekommen, sodass es am ende der Fahrt schon dunkel wurde.


06.04.2013 08:05    |    namenloser22    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Camry, II (XV10), Toyota

Nach einer kurzen Nacht gings morgens zum Strand. Eigentlich wollte ich als einer der ersten den Sonnenaufgang sehen ^^ leider hat das Wetter nicht mitgespielt wie man an dem Bild sehen kann.

Das war aber nicht weiter schlimm, die 10 km lange Straße, die zum Strand führt hat alles übertroffen was ich bis jetzt Straßen technisch gesehen habe. Eine frisch geteerte Straße die an der Seite eines Berges zum Strand führt. Die Kurven waren abwechselnd schnell, jedoch konnte man in fast jede bereits vor der Einfahrt komplett einsehen. Wie immer galt auch hier Tempolimit 100 was aber unmöglich zu erreichen war. Nach dem der Sonnenaufgang enttäuschend war, war die schlechte Laune gleich wieder weg. ;)

 

Zurück auf dem Highway 35 hab ich dann die Rechnung bekommen, ich musste tanken. Am Ende der Welt hat leider der Sprit 2.60 NZD pro Liter gekostet. Eigentlich hatte ich mit einem Verbrauch von 10 Litern auf 100 km gerechnet und hätte es somit genau wieder auf den Highway 2 geschafft. Etwas mehr Verbrauch habe ich erwartet aber 18 Liter auf 100 km hat mich dann doch etwas geschockt. Nachdem der Schock verdaut war gings weiter Richtung Whakathane.

Am Nächsten Tag gings dann wieder auf die großen Highways. Zu meiner Beruhigung hat sich der Verbrauch wieder bei guten 9 Litern eingependelt. Dafür war der Spaßfaktor bei weitem nicht so groß.

Bevor ich mich langweilen konnte gings auf den Thermal Explorer Highway Richtung Turangi.

Am letzten Tag des Roadtrips stand dann eins der Highlight auf der Routenliste ;) . Die Desert Road nach Wellington. Faszinierend wie schnell sich die Landschaft in Neuseeland verändern kann.

Es ist wirklich krass das man durch Wälder fährt und plötzlich in einer Höhen wüste ist, umgeben von einem aktiven Vulkan und vielen Bergen.

 

Das war mein erster Roadtrip im eigenen Auto in Neuseeland. Nach über 1500 KM bin ich sehr zufrieden mit dem Camry Prominent. Obwohl er sehr bequem ist kann man mit ihm sehr viel Spaß haben.

In 2 Wochen steht dann schon der nächste Roadtrip an. Nächstes mal geht es zu den 5 schönsten Straßen der Nordinsel.


04.04.2013 04:49    |    namenloser22    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Camry, II (XV10), Toyota

Nachdem ich am Freitag Vormittag das Auto gekauft habe, gings über das Osterwochenende natürlich gleich auf die Straße. Mein Ziel war dieses mal der östlichste Punkt Neuseelands, naja ich habe nach einem Argument gesucht den Highway 35 zu fahren (-; .

 

Somit gings am Freitag Mittag nach einem kurzen Check in Richtung des ersten Stopps: Napier.

Kurz nachdem man aus Wellington raus kommt erwartet einem eine sehr schöne Straße, sie zieht sich durch die Berge. Nachdem die Straße Teil des Highway 2 ist, ist sie gut ausgebaut und bietet an vielen Stellen geteerte Auslaufzonen.

Prinzipiell gibt es auf dem ganzen Highway ein Tempolimit von 100 km/h die man auch einhalten muss, da die Strafen für das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit recht hoch sind. Zusätzlich gibt es vor engen Kurven eine empfohlene Geschwindigkeit, an die man sich aber nicht halten muss.

Nachdem der Highway sehr viele aneinander gereihte enge Kurven hat, macht die Straße viel Spaß.

Sobald man aber die Berge überquert hat, wird die Straße für neuseeländische Verhältnisse ungewöhnlich gerade und langweilig, sodass man entspannt mit dem Tempomat auf 100 dahin cruisen kann.

Am nächsten Tag gings dann weiter Richtung Tokomaru Bay.

Nachdem in dem Ort das sich am östlichste gelegene BBH Hostel befindet habe ich es als zweiten Stopp ausgewählt.

Nachdem ich in Gisborne endlich den Highway 2 verlassen konnte gings weiter auf dem Highway 35. Während der Highway 2 anfangs durch seine langsamen und engen Kurven besticht fährt man auf dem Highway 35 durch sehr viele schnelle (70-80 km/h) Kurven. Es geht immer wieder steil bergauf und bergab.

Leider war das für meinen Camry zu viel, als es angefangen hat verbrannt zu riechen bin ich natürlich gleich zur nächsten Ausbuchtung gefahren, als dann auch noch Qualm als dem Motorraum aufstiegt dachte ich schon ans schlimmste.

Aber ich hatte Glück, anscheinend hatte sich nur der Motorraum Reiniger, von dem viel zu viel benutzt wurde, verflüchtigt.

Also gings weiter.

Leider war es sehr diesig, sodass die Bilder nichts geworden sind. Die Landschaft ist auf der gesamte Strecke bemerkenswert schön.


02.04.2013 10:31    |    namenloser22    |    Kommentare (17)

CamryCamry

Ein Auto in Neuseeland zu kaufen ist gar nicht so einfach wie man denkt.

Als erstes stellt sich die Frage, soll ich überhaupt ein Auto kaufen. Anfangs habe ich versucht, ohne eigenes Auto aus zu kommen und nur ein Auto bei bedarf zu mieten. Leider musste ich schnell feststellen, das das ein großer Fehler war und ich einiges an Geld verbrannt habe.

Da ich als Student eine Woche vor dem Studium die Nordinsel erkunden wollte und einen Monat nach dem Studium die Südinsel erkunden wollte, bildete ich mir ein, das ein Auto für diese Zeit ausreicht :rolleyes:

Was ich natürlich nicht bedacht habe, ist das ich ich während des Studiums auch Ferien und Wochenenden habe, an dene ich reisen will.

Somit habe ich mich vor zwei Wochen auf die Suche nach einem Auto gemacht und bin dabei auf einige Unterschiede zum deutschen Automarkt gestoßen.

Der erste große Unterschied ist, das man statt einen TÜV in Neuseeland eine WOF benötigt die man alle 6 Monate erneuern lassen muss. Außerdem wird die "KFZ Steuer" mit dem Auto verkauft. Also wenn der Vorbesitzer 1 Jahr im Voraus die KFZ Steuer bezahlt hat und nach 3 Monaten das Auto verkauft hat, muss der neue Besitzer erstmals in 9 Monaten die sogenannte Registration erneuern.

 

Das zweite was einem schnell auffällt ist, das es das ganze unter 1000 Euro Autosegment in Neuseeland nicht gibt. Nachdem man recht viel Geld vom Verschrotter bekommt werden die meisten billigen Autos leider weggeschmissen.

 

Eigentlich war ich mit italeri's Autokauf Ideen Liste auf der Suche nach einem passenden Auto, aber auch das macht in Neuseeland keinen Sinn, da verschiedene Autos komplett andere Preise als in Deutschland haben.

 

Hängen geblieben bin ich Schlussendlich an einem Toyota Prominent (Camry) von 1993 mit 132000KM. Es ist ein V6 mit 2.5 Liter Hubraum verbaut (über den es auf Wikipedia nix zu finden gibt da es ihn nur in Japanischen Modellen gab). Womit schon der nächste Punkt angesprochen ist. In Deutschland werden die meisten Autos neu verkauft und manche im laufe ihres "Lebens" ins Ausland exportiert.

In Neuseeland ist das anderes. Hier werden viele (ich weis leider keine genauen Zahlen) nach 5 Jahren mit ca. 50000km aus Japan importiert.

 

Was meiner Meinung nach super gelöst ist, ist das bei jedem WOF Test die KM Zahl notiert wird und online gegen eine geringe Gebühr abrufbar ist. Somit kann man bei den KM Ständen quasi nicht betrogen werden, da man jederzeit abrufen kann wie sich der KM Verlauf über die letzten Jahre verändert hat.

 

Eine Falle lauert jedoch beim Kauf noch. Als Käufer muss (sollte) man vor dem Kauf eben diese KM Zahl überprüfen, da einem auch gesagt wird ob das Auto wirklich dem Verkäufer gehört und ob noch Bußgelder ausstehen. Wenn man das Auto von Privat Verkäufern kauft und das nicht überprüft, können unter Umständen die nicht bezahlten Bußgelder auf einen übergehen.

 

Ich habe mich für den Camry entschieden da er in einem guten Zustand ist und man dank seines V6 die neuseeländischen Straßen genießen kann.

 

So das war mein Einstand bei den Motortalk Blogs. Bei Interesse werde ich in Zukunft über die Roadtrips bloggen.


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