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Mr. Moe

Die Pflege meines Astra, sowie Sinn und Unsinn aus dem ganzen Universum

01.02.2011 19:00    |    Mr. Moe    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Kratzer, Lack, Lackschonend

Moin, moin!

 

Ich bin mir sicher es haben sich schon viele gefragt mit welchem Hilftmitteln, Gegenständen, Tüchern etc man Gefahrlos auf den Lack gehen kann, ohne nachher neue Kratzer und Swirls zu haben. ;(

Gut, die meisten hier bei Motor-Talk sicher nicht, aber viele Autopflege-Verrückte:D

Ich hab mich heute im Zuge meines Spieltriebs man mit meiner neuen Poliermaschine, einem Stück Stoßstange und allerhand Zeug hingesetzt und getestet was man machen kann und was lieber nicht.

 

Testobjekt war ein Stück Stoßstange von einem Opel Zafira in Uni- Royalblau. Wie sich balb zeigt ist dieser lack noch viel empfindlicher als ich es mir vorstellen konnte. Mein Opel Astra in Metro-Metallic ist jedenfalls nich so eine Mimose.

Dies bitte im Hinterkopf behalten um die schwere der Schäden, die durch die kommenden Hilfmittel verursacht werden richtig einzuordnen.

 

Konkret hab ich fogende Dinge gewählt:

 

* Baumarkt-Pinsel wie man ihn zum bearbeiten von Schriftzügen, und kleinen Dreckecken benutzt

* Frottee-Tuch

* Glastuch

* Bedruckte Stelle der Cairbon-Tücher

* Ränder von Mikrofasertüchern

* Stretch-Teil des Fix40 Waschhandschuh

* das letzte Hemd

* Meguiars Auftragspad

* Haushaltsmikrofasertuch

 

Die Stoßstange war leider nicht nur verkratzt, sondern auch übersäht mit Millionen von Mikro-Steinschlägen. Deshalb sind leichte Kratzer im Meer aus Mini-Steinschlägen schlecht zu sehen. Aber ich denke man erkennt genug.

 

Nach jedem Kratzangriff wurden selbstverständlich alle feinen Spuren auspoliert und die Kratzerfreiheit akribisch mit einer LED-Taschenlampe begutachtet, bevor ein neuer Kandidat drankam

 

Das war die Ausgangssituation: Viele Swirls

Mit orangenem Würth-Pad, Ultimate Compound und T3000 auf Stufe 6 durchpoliert. WOW, geht deutlich schneller als per Hand, wer hätts gedacht?:p Danach noch mit Chemical Guys CGC1 Ultra Light Compound, dann war alles Kratzerfrei.

AusgangslageAusgangslageNach der PoliturNach der Politur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Letzte Hemd

 

Erster Kandidat war das "letzte Hemd", wie es von vielen Leuten benutzt wird, die mit Wundermitteln in der prallen Sonne ihr Auto "polieren" :p Hier musste ein altes T-Shirt von mir herhalten, 100% Baumwolle.

Mit mäßigem Druck schön drüberrubbeln, oberhalb des 3M-Tape mit der glatten Seite, unterhalb mit der Naht.

Die glatte Seite war noch ganz OK, feine Swirls aber nix dramatisches.

Die Naht dagegen war echt fies, und hat tiefe Riefen hinterlassen.:eek: Also leute, wenn schon so ein Teil für die Autopflege herhalten muss, dann schneidet bitte die Nähte ab.

Das olle Hemd ist schonmal durchgefallen, die Spuren wurden mit 2 Durchgängen Ultimate Compound beseitigt.

 

Das letzte HemdDas letzte HemdSpuren des HemdesSpuren des HemdesWieder hübsch gemachtWieder hübsch gemacht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baumarktpinsel

 

Pinsel wie diese nutzen die Hardcore-Putzer gerne um die Schriftzüge, und allerhand kleine Dreckecken von hartnäckigem Dreck zu befreien. Wie man auf den näcsten Bildern sieht sollte man dabei möglichst wenig Drück ausübern, bzw sich lieber nach weicheren Pinseln umsehen:

Hierzu gilt zu beachten: Das Foto zeigt die Spuren, die der Pinsel trocken erzeugt. Mit Schampoowasser nass gemacht ist es nur noch halb so schlimm, aber dennoch deutlich zu sehen.

PinselPinselSpuren PinselSpuren Pinsel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also: Pinsel ist auch pfui. ;) Die Spuren gingen aber leicht mit Der Chemical Guys CGC1 Ultra Light Compound.

 

Als nächstes kommt ein

 

Glastuch

dran.

Schön drüberrubbeln, einmal mit der Glatten Seite, einmal mit dem Rand.

Fazit Die Glatte Seite ist unkritisch, minimale feinste Swirls, die aus der Entfernung nichtmal unterm Baustrahler auffallen.

Beim Rand sieht man schon ein bischen. Aber auch nicht dramatisch. Also mit Glastüchern kann man ruhigen Gewissens mal über den Lack wischen, wenn z.B. ein spritzer Glasreiniger auf den Lack gekommen ist.

GlastuchGlastuchSpuren GlastuchSpuren Glastuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fix40 Waschhandschuh, Stretch-Teil

 

Auch wenn der Fix40 ansch sehr weich und schonend ist, der Eingang, also das schwarze Teil ist einigen Suspekt. Eiige Ziehen ihn nicht an, und benutzen ihn wie einen Schwamm, dabei klappen sie das "gefährliche" Teil um, damit es nicht den Lack berührt. Schauen wir mal:

Fazit: Nicht schön, aber leichter Kontakt schadet auch nicht.

Fix40 WaschhandschuhFix40 WaschhandschuhSpuren Fix40 ManschetteSpuren Fix40 Manschette

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frottee-Handtuch

Früher hab ich mit sowas das Auto getrockent und sogar partielle kratzer auspoliert.

Fazit: AH! Lieber nicht, das hätte ich so nicht erwartet.

Frottee-HandtuchFrottee-HandtuchSpuren HandtuchSpuren Handtuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand von Mikrofasertüchern

 

Unsere Lieblingswerkzeuge, ohne die moderne Autopflege nicht möglich wäre haben leider meist so einen doofen Rand. Man Faltet sie meist so, das der Rand nicht übermäßig auf den Lack kommt, andere kaufen nur welche ohne Rand.

 

Schauen wir mal: Getestet wurden die Ränder vom Cobra Super Plush Gold, Chemical Guys Elite Banded Premium, und der hart anmutende Rand der Chemical Guys Chubby Supra und der Satin-Rand des Orange Babies Drying Towel.

Ich hab zwar alle einzeln getestet, aber Unterschiede gab es kaum, darum nur ein Bild stellvertretend für alle Kandidaten.

Und schön mit der Rand drüberrubbeln, wie beim abtragen von zu dick aufgetragenem Wachs.

Fazit: Ich würde nicht immer mit dem Rand Wachs abtragen, aber soo schlimm isses nicht.

Ränder MikrofasertücherRänder MikrofasertücherSpuren der RänderSpuren der Ränder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cairbon Tücher mit Beschriftung

 

Auch wenn die Cairbon Tücher schön weich und sogar Randlos sind, so ganz traut man der aufgedruckten Beschriftung nicht über den Weg. Bisher hab ich nur die Nichtbedruckte Seite benutzt. Das Tuch wurde bisher 2 mal bei 40° gewaschen, wie man sieht ist der Aufdruck noch da.

Wieder drübergerubbelt wie bei wiederborstigem Wachs:

Beim linken Lichtspot sieht man ganz feine Swirls, man muss aber genau hinsehen.

Fazit: Zumindest nachdem es ein paar mal gewaschen wurde braucht man sich keinen abbrechen, um die Aufdruck nach innen zu falten, es geht auch so.

Cairbon-TuchCairbon-TuchSpuren Cairbon-TuchSpuren Cairbon-Tuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meguiars Auftragspad zu 1,50€

 

Als nächstes kommt das Meguiars Auftragspad dran. Geplant war eigentlich den harten Rand zu testen. Aber irgendwas hat mich dann dazu geritten, die normale Fläche zu nehmen.

Von dem Ergebnis war ich mehr als erstaunt. Obwohl ich am lebenden Objekt immer die Meg. Pads einsetzte und noch nie Swirls davon bemerkt habe, gab es hier Spuren.

Da kam mir in den Sinn, der Pinsel hat weniger Kratzer gemacht als er nass war. Also hab ich das ganze mal mit einem dritten Auftragspad + Race Glaze Pre Wax Cleaner gemacht. Viel besser wurde es aber auch nicht:confused:

Meg. AuftragspadMeg. AuftragspadSpuren Meg. PadSpuren Meg. Pad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meg. Pad mit Pre CleanerMeg. Pad mit Pre CleanerSpuren Pad+ Pre CleanerSpuren Pad+ Pre Cleaner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine rechte Erklärung dafür hab ich nicht. Ich würde es mal auf den extrem empfindlichen Lack und auf das Alter der Pads schieben. Evtl werden sie einfach nicht mehr ganz sauber in der Waschmaschine.

Als Konsequenz daraus werde ich ein paar alte Pads ausmustern und mir neue besorgen.

 

Haushalts Mikrofasertuch

 

Hat glaub ich im Baumarkt zwei Stück 1 Euro gekostet, sind extrem dünn.

Haushalts-MikrofasertuchHaushalts-MikrofasertuchSpuren Haushalts MFTSpuren Haushalts MFT

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier war ich positiv überrascht. Wie auch alle meine guten Mikrofasertücher für 5€ aufwärts pro Stück hinterlässt es keine Kratzer.

Da hab ich entweder mit diesen Glück gehabt, oder ich war umsonst so misstrauisch gegen die Dinger.

Na wie auch immer, die guten Tücher können Sie dennoch allein schon wegen der Aufnahmefähigkeit nicht ersetzen.

 

Ich hab noch ein paar Dinge getestet, unter anderem eine Rosshaarbürste und einen Handfeger, aber das Massaker erspare ich uns mal, nix für schwache Nerven:D

 

So, wer bis hierhin durchgehaten hat, vielen Dank fürs lesen, bis zum nächsten mal.

 

Gruß Mr. Moe


01.02.2011 19:21    |    Bloodfire

Sehr interessant, aber was sieht man davon denn wirklich im Sonnenlicht oder in der prallen Sonne? Wie sollte man dann überhaupt polieren da man immer wieder Swirls hineinpoliert?


01.02.2011 19:43    |    Goify

Ich sag es ja immer wieder. Neuwagen in die Garage stellen, abdecken und nie wieder anschauen oder gar benutzen.

 

Nee, Spaß beiseite. Dein Test war sehr aufschlussreich und werde nun nie wieder mein letztes Hemd benutzen und wenn ich nur schnell im Winter Vogelkot entfernen will. Habe jetzt dafür ein preiswertes MFT im Handschuhfach.

 

Noch ist mein Lack ein einziger großer Kratzer, aber im Frühjahr werde ich meine Lackierkünste wiederbeleben und dann natürlich nur noch sorgsamst mit dem dunkelblauen Unilack umgehen. Schaut genauso aus, wie der bei dir gezeigte. Der bekommt schon Kratzer beim scharfen Anschauen.

Mein Lacker des Vertrauens meinte, er versieht auch Uni-Lacke mit Klarlackschicht, damit man ihn besser polieren kann und Kratzer von Haus aus nicht so leicht sehen kann.


01.02.2011 19:54    |    0spr3y

Zum Thema Frottee-Handtuch:

Das hat mich gerade überrascht :eek:

Wenn ich meinen Wagen nach der Wäsche zu Hause in der Einfahrt abstelle hab ich teilweise noch Wassertropfen drauf, und da ich Wasserflecken nicht mag, hol ich immer ein Frottee-Handtuch aus dem Schrank und lasse es 'unter Eigengewicht über den Lack gleiten', d.h. ich drücke nicht drauf. Mit etwas Druck arbeite ich nur am unteren Teil der Nummernschildmulde. Konnte unter LED-Licht keine Mikrokratzer im Lack erkennen. An der Nummernschildmulde müsst ich mal schauen, Ladekante am Kofferraum ist eh verkratzt, da muss mal poliert werden.

 

Muss jedoch anmerken, dass der Wagen mit Diamant-Wax versiegelt wurde.

Aber Mikrokratzer lassen sich eigentlich eh nicht vermeiden, sind aber - glücklicherweise - größtenteil/komplett auspolierbar (oder?). Was bei meinem Wagen dann zweimal im Jahr der Fachmann machen darf inkl. Auffrischung der Versiegelung (nach dem Winter und dann wieder nach dem Sommer) :D

 

Was empfiehlt sich eigentlich, um die letzten Tropfen Wasser vom Lack zu bekommen? Mit dem Frottee-Handtuch saug ich diese ja nur teilweise auf und verteile Tropfen eher zu einer dünnen Wasserschicht, welche dann schnell und rückstandslos verdunstet. Wie gesagt, größtenteils ohne Druck, nur durch 'gleiten' des Handtuchs auf dem Lack. Ok, hin und wieder ertappe ich mich dabei, wie ich kleinere Flecke mit etwas Druck abreibe :eek:

Dabei entstehende Mikrokratzer sollten jedoch polierbar sein?

 

Ich denke mit Grauen daran, wie ich meinen frisch versiegelten Wagen abstelle und an der Front eine gemeine Mücke erblicke (noch nicht angetrocknet). Lappen feucht gemacht, ein wenig Shampoo drauf und drübergerieben. Danach mit einem Mikrofasertuch trocken gerieben und mich traf der Schlag. Im frisch versiegelten Lack feine Krazter. Dank Politur mit der Maschine war das schnell vergessen, aber in dem Moment hätte ich mich tot ärgern können. Grund war ein wohl nicht ganz perfekt sauberer Lappen :rolleyes:

Danach hab ich mich mit einem Lappen nichtmal in die Nähe des Autos getraut.

 

Autolack ist eigentlich furchtbar, wenn man bedenkt, dass, wie dein Versuch zeigt, schon normale Tücher Kratzer hinterlassen :eek::rolleyes:

Gelegentlich wünsche ich mir einen Wagen in Nato-Oliv matt gerollt :D

 

Edit: Anbei noch: Meiner ist obsidianschwarz, und wie schwarz halt so ist: Pflegeintensiv und schonungslos 'kratzerzeigend'. Aber unser anderer Wagen in unischwarz ist pflegetechnisch echt schlimm, ich hätte nie gedacht, dass der Aufwand so viel größer ist als bei Metallic-Lack.

Dafür entschädigt er durch seine Schönheit, zumindest die 5 Minuten nach der Wäsche bis wieder einige Meter gefahren wurden :rolleyes:


01.02.2011 20:34    |    Mr. Moe

Das auspolieren ist kein Problem, gng fast alles in einem Durchgang mit einer Hochglanzpolitur raus, jedenfalls wenn man ne Maschine hat. Per Hand brauch ich für das ganze Auto und einem Durchgang ca. 10 Stunden.

Wegen Abtrag einer Exzenterpoliermaschine muss man sich auch keine Gedanken machen. Ich hab das Stück während des Test ca. 25 mal poliert, davon 5 mal mit einer Feinschleifpaste und es ist noch Klarlack übrig:)

Und die Sonne ist genauso erbarmunglos wie eine LED Lampe, aber wenn man sorgsam ist, und nur mit Mikrofasertüchern und sauberen Lack-Schwämmen/Pads an den Lack geht bleiben einem die Swirls lange erspart.

 

@0spr3y

 

Solange du das Handtuch nur vorsichtig über den Lack ziehst, sollte nicht viel passieren, vielleicht ist dein Handtuch auch weicher als dieses und warscheinlich ist dein Lack nicht so empfindlich.

 

Aber die bessere Variante wäre ein Mikrofasertrockentuch.

Das Orange Babies Drying Towel kann ich empfehlen. Nimmt sehr gut, unheimlich viel Wasser auf und ist sehr weich.

Bei Elite Car Car in England gibts das Elite XL Ultra Plush Deep Pile Drying Towel, das soll nochmal besser und saugstärker sein als das Orange Babies, werde ich auch noch ausprobieren und bin schon ganz gespannt.


01.02.2011 21:14    |    0spr3y

Ich habe schon vieles versucht, auch mit Misserfolg. Mittlerweile traue ich mich kaum noch was am Lack zu machen. Man muss ja mit der permanenten Angst leben, was zu verkratzen. Daher der Gang zum Profi zweimal im Jahr, der hat die professionellen Maschinen und die Erfahrung.

Gewaschen wird oft 'berührungslos' an SB-Waschanlagen (blauer Elefant). Damit geht der meiste grobe Dreck auch ab. Hin und wieder muss dann doch mal richtig gewaschen werden, was bei mir mittlerweile bedeutet: Viel Shampoo, viel Wasser, viel Geduld und wenig Druckanwendung. Ich hab festgestellt, dass sich in Schwämmen gerne Dreck ansammelt, auch wenn man ihn oft ausspült. Bin dann mal zu Mikrofasertüchern übergegangen, aber auch das gibt zwangsläufig feine Kratzer. Mittlerweile spül ich den Lappen nach jedem Zug aus, was bedeutet verdammt oft! Feinste Kratzer lassen sich wohl nie vermeiden, oder?

Die Versiegelung sorgt immerhin dafür, dass Schmutz schwer anhaftet und feine Kratzer eher in ihr als im Lack sind.

Der Profi bekommt diese auch wieder raus. Ich zahle für die Aufbereitung (also Politur + Aufbereitung der Versiegelung) um die 150€. Das gönn ich dem Wagen zweimal im Jahr. Klar, man kann es selber machen, aber erstens sind die professionellen Utensilien sehr teuer und zweitens fehlt mir die Erfahrung und mittlerweile auch der Mut. Man kann unter Umständen mehr kaputt als ganz machen. :(

Manchmal wünsch ich mir, ein Auto sei nur ein Gebrauchsgegenstand :D oder, wie bereits oben gesagt: Natooliv-matt mit der Rolle!

 

Frage: Wo bekomm ich das Orange Babies Drying Towel her? Kannst Du mir einen Shop empfehlen?

Was nehm ich für die Handwäsche am Besten? Vermutlich keinen Schwamm sondern Tücher, aber welche? Welches Shampoo empfiehlst Du?

Wäre Dir für Antworten dankbar :)


01.02.2011 21:49    |    Mr. Moe

OK, dann Pflegeberatung im Schnellduchlauf:

 

Mein Lieblingsshop ist lupus-autopflege.de hat die größte Auswahl, und toller Service

 

Hier die Ausstattung nur zum waschen:

- 2 Eimer 10-15l, für die Waschbox mit Wasserdichtem Deckel, gibt es z.B. in vielen Fressnapf-Filialen

- Waschhandschuh Fix 40

- Schampoo Chemical Guys Glossworkz

- Trockentuch Orange Babies

Das ist auch nochmal hier nachzulesen.

 

Swirls ganz vermeiden ist echt schwer. Aber man kann es soweit reduzieren, das einmal im Jahr eine Hochglanzpolitur ausreicht.


01.02.2011 21:58    |    0spr3y

Ich dank Dir! :)

Dann wird demnächst mal bestellt und getestet.

 

Schönen Abend noch.


01.02.2011 23:37    |    schluckauf

danke für den super Bericht :) muss ich morgen nochmal in Ruhe durchlesen :)

 

gute nacht ^^


02.02.2011 08:27    |    Strikeeagle

Mr.Moe Glückwunsch. *thumbs up*

 

Der Artikel hat ins Schwarze getroffen. Die Nachfragen nach ordentlichen Trockentüchern bestätigen es.

 

1A

 

Grüße, Rene


02.02.2011 11:04    |    AR147

Zitat:

da ich Wasserflecken nicht mag, hol ich immer ein Frottee-Handtuch aus dem Schrank und lasse es 'unter Eigengewicht über den Lack gleiten'

Das macht nichts! Es geht nur ums Hardcore-Abtrocknen und da sollte man nicht mit einem Frottee-Tuch abreiben, weil es den Lack verkratzt. Ich habe es nie bereut, damals (= vor ca 5 Jahren) einfach mal bei Petzoldts für knapp 50 Euro bestellt zu haben, das Zeug hat man doch ewig. Einfach mal 1 oder am besten 2 gute Trockentücher gekauft und Ruhe ist. Kostet halt eines 5 Euro, na und.

 

Kann echt nicht verstehen wie Leute mit einem alten Hemd oder alten Handtuch an ihr Auto rangehen können, da kann man es auch gleich mit der Drahtbürste trocknen.


02.02.2011 13:11    |    ckniotek

Auf meinem carbonschwarzen BMW sind auch etliche Haarlinienkratzer drauf. Ich verwende nur Auto MFT (Cobra) und dennoch kommen diese immer wieder vor. Habe auch schon überlegt diesen durch einen Profipolierer wieder aufzubereiten, nur was bringt dass, wenn diese Krtazer wieder nach einiger Zeit auftreten? :confused:


02.02.2011 14:48    |    Mr. Moe

Zitat:

original von ckniotek

 

Auf meinem carbonschwarzen BMW sind auch etliche Haarlinienkratzer drauf. Ich verwende nur Auto MFT (Cobra) und dennoch kommen diese immer wieder vor. Habe auch schon überlegt diesen durch einen Profipolierer wieder aufzubereiten, nur was bringt dass, wenn diese Krtazer wieder nach einiger Zeit auftreten? :confused:

Na bringen würde es das das Auto besser aussieht;)

Für die Aufbereitungskosten beim Profi kriegt man auch schon eine Einsteigermaschine+Pads+Polituren. Also eine Grundausstattung mit der man leichte Lackschäden wiederholt selber beheben kann.

Ich weiß ja nicht wie du wäscht, aber bei guter Pflege kommen die Haarlinienkratzer so schnell nicht wieder.


02.02.2011 20:48    |    runnerbaba

danke schön


03.02.2011 09:40    |    ladafahrer

Danke Mr.Moe für das Schreckenskabinett vor dem geistigen Auge im Anbetracht eines baldigen Frühlings.

 

Das Ergebnis bzw Deine Einschätzung zu dem Handfeger, ich hoffe es war ein Roßhaarhandfeger, hätte mich doch näher interessiert. Denn ich benutze einen nur für solche Zwecke angeschafften sehr dicht bestückten Handfeger, um Schnee vom Auto zu kehren, bzw dem Schnee ein wenig "Schub" zu geben auf dem Weg über die gewachsten horizontalen Fahrzeugflächen.

 

Ein neues Frottierhandtuch habe ich, ebenfalls ohne Druck, auch schon zur Aufnahme letzter Wassertropfen über das Dach gleiten lassen

 

Aber ich gehe mal davon aus, daß ich mich nach professioneller Steinschlagreparatur in diesem Frühling für zwei Wochenenden in einer blickdicht abgeschirmten Umgebung meinem Lack widmen darf??

Da kauf ich mir aber erst noch einen anderen Grill :D:D

 

Gruß Thomas (Handpolierer aus Ängstlichkeit)


03.02.2011 10:19    |    Mr. Moe

Ja es ist ein Rosshaarhandfeger. Und zumindest auf diesem Lack richtet das Ding ein Massaker an, schlimmer als der Pinsel und das Handtuch zusammen.

Auf anderen Lacken wird das anders aussehen, kann ich aber nicht testen weil ich neben der Stoßstange nur mein Auto habe, und da kommt sowas nicht dran;)

Auf Wunsch könnte ich heut Abend nochmal ein Bild nachreichen.


08.02.2011 22:19    |    Powergeri

mich schockt ehrlich die Auswirkung von dem Auftragspad. Das ist echt bedenklich :eek:

 

super Test Mr. Moe, du hast dir sehr viel Mühe gemacht!

 

 

LG Geri


08.02.2011 22:43    |    Mr. Moe

Das mit dem Pad verdeutlicht aber auch die Relationen. Auf normalem Lack sind diese Pads absolut unbedenklich. Aber vieleicht lag es auch am Alter der Pads, und das sie in der Waschmaschine nicht mehr richtig sauber wurden. Who knows? Gibt jedenfalls bei der nächsten Bestellung ein paar neue.


11.02.2011 21:20    |    Black-Flamingo

Nur mal aus Neugierde:

Ist Folierung genauso empfindlich gegen Kratzer? Immerhin kann man da nicht einfach polieren.

Wobei auch der dickste Lack am Auto irgendwann mal weg poliert wäre. ^^

 

Auf jeden Fall Daumen hoch für den aufwendigen und gut dargestellten Testbericht!!

 

LG


12.02.2011 00:13    |    Powergeri

interessant wäre noch gewesen was Knete anrichtet....

 

LG Geri


12.02.2011 00:44    |    Mr. Moe

Von Folie hab ich keinen Plan:p Unempfindlich ist sie jedenfalls nicht.

 

Was Knete anrichten kann sieht man in meinem Blogartikel "Der Astra macht sich Winterfest "

 

Ich schreibe kann, weil ich vorhe schon 5 mal Autos geknetet habe, ohne das was passiert ist.


05.05.2011 20:02    |    Trackback

Kommentiert auf: Fahrzeugpflege:

 

Vogeldreck und nun leichte Lackkratzer - was mache ich (Ahnungslose) nur?

 

[...] auch Royalblau und nicht wie anfangs geschrieben saphirblau. Dazu habe ich hier folgendes gefunden: http://www.motor-talk.de/.../was-zerkratzt-den-lack-t3098163.html

Klingt irgendwie alles ziemlich entmutigend!

 

Die wirklich fiesen Stellen mit Verunreinigungen waren [...]

 

Artikel lesen ...


09.11.2011 05:13    |    Pingback

Kommentiert auf: Glätte, Glanz und Schutz | Fachpresse Artikel


Deine Antwort auf "Was zerkratzt den Lack?"

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