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28.06.2012 16:46    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (63)    |   Stichworte: Chat, Conti, Continental, EU-Reifenlabel, Experten, Expertenchat, Fragen, MOTOR-TALK, Reifenexperten, Reifenlabel

Ab November 2012 gilt eine europaweit einheitliche Kennzeichnungspflicht für Reifen: Das EU-Reifenlabel informiert anhand von drei Kriterien über umwelt- und sicherheitsrelevante Eigenschaften eines Reifens. Doch was muss man wissen und beachten? Am 12. Juli 2012 um 18:00 Uhr nehmen sich zwei Reifenexperten von Continental Zeit, Eure Fragen zum EU-Reifenlabel zu beantworten! Auch vorab könnt Ihr natürlich hier schon Eure Fragen posten!

 

Das EU-Reifenlabel kommt ab Nov. 2012Das EU-Reifenlabel kommt ab Nov. 2012Energieeffizienzlabel kennen wir aus den verschiedensten Bereichen. Seit Jahren sagen sie uns, wie energieeffizient unsere Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler und Backöfen sind. Ab November sollen sie uns nun auch über Sicherheit, Kraftstoffverbrauch und Geräuschemission von Reifen informieren. Ziel: Eine höhere Verkehrssicherheit und ein geringerer Kraftstoffverbrauch.

 

Doch was genau heißt das? Was ist zu beachten? Bei welchen Fahrbahn- und Witterungsbedingungen spielt welche Eigenschaft eine größere Rolle als die andere?

 

Am 12. Juli 2012, ab 18:00 Uhr, stehen die Continental Reifenentwicklungsexperten Dr. Burkhard Wies (Leiter F&E Reifenentwicklung) und Dr. Andreas Topp (Leiter Technical Benchmarking) in unserem Expertenchat auf MOTOR-TALK für Eure Fragen rund um das EU-Reifenlabel bereit.

 

Stellt Eure Fragen schon vorab – hier als Kommentar!

 

Damit sich die Experten schon einmal einstimmen können – oder falls Ihr am gesetzten Termin keine Zeit habt, am Chat teilzunehmen – könnt Ihr Eure Fragen rund um das EU-Reifenlabel schon vorab hier als Kommentar zum Blogartikel stellen! Die Antworten der Experten können später nachgelesen werden.

 

Eure Fragen könnt Ihr ab sofort bis einschließlich Donnerstag, 05. Juli, 18:00 Uhr hier als Kommentar posten. Diese Fragen werden dann garantiert beantwortet. Wir werden aber auch versuchen, alle Fragen, die danach gepostet werden, in den Chat reinzugeben - wenn genug Zeit bleibt.

 

Am 12. Juli 2012 ab 18:00 Uhr könnt Ihr Euch dann direkt in den Chat einklinken. Als eingeloggter Nutzer seid Ihr unmittelbar im Chat, wenn Ihr auf die Seite kommt. Wir freuen uns schon auf Euch!


28.06.2012 19:06    |    Harry999

ein Teilnehmer der EU-Kommision, die das verbrochen hat kommt nicht ? ;)


28.06.2012 19:46    |    manni9999

Hallo,

 

meiner Meinung nach ist das Label ein sehr eindimensionaler Versuch, die Eigenschaften eines Reifens zu bewerten.

Bei keinem ernsthaften Reifentest würde man sich mit diesen 3 Kriterien begnügen.

Was ist zum Beispiel mit folgenden Punkten:

  • Fahrstabilität / Bremsverhalten auf Eis /Schnee
  • Aquaplaning-Eigenschaften
  • Fahrstabilität bei Nässe
  • Bremseigenschaften,  Fahrstabilität bei Trockenheit
  • Lebensdauer
  • Abrollkomfort

 

Mich würde die Beantwortung folgender Fragen durch einen Conti-Experten interessieren:

  • Auf was für einen Vergleichsreifen beziehen sich die Bewertungsstufen A-G? Auf einen Reifen gleicher Größe, Load- und Speedindex?
  • Ist die Verbrauchseinstufung genauso durchdacht wie z.b. das Label auf einem Neuwagen, wo ein hochmotorisierter Geländewagen mit hohem Gewicht effizienter ist wie ein Kleinwagen, obwohl der weniger verbraucht?
  • Dürfen wir in 5 Jahren damit rechnen, das alle neu entwickelten Reifen die Bewertung A oder A++ bis A++++ erhalten, weil sich die Bewertung auf einen mittlerweile technisch veralteten Vergleichsreifen bezieht?
  • Hält Conti die 3 Kriterien des Reifenlabels für geeignet, das ich als Verbraucher einen von seinen Eigenschaften her minderwertigen oder unausgewogenen Reifen von einem besseren Produkt unterscheiden kann?
  • Wie wähle ich anhand des Reifenlabels einen qualitativ ordentlichen Winterreifen aus?
  • Sieht Conti die Eigenschaften seiner Produkte durch die 3 Kriterien ausreichend beschrieben?
  • Wer kontrolliert unabhängig vom Hersteller die Einstufung des Reifens in eine Bewertungsstufe?

 

Mein Fazit:

Ich informiere mich beim Reifenkauf lieber wie bisher durch einschlägige unabhängige Reifentests, die z.B. der ADAC durchführt.

Von einer Kaufentscheidung nur anhand des Reifenlabels würde ich Abstand nehmen, da es dazu völlig untauglich ist.

Wir dürfen gespannt sein, wann die ersten Reifen mit guten Bewertungsstufen laut Reifenlabel in einem unabhängigen Reifentest wegen anderer Mängel abgewertet werden, weil das Gesamtpaket in Wirklichkeit nicht viel taugt.

 

Ein EU-Label auf einem High-Tech Produkt wie Toilettenpapier mit dem einzigen Kriterium Reinigungswirkung wäre schon unzureichend, wenn das ebenso wichtige Kriterium Reissfestigkeit nicht berücksichtigt wird. :) 

 

Grüße

 

Manfred


28.06.2012 19:48    |    gromi

Mich würde interessieren welcher Reifen als Referenzreifen gewählt wird...und ob der Referenzreifen bei jedem Modell ein anderer ist...muss wohl, denn einen 175er EcoContact kann man nicht als Referenz für einen 235er CrossContact UHP-Reifen nehmen, wenn doch ist das Label noch mehr lächerlich, als es so schon ist!!!

 

 

@ manni:

Das Label wird durch JEDEN Hersteller für seine Zwecke missbraucht...bin gespannt auf die China-Reifen-Label...


28.06.2012 20:02    |    DIY-Guy

Mich würde interessieren, warum z.b. Werte, wie der Rollwiderstandskoeffizient (cr) nicht direkt auf dem Label abgedruckt wird. Eine Klassifizierung von A-G ist für mich zwar ein Benchmark unter den einzelnen Fabrikaten selber, aber bietet mir keine Möglichkeit, einen Reifen objektiv als 'effizient' oder nicht einzuschätzen.

Wer entscheidet, wann ein Reifen als Sprittsparend/Umweltschonend eingestuft wird, oder nicht? Ist es nur der Rollwiederstand, der hier abgebildet wird oder spielen weitere Faktoren, wie z.b. Haltbarkeit mit eine Rolle. Es ist nicht ersichtlich, welche Hürden eine einzelne Stufe auf dem Label bedeutet und welche Faktoren einen Einfluss auf das Ergebnis haben. Warum kann dem Verbraucher nicht ein detailiertes Prüfprotokoll aufgrund festgelegter Kriterien vorgelegt werden?

Dieses Label deckt gerade einmal drei Kriterien ab. Was ist mit Werten, wie z.b. dem Reifenverschleiß, der Griffigkeit bei Schnee (Winterreifen), der Griffigkeit auf trockener Straße, den Bremseigenschaften auf trockener Straße, max. Querbeschleunigungsbelastungen usw.

Ich frage mich, warum hier dem Kunden kein transparenter Testbericht vorgelegt wird, damit dieser sich dann aufgrund seiner persönlichen Fahrkonstitution einen Ihm passenden Reifen suchen kann? Ich meine hierbei auch keine Bewertung à la 2 von 5 Sternen...

Wenn schon EU-Label, dann hätte dies doch als Anlass dazu dienen können, dem Kunden ein System zu bieten, das es WIRKLICH möglich macht, Reifen untereinander zu vergleichen!

Ich denke, dass von diesem Label keiner etwas hat:

-Die Reifenhersteller, deren Forschungen und Entwicklungen sich evtl. gar nicht auf das Ergebnis auf dem Label auswirken. Wird gerade auf Grund dieser EU-Kriterien in eine völlig falsche Richtung hin entwickelt, um den Anschein eines 'effizienten' Reifen zu erwecken?

-Den Kunden wird kein Gefallen getan, weil sie selbst sehen werden, dass ein Reifen nicht aufgrund von Lärmpegel, Sprittverbrauch und dem Fahren(nicht bremsen?) auf nasser Fahrbahn beurteilbar ist.


28.06.2012 21:40    |    Krizzzzz

besteht nicht die Gefahr das durch die EU-Genormten tests die Reifen nurnoch so Hergestellt werden dass sie überall mit A abschneiden, aber dann im Realeinsatz ziemlich versagen? (So geschehen mit dem NEFZ-Zyklus für Fahrzeugverbräuche, alle Autos Glänzen da ja, aber in der Realität sind die verbräuche dann doch nicht so doll)


29.06.2012 12:12    |    M.Hunter

Moin

Die meisten Themen / Meinungen wurden von meinen Vorrednern sicherlich schon angesprochen.

Ich kann mir auch vorstellen, das diese Labels dazu führen "schlechtere Reifen" schön zu reden.

Bei Kühlschränken ist es vielleicht einfacher, wie viel Strom verbraucht er, dann kann man die Größe dagegen rechnen. Punkt fertig. Bereiche wie umweltverträgliche Herstellung / Materialien bei einem Kühlschrank wäre sicherlich auch noch interessant.

Beim Autoreifen spielen aber wohl vielmehr Punkte mit rein.

Was nützt mir ein Spritsparender Reifen, der dann aber nach 10.000km verschlissen ist, sei es durch normalen Verschleiß oder weil er sich "eckig bremst" durch Bremsplatten.

Es gibt sicherlich viele Autofahrer, die mal ebend einen neuen Reifen brauchen weil der TÜV naht und dann bei einem "Billiganbieter" Refien XY aus Fernost sehen, der die 3 mickrigen Bewertungen mit A oder B bestanden hat und zugreifen. Mit diesem Reifen dann aber im Trockenen oder in Kurven wie auf Seife fahren. .....

Dies Label erinnert mich etwas an den aktuellen "Normverbrauch" der von den Autoherstellern für die Neuwagen angegeben wird. Dieser Normverbrauch nur auf dem Rollenprüfstand in der Theorie erreicht wird, aber mehr als Praxisfremd ist. Mir vorkaukeln will eine 2t schwerer Limosine verbraucht weniger als ein 1t schwerer Kleinwagen und das dann mitten im Stadtverkehr.:D:rolleyes:

 

Ich werde meine Reifen weiterhin nach Reifentest, wie die des ADAC aussuchen.

Das Label ist für mich dann eher ein kleiner Witz am Rande.

 

Was mich von dem Conti Experten interessiert, außer die Fragen der Vorredner, warum der neue Conti Eco 5 nicht auch in 155/65 14" angeboten wird. Es gibt so viele Kleinwagen, vielleicht ältere, die diese Größe noch fahren, aber der Neue Conti dafür aber nicht erhältlich ist.

Muß ich mich bei meinem 10 Jahre alten Lupo entweder mit dem alten Conti Eco 3 abgeben, der nicht der Beste ist, oder mich dann doch für einen Hankook aus Fernost entscheiden?

Gut der Trend bei Neuwagen zu größeren Reifen, aber vielleicht entdecken die Autohersteller ja auch hier mal das Downsizing wieder.

Oder wird bei der Tour de France demnächst mit Mountainbikes gefahren?

 

 

Mfg

Frank


29.06.2012 12:55    |    TERWI

Habe diese EU-Hirni's eigentlich dauerhaft Sommerloch, das immer wieder solche nichtsnutzigen und nichtssagenden Verodnungen dabei rauskommen ?

 

Die Vorredner haben eigentlich schon alles relevante gefragt - ich detailliere noch mal:

- Wer kann das eigentlich prüfen, wie hoch der Wahrheitsgehalt dieser 'Aufkleber' ist ?

- Wird das auf irgendeine Art und Weise fahrzeugspezifisch bewertet ?

 

Jeder hat andere Ansprüche an Reifen und jeder fährt anders.

Und nicht jeder ist ein Rallye-Ass, bzw. hat ein Fahrsicherheitstraining gemacht.

Reifen, welche ich perfekt empfinde und auf meinen Fahrzeugen (Volvo-I) mit Begeisterung im 3 Jahr fahre (Goodyear Optigrip) müssen andere noch lange nicht 'toll' finden - weil sie sich sicherlich betreff Fahrzeug und Fahrer völig anders verhalten.

 

Genormte Duchschnittsaussagen über irgendwelche Eigenschaften empfinde ich als völlig nutzlos.

Dito vermeintlich unabhängige Tests. Werden sie doch nie auf auch nur annähernd baugleichen Fahrzeugen durchgeführt.

 

Kleine Anmerkung dazu:

Ich habe mir vor ein paar Jahren eine nicht gerade preiswerte Kühl-/Gefrierkombi mit jede Menge A's gekauft.

Aussage auf dem EU-Kleber: Verbrauch 1,12 KW Tag.

Ich habs mal gemessen mit verschiedenen Geräten.

Istverbrauch: fast 2 KW Tag.

Anruf beim Hersteller und sinngemaße Aussage: 'Das liegt hoch an der Grenze, aber noch im Rahmen'.

 

Mit Verlaub gesagt: Alles nur Verarsche und wieder mal eine neues Werbemittel.


29.06.2012 15:53    |    falloutboy

Damit ich hier am Ball bleibe und auch mal ne recht offene undefinierte Frage stelle.

 

Wie ist das mit den ohnehin schon auf jedem Reifen vorhandenen DOT Klassifizierungen zu sehen?

Wie gestalten sich hier zwischen der weltweiten seit mehreren Jahrzehnten geltenden Vorschrift / Tests und dem jetztigen Bäpper die Unterschiede?


29.06.2012 16:38    |    ca317

Zu den genannten Kritikpunkten kommt noch hinzu, dass die Eigenschaften von Reifen stark von deren Benutzung abhängen. Elektrogeräte stellt man hin und fertig. Gut, wenn man zB. beim Kühlschrank dauernd die Tür offenlässt oder das Ding in die pralle Sonne stellt wird das Gerät natürlich mehr Strom fressen als angegeben. Aber ansonsten kann man eigentlich nicht viel falsch machen, jedenfalls nicht wie bei Reifen. Niedriger Rollwiderstand wird nichts bringen, wenn man nur einmal im Jahr den Luftdruck prüft. Das schlägt sich dann auch im Bremsen nieder, da die Aufstandsfläche bei wenig Druck geringer wird. Ein leiser Reifen wird laut, wenn man ihn nicht regelmässig von vorne nach hinten tauscht. Deswegen nützen irgendwann die besten Eigenschaften nichts, wenn man die Reifen nicht richtig behandelt.


29.06.2012 18:28    |    Hartgummifelge

Wer tauscht denn die Reifen von vorn nach hinten, wenn sie vorne lauter werden als hinten?

Reifen mit grösserer Profiltiefe gehören grundsätzlich nach hinten.

Zumal die deutschen Strassen bei Nässe, eher einer Rodelbahn gleichen, statt einer trockenen Kopfsteinpflasterstrecke, sagt das Label nichts darüber aus, wie sich der Reifen auf nasser splitarmer bis splitfreier Bitumendecke verhält.

Das Risiko auf manchem feuchten und oder nassen Streckenabschnitt abzufliegen, bleiibt mit jedem Reifen unberechenbar.


30.06.2012 06:42    |    Epex121

Warum gibt man nicht auch die Laufleistung bei dem Label nicht mit an?


30.06.2012 07:38    |    CRV RALF

Hallo! Warum muß alles immer auf EU- Bereich ausgeweitet werden, so wie wir das in Deutschland handhaben ist das doch völlig in Ordnung?

Habe dennoch eine Frage: nach der Reifengrößenbezeichnung wie z.B.

2o5/55 R16 kommt dann der Buchstabe für den Geschwindigkeitindex wie z.B. H, der in Diesem Fall für 210 kmh steht. Wieviel schneller kann ich fahren, ohne das was passiert ? MfG CRV Ralf


30.06.2012 07:39    |    kameldornbaum

Ich bin auf der Suche nach einem Kostengünstigen und "LEISEN" Alwetter Reifen für meinen 207 Poegeot, Größe 185 * 65R * 15.

Welche würden sie mir da empfehlen - wohlbemrkt Kostengünstig in "LEISE"

Vielen Dank


30.06.2012 07:55    |    chris.-h

Alles Käse........ Jedes Auto muss zur Hu Au , jetzt wird schon diskutiert jährlich dies jährlich zu tun. Die dürfen nen Aufkleber der wenig Aussagekraft hat verwenden, diu Reifen sind noch wichtig wie das Fahrzeug Und sollten jährlich alle die hier verkauft werden AIF Kosten der Hersteller wie gtü adac oder sonstigen Bekannten getestet Und Offiziel für jedermann nachzulesen sein. Mfg Chris


30.06.2012 07:55    |    HUI2008

Hoch lebe die unersättliche Bürokratie.

Ich habe seit letzter Woche den neuesten Conti-sport Contact Reifen der für meinen Wagen eine Zulassung hat. Bin damit best zufrieden und lasse mir meine Erfahrungen nicht von Besserwissern kaputtmachen. Ein Reifen alleine ist nix wert, es kommt immer auf das Zusammenspiel mit dem Fahrzeug an.

Ein 255er wird niemals auf Grund des grossen Strassenkontakts ein A bekommen können. Sollen doch die Körnerfresser, Besserwisser und EU-Bürokraten mit Fahrradreifen ( niedrigster Rollwiderstand) an ihren Luxuskarossen verunfallen. Das ganze Labeling ist nichts wert und wird mein Kaufverhalten mit Sicherheit niemals beeinflussen, denn es geht als erstes um die Sicherheit unter allen Bedingungen und um nichts anderes.

Dr. Priesnitz


30.06.2012 08:10    |    willi0010

Lt. Wikipedia:

" Hersteller von Reifen für PKWs sowie leichte und schwere Nutzfahrzeuge müssen ab 1. November 2012[1] den Kraftstoffverbrauch, die Nasshaftung und die Geräuschklassifizierung des Produktes anhand eines Aufklebers oder eines Etiketts angeben."

 

Nun muß cih echt die Frage stellen,

1. was kommt auf MICH direkt zu? Lt. Formulierung ist der HERSTELLER in die Pflicht genommen.

Ich habe nun noch " ganz frische" Sommer- und Winterreifen, die ich natürlich abfahren möchte.

2. Welche rechtlichen Pflichten habe ICH, da ich mich beim Kauf auf meine Werkstatt verlasse und diese mich doch auf alle Konsequenzen hingewiesen werden müßte, mir ja nur das als Experten empfehlen dürfen, was gesetzeskonform ist .

 

Ansonsten stimme ich vielen Beiträgen zu, die sich gegen die immer wachsende Bürokratie in Form von Gesetzen und Verordnungen wenden.

Nach wie vor finde ich die "Gummiformulierung" des Zeitpunktes der Wechselpflicht auf Winterreifen ein Hohn. Mit derartigen Gesetzen ist der Autofahrer immer der Depp !


30.06.2012 12:22    |    Kristian.berlin

Die Einführung des Reifenlabels führt zu unabschätzbaren Folgen. Einerseits führt das Label "A" in die Irre und andererseits werden die Reifenhersteller reagieren müssen. Das Label "A" wird für drei Kriterien vergeben, tatsächlich sind dies nur ein Drittel der Reifeneigenschaften. Der desinteressierte Reifenkäufer wird sich ein Reifen des Lables "A" kaufen und irrt in der Annehme, dass dies der beste Reifen sei. Hinzu kommen noch die technisch schlecht ausgerüsteten Fahrzeuge, wie Dacia, welche mit Trommelbremsen an der Hinterachse ausgerüstet auf Fahrzeuge trifft, welche teilweise mit Hochleistungsbremsen und tatsächlich guten Reifen unterwegs sind.

Die Reifenhersteller werden in Zukunft die Entwicklung dahingehend ausrichten, das Label "A" zu erhalten. Die Kosten für das Label werden den Herstellern aufgedrückt und an den Kunden weiter gegeben.

 

Wieder eine EU Verordnung, die niemand braucht und von Menschen ohne Sachverstand erlassen wurde. Toll !!!

 

Frei nach Sarrazin " Europa schafft sich ab"


30.06.2012 16:07    |    Die Autobesorger

Was ist eigentlich dran an der Behauptung die Lebensdauer von Reifen sei nach 5 Jahren erreicht?

Es geht dabei um PKW in Alltagseineinsatz.

Oder ist das ein Marketing-Argument von Reifenherstellern und - händlern?

 

mfg

DIE AUTOBESORGER


30.06.2012 16:25    |    gromi

Ihr stellt hier Fragen an einen Reifenhersteller und diese werden IMMER zu deren Gunsten argumentieren...und natürlich ist es denen lieb, wenn du deine Reifen nach 5 Jahren in die Tonne wirfst, denn dann können sie sich als Käufer gewinnen... ;)

 

Das Argument: "Wenn du mal im Alltag in eine brenzlige Situation kommst, dann brauchst du eine gute Leistung des Reifens!"

Das ist auch das Argument, mit dem gerne gegen Zweitmarken/Drittmarken argumentiert wird...


30.06.2012 22:05    |    Gazdok

Werden die Angaben der Reifenhersteller über die Einstufung von vertrauenswürdiger Stelle nach strengen Richtlinien überprüft?

 

Kann jeder Reifenhersteller zur laxesten Abnahmestelle in Europa gehen - wie etwa bei Siliokonimplantaten - und erhält dann eine EU-weite Genehmigung?


30.06.2012 22:22    |    hjluecke

Hallo Leute!

Ich halte dieses EU- Reifenlabel für völlig überflüssig. Hier haben die europäischen Politiker wieder einmal aufgezeigt, dass dort Politik ohne jeglichen Sachverstand gemacht wird. Es werden wieder mal Steuergelder für endlose Sitzungen und Gutachten vergeudet, um dieses Label mit Inhalt zu füllen, Ähnlich die vorgaben, wie groß eine europäische grüne Gurke sein muss oder welche Krümmung eine Banane haben muss.

In erster Linie ist für mich bei einem Reifen entscheidend, wie

die Fahreigenschaften sind. Wie z. B.

# Bremsstabilität

# Verhalten bei Nässe

# Aquaplaning

# Stabilität der Reifenflanken

Vor der Lebensdauer oder dem Abrollkomfort, steht bei mir noch, wie der Reifen aussieht.

Hierzu muss man dem Unternehmen Continental ein Lob aussprechen. Der Reifen, z. B. in den Größen 215/40- 17 in Kombination mit 235/40- 17 od. 245/35-17 macht sich auf einem sportlich gefahrenen BMW e30 mit ca. 280 PS hervorragend.

Nahezu alle namhaften Reifenhersteller, haben zwischenzeitlich, nachdem sie sich mit Laufrichtung gebundenen, pfeilartigen Profilstrukturen versucht haben, die Profilstruktur von Conti übernommen.

 

Als kleine Kritik ist jedoch anzumerken, dass die angegeben Reifenabmessungen oftmals nicht stimmen, und dann Probleme bei den Freimaßen zur Karosserie bekommen kann.

Z.B: hat der 215/40- 17 eine Lauffläche von ca. 220 mm und der 235/ 40 eine Lauffläche ca. 230 mm; der 245/ 35 eine Lauffläche 235 mm. Bei dem 245er komm noch hinzu, dass er im Gegensatz zu dem 215er „recht mickerig“ aussieht. Ich habe mich daher entschlossen einen 235/ 40 an der Hinterachse zu fahren.

Ende


Bild

01.07.2012 10:26    |    Hocher

Habe bis jetzt das Gefühl gehabt auf Michelin Reifen besser zu fahren als auf Continental. Ob ich da richtig liege, ist nicht sicher. Wenn jetzt die neuen Reifen kommen, wie sieht dann das aus, wenn man wie ich seit Jahrzenten die Reifen mit Gas füllt, und nicht mit Luft. Seit die Conti SF6 auf den Markrt brachte und ich später aus Kostengründen auf Nitrogen umgestiegen bin, habe ich keine Reifen mehr mit Luft gefüllt. Ich bin immer gut bedient gewesen, längere Haltbarkeit und weniger Treibstoffverbrauch. Gillt das auch noch für die Neuen? Meine Sommerreifengrösse ist 225/45 17", im Winter 195ziger auf 16" felge. meine Reifen werde grundsätzlich nach 6 Jahre verschrottet.

Ein guter Rat käme mir also nicht ungelegen, denn für mich zählt Sicherheit an erster Stelle, das Beste ist dann gerade gut genug, ich will und andere sollen leben!

mit besten Grüßen Hocher


01.07.2012 11:20    |    tulliusomnibus

Mich interessiert lediglich eine Frage:

 

Wie kann ich den komfortabelsten Reifen identifizieren?

 

Moderne Automobile beinhalten zu 90% überflüssige, aber schwere Extras. Das treibt einen Mittelklassewagen leicht auf über 1600 Kilo Leergewicht. Die Folge davon sind stark verhärtete Fahrwerke, damit die Kisten auf der Strasse bleiben. Auch der Kauf eines Luxusmodells bewahrt leider nicht mehr vor höchst unkommodem Abroll- und Federungsverhalten, ganz im Gegenteil ... da ein solches Auto natürlich mindestens 240 km/h fahren können muss ....

 

Dem kann ich bei meinem Fahrzeug laut Betriebsanleitung etwas entgegenwirken, indem ich den vorgeschriebenen Luftdruck um 0.3 bar senke und damit eine Höchstgeschwindigkeit von nur 210 km/h in Kauf nehme (wie furchtbar, nur 210 ... wie soll ich da von A nach B kommen, ohne zu übernachten ... ), allein, der "Energiesparreifen" scheint diese Massnahme zum größten Teil zunichte zu machen, ... es rumpelt munter weiter ...

 

Also, nochmal: Wie erkenne ich einen auf Komfort hin entwickelten Reifen, der die Untaten der Autobauer zumindest zum Teil abmildern kann ... und kommt mir nicht mit dem Gegenargument der mangelnden Benzineinsparung ... zum einen ist mir mein Rücken weitaus wichtiger, zum anderen ist das im Bereich der Richtgeschwindigkeit völlig nebensächlich.

 

Gruß

T.O.

 

P.S. Ach ja, zur näheren Bestimmung und für eine Empfehlung: Derzeit montierte Reifen: Continental Sommerbereifung 225 irgendwas auf S 212


01.07.2012 11:32    |    gromi

Gerade bei niedrigeren Geschwindigkeiten ist der Rollwiderstand DER Widerstand, der richtig Benzin kostet, da verstehe ich nicht, warum man dann auch noch den Luftdruck in den Reifen senken sollte...

Das treibt den Rollwiderstand in die Höhe und bei höheren Geschwindigkeiten muss der Reifen dann mehr walken und verschleißt dadurch auch schneller, was dazu führt, dass dieser schneller verschleißt...

Das muss eben jerder wissen und selbst herausfinden ob es das wert ist...

Ich erhöhe eher den Druck um 0,3bar und stelle keine wirkliche Veränderung im Fahrverhalten und Konfort fest, jedoch geht der Verbrauch runter...ab 0,5bar mehr wirds aber tatsächlich rumpelig und hart...

 

Wer Komfort will sollte Eco- oder Ökoreifen eben meiden und vielleicht eher zu Reifen greifen die den Ruf haben in den Flanken weich zu sein...

 

Wenn ich bedenke, wie gut zur Zeit die Michelin Primacy HP in 225/55 16 auf meinem S211 Laufen, wollte ich NIE mehr einen Conti oder einen Pirelli P7 oder sonst was anderes für den Sommer...im Winter bin ich sehr zufrieden mit den Dunlop SP WinterSport 3D, wobei ich Winterreifen generell komfortabler finde als manchen Sommerreifen (bei gleicher Größe), weil eben weicher...


01.07.2012 11:46    |    tulliusomnibus

Danke gromi,

 

von einer Luftdruckerhöhung bei diesen "Energiesparreifen" wurde mir seitens der Werkstatt dringend abgeraten. Der "normale" Druck für ein schwachbesetztes Fahrzeug liegt bereits bei 2.6 bar auf allen vier Reifen. Aufgrund der Härte des Reifens würde bei einer weiteren Erhöhung nur die Reifenmitte abgefahren.

 

Ich hab das trotzdem einmal ausprobiert -mit 2.8 bar- und keine weitere Einsparung feststellen können. Derzeit fahre ich 2.4 bar, also etwas mehr Druck als die Betriebsanleitung noch zuliesse, ein wirklicher Komfortgewinn lässt sich aber auch noch nicht feststellen. Ich habe diese Möglichkeit allerdings erst jetzt in der BA gelesen und bin gespannt auf die nächste Autobahnfahrt.

 

Mir ist völlig schleierhaft, warum solche Fahrwerksabstimmungen -trotz Elegance-Ausführung mit Komfortfahrwerk- verbaut werden; der vorher gefahrene S 211 war -gefühlt- eine Sänfte dagegen. Zumindest sollte die große Masse der Autofahrer, die ein angenehmes Automobil einer verkappten Rennkiste vorziehen, nicht derart vernachlässigt werden ... harte Fahrwerke, harte Reifen im Verein mit flachen, hart gepolsterten Sitzkissen ... einfach albern.

 

Gruß

T.O.


01.07.2012 17:27    |    idea1,3

Reifenlabel so wie an Elektrogeräte Kühlschrank jetzt auch für Reifen finde ich gut,wenn man daran die Qualität er kennen kann ??

 

Wie sieht das mit den reifen aus die man noch hat oder für den Winter braucht wie lange kann man die dann noch benutzen ??

 

Oder fast neue lassen die sich dann ein tauschen ??

 

Woran er kennt man dann die Qualität A B C ??

 

Gilt das für Deutschland oder auch Ausland Süd Afrika ??

 

Der Preis bei dieser neuen Einführung wird sich da was ändern ??

 

Bedanke mich schon mal für die Expertenantworten


01.07.2012 22:15    |    Hicks321

für mich ist der ganze Schmutz nur wieder ein Kreterium um die Preise "zu rechtfertigen"

meine Reifen müssen schwarz und rund sein, währe noch schön wenn die Dinger bis auf den Boden reichen. so grenzwertig wie die "Test´s" gefahren werden dürfen wir uns, Weltweit, nicht im Strassenverkehr bewegen.


01.07.2012 22:28    |    Harry999

wenn sie sich aber grenzwertig gut bewegen, wirst du im falle eines fahrfehlers/nicht vorhersehbarer gefahrensituation eher froh sein ^^


01.07.2012 23:55    |    maetzchen888

@Hicks321

 

Wenn ich das möchte bringe ich meine Reifen ganz STVO konform an ihre Grenzen.

Auf der Bahn wird das natürlich nix. :D


02.07.2012 05:06    |    dibi66

Welchen Reifen empfehlt ihr für eine R1200RT von BMW neu????


02.07.2012 05:08    |    dibi66

Welchen Reifen empfehlt ihr für eine R1200rt von BMW neu????


02.07.2012 09:48    |    AgentBenz

Hi,

wieder mal ne Vorschrift, die überhaupt nix bringt: Die Fachzeitschriften testen mE genug Reifen aller Couleur um einen guten Überblick zum Marktangebot zu geben.

Das Label gibt nun einen ähnlich super Überblick für die Masse der technishen Dumpfbacken wie der EU-Normverbrauch: Der hat auch Null Aussagekraft, weil er es nicht mal schafft, auch nur Tendenzen wiederzugeben. Die Höhe an sich ist mit völlig weltfremden Zyklen festgestellt - daher viel zu niedrig (was mal ausnahmsweise für den Konsumenten abgabenrechtlich ein Plus darstellt) - allerdings sind die Ausreisser nach oben nicht "einheitlich" falsch und daher tendenzuntauglich: manche Autos verbrauchen viel mehr, manche noch mehr und viele saufen, dass die Angabe zur kabarettistischen Verzerrung verkommt.

Ähnlich wird es bei den Gummis sein. Diametrale Eigenschaften wie Nasshaftung und Bremsleistung lassen sich halt nicht unter einen Hut bringen - iS von Top-Ergebnissen - müssen aber wahrscheinlich auf den Labeln beide gut dastehen, um für die technisch nicht versierten Kunden (= 98%) "kaufbar" zu sein.

Ähnlich wie die gesunde Kindermilchschnitte (darf lt Gesetz so bezeichnet werden);

Ähnlich wie "endlich wirklich" wirkende Anti-Faltencremes;

Ähnlich wie Waschmittel seit ihrer Erfindung "immer weisser" waschen;

Ähnlich wie Nahrungsergänzungsmittelchen legal beworben & verkauft werden dürfen;

&

Ähnlich dämlich wie TÜV-zertifizierte Motorradbekleidung oder die Diskussion um Warnwestengelbe Bikerbekleidung.

Die Konsumentenverdummung wird vorangetrieben. Bravo EU!

AgentBenz.


02.07.2012 11:28    |    TERWI

Wenn man hier Daumen geben könnte - AgentBenz hätte zumindesten von mir gleich beide. :D

 

Ich werfe mal das Thema 'MHD' (Mindesthaltbarkeitsdatum) auf's Trapez.

 

Es wird ja vorzüglich in zig Foren ohne wirklich konkretes Ergebnis gestritten, ab welchem Alter / welcher Laufleistung / welchem Fahrstil / nur (fachgerecht - was ist das denn nun wieder ?) gelagert denn nun ein Reifen entsorgt gehört, weil sich das Gummi durch 'Ausdünstungen', Sonnenbestrahlung, Temperaturen, usw. etc pp. verhärtet / verändert und die eigentlich angepriesenen Eigenschaften nicht mehr gegeben sind ?

 

Den sportlich ambitionierten Vielfahrer mit lockerem Gasfuß wird's nicht interessieren - der hat seine Gummis (aller-) spätestens nach 2 Jahren runter.

 

Otto Normalwenigfahrer mit ca. 15TKM im Jahr und - so wie sich das gehört - fleissiger Wechsler auf Winterreifen fährt seine Winterpuschen auch noch in der 4. oder 5. Saison. Ist ja noch ordentlich Profil drauf ....

 

Oder 'Mutti' (sorry nicht abwertend gemeint) mit ihrem Zweitkleinwagen, der nur zum Einkaufen gebraucht wird, max. 5TKM im Jahr schafft und Allwetterreifen drauf hat .... schafft doch locker 8 Jahre mit nem Satz Gummis ?! Gelegentliches Wechseln der Räder an den Achsen vorausgesetzt. Auch hier der gleiche Spruch.

 

Oder was ist, wenn ich mir wegen täglich eingeimpfter 'Geiz-ist-Geil-Manie' preiswert (Marken-) Reifen kaufe, die 'fachgerecht' gelagert, ungefahren (also eigentlich neu), aber bereits 3 oder 4 Jahre 'alt' sind ?

 

Frage:

Wann relativ ansatzweise genau durch welche beeinflussenden Parameter (s. o.) verliert ein Reifen denn nun die beim Neukauf zugesicherten Eigenschaften ?

 

Ich meine selbstverständlich keine 'fertigen' mit minimum Proilftiefe oder gar beschädigten Reifen - sondern man vergleiche bitte mal 2 gleiche Typen / Größen mit jeweils sagen wir mal 5mm Profiltiefe.

Der eine 1 Jahr alt (Vielfahrer) der andere 5-6 Jahre alt oder älter.

Wie verhält es sich denn hier nun wirklich mit Grip, Kurvenverhalten, Nass- und Trockenbremsweg u. a. angepriesenen Eigenschaften ?

 

Es sollte durch die Hersteller endlich mal Klarheit geschaffen werden, damit dieses endlose Forengesabbel ein Ende hat.

Aber bitte nicht nur mit 'wir empfehlen', sondern mit handfesten Beweisen durch (Langzeit-) Tests.

 

.... schon interessant, das unsere Damen und Herren EU-Bürokraten nicht auf so was kommen !

Verwundert m. E. n. aber auch nicht unbedingt wirklich. Denn:

Fahren, unterhalten und geschweigen denn warten diese ihre spritschleudernden Luxuskarossen schließlich nicht selbst ..... !

Die wissen sicher nicht mal, wie man die Tankklappe öffnet und welcher Reifendruck für das gepanzerte Fahrzeug notwendig ist.

Das gleiche gilt logo auch für unsere bundeseigenen, chauffierten 'Ahnungslosen'.


02.07.2012 11:52    |    TERWI

.... ach, was mir noch so einfällt:

 

Liest man mit mehr oder weniger Begeisterung aktuelle Reifentests, so ist doch immer wieder festzustellen, dass diese auf modernen Neu-Fahrzeugen mit allen möglich verfügbaren 'Assistenten' durchgeführt werden.

Damit alle beruhigt sind und auch 'ihr' Fahrzeug mit dem Testhobel ansatzweise vergleichen können, wird in verschiedenen Klassen getestet. Sehr löblich ....

Fahrerprobte Piloten bringen dann diese technischen Wunder an ihre Leistungsgrenzen bis die Assistenten eben greifen und dem Spiel ein Ende bereiten. Oder auch nicht ?

 

Hat sich mal jemand seitens der Reifen- und EU-Lobby einen Kopf gemacht, wie viele ältere (5-10 Jahre) 'Gebrauchtwagen' mit prozentual hohem Anteil es (noch) gibt, die diese vielen technischen Gimmicks noch nicht haben ?

Auch solche Fahrzeuge brauchen gelegentlich Neureifen und ambitionierte Käufer würden sich freuen, auch für ihre Oldies mal zutreffende Aussagen zu bekommen.

 

Warum wird nicht mal auf solchen Fahrzeugen getestet ?

Lohnt nicht ? Zu kleine Klientel ? Es sollen doch schließlich Neuwagen verkauft werden ?

.... die werden auch älter.

 

Wie verhält sich denn ein Premium- Sport- oder Komfort-Reifen an einem Fahrzeug mit z. B. nicht mehr so neuen / dollen Stoßdämpfern ? Ohne Tracks, ESP, usw. ....

Kann der da was 'schlucken' oder kompensieren ?

Spiel es überhaupt eine Rolle, ob ich die Premium-1.-Marke kaufe oder ein 'Second-Hand-Profil' aus dem gleichem Haus mit anderem Namen ?

Anmerkung: Würde dann aus dem vermeintlich gleichen Reifen statt eines 'AAA' nur noch ein 'A' werden lt. EU-Label ?

 

Oder mal die Klärung einer persönlichen Frage:

- Warum mutieren Conti's auf meinen 96-98er Volvo's 850/V70-I in 205/55/16 immer zu 'Spurrillen-Suchmaschinen' und laufen vorne schräg ab - die anderer Hersteller in gleicher Größe jedoch nicht ?


02.07.2012 12:52    |    TERWI

Noch mal eine Frage betreff Wahrheitsgehalt von Reifentests und Grundlagen für EU-Labels:

 

Vor 9 Monaten habe ich einen Gebrauchtfahrzeug (Vovlo V70-I) mit neuwertiger, bzw. guter Bereifung 205/55/16 gekauft.

- Vorne Conti PremiumContact 2, DOT 0210, 6mm Profiltiefe, mit bekanntem 'Schieflauf' aussen (Vermessung einwandfrei !)

- Hinten Lassa Impetus Revo, DOT 0310, 8mm Profiltiefe, einwandfreier 'Fast-Neuzustand'

Habe alle Reifen aus Sicherheitsgründen erneuert und wollte die Altreifen an 'Bedürftige' weitergeben.

 

Beim 'Einlagern' fiel mir auf, das sich beim 'greifen' der Contis die Reifenflanke mühelos und ohne Kraftanstrengung nennenswert zusammendrücken ließ. Nicht so bei den Lassa !

Ich habe mal bei verschiedenen Reifenhändlern ob diesem 'Zustand' nachgefragt. Übereinstimmend wurde mir sinngemäß gesagt:

'Ja, das ist normal bei diesen Reifen'. Aha, auch nichts defekt.

 

Wenn ich mich recht entsinne, wurde/wird der PremiumContact 2 in der Werbung wie auch in Tests als 'Komfort-Reifen' deklariert.

Eine derartig weiche Reifenflanke mag ja dem Komfort zuträglich sein, aber ....

.... eine kurze Fahrzeit der Reifen auf dem Fahrzeug so wie die frühere Nutzung dieser Reifen auf baugleichem Fahrzeug ließ wieder die Erinnerung aufkommen, welch schlechtes Kurvenverhalten / Seitenstabilität dieser Reifen doch hat.

 

Verwundert nicht wirklich, wenn man diese 'Weichgummi-Flanken' in Händen hat !

Da walkt nicht das Profil oder die Karkasse, sondern die Reifenflanke leistet offensichtlich Schwerstarbeit, derer sie auch nur schwerstens nachkommt, bzw. meiner Meinung nach so eben noch nachkommen kann.

Schon erstaunlich, dass die Reifen auf den Felgen bleiben ....

 

Und so ein Reifen bekommt in Sachen Kurven- und Seitenstabilität gute bis hervorragende Werte in Testergebnissen nahmhafter 'Prüfer' ? Immer wieder ?

Sorry - aber da drängen sich mir die Fragen auf, ob nur im Standgas im Kreis gefahren wurde und / oder welche 'Beruhigungsmittel' die Testpiloten genommen haben.

 

Ist das u. a. auch ein Kriterium für diese tolle EU-Plakette ?

Bitte mal erklären.


02.07.2012 17:57    |    Epex121

Hallo,

 

warum wird nicht auch die Reifenlaufleistung angegeben?

Was kann ich tun, wenn ein Reifen ein Kennzeichnung von 72db hat und diese merklich überschritten wird?

Was kann ich tun, wenn dies durch Sägezahnbildung hervorgerufen wurde? Ist dies auch ein Rekamationsgrund?

Wie ist die Nasshaftung, wenn dieser z.B. bei B eingestuft wurde? Wenn jetzt nur noch 2mm Profil drauf sind, ist der dann immer noch B?

 

Wie stellt Conti sicher, dass die Reifen Qualitätsmäßig gleich sind... wenn ein Reifen aus Produktionswerk A ist und ein anderer aus B.

Erfahrungsgemäß gibt es unterschiede... Wie unterschiedlich sind die Reifengewichte (nicht die Auswuchtgewichte!)?

wie gleichmäßig ist das Bremsverhalten etc.? Kann es passieren das Werk A in A eingestuft wurde und ein Reifen aus B nur mit B eingetuft wurde?


02.07.2012 23:03    |    irrwitz

Hallo

Das Reifenlabel ist ein totaler Schwachsinn:

OPTIMIERT die Reifen auf Sparsamkeit - dafür SCHMIERT der Reifen dann früher von der Piste!!!

Wer die Reifentests der vergangenen Jahre aufmerksam verfolgt hat, wird feststellen, dass oftmals ein "Ökoreifen" in anderen Kriterien dann völlig katastrophal abschneidet. Ich hoffe einzig, dass jene, die dann solche Reifen nur auf Grund des Labels kaufen, einen weiten Bogen um mich herum machen, wenn sie aus der Kurve oder von der Strasse fliegen, oder irgend einem ins Heck knallen!

Wiedermal ein PAPIERTIGER!!!


02.07.2012 23:45    |    andi36100

Hallo,

 

jetzt werden wahrscheinlich die Reifen noch mehr auf die Eigenschaften des neuen Labels optimiert. Die wesentlichen Eigenschaften bleiben dann auf der Strecke!

Als wenig Fahrer (2 Autos mit 6 bzw. 12 tkm / Jahr, habe ich die letzen Jahre festgestellt das die Reifen immer schneller altern! Die getesteten Eigenschaften sind nur im Neuzustand vorhanden! Ich habe es mehrfach erlebt, das teure Markenreifen nach teilw. Weniger als 3 Jahren (15 tkm 6-8 mm Profil), bei Nässe fast keinen Grip mehr hatten oder so laut waren das man sie deshalb entsorgen musste! Was hat das mit Umweltschutz zu tun? Früher konnte man Reifen 6 Jahre fahren.

Ich denke die meisten normalen Autofahrer, sind keine Vielfahrer die Hightech Reifen brauchen, sondern welche auf die man sich über Jahre verlassen kann! Dafür müsste man ein Euro Label haben!

Der ganze Firlefanz bringt unterm Strich nichts! Genauso wie bei den Verbrauchsdaten / CO2 Daten der Autos! Unser alter Golf 3 hat unterm Strich die gleiche Menge Benzin gebraucht wie unser neuer Golf 6! ... nur das der 6er bessere Werte in den Papieren hat!

 

Kann man erwarten, das die neuen Labels auch eine Aussage zur Nachhaltigkeit der zugesagten Eigenschaften über einen Zeitraum von min. 5 Jahren machen?


03.07.2012 01:50    |    stbufraba

Meine Frage: inwieweit wird das nun vorgeschriebene EU-Reifenlabel zukünfig die Ziele in der Reifenentwicklung verändern?


Deine Antwort auf "Expertenchat: Das EU-Reifenlabel kommt! Stellt Eure Fragen an die Reifenexperten von Continental"

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