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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

24.06.2009 13:59    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (252)

Hattest Du nach dem Kauf Deines Gebrauchtwagens irgendwelche Probleme?

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Du hast Dir schon mal einen Gebrauchtwagen gekauft? Dann bist Du danach ganz bestimmt völlig ausgeflippt! Entweder vor Freude über den genialen Deal oder aber vor Ärger über die plötzlich auftretenden Probleme, die Dir beim Kauf wohlweislich verschwiegen wurden.

 

Der Gebrauchtwagenkauf – ein schier unerschöpfliches Thema. So mancher kriegt da heute noch Zustände, wenn er an den so genannten „Top-Zustand“ denkt, in dem ihm sein erstandener Gebrauchtwagen angepriesen wurde. Manch anderer wiederum kann die ganze Aufregung nicht verstehen, da der Kauf seines Gebrauchtwagens ein Glücksgriff auf ganzer Linie war.

 

Leider ist es tatsächlich so, dass der Kauf eines Gebrauchtwagens oftmals mehr Glücks- als Verstandssache ist. Viele haben es sogar schon persönlich erlebt. Im schlimmsten Fall in der Art, dass der vermeintliche „so-gut-wie-neu-Wagen“ sich schon kurz nach dem Kauf als frischlackierter Haufen Schrott entpuppte – aber das dann immerhin im trendigen Vulkanschwarz.

 

Manchmal kann man eben selbst als Autokenner gar nicht so fachkundig sein, wie es die Raffinesse manches um keinen Trick verlegenen Gebrauchtwagenverkäufers erfordert. Deshalb möchten wir von den Gebrauchtwagenkäufern unter Euch wissen, ob – und wenn ja welche – Probleme beim oder nach dem Kauf Eures Gebrauchtwagens auftraten.


04.05.2011 11:07    |    schlawiner2430

Zu CMR

 

- Die Stahlfelgen aller 8 Räder waren verbogen. => Ich hätte eine Probefahrt auf der Autobahn machen sollen, dann hätte ich es zumindest bei den Sommerrädern gemerkt.

- Von den 4 im Kauf enthaltenen Winterrädern waren 2 völlig abgefahren. => Ich hätte mir die Reifen einfach genauer anschauen sollen.

- Die Wasserpumpe wurde nicht erneuert, obwohl zuvor versprochen wurde, den Zahnriemen incl. Spannrolle und Wasserpumpe zu erneuern. => Hätte ich schriftlich machen sollen.

- Bremsscheiben und -beläge mussten 1 Jahr nach dem Kauf ausgewechselt werden - aber da hatten sie schon länger nicht mehr richtig gebremst. => Ich hätte mir die Bremsscheiben genauer anschauen sollen.

 

Du hast deine Fehler selber erkannt. Leider zu spät. Hättest du deine Vorschläge im Vorfeld beachtet hättest du keinen Ärger. Du weisst es doch. Warum handelst du nicht danach??????


07.05.2011 14:11    |    servgrundig

Ein bekannter Fehler bei VDO-Tachos, das Platikritzel rutscht auf der Achse! Der Vorbesitzer freut sich, denn Tacho zählt keine Kilometer mehr! Trauriger Qualitätsbeweis für VDO! Die ersten Tachos kamen mit einen Messingritzel. Der Verkäufer gibt natürlich ungenaue Angaben, wie lange der Defekt existiert. Kann schon Jahre sein...Aufklärung könnte erfolgen, über Reparaturrechnungen oder TÜV-Berichte...Persönlich habe drei defekte Tachos, bei Mercedes gehabt! servgrundig


07.11.2011 13:55    |    fene

mond von wanne eickel! habe mir vor 2 monaten einen mb 168 bj 98 115000 km automatic gekauft.heute hat urplötzlich das getriebe auf " f" geschaltet. mein herz auf hochturen,nach erneutem start alles wieder in ordnung.was war dass? mond


10.01.2012 12:19    |    Diesel73

Habe da ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Mit meinem ersten eigenen Auto ham se mich beschissen (sorry). Mercedes 200D W123. Ich liebte ihn, aber er hatte nur noch Schrottwert. Kotflügel hinten mies gespachtelt, waren nach dem ersten Mal Waschanlage nur noch teilweise vorhanden. Mein Werkzeug im Kofferraum war gar nicht mehr vorhanden: Rostloch. Beifahrer über 50 kg verboten: Rostloch unterm Sitz. Fenster vorne: beide nach kurzer Zeit abgeschmiert: mit Holzkeil festgemacht und gut. Getriebe kreischte, Ölverlust, Loch im Auspuff, Kilometerstand nach der Probefahrt nicht mehr ermittelbar (bei Abholung stand der auf einmal). Trotzdem meine große Autoliebe!

Dann gebrauchter Polo Fox. Ehelmaliger Firmenwagen, 160.000 km auf der Uhr. An ner Tanke gekauft, Probefahrt: 1 x um die Zapfsäule :D. War ein tolles Auto. Neuen Kühler vom Schrott eingebaut, sonst nix.

Danach nagelneuer Lupo. In den ersten zwei Jahren waren wir nur in der Werke, dann ging es. Mit 150.000 habe ich ihn getauscht.

Gegen Passat 1.9 TDI. 140.000 auf der Uhr, ehemaliger Firmenwagen. Da war bisher leider recht viel dran (in 2 Jahren). Allerdings auch viele Verschleißteile (Bremsanlage, Zahnriemen). Derzeit läuft er aber (toi, toi, toi).

Niemand (weder Käufer noch Verkäufer) sitzt im Auto drin, von daher sollte man vorsichtig sein, immer gleich von Betrug zu sprechen. Ist halt auch viel Glücksache.


10.01.2012 16:54    |    Domeus

Habe nur gute Erfahrung gemacht.Hatte 5 BMW,3 Audi,alles Jungwagen.

 

Fahre sie bis ca.200.000Km


10.01.2012 21:27    |    Creeper45

Ich werde zwar froh sein, überhaupt mal wieder ein Auto zu haben, aber ich werds nicht übers Knie brechen.

1. muss ich sowieso noch mein Schweinchen füttern :D

2. will ich dann mein Geld nicht für die Verhinderung des Kollapses raushauen, höchstens für neue Reifen und TÜV

3. wirds eh schon nicht billig. Steuer, Sprit etc.

Gottseidank is hier in AC noch nicht der Plakettenwahnsinn ausgebrochen, dürfte aber nur ne Frage der Zeit sein.

Wie ist das eigentlich in MG?

4. kommts mir im Moment so vor, als ob andere mehr als ich von meiner (geliehenen) Mobilität profitieren...

 

Aber ich sehs kommen, daß mir der entscheidende Knackpunkt entgeht :(

 

Beim letzten Hobel (Omega A) hatte ich Glück. Wurde ihn los, bevor die Kopfdichtung die Spreize macht. Braucht übrigens wer Sommerreifen auf Alus? :D sind die 10speichigen


12.01.2012 18:04    |    Textron

Ich habe inzwischen gelernt, dass niemand etwas zu verschenken hat und die Margen beim Gebrauchtwagenkauf recht hoch sein können.

 

Mein voriges Auto hatte ich für ~9500 Euro abgegeben und fand ihn bei einem Tuning- und Fähnchenhändler in Mitteldeutschland für 13500 Euro wieder (mobile.de).

Das Angebot ging wahnsinnig schnell runter, bis er dann nach 6 Wochen bei 12200 Euro plötzlich weg war.

 

Ein gutes Auto wird nicht verkauft (es sei denn, es sind Firmenwagen, die ihr Soll erreicht haben) oder eben Notverkauf.

 

Lustig sind auch immer die Verklausulierungen.

 

"Im vorigen Jahr sind 3000 Euro an Inspektion und Reparaturen investiert worden" = ich hab die Schnauze voll von diesem Groschengrab

 

"Sehr gepflegt" = wurde zum ersten mal zum Verkauf richtig gewaschen

 

"vom Rentner gefahren" = könnte auf vermehrten Kurzstreckenbetrieb hindeuten

 

"Die Airbaglampe leuchtet, die Werkstatt meinte aber, dass sei bei dem Modell normal" = Mir ist das zu heiss, bisher hat keiner den Fehler beheben können.

 

"War kein Unfall, nur Blechschaden" = ja, schon klar

 

Aus einer E**y Anzeige: scheckheft vorhandeln km nachweissbar alles wurde bei der bmw und XXX bmw gemacht können sie auch selber hin und nachfragen wenn sie es nicht glauben.

Schon sehr vertrauenserweckend.

 

So, jetzt aber genug gemeckert :p


12.01.2012 19:50    |    Creeper45

"Man muß die Story nur richtig erzählen" aus BASIC

 

Die Anbieter bei Mobile.de scheinen fest damit zu rechnen, daß man schachert. Anders sind die Preise nicht zu erklären :D


10.04.2013 20:00    |    Sportwagendrivers

jo bei mir war es gut hab mir als Anfängerauto ein Pontiac Firebird Trans AM 5.0 Baujahr 1992 aus 2. Hand gekauft der optisch und technich fast wie neu dasteht. Einziges Wehmutstropfen ist das er "nur" 170PS anstatt der eingetragenen 210PS hat aber die für ein 170PS-Benziner einmaligen 346Nm an 2400 Umdrehungen entschädigen das ein wenig ;-) und der Preis von 6.000Euro ist für für so ein gut erhaltenen Trans AM echt günstig und das Scheckheft war natürlich dabei gewesen;-)


22.08.2017 16:40    |    mozartschwarz

Frecheit....


22.08.2017 17:24    |    olli27721

Hab schon die Klingel gedrückt.


Deine Antwort auf "Wer (gebraucht)wagt, gewinnt? Was sind Eure Erfahrungen beim Gebrauchtwagenkauf?"