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24.06.2009 13:59    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (252)

Hattest Du nach dem Kauf Deines Gebrauchtwagens irgendwelche Probleme?

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Du hast Dir schon mal einen Gebrauchtwagen gekauft? Dann bist Du danach ganz bestimmt völlig ausgeflippt! Entweder vor Freude über den genialen Deal oder aber vor Ärger über die plötzlich auftretenden Probleme, die Dir beim Kauf wohlweislich verschwiegen wurden.

 

Der Gebrauchtwagenkauf – ein schier unerschöpfliches Thema. So mancher kriegt da heute noch Zustände, wenn er an den so genannten „Top-Zustand“ denkt, in dem ihm sein erstandener Gebrauchtwagen angepriesen wurde. Manch anderer wiederum kann die ganze Aufregung nicht verstehen, da der Kauf seines Gebrauchtwagens ein Glücksgriff auf ganzer Linie war.

 

Leider ist es tatsächlich so, dass der Kauf eines Gebrauchtwagens oftmals mehr Glücks- als Verstandssache ist. Viele haben es sogar schon persönlich erlebt. Im schlimmsten Fall in der Art, dass der vermeintliche „so-gut-wie-neu-Wagen“ sich schon kurz nach dem Kauf als frischlackierter Haufen Schrott entpuppte – aber das dann immerhin im trendigen Vulkanschwarz.

 

Manchmal kann man eben selbst als Autokenner gar nicht so fachkundig sein, wie es die Raffinesse manches um keinen Trick verlegenen Gebrauchtwagenverkäufers erfordert. Deshalb möchten wir von den Gebrauchtwagenkäufern unter Euch wissen, ob – und wenn ja welche – Probleme beim oder nach dem Kauf Eures Gebrauchtwagens auftraten.


21.07.2009 09:16    |    schipplock

Zitat:

Werde das Auto nach jetztigem Stand bis zum bitteren Ende fahren.

das ist die richtige Einstellung :).


23.07.2009 08:45    |    mablu67

Mein Wagen hatte war ein Leasing Wagen und hatte zu dem einen Blechschaden, von dem ich nichts wußte. Mein Verkäufer sagte mir aber 1. Hand und Scheckheft gepflegt. Es war dann aber 2. Hand+ Leasing.(Die Unterlagen von dem Unfall fand ich dann im Fahrzeug, so dass ich mit der Erstbesitzerin gesprochen habe) Nun streite ich, wie sich ein Unfall definiert und das ich einen Nachlass erhalte. Er meint so ein Blechschaden sei doch nichts. Darüber hinaus habe ich beim Starten (kalt) immer mal wieder Probleme, so dass er mir ausgeht. Und wenn ich ganz genau bin, würde ich mich nicht wundern, wenn der Wagen den ich Probegefahren bin ein Anderer war. ich habe mir leider nicht den Fahrzeugschein o.ä. zeigen lassen. Und wie ich den Wagen 2 Wochen später abholte fielen die Mängel auf. Auch das er bei kleineren Drehzahlen ständig ruckelt und Spuren von (wahrscheinlich) Politur am Kunststoff zu sehen sind. Ich bin aber 3x um den Wagen gelaufen. das wäre mit Sicherheit aufgefallen.

Ich kann nur sagen: " absichern, Scheine zeigen lassen, Verträge prüfen, lange Probefahrten und sogar evtl. Sachverständige einbeziehen.

 

Viel Erfolg


23.07.2009 13:59    |    20W40

habe bisher 2 Gebrauchtfahrzeuge ( vom Markenhändler)gekauft :

 

Mein erstes :

 

Hyundai PONY BJ 94: damals 4,5 jahre alt und 76 000km gelaufen

für ( DM ) 9000DM-----

Mängel nach 6monaten : Ventilschaftdichtungen

+ 1 zylinder defekt----

und nach 1 Jahr : Getriebeschaden !

Das og Kfz hatte ich mit einer CarGarantie Vertrag abgeschlossen

und in den beiden Garantiefällen hat mich der Verkäufer versucht

zu verarschen indem er mich plötzlich nach der CarGarantie

Urkunde gefragt hat , das ich nicht besass.( er hats mir auch nicht damals ausgehändigt ) und arrogant unterstellt : ich hätte ja danach fragen müssen

Aber im Kaufvertrag war der begriff ( 1 Jahr Car garantie )

mitenthalten, und so hatte ich ohne grössere probleme

die Mängel besitigen lassen.

kostenpunkt in beiden Garantiefällen ca je 450 eigenanteil:mad:

Fakt : mein Nächstes Fahrzeug habe ich bei einem anderen Händler> Kia Händler gekauft

 

Mein zweites und aktuelles nach 5,5 jahre Hyundai :

 

Kia Magentis Bj 2002 : damals 2 jahre alt,20 000km, das halbe Jahr hat er auf käufer gewartet> 11.500 euro---War für mich ein Anreiz,ein junges Gebrauchtfahrzeug zu erwerben.

Das Kfz hatte beim kauf 17 zollräder , welches auch

eingetragen war.Direkt nach einem Tag ; sobald hinten

2 Leute saßen, haben die Räder irgendwo( fahrwerk/karosserie? )

aufgesetzt.Ich zum Kia Händler,ein tag später sollte ich das Auto

dort lassen und einen tag später abholen.

Bei der Abholung wurd mir gesagt,das der Mangel behoben ist.

Nach 2 Tagen : das selbe Problem.Hatte den Händler gebeten , mir serienmässige räder zu montieren > wurde abgelehnt, vielmehr wurde

der Mangel auf den Prüfingenieur zugeschoben,er hatte es

ja damals begutachtet und eingetragen:mad:

 

Fakt ist: sogar ein Kauf beim Markenhändler

kann auch stressig werden.

Aber ein Kauf vom Privat oder von freien Händler werde

ich mit Sicherheit nicht tätigen , zu gross ist die Gefahr, sich

ein Schrott zu kaufen ( meine Meinung )

 

und einmal hatte ich meinen Bruder beim Autokauf geholfen;

2002 beim VW Händler :Ford Escort BJ 1995, original

30 000km ( vorbesitzer war um die 80:cool: )

für 3000euro.

Mit Dekra Siegel > KFZ ist 1A

Nach 3 monaten war mein Bruder auf der Autobahn im Winter

( Sommereifen ) in die Leitplanke gerast.Vielmehr waren es die

porösen 9 jahre alten SommerReifen als empfohlene Winterreifen

( Dekra Siegel> Reifen OK )

Mein Nächstes Auto wird auf jeden fall ein Neufahrzeug der

unteren Preisklasse

Gruss


23.07.2009 17:28    |    olli27721

Ich habe von meinen 10 Fahrzeugen 2 privat und 8 vom Händler erworben.

 

Die 2 privaten waren damals von meiner Schwester den Opel Ascona B und später von einem Kumpel einen DB 200D W123 aus dem damaligen Freundeskreis.

 

Beide Fahrzeuge waren mir also bekannt. Große Enttäuschungen gab es nicht - wurde eh viel selbst geschraubt.

 

Dann habe ich 2 Opel von einem Händler hinter der Tankstelle gekauft.

 

Beim ersten (Opel Kadett D) bin ich ca. 10 x wieder hin, weil irgendwas (vom Verteiler übers Radio bis hin zur Karosserie) nicht in Ordnung war. ALLES wurde umgehend in der nächsen Fachwerkstatt instandgesetzt. Das einzige war die dösige Lauferei.

Der zweite (Opel Ascona C) lief wie eine Eieruhr - nur Verschleissteile - bis mir einer nach 9 Jahren die Vorfahrt nahm.

Der Händler hatte mittlerweile die Branche gewechselt.

 

Alle anderen Opel danach aus einem mir gut bekanntem Autohaus (allerdings wechselnde Verkäufer).

Es gab KEINE Mängel an irgendeinem Gebrauchtfahrzeug - Fahrzeugscheine, Scheckhefte.... alles Lückenlos.

Die eine oder andere Kleinigkeit nach Fahrzeugübernahme wurde auch immer zufriedenstellend abgestellt.

 

Als der Händler in Insolvenz ging, übernahm ein anderer Opel-Hänler mit gutem Ruf das Haus und bei dem ist es nicht anders.

 

Mittlerweile kauft meine ganze Familie und teilweise auch die Nachbarschaft bei dem.

 

FAZIT: Wenn man einen Händler gefunden hat, dem man vertrauen kann, dann da bleiben. Auch wenn er nicht immer das beste Angebot hat oder wenn er die Marke wechselt.


24.07.2009 13:06    |    mablu67

Man steckt eben nicht drin.

Fakt ist, die Autohändler haben soviel Spiel, dass man als Kunde in jedem Fall der "Gelackmeierte" ist. Diese Rennerei, zusätzliche Kosten durch Gutachten, evtl. Rechtsbeistand und sonstiger Kleinkarm usw.-

 

Der Händler lehnt sich zurück und sitzt die Sache aus.

 

Ich bin jedenfalls stinksauer,

auch da ich glaubte einem Händler mehr Vertrauen zu können. Zumal ich einen gebrauchten Wagen zu einem Preis erstand, der so manches Neufahrzeug schlägt. (Das nur in der Hoffnung eben nicht diese Rennerei zu haben) :o(

 

Viele Grüße an die anderen "Gelackmeierten"


24.07.2009 15:38    |    djplayboy

bei meinem Corsa B den ich 2004 gekauft hatte waren damals vorne Teiferlegungsfedern/Dämpfer drin was keinem Aufgefallen ist beim Kauf. 2 Jahre später ist es dann beim Tüv aufgefallen.

 

Bin dann voller Wut zum Händler und diese wurden dann auch auf Kullanz gewechselt. Für die Rennerei und den 2ten Tüv Besuch ist allerdings keiner Aufgekommen. Und nicht auszudenken was gewesen wäre wenn ich in den ersten 2 Jahren einen Unfall gehabt hätte....

 

grüße


24.07.2009 16:27    |    schipplock

Zitat:

Und nicht auszudenken was gewesen wäre wenn ich in den ersten 2 Jahren einen Unfall gehabt hätte....

nichts...waere nicht aufgefallen.


28.07.2009 02:36    |    RUHRPOTTLER

Hi.

Ich habe mir vorletzten Monat einen Space Wagon gegen meinen alten Mondeo getauscht,Mondeo Tüv bis 2.2010 und Space wagon bis 8.2009.

 

Beide waren BJ 94,und rund 195 TKM auf dem Tacho,brauchte aber Van,weil wegen 3 Kinder von 4-6 Jahren.

 

Nun Dachte beim Space Wagon Ok ,war nen Tausch also muss ich noch ca 1000eur reinstecken.

 

Was ich dazu Sagen muss der Wagen kommt vom Lande, mir alles angeschaut nur flugrost enddeckt.

Aber als ich in der Waschstr den Dreck und oberflächlich getrockneten Schlamm unter dem Wagen endfernt habe kam das grosse erwachen.

 

Total verrostet unterm Wagen hinten,Na super Richtige Löcher.

 

Also hinten alles Ausgebaut wie 3 Rückbank und Hintere Verkleidung und siehe da bis oben durchgerostet.

 

Der Spass hat mich 600 euro an schweissarbeiten gekostet da die jeden Rost unter dem Wagen weggemacht hatten und mit ner bürste den ganzen Unterboden frei machen mussten,Sau Maloche.

 

1 Woche Werkstatt ,habe mir ab und zu die Aktion angeschaut.

 

So danach zum Tüv alles OK, Fahrwerk Super Getriebe lässt sich relativ Sauber Schalten. Motor Läuft Rund bis auf Kühlwasser das muss ich noch im Auge behalten irgend was Stimmt damit nicht.

 

Muss eh noch zahnriemen wechseln,mache evtl Zylinderkopf gleich mit

wegen dem Kühlwasser Probl.( verbrennt nicht,sprudelt aber aus dem ausgleichsbehälter wenn ich nach längerer Fahrt den Motor ausmache) kann nicht bis max auffüllen ,schmeisst alles bis auf min wieder raus.Komisch.

Der Spass Zahriemen und ZKP kostet mich wieder 500 eur incl Teile

 

 

 

Das Einzigste ist da ich durch tüv gerasselt bin ,

das er hinten nur 37 % Bremskraft hat da ein halbes Jahr alte Scheiben mit Beläge schief abgefahren sind ( liegen nur halb auf der Scheibe auf die Beläge kann man gut sehen eine Hälfte Grau andere Silber).

 

Aber das mache ich die Tage selber EBÄH Lässt grüssen Komplett set 60 eur Scheiben incl beläge incl versand

 

So das heisst für mich noch besser beim nächsten Gebrauchten intensiver begutachten . Bin aber zufrieden mit dem Tausch

 

Gruss



29.07.2009 17:02    |    Polo6NFDTCiV

Hi Ruhrpottler,

 

es kommt, wenn Du den Deckel am warmen Ausgleichgefäss öffnest zum Siedeverzug.

Das ist mit Wasser aus der Mikrowelle vergleichbar, Hotspots können unter Druckabbau explosionsartig entgasen.

Füll mal bei kaltem Motor das Gefäss bis zur Höhe zwischen den Markierungen auf, lass den Motor laufen, und walge alle Schläuche durch bis sie prall sind und keine Luftblasen mehr im Ausgleichgefäss auftauchen, dann das Gefäss ggf. auffüllen, falls der Stand abgesackt ist, dann verschliessen. Erst wieder öffnen, wenn der Motor wieder kalt ist, um ggf. wieder nachzufüllen.

Sonst bläst der Wal wieder ab.


03.08.2009 09:21    |    Wuffi2009

Also, ich habe mit Verkauf mehr schlechte Erfahrung gemacht als beim Kauf. Ich würde auch eine Umfrage starten wie die Erfahrungen von Verkauf von Gebrauchtswagen sind. ;) Seitdem gebe ich meinen Wagen nur noch in Zahlung und habe dann meine Ruhe!


04.08.2009 15:38    |    mitsu ea0

Hi

Mir wurde gesagt oder besser versichert das der Wagen(Zafira 1,8 16 V Bj2001)Scheckheftgepflegt ist aber ich habe bis heute kein Scheckheft :(gesehen:mad:.Der Wagen hatte 72400km gelaufen,einige sichtbare Lackschädenund hat 8200€ gekostet deshalb dachte ich es wäre ein "erliches Auto".


05.08.2009 17:51    |    DerMatze

warum lässt du dir das scheckheft nicht vor kauf zeigen? und lackschäden sind doch wohl bei der probefahrt auch ersichtlich? oder kaufst du ungesehen Oo


05.08.2009 18:58    |    olli27721

Ich denke - und das wurde hier oder im ähnlichen Thread schon angesprochen - das meist der Preis die Musik macht.

 

(Versteckte) Mängel werden häufig übersehen - wichtige Faktoren (wie z.B. Scheckheft, manchmal sogar der Zweitschlüssel - oder gibts sogar noch mehr ??) bleiben unangesprochen.

 

Klingt zwar komisch, aber eine Checkliste hilft.

 

Ich sehe z.B. mir den Wagen meist immer 2 Mal an. Einmal in der ersten Woche - in der 2. nochmal. Zwischendurch kommen mir immer noch Ideen, was ich prüfen könnte, unterhalte mich mit Kollegen und Freunden u.s.w. Dann erst kaufe ich.

 

Beim letzten Mal warens die Reifen und eine kleine Blessur am Aussenspiegel, was vorher noch gemacht wurde.

 

Dazu kommt natürlich auch ein gewisses Vertrauenverhältnis zum Händler.

 

Und: Kein Händler steckt im Auto drin, Mängel gibts auch bei Neuwagen - aber wie es dann hinterher geregelt wird - das ist entscheident.


06.08.2009 22:10    |    BamBam29

Mir wurde ein Fahrzeug mit Motorschaden und zudem war es noch ein Unfallfahrzeug von einem Händler Verkauft. Kulanz? Außer Bedrohungen des Eigentümers kam nichts. Versuche sich zu einigen liefen schief.

 

Ich kann euch nur vor diesem Händer warnen.

 

Claus Stier Automobile & KFZ Meisterwerkstatt ! ja es ist sogar eine Meisterwerkstatt in Heidelberg.


07.08.2009 12:43    |    Pwnzer

Neulich mein neues TöffTöff gekauft.

 

2003er Opel. Äußerlich erstklassig, Motor trocken und läuft Sahne, AT5 macht auch keine Probleme. Aber zuhause dann festgestellt, dass die Klima nicht funktioniert. Beim Prüfen des Klimakompressors (der Defekt war) auch noch eine vergammelte Auspuffanlage und undichte Achsmanschette festgestellt.

 

Verkäufer kontaktiert -> zahlt mir auf Kulanz einen Teilbetrag zurück.

 

MfG


08.08.2009 00:40    |    ChrissGrolm

1. Gebrauchter hatte einen Motorschaden nach einer Woche (Audi Turbo Coupe BJ87... mehr als 200tkm auf der Uhr), Händler hat mir den Kaufpreis erstattet.

 

2. Gebrauchter (1998), war ein 1.0 Polo 86c in "Stealth"-Grau, Hab ich von nen Klassenkaeraden für 1500 DM übernommen (er war der Zweitbesitzer, Vorbesitzer war seine Oma), der war BJ86, und hatte "nur" 70tkm drauf. War alles absolut ok, hat 2 Crashs überstanden, den dritten nicht (2x hinten einer rein, beim dritten wurde ich von nen SUV an der Wand zerquetscht...), bei seinen Tod hatte er knappe 130tkm auf der Uhr.

 

3. Gebrauchter (2000), war ein 1.3 75PS Polo 2F in Blau, von Privat gekaut für 4000 DM. 1. Hand, 50tkm, BJ93 (einer der Letzten), angeblich mal einen leichten Frontschaden gehabt, erst später ist mir aufgefallen, das der Wagen unter dem Blech komplett verzogen war, er hatte nur "polnische" Reparatur erfahren Oberfläche Top, drunter Pfui), Rechnung der Werkstatt war gefäscht, und der Verkäufer unbekannt verzogen... war ärgerlich, hab es aber selbst gerichtet, Dann hat die Kiste noch angefangen zu Rosten. Hab ihn dann wieder verkauft, er hatte dann 90tkm auf der Uhr (Der Schaden war behoben, und den Rost hatte ich soweit es ging entfernt), anatürlich habe ich den Wagenkäufer darüber informiert und es Stand auch im Kaufvertrag.

 

4. Gebrauchter (Ende 2002) Nach einen halben Jaht Moped fahren, und anbrechenden Winter musste ein neuer Wagen für den Winter her, einfach nur billig und wen möglich exotisch. Über den Lancia Dedra bin ich gestoßen, 1. Hand, 80tm, BJ89 Unfallfrei, Scheckheft gepflegt, und das für 1200 €, Der Hammer... Bremsen mussten gemacht werden, Auspuff war durch und die Reifen runter (bis auf den Auspuff war mir auch alles klar), und das wars eigentlich auch..., ach dann noch die Batterie das wars leider wurde ich im Frühjahr auf brutale Art und Weise von ihm getrennt... Crash Total-Schaden und mein Knie-Kaputt...

 

5. Gebrauchter Mitte 2003), Dedra war ein tolles Auto, also sollte es wieder einer sein, diesmal ein Kombi mit mehr Power... durch langes Suchen fand ich einen in Wuppertal, knappe 4000 € mit Gebrauchtwagengarantie sollte er kosten, auch 1. Hand, 90tkm auf der Uhr und das in Wunschaussatung... Also Wagen gakauft... und dann ging es leider los... Schiebedach undicht, riesen terz mit Gebrauchtwagengarantie und Händler... am Ende blieb ich drauf sitzen (ca. 200 €), LiMa vereckt... gleiches (ca. 120 €), Fensterheber Fahrerseite klemmte (40 €), Auspuff durch, der wurde nur "schön gemacht beim Händler... argh (400 €), Querlenker und Koppelstangen vorne verschlissen (140 €), das meiste konnte ich zum Glück selber machen... Danach hat er mich aber lange treu begleitet... leider musste auch dieser Wagen als Knautschzone mehrerer Einkaufswagen herhalten, bis ihn zu guter Letzt ein LKW hinrafte (der Wagen stand nur auf den Parkplatz...). Fazit von diesem Wagen war: Wenn Händler oder Privat nur in Umgebung, und Gebrauchtwagengarantieen taugen so gut wie nix, ausser für Motorschäden, alles andere wurde abgewigelt, da es sich "nur" um Verschleiß handele... Naja er ging schlieslich für knapp 1500 € (hatte knappe 200tkm dann schon drauf) an meinen Fiat-Händler, und ich bekam noch 2000 € Rabatt auf meinen ersten Neuwagen. das war 2007


09.08.2009 18:16    |    alfafrau

Muss hier mal drigend vor autoplus.de warnen. hab meine touran mit einem loch im ledersitz (hinten), einem kaputten starter (1500 km nach dem kauf) und einem defekten xenonscheinwerfer (vorne rechts) erhalten.

das loch im ledersitz war verhandelbar -200 Euro), die anderen defekte waren erst nach dem kauf aufgefallen und der "werksangehörige" - von denen sich VW im übrigen distanziert - wollte nichts davon wissen.

zum zeitpunkt des kaufes war das Auto gerade einmal 6000 km und 9 monate alt. das navi erkennt angeblich "nichts selbstgebranntes" dennoch muss konstantiert werden, dass auch orignal silberlinge ein "heiß gelaufenes" navi nicht mehr bedienen.

das war 2005 - bin im juni 2009 um eine ähnliche erfahrung reicher geworden. ein new beetle cabrio mit 13.500 km bj 2005 war nicht nur vom lack her alles andere als "garagengepflegt" (beulen in beiden türen etc), die bremsen waren fertig, das bremslicht hinten rechts und das ablendlicht vorne links waren defekt. weiters verfügte das fahrzeug nicht über die im fahrzeugbrief eingetragenen metallventile auf den alurädern. wenn in der produktion bei vw ähnlich viel engagement und ehrlichkeit werkt, dann muss ich mir wohl ernsthaft überlegen, ob diese marke für mich die richtige ist.

von autoplus.de warte ich bis heute auf eine antwort, auf die so seriösen "werksangehörigen, -rentner. lediglich Volkwagen hat sich nach einer dreiwöchigen "bedenkzeit" von autoplus.de distanziert.

Carlo Caracho


09.08.2009 21:28    |    Kay88

Habe jetzt zweimal hier gelesen, dass Mängel nach dem Kauf aufgetreten sind, obwohl der TÜV den Gebrauchten begutachtet hat bzw. trotz DEKRA Siegel, zu dem einem doch immer geraten wird, wenn man auf der sicheren Seite sein will.

 

HAtte letztens bei einem Händler das dumme Gefühl, dass er da einen kennt, als ich vorgeschlagen habe, den Wagen vor dem KAuf beim ADAC checken zu lassen. Wollte er sofort mit mir zum TÜV fahren (*direkt hier um die Ecke*).

 

So eine Prüfung sagt also im schlimmsten Fall auch alles und nix?

 

 

Was kann bei sonem Test überhaupt festgestellt werden und auf was machen die einen vor Gebrauchtwagenkauf aufmerksam? Erkennen die (oder erfährt man) bei so einem Check, wie einen ein Händler vielleicht über den Tisch zieht?


09.08.2009 21:35    |    meehster

Richtig.


10.08.2009 03:05    |    blacKnight284

Entscheidend ist doch eindeutig das Verhalten des Verkäufers/Händler nach dem Kauf. Leider kann man eben dieses vor dem Kauf nur in relativ begrenztem Umfang erkennen.

 

Ein Gebrauchtwagenkauf hängt doch in aller erster Linie vom Verhalten des Händler nach Auftreten eines Defekts ab. Auch Händler stecken in keinem Auto, und können wahrlich schwer erkennen das bestimmte Baugruppen den Dienst verweigern werden.

 

Bescheiden wird es, wenn der Händler meint, das gesamte Auto sei ein einziges Verschleißteil. Genau aus diesem Grund halte ich persönlich von den häufig "angebotenen" Gebrauchtwagengarantien relativ wenig.

 

In Ruhe nach einem gepflegten Wagen von Privat zu suchen, halte ich für die beste Methode. Für eventuelle Kosten kann man die gesparten Euros (oder einen Teil) dann zur Seite legen.

 

Aber letztlich schreibt sich sowas immer relativ leicht. Die Realität schreibt halt trotzdem ihre eigenen Geschichten, ob positiv oder negativ.


10.08.2009 09:01    |    schipplock

wenn man nach Schulnoten geht, so bescheinigt der Tuev einem doch im schlechtesten Fall ein "ausreichend" und man bekommt immer noch die Plakette. Bei Mangelhaft gibt es schon keine Plakette mehr.

 

Die Plakette sagt also hoechstens aus, ob das Auto noch im Strassenverkehr teilnehmen darf und nicht, ob es in gutem Zustand ist.


25.08.2009 02:04    |    bkausbk

Also bei mir waren kurz nach dem Kauf folgende Reparaturen vorzunehmen:

 

1. Kupplungsseil erneuern

2. Kupplungs(pedal)block/Aufhängung gebrochen, dadurch nochmal Kupplungsseil erneuern

3. Alle Bremsscheiben/Trommeln und Beläge wechseln

4. Servoschlauch war ab, dadurch trocken gelaufen

 

Beim ersten TÜV stand dann noch die Erneuerung der Bremsleitungen an und demnächst die spröden Bremsschläuche. Ebenso musste das Fahrwerk komplett erneuert werden.

 

Insgesamt habe ich sicher 2,5 mal so viel für Reparaturen bezahlt wie das Auto gekostet hat, und das wo ich einen großen Teil selber repariert habe.


02.09.2009 12:16    |    Duky

Ich hab letztes Jahr im Oktober mein erstes Auto gekauft einen Golf 3 GT mit Vollausstattung (Bild ist in der Signatur)

und Scheckheftgepflegt war er auch

 

Da es mein erstes Auto war und ich 0 Fachkenntnisse hatte , hab ich es fast blind gekauft xD

Allerdings gab mir der Händler noch 1 Jahr Gebrauchtwagengarantie , neuen TÜV/AU,

eine Scheckheftwartung und einen Zahnriemenwechsel.

Kilometerstand damals: 163.000

Maschine : 1,8l 90 PS Golf GT Special

 

 

Schäden :

 

Zahnriemen wurde nicht richtig gewechselt Motor machte Geräusche => wegen Garantie getauscht

Getriebehalterung war karputt => 100 Euro auf Garantie getauscht

Bremsschläuche waren porös => 100 Euro in der VW Vertragswerkstatt / musste ich selber zahlen

Dreieckslenker war ausgeschlagen nach kurzer Zeit und Spur war daher auch

verstellt => 250 Euro /musste ich selber zahlen

anderes Lager vom Lenker war später auch ausgeschlagen wurde fachgerecht instand gesetzt 20 Euro beim Vertragshändler

 

verschwiegener Blechschaden (fällt aber nicht so auf)

 

 

sonst läuft er einwandfrei mittlerweile 175000 aufn Buckel und ohne Mängel den nächsten Scheckhefteintrag bekommen (große Inspektion es wurde alles überprüft Motor, Getriebe etc)

 

 

Preis : 3250 Euro für den Waegn (ja ich war blauäugig und er war zu teuer) ;)


02.09.2009 15:11    |    Frankiboi

Ich hatte auch so die ein oder anderen Problemchen. Und zwar habe ich 2002 meine Audi A 4 Avant 1,9TDI Bj.04/99 gebraucht mit 150.000Km auf der Uhr gekauft, wobei im Kaufvertrag 148 000Km stand.

 

((Das Scheckheft war nicht Ordnungsgemäß ausgefüllt, die letzte Untersuchung wurde nicht eingetragen und gestempelt, deswegen später bei der Querlenker Aktion von Audi in das Klo gegriffen, musste ich selber zahlen nix Kulanz wenn das Scheckheft nicht richtig ausgefüllt ist oder gar eine andere Werkstatt als Audi eingetragen ist))

Ein versprochener Ölwechsel wurde auch nicht durchgeführt.

Zwei Wochen später rügte mich mein Vermieter, ich würde Ihn das ganze Pflaster mit meiner Öl Sardine versauen!Em kann doch nicht sein ,habe ich doch erst gekauft und Top Zustand???? Anschließend habe ich bemerkt das FIS fällt aus, heißt im Kombi Instrument konnte man nichts mehr erkennen, am schlimmsten wenn es im Wagen schön warm war....

Dann fiel der Lautstärke Regler am Radio aus... der Türschlüssel hakte und klemmte....

Ich habe den Verkäufer angerufen...., Ihn die Mängel erklärt und ihn gesagt, das ich gerade einen Neuen Job habe, das Auto jeden Tag brauch und nicht eben mal 150Km zum reparieren fahren kann... er so wörtlich, ist doch alles kein Problem, du hast doch 1 Jahr Garantie auf alles inklusive Radio Bremse Motor usw. (stimmte das hat er mir unter Zeugen versprochen aber nicht schriftlich gegeben), da ich am Bau arbeitete sagte er, komm im Winter wenn Du stempelst, dann lassen wir alles beheben, FIS ist sogar bei Audi bekannt wir stellen Kulanz Antrag....((hat der nie gemacht))

Der Winter kam und ich wollte Freude Strahlend meinen Wagen zur Reparatur abgeben, hatte natürlich vorher einen Termin mit den abgemacht... ich dort angekommen ja Chef ist nicht da...lange telefoniert wie was für eine Garantie, da kommst du nach 6 Monaten mit an, du spinnst wohl nix Garantie..... ich sollte doch mal in meine Zusatz Garantie die ich bei Ihn unterschrieben habe lesen, da sind diese genannten Mängel alles ausgeschlossen....ups....:(:mad:

Ich hatte nie eine solche Unterschrieben....,er sollte mir eine Kopie zuschicken wo meine Unterschrift zu sehen ist...konnte er natürlich nicht....

Gott sei dank hatte ich damals beim Kauf 2 Zeugen dabei, Zeitgleich die Mängel schriftlich festgehalten und mir bestätigen lasse, dass ich damit auch in eine Frei Werkstatt gehen (zur Mängel Feststellung) mehr hat er leider nicht geschrieben weil ich schriftlich fragte ob ich da zu Audi muss oder auch in eine Freie Werkstatt gehen darf....

Er war ganz schlau!!!nach 6 Monaten war ich in der Beweispflicht, das der Wagen schon vorher diese Mängel hatte am Besten zum Kaufzeitpunkt, und ich hatte es mir von der Freien Werkstatt bestätigen lassen, das der Karren eine reine Öl Sardine ist....

Ja was soll ich sagen, ich bin vor Gericht gegangen und haben nach knapp 2 Jahren und durch alle Instanzen gewonnen:p;)

Das war Glück! Ach der Verkäufer war ein Kumpel meines Kumpels....also alles Schriftlich geben lassen die Kumpel Worte und Versprechungen (alles im Winter zu reparieren) taugen dann nichts mehr....;)

G.Frank


04.09.2009 08:11    |    Supernovaaa

Bei mir waren die Bremsscheiben hinüber (Rubbeln), das hatte ich beim Kauf nicht korrekt festgestellt.

Aber am Preis hätte das nichts geändert, hab den Avensis schon sehr günstig gekriegt...


14.09.2009 12:21    |    cesar1234

Ich hatte mir letztes jahr ein Vento gekauft...

 

Soweit alles in Ordnung...

 

Was mich nur gewundert hat, der Verkäufer hat Tüv/Asu neu machen lassen.

 

Der hat alles bekommen. Auch Asu, trotz relativ großem Loch am ESD oben drauf...

 

Da kam eigentlich garnichts mehr hinten raus...


14.09.2009 18:44    |    olli27721

Man kann auch ein baugleiches Auto / Motor auf den Prüfstand stellen.

 

Dann gibts auch eine ASU-Plakette.

 

Und die wird dann auf Dein Auto geklebt.

 

 

Es gibt viele schwarze Schafe i.d. Branche - aber auch viele weisse.

 

Autokauf ist nach wie vor Vertrauenssache.


14.09.2009 20:31    |    mozartschwarz

Der Mitsu Space da oben ist doch ein Paradebeispiel. Das ist der von RUHRPOTTLER. Den hat er für 400€ gekauft, mit dem Hinweis das er niemehr übern TÜV kommt, ÖL braucht und das Getriebe kracht. Nu hat er TÜV und ich denk ganz unzufrieden isser nicht damit. Weiß er überhaupt das sein Wagen hier "Missbraucht" wird:confused:

 

Jedem Gebrauchtkäufer wird irgendwann mal ein "Fehler" unterlaufen. Meinen Santamo hab ich direkt nach dem Kauf für 6Monate in 5 Werkstätten verabschiedet. Zum Glück auf Garantie aber die Nerven zahlt keiner. Was solls. Was gelernt und ne Rechtsschutz abgeschlossen.


14.09.2009 21:12    |    Frankiboi

Beabsichtigter Kauf eines Audi 80 Cabriolet glaube 2,0L , stand in Mobile....ich rufe an: (Bj.1997 ca. 130.000Km auf der Uhr Top Zustand sehr gepflegt steht in Hanau, 3500 Euro für den beschriebenen Zustand ein Schnäppchen!)

Kirschbaum man sagt Schef nix da , ich rufe ihn an und frage (wollte wissen, ist er Unfall frei, Scheckheft gepflegt, Zahnriemen gewechselt,Verdeck ok? Heckscheibe ok??? blabla bla, Chef ruft dich zurück....nix zurück gerufen, hat wohl erst die Ziegen gehütet.... 2Tage später ich rufe erneut an und (hatte am selben Tag schon alle meine Fragen per SMS gesendet...Telefon verstummte...) Ah endlich ahbe ich Chefe erreicht em ja nix Scheckheft nix da... Zahnriemen ja ist schon mal ((em woher weis der das wenn Scheckheft verloren gegangen ist, es sei die Werkstatt hat einen Aufkleber hinterlassen) nix Unfall sehr gut Motor mach siiit (brum,brum) gut.....kann ich kommen besichtigen ja bin bis 18.00 da.

Ich mußte eh nach Frankfurt an den Flughafen, ich nahm mir noch jemanden mit der Karosserie Klempner gelernt hatte...,wir kommen da hin, sehen von weiten schon die Stoßstange hängt aber seltsam....., die Frontscheibe kurz und klein gerissen, links eine Luftblase in der Verglasung ca. 30cm hoch und 10-15cm breit!!!!! wie geht das?????

Keine Alufelgen nur Radkappen in dem Design... Sitze kaputt Leder aufgerissen und durch gewetzt, Motorhaube nach lackiert inklusive der Gummis die über den Scheinwerfern liegen,,, die Spitze vom Kotflügel lag über der Höhe der Motorhaube...(den hätte ich mit nen Gummihammer runter gedengelt vorm lackieren) also was soll ich sagen die ganze Karre eigentlich Schrott und die hintere Scheibe auch kaputt gerissen das Plastik und sogar Löcher drinnen.

Das Gute daran, ich musste eh in die Richtung, der Rest war ein Satz mit X!

Ach die 2 Kirschbäume die eben noch im Büro waren, waren plötzlich verschwunden... vielleicht Ziegen melken?Na egal wir sind eh gleich wieder Rückwärts raus.....


16.09.2009 14:09    |    Trackback

Kommentiert auf: Mitsubishi:

 

Ne Zündkerzen Frage sowie Qutschender Keilrippenriemen Hilfe

 

[...] Da: http://www.motor-talk.de/.../...-beim-gebrauchtwagenkauf-t2320776.html

 

Nachdem ich den Komentar geschrieben hab war er weg:(

[...]

 

Artikel lesen ...


23.09.2009 19:54    |    AndreasVanHoez

Ich bin nun seit vorigen Freitag stolzer Besitzer eines Ford Escort 1.8 TD und habe dafür 2200 Euro hingeblättert ... Es waren bis jetzt zwei kleinere Reparaturen notwendig, welche aber vom Händler ohne irgendwelche Beanstandungen gratis durchgeführt wurden. Da ich meinem Verkäufer 100%ig vertraue, bin ich mir sicher, dass diese Schäden vor dem Kauf noch nicht vorhanden waren, weswegen ich mich noch mehr freue, dass sie einfach repariert wurden.

 

Schaden 1: Schloss bei der Fahrertüre ließ sich nur schwer öffnen, schließen ging problemlos --> neues originales Fordschloss bestellt und bekommen.

 

Schaden 2: Servoölhochdruckschlauch hatte einen kleinen Riss, wodurch das Öl austreten konnte. Nun wurde wieder ein Originalfordschlauch bestellt und wird eingebaut. Ich hoffe, dass auch glecih das Öl nachgefüllt wird ^^

 

Bin durchaus zufrieden, auch mit der allgemeinen Beratung.

 

Für alle, die sich in Stockerau (Bez. Korneuburg) ein Auto kaufen wollen, sollten zum Grundschober fahren. Denn dort war die Beratung kompetent und der Herr Kastenhofer immer zuvorkommend, aber ehrlich.

 

Liebe Grüße


29.09.2009 16:29    |    Der_Billigbiker

nachdem ich mit dem Wagen (Scirocco TS, 75PS, Bj. 78, 5 Jahre alt) nach Haus gefahren war, sind wir abends noch mal bisschen auf der Bahn bis nach Venlo gefahren (ca 100km hin und zurück). Da fiel auf dass der nur noch um 150 km/h lief.

Wir haben dann alles neu eingenstellt, neuer Lufi, neue Kerzen, Öl, Dichtungen, ect.: kein Unterschied, ausserdem brauchte der Motor erheblich Öl und im Lufi-Gehäuse war immer voll Sprit.

Der Händler hatte uns darauhin einen "neuen" Motor besorgt, zum Vorzugspreis, der aber noch schlechter war als der alte (Risse im Zyl-kopf, etc.)

Wir sind dann nochmal hin und haben uns beschwert, was fast in einer Prügellei endete.

Die Reparatur bei VW selbst kostete dann nochmal 850DM. Danach lief der aber erstmal. Ich hatte dann noch ne gute Pioneer Anlage eingebaut, Fellsitzebezüge, Alufelgen, Schweller und Billsteinfahrwerk.

Nen halbes Jahr später war TÜV fällig, da musste unten geschweißt werden und die Bremsen komplett neu, ausserdem war der Motor / Ventile schon wieder undicht und ein Schweinwerfer war blind, hätte dann nochmal so 2000,- gekostet. Hatte aber keine Kohle mehr und so ging der dann für 250,- oder so an der Tankstelle an irgendwelche Prolls weg. Kurze Zeit später sah ich den dann aber doch aufm Schrottplatz stehen. Gekostet hatte der 4450,- DM, reingesteckt hatte ich selbst nochmal so um die 2500,-. Gefahren war ich den nen halbes Jahr (wie gesagt bis zum TÜV) und knapp 5000km.


02.10.2009 11:05    |    Textron

Moin

 

Den Elch haben wir jetzt 3 1/2 Monate und 13000 km.

Wurde nur mit GPG Garantie verkauft; über einen Broker, also nicht über einen Vertragshändler.

Das teuerste Auto was ich mir je gekauft habe (19500 Euro) und dann bei einer "Hinterhofbude" :eek:

 

Der V70 kam mit neuen Bremsen und DEKRA-Gutachten - und der Gewißheit, dass der Laden schon seit 25 Jahren existiert. Wenn sie nur betrügen würden, hätte die Gewerbeaufsicht schon längst eingegriffen.

 

Enttäuscht war ich ja vom vorigen (Vertrags-) Händler: Die Lackschäden am Renault haben wir nachher erst gesehen. Wurde dann als "Gebrauchsspuren" dargestellt.

Beim Wiederverkauf hat das schon ein wenig reingerissen!

 

Bye

 

Tex


13.10.2009 15:18    |    Achsmanschette242

ich hab in meinem leben etwa 25 gebrauchtwagen gekauft. 3 davon bei händlern. und alle 3 mal musste ich danach zum anwalt um mein gutes recht zu bekommen.


15.10.2009 12:37    |    Dichterfürst

Interessant, dass auf dem Foto zu diesem Blog ausgerechnet ein Omega B mit Kühlergrill aus dem Zubehör gezeigt wird.

Fast genau so sah nämlich mein größter Gebrauchtwagen-Flop aus:

Ein Omega B, 2.5 V6 Caravan, in "Sport" Ausstattung, EZ 10/1998 und mit einem Irmscher-Kühlergrill, der dem oben abgebildeten doch ziemlich ähnlich sieht.

Den hatte ich damals gebraucht gekauft - drei Jahre alt, aus 1. Hand, mit 36.000 km auf dem Zähler und Scheckheft-gepflegt.

Das wäre ein schönes Auto gewesen. Sportsitze, Xenonlicht, Klimaautomatik, ..... Hätte so schön sein können.

Leider war der aber ständig nur kaputt, hat mich deshalb in 2 Jahren genau 6.532,80 Euro an außerplanmäßigen Reparaturen (also zusätzlich zu den normalen Inspektionen) gekostet und wurde dann im Oktober 2003 zum Glück ganz schnell gegen einen Toyota Avensis 2.4 Neuwagen getauscht.

Den Kauf dieses Autos würde ich als absoluten Flop bezeichnen, deshalb hat mich das Foto eines solchen Omega B mit "Sportkühlergrill" auf dem eingangs erwähnten Foto im Zusammenhang mit "Problemen beim Gebrauchtwagenkauf" doch sehr amüsiert.

Gruß

Stefan


15.10.2009 15:12    |    stanshmd48

Habe das gebrauchte omega gekauft. Das Problem war Nockenwelle. Nockenwelle war ausgetauscht mit Nockenwellesensor dazu. Nach dem Austausch das Auto war unruhig und Warnlampe der Nockenwelle war an. Wie sich rausgestellt wurde, dass die Nockenwellesensor nicht passend für die Modell war. Aus diesem Grund habe ich die Drähte an der Nockenwellesensor mit 1 und 2 getauscht. Nachdem das Auto funktioniert einwandfrei, aber Warnleuchte ist immer noch an.

Hat jemand vielleict ein Tipp, wie ich die warnleuchte ausmache.


20.10.2009 18:25    |    servgrundig

Habe einen Mercedes 300 CE-24 Bj.1990, Coupe, Modell 124, gebraucht gekauft...Erste Festellung der VDO-Tacho, muß schon seit längerer Zeit, den Geist mit der Zählung aufgeben haben. Muß eine VDO-Krankheit sein, in dem man ein Plastikritzel einpreßte. Den gleichen Fehler, fand ich bei drei verschiedenen VDO-Tachos. Im VW-Golf und im Camper-Westfalia. Beim routine Kundendienst, wie Treibstoffilterwechsel, alle Aufhägungen porrös. Die Benzinleitungen undicht, wie der Rücklaufschlauch. Filter wurde mal gewechselt, aber mit ungeigneten Werkzeug. Die Ölablasschraube, defekt! Der letzte hatte wohl keinen 13er Ringschlüssel? Die Alte konnte man nur mit dem Schweißbrenner lösen. Drehmomente, denke ein Fremdword. Dann kam die Abgasuntersuchung! Abgase zu hoch! Ein neuer Oxygensensor mußte her. Dazu ein neuer Kat, denn der Alte mußte innen lose sein. Beim genauen betrachten des Kofferraumes, denn der Wagen hatte Abgase, im Innenraum! Eine Lüftungsklappe fehlte, die Andere war gebrochen. Außerdem schloß der Kofferrum schlecht. Muß Heck und Seitenschaden bekommen haben! Der letzte TÜV-Bericht sagte aus, schwere Mängel! Der Verkäufer, ein Teppichhändler, behauptet, nur leichte Mängel! Der Wagen tat mir leid, so nahm ich mir, den Wagen vor. Aber kaufe nie wieder, einen Mercedes von einer Privatperson, oder Autohändler! Die Teile und die Arbeitszeit, kosten mehr, als der Zeitwert, des Autos! Nun streitet der RA, mit dem Verkäufer...


22.10.2009 12:38    |    Meffan

Nochmal zum Thema Gebrauchtwagenkauf beim Händler:

 

Ich kann nur jeden abraten sein Geld bei einem Händler oder im Autohaus zu verschwenden.

Weil es einem fast nur Nachteile bringt.

 

1. Man bezahlt völlig überflüssig einen Zwischenhändler.

 

2. Man weiß nichts über die Vorbesitzer.

 

3. Jeder Händler poliert seine Autos sehr aufwendig auf, um vorhandene Vorschäden zu verstecken.

 

4. Alte und abgefahrene Reifen werden grundsätzlich mit spezieller Farbe geschwärzt,

damit sie wieder wie neu aussehen.

 

5. Viele Gebrauchte werden ohne große Überprüfungen angenommen (in Zahlung genommen),

und genau so an den nächsten Kunden weitergereicht.

Eventuell vorhandene technische Mängel bleiben somit einfach am nächsten Kunden hängen.

 

6. So manche haben gute Beziehungen zu Tüv-Prüfern,

und bringen somit auch Defekte oder Unsichere Fahrzeuge OHNE REPARATUREN durch die Prüfung.

 

7. Die sogenannte "Gebrauchwagengarantie" ist in der Praxis meist nur mit Anwalt und jede menge

Ärger durchsetzbar. Da kann es selbst beim freundlichen Vertragshändler richtig ungemütlich werden.

Vor allem weil die Händler gerne alle auftretenden Schäden auf "normalen Verschleiß" oder "Eigenverschulden" abwälzen.

 

Wo bleiben da noch Vorteile?


22.10.2009 20:49    |    olli27721

@Meffan

 

Deine Ansicht - und sie trifft vielleicht auf einen Teil o.g. Händler zu.

 

Genauso gibt es aber auch viele seriöse Händler.

 

Das sind häufig Familienunternehmen, die schon sehr lange ihren Betrieb haben - und warum ???

 

Weil sie ihre Kunden nämlich nicht beschissen sondern gepflegt haben.

 

Klar kriege ich bei der Inzahlungnahme fast nie das, was ich bei einem Privatverkauf rausbekomme.

 

Aber ich muss mich auch nicht mit irgendwelchen komischen Gestalten rumschlagen.

 

Auch muss ich mein Fahrzeug nicht mehr herrichten. Viele Privatverkäufer bescheissen ihre Käufer genauso, wie Du es den Autohändlern unterstellst.

 

Keiner - weder der Händler, noch der Käufer, noch ein Privatverkäufer steckt im Endeffekt in einem Wagen drin.

 

 

Achso: Betr. Vorbesitzer - Mein Autohaus hat mir bis jetzt IMMER ungefordert die Vorbesitzer genannt und den alten Fahrzeugbrief vorgelegt - vor dem Kauf. Mängel - wenn überhaupt - wurden samt und sonders im ersten Jahr und meist auch noch danach - kostenlos beseitigt. Leihwagen gratis inklusive.


22.10.2009 22:10    |    Meffan

Natürlich gibt es auch seriöse und vertrauenswürdige Autohäuser.

Aber diese scheinen immer seltener zu werden.

 

Ich hatte bei meinem "freundlichen" Seat-Vertragshändler nicht so viel Glück.

Bei dem hab ich es genauso erlebt...

 

Die haben mir nen Vogel gezeigt, als ich innerhalb der Garantie angekommen bin!

Und dafür hab ich 1500 Euro "Händler-Aufpreis" bezahlt...

Das Geld hätte ich mir auch für die Reparaturkosten sparen können.

Nie wieder!!!


Deine Antwort auf "Wer (gebraucht)wagt, gewinnt? Was sind Eure Erfahrungen beim Gebrauchtwagenkauf?"