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24.06.2009 13:59    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (252)

Hattest Du nach dem Kauf Deines Gebrauchtwagens irgendwelche Probleme?

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Du hast Dir schon mal einen Gebrauchtwagen gekauft? Dann bist Du danach ganz bestimmt völlig ausgeflippt! Entweder vor Freude über den genialen Deal oder aber vor Ärger über die plötzlich auftretenden Probleme, die Dir beim Kauf wohlweislich verschwiegen wurden.

 

Der Gebrauchtwagenkauf – ein schier unerschöpfliches Thema. So mancher kriegt da heute noch Zustände, wenn er an den so genannten „Top-Zustand“ denkt, in dem ihm sein erstandener Gebrauchtwagen angepriesen wurde. Manch anderer wiederum kann die ganze Aufregung nicht verstehen, da der Kauf seines Gebrauchtwagens ein Glücksgriff auf ganzer Linie war.

 

Leider ist es tatsächlich so, dass der Kauf eines Gebrauchtwagens oftmals mehr Glücks- als Verstandssache ist. Viele haben es sogar schon persönlich erlebt. Im schlimmsten Fall in der Art, dass der vermeintliche „so-gut-wie-neu-Wagen“ sich schon kurz nach dem Kauf als frischlackierter Haufen Schrott entpuppte – aber das dann immerhin im trendigen Vulkanschwarz.

 

Manchmal kann man eben selbst als Autokenner gar nicht so fachkundig sein, wie es die Raffinesse manches um keinen Trick verlegenen Gebrauchtwagenverkäufers erfordert. Deshalb möchten wir von den Gebrauchtwagenkäufern unter Euch wissen, ob – und wenn ja welche – Probleme beim oder nach dem Kauf Eures Gebrauchtwagens auftraten.


24.06.2009 14:27    |    meehster

Ich habe in meinem bisherigen Leben 18 Gebrauchtwagen für mich angeschafft und (inklusive dem Umgerechneten) 9008,72€ für die Anschaffungen ausgegeben. Letztens im Fred zum Prius III habe ich andere Werte aufgeschrieben gehabt, da hatte ich mich aber verrechnet.

 

Meine Erfahrungen sind so verschieden wie die Autos, die ich hatte.

 

Ein Serviceheft war übrigens nie dabei.

 

Schäden/Reparaturbedarf hat ein Gebrauchtwagen immer, deshalben sollte man beim Kauf immer 1000 € mehr einplanen, falls etwas ist.

 

Insgesamt habe ich mit den Gebrauchten über eine Million km zurückgelegt - und selbst wenn viele Leute behaupten, z.B. ein Citrroen 2CV oder ein Fiat 126 sei wegen mangelnder Sicherheitsausstattung ein rollender Sarg: Ich lebe noch immer :)


24.06.2009 14:49    |    DerMeisterSpion

Mein letzte Fahrzeug wies gleich nach der Abholung Mängel auf welche die Fach-Werkstaat teilweise nicht in der Lage waren zu beseitigen, welches für eine andere Fach-Werkstaat ein geringes Übel war.

 

-Undichter Scheinwerfer getauscht aber Leuchtmittel vergessen

-2* Komforsteuergerät getaust wobei Kabelbruch vor lag

-Alufelgen ohne Drehmomentschlüssel angezogen ->Felge verzogen -> keine Geradeauslauf und Werkstaat hat partou den Fehler nicht gefunden

-Geräusche in der Vorderachse /Stabi konnten nicht beseitigt werden

-Heckschloß/chip getauscht und beim Zusammbau abdeckung zerstört

-Lappen in Motorraum vergessen

-Vertragsbedingung schriftl. anders wie verbal vorgelesen

 

und dazu schier Unfreundlichkeit bei einen Premiumfahrzeug und gleichnamigen Fachhändler


24.06.2009 15:01    |    DDF-BK

Mein gebrauchter VW Bus war ein Telekom Fahrzeug (1.Hand). Selbstverständlich Scheckheftgepflegt und mit allen Wartungsarbeiten / Service. und wenige (echte) Km. Ein echtes Schnäppchen.

Würde ich sofort wieder machen. Ist nur etwas schwierig ranzukommen, da diese im Los (mehrere) versteigert werden und somit muß man einen Aufkäufer für das ganze Paket finden.

Der gute verrichtet brav seinen Dienst und hat inzwischen mehr als 50.000 dazubekommen.


24.06.2009 15:15    |    Moerdn

Ja, kurz nach dem Kauf waren größere Reparaturen notwendig (aufgrund von Mängeln, die höchstwahrscheinlich schon beim Kauf vorlagen)

 

2.0 tdi, Zylinderkopf...


24.06.2009 15:21    |    bigLBA

Hoi,

 

ich habe immer gute, gepflegte Gebrauchte mit wenig km für ihr Alter gekauft und die waren technisch immer i.O. Zuletzt einen recht jungen Leasingrückläufer, jedoch mit einigen km auf der Uhr, aber auch da nie Probleme. Alle Wagen hatten Serviceheft, würde ich auch nicht drauf verzichten wollen, alleine um Tachomanipulationen auszuschließen.

Ich denke, die Autos die Probleme machen sind eher die älteren, die auch ordentlich km abgespult haben und daher für wenig Geld zu haben sind.


24.06.2009 15:29    |    Skorrje

Bislang drei Autos gebraucht gekauft, einmal von privat, zweimal vom Händler. Würde ich jederzeit wieder machen. Weniger Wertverlust als beim Neuwagenkauf und hatte auch nie Probleme mit den Wagen oder mit dem Kauf selbst.


24.06.2009 15:31    |    HerrLehmann

Mahlzeit!

 

ich hab mal Punkt angekreuzt. Gilt zumindest für mein aktuellen Wagen.

Auf dem Heimweg vom Händler (VW-Marken Hdl.) hatte mein BMW Motorprobleme.

Der Fehler war mir schon vorher auf der Probefahrt aufgefallen und der Hdl. wollte das Problem beseitigen.

Hat er aber nicht, so bin ich zur örtlichen BMW NL und hab es richten lassen.

Die Rechnung hat dann besagter VW-Dealer bekommen und gezahlt. :-)

 

Den Audi vorher hab ich von privat gekauft mit 200tkm. Aber topgepflegt und komplett Scheckheft.

Jeder hat mir abgeraten.

War aber mit das beste Auto was ich je hatte.


24.06.2009 15:41    |    martinkarch

Mein Wagen hatte beim Kauf 147.000 km !

 

Auf dem Hof fragte ich den Händler, ob der Zahnriemen (fällig bei 150.000 km, was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste) ausgetauscht wurde. Antwort ohne zu zögern : "Der müßte mal gemacht worden sein.............."

 

Ein Jahr später dachte ich, man könnte sich mal kümmern, wann es gemacht werden muß. Da sah ich im Serviceheft nach und fand keinen Eintrag. Ein Anruf bei der Stammwerkstatt des Vorbesitzers ( in diesem Fall nicht der verkaufende Opel-Händler) ließ mich dann aber wissen, daß der Zahnriemen nicht getauscht wurde.

 

Also mußte ich ca. 1 Jahr nach Kauf die fälligen 350 € für den Wechsel selbst bezahlen, anstatt den Kaufpreis des Wagens aufgrund der anstehenden Reparatur noch verhandeln zu können

 

Noch ärgerlicher fand ich aber die Tatsache, daß ich aufgrund der Aussage dachte, ich wäre mit einem relativ frisch gemachten Motor unterwegs.............wäre der Riemen gerissen, hätte mir ggf. auch die Gebrauchtwagengarantie nichts genützt ! Aber so fuhr ich zunächst sorglos und überschritt das Intervall merklich !

 

Daher auch der Appell an alle Gebrauchtkäufer : generell wegen dem Zahnriemen fragen !

 

Und schaut auch mal nach dem Pollenfilter: selbst wenn der Wagen immer gewartet wurde, heisst das noch lange nicht, daß dieser auch noch halbwegs frisch ist. Wie ungesund es ist, mit einem total verdreckten Filter rumzufahren, weiß anscheinend auch nicht jeder ! Das was in meinem Wagen drin war, entsprach jedenfalls nicht meinen Vorstellungen.......

 

Ansonsten habe ich aber ein Schnäppchen gemacht : der Wagen hat noch nie versagt............. keine Werkstattkosten, nur ein paar Verschleißteile waren nötig ! Und das nach 4,5 Jahren !

 

 

 

Meinen ersten Wagen (Ford Escort 1.4i) kaufte ich von einem Rentner. Da dieser aber mit einem Ford-Händler verwandt war, erhielt ich einen Wagen, der absolut mangelfrei war. Schnäppchen !

Der Wagen war absolut frei von Gebrauchsspuren..........sogar mit Lammfell-Überzug am Lenkrad und den Sitzen, so daß auch diese absolut neuwertig waren (mußte natürlich gleich entsorgt werden...........langweiliger Mist !! :rolleyes:)

 

MfG !


24.06.2009 17:42    |    WRatte

Tja... ich hatte mit meinem ersten Wagen ein Schnäppchen gemacht, bis bei einer Reperatur auffiel dass Karosserieteile - wahrscheinlich aufgrund eines Unfalls - ausgetauscht worden waren, was aber auf den Vorvorbesitzer zurückzuführen und worüber der Vorbesitzer nichts wusste.


24.06.2009 18:30    |    kurtiwestbahn

fahre seit meinem 1. lebensjahr gebraucht- kinderwagen, dreirad, moped, naja als mechaniker natürlich autos-

Natürlich gibt es auch überaschungen negativer art- meist erst beim TÜV- wie zum beispiel [ vier winterreifen, vorne über 4mm, hinten unter 4mm- MISCHBEREIFUNG] - handbremse an, vollgas, gummi geben- und alle vier unter 4mm.

Repariere meine autos für meine SICHERHEIT- wenns paßt gebe ich sie nach angemessener zeit mit gewinn und ruhigem gewissen weiter

PS: hoffe das bleibt so- die dinger werden ja immer komplizierter-

und auch für Bastler immer teuerer( elektronik, ausgelöster airbag usw.--Hab mir abgewöhnt für ANDERE ein auto zu suchen------Kurti---


24.06.2009 18:51    |    rpalmer

Hatte bisher mit meinen gebrauchtwägen keine Probleme.

Liegt wahrscheinlich daran dass ich sie immer bei der Niederlassung des Händlers kaufte.

Und zu den Zeiten wo es noch keine **** Gewährleistung für Gebrauchtwägen gab hatten die meisten Niderlassungen auch sehr gut erhaltene ältere Fahrzuege auf dem Hof.

 

Heute ist einen Golf IV bei der Niederlassung zu finden: Unmöglich.


24.06.2009 19:21    |    Passat_V5_2.3

Tja ich hatte mit meinem ersten eigenen Wagen, den ich vor 2 jahren mit 19 gekauft habe (Passat V5,Highline, Bj 99) mit 86000km, kurz nach dem Kauf mehrere Probleme, da waren z.b. das Magnetventil vom Klimakompressor, hatte aber der Verkäufer gezahlt und dann noch VW weil das Neuteil nach 2 Wochen wieder Schrott war und ich die krise bekam. kurz danach waren dann die umlenkrollen vom Keilriemen kaputt, zahlte das erste mal auch der Verkäufer und danach 2 mal VW, da sie wieder zu doof waren die Teile richtig einzubauen oder was weiß ich, (mein Keilriemen war nach 2000km purer Schrott, gott sei dank nicht gerissen). und naja letztes jahr dann noch die Halterung für Lichtmaschine und Servopumpe kaputt gegangen, naja auf diesen Kosten, ca 450€ blieb ich selber sitzen, aber sonst fährt mein Auto einwandfrei, hat jetzt 125000km runter (naja Steuerkette klappert^^).


24.06.2009 19:42    |    _RGTech

Immer Gebrauchte, und dabei bleib ich auch.

 

Der erste kam ursprünglich vom Händler (als 5jähriger) und kam dann über Oma und Mama zu mir - da gabs altersbedingt schon Kleinigkeiten (Auspuff, Lambdasonde). Wusste man aber.

 

Der zweite kam von Opa, hatte Standschäden, die wurden aber vor Übergabe noch gemacht.

 

Der dritte dann, vom Händler direkt, der hatte erstmal keinen (wie versprochen) Zündkerzenwechsel dokumentiert. Was mit 12 Platinkerzen auch nicht zu den Schnäppchen gehört. Hab sie dann aber dennoch dringelassen, nichts passiert - vielleicht waren sie doch schon mal getauscht, aber sagen konnte es keiner...

Dann waren bei erster Inspektion 1 Monat nach Kauf gleich mal Bremsscheiben und -schläuche rundum fällig. Aber das war abzusehen.


24.06.2009 20:07    |    Ixmucane

Es fehlten gutachten die man eigentlich für die mfk benötigt hätte.

der war frisch ab mfk und von einer werkstatt, habe die noch nicht bekommen


24.06.2009 20:19    |    martinkarch

Rein motortechnisch spricht sowieso nur wenig gegen Gebrauchte..........bei normaler Fahrweise hält ein normaler Kompaktklasse-Wagen mit 1,6-2 Liter-Motor locker über 300 tkm ........

 

Mich interessieren neben einem unauffälligen Motorlauf vor allem Dinge wie die Funktion aller Ausstattungen, ordentliche Bremsen und Dämpfer. Rost darf auch nicht sein, oder Undichtigkeiten irgendwo usw...........

 

Am liebsten hab ich´s, wenn TÜV/ASU usw. gerade neu sind und wenn nicht sofort investitionen anstehen.

 

Von Tuningautos halte ich mich komplett fern. Das lässt auf forcierte Fahrweise und auf Änderungen, die dem Wagen nicht guttun, schließen ! Und ggf. auch auf Herumbasteln ausserhalb normaler Werkstätten auf Gedeih und Verderb.


24.06.2009 22:03    |    schipplock

viel zu spezielle Auswahl...


24.06.2009 23:39    |    der_deppen_daemel

Okay, also, ich hatte bei meinem Kauf (ehemaliger Vorführwagen, erstes Modelljahr, sehr niedrige VIN Nummer) recht viele Probleme...

 

Getriebe, Antriebswellen, Anlasser, Fahrwerk, Zündschloss, Scheinwerfer, usw. usf.

 

Hier mal eine ganze LISTE mit meinen bisherigen Problemen:

 

KLICK MICH UM MEHR ZU ERFAHREN

 

Habe ich aber keine Probleme mit. Einfach deshalb, weil ich mir bewusst bin ein Fahrzeug mit Kinderkrankheiten gekauft zu haben. Das Autochen ist nun 3 Jahre alt (bzw. wird in 2-3 Monaten 3 Jahre alt sein) und im Moment scheint sich ein weiteres Problemchen anzubahnen...

 

Ich nehme es gelassen...! :)


25.06.2009 00:47    |    19dawid89

naja gebrauchte sind gut aber man muss auch aufpassen.

als ich meinen ersten gekauft habe, Golf 2 1.8 90ps sah man fast keine mängel.

für 500euros auch nicht viel, er hat neue dichtungen an den türen drangemacht udn so wa alles okay. dann als ich den abgeholt habe wa so wenig benzin drinne das ich es nichtmal nach hause geschafft habe udn das waren ca 3km. dann zuhause kamen alle fehler auf einmal, batterie tot, kaputte heizung, fahrersitz nicht umklappbar, motor lief sehr unruhig wenn er kalt war, normalverbrauch ca 20l/100km! naja und sehr sehr viele kleinteile.. habe ich alles repariert.. hinterher stellte sich ncoh fest das der wagen mal einen totalschaden hatte wo vorne alles geschweißt und gespachtelt wurde!

naja seit dem passe ich beim auto kauf sehr viel auf.

mein 2ter wagen audi a3 8l wa von anfang an topund hatte noch nie probleme, nur jetzt nach 1jahr und 3moonaten habe ich einen motorschaden.. ursache noch unklar


25.06.2009 01:31    |    NoNameHR

Also ich bin auch vom Gebrauchtwagenkauf überzeugt.

 

Ich kaufe meine am liebsten bei den Hinterhof/ Exporthändlern. Die kaufen die Autos irgendwo und wissen eigentlich wirklich nix über die Autos, schlagen nen Euro drauf und weiter geht`s.

 

Gute Erfahrungen beim Kauf vom Bora 9 Jahre alt mit 57 Tkm für nur 5.800 Euro in 2008 gemacht. Ebenfalls Golf Cabrio Ende 2006 mit 165 Tkm für 2.300 Euro gekauft heute hat er 230.000 auf der Uhr und ausser Verschleiss und Zündschloss ist nix gewesen.

 

Golf GTI in 2008 von Privat gekauft........ Der wusste warum das Auto so billig ist (Dreckbacke).

 

Mein V8 stand sogar schon auf dem Schrott mit erheblichen Wartungsstau, nachdem die Kostenintensiven Verschleissteile ersetzt waren hat er sich als zuverlässiger Wagen erwiesen.

 

Ein Gebrauchtwagen ist nun mal ne Wundertüte man steckt nicht drinn. Kann gut gehen, muss aber nicht.


25.06.2009 08:32    |    Audi-gibt-Omega

Audi A4 vom "Kirschbaumhändler" mit 140TKM in Berlin gekauft "Nee, keen Unfall" Probefahrt, drauf und drunter gesehen, siehe da, Karosseriespalte etc. Nach einiger Diskussion und Nennung des entsprechenden Strafrechtsparagraphen war der Unfall im Kaufvertrag und der A4 war er für 5.500 meiner - eigentlich ein toller Wagen, hab ihn mit +100.000km (ehrlich angegeben) für 4.800 wieder verkauft.

A6 vom "Kirschbaumhändler" mit 129TKM in HH gekauft, "Klar, der Zahnriemen ist gemacht" - Blödsinn, war mir dann aber für 8000,- egal

Auto geklaut, Versicherung 12.500€ ausgespuckt, zwei Wochen später wieder einen A6 mit 129TKM für 7500,- (56.000neu) von Privat gekauft.

Fazit: Eigentlich muß man beim Gebrauchten immer von Beschiß ausgehen. Wer das weiß und sich selber oder der Kumpel sich mit dem Auto etwas auskennt, ist das alles halb so wild.

Nerven tun mich immer Leute, die ohne zu meckern das doppelte für dieselben Autos (auch Unfaller!) bezahlen und hinterher selbst wegen einem Lappen im Kofferraum (z.B. hier ganz oben) rumheulen. Die schreien ja gerade danach, beschissen zu werden. Insofern kann ich gewisse "graue" Händler sogar "verstehen".

Rechtsanwälte sind übrigens immer die schlechtesten "Ratgeber". Denen ist das Ergebnis eines Rechtsstreit eigentlich Banane, denn

a) die müssen mit dem Streitauto nicht rumfahren und

b) die verdienen immer dran, dazu sich dumm und dämlich.

Eigentlich müßte es heißen: die verdienen an zwei Kunden: an "DUMM" und "DÄMLICH"


25.06.2009 11:55    |    DerMeisterSpion

Das beste Erlebniss hatte ich letztes JAhr!

 

Besichtigung Audi A2

(ez.2002;Top Zustand;1Hand Checkheft; 1Jahr Garantie,65Tkm usw.)

 

Wir kommen an und auf den ertsen Blick machte er guten Eindruck, ich also wie tele. vereinbart ab ins Büro und Schlüssel geholt, als ich raus komm will meine Freundin mich auf Kratzer hinweise, blockte sie aber erstmal ab weil sie bei den Thema überempfindlich ist und bei Waschanlagenschlieren am besten das Auto schon neu lackieren will.

Naja ich dann rein ins Auto und denk so, "ganz schön abgewohnt" obwohl alles sauber war.

Dann der Griff ins Handschuhfach zu den Papieren, offerierte 4.Hand, Scheckheft bis 30Tkm,Tüv abgelaufen.

-> Ich schon fresse voll, weil extra da X-km hin gegurkt.

Also gings erstmal zu Probefahrt, Frauchen zeigte unterdesssen schon ein Vogel und wollte gar nicht mehr mit, jedoch wollte ich mal A2 Fahren.

Was auch das positivste war.

Wieder zurück beäugte ich den Wagen von außen noch und stellte fest, das das Reifenprofil runter war, wobei Reifen 2Jahre alt waren und das bei der geringen LAufleistung -> knick knack!!! Erklärte auch den abgewohnten Innenraum.

Schlimmer wurde es dann auf der Beifahrerseite, der komplett zerschrammt war, selbst die Alufelgen war meiß betroffen.

 

Auf meine nicht wirkl. ernste Frage was wir an Hand dieser Sachen nun beim Preis machen können, der jetzt offensichtl. 3-4T€ zu hoch war, meinte der doch glatt ja ohne Garantie wäre der Preis im WWW schon der unterste den er geben könnte!

Ich sagte, garantie ist doch mit bei und er meinte NEIN, nicht mit bei sondern möglich!

Ok dann Tschüß.

 

 

300m weiter hatten wir schon nächsten Termin glücklicherweise bei MB ausgemacht Smart forfour 4JAhre 50Tkm 90PS Tiptronic.

Geiles Teil, was aber echt zum rasen verleitet.Insegesamt war´s ein nettes auto aber doch zu klein und viel schlimmer innen wie außen blätterte der Lack ab, nach der Probefahrt war der Verkäufer so penetrand das wir quasi nach ne halben Stunde aus´m Büro geflüchtet sind.

 

 

 

 

Und da fallen mir doch noch so paar Geschichten ein.

 

Vor Jahren wollten wir einen Fiesta für die Freundin kaufen.

Lt. Anzeige Tüv neu TopZustand, ein Anruf ergab auch das null Rost ist und gerade die kniffelige Stelle um Tankdeckel neu geschweißt wurde. Bei Ankunft dachte ich stehe vor einen Wagen vom Schrott, Frontunfall, 8-9 Vorbesitzer und beim Tankdeckel von außen Riffelblech über den rost rüber geschweißt, der absolute Alptraum

 

Im ähnlichen Zeitraum auf der suche nach einen Kombi fr meinen Kumpel entdeckten wir einen 2l Astra kombi der sich dann mit Zylinderkopfschaden entpuppte, der Händler versicherte aber super "glaubwürdig" das es an diesen super spezial ÖL liegt das soviel Motoröl im Kühlwasser ist.

 

 

Fazit ich hab dutzende Gebrauchtwagen für mich/bekantte oder Freunde gekauft meist privat und die 2-3 vom Händler entpuppten sich dann doch als Beschiss.Also ich werde nur noch privat kaufen auch wenn dafür immer das Geld bar haben muß aber man spart im endeffekt.


25.06.2009 13:02    |    schipplock

wenn man kein Auge fuer alte Kisten hat, kauft man eh das schlechtere Auto. Viele Maengel kann man bereits in den ersten 3 Minuten erkennen.

 

Ich hatte mal einen Termin bei einem Privatverkauf und schon ein einziger Blick in den Motorraum genuegte, um festzustellen, dass die Zylinderkopfdichtung durch ist und als er dann 30 Sekunden nach Motorstart aus dem Motorraum qualmte, war fuer mich der Besuch schon beendet (leider!). Der Rest war sonst ganz gut :).

 

Aber Gebrauchtwagenkauf ist schon so aehnlich wie Gluecksrad...man wuenscht sich eine 500, bekommt dann aber doch nur die 50 :D.


25.06.2009 13:33    |    jackknife

Bin selber jemand, der beim Verkauf meiner Gebrauchten eher umgekehrt vorgeht: Mir ist es lieber, wenn die Leute sich die Wagen genau anschauen, alles auf Funktion prüfen und eventuelle Probleme schriftlich im Kaufvertrag festgehalten werden, als dass hinterher noch Beschwerden irgendeiner Art kommen weil jemand halt nicht dran gedacht hat dies, das oder jenes zu machen.

 

Da ich wenn ich mir einen Gebrauchten zulege eh als Erstes immer das Fahrwerk und die Bremsen fast komplett revidiere habe ich mit meinen Autos aber auch selten Probleme - ich kaufe die so, dass die Teile, die ich nicht selber wechseln kann (Motor, Klima) zumindest grundsätzlich in Ordnung sind.

 

Dellen dürfen sie gerne haben, solange keine Rostansätze da sind. Kleine Kratzer auch, die bleiben auf Dauer eh nicht aus. Und das Sitze nach 10-15 Jahren und hunderttausenden von Kilometern nicht mehr taufrisch aussehen - wen störts?

 

Fahrtechnisch müssen sie halt in Ordnung sein, ich kann damit leben dass irgendein Lämpchen nicht so tut wie es soll, aber der Wagen muss anspringen und mich von a nach b bringen. Und in der Hinsicht wurde ich noch nie enttäuscht.


25.06.2009 15:53    |    schipplock

Zitat:

Und in der Hinsicht wurde ich noch nie enttäuscht.

das ist so schwer auch nicht, aber viele haben deutlich hoehere Ansprueche an ein Auto.


25.06.2009 16:05    |    outiouti

da fehlt ein haken:

 

x - Ja, mein Auto ist nach einer Woche auf der Autobahn abgefackelt weil der Motor geplatzt ist

 

;)


25.06.2009 16:08    |    Polo I

Aus der Erfahrung, das meist wenn ich glaubte ein besonderes "Schnäppchen" abgeschossen zu haben, ergo einen besonders blauäugigen Verkäufer gefunden zu haben, ich mir ein Eigentor geschossen habe. :o

 

So handel ich heute mit der Einstellung, das beide Seiten möglichst zufrieden sein sollen. :p

Meinen letzten und zugleich teuersten Gebrauchten, der mit dem Stern, habe ich bei einer Vertragsniederlassung dieser Marke mit entsprechender Garantie gekauft. War sicherlich nicht das günstigste Angebot, allerdings hielten sich die "Bauchschmerzen" des Danach (habe ich was übersehen) in Grenzen und letztlich überwog die Freude.:)

 

Der größetes Reinfalls war ein Audi 50 mit "kleinem" Bums und recht günstig im Kaufpreis. Der TÜV fand dann einen Riss im Rahmen und die Werkstatt, dass das Fahrzeug auf die Richtbank muss, da die Spur weit ab jeglicher Toleranzen war. Dazwischen wurden dann noch einig Kilo-DMchens ins Fahrzeug gepumpt.... damit war dann auch meine Kariere als Autokenner beendet. :mad:

 

Mit entsprechendem Fachverstand ausgestattet mag das sicherlich deutlich anders aussehen :rolleyes:


25.06.2009 16:27    |    Antriebswelle238

Der vorerst letzte Gebrauchtwagenkauf war eine C-Stufe (Ascona), die 250 km entfernt stand. Sah gut aus- nicht perfekt, aber gut. Die Breitsocken auf Alus waren eingetragen, die Tieferlegung auch. Der Preis schien ok. Also mitgenommen. Zuhause dann das Erwachen: die Hinterreifen hatten auf der AB Kontakt bekommen und sich auf der Innenseite fast bis auf die Karkasse runtergeschliffen. Beim runternehmen der Felgen zeigte sich, das die Radschrauben viel zu kurz waren. Durch den TÜV musste er dann doch auch noch gebraten werden. Irgendwann machte der Motor Mucken und wurde gegen einen gleich grossen herumliegenden ausgetauscht.

Unterm Strich war der Kauf auf Dauer gesehen trotzdem noch ok.

Fazit: wenn man schrauben kann und ein gut sortiertes Ersatzteillager hat, kann man auch mit ner alten Möhre noch halbwegs glücklich werden.

 

Witzig: kurz vor der Ankunft zu Hause wurden wir von einem BMW verfolgt, der uns letztendlich in einem recht zweifelhaften Manöver überholte und zum Anhalten aufforderte. Die Insassen wollten wissen, ob der Asci zu verkaufen wäre, da er mit roter Nummer unterwegs war. Die hatten nur von hinten die flache Flunder mit den weit rausragenden Rädern gesehen, und bis dahin noch gar nicht begriffen, das da n alter Opel vor ihnen stand :D


25.06.2009 20:30    |    kruemeldriver

So, nun mal zu meinem Schätzchen, das ich seit 1 Jahr habe.

 

Suzuki Swift BJ: 1989 EZ: 1990.

Anschaffungspreis: 400 Euro inkl. 1,5 Jahren TÜV

 

Bisher gemacht: Wasserpumpe, Zahnriemen, Thermostaat, Ventile einstellen, Ventildeckeldichtung neu, Lüftergebläse Innenraum, Thermoschalter für Kühlerlüfter, beide Einstiege durch Neublech ersetzt (Kotflügel kommen kurz vorm TÜV im November dran) und diverses Kleinzeugs wie z.B. abgebrochener Getränkehalter.

 

Alles kein Problem, wenn man selbst schrauben kann und das ein oder andere Teil rumliegen hat. Für Leute ohne Ahnung die auf offizielle Werkstätten angewiesen sind, ein Fass ohne Boden!!

 

Mir machts Spaß und im November 2009 gehts dann hoffentlich erstmal auf die 22 Jahre zu.:D


25.06.2009 21:10    |    schipplock

mmh? das, was du da aufgelistet hast, kann jede freie Werkstatt erledigen...Fass ohne Boden? nein, denn das waere dann jedes Auto, denn diese Arbeiten kommen an jedem Auto und das schon deutlich vor 20 Jahren :).


25.06.2009 22:24    |    emil2267

ne,an meinen autos is noch nie nen getränkehalter abgebrochen :D


26.06.2009 05:41    |    quer-treiber87

also ich hab schon viel gesehn was da teilweise für autos angeboten werden aber wenn man sich mit autos net auskennt sollte man auf jedenfall einen sachverständigen zu rate ziehn

 

einen kfz meister oder kfz gesellen jemanden der sich mit der materie gebraucht wagen auskennt

 

kleine mängel wie kratzer oder ähnliches kann man ja leicht mal übersehn

 

aber es hat viel gutes wenn man sich selbst auskennt und ein verkäufer merkt wenn man ahnung hat und ums auto komplettrumkriecht und sich jeden optischen und technischen mängel aufschreibt kann dann beim preis verhandeln von vorteil sein


26.06.2009 10:30    |    kruemeldriver

@schipplock

 

Das mit dem "Fass ohne Boden" meinte ich finanziell. Wenn man wegen jedem rotz, der kaputt geht in eine ofizielle Werke muss und auch den ofiziellen Preis dafür zahlt, geht sowas ganz schön ins geld.;)


26.06.2009 11:03    |    schipplock

achso, ich wusste ja nicht, dass du die Teile geschenkt bekommst :).


26.06.2009 17:30    |    Schapy20

Hallo

 

Habe mir die ganzen Jahre immer gebrauchte Autos von Privat gekauft.

 

Und letztes Jahr im Januar hab ich mich entschlossen ein Gebrauchtwagen vom VW Händler zu kaufen.

VW Golf 4 , 1Hand , 101PS , Schechheftgepflegt (VW Werkstatt) mit gerade mal 72tkm.

,

Nach einiger Zeit hatte der Golf Drehzahlschwankungen.

Deswegen war der Wagen 4 mal in der Werkstatt wo die Drosselklappe ein paar mal gereinigt wurde,dann eine neue Drosselklappe eingebaut wurde,dann der Luftmassenmesser sowie Lambdasonde getauscht wurde.

 

Insgesagt hat VW ca. 1000€ Material in den Golf 4 eingebaut aber ohne Erfolg.

 

Kurze Zeit später hat der Wagen schlappe 14l Super auf 100km gebraucht.

Hab deswegen öfters mal die Motorhaube geöffnet und geguckt ob ich evt. doch ein V6 im Motorraum habe?!

 

Inziwschen war mein Golf 4 in 9 Monaten 10mal in der Werkstatt.

Ich bin dann zum damaligen Verkäufer gegangen und habe zu ihm gesagt,dass sie den Wagen jetzt zurück nehmen sollen.

Er sagte nur,dass er das soweit fertig macht.

 

Am nächsten Tag bin ich hingefahren.Er hat mir dann ein schreiben gezeigt wo ich fast vom glaube gefallen bin.

 

Sie wollen mir die Summe geben um den VW Kredit abzuzahlen.

Hätte also 2500€ verlust gemacht.Hab den Wagen 9Monate gehabt und bin 10tkm gefahren.

 

Da war ich natürlich stock sauer und hab ihm gesagt,dass er mal mit dem Geschäftsführer sprechen soll.

 

Da er sich nicht gemeldet hatte habe ich mir ein Termin beim Anwalt geben lassen.

 

Am Tag wo ich den Termin beim Anwalt hatte hat der Geschäftsführer angerufen.

 

Da hab ich ihn gefragt man man mich verarschen wollte?

Wieso man mir 2500€ von der Kaufsumme abziehen wollte?

 

Und auf einmal sagte er: Wir nehmen das Auto zurück und ich müsste nur für die gefahrenen km bezahlen.

 

Aber als "wiedergutmachung" sollte ich doch mal gucken ob ich nicht ein anderes Fahrzeug haben wollte.

 

Dies hab ich getan.Der musste aber von einem anderen Standort abgeholt werden (wagen 200km).

 

Ich bin dann hingefahren und hab mir den Wagen angeschaut.

Ist ein VW Bora Variant TDI mit 110PS.

 

Die Probefahrt war super und der Wagen ansich war auch TOP gepflegt.

 

Dann ging es zur Verhandlung.

 

Hab ihm von vornerein gesagt,dass ich nicht viel für die gefahrenen km bezahlen werde und er mir bezüglich des Kaufpreises des Boras auch entgegen kommen soll.

 

Schließlich hab ich den Bora für 1000€ weniger bekommen als er kosten soll.

 

Und darüber war ich ziemlich froh.

 

Den VW Bora fahre ich heute noch. Nach 9 Monaten und 15tkm hatte ich bis auf ein neuen LMM KEINE Probleme gehabt.

 

So gesegen war mein erster Kauf vom Händler ein reinfall.

 

Aber der 2te Kauf war klasse.

 

MfG

Schapy


26.06.2009 18:36    |    schipplock

und der Kauf war auch nur ein Reinfall, weil die Werkstatt dort inkompetent war.


27.06.2009 00:45    |    kruemeldriver

@schipplock

 

Mehr oder weniger geschenkt.:D Ich hab ziemlich viele Swifts geschlachtet und alles aufgehoben, was nur geht. Deswegen muss ich zu 99% nix kaufen. Die restlichen 1% sind Ölfilter, Zündkerzen, Bremsen....alles andere liegt in meinem Stadel rum.:)

 

Und Repariert oder eingebaut wird das ganze Zeugs von mir selbst.


27.06.2009 14:54    |    schipplock

achja, du warst ja der Swiftdriver :).


27.06.2009 15:16    |    italeri1947

In meiner Autolaufbahn ist mir schon schier alles untergekommen: Fehlende Scheckhefte oder verschwiegene Schäden waren noch das Mildeste.


27.06.2009 15:35    |    martinkarch

Manche Leute (ich mein jetzt hier niemanden bestimmten) fordern aber auch das Glück heraus, indem sie sich eines dieser "zuschönumwahrzusein"-Angebote herauspicken !

 

Vor allem bei einem Kauf von Privat oder eines dieser "nur für Export"-Angebote würde ich sehr genau prüfen, im Zweifel auch prüfen lassen !


Deine Antwort auf "Wer (gebraucht)wagt, gewinnt? Was sind Eure Erfahrungen beim Gebrauchtwagenkauf?"