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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


10.03.2011 08:48    |    mariosas

Das ist der richtige Bericht dazu.

http://www.motor-talk.de/.../...ie-umwelt-zerstoert-wird-t3152538.html

Wir alle sind daran Schuld. Ich auch.

Geiz ist Geil = Radio kaputt = neues Kaufen.

Reparaturkosten = 15 Euro, neues Radio 20 Euro = Kauf ich.

Genau das ist daran Schuld.


10.03.2011 08:48    |    chris230379

ja


10.03.2011 08:48    |    cocker

grade unterschrieben


10.03.2011 08:49    |    chris230379

Spitze :cool:


10.03.2011 08:49    |    hoc777

Die Petition ist gut. Aber nichts wird so viel bewegen, wie ein Boykott. Je mehr er "gelebt" wird und je länger er andauert, desto höher ist die Chance, dass E10 verschwindet.


10.03.2011 08:51    |    chris230379

} > Ein Teilerfolg ist, dass die Politiker sagten, die Mineralölkonzerne müssen keine Strafen zahlen. < { ;)


10.03.2011 08:54    |    saturn78

...Heute morgen an der Tanke....

Super E5 1,52€, Super E10 1,45€, SP 1,58€

 

Ich hab mich da mal 15min aufgehalten und nen Kaffee getrunken.

 

Geschätzte 80% der Benzin-Tanker griffen zu E10, der Rest verteilte sich auf E5 und SP.

 

Aussage des Tankwartes: "Die Aufregung ist vorbei".

 

Ich denke mal in 2Wochen redet kein Schwein mehr davon.

 

Zitat:

Was mit E85 nicht gut geht ,ist der Rasenmäher und die Kettensäge !

Hab beides noch nicht zum laufen bekommen,warum ???

Für E85 musst du die Vergaser anders bedüsen bzw. einstellen.

 

Bei 2Taktern musst du aufpassen, nicht jedes 2-T-Öl mischt sich mit Konzentrationen >E50.

Ich nehme für meinen Rasenmäher (4-Takt) E85 Pur und habe ne andere (größere)Vergaser-Düse eingebaut.

 

Die Kettensäge (Dolmar) bekommt E85 + Graupner Aerosynth. Allerdings "strecke" ich das Gemisch noch zusätzlich mit 1/3 ASPEN (Alkylatbenzin), nicht aus technischen Gründen, sondern damit es beim Sägen nicht so stark nach Schnaps stinkt.:D


10.03.2011 08:55    |    turbobuerste

https://www.bmu.de/buergerforum/meinung/content/41262.php

 

unter www.bmu.de/buergerforum/meinung kann man im Bereich "Auto + Umwelt" direkt unserem Umweltminister Röttgen und seinen Mitarbeitern seine Meinung zu E10 kundtun. Einige hundert haben es bereits getan - das sind aber noch viel zu wenig...

Wir sollten alle unseren Kommentar dort abgeben und damit deren Server zum Qualmen bringen. Wenn die Herrschaften dort auch gar kein Interesse an den Belangen Ihrer Bürger haben (weil Sie den Lobbyisten in den A.... kriechen), so sollten wir denoch dieses Forum nutzen um unseren Unmut zu äußern.

 

Gruß Turbobuerste


10.03.2011 08:57    |    NOMDMA

Achtung!

 

Petitiononline ist zwar nett, hat aber leider gar nichts mit den offiziellen Petitionen bzw. dem Petitionsausschuß des Bundestags zu tun!

 

Die echten Petitionen finden sich hier:

 

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?...

 

Gruß

Frank


10.03.2011 08:57    |    hoc777

Zitat:

Geschätzte 80% der Benzin-Tanker griffen zu E10, der Rest verteilte sich auf E5 und SP.

Sorry, aber das halte ich nicht für generell aussagekräftig. Es widerspricht jeglichen Berichten und auch der Stimmung hier im Forum.


10.03.2011 08:58    |    chris230379

richtig


10.03.2011 09:03    |    Strikeeagle

Zitat:

Zitat:

 

Zitat:

Geschätzte 80% der Benzin-Tanker griffen zu E10, der Rest verteilte sich auf E5 und SP.

Sorry, aber das halte ich nicht für generell aussagekräftig. Es widerspricht jeglichen Berichten und auch der Stimmung hier im Forum.

Ach ja? Nur weil es nicht zur Masse oder zu von Medien gemachten Anti E10 Stimmung passt, ist es falsch? :confused:

Junge, junge, es gibt Leute, die fahren nen Auto und haben nicht mal Internet oder beiteiligen sich nicht an solchen Foren oder deren Umfragen. Diese Umfrage spiegelt nun mal nur die Meinung aktiver Forennutzer wieder.

Die Beobachtung oben spiegelt nur das Verhalten von Tankstellennutzer in dem Moment und nur an dieser Tanke wieder.

Ah sry, ich sollte wohl besser auch gegen E10 wettern, so wie es alle tun, so wie die Bild schreibt und noch nen "Gutti come back" hinten dran hängen. oh man, schaltet auch mal das Hirn ein, nicht nur den Rechner und den Modem!

 

 

Ich finde es langsam lächerlich, genauso wie die Tabelle oben, die die Fahrzeughersteller und ihre Aussagen zur E10 Verträglichkeit auflistet.

Da kommt bei Ausnahmen nen rotes X rein weil der Hersteller nicht über Ausnahmen informiert. Tja, leider gibt es auch keine Ausnahmen, warum sollte er dann ein rotes X bekommen? Ich bin froh, dass die Aussage seitens meines FzgHerstellers bis 2000 zurückreicht. 11 Jahre zurück, das sollte reichen, wenn es um Eignung älterer Modelle geht. Außerdem ist man ja auch abhängig von den Aussagen der Zulieferer, die sowieso ständig unter dem preisdruck gewechselt werden.

 

Aber mal ehrlich. Wenn inn Schweden gleiche Fahrzeugtypen mit E85 rumfahren und keine Probleme bekommen, warum machen wir dann mit E10 so einen Stress? Alles nur Abzocke und Panikmache.


10.03.2011 09:11    |    saturn78

Zitat:

 Sorry, aber das halte ich nicht für generell aussagekräftig. Es widerspricht jeglichen Berichten und auch der Stimmung hier im Forum.

Völlig richtig!

Lässt sich auch sicherlich absolut nicht auf Gegenden übertragen, in denen E10 und E5 Preisgleich angeboten werden.

 

Es muss allerdings auch die Frage erlaubt sein, ob die (zeitweise) Stimmung hier im Forum, die im wesendlichen von 10-12 Protagonisten (mal in die ein, mal in die andere Richtung) getragen wird, die Stimmung der gesamten Bundesrepublick wiederspiegelt?

 

Fragt man die Leute, ob sie billig-Fleisch kaufen (und hier sprechen wir wirklich von einem Qualitätsunterschied), wird jeder mit "nein" antworten, natürlich. Die Entscheidung an der Fleischtheke fällt dann aber anders aus.

Es liest ja auch keiner Bild-Zeitung und sie ist trotzdem die auflagenstärkste Tageszeitung......

 

Ich klink mich dann mal aus, in zwei Wochen (das ist dann der 23.03.) schau ich mal wieder rein.

Wir weden dann ja sehen, was aus der E10-Panik geworden ist...


10.03.2011 09:13    |    nova2003

http://eur-lex.europa.eu/.../LexUriServ.do?...

 

 

Man beachte mal Artikel 3 (3) !

 

Zitat: "(3)

Die Mitgliedstaaten verpflichten die Anbieter sicherzustellen, dass bis 2013 Ottokraftstoff mit einem maximalen Sauerstoffgehalt von 2,7 % und einem maximalen Ethanolgehalt von 5 % in Verkehr gebracht wird, und können die Anbieter verpflichten, dass solcher Ottokraftstoff für einen längeren Zeitraum in Verkehr gebracht wird, falls sie dies für notwendig erachten. Sie stellen sicher, dass die Verbraucher über den Biokraftstoffanteil des Ottokraftstoffs, und insbesondere über den geeigneten Einsatz der verschiedenen Ottokraftstoffmischungen, angemessen unterrichtet werden."

 

Meines Erachtens nur mal wieder Geldmache unserer Regierung!


10.03.2011 09:17    |    hoc777

Zitat:

Aber mal ehrlich. Wenn inn Schweden gleiche Fahrzeugtypen mit E85 rumfahren und keine Probleme bekommen, warum machen wir dann mit E10 so einen Stress? Alles nur Abzocke und Panikmache.

Weil die Autos dort auf diesen Sprit schon seit längerem angepasst sind. Und es geht hier nicht nur um die reinen Internetmeinungen sondern um eine generelle Meinung. Und mit zu Guttenberg hat das überhaupt nichts zu tun. Es handelt sich nicht um eine Stimmungsmache sondern um die begründete Befürchtung, dass E10 dem Auto schadet. Niemand garantiert das Gegenteil.


10.03.2011 09:19    |    mariosas

Es redet dann darüber keiner mehr. Verdammt, haben alle ein so kleines Kurzzeitgedächtnis und vergessen alles.

Wer sich nicht an Foren beteiligt, sollte nicht dagegen wettern, denn der oder die-jenige kann auch der Gegenpartei angehören.

ABER es gibt jetzt genung andere Quellen und Beiträge zum Thema. E10 ist genauso wie E5 kein Beitrag zum Weltklima! Das ist Fakt.


10.03.2011 09:22    |    chris230379

http://www.bmu.de/buergerforum/aktuell/41071.php

 

"Vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr damit bekundetes Interesse an unserer Arbeit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bundesministerium für Umwelt"


10.03.2011 09:23    |    Barracuda11

Es geht doch hier nur zum Teil darum ob die Motoren E10 vertragen.

Es geht darum ob das Sinnvoll ist.

E 10 soll das Klima schonen und CO2 neutral sein.

Bei beidem ist das Gegenteil der Fall!

Wer sich schon informiert hat über die große CO2 Lüge weis, das CO2 für die Natur gut ist, sie brauch noch mehr davon.

Hier haben wir mal die Gelegenheit wirkungsvoll gegen diesen

Klimaunsinn zu demonstrieren.

Wer nicht weis wovon ich rede möge sich folgendes Video ansehen:

http://www.youtube.com/watch?v=3-16qqrw3GE


10.03.2011 09:23    |    tempo44

Die FDP hat ja den Beweis erbracht, daß jeder aber wirklich jeder Wirtschaftsminister werden kann. Wer die Historie E10 in der Vergangenheit auch nur am Rande verfolgt hat, dem fällt die Entscheidung E10 nicht zu tanken sehr leicht.


10.03.2011 09:24    |    turbobuerste

Zitat: Aber mal ehrlich. Wenn in Schweden gleiche Fahrzeugtypen mit E85 rumfahren und keine Probleme bekommen, warum machen wir dann mit E10 so einen Stress? Alles nur Abzocke und Panikmache.

 

Zum einen sind das speziell ausgerüstete sogenannte "FlexiFuelCars", zum anderen geht es doch in erster Linie auch gar nicht (nicht nur) um die Verträglichkeit fürs Fahrzeug, sondern auch darum, dass das Ganze ein ökologischer Schwachsinn ist. Der Mehrverbrauch egalisiert den geringeren CO2 Ausstoß. Zudem kommt es durch Erzeugung und Transport von Mais, Getreide, Zuckerrohr, zur Herstellung von Ethanol zu einem zusätzlichen CO2 Ausstoß. Es entstehen gewaltige Monokulturen. WIR VERFEUERN NAHRUNGSMITTEL FÜR´S AUTOFAHREN.


10.03.2011 09:24    |    chris230379

dem fällt die Entscheidung E10 nicht zu tanken sehr leicht. Zustimmung

 

wvn (SAAB) "Ihr Fahrzeug ist für den Betrieb mit E10 Kraftstoff freigegeben,

für Schäden die daraus entstehen können, übernehmen wir keine Haftung".


10.03.2011 09:26    |    typfred

Moin! Für mich ist das alles doch recht suspekt. Wenn mal die Menschen in D betrachtet die dringend auf ihr Auto angeweisen sind und das sind wohl nicht die Wenigsten und die dann auch nicht mal so auf die Schnelle 20.000 Euro rumliegen haben oder das Geld für die Reparatur des Autos und das sind nicht wenige, dann mache ich mir schon Gedanken.

Auf der einen Seite geben die Hersteller mit dieser Liste eine Beglaubigung das man E10 getrost ohne Problem fahren kann, auf der anderen Seite wollen sie aber auch keine Garantie übernehmen wenn dann doch was kaput geht.

Ich arbeite in Flugzeugbau. Bei uns muss jedes Bauteil, und sei es nur eine Unterlegscheibe, auf die Dauernutzungstauglichkeit im Flugzeug getestet und sogenannt "Qualifiziert" werden.

Hat hier irgendein Autohersteller auch nur irgendeine Studie über die Verträglichkeit gegenüber verschiedener Kunststoffe und Metalllegierungen gemacht und veröffentlicht? Nicht das ich wüsste.

Die A-Karte hat immer der Verbraucher. Zum Glück fahre ich Diesel.


10.03.2011 09:29    |    ThommysWelt

E 10 ist für mich nichts anderes als ein Politikter, große versprechen aber nix dahinter außer Luft..

 

Habe 3x E 10 vollgetankt und mein verbrauch ist von 9,2L auf 10,4 Liter gestiegen. War da nicht mal die Rede vom mehrverbrauch bis zu 0,2 Liter....


10.03.2011 09:32    |    chris230379

} > Unter Pro Ethanoler ist der Mehrverbrauch durch E10 mit maximal 1,7% wissenschaftlich bestätigt ;)


10.03.2011 09:41    |    Barracuda11

10.03.2011 09:48    |    d01_

Zitat:

Mehrverbrauch durch E10 mit maximal 1,7% wissenschaftlich bestätigt

:mad: LOL :(

 

Ein Witz.

Aber leider ein gaaaaaaanz Schlechter!


10.03.2011 09:49    |    trixi1262

warte noch auf antwort von 94,3 RS2

bislang noch nichts:-((

Mein Mehrverbrauch bei 50 / 50 liegt bei ca. 0,6 liter /100km

Und bin trotz Allem,gegen E10

mfg trixi1262

chris,

hack nicht immer auf die Pro-Seite rum

 

sind also bei meiner möhre fast 10%

Was E10 betrifft ???? Tanke ich nicht !


10.03.2011 10:02    |    Unimog62

"Monokulturen, CO2 austsoß bei der Prduktion. Lebensmittel landen im Tank...."

Mit Verlaub: Ihr habt doch einen an der Waffel? Wie heißt denn die Monokultur? Ethanoltraube oder Ethanolkartoffel? Ist der Schwarzwald schon abgeholzt? Hattet ihr heute Morgen kein Brot mehr auf dem Frühstückstisch? Gabs keine Rüben mehr für in den Kaffee zu streuen?


10.03.2011 10:10    |    111 Li

Fahre Rover, den gibts als Hersteller nicht mehr --> E10 not for me!

 

Davon abgesehen, Oldtimer haben z. T. schon bei E5 Benzinleitungsversprödung erlitten - fast ein Motorraumbrand gehabt!!!

 

UND

 

wenn dieser Boykott tatsächlich Wirkung zeigen soll, muss das konsequent durchgehalten werden - wo sind die Verbände die immer so scheinheilig auf die Mobilität Aller pochen, wenn aber so ein Mist verzapft wird sich nur am Rande melden - als Informationsgeber (Verwirrungsmulitiplikator) der Autofahrer........

 

Frankreich hat E10 schon länger? - und was kann man da erfahren tuts? .......was gibt es für Langzeiterfahrungen?

 

Fazit, so lange ich mir das leisten kann tanke ich eben Super+ und dann....


10.03.2011 10:12    |    Ijon

Fakt ist und das nicht erst seit gestern, dass der Gesamtaufwand zur Herstellung biogener Kraftstoffe bei etwa 40 % des Ertrages liegt. Der Rest wird gebraucht um die Produkte anzubauen, zu ernten und großtechnisch herzustellen.

 

Was bei mir die Frage aufwirft: Warum eigentlich Ethanol? Warum stellt man nicht, bei gleichem Aufwand/Kosten BTL-Kraftstoffe her? Wird schon seit einigen Jahren gemacht und auch genutzt ohne das irgendeiner sich darüber aufregt! Siehe die V-Power, excelsium und Co-Kraftstoffe!


10.03.2011 10:14    |    Unimog62

@typferd "Zum Glück fahre ich Diesel".

Da lebst du ja noch gefährlicher. Da gibts schon seit einigen Jahren einen gewissen Bioanteil. Der soll Pilze erzeugen, die sich in Filtern festsetzen. Hast das denn noch nicht gemerkt?


10.03.2011 10:16    |    bestaude

Weiß jemand, ob man die Bio-Sauce nicht dem Kerosin beimischen kann? Vom Flugverkehr, der sich die nächsten 10 Jahre verdoppelt, redet keiner.


10.03.2011 10:16    |    Ijon

@Unimog62

nicht Pilze sondern Bakterien! Und das stimmt auch, wir haben jahrelang Tanks gereinigt die davon befallen waren!


10.03.2011 10:18    |    Ijon

Im Kerosin sind diese Zusätze verboten wegen dieser Bakteriengeschichte. Wäre doof wenn da ein Triebwerk ausfällt weil der Filter verstopft ist ....


10.03.2011 10:24    |    bas-80

Was den Mehrverbrauch angeht, ist es natürlich so, dass die Wissenschaftlichen untersuchungen über den Fahrzyklus auf einen Prüfstand stattfinden.

 

Logisch, dass ich damit die Realität nicht abbilde, aber ich kann sehr wohl eine Differenz ermittlen, die sicherlich stimmt.

 

Laut Prüfstandzyklus soll unser Golf 5, 1.4 mit 55kW im Schnitt 6,8 Liter verbrauchen. In Realität wäre das traumhaft, wenn es so wäre.

 

Dazu muss ich aber auch berücksichtigen, dass ich vieles nicht simulieren kann.

 

Gegenwind, Fahrten im Gebirge................

 

Wenn ich nun mein Auto mit Super (E5) Volltanke und leer fahre, dann E10 volltanke und leer fahre, will mir jemand sagen, dass das ein glaubwürdiges Ergebnis ist?!

 

Ich führe seit Jahren ein Fahrtenbuch mit Durchschnittsverbräuchen und alles was dazugehört.

Und ich habe selbst Schwankungen, die Teilweise 10% ausmachen, aber wenn ich mal ehrlich bin, das liegt doch an so vielen Faktoren!

 

Heute bin ich müde, fahr langsam, letzlich Sprittsparend. Morgen bin ich im Stress, geb viel Gas, fahre hohe Drehzahlen.

Oder ich fahre in einem Monat mehr Autobahn und im Anderen mehr Landstraße oder Stadt.

 

Wie gesagt, der Zyklustest auf dem Prüfstand ist nicht realistisch, aber durch genau definierte Parameter kann ich sehr wohl eine genaue Differenz ermitteln, diese liegt zwischen 1,5% und 2%.

 

Ich fahre seit einem Jahr Autogas, der Mehrverbrauch liegt im Schnitt bei 10% (über 12 Monate errechnet). Die Dichte ist geringer und der Brennwert höher als bei E5 oder E10.

Sorry, aber ich glaube nicht, dass die Differenz zwischen E5 und E10 so untersiedlich sind, das ergibt überhaupt keinen Sinn!

 

Grüße!


10.03.2011 10:29    |    Andi70

In manchen Postings hier wird vehment behauptet, dass die Amerikaner schon lange E15 tanken und es dort keine Probleme gibt. Das konnte ich irgendwie nicht glauben. Und...

 

Kurz mal nach "USA problem E15" googeln bringt über 3,2 Mio Ergebnisse! Hier mal ein paar Links zu der Thematik:

 

http://green.autoblog.com/.../

 

http://www.motorcycle-usa.com/.../...n-Gas-May-Damage-Motorcycles.aspx

 

http://yosemite.epa.gov/.../...dbec29c0dc852577bb005bac0f!OpenDocument

 

http://www2.highlandstoday.com/content/2008/jun/22/problem-ethanol/


10.03.2011 10:30    |    Unimog62

@bas-80, seh ich genauso wie du und ich fahre auch LPG. Aber wenn man das so nüchtern wie du darstellt, schlägst du hier jede Empörung tot. Das wollen die Bedenkenträger oder besser -michel nicht.


10.03.2011 10:34    |    Gururom

Man sollte auch bedenken, daß nach ausgiebigen tests, bis heute noch an keiner Tankstelle echtes E10 ausgeliefert wird.

Laut eines Berichtes sind ca 5-7,5 % im Moment im Benzin. (09.03.11 Stern TV Dekra)

Das liegt daran das die Lagerrungen noch nicht komplett leer gefahren waren, also die Tanks noch bemischt sind.

 

Wenn jetzt schon ein Mehrverbrauch, Leistungsminderung und anderes festgestellt wird, wie wirds erst wenn "echtes" E10 lieferbar ist.

 

 

Im Moment kann man sogar die Tankstellen etc des Betruges bezichtigen, da das sogenannte E10 noch nicht bereitgehalten wird, aber als solches vermarktet und verkauft wird. Im Umkehrschluss dazu die anderen Sorten künstlich verteuert sind.

 

Ich tanke kein E10 !!


10.03.2011 10:35    |    d01_

@bas-80 : : Glaube es!

 

Ich führe seit Jahren Fahrtenbücher, tanke und rechne recht genau...

Aktuell fahre ich zweimal pro Woche die selbe Langstrecke, immer mit dem selben Durschnittsverbrauch (+/- 0,1 l).

Mit E10 verbrauchte ich auf dieser Strecke 7...8 % mehr (+/-).

 

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Kostet E10 bspw. 1,50 EUR/l ist das verbrauchsbereinigt ein Preis um 1,61 EUR/l !!!

 

1,50 sieht an der Tanke 'günstig' aus, aber 1,56 für SuperPlus ist preiswerter.


10.03.2011 10:36    |    MauiSven

Zitat:

@ Andi B:

Zitat:

@ Saturn:

Das was du da schreibst ist ja nicht falsch, aber mir reicht ein Aspekt aus deinem geschriebenen, der für mich reicht, um E10 nicht zu tanken:

 

"Mehrverbrauch:

Ja, klar! Im Vergleich E5 zu E10 1,5%"

 

Die Anmerkungen von manchen, dass die über 1l mehr Verbrauchen glaube ich auch nicht so recht, ist bei wirklich identischem Fahrstil nicht realisitisch, aber bei mir kamen 5% Mehrverbrauch zusammen, und im Juli 2010 als ich das Zeug in Frankreich getankt habe, wusste ich nicht mal was davon, ich hab erst später anhand der Quittung realisiert, dass ich E10 getankt hatte. Also hatte ich garantiert kein Vorurteil dagegen, habe aber trotzdem gut 5% mehr gebraucht auf den Tank. Und ich hatte Angst, dass irgendwas am Auto kaputt ist, weil er kalt einfach schlechter lief. Und das ist einfach eine Tatsache.

 

Kann natürlich sein, dass andere Autos anders darauf reagieren (Mehr oder weniger Stark eben), also brauchst du auch nicht so auf deiner pauschalen Aussage von 1,5% beharren. Nen altes Auto ohne Klopfregelung wird einen höheren Mehrverbrauch haben, als ein modernes Auto mit Klopfregelung und intelligenten Steuergeräten...

 

--> Bei der Verbrennung von Ethanol werden angeblich (laut der webseite des Bundesumweltministeriums) 35% weniger Co2 ausgestoßen.

 

Schön und gut, auf der Erhöhung um 5% im Sprit sind dies pro Liter allerdings nur noch 1,7% Co2 Ersparnis im Vergleich zu E5.

 

--> Das hebt sich gegenseitig auf, E10 hat KEINEN Nutzen, außer den, dass die Mineralölkonzerne mal wieder einen Grund haben, die Preise anzuziehen, sodass die, und auch der Staat durch die MwSt mehr Geld krigen.

 

Und das machen wir einfach nicht mit, warum willst du das nicht verstehen?

 

Ich hab nix gegen Ethanol, gäbe es flächendeckend E85 Tankstellen würde ich auch auf E85 umrüsten, aber mangels Tankstellen die das zeug verkaufen geht das hier halt nicht.

 

Aber bevor ich mich mit E10 abzocken lasse, beharre ich lieber auf E5, und sehe zu, dass ich der Regierung, die mir das Zeug aufzwingen will, durch den Boykott Druck mache!

 

Und die Umfrage zeigt: Ich bin nicht der einzige

 

mfg Andi - Ich hoffe, du verstehst das mit dieser Begründung. Wenn nicht, dann weiss ich auch nicht weiter. Kannst ja ruhig bei deiner Meinung beharren, wirst es wohl eh nicht schaffen, die Boykottierer hier zu bekehren

Zitat als vollste Zustimmung.

(kein Plagiat, da zitiert, gell?)


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