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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

Fri May 28 17:39:41 CEST 2010    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (711)    |   Stichworte: Elektroantrieb, Elektroauto, Leaf, MOTOR-TALK, Nissan, Umfrage

Zu welchem Preis würdest Du Dir ein Elektroauto kaufen?

Kürzlich gab Nissan die Preise für sein Null-Emissionsauto Leaf für die Länder innerhalb Europas bekannt, in denen der Kauf eines Elektroautos staatlich gefördert wird. (Siehe News: Elektroauto Nissan Leaf: Für unter 30.000 Euro durch die Gegend stromern ). "Der Verkauf beginnt dort, wo die Subventionen für Elektrofahrzeuge am größten sind", sagte Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl dazu. Der Stromer bleibt in diesen Ländern nämlich bei einem Preis unter 30.000 Euro – durchaus eine andere – für Otto Normalautofahrer leichter verdaulichere - Hausnummer als die bisherigen Preise für Elektrofahrzeuge. Der Nissan Leaf kann in besagten 4 Ländern ab Juli 2010 reserviert werden, ab Ende 2010 wird er ausgeliefert. Ob das Ganze sich dann zu einem ähnlichen Hype entwickelt wie in den USA in den vergangenen Tagen?

 

In den USA scheint die Ankündigung des Preises für den Nissan Leaf nämlich diese Tage den Anfang eines neuen Öko-Hypes zu manifestieren. Der Nissan Leaf wird dort, abzüglich des Steuerrabatts von 7.500 Dollar für schlappe 25.280 Dollar (umgerechnet ca. 18.7000 Euro) zu haben sein. Bestellt werden kann er bereits jetzt, verfügbar sein wird er ab Ende diesen Jahres. Wer in Kalifornien lebt, wird durch eine Prämie um weitere 5.000 Dollar beim Kaufpreis entlastet, wodurch der Nissan Leaf weniger kostet als Toyotas Hybridfahrzeug Prius (26.000 Dollar). Selbst Benziner der gleichen Fahrzeugklasse sind dann teils teurer als Nissans „Ökomobil“, denn allein ein durchschnittlich ausgestatteter VW Golf schlägt mit mehr zu Buche. Und dem Chevrolet Volt, der ebenfalls Ende des Jahres auf den Markt kommen soll und der mit seinem Preis von „deutlich unter 40.000 Dollar“ nach Abzug der Förderungen bisher als sicherer Kandidat für die Ingangsetzung einer massenwirksamen Öko-Revolution im Automobilbereich galt – und der zudem bereits seit 2 Jahren als „das“ Auto der elektroangetriebenen Zukunft gelobhudelt wurde – geht plötzlich der Saft aus – im übertragenden Sinne natürlich. Seitdem nämlich der Leaf vorbestellt werden kann, läuft die Website des japanischen Fahrzeugherstellers heiß. Die Vorbestellungen übertreffen alle Erwartungen. Allein in den ersten 3 Stunden wurden 2.700 Fahrzeuge vorbestellt. Das Ziel, bis Jahresende 25.000 Bestellungen zu haben, ist nach nur gut einer Woche bereits zur Hälfte erreicht. Mittlerweile sollen mehr als 12.000 Bestellungen eingegangen sein – knapp ein Viertel des Volumens, welches Nissan im ersten Jahr in Japan produzieren will.

 

Sinkt der Preis – steigt die Nachfrage. Das ist an sich ein absolut normaler Prozess in der freien Marktwirtschaft. Doch bei Elektroautos war der hohe Preis eigentlich bislang nur eines von vielen angeführten „Nachteilen“, die in den Raum geworfen wurden, wenn die Debatte um „Elektroautos – topp oder Flopp?“ ging. Vom schnöden „hässlich“, über „fehlende Infrastruktur“ und „unbrauchbar durch geringe Reichweite“ bis hin zu „der benötigte Strom kommt aus Atom-/Kohlekraftwerken und elektrisch angetrieben zu fahren ist deswegen genauso umweltschädigend“ ist die Liste der Gegenargumente lang. Der Nissan Leaf und die alle Erwartungen übertreffende Nachfrage nach ihm in den USA zeigen jedoch, dass der hohe Preis von Elektroautos ein höher zu gewichtendes Gegenargument zu sein scheint als bisher angenommen.

 

Nun sehen die aktuellen Planungen unserer deutschen Bundesregierung bisher keine staatlichen Fördermittel zur Subventionierung des Kaufes von Elektroautos vor, so dass mit einem derartigen Kampfpreis, wie aktuell in den USA, bei uns nicht zu rechnen sein wird, wenn der Leaf aller Voraussicht nach Ende 2011 auch in Deutschland auf den Markt kommt. Doch was wäre, wenn sich die Bundesregierung dazu entschließen würde, Elektroautos durch Kaufanreize wie etwa Zuschüsse zum Kaufpreis, Steuererleichterungen oder andere Arten von Fördermitteln zu subventionieren? Würdest Du Dir unter dieser Voraussetzung ein Elektrofahrzeug zulegen?


Mon Jun 21 09:24:08 CEST 2010    |    Brunolp12

Zitat:

Totolein

Ich gebe dir uneingeschränkt Recht obwohl mir keiner weiß machen kann, dass sich seit dem Ersteinsatz auf U-Booten entwicklungstechnisch nichts mehr getan hat. Da werden, wie vermutlich bei etlichen Energie-Alternativen eine paar böse Jungs ihre Finger drauf halten; zugeben wird das natürlich niemand, gelle?

nun ja, die Brennstoffzelle braucht Wasserstoff. Die Erzeugung von Wasserstoff ist nicht besonders effizient, kostet Geld und Energie und es entsteht wieder CO2 - und der Wasserstoff, der rauskommt, enthält weniger Energie als man reingesteckt hat.

 

Meines Wissens haben durchaus auch Autobauer am Brennstoffzellen-PKW geforscht. Aber selbst wenn obiges Problem nicht wäre, dann ist immer noch die Frage, ob man nicht billiger, leichter und effizienter unterwegs wäre, wenn man den Wasserstoff lieber in einem mehr oder weniger konventionellen Kolbenmotor "verheizen" würde.

 

Zitat:

T.ERROR

Ich würde mir keins kaufen weil ich es absolut hässlich finde! mehr ei als auto!

:confused: vielleicht gibts irgendwann mal mehr als nur ein Modell?

 

Zitat:

T.ERROR

und dann giebt es keinerlei beweise dafür das das co2 an der "globalen erwärmung" schuld ist. es giebt dagegen allerdings sämmtliche beweise dafür das das co2 nicht an einer klimaerwärmung schuld ist. alles nur so ein schrott wie BSE, Vogelgrippe, Schweinegrippe u.s.w.

Dieses Statement halte ich für komplett verkehrt, auch wenns über das WWW schwierig ist, dies zu diskutieren.

Es gibt auf Motor-Talk ein seit Monaten laufendes Thema dazu:

http://www.motor-talk.de/.../...-sagt-ihr-als-autofahrer-t2500314.html

 

Die Dichte von Klimalwandel-Leugnern und Fans sonstiger Verschwörungs-Theorien ist hier schon besonders hoch. Mit der Realität hat das wenig zu tun, eher mit dem duchschnittlichen Bildungsniveau.


Mon Jun 21 14:50:57 CEST 2010    |    Rapidario

Was geschieht mit den Batterien? Die sind auch schlecht für die Umwelt. Elektroautos verlagern das Problem und vor allem werden Sie von den selben Kriminellen angeboten, die auch das Oligopol auf "normale" Autos haben. Ich denke nicht, dass der Umwelt damit geholfen wäre...


Mon Jun 21 17:24:39 CEST 2010    |    Totolein

@Manager2008

Zitat: Hast du gewusst, daß ein stinknormaler Golf GT Tdi mit 170 Ps auch sowas drin hat, weil er zu leise für die Fetischisten ist?

Antwort: Es handelt sich um den GTD und den fahre ich – und wenn ich ein Fetischist sein soll, dann bitte nicht wegen dem Soundprozessor, denn der wäre nun wirklich das Letzte, was mich zum Kauf dieses Autos bewegt hätte.

 

@T.ERROR

Das Argument „sieht Sche?ße aus“ zieht nicht mehr, seitdem E-Antrieb auch in stinknormale Serienmodelle eingebaut wird.

 

@nite_fly

Zitat: Daß das co2, das wir Menschen produzieren, an der Klimasituation mit Schuld ist, steht ausser Zweifel.

Antwort. „Gut gebrüllt, Löwe“ – nur gestatte mir bitte folgenden Vergleich: Die Menschen, und allen voran der Deutsche (der sich nun mal für CO2 und für das ganz in Vergessenheit geratene Ozonloch für zuständig erklärt hat) benimmt sich wie eine hysterische Mannschaft eines Schiffes, dass einen Torpedotreffer und eine MG-Salve erhalten hat: Hier wird eifrig und mir Akribie versucht, die 7,65mm-Löcher zu stopfen …. Ganz schön blöd, gelle? Man sollte lieber weltweit den Kühen das sch..ssen verbieten und die Vulkane abschalten, dann darf auch jeder Chinese noch ein Auto fahren.

 

Und zu deinem Horrorszenario wie Caldera, Meteoriteneinschlag, Pest, Cholera oder viel schlimmer noch: Aliens: Shit happens – dann war’s das eben! Daran wird auch unser Berliner Kaspertheater mit den Hauptdarstellern Murxel und Sweety Westerwolle nichts ändern.

 

@Pseiko80

Da hast du völlig Recht! Aus dem Blickwinkel des „gemeinen Straßenparkers“ habe ich die Sache aus der Garage noch gar nicht betrachtet – um so mehr zieht mein Argument bzgl. Austausch zu einander voll kompatibler Akkublocks oder Brennstoffzellen (sh. weiter oben im Forum)

 

@Manager2008

@T.ERROR

Oberlehrermodus EIN

ach, noch was: achtet bitte mehr auf die Rechtschreibung und macht die Angelegenheit durch voreilige Konter hier im in der Öffentlichkeit nicht noch peinlicher, als sie schon ist – von wegen: „Wer Rechschreibfehler findet, kann sie behalten“ & Co. ………

Oberlehrermodus AUS

 

 

Grüße an die Packeisgrenze

32°C, scattered thunder-storm, 98% humidity

Philippine Islands, Cebu-City, Magellan-Cross

Totolein

(trief und tropf …. Mein Deo versagt!)


Mon Jun 21 18:47:56 CEST 2010    |    Brunolp12

Zitat:

Totolein

und für das ganz in Vergessenheit geratene Ozonloch für zuständig erklärt hat

soviel ich weiß hat die angebliche "Hysterie" bzgl. Ozonloch durchaus zum Erfolg geführt.

Das ist zwar noch da, wird aber nicht mehr größer, sondern wird sich (hoffentlich) von selbst wieder schliessen, da die schädigenden Einflüsse bestmöglich eliminiert wurden (*Focus*).

 

Die angebliche "Hysterie" ist also eher ein unberechtiger Anwurf von Umweltmuffeln und ewig gestrigen, so ähnlich wie die Lüge, der Menschen-gemachte Klimawandel sei nicht vorhanden und nicht nachweisbar.

 

Zitat:

Totolein

nur gestatte mir bitte folgenden Vergleich: Die Menschen, und allen voran der Deutsche (...) benimmt sich wie eine hysterische Mannschaft eines Schiffes, dass einen Torpedotreffer und eine MG-Salve erhalten hat: Hier wird eifrig und mir Akribie versucht, die 7,65mm-Löcher zu stopfen …. Ganz schön blöd, gelle? Man sollte lieber weltweit den Kühen das sch..ssen verbieten und die Vulkane abschalten, dann darf auch jeder Chinese noch ein Auto fahren.

Man muss halt an den Stellgrößen ansetzen, die man beeinflussen kann und diejenigen als gegeben hinnehmen, die unveränderbar sind. Denn das ist das, was wir tun können. Es stimmt ja auch nicht, daß nur die Deutschen das Thema ernst nehmen würden.


Tue Jun 22 01:10:01 CEST 2010    |    nite_fly

Das mit den von uns steuerbaren Stellgrößen war auch mein Gedanke. Und zwar so, daß uns noch eine Reserve bleibt, daß wir eine unerwartete Umweltkatastrophe, wie eben einen der lange schon erwarteten großen Vulkanausbrüche noch einigermassen wegstecken können.

Aber insgesamt haben wir den Bogen schon lange gewaltig überspannt, und es wird Zeit, daß wir auf den Boden der Tatsachen zurückkommen:

Es geht nicht mehr darum, wie wir den gleichen Luxus mit etwas umweltfreundlicherer Energie geniessen können, sondern darum daß wir alle global zurückstecken müssen.

Daß das Öl nicht mehr ewig verfügbar ist, hat sogar der dümmste inzwischen begriffen (ausser vielleicht irgendwelchen Verschwörungsfanatikern).

Aber denkt mal darüber nach, was mit Öl noch so alles gemacht wird, wo es momentan einfach nicht zu ersetzen ist: Nach Malle fliegen? das können wir erstmal vergessen, wenn's kein Öl mehr gibt. Aber viel wichtiger: Z.B. nur mal die ganzen Kunststoffprodukte, die es ohne Öl vorerst nicht mehr gibt.

Ist es da nicht ein unverantwortlicher Wahnsinn, die Reste, die wir noch haben, durch den Schornstein oder das Auspuffrohr zu blasen?

 

In meinen Augen ist der einzig erfolgversprechende Weg, da ein Umdenken zu erreichen, indem die Energiekosten erstens nicht mehr subventioniert werden und zweitens anstatt dessen die realen Kosten für die jeweils verwendete Energieform komplett verrechnet werden, einschliesslich der Nebenkosten, die bei der jeweiligen Energieform zusätzlich anfallen...

Aber sowas funktioniert nur global, wenn weltweit alle Regierungen an einem Strang ziehen, und davon sind wir leider weit entfernt.

 

Gruß

Nite_Fly


Tue Jun 22 03:23:05 CEST 2010    |    VectraBSport

Zitat:

Aber denkt mal darüber nach, was mit Öl noch so alles gemacht wird, wo es momentan einfach nicht zu ersetzen ist: Nach Malle fliegen? das können wir erstmal vergessen, wenn's kein Öl mehr gibt. Aber viel wichtiger: Z.B. nur mal die ganzen Kunststoffprodukte, die es ohne Öl vorerst nicht mehr gibt.

Ist es da nicht ein unverantwortlicher Wahnsinn, die Reste, die wir noch haben, durch den Schornstein oder das Auspuffrohr zu blasen?

 

 

 

 

 

 

Nö. ich verzichte lieber auf ne Tupperbox als aufs Autofahren ;)


Tue Jun 22 07:41:46 CEST 2010    |    Manager2008

@Totolein

Ich finde der Golf GTD mit 170 Ps Tdi ist ein wunderbares Auto.

Hätte auch nichts dagegen, sowas zu besitzen.

Muss ja ordentlich Leistung bringen, und das bei einem vergleichsweise minimalen Verbrauch.

Der Kommentar "Fetischist" bezieht sich auf Leute, die so einen künstlich generierten Sound offensichtlich brauchen.

Es muss doch solche Leute geben, sonst würden sie das nicht machen.

Wäre mal interessant zu testen, was der Hersteller dazu sagt, wenn man dieses Auto nur ohne den Soundgenerator kaufen will ?

Und ob es ein merkbarer Komfortgewinn ist, ohne das Teil zu fahren.


Tue Jun 22 07:46:04 CEST 2010    |    Manager2008

@VectraBSport

Diesen Kommentar mit den Tupperboxen kann man jetzt witzig finden, aber nur wenn man die Dramatik des ganzen nicht versteht.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l

Erdöl ist der wichtigste Energieträger und Ausgangsstoff für zahlreiche Produkte der chemischen Industrie, wie Düngemittel, Kunststoffe, Lacke und Farben oder auch Medikamente.

 

Stell dir mal vor, du bekommst wichtige Medikamente nicht mehr und kannst abtreten, weil der Nachbar sagt, er verzichtet lieber auf die Tupperbox als aufs Auto fahren.

Dann wäre das ganze plötzlich nicht mehr so lustig ?

Oder du kriegst nichts mehr zu Essen, weils keine Düngemittel mehr gibt, und wir daher eine plötzliche Nahrungsmittelknappheit erleiden.

Wer von uns ist denn noch bereit oder in der Lage zu hungern ?


Tue Jun 22 18:33:40 CEST 2010    |    Ewald99

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Zitat:

Erdöl ist der wichtigste Energieträger und Ausgangsstoff für zahlreiche Produkte der chemischen Industrie, wie Düngemittel, Kunststoffe, Lacke und Farben oder auch Medikamente.

 

Stell dir mal vor, du bekommst wichtige Medikamente nicht mehr und kannst abtreten, weil der Nachbar sagt, er verzichtet lieber auf die Tupperbox als aufs Auto fahren.

Dann wäre das ganze plötzlich nicht mehr so lustig ?

Oder du kriegst nichts mehr zu Essen, weils keine Düngemittel mehr gibt, und wir daher eine plötzliche Nahrungsmittelknappheit erleiden.

Wer von uns ist denn noch bereit oder in der Lage zu hungern ?>

Zitat Ende

Hallo

Alles richtig ,

aber solange die Heizungen der Häuser mit Erdöl betrieben werden ,

werden die E-Autos das auch nicht ändern .

Gruß


Tue Jun 22 18:43:11 CEST 2010    |    VectraBSport

ja die Welt wird bald untergehen. OMG

 

Was meinst ihr wie schnell die Menscheit was ändern wird, wenn das Öl zuende geht? oder sonst was für scheiss CO2 Theorien? Mein Gott ihr glaubt echt jeden scheiss oder???

 

Ich fahre weiter V6 & CO, weils Spaß macht. Ich werde es überleben.

 

und falls es dochsoweit sein sollte und die Welt untergeht usw. dann gehen wa halt alle drauf! und wayne???


Tue Jun 22 22:32:58 CEST 2010    |    Fischmanni

Hallo

 

Leider fehlt die passende Antwortmöglichkeit.

 

Ich würde mir dann ein Elektroauto kaufen wenn es wenigstens Ansatzweise die Alltagtauglichkeit eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor hätte.

Oder hat jemand Lust bei einer Reise nach 300km Reichweite (wenn überhaupt) mehrere Stunden zu pausieren.

Übrigens bedarf es nicht Millionen teurer Studien mit Schrottwert, um die Kapazität und Haltbarkeit von Batterien zu testen.


Wed Jun 23 00:06:16 CEST 2010    |    Pseiko80

Hat denn schon mal einer ein Elektro-Auto gefahren? Z.B. einen CityEL.

 

Ich leider nicht, ich wäre da mal neugierig auf einen Erfahrungsbericht.


Wed Jun 23 07:26:20 CEST 2010    |    Manager2008

Zitat:

Ich fahre weiter V6 & CO, weils Spaß macht. Ich werde es überleben.

Ist doch kein Problem, wenn du dafür ordentlich zur Kasse gebeten wirst und mit dem Steuergeld in die Erschließung erneuerbarer Energien investiert wird.

Und wenn dann andere dafür ihr Elektroauto billiger kriegen.

 

Übrigens, mit einem Polo oder Golf Blue Motion kommt man mit dem gleichen Treibstoff DOPPELT so weit wie mit einer V6-Dreckschleuder.


Wed Jun 23 07:28:14 CEST 2010    |    Manager2008

Zitat:

Oder hat jemand Lust bei einer Reise nach 300km Reichweite (wenn überhaupt) mehrere Stunden zu pausieren.

Angeblich muss man mit Schnell-Ladung nur 10 Minuten pausieren.


Wed Jun 23 08:25:53 CEST 2010    |    urwalder

Zitat:

Hat denn schon mal einer ein Elektro-Auto gefahren? Z.B. einen CityEL.

Ich leider nicht, ich wäre da mal neugierig auf einen Erfahrungsbericht.

Den CityEl bin auch schon mal kurz gefahren, ist aber eher etwas für Liebhaber.

 

Empfehlen würde ich jedem einmal den neuen Tazzari Zero Probe zu fahren.

Internetseite von Tazzari

 

Tazzari-Händler findet man hier:

Smiles Center

und hier:

Lautlos durch Deutschland

 

Mit dem Tazzari zu fahren macht richtig Spaß, eher sportlich vom Fahrwerk und geht ab wie Luzi ! :p


Wed Jun 23 08:58:50 CEST 2010    |    Manager2008

Was mir völlig fehlt sind Leute, die einfach nur ein normales Auto für den Alltag suchen.

Warum muss man immer möglichst schnell unterwegs sein ?

Gibt es hier überhaupt niemand, der mit dem Auto einfach nur von A nach B kommen will und der ein konkurrenzlos leises Auto schätzen kann ?


Wed Jun 23 09:38:23 CEST 2010    |    320erlpg

Zitat:

Übrigens, mit einem Polo oder Golf Blue Motion kommt man mit dem gleichen Treibstoff DOPPELT so weit wie mit einer V6-Dreckschleuder.

der vergleich hinkt doch nun etwas.

inner zweiten klasse der bahn kommt man auch fürn halben preis zu seinem zielort.

 

wer ein großes autos mit viel platzangebot, sitzkomfort und entsprechendem ambiente (kaum innengeräusche, gut anmutende materialien usw) gwohnt ist oder es einfach genießen möchte, für den gibt es kaum alternativen.

 

polo und co verbrauchen vielleicht weniger, sind aber eng und unkomfortabel (ich habe bis vor kurzem selber noch einen polo im programm gehabt).

 

und ein großes auto, welches nunmal länger, breiter und schwerer ist, benötigt eben mehr kraft um vorranzukommen.

ob das jetzt hunderte ps sein müssen sei mal dahingestellt, mit 50-75 brauch da jedenfalls keiner kommen...

Zitat:

 

Gibt es hier überhaupt niemand, der mit dem Auto einfach nur von A nach B kommen will und der ein konkurrenzlos leises Auto schätzen kann ?

denk mal ein wenig weiter bzw. offener, glaubst du lautstärke ist da ein kracher als argumentation?

platzangebot, komfort, verarbeitung usw... stehen wohl erstmal vorne an, innenraumlautstärke fließt in den komfort ein, ist bei den meisten guten herstellern kaum noch nen großes ding, zumindest bei den großen autos.

 

und von a nach b will man nicht nur schnell, sondern auch komfortabel und unverschwitzt ankommen.

wenn man da liest, dass die klimaanlage im betrieb die kilometer leistung enorm schrumpfen lässt, was ist das denn bitte?

klima, sitzheizung, sitzlüftung, radio, el. fenster/schiebedach usw. muss wohl mindestens funktionieren, denn wer kastriert sich schon selber seiner komfortextras, dann kann man ja gleich nen kleinwagen mit nullaustattung ordern...

 

 

grüße


Wed Jun 23 10:01:47 CEST 2010    |    Ewald99

>wenn man da liest, dass die klimaanlage im betrieb die kilometer leistung enorm schrumpfen lässt, was ist das denn bitte?

klima, sitzheizung, sitzlüftung, radio, el. fenster/schiebedach usw. muss wohl mindestens funktionieren,<

 

 

Hallo

Du übertreibst etwas .

und bitte Groß-Kleinschreibung lernen !!

 

Wenn man Solarzellen aufs Dach tut , kann man damit die Klimaanlage betreiben .

Richtig brauchen tut man die ja vor allem , wenn die Sonne runter brennt und da funktioniert ja auch die Solarzelle gut .

Beim Parken kann man so den Akku auch noch aufladen .

 

MfG


Wed Jun 23 10:23:48 CEST 2010    |    320erlpg

Zitat:

Du übertreibst etwas .

wieso?

das sind die dinge, die ich regelmäßig nutze, ne standheizung kannst übrigens auch noch dazu addieren.

Zitat:

und bitte Groß-Kleinschreibung lernen !!

gut, dass ich das schon kann, bin ja schon groß.

aber du schreibst wohl nicht so viel im net, ist ja nicht schlimm, üb noch ein wenig, dann schnallst dus auch, vielleicht.

 

Zitat:

Wenn man Solarzellen aufs Dach tut , kann man damit die Klimaanlage betreiben .

Richtig brauchen tut man die ja vor allem , wenn die Sonne runter brennt und da funktioniert ja auch die Solarzelle gut .

jaja, tut man die nur gebrauchen, wenn die sonne so richtig brennen tut, nicht wahr.

was tut die solarzelle denn, wenn man den wagen inner tiefgarage/parkhaus/garage/carport parken tut?

richtig, die tut nix....

und die stromtankstelle im parkhaus muss dann auch noch kommen, aber das tut ja nichts zur sache, die kosten tut man ja nicht auf die parkgebühren oder zapfpreise umlegen, die tut man ja so hinnehmen.

 

 

grüße und tutut...


Wed Jun 23 12:58:25 CEST 2010    |    T.ERROR

@ nite_fly

@ manager 2008

 

Ihr seit so leute die einfach alles schlucken was ihnen gesagt wird ohne überhaupt mal vorher darüber nach zu denken ob und wie das überhaupt sein kann.

 

-Mein Stiefvater zum Beispiel ist Schornsteinfegermeist. Was macht ein Schornsterinfeger? Er putzt dir den Kamin wenn er schmutzig ist und MIST DEINE HEIZUNG. Beim messen interessiert ihn merkwürdiger weise kein bischen dein CO2 sondern nur dein Co gehalt im Abgas. erkläre mir bitte mal wiso das so in ganz Deutschland gemacht wird, wenn das CO2 doch an allem schuld ist.

 

-Natürlich sagen die das es das CO2 ist, weil sich jeder betroffen fühlen soll. Schliesslich produziert alles und jeder Co2. Autos, Tiere, Menschen (Du atmest ja) und das Meer giebt Täglich TONNEN davon ab und nimmt es auch irgendwann wieder auf.

 

-Eisbohrungen habe ergeben das in den ganzen Jahren des Klimas, erst die Temperatur und DANACH das Co2 leicht ansteigt.

 

-Geologisch befindet sich die Erde in einer Eiszeit. Ist doch klar das es irgendwann wieder wärmer werden muss.

 

-2003 Haben die "experten" gesagt dass das Klima 10 Jahren hier in Deutschland einfach unerträglich sein wird... Das Klima hat noch 3 Jahre Zeit, Ich merke davon nichts. es ist sogar eher Kälter geworden seit 2003 als "Unerträglich".

 

-Mensch! das mit den Umweltplacketten! Hey! die haben uns damit voll verarscht! Und Ihr glaubt denen immernoch JEDES WORT?

 

-Wieviele Arbeitsplätze hängen schon an diesem CO2 wahn? Was glaubst du was passieren würde wenn die "Experten" sagen: "Wir haben uns etwas geirrt" oder "Wir brauchten nur wieder etwas mehr geld von euch"? Es würde wieder Arbeitslose hageln.

 

Möglich das es tazächlich eine Globale erwärmung giebt. Aber Ich glaube nicht das es an Co2 liegt. Wenn dann liegt das an der Sonne die mehr Eruptionen hatt als sonst, oder an einem anderem Gas.

 

-http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=34

 

-http://www.youtube.com/watch?v=28glS2XFoF8

 

@maneger 2008

Ich finde deinen Soundgenerator lächerlich, da ich der meinung bin das ein AUTO so Gereusche macht wie es nunmal macht und daran der Soundgeneratur eigendlich nichts ändert da der SOUNDGENERATOR diese Geräusche macht, aber nicht das Auto. Fändest du es nicht auch lächerlich wenn du dir so ein Teil ans Fahrrad baust und damit rum fährst?

Ist dein AUTO leise ist es nunmal LEISE.

Ist dein SOUNDGENERATOR laut ist er numal Laut. Aber nicht dein Auto.

 

@Brunolp12

Das wage ich zu bezweifeln. Ich habe da einen eher altmodigen geschmack wenn es um Autos geht.

Ich sage ja das es MEIN Geschmack ist.


Bild

Wed Jun 23 13:39:44 CEST 2010    |    Brunolp12

Zitat:

T.ERROR

Mein Stiefvater zum Beispiel ist Schornsteinfegermeist. Was macht ein Schornsterinfeger? Er putzt dir den Kamin wenn er schmutzig ist und MIST DEINE HEIZUNG. Beim messen interessiert ihn merkwürdiger weise kein bischen dein CO2 sondern nur dein Co gehalt im Abgas. erkläre mir bitte mal wiso das so in ganz Deutschland gemacht wird, wenn das CO2 doch an allem schuld ist.

öhm, CO2 entsteht bei jeder Verbrennung und ist daher uninteressant, wenn es um den technischen Zustand der Anlage geht?

 

Zitat:

T.ERROR

Eisbohrungen habe ergeben das in den ganzen Jahren des Klimas, erst die Temperatur und DANACH das Co2 leicht ansteigt

Geologisch befindet sich die Erde in einer Eiszeit. Ist doch klar das es irgendwann wieder wärmer werden muss.2003 Haben die "experten" gesagt dass das Klima 10 Jahren hier in Deutschland einfach unerträglich sein wird... Das Klima hat noch 3 Jahre Zeit, Ich merke davon nichts. es ist sogar eher Kälter geworden seit 2003 als "Unerträglich"

alles so nicht korrekt

Aber:

darüber wird woanders lang und breit diskutiert (sofern man bei dem Thema von Diskussion sprechen kann).

 

Zitat:

T.ERROR

 

Mensch! das mit den Umweltplacketten! Hey! die haben uns damit voll verarscht! Und Ihr glaubt denen immernoch JEDES WORT?

:confused: woher weisst Du was ich wem glaube/wir glauben? und wer sind "die"?

 

Zitat:

T.ERROR

Wieviele Arbeitsplätze hängen schon an diesem CO2 wahn? Was glaubst du was passieren würde wenn die "Experten" sagen: "Wir haben uns etwas geirrt" oder "Wir brauchten nur wieder etwas mehr geld von euch"? Es würde wieder Arbeitslose hageln.

kompletter Unfug

welcher Arbeitsplatz hängt denn Deiner Meinung nach vom "CO2 Wahn" ab?

 

Zitat:

T.ERROR

Möglich das es tazächlich eine Globale erwärmung giebt. Aber Ich glaube nicht das es an Co2 liegt. Wenn dann liegt das an der Sonne die mehr Eruptionen hatt als sonst, oder an einem anderem Gas.

was Du glaubst, ist aber ziemlich unerheblich. Bzgl. der Sonne befindest Du Dich jedenfalls im Irrtum und bist auf eine uralte Klimawandel-Leugner Lüge reingefallen

 

*SPON*

 

*cooler Aufsatz über Vollpfosten*

 

*auch interessante Denkanstöße*

 

Zitat:

T.ERROR

Das wage ich zu bezweifeln. Ich habe da einen eher altmodigen geschmack wenn es um Autos geht.

Ich sage ja das es MEIN Geschmack ist.

gut.

Ich hab nichts gegen alte Autos. Aber für den Individualverkehr werden wir früher oder später echte Lösungen brauchen.

 

Edit:

und hier die offizielle "Debatte" zum Thema "Klima":

http://www.motor-talk.de/.../...-sagt-ihr-als-autofahrer-t2500314.html


Wed Jun 23 16:13:52 CEST 2010    |    VectraBSport

ich sag ja wir werden alle untergehen. man man diese komischen Umweltfutzis.

 

Ja ich gebe gerne mein Geld für Sprit und V6 Drecksschleudern aus ;)


Wed Jun 23 17:07:22 CEST 2010    |    Brunolp12

jeder, der die Dinge beim Namen nennt, anstatt sie zu verdrängen oder zu ignorieren ist ein "Umweltfutzi"?

 

tsts

 

mir scheint, Du bist noch nichtmal richtig in der Lage, Ursache und Wirkung im Zusammenhang zu sehen und zu verstehen :rolleyes: :eek: :(


Wed Jun 23 20:30:42 CEST 2010    |    T.ERROR

ok. dann glaubst du also auch jedes mal daran wenn dir ein experte sagt das morgen die welt untergeht...


Thu Jun 24 00:12:46 CEST 2010    |    Manager2008

Zitat:

mit 50-75 brauch da jedenfalls keiner kommen...

Ein Golf Blue Motion hat 105 Ps.

 

Zitat:

polo und co verbrauchen vielleicht weniger, sind aber eng und unkomfortabel

Wem das nicht reicht, der muss eben einen Golf kaufen.

 

Zitat:

und von a nach b will man nicht nur schnell, sondern auch komfortabel und unverschwitzt ankommen.

Geh bitte, wem der Komfort eines Golfs nicht ausreicht, und wer bei einem der sichersten Autos überhaupt diesbezüglich Bedenken hat, der findet mich wirklich sprachlos.

Und selbstverständlich hat jeder Golf die Klimaanlage serienmäßig.

Also warum sollte man mit dem verschwitzt ankommen ?

Nur daß man eben die Hälfte zahlt und auch die Hälfte verbraucht im Vergleich zum ach so wichtigen und ach so guten V6-Saurier aus fast schon vergessenen alten Zeiten.


Thu Jun 24 03:16:44 CEST 2010    |    VectraBSport

wir sterben doch sowieso alle am 21.12.2012! Glaubt ihr das auch??? insofern is doch eh alles egal ^^ xD :) :D


Thu Jun 24 03:24:04 CEST 2010    |    nite_fly

@T.error:

Ich warte immer noch auf die "sämmtliche" Beweise, daß CO2 nicht an der Klimaerwärmung schuld ist, wie Du behauptet hast...

Alles, was Du da bisher von Dir gegeben hast, sind Stammtischparolen, die jeglicher Grundlage entbehren.

Nur zu Deiner Info: Eine Eiszeit, oder eben keine , das sind Prozesse, die nicht in zehn Jahren, sondern in Zehntausend- bis Hunderttausen Jahren ablaufen...

Kannst Du da wenigstens eine Quelle zitieren, die nicht vier große Buchstaben im Namen hat, die man jeden Tag um die Ecke am Kiosk kaufen kann?

Ich muss da ja zwangsläufig vermuten, daß Du ein geladener Gast in Kyoto warst, und promovierter Klimatologe bist, und gerade an Deiner Habilitation arbeitest, mit einem Ergebnis, das die Welt erschüttern wird...

 

Denn alle anderen habilitierten Klimatologen stellen da bisher nur Vermutungen an, rätseln noch an den Mechanismen, sind sich jedoch einig, daß wir alles andere brauchen können, als noch mehr CO2.

 

Und sie sind sich einig darüber, daß der CO2 Ausstoß in den letzten 100 Jahren das Klima definitiv brutalst verändert hat. Und zwar so, daß diese Auswirkungen erstmals die natürlichen Prozesse, wie Eiszeiten etc. überlagern und beeinflussen...

 

Aber selbst, wenn's nur ein Wiki-Beitrag ist: Lass uns doch mal an Deinem Wissen teilhaben!! (und auch den Rest der Welt - vielleicht wird das Motor-Talk-Forum dann ja das liebste Forum der Klimatologen....)

Ich find's einfach unglaublich!

(Und in Area 51 sind die Marsmenschen gelandet und leben seither unter uns, und der Holocaust hat nie stattgefunden.... :rolleyes:)

 

Gruß

Nite Fly

 

PS:

Und Entschuldigung an alle, die meinen, im Internet wäre die Rechtschreibung abgeschafft worden...

Ich denke mal, es gehört zu einer gewissen Kultur, das doch irgendwie aufrecht zu erhalten...

Daher bemühe ich mich, noch so zu schreiben, wie ich's mal gelernt habe...


Thu Jun 24 04:32:02 CEST 2010    |    checkyChan

Zitat:

Und sie sind sich einig darüber, daß der CO2 Ausstoß in den letzten 100 Jahren das Klima definitiv brutalst verändert hat. Und zwar so, daß diese Auswirkungen erstmals die natürlichen Prozesse, wie Eiszeiten etc. überlagern und beeinflussen...

Die Wölfe sind sich auch darüber einig, dass Schafe sehr gut schmecken. ;) Es gibt unter den Wissenschaftler zwei Lager, die öffentlichen, regierungsnahen Befürworter eines Einflusses und die Ausgegrenzten, welche Skeptiker dieser These sind. Es ist mittlerweile bekannt, dass Erstere falsche Daten als Berechnungsgrundlage verwendet haben. Selbst einem Leien muss klar sein - dazu zähle ich mich auch, dass in der Wissenschaft so etwas wie einen Konsens nicht geben kann, sondern nur Erkenntnisse.

 

Selbst wenn Erstere recht behalten sollten - was ich nicht glaube -, bedeutet dies nicht, dass die CO^2 Frage eine Bühne für die Politzampanos darstellen sollte. Der Mensch ist schließlich ein anpassungsfähiges Wesen. ;)

 

www.dennis-knake.de/.../

 

www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,662673,00.html

 

www.ef-magazin.de/.../1665-climategate-der-klima-luegen-ballon-platzt


Thu Jun 24 07:37:39 CEST 2010    |    Manager2008

Man muss auch gar nicht über co2 diskutieren, solange klar ist, daß das Erdöl zur Neige geht.

Das müssten doch selbst die härtesten "Klimawandel-Verweigerer" verstehen ?

Oder ist das auch nur eine Verschwörungstheorie ?


Thu Jun 24 08:55:48 CEST 2010    |    Brunolp12

Zitat:

T.ERROR

ok. dann glaubst du also auch jedes mal daran wenn dir ein experte sagt das morgen die welt untergeht...

hmm...:

1. anders als die meisten hier, kann ich "Experten" von "Experten" unterscheiden :rolleyes: :p

 

2. kein Klimaforscher sagt, morgen ginge die Welt unter (und ich auch nicht) - seriöse Modelle nennen eigentlich immer auch ihre mögliche Fehlerwahrscheinlichkeit. Die nimmt umso mehr zu, je weiter in die Zukunft man blickt. Den Weltuntergang hat noch keines prophezeit und den morgigen Weltuntergang auch nicht.

 

Zitat:

checkyChan

Die Wölfe sind sich auch darüber einig, dass Schafe sehr gut schmecken. ;) Es gibt unter den Wissenschaftler zwei Lager, die öffentlichen, regierungsnahen Befürworter eines Einflusses und die Ausgegrenzten, welche Skeptiker dieser These sind. Es ist mittlerweile bekannt, dass Erstere falsche Daten als Berechnungsgrundlage verwendet haben. Selbst einem Leien muss klar sein - dazu zähle ich mich auch, dass in der Wissenschaft so etwas wie einen Konsens nicht geben kann, sondern nur Erkenntnisse.

das ist auch eine Lüge, die von den Klimaverschwörungs-Schwätzern gern kolportiert wird: die erwecken gern den Eindruck, als würden die Wissenschaftler, die abweichende Meinung bzgl. Klimawandel hätten, ausgegrenzt oder ignoriert. In Wirklichkeit ist es ganz normaler Teil wissenschaftlichen Arbeitens, daß diese Zweifel -so sie denn sinnvoll begründet sind- in die Ergebnisse einfliessen und das geschieht auch.

 

Zitat:

checkyChan

Selbst wenn Erstere recht behalten sollten - was ich nicht glaube -, bedeutet dies nicht, dass die CO^2 Frage eine Bühne für die Politzampanos darstellen sollte. Der Mensch ist schließlich ein anpassungsfähiges Wesen. ;)

genau - und deshalb sollten wir einfach mal damit anfangen, uns anzupassen. Oder worauf sollte man Deiner Meinung nach warten? bis der Prozess unumkehrbar ist?

 

Zitat:

checkyChan

www.dennis-knake.de/.../

www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,662673,00.html

www.ef-magazin.de/.../1665-climategate-der-klima-luegen-ballon-platzt

zu diesem "Climategate" (also dem, was aus den geklauten EMails gemacht wurde) gabs eine offizielle Untersuchung. Ergebnis: Die Mails enthalten keine Hinweise auf gezielte Manipulationen durch Klimaforschung.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,662938,00.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,688175,00.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,689022,00.html

 

 

Zitat:

Manager2008

Man muss auch gar nicht über co2 diskutieren, solange klar ist, daß das Erdöl zur Neige geht.

Das müssten doch selbst die härtesten "Klimawandel-Verweigerer" verstehen ?

Oder ist das auch nur eine Verschwörungstheorie ?

Ob Du es glaubst oder nicht... im Zuge der Diskussion wurde auch das behauptet: irgendein russischer Wissenschaftler in Schweden hätte bewiesen daß Erdöl nachwächst oder man es künstlich erzeugen könne oder so (habs vergessen). Die ganze angeblich Ölknappheit sei nur eine Verschwörung :rolleyes: :p :D


Thu Jun 24 11:52:20 CEST 2010    |    320erlpg

schön, dass der rohöl preis mal wieder einige prozente nach unten gepurzelt ist, durch die aussage, die kapazitäten werden in den nächsten jahren steigen und nicht, wie vorerst angenommen, zur neige gehen.

 

das macht schon einiges aus, zumindest am real-markt, nicht in den theorie-stübchen.

 

Zitat:

Geh bitte, wem der Komfort eines Golfs nicht ausreicht, und wer bei einem der sichersten Autos überhaupt diesbezüglich Bedenken hat, der findet mich wirklich sprachlos.

hallo?

schonmal im golf variant gesessen, mit 4 leuten und gepäck?

das nenn ich nunmal nicht bequem (vor allem im fond - beinfreiheit, wenn man nicht grad 1,60 groß ist) im vergleich zur e-klasse oder zum 5er kombi.

und dann noch ein diesel dazu?

da eiert das innengeräusch wieder mit (nebst steuer+versicherungsnachteile)...ne danke.

 

Zitat:

Und selbstverständlich hat jeder Golf die Klimaanlage serienmäßig.

Also warum sollte man mit dem verschwitzt ankommen ?

das war, wie eigentlich unschwer zu erkennen, auf das e-mobil bezogen...dahingehend machen es ihm alle extras schwer, die etwas leistung benötigen....das ist nicht akzeptabel.

 

Zitat:

Nur daß man eben die Hälfte zahlt und auch die Hälfte verbraucht im Vergleich zum ach so wichtigen und ach so guten V6-Saurier aus fast schon vergessenen alten Zeiten.

also v6 oder v8 auf gas fährt nicht viel teurer, wenn überhaupt, bietet jedoch deutlich mehr.

ruhiger (drehzahl, beschleunigung, lautstärke), mehr zum abrufen und meist auch längerlebig.

 

 

grüße


Thu Jun 24 13:07:40 CEST 2010    |    Brunolp12

Zitat:

320erlpg

schön, dass der rohöl preis mal wieder einige prozente nach unten gepurzelt ist, durch die aussage, die kapazitäten werden in den nächsten jahren steigen und nicht, wie vorerst angenommen, zur neige gehen.

das macht schon einiges aus, zumindest am real-markt, nicht in den theorie-stübchen.

Das kann verschiedene Gründe haben. Aus dem "real-markt" auf die tatsächlich insgesamt noch vorhandenen Reserven würd ich allerdings daraus nicht schlussfolgern, damit hat der wenig zu tun.

Beispiel:

Nach der Katastrophe im Golf von Mexico wurden Tiefenbohrungen ausgesetzt (Obama hats verboten). Dieses Verbot ist jetzt von einem Gericht aufgehoben worden (*Zeit* ). Sowas kann sich sehr schnell auf den Ölpreis auswirken, weil der auch viel mit Spekulationsgeschäften zu tun hat.


Thu Jun 24 21:02:12 CEST 2010    |    W124_320CE

Also ich muss sagen für 5-10tsd Euro würde ich mir auch so ein Fahrzeug kaufen um zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren.

Andernfalls ist es für mich uninteressant, da ich einfach mein 3 Liter Auto (Hubraum) gerne fahre und den Sound eines Verbrennermotors liebe. Auch das Motorrad fahren kann ich mir mit nem Elektromotor nicht vorstellen, zumal man mit nem Motorrad eh nicht soweit kommt aber mit nem Verbrenner halt noch überall tanken kann.

Mir ist auch fast egal wieviel Co2, im bezug auf meine Fahrzeuge, ich raus haue oder nicht, der Unterschied ist bei den Elektroautos (in meinen Augen) eh noch nicht so enorm.

Ich habe im Haushalt Energiesparlampen und überall Schalter um Steckdosen Stromfrei zu schalten und achte auch an andere Stellen auf den Energieverbrauch, also es ist nicht so, dass ich unsere Umwelt verdrecken will.

Aber ich fahre halt auch gerne zur nächsten Eisdile, nur um ein Eis zu essen oder einfach mit dem Motorrad in die Alpen, einfach nur um zu fahren.

Wir leben zum Glück in einem Land, wo wir die Leistung bzw. Kraft unserer Autos auf der Autobahn freien lauf lassen und den Sound, der dazu gehört genießen können.

Und Wein trinke ich ja auch nicht nur um den Durst zu stillen, da gehört auch Geschmack, Geruch und sogar die Temperatur dazu.

 

Allerdings ist es wie bei so vielen Dingen im Leben. Eventuell sehen wir das alles in 10 Jahren ganz anders, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und sieht umstellungen immer sehr kritisch entgegen.

 

Rechtschreibfehler sind Gratis, muss jetzt zur Arbeit.


Fri Jun 25 01:47:34 CEST 2010    |    nite_fly

Zitat:

Die Wölfe sind sich auch darüber einig, dass Schafe sehr gut schmecken. Es gibt unter den Wissenschaftler zwei Lager, die öffentlichen, regierungsnahen Befürworter eines Einflusses und die Ausgegrenzten, welche Skeptiker dieser These sind. Es ist mittlerweile bekannt, dass Erstere falsche Daten als Berechnungsgrundlage verwendet haben. Selbst einem Leien muss klar sein - dazu zähle ich mich auch, dass in der Wissenschaft so etwas wie einen Konsens nicht geben kann, sondern nur Erkenntnisse.

 

Selbst wenn Erstere recht behalten sollten - was ich nicht glaube -, bedeutet dies nicht, dass die CO^2 Frage eine Bühne für die Politzampanos darstellen sollte. Der Mensch ist schließlich ein anpassungsfähiges Wesen.

Ich habe nie bezweifelt, daß es da unterschiedliche Aussagen dazu gibt, ob es sich bei dem Klimawandel, der ja kaum von der Hand zu weisen ist, um einen selbstgemachten handelt, oder um einen, der vom Menschen fabriziert ist. In der Wissenschaft gibt es da zwei Lager, wobei das Lager, das der Industrie geneigt ist sogar wesentlich größer ist. Das ist auch vollkommen klar, denn irgendjemand finanziert diese Forschungsarbeiten an den Unis, und das ist nunmal größtenteils die Industrie. Und kaum jemand beisst in die Hand, die sie füttert.

Doch daß da das CO2 eine entscheidende Rolle spielt, stellen beide Lager nicht in Frage!

Die Frage ist nur, wo dieses CO2 herkommt, und wie schnell der Zeitpunkt erreicht ist an dem sich die Auswirkungen dessen, was da geschieht, nicht mehr umkehren lassen... (wenn überhaupt noch)

Das ist ein sich selbst verstärkender Effekt: Je mehr Eis an den Polkappen schmilzt, desto wärmer wird es, desto mehr Eis schmilzt...

Sowas in der Art, und mit dieser Geschwindigkeit gab's das letzte mal vor ca 250 Mio Jahren, und infolgedessen ist etwa 95% des Lebens auf unserem Planeten ausgestorben.

 

Aber alle, die wir uns hier in dem Forum tummeln, werden das nicht mehr erleben, denn so ein Prozess läuft über extrem lange Zeit ab, und nicht über drei Tage, wie in Roland Emmerichs Katastrophenszenario.

Aber wir werden deutlich heissere Sommer und wärmere Winter erleben, und manch einen rafft's dann auch in unseren Breiten vorzeitig mit einem Hitzschlag dahin...

Aber was soll's: Nach uns die Sintflut!

Wenn ich Argumente lese, vonwegen das Öl ist gar nicht knapp, die Klimakatastrophe gibt es gar nicht und Energie sparen müssen wir gar nicht (höchstens die anderen) dann fallen mir auch keine Gegen-Argumente mehr ein, bzw. frage ich mich dann, ob manche Leute wirklich so dumm sind, oder einfach nur provozieren wollen...

 

Da kann ich nur noch den Kopf schütteln und denken: Manche wissen's halt einfach nicht besser....

 

Gruß

Nite_Fly


Fri Jun 25 03:20:30 CEST 2010    |    VectraBSport

@nite_fly

 

jo na klar der Winter den wir grade hatten war ja auch sowas von warm und kurz ^^ oh man es ist alles ganz normal und das wird es auch bleiben. ist der normale "Wandel" der Erde


Fri Jun 25 10:39:02 CEST 2010    |    Brunolp12

Zitat:

VectraBSport

jo na klar der Winter den wir grade hatten war ja auch sowas von warm und kurz ^^

Die Tatsache, daß wir noch Jahreszeiten haben, spricht weder für noch gegen den Klimawandel.

 

Zitat:

VectraBSport

oh man es ist alles ganz normal und das wird es auch bleiben. ist der normale "Wandel" der Erde

Irrtum. Der Wandel vollzieht sich schneller als je zuvor in der Erdgeschichte.

Der IPCC-Bericht diskutiert die natürlichen Klimaschwankungen ausführlich. Allerdings reichen "natürliche Schwankungen" eben nicht aus, um den aktuellen Klimawandel zu erklären.

 

Hier mal einige Kommentare zu den gängigsten Standard-PseudoArgumenten der Klimawandel-Verschwörungsgläubigen:

http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/55672.html?p=1


Fri Jun 25 14:17:55 CEST 2010    |    sky_11

Die Frage ist falsch gestellt.

Wenn es eine Zukunft mit sauberer Energie gibt, dann nur in Kombination mit Wasserstoff.

 

Aber aus der Steckdose (mit überwiegend Atomkraft oder Kohle) wohl auf keinen Fall.


Fri Jun 25 16:29:20 CEST 2010    |    Brunolp12

Steckdosen wird es wohl immer geben

 

Wie wir unseren Strom erzeugen, das bleibt ein spannendes Thema. Kernfusion könnte irgendwann mal interessant werden (da wird ja auch ziemlich intensiv geforscht).

Mit Wasserstoff ist (noch) das Problem -wie oben schon beschrieben- daß dessen Erzeugung (noch) zu teuer ist - und zwar teuer im Sinne von:

Kosten,

Energieeinsatz und

CO2-Abfall.

Man steckt da mehr Aufwand rein, als man zurück erhält.

 

Bei Brennstoffzellen für UBoote mag das okay sein, aber nicht für den massenhaften Individualverkehr.


Fri Jun 25 19:53:37 CEST 2010    |    Mic03

Handelsblatt 23.06.2010

 

Elektroautos

Nach fünf Jahren fast wertlos

 

Mit einem gigantischen Wertverlust müssen die Käufer von Elektroautos rechnen. Experten rechnen mit einem Restwert von nur noch zehn Prozent des Neupreises nach fünf Jahren, berichtet das britische Magazin "Autocar".

Vergleichbare konventionell angetriebene Autos würden nach dem gleichen Zeitraum noch mindestens 25 Prozent Restwert besitzen. Grund für den extremen Wertverlust der Elektroautos ist der unweigerliche Leistungsverlust der Akkus nach längerem Betrieb. Ein Austausch kostet voraussichtlich eine fünfstellige Euro-Summe.


Fri Jun 25 20:01:36 CEST 2010    |    Mic03

Handelsblatt 23.06.2010

 

Studie

 

Chinesen lieben Elektroautos

 

Die Deutschen lieben Autos - aber ein Elektroauto würden sie deswegen noch lange nicht kaufen. Ganz anders sieht es in China aus, dort haben viele Autofahrer den Kauf eines Elektroautos fest eingeplant. Zwei neue Studien zeigen, welche Chancen neue Antriebe beim Kunden wirklich haben.

 

 

Politiker wollen das Elektroauto, viele Fachleute wollen das Elektroauto, selbst viele Automobilhersteller wollen inzwischen das Elektroauto. Und die Autofahrer? Wollen die denn das Elektroauto? Ja, nur nicht für jeden Preis und die Akzeptanz von Elektroautos hängt stark davon ab, in welches Land man schaut. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young etwa sind es bei weitem nicht die Deutschen oder die Japaner, die der Elektrifizierung des Automobils am meisten entgegenfiebern. Nein, vor allem Chinesen haben ein großes Interesse an Autos mit Elektroantrieb.

 

60 Prozent der von Ernst Young befragten Chinesen interessieren sich sehr für Elektroautos oder Autos mit Hybrid-Antrieb - fast fünfmal mehr als in den USA, Deutschland, Großbritannien und Japan. Und dies, obwohl sich die in der Volksrepublik befragten Autofahrer am wenigsten mit all den verfügbaren Technologien vertraut sind. Kaufen würden sie dennoch ein Elektroauto. Vor allem Japaner sind hingegen skeptisch. Mögen japanische Autohersteller wie Toyota und Honda auch den Hybrid-Antrieb erst weltweit populär gemacht haben, im eigenen Land interessieren sich nach eigenen Angaben nur sieben Prozent der Befragten für Hybrid- oder Elektroautos und 20 Prozent der Japaner haben überhaupt noch keinen Gedanken daran verschwendet, ein Elektro- oder ein Hybrid-Auto zu kaufen.

 

Deutsche tun sich schwer, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC) er gemeinsamen Studie mit dem Fraunhofer Institut festgestellt hat. Demnach können sich 81 Prozent der potenziellen Nutzer in absehbarer Zeit nicht vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Maßgeblicher Grund: Das Elektroauto erfüllt die Bedürfnisse der Nutzer noch nicht. Das gilt ganz besonders für den Preis, der 66 Prozent vom Kauf abschreckt. Erst wenn dieser sinkt, können sich 89 Prozent der Befragten überhaupt erst vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen.

Schwer haben es vor allem Hybrid-Autos. Würden Autokäufer, nach Erkenntnissen von Ernst & Young, heute vor die Wahl gestellt, dann hätte der reine Elektroantrieb bei den Kunden klare Vorteile. Kein gutes Zeichen für die Autobranche, die jetzt peu a peu Autos mit der Kombination aus Verbrennungsmotor und elektrischem Antrieb auf den Markt schickt. Immerhin: In den USA, wo der Hybrid-Wagen Prius schon heute zu den Top 20 der verkauften Autos zählt, ist dies nicht so. 60 Prozent geben an, dass sie sich mit dieser Technologie zumindest auskennen. Weltweit haben indes 50 Prozent noch keine Ahnung von Hybrid-Antrieben. Eine Entdeckung, die auch die Berater von Ernst & Young angesichts der vielen bereits erhältlichen Hybrid-Autos überrascht.

 

Viel spricht also dafür, dass Autofahrer konservative Kunden sind, wie PWC etwa mit Blick auf das Mobilitätsverhalten der Deutschen feststellt. Demnach fahren viele Deutsche genau das Auto, dass ihren Mobilitätsansprüchen am ehesten entspricht. Das muss das Elektroauto also auch tun. Konservativ sind Verbraucher weltweit allerdings auch bei der Art des Autoerwerbs. Egal ob in den USA, Europa, China oder Japan, leasen wollen nur die wenigsten ihr Auto. Ganz besonders in China können sich nur zwei Prozent vorstellen, ein Auto auf diese Weise zu erwerben. Und in Japan sieht das nicht viel anders aus. Auch das angesichts hoher Preise für neue Automobile für die Berater von Ernst & Young eine Überraschung - und ein Hindernis fürs Elektroauto, das vor allem zu Beginn nur mit vergleichsweise hohen Preisen auf den Markt kommen dürfte. Leasing-Modelle gehören in den Rechenspielen vieler Konzernzentralen bislang zu den beliebtesten Finanzierungsmodellen für Elektromobile.

 

Auf das Thema Umweltschutz beim Bewerben von Elektro- und Hybrid-Autos sollten die Autohersteller gleichfalls nicht zu viel Wert liegen. Denn Umweltschutz allein, etwa ein niedriger CO2-Ausschuss, bringt Verbraucher nicht dazu, Geld für vergleichsweise teurere Technologien auszugeben - ganz anders sieht es da bei einem niedrigen Kraftstoffverbrauch aus, dem mit Abstand wichtigsten Kaufkriterium, wenn es ums Elektroauto geht, wie auch die Ergebnisse zu deutschen Fahrern von PWC nahelegen.

 

Nicht unterschätzen sollten Autohersteller auch, wie wichtig Autofahrern die Reichweite ihres Fahrzeugs ist. Auch wenn nur zwei Prozent der Befragten tatsächlich mehr als 160 Kilometer am Tag fahren, lehnen 60 Prozent ein Fahrzeug ab, dass diese Entfernung nicht überbrücken kann. Auch diese Erkenntnis dürfte manche Autohersteller vor Probleme stellen - schließlich klammern sich einige Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Elektroautos noch an die Hoffnung, dass Konsumenten sich auch mit einer geringeren Reichweite zufrieden geben könnten. Ein Trugschluss, wie manch andere Annahme zum Elektroauto auch.

 

Hoffe das Sprengt Eure Diskusionen nicht.


Deine Antwort auf "Bringt ein akzeptabler Preis den Durchbruch für Elektroautos?"