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28.05.2010 17:39    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (711)    |   Stichworte: Elektroantrieb, Elektroauto, Leaf, MOTOR-TALK, Nissan, Umfrage

Zu welchem Preis würdest Du Dir ein Elektroauto kaufen?

Kürzlich gab Nissan die Preise für sein Null-Emissionsauto Leaf für die Länder innerhalb Europas bekannt, in denen der Kauf eines Elektroautos staatlich gefördert wird. (Siehe News: Elektroauto Nissan Leaf: Für unter 30.000 Euro durch die Gegend stromern ). "Der Verkauf beginnt dort, wo die Subventionen für Elektrofahrzeuge am größten sind", sagte Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl dazu. Der Stromer bleibt in diesen Ländern nämlich bei einem Preis unter 30.000 Euro – durchaus eine andere – für Otto Normalautofahrer leichter verdaulichere - Hausnummer als die bisherigen Preise für Elektrofahrzeuge. Der Nissan Leaf kann in besagten 4 Ländern ab Juli 2010 reserviert werden, ab Ende 2010 wird er ausgeliefert. Ob das Ganze sich dann zu einem ähnlichen Hype entwickelt wie in den USA in den vergangenen Tagen?

 

In den USA scheint die Ankündigung des Preises für den Nissan Leaf nämlich diese Tage den Anfang eines neuen Öko-Hypes zu manifestieren. Der Nissan Leaf wird dort, abzüglich des Steuerrabatts von 7.500 Dollar für schlappe 25.280 Dollar (umgerechnet ca. 18.7000 Euro) zu haben sein. Bestellt werden kann er bereits jetzt, verfügbar sein wird er ab Ende diesen Jahres. Wer in Kalifornien lebt, wird durch eine Prämie um weitere 5.000 Dollar beim Kaufpreis entlastet, wodurch der Nissan Leaf weniger kostet als Toyotas Hybridfahrzeug Prius (26.000 Dollar). Selbst Benziner der gleichen Fahrzeugklasse sind dann teils teurer als Nissans „Ökomobil“, denn allein ein durchschnittlich ausgestatteter VW Golf schlägt mit mehr zu Buche. Und dem Chevrolet Volt, der ebenfalls Ende des Jahres auf den Markt kommen soll und der mit seinem Preis von „deutlich unter 40.000 Dollar“ nach Abzug der Förderungen bisher als sicherer Kandidat für die Ingangsetzung einer massenwirksamen Öko-Revolution im Automobilbereich galt – und der zudem bereits seit 2 Jahren als „das“ Auto der elektroangetriebenen Zukunft gelobhudelt wurde – geht plötzlich der Saft aus – im übertragenden Sinne natürlich. Seitdem nämlich der Leaf vorbestellt werden kann, läuft die Website des japanischen Fahrzeugherstellers heiß. Die Vorbestellungen übertreffen alle Erwartungen. Allein in den ersten 3 Stunden wurden 2.700 Fahrzeuge vorbestellt. Das Ziel, bis Jahresende 25.000 Bestellungen zu haben, ist nach nur gut einer Woche bereits zur Hälfte erreicht. Mittlerweile sollen mehr als 12.000 Bestellungen eingegangen sein – knapp ein Viertel des Volumens, welches Nissan im ersten Jahr in Japan produzieren will.

 

Sinkt der Preis – steigt die Nachfrage. Das ist an sich ein absolut normaler Prozess in der freien Marktwirtschaft. Doch bei Elektroautos war der hohe Preis eigentlich bislang nur eines von vielen angeführten „Nachteilen“, die in den Raum geworfen wurden, wenn die Debatte um „Elektroautos – topp oder Flopp?“ ging. Vom schnöden „hässlich“, über „fehlende Infrastruktur“ und „unbrauchbar durch geringe Reichweite“ bis hin zu „der benötigte Strom kommt aus Atom-/Kohlekraftwerken und elektrisch angetrieben zu fahren ist deswegen genauso umweltschädigend“ ist die Liste der Gegenargumente lang. Der Nissan Leaf und die alle Erwartungen übertreffende Nachfrage nach ihm in den USA zeigen jedoch, dass der hohe Preis von Elektroautos ein höher zu gewichtendes Gegenargument zu sein scheint als bisher angenommen.

 

Nun sehen die aktuellen Planungen unserer deutschen Bundesregierung bisher keine staatlichen Fördermittel zur Subventionierung des Kaufes von Elektroautos vor, so dass mit einem derartigen Kampfpreis, wie aktuell in den USA, bei uns nicht zu rechnen sein wird, wenn der Leaf aller Voraussicht nach Ende 2011 auch in Deutschland auf den Markt kommt. Doch was wäre, wenn sich die Bundesregierung dazu entschließen würde, Elektroautos durch Kaufanreize wie etwa Zuschüsse zum Kaufpreis, Steuererleichterungen oder andere Arten von Fördermitteln zu subventionieren? Würdest Du Dir unter dieser Voraussetzung ein Elektrofahrzeug zulegen?


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08.01.2011 10:50    |    Polo6NFDTCiV

Vor 1900 fuhren E-Fahrzeuge mit über 100km/h im Schnitt über 400km weit, ohne nachzuladen, mit mehr als ausreichend Strom an Bord für die Heimreise...

Nicht mal 600kg Blei machten es möglich...

Fortschritt der Li-ionentechnik, der für teure Immobilität sorgt...

Bringt keinen an die Ziele seines Bedarfes...

Die E-Bahn zeigte um Weihnachten 2010, das auch sie nur begrenzt einsatzfähig ist, ohne abschleppende Dieseltechnik, wäre sie völlig zum Erliegen gekommen...


12.01.2011 23:00    |    testmal

Zitat:

So lange für Großstadtmenschen Autos nicht verboten werden, oder zumindest zwingend die Schaffung eines Parkplatzes in einem öffentlichen Parkhaus erzwungen wird, wird sich daran auch nichts ändern.

Das ist der Satz, welcher jeden Großstadtmenschen zur Weißglut bringt.

Mit welcher Brechtigung, auf welcher Basis beruhend, kommt man zu solch einer

menschenverachtenden Einstellung :confused:


13.01.2011 22:18    |    Manager2008

Was ist daran menschenverachtend, wenn ich schreibe, daß auch in der Großstadt Autos gekauft werden, solange es möglich ist :confused:

Und ist es wirklich menschenverachtend, wenn jemand anders hier im Thread schreibt, daß Autos in der Großtstadt unsinnig sind ?

Nein, das ist seine Meinung.

Eine Meinung, die ich übrigens auch teile, aber nicht zu 100%.

Und wenn man ein Auto als notwendiges Fortbewegungsmittel sieht, weil der öffentliche Verkehr außerhalb der Ballungsräume praktisch nicht vorhanden ist, dann ist das auch nicht menschenverachtend, sondern die bittere Realität.

Oder wenn man die Großstadtmenschen für den Luxus des billigen und bis zum Exzess ausgebauten öffentlichen Verkehrs beneidet.

Und daher nicht versteht, warum man dort mit dem Auto fährt, wenn man doch mit dem öffentlichen Verkehr viel einfacher und sicherer und ohne Staus ankommt.


13.01.2011 22:55    |    karmil

Menschen in der Großstadt brauchen auch Autos.. nicht alle aber viele.

Elektroautos stehen für viele Menschen einfach nicht zur Diskussion.

Hier in HH gibt es über 300 Pflegedienste ( jeweils mit ca. 10 bis 20 Pflegekräften). Was meint ihr wie die geringverdienenden Pflegekräfte morgens ab 4:30 bis 5:00 Uhr quer durch die Stadt zu ihrer Pflegedienststelle kommen sollten um von dort mit PKWs ihren Dienst zu tun?

Gerade in Zentren wie Hamburg wo es mehr Dienstleistung gibt sind pkws einfach nicht wegzudenken.

"Dörfler" sagen oft: in der Großstadt kann man aufs Auto verzichten.

Einige könnten das------ viele jedoch nicht..

Ich spreche nicht nur von Pflegekräften sehr viele andere sind gerade nachts unterwegs..oder dorthin wo keine andere Möglichkeit besteht andere Verkehrsmittel zu nutzen.. gerade in Ballungszentren... eher noch als auf dem Land.


13.01.2011 22:56    |    testmal

Zitat:

Manager2008

 

Was ist daran menschenverachtend, wenn ich schreibe, daß auch in der Großstadt Autos gekauft werden, solange es möglich ist :confused:

 

Und ist es wirklich menschenverachtend, wenn jemand anders hier im Thread schreibt, daß Autos in der Großtstadt unsinnig sind ?

 

Nein, das ist seine Meinung.

 

Eine Meinung, die ich übrigens auch teile, aber nicht zu 100%.

 

Und wenn man ein Auto als notwendiges Fortbewegungsmittel sieht, weil der öffentliche Verkehr außerhalb der Ballungsräume praktisch nicht vorhanden ist, dann ist das auch nicht menschenverachtend, sondern die bittere Realität.

 

Oder wenn man die Großstadtmenschen für den Luxus des billigen und bis zum Exzess ausgebauten öffentlichen Verkehrs beneidet.

 

Und daher nicht versteht, warum man dort mit dem Auto fährt, wenn man doch mit dem öffentlichen Verkehr viel einfacher und sicherer und ohne Staus ankommt.

Moin Manager 2008,

 

In welcher Welt lebst Du eigentlich


13.01.2011 22:59    |    karmil

.....

MOND....:)


13.01.2011 23:33    |    Manager2008

Zitat:

Einige könnten das------ viele jedoch nicht..

Entschuldigung, aber wenn du jetzt behaupten möchtest, daß alle, die ohne Einschränkungen aufs Auto verzichten könnten, das auch wirklich tun, dann lebst du auf dem Mond :):p


14.01.2011 00:02    |    karmil

lies mal mein Beitrag.

Ich stelle dort fest und lasse mich nicht darauf ein, mir etwas unterstellen zu lassen geschweige denn gebe ich eine Antwort auf eine Aussage wie: "wenn du jetzt behauptest.... dann"....:)

1. ist das nicht mein Niveau derart zu argumentieren

2. führt es zu nichts.

Z D F.....

Zahlen; Daten; Fakten So argumentiert doch ein manager, gelle ?:) :D


14.01.2011 00:29    |    karmil

zum Bloginhalt..

Hintergrundinfos:

http://www.energyprofi.com/jo/...bile-und-Hybridfahrzeuge-ab-1900.html


14.01.2011 01:08    |    testmal

Zitat:

Manager2008

 

Zitat:

 

Einige könnten das------ viele jedoch nicht..

 

Entschuldigung, aber wenn du jetzt behaupten möchtest, daß alle, die ohne Einschränkungen aufs Auto verzichten könnten, das auch wirklich tun, dann lebst du auf dem Mond :):p

Moin, Man...08,

 

was interpretierst Du da wieder hinein,

natürlich gibt es einige,

 

oder meinst Du

die Älteren, welche mit 64 Jahren Ihren Führerschein abgeben sollen,

- aber bis 67 arbeiten sollen

- und dann mit Bahn und Bus, zur Arbeit kommen sollen:confused:

 

Gerade diese sind eher bereit, ein umweltfreundliches E-Mobil zu kaufen!

 

Aber die Politik macht das schon:cool:


14.01.2011 10:44    |    Manager2008

Zitat:

Ich stelle dort fest und lasse mich nicht darauf ein, mir etwas unterstellen zu lassen geschweige denn gebe ich eine Antwort auf eine Aussage wie: "wenn du jetzt behauptest.... dann"....:)

Moment, DU machst doch Unterstellungen ?

ICH habe eine Frage gestellt, auf die du offensichtlich nicht antworten kannst.


14.01.2011 10:45    |    Manager2008

Zitat:

was interpretierst Du da wieder hinein,

Lies mal dein eigenes Posting.

Da kannst du schön nachlesen, was DU hinein interpretierst.

Ich habe gar nichts hinein interpretiert.


14.01.2011 11:54    |    karmil

zitat:Entschuldigung, aber wenn du jetzt behaupten möchtest, daß alle, die ohne Einschränkungen aufs Auto verzichten könnten, das auch wirklich tun, dann lebst du auf dem Mond....

 

wenn ich behaupten würde.... tu ich aber nicht...

also... , ok?

 

 

Witzig, echt.. Argumentation:

fiktives Beispiel:

"wenn Du behaupten würdest schwarz sei weiß, lebst du auf dem Mond.....".

 

Was bringt solche Art einer Argumentation?

 

Es hat keiner soetwas behauptet (Konjuntiv) also ist der Argumentationszusammenhang der scheinbar hergestellt wird sinnentfremdet.

(Vorsemester Rethorik):)

 

Soetwas ist flüssiger als flüssig....

überflüssig, sorry.

 

Gruß Karmil


17.02.2011 15:22    |    New Sprinter Fan

Elektroautos sind für mich keine Alternative, zu schwach, zu teuer... Kaum Reichweite... :(:rolleyes:

Der einzige der für mich in Frage käme wäre der neue Mercedes SLS mit 330PS und über 800Nm Drehmoment. :D:D:D

ABER wovon soll ich den bezahlen? :D:eek::rolleyes: Fazit: Ich fahre schön weiter mit dem was ich habe und liebe und das fährt auch schon mit Gas und schädigt so die Umwelt weniger als "normale" Verbrennungsmotoren.


17.02.2011 22:57    |    Manager2008

Zitat:

(Vorsemester Rethorik)

Soetwas ist flüssiger als flüssig....

überflüssig, sorry.

Gruß Karmil

Das hat nichts mit Rhetorik zu tun, du hast es einfach nicht geschafft, dem Gedankengang zu folgen.


20.02.2011 17:31    |    eabebox

Das Elektroauto ist nicht die endgültige Lösung.

 

Daher darf das Auto auch nicht mehr kosten, als ein Benzin betriebenes Auto.

 

Die Forschung muss in den nächsten 10 bis 15 Jahren ein anderes Antriebssystem für die Autos und nartürlich auch für Flugzeuge entwickeln.

Wenn dieses neue Antriebssystem unbegrenzt für die nächsten 100 bis 150 Jahren

Kostengünstig zur Verfügung steht, dann darf das Auto auch entwas teurer sein.

 

N.S.

 

Es ist davon auszugehen, dass in 10 - 15 Jahren folgende Preise an den Tankstellen stehen:

Benzin - ca. 5,--

Diesel - ca. 6,--

Gas - ca. 3,--

Auch die elektrische Energie (Strom) wird für die Haushalte und für das Auto entsprechend steigen.

 

Außerdem ist davon auszugehen, dass nicht im gleichen Umfang die Gehälter und Renten steigen. Die Arbeitnehmer und Rentner können sich dann kein Auto mehr leisten. Ergebnis die Automobilindustrie bricht zusammen.

2025 - ca. 7 - 8 Millionen Arbeitslose und mehr.


20.02.2011 18:27    |    Ente Erpel

Bei 7-8 Mio Arbeitslosen existiert die Gesellschaft nicht mehr. Und Strom gäbe es im Überfluss, man muss es nur wollen. Trotzdem gehe ich nicht davon aus, das sich das Elektroauto umfassend durchsetzt. Bei einer verstärkt auf lokale Ressourcen setzenden Welt. Was durch die steigenden Rohstoffpreise verursacht wird, ist das für Europa nicht denkbar. Ich gehe eher von einer Mischung aus Elektro- und künstlichem Sprit aus. Wobei der aktuelle Biosprit wohl auch bald wieder verschwinden wird.


20.02.2011 18:58    |    garrystar

...und immer wieder frage ich mich,warum man keine Kohleverflüssigungsanlagen baut.Genug Kohle gibt es noch,im eigenen Land.Man könnte hier der Nachfrage an Öl mal entgegensetzten...aber,nix.Lieber stellen wir Biosprit her...weils gerade in ist und Nahrungsmittel ja so reichlich sind?Das der Urwald für die 10% flöten geht,interessiert keinen...aber das böse Co2 bringt uns den Klimaschock.Scheinheiliger gehts ja wohl nicht,was da aus Berlin kommt.

Und auch aus Abfall lässt sich Treibstoff herstellen...alles schon Serienreif und in den Schubladen versenkt.Verbrennen wir den Müll lieber...zur Krönung noch unter dem EEG und ohne entsprechende Abgasreinigungsvorschriften.Und zu allem Übel...alles in der Hand eines Ausländischen Multis.Wir ersticken an den Kosten...die machen sich die Taschen voll.Weiter so Deutschland.


20.02.2011 19:03    |    Claudio007

Ich halte von E-Autos aus Sicherheitsgründen nicht viel, weil der großteil unserer Fußgängerjugend schlafen und mit zugestöpselten Ohren über die Straße laufen, die meisten hören ja nicht einmal die Benzinmotoren von heute, und wenn ich hupe, rotzen die einem noch auf's Auto. Für die schlafwandler auf den Straßen gehört erst einmal ein Alarmsystem angepasst.


15.03.2011 16:07    |    thilxe

Wenn die Dinger unter 20t Euro Kosten würde ich einen e-Smart kaufen

:mad:


15.03.2011 18:15    |    Claudio007

Nach ca. 40-50tkm braucht man auch eine (oder mehrere) neue Batterien, und die Kosten richtig Geld, da sind schon mal bis zu 6000 Euronen weg. Ich denke (hoffe), dass in den nächsten Jahren auch die Batterien billiger werden. Eigenartiger weise liest man fast in keinem E-Auto Beitrag, wie lange die Batterien halten.


16.03.2011 08:57    |    Kruegerl

Zitat:

und wenn ich hupe, rotzen die einem noch auf's Auto.

Dann rotzt mein Auto aber auf sie... und zwar mit 95 PS. :D

 

 

Nope, ich bleibe beim Verbrennungsmotor, bis die letzte Ölquelle versiegt ist und sich die Menschen für einen Liter Öl gegenseitig töten... hoppla, das tun sie ja bereits.


23.03.2011 02:10    |    doctom1981

Elektroauto halte ich ehrlich gesagt für ziemlichen Unsinn.

Vielleicht für Kurzstrecken/Stadt im Sommer noch ganz okay.

Es gibt einiges zu bedenken:

 

Elektroautos bekommen anders als Benziner+Diesel keine nutzbare Abwärme vom Motor:

*Was ist im Winter bei z.B. -10° und mehr? Gefrorene Scheibe+Spiegel? Elektroheizung gibts ja, klar, aber dann sinkt die Reichweite, und zwar deftig! Standheizung? Ach ja, die läuft mit: Benzin oder Diesel!

Ähnlich im Sommer mit der Klimaanlage! Um zu kühlen wird der Akku beansprucht.

Anhängerbetrieb+schwere Lasten? Es wird interessant!

 

*Wie lange lebt der (teure) Akku in der Praxis nun wirklich?

Ich möchte nicht aller 5 Jahre oder öfter nen neuen Akku kaufen müssen! Ein verwandtes Beispiel: Beim Fahrrad mit Elektrounterstützung durfte mein Bekannter kurz nach der Garantie nen neuen Akku für rund 350,- Euro kaufen. Er hat das Rad oft, aber nicht wie ein Auto JEDEN TAG genutzt. Hier besteht noch arg Forschungsbedarf bei den Akkus!

-gerade bei der vielzitierten, "supertollen" Möglichkeit des intelligenten Stromnetzes wo der Versorger bei Spitzenlast aus meinem Auto den Strom auch wieder ENTNEHMEN darf?

Heißt für mich unterm Strich: Mein Akku im Auto wird durch die zusätzlichen Zyklen vom Versorger "kaputtgespielt". Oder ich muß plötzlich dringend von A nach B, habe aber plötzlich nur nen halben (oder weniger) vollen Akku? Was soll das?

 

Was passiert wenn ich doch mal liegen bleibe (Akku leer) in der Pampa? (mit der ganzen Stromfresserelektronik wie bei heutigen Autos üblich ein leider wahrscheinliches Szenario!) Kumpel anrufen + Reservekanister ist ja mal sowas von Asche! Abschleppen? Reserveakku, -hoffentlich gerade voll-, umstöpseln oder gleich ne Klappe im Fußraum und strampeln a la Fred Feuerstein? Hmmm...:rolleyes:

 

Genauso werden die Leute benachteiligt, die das Auto (wegen der Arbeit z.B.) nur zu ungünstigen Zeiten laden können, sprich wo der Strom gerade teuer ist. Stichwort HT / NT , Nachtstrom ist ja tendenziell günstiger, tagsüber teurer.

 

Thema Preis: der Strom wird, sollten demnächst mehr und mehr Elektrofahrzeuge unterwegs sein, teurer und teurer! Es gibt für mich (LEIDER!!) derzeit gar keinen anderen erkennbaren Weg: wir schalten die AKWs ab, angeblich zu unsicher/Endlager etc. ; Kohle+Öl zuviel CO2 ; Wasserkraft reicht leider nicht und wird auch zunehmend von Ökoverrückten attackiert (Stichwort Fischtreppe, Lachs+Mindestdurchfluß) ; Erdgas-teuer, kaum eigene Ressourcen ; Wind ist super, weht aber leider nicht immer ; Solar, supersauber aber superteuer->unser Strom kostet aktuell rund 25ct/kwh und die Solarleute kriegen aber aktuell knapp 30ct/kwh gezahlt. +Stromtransport/Steuer etc. da kann sich dann jeder vorstellen was mit dem Preis passiert wenn noch ein großer Abnehmer wie die Autos hinzukommen!! Dann zahle ich nicht nur für´s Auto den hohen Strompreis, sondern gleich für den ganzen Haushalt. Toll.

 

FAZIT: Momentan finde ich den Hybrid noch attraktiver, wenns schon zwangsweise öko sein muß! Wenn die obigen genannten Probleme hinreichend gelöst sind, und ein Elektrofahrzeug in Punkto Komfort, Sicherheit, Reichweite und Kaufpreis in etwa nem Benziner/Diesel gleichkommt macht es schon Sinn eines zu fahren.

Aber da muß auch das Design stimmen!!! Viele der heutigen Elektros sehen ja einfach nur absolut furchtbar aus. :eek::eek: Aber über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten, bin der Meinung jeder soll fahren was ihm gefällt!!

 

Jedenfalls bin ich da ehrlich gesagt skeptisch was Elektro angeht und fahre lieber meine aktuellen Autos weiter. Die sind zuverlässig, selbst zu reparieren--kurzum, bin rundum zufrieden damit. Auch den Sound eines Verbrenners möchte ich nicht missen!

Thema Öl+Kraftstoff: mit der heutigen Technik lassen sich maximal 50% einer Quelle fördern!! Sprich, wenn den heutigen Anlagen der "Saft" ausgeht haben wir höchstens erst die Hälfte vom Öl verbraucht! Desweiteren fällt täglich zig-tonnenweise Müll, Biomasse (auch Algen!) an, was mit heutiger Technik zu Treibstoff gemacht werden kann. Verfahren statt sinnlos vergammeln lassen!! Zu CO2 wird das meiste davon so oder so! Positiv hierbei: man muß dafür meistens keinen Krieg führen. :)


23.03.2011 09:21    |    Manager2008

So einfach wie du es dir machst, ist es aber nicht.

Das Öl wird doch auch dauernd teurer, also was solls ?

Stören die die höheren Preise nur beim Strom, aber nicht beim Erdöl ?

Komische Logik.

Vor allem, weil vom teuren Erdöl die erdölexportierenden Länder massiv profitieren, aber doch nicht wir.

 

Ja, es gibt noch genug Einschränkungen und die Elektroautos werden daher noch längere Zeit ein Nischenprodukt bleiben.

Das heißt aber nicht, daß das Konzept an sich sinnlos ist.

Es muss eben jetzt endlich damit angefangen werden, intensiv zu forschen und massiv in alternative Energien zu investieren.

 

Wer das nach der Katastrophe von Fukushima immer noch nicht begriffen hat, den kann man nur als völlig daneben bezeichnen.

Wenn man meint, daß das mit deutschen Kernkraftwerken nicht passieren kann, dann lebt man in einer anderen Welt, aber nicht in dieser, wo es eine handfeste atomare Bedrohung gibt.

Falls das einige noch immer nicht begriffen haben:

Das Kraftwerk Fukushima liegt nur etwa 250 km !!! nördlich von Tokio.

In Tokio leben weit mehr als 8 Millionen !!! Menschen.

Selbstverständlich wird so eine Metropole nicht einfach evakuiert.

Die vielen zusätzlichen Krebsfälle werden einfach in Kauf genommen.

Genauso wie es in Deutschland beim Kernkraft-Supergau in Kauf genommen werden wird, daß Menschen wie die Tiere krepieren werden.

Was soll man auch groß machen ?

Man kann doch nicht einen halben Erdteil evakuieren ?

 

Wer zahlt eigentlich jetzt für die Schäden, die durch den Supergau enstanden sind und noch weiter entstehen werden ?

Die Betreiber der Kernkraftwerke werden nicht bezahlen, oder ?

Zahlen die Kunden, die sich jahrelang am billigen und sooo sicheren Strom erfreut haben ?

Zahlt der japanische Staat ?

Nein, es zahlt niemand, wir schauen alle durch die Finger.

Geschädigt wurde natürliche die ganze Welt, nur können wir jetzt alle unseren Schaden einklagen ?

Können wir nicht, weil das Risiko durch Kernkraftwerke NICHT VERSICHERBAR IST !!!

Komisch, oder ?

Wenn alles so sicher ist, warum versichert dieses kleine Risiko keiner ?

 

Ich kann mir nur vorstellen, daß Leute, die das nicht sehen wollen, keine Kinder haben und lieber ihren verschwenderischen Lebensstil weiter pflegen wollen, als Verantwortung zu übernehmen.

Hinter mit die Sintflut, denn wenn ich unter der Erde bin, kümmert mich das einen Dreck, was mit den nachkommenden Generationen passieren wird.

Oder wie ist das ?


23.03.2011 23:04    |    testmal

@ doctom1981

Ein wirklich gelungener Beitrag, ich kann Dir nur zustimmen! :)

- Mein Resümee:   Aufgrund Deiner logischen Erklärungen,

kommt für die nächsten Jahre nur ein Hybrid-Fahrzeug in Frage!

Wenn die Batterie-Technik in den nächsten Jahren noch effektiver geworden ist,

wird man wohl ein fifty/fifty-Modell auf den Markt bringen.

Damit sind dann auch alle heutigen Ausstattungen möglich.

Eigentlich geht es mit der Batterie-Technik erst jetzt los.

- Die Autohersteller reagieren deshalb noch sehr gelassen, investieren zwar,

aber es ist und bleibt ein Nischenprodukt.

Ein Hybrid, welcher auf Batterie 300 km weit fahren könnte,   

wäre für den Alltag akzeptabel, genug Reserven für eine Woche.

- Wenns dann mal auf längere Strecke gehen muß, auf Verbrenner.

- Wenn dann noch der Preis vergleichbar wäre, könnte man,

der Umwelt zu Liebe, rein elektrisch fahren, und nur bei extremen

Wetterkapriolen, springt der Motor an.

Das wird aber immer selltener, da der sogenannte Klimawandel, in den letzten Jahren 

im Rückzug ist!

- 3 Wochen richtig schöne Sommertage, das war 2010!

 

Das rein elektrische Fahrzeug, wird wohl noch 20 Jahre dauern!

 

Schönen Gruß


23.03.2011 23:19    |    r-o-b-e-r-t

Oft wird ja auch von diesen Schnelllade-Stationen gesprochen, die den Akku in 30min bis 80% aufladen.

 

In wie weit wirkt sich das denn auf den Akku aus? Sowas mögen ja nicht mal Handyakkus. Mein altes Handy habe ich eigentlich immer von 10-15% auf ganz voll geladen, nach 4Jahren war der Akku von der Ausdauer her immer noch gut. Wäre er das auch gewesen, wenn ich ihn dauernd nur halb aufgeladen hätte?


23.03.2011 23:41    |    doctom1981

Irgendwie hatte ich eine Ahnung das sowas kommt...

 

Zitat:

So einfach wie du es dir machst, ist es aber nicht.

Das Öl wird doch auch dauernd teurer, also was solls ?

Stören die die höheren Preise nur beim Strom, aber nicht beim Erdöl ?

Komische Logik.

Vor allem, weil vom teuren Erdöl die erdölexportierenden Länder massiv profitieren, aber doch nicht wir.

Natürlich wird das Öl (und damit der Sprit) teurer! (wie fast alles) Das sieht man ja an der Tanke und das brauche ich nicht nochmal ellenlang hinschreiben! Das Problem liegt im Detail: Der überwiegende Teil des Benzin/Dieselpreises sind Steuern. Brechen diese ein, weil mehr und mehr E-Autos fahren, so wird der Staat das woanders reinholen, oder was glaubst Du? Denkst Du, die Politiker fahren ihre Bezüge dann auf Harz-4-Niveau runter so daß wir die Supermilliarden der Mineralöl/Ökosteuer nicht mehr brauchen? :)

Vielleicht habe ich mich auch letztens nur zu schlecht ausgedrückt, nochmal:

Steigt der Strompreis aufgrund der Autos, so zahle ich nicht nur für meine Mobilität, sondern auch gleich für meinen Haushaltsstrom mehr!! Wo da dann der Spareffekt sein soll kann ich momentan nicht erkennen-das werden wir sehen wenn´s soweit ist!

Profitieren wird hauptsächlich die Stromindustrie wenn statt Öl Strom verbraucht wird. Für mich ist es da eigentlich wurst an wen mein Geld geht-weg ist weg! Oder hälst du etwa massig Stromaktien? ;) Sparlampen + Solarzellen für die Heizung lasse ich mir durchaus gefallen, der Komfort ist annähernd der gleiche, und unterm Strich (alles eingerechnet) spart man vielleicht sogar noch nen schmalen Taler.

 

Thema Kernkraft:

Nochmal zum Mitschreiben-ich habe weder das AKW gutgeheißen, noch mich dafür starkgemacht!

Ich denke es ist so gut wie sicher daß in nächster Zeit die AKW´s bei uns abgeschaltet werden.

Mir ging es ausschließlich darum, klarzustellen daß auf der einen Seite ein Angebot -das der Kernkraft- wegbricht, und auf der anderen Seite ein neuer Abnehmer -die Elektroautos- hinzukommen! Und das führt nunmal zu steigenden Preisen, den Effekt mit der Steuer noch nicht einmal hinzugerechnet!

Selbst ich mit meinem "verschwenderischen Lebensstil ohne Verantwortung" wie etwas indirekt unterstellt wird, möchte keinen ("Atom")-Krebs bekommen! Ich befürchte nur, daß wir unsere AKW stilllegen,dann Strom importieren, und dann passiert anderwo ein Unfall... :(:( naja das könnten wir ewig weiterdiskutieren-aber mal zurück zum Thema:

 

Ich denke frühestens über ein E-Auto nach, wenn die "Kinderkrankheiten" alle weitestgehend beseitigt sind, besonders die Haltbarkeit des Autos ist sehr wichtig für mich! Unter "Haltbar" verstehe ich 250.000km mindestens, nein das ist kein Scherz! Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Batterie, und das Design muß stimmen. Tesla Roadster geht schonmal etwas in die richtige Richtung, aber mir noch etwas zu "futuristisch".

Was für Kalifornien, Spanien und andere wärmere Länder vielleicht durchaus Sinn macht, ergibt hier bei uns in Kälte-Salz-Schnee im Winter für mich einfach noch keinen Sinn beim Stand der Technik.


24.03.2011 00:29    |    testmal

Zitat:

23.03.2011 23:19 | r-o-b-e-r-t r-o-b-e-r-t

Oft wird ja auch von diesen Schnelllade-Stationen gesprochen, die den Akku in 30min bis 80% aufladen.

 

In wie weit wirkt sich das denn auf den Akku aus? Sowas mögen ja nicht mal Handyakkus. Mein altes Handy habe ich eigentlich immer von 10-15% auf ganz voll geladen, nach 4Jahren war der Akku von der Ausdauer her immer noch gut. Wäre er das auch gewesen, wenn ich ihn dauernd nur halb aufgeladen hätte? 

Moin r-o-b-e-r-t,

momentan sollen 1500 Lade/Entlade -Zyklen möglich sein.

Rein physikalisch beträgt die Lebensdauer von Li-ion Batt. ca 5 Jahre!

- liegt an der Chemie inside

Wird diese Batterie (Akku) nur mit 1x Nennstrom belastet und geladen, gelten diese Daten!

- 3,5 Ah Akku mit 3,5 A in einer Stunde.

Jede Erhöhung der Strombelastung verkürzt die Lebensdauer/Zyklenzahl.

Bei kleineren Belastungen, begrenzt die Chemie die Lebensdauer.

- also müßte Dein alter Akku demnächst "Schüß" sagen!


24.03.2011 08:15    |    r-o-b-e-r-t

Naja mal sehen, die Ausdauer hat in letzer Zeit schon nachgelassen, aber noch nicht so gravierend. Ich habe eh ein neues, aber das alte habe ich mal aufgeladen und liegen gelassen-> 12Tage hat es durchgehalten.

 

Nun reden wir hier natürlich auch von ganz anderen Beanspruchungen.

So ein Handyakku ist keinen Temperaturschwankungen von -20°C bis +50°C ausgesetzt (Habe ich mal geschätzt, wenn im Sommer der Asphalt usw kochend heiß ist...

 

Und außerdem würde so ein Auto täglich geladen werden (Sonst kommt man damit ja nicht weit), mein Handy habe ich 1x die Woche geladen. WO wir bei den Akkus für E-Autos nach 5Jahren ungefähr an deine 1500Zyklen Grenze stoßen.


24.03.2011 09:42    |    Manager2008

Niemand wird die Umstellung auf Elektroautos erzwingen können, und das will wahrscheinlich auch niemand.

Aber es ist gut, daß mal ein Anfang gemacht wurde.

Wie hier auch oft genug gepostet wurde, macht das ganze erst wirklich viel Sinn, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien kommt.

Genau das ist der nächste Schritt, der folgen muss.

Und auch das wird viel Zeit erfordern, aber es muss was passieren und darf nicht so weitergehen als wäre nichts geschehen.

Da wäre dann die Politik gefordert.

Mal sehen, ob unsere teuren Politiker jetzt auch Taten folgen lassen, anstatt nur den ganzen Tag rumzuschwafeln.


17.06.2011 11:33    |    anaron

Zitat:

Keine wesentliche CO2-Senkung. VW Popo Blue Motion oder wie das Ding heißt schafft 89g CO2, Tesla 69g... also so riesig ist der Sprung nicht...

Dieser Vergleich macht keinen Sinn weil der VW in keinster Weise bezüglich Fahrzeugklasse und Fahrzeugleistungen mit dem Tesla Roadster vergleichbar ist. Wenn Du mir einen Benziner oder Diesel nennst der bei Leistungswerten von zumindest in etwa 288PS, 4s von 0-100km/h und einer VMax von 212 weniger als 89g CO2 emittiert dann kannst du diese Fahrzeuge vergleichen.


27.08.2011 21:15    |    logoft

Was Teslar gut macht, sie haben kleine Zylinder-Akkus die man einzeln austauschen könnte.

 

Was aber das Elektroauto verhindert ist die Ladestation. Die Leute auf dem Land müßen weit fahren. Sie haben Steckdosen. Aber in der Stadt kostet eine Garage 100 Euro, kaum jemand hat eine. Und ein Parkhaus in jeder Straße gibts nicht.

 

Ich warte auf ein Auto wo die ganze Karosserie aus Solarzelle besteht. Statt roter oder grüner Lack, eben eine Solarzelle.

 

Im Internet gibts ein sehr lustiges Filmchen. Ein Auto das Überall Windmühlen hat und es fährt.

 

Ein Ferkehrsflugzeug hat ein Notfallpropeller, er erzeugt durch Flugwind Strom um die Instrumente mit Strom zu versorgen.

 

Ich warte auch auf ein Wasserauto, das mit Strom das Wasser zerlegt und der Wasserstoff in einer Brennstoffzelle verbraucht wird.

 

Ich warte auch auf ein Auto das Verbrennungsmotoren hat wo 2 Kolben gegenüber liegen ohne Kurbelwelle und erzeugt duch das Schütteltaschenlampe Strom liefert.

 

Aber die Batterie ist die aller schlechteste Lösung.


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