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28.05.2010 17:39    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (711)    |   Stichworte: Elektroantrieb, Elektroauto, Leaf, MOTOR-TALK, Nissan, Umfrage

Zu welchem Preis würdest Du Dir ein Elektroauto kaufen?

Kürzlich gab Nissan die Preise für sein Null-Emissionsauto Leaf für die Länder innerhalb Europas bekannt, in denen der Kauf eines Elektroautos staatlich gefördert wird. (Siehe News: Elektroauto Nissan Leaf: Für unter 30.000 Euro durch die Gegend stromern ). "Der Verkauf beginnt dort, wo die Subventionen für Elektrofahrzeuge am größten sind", sagte Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl dazu. Der Stromer bleibt in diesen Ländern nämlich bei einem Preis unter 30.000 Euro – durchaus eine andere – für Otto Normalautofahrer leichter verdaulichere - Hausnummer als die bisherigen Preise für Elektrofahrzeuge. Der Nissan Leaf kann in besagten 4 Ländern ab Juli 2010 reserviert werden, ab Ende 2010 wird er ausgeliefert. Ob das Ganze sich dann zu einem ähnlichen Hype entwickelt wie in den USA in den vergangenen Tagen?

 

In den USA scheint die Ankündigung des Preises für den Nissan Leaf nämlich diese Tage den Anfang eines neuen Öko-Hypes zu manifestieren. Der Nissan Leaf wird dort, abzüglich des Steuerrabatts von 7.500 Dollar für schlappe 25.280 Dollar (umgerechnet ca. 18.7000 Euro) zu haben sein. Bestellt werden kann er bereits jetzt, verfügbar sein wird er ab Ende diesen Jahres. Wer in Kalifornien lebt, wird durch eine Prämie um weitere 5.000 Dollar beim Kaufpreis entlastet, wodurch der Nissan Leaf weniger kostet als Toyotas Hybridfahrzeug Prius (26.000 Dollar). Selbst Benziner der gleichen Fahrzeugklasse sind dann teils teurer als Nissans „Ökomobil“, denn allein ein durchschnittlich ausgestatteter VW Golf schlägt mit mehr zu Buche. Und dem Chevrolet Volt, der ebenfalls Ende des Jahres auf den Markt kommen soll und der mit seinem Preis von „deutlich unter 40.000 Dollar“ nach Abzug der Förderungen bisher als sicherer Kandidat für die Ingangsetzung einer massenwirksamen Öko-Revolution im Automobilbereich galt – und der zudem bereits seit 2 Jahren als „das“ Auto der elektroangetriebenen Zukunft gelobhudelt wurde – geht plötzlich der Saft aus – im übertragenden Sinne natürlich. Seitdem nämlich der Leaf vorbestellt werden kann, läuft die Website des japanischen Fahrzeugherstellers heiß. Die Vorbestellungen übertreffen alle Erwartungen. Allein in den ersten 3 Stunden wurden 2.700 Fahrzeuge vorbestellt. Das Ziel, bis Jahresende 25.000 Bestellungen zu haben, ist nach nur gut einer Woche bereits zur Hälfte erreicht. Mittlerweile sollen mehr als 12.000 Bestellungen eingegangen sein – knapp ein Viertel des Volumens, welches Nissan im ersten Jahr in Japan produzieren will.

 

Sinkt der Preis – steigt die Nachfrage. Das ist an sich ein absolut normaler Prozess in der freien Marktwirtschaft. Doch bei Elektroautos war der hohe Preis eigentlich bislang nur eines von vielen angeführten „Nachteilen“, die in den Raum geworfen wurden, wenn die Debatte um „Elektroautos – topp oder Flopp?“ ging. Vom schnöden „hässlich“, über „fehlende Infrastruktur“ und „unbrauchbar durch geringe Reichweite“ bis hin zu „der benötigte Strom kommt aus Atom-/Kohlekraftwerken und elektrisch angetrieben zu fahren ist deswegen genauso umweltschädigend“ ist die Liste der Gegenargumente lang. Der Nissan Leaf und die alle Erwartungen übertreffende Nachfrage nach ihm in den USA zeigen jedoch, dass der hohe Preis von Elektroautos ein höher zu gewichtendes Gegenargument zu sein scheint als bisher angenommen.

 

Nun sehen die aktuellen Planungen unserer deutschen Bundesregierung bisher keine staatlichen Fördermittel zur Subventionierung des Kaufes von Elektroautos vor, so dass mit einem derartigen Kampfpreis, wie aktuell in den USA, bei uns nicht zu rechnen sein wird, wenn der Leaf aller Voraussicht nach Ende 2011 auch in Deutschland auf den Markt kommt. Doch was wäre, wenn sich die Bundesregierung dazu entschließen würde, Elektroautos durch Kaufanreize wie etwa Zuschüsse zum Kaufpreis, Steuererleichterungen oder andere Arten von Fördermitteln zu subventionieren? Würdest Du Dir unter dieser Voraussetzung ein Elektrofahrzeug zulegen?


12.10.2010 10:48    |    Tim61

Irgendwie bin ich entsetzt über die Einstellung hier und heutzutage.

 

Ich wollte mein Dorf in dem ich lebe vom Strom und Diesel unabhängig machen. Einen Verein gründen um Strom herzustellen und die brachliegenden Ackerflächen nutzen um eigenes Rapsöl herzustellen. Dies wollte ich einkaufen, aufbereiten und verkaufen an die Bauern und Bürger in der Umgebung. Man hätte zwei zentrale Biogasanlagen errichten können. Kosteneinsparung bei der Energieversorgung von ca 20% bei den Bürgern und sogar über 30% bei den Gewerbetreibenden.

 

Im Rat ist das Ganze abgelehnt worden, weil ich damit Geld verdienen würde. Nun, es würde am Anfang einen 12h Tag für mich bedeuten. Und irgendwann hätte ich eine Unterstützung benötigt, denn den kompletten Service der Anlagen hätten wir auch organisiert.

 

Wieso meinen Menschen, zuhause und auch hier im Forum, dass eine Arbeit, ein Service der den Umweltschutz betrifft, immer kostenlos sein muss? Jede Tätigkeit muss bezahlt werden. Und je höher das Risiko, desto höher auch die Bezahlung. Das gilt genauso wie für die Zeit. Die Zukunft kostet Geld, das ist ein Gesetz.


12.10.2010 10:58    |    AEL-Liebhaber

Zitat:

Im Rat ist das Ganze abgelehnt worden, weil ich damit Geld verdienen würde.

Was ist das denn für eine Begründung???

 

Die RWE, E-ON usw. machen das aus Nächstenliebe?

Deshalb sind die warscheinlich auch so "güstig"

Hier im Sauerland haben sich ein paar Gemeinden zusammengetan und die Konzessionen mit den "Multis" nicht verlängert.

Erst haben sie es mit Steicheleinheiten probiert, dann mit etwas Geld und später Drohungen.

Hat denen aber alles nichts gebracht:D

Bei euch sind die Stadträte wohl noch eher käuflich :mad:


13.10.2010 08:33    |    Manager2008

Zitat:

Einen Verein gründen um Strom herzustellen und die brachliegenden Ackerflächen nutzen um eigenes Rapsöl herzustellen.

Wozu brauchst du dazu einen Verein ?

Du kannst das doch auch selbst machen, wenn du damit Geld verdienen willst ?

Was wäre der Vorteil des Vereins ?


13.10.2010 09:51    |    mazdada

Ich glaube nicht, dass Elektroautos in absehbarer Zeit Erfolg (auch für die Umwelt) haben werden, auch nicht durch niedrigere Peise, jedenfalls nicht, solange dafür Batterien notwendig sind. Meine Überlegungen, die mich zu dieser Meinung geführt haben:

1) Ich kann selbst einen Kat-losen 70er Jahre-Stinker noch 200.000 bis 300.000 km fahren, ohne soviel Rohstoffe + Energie zu verbrauchen, sowie die Umwelt durch Emissionen so zu belasten, wie ein Ökoauto (die Ökobilanz der Batterieherstellung und -entsorgung ist hier noch nicht einmal einegerechnet, da noch gar nicht geschrieben) allein bei der Produktion. Das ist dann aber noch keinen Meter gefahren!

2) Das Reichweitenproblem inkl. insbesondere der Ladezeiten ist für reinen Kurzstreckenverkehr gelöst/mit goodwill lösbar, nur: Ich möchte ja auch mal in Urlaub fahren, bzw. bin geschäftlich unterwegs. Mit Batterieladung nach heutiger Technik nicht vermittelbar, nicht akzeptabel.

3) Also wird das Elektroauto vorläufig fast ausschliesslich Zweitauto sein. Da machen der Ökobilanz aber die Belastungen bei der Produktion (siehe oben) einen Strich durch die Rechnung. Es ist, ob Elektroauto oder sonstiges Miniverbrauchs/Miniemissionsauto, unmöglich, damit die Umwelt zu entlasten. Und Parken/Laden muss ich das Zweitauto ja auch irgendwo, die Laternenparker ohne eigenes Grundstück mit dekorativer Stromzapfsäule haben da ein Problem.

 

Theoretisch könnte sich das langfristig trotzdem rechnen:

 

Statt eines Autos, welches x Jahre und xx Kilometer hält, habe ich zwei Autos, die jeweils xx Jahre und xx Kilometer halten, auf Dauer also im positiven Sinne +/- Null, mit deutlicher Umweltschonung. Ich würde das sofort durchziehen, ich habe auch ein Konzept für Banken ausgearbeitet, wie eine Finanzierung dieses Konzepts unter Einbeziehung des Staates funktionieren könnte. Es würde sich für Umwelt und Fahrzeughalter, sofern er einen privaten Parkplatz mit Strom hat, sogar inkl. Zinsen rechnen, aber:

 

1) Alle paar Jahre ändert sich seitens des Staates alles Mögliche, der braucht schliesslich Geld und muss aus politischer Opportunität dauernd neue Umweltkonzepte rausbringen, wie unsinnig sie im Einzelfall auch sein mögen. Also ist das, was heute aus Umweltgründen gefördert wird, morgen "Pfui".

2) Dann habe ich also meine zwei Autos, alles rechnet sich, alles hält doppelt so lange, ich bin happy, mein Gewissen ist beruhigt, und in fünf Jahren wird alles umgeschmissen: Der "Grosse" darf dies und das nicht mehr, der "Öko-Kleine" auch nicht mehr, es kommt dann vielleicht die "Batterie-Entsorgungs-Sonder-Ergänzungsabgabe" bei gleichzeitigem Verbot, mit alten Batterien noch die Innenstadt von Öko-City zu befahren. Danach kommt möglicherweise die Abwrackprämie für Alt-Akkus. Die alten Akkus gehen dann in die Oststaaten, und werden dort noch jahrelang benutzt..............Sorry, hier fehlt mir die Ernstnehmbarkeit der Politik, Geradlinigkeit und Glaubwürdigkeit.

3) Theoretisch wäre es am billigsten und für die Umwelt am besten, einen Youngtimer mit H-Kennzeichen zu fahren und zu pflegen, bis gar nichts mehr geht, und erst dann das aktuellst Ökomobil zu kaufen. Wird aber nicht funktionieren: Wenn das alle täten, würden Staat und Industrie ein ernstes Problem haben, die Auto-Lobby, die dann keine neuen Autos mehr verkauft, würde den Staat unter Druck setzen (Arbeitsplätze, Steuern, usw.) Steuerermässigungen sind mir egal, aber die Einfahrtmöglichkeit für H-Kennzeichen-Autos in die Innenstädte würde sofort verschwinden........

Echt jetzt, ich weiss keine Lösung für dieses Dilemma. Möglicherweise die Brennstoffzelle, mit deren Thematik und vermutlich auch Problematik kenne ich mich aber nocht nicht aus, ich arbeite aber an mir.

 

Bestimmt kommen irgendwann auch eimal parktikable Konzepte für Auto/Bahn/........multigeile Konzepte, und mit allem, was das Herz begehrt. Geschätze Zeitdauer, sofern das Kapital aufgebracht wird: 50 Jahre oder mehr, bis es läuft. Das Problem ist aber dringender.

Kapital: Vielleicht sollten wir (ich bin Raucher), das Rauchen ganz verbieten, dafür eine Nichtrauchersteuer einführen, diese den Rentenkassen zukommen lassen (schliesslich leben wir alle dann länger, und die Rentenversicherung bekommt ein finanzielle Problem), dafür aber ein Sonderbudget einrichten (einfach mehr Geld drucken, welches wir Griechenland belasten), mit welchem der Ausbau der Teletransportation gefördert wird. Laut Einstein und Quantentheorie ist das möglich. Da würde dann wahrscheinlich der Papst ein Veto einlegen, weil die Seele des Menschen durch "Beam me up" entgöttlicht werden könnte, und Kirchensteuern wegfallen würde, da niemand weiss, wo der gebeamte Mensch nun kirchensteuerlich belastet werden könnte. Vielleicht könnte man die Gebühren für die Ablassbriefe mit der Stromsteuer für Elektroautos einziehen........

Nein, das alles ist nicht mehr sachlich, und ziemlich zynisch, aber es ist alles was ich finde, wenn ich versuche, hinter die Kulissen zu´schauen.

By the way: Ich habe vor einigen Mónaten den Tesla-Roadster auf der Nürburgring-Nordschleife probefahren dürfen. Rattenscharf, ich bin den Porsches und....um die Ohren gefahren. Aber: Kein Elektroeinkaufsauto (Kofferraum = Pilotenkoffer) und kein Urlaubsauto (genau das wäre er eigentlich: Dach offen, Pässe, Sonne, Meer), nur eine Machbarkeitsstudie, welche das Problem der Ladezeiten und, und, und, nicht löst.


13.10.2010 11:09    |    Tim61

es geht mir darum, dass auch hier im Forum ein Geldverdienen mit Umweltschutz als verwerflich gilt.

 

Verein? Hat was mit Haftung und Finanzierung zu tun.


13.10.2010 12:27    |    Manager2008

Ich glaube, man muss da zwei Dinge auseinanderhalten, die du offensichtlich vermischt.

Ich weiß jetzt nicht, ob du das bewusst machst oder aus dir das wirklich nicht klar ist.

 

Also, es geht darum:

Wenn man eine "gute Lösung" bezüglich Haftung und Finanzierung sucht, dann stellt sich sofort die entscheidende Frage:

Wer sollte deiner Meinung die Haftung und Finanzierung übernehmen ?

Du selbst oder jemand anders ?

Wenn du selbst damit Geld verdienen willst, dann hast auch du selbst gefälligst die Haftung und Finanzierung zu übernehmen.

So einfach ist das.

Das hat nichts mit irgendwelchen kommunistischen Idealen zu tun, sondern das ist Marktwirtschaft pur.

 

Du schreibst doch selbst:

"Und je höher das Risiko, desto höher auch die Bezahlung.".

 

Richtig.

Aber dieses Risiko musst du dann auch selbst tragen.

Und nicht jemand anders suchen, der das für dich übernimmt und dich dann auch noch über den Rat beklagen.

Offensichtlich sieht der Rat das nicht so eindeutig positiv wie du und ist auch nicht bereit, das Risiko zu tragen, wenn du damit Geld verdienen möchtest.

 

Das sind nur so die Gedanken, die mir aufgrund dieser Bemerkungen kommen.

Kannst mich natürlich aufklären, wenn ich da was falsch verstanden habe.


13.10.2010 12:52    |    schlawiner2430

Irgendwie bin ich entsetzt über die Einstellung hier und heutzutage.

 

 

 

Ich wollte mein Dorf in dem ich lebe vom Strom und Diesel unabhängig machen. Einen Verein gründen um Strom herzustellen und die brachliegenden Ackerflächen nutzen um eigenes Rapsöl herzustellen. Dies wollte ich einkaufen, aufbereiten und verkaufen an die Bauern und Bürger in der Umgebung. Man hätte zwei zentrale Biogasanlagen errichten können. Kosteneinsparung bei der Energieversorgung von ca 20% bei den Bürgern und sogar über 30% bei den Gewerbetreibenden.

 

 

 

Im Rat ist das Ganze abgelehnt worden, weil ich damit Geld verdienen würde. Nun, es würde am Anfang einen 12h Tag für mich bedeuten. Und irgendwann hätte ich eine Unterstützung benötigt, denn den kompletten Service der Anlagen hätten wir auch organisiert.

 

 

 

Wieso meinen Menschen, zuhause und auch hier im Forum, dass eine Arbeit, ein Service der den Umweltschutz betrifft, immer kostenlos sein muss? Jede Tätigkeit muss bezahlt werden. Und je höher das Risiko, desto höher auch die Bezahlung. Das gilt genauso wie für die Zeit. Die Zukunft kostet Geld, das ist ein Gesetz.

Liber Tim,

du möchtest das Risiko an einen Verein abgeben, aber wenn damit Geld zu verdienen ist, möchtest du es gerne haben. Wie auch Manager2008 richtig schreibt, musst du um verdienen zu können erst einmal investieren. Die Ideen haben vor dir schon andere gehabt.


13.10.2010 13:08    |    Tim61

Meine Güte. Man schafft einen Verein und bestückt den mit einem Arbeitsplatz. Da der Verein keine Gewinne produzieren darf, ist er steuerlich bevorteilt. Dadurch, dass er kein Kapital ansammelt steht er anders in der Haftung. Etc. Ich bin der Angestellte in dem selbstgeschaffenen Verein. Habt ihr noch nie einen Verein gegründet? Hier sind doch die großen Manager und Selbständigen die ein bisschen Ökonomie drauf haben sollten. Aber z.B. Schlawiner denkt genauso wie alle anderen. Dass ich derjenige bin der mit am wenigsten verdient merkt keiner, denn Einsparung zählt bei euch ja nicht als Verdienst.

 

Wenn einer CO2 einspart, ist es sein Verdienst. Diese, auf den ersten Blick Zweideutigkeit sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen.

 

 

 

Schlawiner:

Genauso könnte ich es verwerflich finden, dass Schlawiner ein Auto fährt und eine Haftpflicht abschliesst weil er nicht bereit ist für den Schaden den er anstellen könnte zu haften. Dickes Auto fahren und nicht für gerade stehen wollen, nene.

 

 

Nur, diese Diskussion gehört wirklich in einen anderen Thread.


13.10.2010 14:00    |    Manager2008

Frage:

Wer hätte dafür gehaftet, wenn der Verein pleite geht ?

Die Gemeinde ?

Oder alle Lieferanten, die dann einfach kein Geld gesehen hätten und vielleicht dann selbst pleite machen würden, weil sie niemand haben, der ihnen ihre Verluste ersetzen würde ?

Oder du selbst ?


13.10.2010 14:18    |    Tim61

Ein Verein ist eine Vereinigung von natürlichen und/oder juristischen Personen zur Verfolgung eines bestimmten Zwecks, die in ihrem Bestand vom Wechsel ihrer Mitglieder unabhängig und meist eine freiwillige und auf Dauer angelegte Gesellschaftsform ist.

Womit die Haftung wohl geklärt wäre. Schau selbst ins BGB. Und jetzt Schluß mit den Rechtfertigungen. Lernt das Gesellschaftsrecht doch selber. Ist sicher einfacher als das Ding mit der Umwelt.

 

Mal ne Frage, hier geht es doch nur darum etwas besser als der andere zu wissen oder? Lauter Besserwissis hier?

 

Das Ganze CO2 und Elektroauto- Geschwafel hier findet doch nur auf diesem Niveau statt.


13.10.2010 15:02    |    Manager2008

Ich habe eine wirtschaftliche Ausbildung, mir braucht sicher keiner die diversen Gesellschaftsformen erklären.

Aber ich finde es wesentlich, offen aufzuzeigen, von woher der Wind weht.

Es gibt viel zu viele Leute, die angeblich im öffentlichen Interesse handeln und der Steuerzahler zahlt sich dann dumm und dämlich, wenn es um die Beseitung der Schäden geht.

Und JEDER der vorgibt, im öffentlichen Interesse zu handeln, hat auch die verdammte Pflicht, sich vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen.

Sich dann hinter einer Gesellschaft verstecken zu wollen, das schlägt dann wirklich dem Fass den Boden aus.


13.10.2010 15:23    |    Tim61

Wie ein Verein einkauft oder eine andere Firma ist wohl im BGB deutlich erklärt. Viel wesentlicher ist die Haftung für die Gefahr die von der Gesellschaft ausgeht. Firmen die Öl liefern z.B. Hier gäb es einen Verein als Betreiber, anstatt viele Kleinbetreiber und damit viele Versicherungsverträge.

 

Frage dich ausserdem mal warum TÜV und ADAC als Beispiel Vereine sind........

 

Deine "wirtschaftliche" Ausbildung scheint sich am Tresen abgespielt zu haben.

 

Weiterhin gibt es einen riesigen Unterschied zwischen öffentlich und gemeinnützig. Was du da gerade durcheinander schmeißt. Einen Verein kann man aus ganz egoistischem Antrieb gründen und trotzdem gemeinnützig sein. Öffentlich? Was ist öffentlich? Aber was rede ich, erstes Semester Betriebswissenschaft kennst du doch auswendig. Ich meine sogar, das lernt man auf der Handelsschule.


13.10.2010 16:33    |    Incoming

Ich fahre einen Aygo, der kostete neu 11200 EUR und ich fahre am Wochenende (natürlich nicht jedes) bis zu 1500km damit (Verbrauch ca. 4.5l/100km). Ein Elektroauto käme nur als Zweitwagen in Frage (wegen der Reichweitenproblematik) für den Weg zur Arbeit, dürfte dann auch nur im unteren vierstelligen Bereich kosten und müßte sich dann irgendwie amortisieren. Bleibt die Frage: Wo aufladen? Zuhause geht nicht und auf der Arbeit auch nicht, es sei denn ich nehme 250m Kabeltrommel mit.

 

Elektroautos sind sicher lustig zu fahren, aber irgendwo auch einfach Spielzeug.


13.10.2010 16:47    |    Superungi

1500km im Aygo ist ja echt tapfer, bin mal von LB nach Norwegen (ziemlich die Mitte) in Urlaub gefahren in einem Arosa SDI, dass war machbar aber sicher nicht sonderlich bequem.


13.10.2010 21:04    |    Manager2008

Zitat:

Deine "wirtschaftliche" Ausbildung scheint sich am Tresen abgespielt zu haben.

Also solche geistige Kloake kannst aber nur am Tresen gelernt haben, denn in der Schule haben sie dir das nicht beigebracht :p

 

Zitat:

Weiterhin gibt es einen riesigen Unterschied zwischen öffentlich und gemeinnützig.

Ja und ?

 

Zitat:

Was du da gerade durcheinander schmeißt..

Du lenkst von deinen verwerflichen Beweggründen ab.

 

Zitat:

Einen Verein kann man aus ganz egoistischem Antrieb gründen und trotzdem gemeinnützig sein. Öffentlich? Was ist öffentlich? Aber was rede ich, erstes Semester Betriebswissenschaft kennst du doch auswendig. Ich meine sogar, das lernt man auf der Handelsschule.

Deklar dich endlich und lenk nicht dauernd ab !

WER hätte für deine Fehler einstehen sollen, wenn das Unternehmen schief gegangen wäre ?

WER hätte die Haftung für den Verein übernehmen sollen ?

 

Ich finde das erbärmlich, wenn man nicht mal den Mumm hat, die Fakten klar auf den Tisch zu legen und stattdessen andere beschimpft und verhöhnt.

Und das nur weil nicht jeder so dumm ist, dir aus der Hand zu fressen.

 

Der Rat, der deine Idee abgelehnt hat, das waren doch auch lauter Dummköpfe, die ihre Ausbildung am Tresen gemacht haben, oder ?

So stellt sich der kleine Maxi das Leben vor.

Vielen Dank.


13.10.2010 21:38    |    Manager2008

Zitat:

es geht mir darum, dass auch hier im Forum ein Geldverdienen mit Umweltschutz als verwerflich gilt.

Das stimmt doch gar nicht.

Wie kommst du darauf, daß Geldverdienen mit Umweltschutz verwerflich sein soll ?

Wer hat das gesagt ?

Das ist vielleicht deine Interpretation, aber das heisst nicht, daß es so ist.

 

Verwerflich ist es aber, wenn man selbst privat Geld verdienen will, aber das Risiko sollen andere tragen.

Man kann nur hoffen, daß niemand dumm genug ist, sich wieder mal eine Haftung für den Steuerzahler aus den Rippen leiern zu lassen.

Also wenn Geld verdient wird, dann muss das Geld natürlich jenen zugute kommen, die auch das Risiko tragen und die Finanzierung übernehmen.

Jemand der kein Risiko zu tragen bereit ist, hat nur das Recht auf eine angemessene Entschädigung seiner Arbeitszeit, wenn überhaupt.

Denn um überhaupt eine Entschädigung für seine Arbeitszeit zu bekommen, muss man erst mal seine Leistungen verkaufen können.

Wenn die Leistung dann niemand haben will oder niemand bereit ist, den geforderten Preis zu bezahlen, dann kriegt man nicht mal das.

 

Außerdem kann es dir doch egal sein, ob irgendwelche Leute was verwerflich finden, solange du Geld mit deiner Arbeit verdienst und jemand mit deiner Leistung zufrieden ist und dafür bezahlt.

Aber wie gesagt, die große Frage ist immer das Risiko und die Finanzierung.

Es sind nicht immer alle dumm, die nein zu einer guten Idee sagen.

Das kann man wohl nur dann beurteilen, wenn man die Details genau kennt, was in einem öffentlichen Forum sicher nicht vermittelt werden kann.

 

Wenns wirklich so eine super Idee ist, dann kann es doch kein Problem sein, einen anderen Investor zu finden.


14.10.2010 00:09    |    Tim61

hat nichts begriffen, unser Manager.........


14.10.2010 00:09    |    testmal

Hi Manager 2008,

 

Timi ist zur Zeit schlecht drauf.

Er lebt seinen Aussagen nach in Venlo,

neuerdings in einem Dorf.

Ist irgendwie beim TÜV beim RAT beschäftigt.

- Venlo kenn ich von der Bundeswehrzeit, mußte durch, nach Budel.

Vielleicht ist er ein NL, das wäre okay.

Kenne einige, immer gut drauf.

 

Aber, es muß etwas passiert sein.

 

- Fußball, Königin, kein Sommer, nichts geangelt,

Wohnwagen weg,

 

Warst case: A.Ahh... nhängerkupplung

 

Vielleicht kann Timi uns das mal berichten,

 

oder sollen wir beim Rat mal nachfragen

 

Ich bin gespannt

 

Gruß

 

Testmal


14.10.2010 00:14    |    Tim61

ich lebe in einem kleinen Dorf bei Venlo auf der deutschen Seite. Und da steht etwas was das Größte in Deutschland und ich glaube auch in Europa ist. Kleine Quizfrage.....

 

Nen Käskopp bin ich nicht. Beim TÜV arbeite ich nicht, aber manchmal für ihn.

 

Ich gebe zu, mal bei McDoof mit nem Wohnwagen vorgefahren zu sein. Es geht!

 

Welchen Rat wollt ihr fragen?


14.10.2010 00:39    |    Manager2008

Zitat:

hat nichts begriffen, unser Manager.........

Du kannst es ja auch so erklären, daß es alle verstehen.

 

Denn wie du dir das mit der Haftung und Verantwortung im Falle des Scheiterns gedacht hast, hast du immer noch nicht verraten.

Ich kann durchaus nachvollziehen, daß es eine reizvolle Idee ist, ein Unternehmen zu starten und dabei kein Risiko tragen zu müssen.

Das würden wahrscheinlich sehr viele gerne machen.

In der Realität verlieren aber sehr viele Leute dabei ihre Existenz, weil sowas auch ins Auge gehen kann.

Es kann nämlich immer was schief gehen, womit man nicht gerechnet hat oder man kann einfach auch Pech haben.

Die Folgen: Leben am Existenzminimum.

Genau zum Tragen dieses unternehmerischen Risikos bist du offensichtlich nicht bereit.

 

Vielleicht habe ich auch irgendwas übersehen ?

Vielleicht weißt du ja wirklich mehr als alle anderen, die skeptisch sind.

Aber dann sag es bitte es in einer Form, die nicht abwertend ist, nur weil dir die Fragen nicht passen.

Das zeigt dann von menschlicher Größe.


14.10.2010 00:45    |    testmal

Im Rat ist das Ganze abgelehnt worden, weil ich damit Geld verdienen würde

 

Timi61,

 

Deine Worte, aber da rat ich nicht.

 

zu Deiner Quizfrage: Ich rat einfach mal.

 

- eine EU - Müllverbrennungsanlage,

die Abwärme( Fernwärme),

und

heizt alle Gewächshäuser in Deiner Region im Umkreis von 100km.

 

 

Richtig

 

Testmal

 


14.10.2010 10:03    |    Tim61

Lieber testmal, deine Internetrecherche war mal wieder, wie bei dir üblich unter aller Kanone.

 

Und Manager, mach es nicht schlimmer als es ist. Du machst dich mit deinen angeblichen Kenntnissen nur lächerlich. Schön, dass man endlich sieht wie dein Kenntnisstand ist und man deine Threadbezogenen Beiträge werten sollte.

 

 

Könnten wir bitte zum Thema E-Mobile zurück kommen? Aber bitte ohne dieses personenbezogene und selbstbeweihreuchernde Geschwafel.


14.10.2010 23:41    |    Manager2008

Also der einzige, der sich hier lächerlich macht, bist du Tim.

Warum kannst du nicht eine einfache Frage klar und deutlich beantworten, so daß es jeder versteht ?

Ich meine, direkt und ohne irgendwelche Herabwürdigungen anderer Personen ?

Ist es deswegen, weil die Fragen genau des Pudels Kern offenlegen, genau das, was du verheimlichen willst ?

 

Lass mich mal raten ?

Bist du eventuell Politiker ?

Gibs lieber nicht zu, denn dann muss ich brechen.


14.10.2010 23:47    |    testmal

Lieber Timi,

 

ich habe nicht im Internet recherchiert,

ich hab doch geschrieben,

ich rat mal.

Du hast doch das wörtchen,

im rat ist das ganze ...osä.,

in die Welt gesetzt.

 

Und allgemein, brauch ich kein Internet,

für Fragen zur Antriebstechnik mit elektrischen Antrieben,

insbesondere Batterie angetrieben.

 

Ich schließe daraus, muß doch mal beim Quiz recherchieren.

 

Aber nur, wenn Dein Ton wieder normal wird.

 

Bis dann

 

Testmal


15.10.2010 07:26    |    Manager2008

Ich sehe das so, daß der Tim einfach nicht weiß, was der Sinn eines Vereins ist.

Ganz sicher ist es nicht der Sinn eines Vereins, sich persönlich zu bereichern.

Es soll auch kein Ausweg für Gemeinden sein, sich versteckt und geschützt als Unternehmer zu betätigen.

Wir haben ja oft genug gesehen, zu welchen katastrophalen wirtschaftlichen Zerstörungen solche Menschen fähig sind, weil sie sich berufen fühlen, die Welt zu retten.

 

Und da ihm das jetzt unangenehm ist, macht er auf große Kompetenz und versucht alle herabzuwürdigen, die das nicht so einfach schlucken.

Auch der "Rat", wer auch immer das ist, ist natürlich blöd, weil er ihn aufgeklärt hat, daß es nicht der Sinn eines Vereins ist, Gewinne zu machen.

Er hat natürlich auch nicht den Mumm, einfach ein Unternehmen zu gründen, um mit seinem Privatvermögen für alle Schäden und wirtschaftlichen Folgen zu haften.

 

Ich verstehe das auch gut, denn wer würde sich das nicht wünschen ?

Ich starte eine Firma mit der Hoffnung auf das große Geld.

Und wenn dann was schief geht, dann soll doch bitte die Gemeinde, das Land, der Staat oder gar die EU haften.

Wir haben das in der Praxis viel zu oft, deswegen zahlen wir uns als Steuerzahler ja auch dumm und dämlich.

Genau durch solche unsauberen Methoden der Risikoabwälzung ist es doch erst zur Wirtschaftskrise gekommen.

 

Das schlimme daran ist, daß solche "Zauberer" dann oft sogar denken, daß sie was gutes für die Gesellschaft tun und daher die Gesellschaft die Pflicht hätte, für alle ihre Fehler einzustehen.

Wenn es was mit Umweltschutz zu tun hat oder haben soll, dann sind viele Menschen auch viel zu leichtgläubig und die diversen Politiker freuen sich noch, daß sie einen guten Wahlkampfgag haben.

Zahlen tut für die Folgen doch sowieso nur der deppate Steuerzahler.

Denn hat schon jemals irgendein Politiker mit seinem Privatvermögen für persönliche Unfähigkeit gehaftet ?

Komischerweise wird diese Haftung aber immer von uns Steuerzahlern erwartet.

 

Wenn ich sowas lesen muss, dann frage ich mich wirklich, ob noch immer niemand was aus der Wirtschftskrise gelernt hat und wann die nächste Krise kommt ?


15.10.2010 07:37    |    Manager2008

Zurück zum Thema:

Weiß jemand Beispiele von Vereinen, die sich mit alternativer Energiegewinnung beschäftigen, womit man dann z.b. Elektroautos betreiben könnte ?

Vielleicht möchte Tim auch nur erfolgreiche Beispiele nachvollziehen ?

Oder zum Beispiel Fernheizwerke in Form von Vereinen ?

Ich stelle mir das blöd vor, wenn aus irgendeinem Grund dem Verein mitten im Winter das Geld ausgeht und dann gibts bei allen teilnehmenden Haushalten keine Heizung mehr ?

Auch für das Elektroauto wäre es blöd, wenn dann keine alternativen Energiequellen mehr verfügbar sind.

Dann müsste man natürlich wieder zurück zu herkömmlich produzierten Energie.

Oder zur "sauberen" Atomenergie.


15.10.2010 09:43    |    Tim61

Testmal, Venlo und so, Dorf etc hast du doch wohl nicht in Erinnerung. Oder bin ich dir diese Erinnerung soviel wert?


15.10.2010 09:47    |    Tim61

Manager: So ein Unternehmen ist leider nicht möglich selbst geschultert zu werden, da es hier nur funktioniert, wenn alle investieren und das Risiko von allen getragen wird. Würde ich es alleine machen, müsste ich Millionen aufbringen und Millionen verdienen, was natürlich nicht geht. Und der Rat den ich beschreibe kann wohl nur der Gemeinderat sein, oder kennst du andere Räte in einer Gemeinde die sich mit soclhen Fragen beschäftigen? Jetzt komm nicht mit dem Betriebsrat oder dem Ratsportverein.

 

Sehr, sehr viele städtische Energieversorger und Windkraftparks sind Vereine. Sie bestehen aus Mitgliedern, deren Investitionen, geschaffene Arbeitsplätze und bilden keine gravierende Rücklagen. Solltest du alles wissen. Google mal "Energieversorger Verein".

 

Ein Energieverein ist keine Quelle sondern ein Umwandler von Geld in Energie. Was du an Geld reinsteckst kommt als Energie ins Haus. Zahlst du nicht, gibt es keinen Strom.


27.10.2010 10:13    |    anaron

Zitat:

Machen nicht Elektroautos nur Sinn wenn sie auch mit Ökostrom "betankt" werden?

Nein, wie oben schon mal wer geschrieben hat sind Elektroautos auch mit dem derzeitigen Strommix in Deutschland umweltfreundlicher, da Sie unter 50% des CO2-Außstoßes eines von der Motorleistung vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmoto verursachen.

 

Zitat:

Eine interessante Frage wäre wieviel Lithium überhaupt verfügbar ist und ob dieses Material wieder aufbereitet werden kann. Vielleicht ersetzten wir hier Öl durch Lithium das auch endlich ist und haben nichts gewonnen.

Lithium ist ein begrenzter Rohstoff wie Öl, aber Lithium kann aus alten Batterien recycled werden, Öl aber nicht aus Autoabgasen...

 

Meine persönliche Meinung:

Ich mag kleine schnelle Autos, die einen guten Kompromiß zwischen Spaß, Kosten und Praktkabilität bieten. Im Moment fahre ich noch einen 170PS Ibiza TDI, der mich fast 10 Jahre treu begeitet hat und mit dem ich auch die ganze Zeit "glücklich" war.

 

Ein vergleichbares Fahrzeug mit Elektroantrieb gibt es leider noch nicht. Der Tesla Roadster geht in die richtige Richtung, ist aber noch zu teuer und es fehlt mir die Praktikabilität im Alltag. Gleiches gilt für den Audi e-Tron, so der denn überhaupt produziert wird. Gespannt bin ich auf die sicherlich geplante Sportversion des Fließheck-Fahrzeugs welches Tesla in 2011 herausbringen wird. Der könnte dann interessant sein. Abgesehen von Tesla und dem Audi e-Tron hab ich nur bei Renault ein paar interessante Studien gesehen die in die richtige Richtung gehen.

 

Mit dem Downsizingwahnwitz der schlechtere Fahrleistungen bei höheren Alltagsverbräuchen bringt kann ich mich gar nicht identifizieren. Da es aber dadurch keine vernünftig motorisierten Dieselmotoren im Kleinwagensegment gibt, werde ich mir jetzt erst mal einen Renault Megane RS zulegen und dann darauf hoffen, das in 4 bis 6 Jahren ein Elektrofahrzeug zu haben ist, welches meine Ansprüche an ein Automobil erfüllt.


27.10.2010 10:25    |    schlawiner2430

Gestern hat ein Audi A2 die Strecke von 600 km ohne Aufladen der Batterie geschafft. Die meisten Autofahrer kämen mit so einer Reichweite zurecht.

Ich hätte aber ein Problem mein Fzg wieder zu laden. Ich wohne in einem 6 stöckigen Wohnblock. Ausserdem hätte ich Bedenken bezüglich des Ladekabels. Es gibt ja immer wieder Vandalen die ohne Nutzen Dinge zerstören oder entwenden. Mir wurde sogar schon einmal an einem Anhänger der Stecker abgeschnitten. Es handelte sich noch nicht um die 16polige Version. Das zeigt die Problematik auf. Aber auch dafür sind Lösungen in Sicht. Es laufen in Amerika gerade Tests das Aufladen durch Induktion zu bewerkstelligen.


27.10.2010 20:39    |    testmal

Zitat:

Gestern hat ein Audi A2 die Strecke von 600 km ohne Aufladen der Batterie geschafft. Die meisten Autofahrer kämen mit so einer Reichweite zurecht.

 

Ich hätte aber ein Problem mein Fzg wieder zu laden. Ich wohne in einem 6 stöckigen Wohnblock. Ausserdem hätte ich Bedenken bezüglich des Ladekabels. Es gibt ja immer wieder Vandalen die ohne Nutzen Dinge zerstören oder entwenden. Mir wurde sogar schon einmal an einem Anhänger der Stecker abgeschnitten. Es handelte sich noch nicht um die 16polige Version. Das zeigt die Problematik auf. Aber auch dafür sind Lösungen in Sicht. Es laufen in Amerika gerade Tests das Aufladen durch Induktion zu bewerkstelligen.

Hi schlawiner2430

 

interressant ist der Akku in diesem Fahrzeug. Kein Litium-Ionen, sondern ein Litium-Metall-Polymer Akku.

Dieser ist ca. 3x kleiner und kann 2,5mal mehr Energie speichern.

In einer Größe einer Tapfel Schokolade 250Wh.

Das ist natürlich ein Schock für die großen Automobilhersteller, wie z.B. Daimler, welche groß

bei Li-Tec in Kamenz investiert haben.

Dieser Batterietyp wurde vor 5 Jahren nicht weiter verfolgt.

Der Jungunternehmer Hannemann hat aber dieses Prinzip weiterentwickelt und schon öffters

gegen den, wie so üblich, Widerstand der Lobbyisten in verschiedenen Anwendungen erfolgreich

getestet.

Bis zu 4fache Einsatzdauer bei 1/10tel Gewicht.

Und muß nicht extra gekühlt werden.

Und da er es gleich patentiert hat, wird er vielleicht die schwierige Geburt des Brennwert-

kessel durch machen.!

Aber er hat besser Verbindungen.

 

Warten wir einfach ab.

 

Das Laden dieser Akkus ist natürlich nicht für jeden einfach. Ich kenn solche Idioten.

Da die Lebensdauer noch nicht ermittelt, getestet ist,

wird es am günstigten sein, mit Wechselakkus zu fahren, und nur die verbrauchten

Kilowattstunden zu bezahlen.

Da wird der Preis eine entscheidene Rolle spielen, sonst lohnt sich das Ganze nicht.

Zur induktiven Ladegerät, haben die meisten z.B. bei der elektr. Zahnbürste.

Je ein halber Trafo ist in die Ladeschale und in die Zahnbürste eingebaut.

Durch den Luftspalt dazwischen, ergeben sich aber große Verluste.

 

Deswegen testen auch die Jungs, nicht nur in USA, neue Hoch-Frequenz Trafos,

Also

Testmal


28.10.2010 09:11    |    Tim61

Irgenwie hast du es mit dem Modellbau Testmal. Die Litium Mettall Polymer Akkus gibt es seit sicher 6-7 Jahren schon im Modellbau. Sie haben halt ein Polymer als Elektrolyt. Auch in Handys findet man diese Akkus. Auch Li-Tec, Lekker (DBM) und wie sie alle heissen sind an der Entwicklung. Verständlich ist aber auch, dass man Entwicklungen die gesponsert werden nicht einfach zur Seite geballert werden.

 

Rekorde sind so eine Sache. Ich kenne z.B. niemanden der mit seinem 3L Lupo 3L/100kmh Sprit verbraucht. Aber die Richtung auf 400km zu stromen ist schon zu erkennen und sicher auch mittelfristig machbar. Ob natürlich 90km/h Schnitt und Langstrecke da reicht.... Man wird es sehen. Vom CityHopser zum anständigen Kleinwagen ist ein verdammt großer Sprung.


28.10.2010 23:38    |    testmal

Zitat:

Tim61

 

Irgenwie hast du es mit dem Modellbau Testmal. Die Litium Mettall Polymer Akkus gibt es seit sicher 6-7 Jahren schon im Modellbau. Sie haben halt ein Polymer als Elektrolyt. Auch in Handys findet man diese Akkus. Auch Li-Tec, Lekker (DBM) und wie sie alle heissen sind an der Entwicklung. Verständlich ist aber auch, dass man Entwicklungen die gesponsert werden nicht einfach zur Seite geballert werden.

 

Rekorde sind so eine Sache. Ich kenne z.B. niemanden der mit seinem 3L Lupo 3L/100kmh Sprit verbraucht. Aber die Richtung auf 400km zu stromen ist schon zu erkennen und sicher auch mittelfristig machbar. Ob natürlich 90km/h Schnitt und Langstrecke da reicht.... Man wird es sehen. Vom CityHopser zum anständigen Kleinwagen ist ein verdammt großer Sprung.

Hi Timi,

 

leider habe ich zu wenig Zeit für den Modellbau, habe den Jungs aber schon viele Tipps gegeben.

Z.B, das LED-Bremslicht bei den Rennwagen. Bremsenergie!

Wurde von der ganzen Meute eingebaut.

Ist schon sehr lange her.

Nach diesem einfachen Prinzip, der Energiespeicherung

im Kondensator (PowerCap-Doppelschicht-Cs), hat es sich bis zur Fahrradbeleuchtung durchgesetzt.

Litium Mettall Polymer Akkus

Diese und andere gibt es natürlich schon sehr lange, das beste ist übrigends Zink-Luft!

Noch mal 5x.

-Nur, da in den Prototypen der E-Mobils,

Motoren und Steuerungen von der Stange eingebaut werden, also 400 Volt Drehstrom,

seit Jahrzehnten bewehrt,

must Du 100 Zellen in Reihe schalten, und um die Leistung zu erbringen,

diese Blöcke parallel schalten!

 

- Und dann muß jede Zelle einzeln elektronisch überwacht werden.

Das ist leider kein Modellbau mehr.

 

Ob natürlich 90km/h Schnitt und Langstrecke da reicht.

 

- hier ging es um Reichweite, den Mirko Hannemann hat mann verflucht, LKWs haben ihn

wütend überholt.

 

Aber, München liegt ca 500m höher als Berlin! Ist er die ganze Strecke nur bergab gefahren?

 

Was er zusätzlich in seinen Akkus verwendet, macht das ganze weltweit interessant,

alle beginnen wieder nach zu denken,

dadurch wird Fortschritt angestoßen,

dabei kommen die besten Lösungen heraus.

 

Testmal


29.10.2010 06:53    |    Tim61

Womit du bewiesen hast, dass du nur Googlewissen verzapfst. Sorry, Testmal, ist so. Du weisst nicht was dahintersteckt. Absolut nicht.


30.10.2010 10:56    |    Morrison85

Elektroauto? NEIN!

 

Das ist doch alles Schwachsin... sorry aber zum

 

1. wie hier schon oft genug geschrieben, sind die ach so tollen E Kutschen auch nicht viel umweltschonender als vergleichbare Kleinwägen mit Ottomotor.

 

2. Viel zu teuer

 

3. Geht mir diese ganze Umwelt-Klima-Erderwärmungssache gehörig auf den Sack (sorry) Weil erstunken und erlogen.... hier gehts doch nur ums Geld (wie immer)... Die Erde wird tendenziell kälter statt wärmer! Außerdem fahre man mal gen Osten oder weit genug gen Westen und mache sich selbst ein Bild vom Umweltschutz ausserhalb der EU... warum sollen wir wieder für alles Zahlen?? Ausserdem ist es doch so, dass der co2 Ausstoß der Fahrezeuge in Europa einen wirklich mikrig kleinen Anteil der sogenannten Klimabilanz ausmacht!

Wie hat das einer mal treffend formuliert? "solange ich in den Flüßen Chinas noch meine Filme entwickeln kann.....")

 

4. Wozu dann noch ein Auto? Warum nicht gleich S-Bahn oder dergleichen Fahren? Ist für die Gutmenschen und Umweltbewussten doch sicher ein Argument, da der pro Kopf co2 Ausstoß erheblich sinkt und z.B. die S-Bahnen auch einer längere durchschnittliche Lebensdauer haben als so mancher Plastik Elektro Hobel!

 

5. Wenn ich in ein Auto einsteige und es an lasse, dann will ich was hören... ich will den Motor Hören... wenn er dreht im Leerlauf usw usf... ich will den Geruch von Benzin oder Diesel haben und ich mag die Mechanik an der der ein oder andere versierte Schrauber noch was selbst machen kann! Ich mag es wenn man hört, dass einer z.B. einen Porsche fährt weil der den charakteristischen Boxerklang hat... Wo kommen wir denn hin wenn jedes Auto nur noch vor sich hin surrt??

 

 

 

 

Ich könnte stundenlang weiterschreiben... das Thema ist bei mir eh son wunder Punkt!


30.10.2010 11:30    |    garrystar

...und der CO2 Ausstoß der weltweiten Viehzucht ist fast doppelt so hoch wie sämtliche Autos auf der Erde ausstoßen.

Warum wird dieses Problem eigentlich immer totgeschwiegen???...und umso mehr Menschen,um höher der Co2 Ausstoß.


30.10.2010 12:25    |    Tim61

...ganz einfach, weil die Menschheit nicht begreift, dass wir zuviele sind, zusätzlich mit Ansprüchen die die Erde zerstören.

 

Wir sind zuviele, wollen aber keinen Krieg. Natürlich wollen wir auch nicht auf Fleisch verzichten und das Röhren der Motoren ist allmählich auch lebenswichtig geworden.

 

Naja und alles was unbequem werden könnte ist natürlich gestunken und erlogen. Klar. So einfach.


30.10.2010 12:44    |    Morrison85

Zitat:

..ganz einfach, weil die Menschheit nicht begreift, dass wir zuviele sind, zusätzlich mit Ansprüchen die die Erde zerstören.

richtig

 

Zitat:

Wir sind zuviele, wollen aber keinen Krieg. Natürlich wollen wir auch nicht auf Fleisch verzichten und das Röhren der Motoren ist allmählich auch lebenswichtig geworden.

richtig

 

Zitat:

Naja und alles was unbequem werden könnte ist natürlich gestunken und erlogen. Klar. So einfach.

falsch

 

 

Fakt ist, dass die von Dir genannten Ansprüche doch nur (im Bezug auf die Autos) einen relativ kleien Anteil am großen Ganzen ausmachen....

Der Hebel wäre doch ganz wo anders anzusetzen....(wenn es sowas wie Global Warming geben würde)

 

Fakt ist auch ,dass iwe du so treffend schreibst gerne Probleme welche "unbequem"

und größeren Ausmaßes sind, gerne auf die "kleinen" Leute abgewälzt werden.... um 1. noch mehr Kohle zu scheffeln (die kleinen tun ja was und zahlen fleissig) und um 2. Unter dem Deckmantel des (Pseudo) Aktionismus ein Sauberman Image zu verkaufen!


30.10.2010 12:45    |    garrystar

Du schreibst doch selbst:

 

"Und je höher das Risiko, desto höher auch die Bezahlung.".

 

 

 

Richtig.

 

Aber dieses Risiko musst du dann auch selbst tragen.

Und nicht jemand anders suchen, der das für dich übernimmt und dich dann auch noch über den Rat beklagen.

 

Offensichtlich sieht der Rat das nicht so eindeutig positiv wie du und ist auch nicht bereit, das Risiko zu tragen, wenn du damit Geld verdienen möchtest.

 

Zitat:

 

 

...;)...die Banken ("Finanzkrise") haben uns das mit bestem Beispiel doch gezeigt!!!


30.10.2010 19:29    |    Manager2008

Zitat:

...;)...die Banken ("Finanzkrise") haben uns das mit bestem Beispiel doch gezeigt!!!

Genau, und wer so weitermachen will wie bisher, anstatt selbst die Verantwortung für seine Unternehmungen zu übernehmen, der zeigt damit, daß er aus der Finanzkrise nichts gelernt hat.

Was uns ja allen egal sein kann, solange solche Leute keinen Finanzierung auf Kosten des Steuerzahlers kriegen.


Deine Antwort auf "Bringt ein akzeptabler Preis den Durchbruch für Elektroautos?"