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28.05.2010 17:39    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (711)    |   Stichworte: Elektroantrieb, Elektroauto, Leaf, MOTOR-TALK, Nissan, Umfrage

Zu welchem Preis würdest Du Dir ein Elektroauto kaufen?

Kürzlich gab Nissan die Preise für sein Null-Emissionsauto Leaf für die Länder innerhalb Europas bekannt, in denen der Kauf eines Elektroautos staatlich gefördert wird. (Siehe News: Elektroauto Nissan Leaf: Für unter 30.000 Euro durch die Gegend stromern ). "Der Verkauf beginnt dort, wo die Subventionen für Elektrofahrzeuge am größten sind", sagte Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl dazu. Der Stromer bleibt in diesen Ländern nämlich bei einem Preis unter 30.000 Euro – durchaus eine andere – für Otto Normalautofahrer leichter verdaulichere - Hausnummer als die bisherigen Preise für Elektrofahrzeuge. Der Nissan Leaf kann in besagten 4 Ländern ab Juli 2010 reserviert werden, ab Ende 2010 wird er ausgeliefert. Ob das Ganze sich dann zu einem ähnlichen Hype entwickelt wie in den USA in den vergangenen Tagen?

 

In den USA scheint die Ankündigung des Preises für den Nissan Leaf nämlich diese Tage den Anfang eines neuen Öko-Hypes zu manifestieren. Der Nissan Leaf wird dort, abzüglich des Steuerrabatts von 7.500 Dollar für schlappe 25.280 Dollar (umgerechnet ca. 18.7000 Euro) zu haben sein. Bestellt werden kann er bereits jetzt, verfügbar sein wird er ab Ende diesen Jahres. Wer in Kalifornien lebt, wird durch eine Prämie um weitere 5.000 Dollar beim Kaufpreis entlastet, wodurch der Nissan Leaf weniger kostet als Toyotas Hybridfahrzeug Prius (26.000 Dollar). Selbst Benziner der gleichen Fahrzeugklasse sind dann teils teurer als Nissans „Ökomobil“, denn allein ein durchschnittlich ausgestatteter VW Golf schlägt mit mehr zu Buche. Und dem Chevrolet Volt, der ebenfalls Ende des Jahres auf den Markt kommen soll und der mit seinem Preis von „deutlich unter 40.000 Dollar“ nach Abzug der Förderungen bisher als sicherer Kandidat für die Ingangsetzung einer massenwirksamen Öko-Revolution im Automobilbereich galt – und der zudem bereits seit 2 Jahren als „das“ Auto der elektroangetriebenen Zukunft gelobhudelt wurde – geht plötzlich der Saft aus – im übertragenden Sinne natürlich. Seitdem nämlich der Leaf vorbestellt werden kann, läuft die Website des japanischen Fahrzeugherstellers heiß. Die Vorbestellungen übertreffen alle Erwartungen. Allein in den ersten 3 Stunden wurden 2.700 Fahrzeuge vorbestellt. Das Ziel, bis Jahresende 25.000 Bestellungen zu haben, ist nach nur gut einer Woche bereits zur Hälfte erreicht. Mittlerweile sollen mehr als 12.000 Bestellungen eingegangen sein – knapp ein Viertel des Volumens, welches Nissan im ersten Jahr in Japan produzieren will.

 

Sinkt der Preis – steigt die Nachfrage. Das ist an sich ein absolut normaler Prozess in der freien Marktwirtschaft. Doch bei Elektroautos war der hohe Preis eigentlich bislang nur eines von vielen angeführten „Nachteilen“, die in den Raum geworfen wurden, wenn die Debatte um „Elektroautos – topp oder Flopp?“ ging. Vom schnöden „hässlich“, über „fehlende Infrastruktur“ und „unbrauchbar durch geringe Reichweite“ bis hin zu „der benötigte Strom kommt aus Atom-/Kohlekraftwerken und elektrisch angetrieben zu fahren ist deswegen genauso umweltschädigend“ ist die Liste der Gegenargumente lang. Der Nissan Leaf und die alle Erwartungen übertreffende Nachfrage nach ihm in den USA zeigen jedoch, dass der hohe Preis von Elektroautos ein höher zu gewichtendes Gegenargument zu sein scheint als bisher angenommen.

 

Nun sehen die aktuellen Planungen unserer deutschen Bundesregierung bisher keine staatlichen Fördermittel zur Subventionierung des Kaufes von Elektroautos vor, so dass mit einem derartigen Kampfpreis, wie aktuell in den USA, bei uns nicht zu rechnen sein wird, wenn der Leaf aller Voraussicht nach Ende 2011 auch in Deutschland auf den Markt kommt. Doch was wäre, wenn sich die Bundesregierung dazu entschließen würde, Elektroautos durch Kaufanreize wie etwa Zuschüsse zum Kaufpreis, Steuererleichterungen oder andere Arten von Fördermitteln zu subventionieren? Würdest Du Dir unter dieser Voraussetzung ein Elektrofahrzeug zulegen?


15.08.2010 19:58    |    garrystar

...naja,bedarf halt der Überarbeitung.

 

...das Kabel der vielen Tausenden Ladestationen ist bei hohem Kupferpreis ebenso gefährdet.

 

Das kann man sich alles drehen wie man will...ist halt noch nicht Massentauglich.


15.08.2010 20:51    |    Superungi

allerdings :)


15.08.2010 21:23    |    Manager2008

Zitat:

Somit kann ich mir auch KEINEN Nissan Leaf bestellen...wie dumm...für den Hersteller!!!

Das ist doch wohl klar, daß das anfangs nur ein absolutes Ausnahmenprogramm ist.

Es reicht auch, wenn nur ein Bruchteil der Leute damit anfangen.


15.08.2010 21:25    |    Manager2008

Zitat:

...das Kabel der vielen Tausenden Ladestationen ist bei hohem Kupferpreis ebenso gefährdet.

Das kann man sich alles drehen wie man will...ist halt noch nicht Massentauglich.

Geh bitte.

Warum gibts dann in jeder Wohnung und in jedem Haus, ja sogar in den meisten Zimmern MEHRERE Steckdosen ?


15.08.2010 22:26    |    Superungi

Kupfer wurde 2007 und 2008 aufgrund der astronomischen Rohstoffpreise tatsächlich geklaut wo es nur ging. Dachrinnen, Kabel und Heizungsrohre in Abbruch- und Neubau-Häusern usw. in Leipzig war das eine wahre Plage. In München würden mehrfach die Oberleitungen der S-Bahn abgetrennt. Die Diebe hatten dafür nur 10 min. In meiner Heimatstadt wurden letztens sogar die vorbereiteten Kabel für die Beleuchtung der Parkanlage aus der Erde geklaut. Auf den Kosten wird wohl die Elektrofirma hängen bleiben :mad: ärgerlich!

Sobald die Preise wieder steigen geht der Scheiß wieder verstärkt los. Nun stellt euch mal vor was los ist wenn an jeder Tanke dutzende sauteurer Akkus rumliegen und jedes auch noch so alte E-Auto einen 10.000 € Akku hat. Wobei dann für viele Besitzer dieser Autos morgens gilt HATTE!


15.08.2010 22:46    |    Manager2008

Keine Frage.

Autos und Erstatzeile kosten auch viel Geld und werden auch auf dem laufenden Band gestohlen.

Es werden auch regelmäßig Tanks leergesaugt.

Deswegen kann man auch nicht vor jedes Auto eine Wache stellen.

Aber ich frage mich nur, wie es ein Dieb schaffen soll, die vielen und schweren Akkus problemlos und regelmäßig zu stehlen, ohne nicht doch mal der Polizei ins Netz zu gehen ?

Wenns wirklich darauf ankommt, kann man die Batterien auch mit einem Ortungssystem versehen.

Ist doch auch bei Autos nicht mehr so ungewöhnlich ?

Es wird gegebenenfalls für jedes Problem eine Lösung geben ?

Oder auch nicht, je nachdem, wie du es betrachtest ?

Wie gesagt, auch "normale" Autos werden gestohlen.

Ist das jetzt ein Grund, NIE WIEDER ein Auto zu kaufen ?


15.08.2010 23:09    |    Superungi

Ich hab mir 2009 ein neues Auto gekauft das heute wohl kaum noch den Wert eines der benötigten Akkus hat. Das klaut kein professioneller Dieb. Es wurden auch vor nicht allzulanger Zeit mehrfach Staatskarossen entwendet, welche allerdings weil Einsatz aller Kräfte wiedergefunden wurden. Wären es keine Staatkarossen gewesen wären sie auf nimmer Wiedersehn verschwunden allen technischen Klimbim der das verhindern sollte zum trotz. Ebensogut kann man in jedes Auto 150 g Gold legen. Wenn jeder Dieb weis das es mindestens die 150 g zu holen gibt egal wie die Karre von aussen aussieht, dann kann man sich vorstellen was los sein wird. Sicher die Polizei erwicht hin und wieder mal einen, aber das ist der Topfen auf dem heißen Stein. Frag doch mal die Leute die in der Regionen zu den Ostgrenzen wohnen wieviele Autos die Polizei gefunden hat. Mittlerweile klauen Banden Landmaschinen im Doppelpack die regionalen Zeitungen sind voll davon und die örtliche Polizei ist Machlos, weil es innerhalb der EU keine Grenzkontrollen gibt. Wollte nur mal auf die Probleme hinweisen die eine solch teure Speichertechnologie mit sich bringt, vor allem dann, wenn sich durch das teure Öl die Lebenshaltungskosten insgesamt stark gestiegen sind, was zwangsläufig zu mehr Kriminalität führen wird.


15.08.2010 23:52    |    Manager2008

Gut, aber es ist wohl einfacher, 150g Gold zu entwenden, transportieren, schmuggeln, verwerten etc ?

Wie machst du das mit immens schweren Akkus, so daß man das bei einem Transport in einem normalen Auto schon alleine am Einknicken der Karrosserie bemerkt ?

 

Übrigens, ich habe selbst in meinem Standard-Golf Plus Trendline mit 75 PS eine (zumindest laut Versicherungsmensch) sehr sichere Diebstahlsicherung:

http://www.uniqa.at/uniqa_at/cms/privat/vehicle/safeline/index.jsp

Bei Diebstahl:

Der CarFinder unterstützt bei der Wiederauffindung Ihres gestohlenen Fahrzeuges - im In- und Ausland!

 

Man muss es natürlich erst mal bemerken, daß das Auto weg ist, keine Frage.

Aber wenn man es bemerkt hat, dann kann man innerhalb kürzester Zeit seinen Standort feststellen.

Und da wird wohl keine Polizei der Welt verweigern, wenn man ihnen die Diebe auf dem Silbertablett präsentiert, und sie müssen sie nur "pflücken".


16.08.2010 11:41    |    schlawiner2430

Das Problem Diebstahl ist ein anderes. Das es nicht gelöst werden kann steht auf einem anderen Blatt. Warum ist es möglich auf polnischen (Europa) Märkten Air-Bags zu kaufen? da stehen die Täter neben ihrer Ware und es wird nichts unternommen. Genauso wäre es mit den Akkus. Selbst wenn sie mit zurückverfolgenden Nummern versehen werden, ist eine Verfolgung anscheinend ausgeschlossen. Trotzdem halte ich das System der Ausstauschakkus für das einzig praktikable um E-Autos marktfähig zu machen. Mit heutiger Technik wäre es kein Problem jeden einzelnen Akku zu verfolgen. Nur dann kommen wieder die "Datenschützer" die unterbinden wollen das jeder Akku zu jeder Zeit geortet werden kann. Aber selbst wenn er geortet werden könnte fehlt es an der Verfolgung, siehe Air-Bags.Aber man sollte sich im Vorfeld über die Machbarkeit Gedanken machen.


16.08.2010 11:59    |    Superungi

Zitat:

Man muss es natürlich erst mal bemerken, daß das Auto weg ist, keine Frage. Aber wenn man es bemerkt hat, dann kann man innerhalb kürzester Zeit seinen Standort feststellen. Und da wird wohl keine Polizei der Welt verweigern, wenn man ihnen die Diebe auf dem Silbertablett präsentiert, und sie müssen sie nur "pflücken".

Dazu muss das was du empfängst auch von deinem Auto stammen und nicht von ein paar Einzelteilen. Außerdem schonmal was von Abschirmenden Materialien gehört. Wenn alle Autos damit ausgestatt werden rüsten die Diebe entsprechend nach. Außerdem sind die Gauner immer einen Schritt vorraus.

 

Die zuständigkeit der Polizei endet oft an der Ländergrenze es gibt zwar diverse Verträge aber deren Qualität und tatkräftige Umsetztung schwankt stark.

 

Zitat:

Wie machst du das mit immens schweren Akkus, so daß man das bei einem Transport in einem normalen Auto schon alleine am Einknicken der Karrosserie bemerkt ?

Keine Ahnung bin kein Dieb, könnte mir vorstellen das man es mit einem kompakten selbstgebauten Hubwagen und einem Transporter macht. Damit bekommt man schonmal 3 Akkus weg oder runde 30.000 Euro. Wegfahrsperren galten auch mal als sicher und werden heute in 30s überwunden.


16.08.2010 13:05    |    Manager2008

Naja, so einfach ist das nicht.

Wenn es sich um ein teures Teil handelt, das oft gestohlen wird, werden auch die Versicherungen entsprechende Anreize bieten.

Außerdem kann man große und schwere Teile einfacher sichern, so daß man nicht ohne brutale Gewalt und entsprechenden Aufwand die Batterien in 30s "ernten" kann.

Weiters muss man bedenken, daß eine Wegfahrsperre auch ein großes Hindernis ist.

So ist es auch wieder nicht, daß das jeder Kleinkriminielle machen kann, weil er sich grade ein paar Euro "dazuverdienen" will.

Da muss man schon hoch spezialisiert sein, daß man die in so kurzer Zeit überwindet.

Und wenn man das routinemäßig und regelmäßig macht, wird man (hoffentlich) auch irgedwann mal erwischt und kann das nicht ewig weiter so machen.

Wenn es so einfach wäre, einfach mal 10.000 Euro ohne Risiko abzustauben, dann würde jedes Auto innerhalb kürzester Zeit gestohlen.

Wie gesagt, die Situation wird sich nicht von der heutigen unterscheiden.


16.08.2010 17:49    |    Superungi

Wie sind wir auf unsere kleine privat Unterhaltung gekommen? Richtig, über den Vorschlag die Akkus an Tankstellen tauschen zu können.

Will man das tun muss der Akku in kurzer Zeit wechselbar sein. Das heisst mit deiner Aussage

Zitat:

Außerdem kann man große und schwere Teile einfacher sichern, so daß man nicht ohne brutale Gewalt und entsprechenden Aufwand die Batterien in 30s "ernten" kann.

wäre das nicht möglich.

 

Will man schnelle unkomplizierte Wechsel, kann man ihn also nur mechanisch (z.B. Schloss) und elektronisch (z.B. im Akku integrierte elektronische Stromflusssperre) oder mit einer Mischung aus beiden Diebstahlsicherung betreiben. Das führt dann aber automatisch zu hohen Diebstahlraten durch professionelle Banden, weil die i.d.R. gute Ausrüstung und Schulung haben.


16.08.2010 21:36    |    Manager2008

Es gibt auch effektive mechanische Sicherungen.

Ich glaube ja nicht, daß das so ein großes Problem ist.

Es gibt nämlich heute auch schon elektrische Fahrzeuge und die werden auch nicht alle über Nacht ihrer Batterien beraubt.

 

Nach deinem Argument müsste ja bei jedem Lkw in kürzester Zeit der Tank leer gesaugt werden.

Natürlich passiert das, aber wie gesagt, es bewegt sich alles im Rahmen.

Irgendwann kriegt man sie alle, denn der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.

 

Wir können uns darauf einigen, daß das Leben lebensgefährlich ist ;)


16.08.2010 21:56    |    Superungi

Jup!


17.08.2010 18:49    |    Manager2008

Wisst ihr, was ich nicht verstehe ?

Es macht z.b. Toyota mit dem Vollhybrid Werbung, weil der angeblich oder tatsächlich sparsamer ist als ein herkömmliches Auto mit Benzinmotor.

Wenn der Elektroantrieb sowieso nur ein Marketing-Gag ist, wie kann man dann bereits mit einem teilweisen Elektroantrieb Treibstoff sparen ?

Irgendwo muss doch eine Effizienz-Steigerung möglich sein, sonst müssten alle Hybridautos WESENTLICH MEHR VERBRAUCHEN, und nicht weniger ?

Sie haben ja auch aufgrund der zusätzlichen Technik wesentlich mehr Gewicht.

Also was ist jetzt richtig ?


17.08.2010 19:21    |    Superungi

Die Rückgewinnung der Bremmsengergie denke ich ist die wesentliche Effizienzsteigerung hierbei, weil diese beim Beschleunigen wieder verwendet werden kann. Die sehr effizienten modernen Motoren von Toyota und die SSA tragen auch einen kleinen Teil dazu bei. Ich halte im Stadtverkehr allerdings die Variante mit den Kondensatoren als Zwischenbuffer für effizienter, weil kostengünstiger, leichter und weniger giftig. In der Stadt wird ja oft verzögert und recht zeitnah wieder beschleunigt was einer Kondersatorspeicherung entgegenkommt.


17.08.2010 19:47    |    garrystar

@Manager

 

Warum gibts dann in jeder Wohnung und in jedem Haus, ja sogar in den meisten Zimmern MEHRERE Steckdosen ?

 

 

 

 

...weil das Tür eintreten und überwältigen der Hausbewohner sowie das aufhacken der verputzen Flächen wohl zu größeren Problemen führen kann ,als der sekunden dauernde Katt beim Aldi um die Ecke!!!

 

Nix verstanden,setzen 6!!!


18.08.2010 09:45    |    Manager2008

Zitat:

...weil das Tür eintreten und überwältigen der Hausbewohner sowie das aufhacken der verputzen Flächen wohl zu größeren Problemen führen kann ,als der sekunden dauernde Katt beim Aldi um die Ecke!!!

Nix verstanden,setzen 6!!!

@garrystar

Es gibt unten im Antwort-Feld "Komfort-Editor *BETA*" eine Funktion "Zitat".

Nix verstanden,setzen 6!!!

:p

 

Wie gesagt, ich glaube nicht, daß der "hohe Kupferpreis" das Problem ist.

Wenn Kupfer zu teuer wäre, würde sich nicht jeder so viele Steckdosen leisten können.

Gestohlen wurde immer und wird immer werden, 100%ige Sicherheit wirds nicht geben.

Alleine schon aus Kostengründen, das willst du auch nicht, denn zumindest Leute die was arbeiten, müssen das über die Steuern wieder finanzieren.

Da ist es billiger, die Polizei zu finanzieren.


18.08.2010 09:48    |    Manager2008

Zitat:

Die Rückgewinnung der Bremmsengergie denke ich ist die wesentliche Effizienzsteigerung hierbei, weil diese beim Beschleunigen wieder verwendet werden kann. Die sehr effizienten modernen Motoren von Toyota und die SSA tragen auch einen kleinen Teil dazu bei. Ich halte im Stadtverkehr allerdings die Variante mit den Kondensatoren als Zwischenbuffer für effizienter, weil kostengünstiger, leichter und weniger giftig. In der Stadt wird ja oft verzögert und recht zeitnah wieder beschleunigt was einer Kondersatorspeicherung entgegenkommt.

Und welches System wird z.b. beim Bluemotion von VW verwendet ?

Haben die auch einen kleinen Akku zur Brems-Energie-Rückgewinnung ?

Für die Rückgewinnung der Bremsenergie brauche ich doch keinen Hybrid.

Ist das am Ende alles nur ein Marketing-Gag ?

Kann ich mir gar nicht vorstellen, daß die Hersteller einen derartigen Aufwand mit ihren Hybrid-Fahrzeugen betreiben, wenn nicht der Elektro-Antrieb auch eine wesentlich höhere Effizienz hätte.


18.08.2010 12:29    |    tobistenzel

Zitat:

Und welches System wird z.b. beim Bluemotion von VW verwendet ?

Einfach eine intelligente Regelung der Lichtmaschine.

 

Zitat:

Haben die auch einen kleinen Akku zur Brems-Energie-Rückgewinnung ?

Nur den normalem Blei-Akku mit 12V. Die Energien, die da "zurückgewonnen" werden sind im Vergleich zu einem Vollhybridsystem sehr klein.

 

Zitat:

Für die Rückgewinnung der Bremsenergie brauche ich doch keinen Hybrid.

Das ist aber der Hauptvorteil davon. Mit der rückgewonnenen Energie, oder mit der bei Bedarf vom Motor erzeugten Energie kann man das bei wenig Leistungsanforderung elektrisch fahren und das bringt insgesamt eine Effizienzsteigerung.

 

Sowas geht bei dem Bluemotion nicht, da es keinen E-Motor und keinen Energiespeicher mit höherer Spannung gibt.


18.08.2010 13:01    |    Superungi

Zitat:

Sowas geht bei dem Bluemotion nicht, da es keinen E-Motor und keinen Energiespeicher mit höherer Spannung gibt.

Aber ein Kondensator könnte das doch?


18.08.2010 13:05    |    tobistenzel

Zitat:

Zitat:

Sowas bei dem Bluemotion nicht, da es keinen E-Motor und keinen Energiespeicher mit höherer Spannung gibt.

Aber ein Kondensator könnte das doch?

Klar, macht man bis auf ein paar Testfahrzeuge noch nicht.


18.08.2010 13:12    |    Superungi

Hohe Leistungsdichte und Spannung wäre damit ja möglich nur eine lange Speicherung nicht. Aber das ist im Stadtverkehr auch nicht nötig.

Ausserdem kann man die Dinger sehr kompakt bauen, wenn ich mir unserer Induktionsverdrehanlage mit 80kW Generator ansehen.

Der Aussenschwingkreis hat 4 Kondersatoren in Summe kleiner als die Prius Hauptbatterie sind.


08.09.2010 16:37    |    didididi

der strom für e autos dürfte nur von sonne oder wind sein sonst sehe ich keinen sinn.

eher das gegenteil ist dann der fall.

das ist der falsche weg da gibt es oder wird es geben bessere techniken.

die könnten auch schon lange auf der strasse sein )(((ohne öl und strom lobby )))


08.09.2010 18:22    |    Tim61

man könnte doch mit der gewonnenen Energie die Anzahl der elektrischen Verraucher erhöhen und dafür die gewonnene Energie in Akkus zwischenspeichern. Wie z.B. EPAS, Klimaanlage, sämtliche Pumpen, Ventile unter Wegfall der Nockenwelle, etc. Ist man aber schon dran...


13.09.2010 14:46    |    mazdada

Ich werde/würde mir bis auf weiteres gar kein Elektroauto kaufen.

Ich habe den Tesla auf der Nordschleife gefahren, super ohne Ende, auch wenn mir etwas die "Musik" fehlt. Nur: Was soll wer mit diesem Auto? In Urlaub geht nicht (und das will ich mit einem offenen Sportwagen), wegen der Ladezeiten. Als Pendler-/Stadtauto taugt er nicht: Es geht in den "Kofferraum" gerade mal ein Pilotenkoffer rein, Einkauf ist nicht.

Habe ich ein einkaufstaugliches E-Auto, muß ich rechnen: Ich kann mit einem 70er-Jahre-Stinker ohne Kat noch 200.000 bis 300.000 Kilometer fahren, ohne daß ich Umwelt und Rohstoffe so belaste, wie ein Öko-Auto allein bei der Produktion. Dann ist das Öko-Auto aber noch keinen Meter gefahren.

Die Öko-Bilanz der Batterieherstellellung und -entsorgung ist noch längst nicht geschrieben, außerdem muß ich Sorge haben, daß, sobald es viele E-Autos gibt, auf einmal eine Batterieentsorgungssonderergänzungssolidaritätsabgabe kommt, um das Wort "Steuer" zu vermeiden. Außerdem wird logischerweise (Angebot und Nachfrage) der Strom teurer. Wie sauber der im Einzelfall ist, weiß zumindest ich selbst nicht sicher.

Nein Danke!


13.09.2010 18:47    |    tobistenzel

Zitat:

Ich kann mit einem 70er-Jahre-Stinker ohne Kat noch 200.000 bis 300.000 Kilometer fahren, ohne daß ich Umwelt und Rohstoffe so belaste, wie ein Öko-Auto allein bei der Produktion.

Wo bekommt man denn solche Infos her? Das ist ja schon ziemlich extrem.


28.09.2010 16:36    |    benzi500SE

Null-Emissionsauto Leaf !? Energie aus umstrittenen Atomkraftwerken oder Braunkohlekraftwerken durch lange verlustreiche Versorgungsleitungen.

Erst wenn durch dezentrale, Klimaneutrale Versorgung und Speicherung dieser Energie gegeben sind, dann macht es Sinn ein solches Fahrzeug zu kaufen.


28.09.2010 17:45    |    Tim61

äh, verstehe ich das richtig? Du meinst ein E-Auto hat eine zentrale Energieversorgung, also mit Kabel in Steckdose?

 

Klar macht es erst Sinn wenn man dann auch Ökostrom tankt. Aber es macht auch ohne Ökostrom Sinn, anstatt so einen Stinker zu fahren.

 

Schaut die Masse der CO2 Emmisionen an die über 100000km hergestellt werden und die Unlogik liegt auf der Hand. Ein E-Mobil und auch heutige Fahrzeuge werden fast voll recycled und bei der Herstellung entsteht wesentlich weniger Dreck als beim Laufen lassen der genannten Stinker.


30.09.2010 12:07    |    viczena

Was keiner vorrrechnet: sogar wenn man ganz normalen (billigen) Strom nimmt, kostet er heute schon mehr als doppelt soviel wie vergleichbar viel Benzin, gleiche Motorleistung etc vorausgesetzt. Das Mehrgewicht für die Akkus ist dabei noch gar nicht mitgerechnet.

 

Wenn man den guten Öko-Strom aus den Windmühlen nimmt (für 40 cent/kWh) dann kostet eine Strom-Tankfüllung bereits fast 4-mal soviel wie Benzin. Und das, obwohl auf Benzin etwa 400% Steuer liegen. Ohne Steuern kostet ein Liter Normal nämlich nur 38 cent, der Rest geht in die Staatskasse.

 

Also alleine der "Sprit" eines Elektroautos kostet heute schon doppelt soviel wie für einen Benziner. Sobald E-Autos in grösserer Stückzahl laufen, und die Mineralöleinnahmen nicht mehr so gut fliessen, ist mit Sicherheit auch eine "Anpassung" der Stromsteuer fällig. Denn von irgendwas muss der Staat ja leben.

 

Und wo die neuen Kernkraftwerke herkommen sollen, die die geplanten 1 million zusätzlicher Elektroautos versorgen sollen, weiss auch keiner...


30.09.2010 15:19    |    didididi

richtig.

das ist der falsche weg!!

aber warum sollten diese irren in berlin genau hier richtig liegen?

wo sie doch nur mist produzieren


30.09.2010 17:53    |    Tim61

Mit einem Mittelklasseauto kannst du bei 6 Liter Benzin (60kwh) / 100 km ungefähr 1.7 km fahren.

Beim Mittelklasse-Elektroauto (16 kwh / 100 km) kommst du ca. 6 km weit.


01.10.2010 01:00    |    viczena

Na dann prüf das doch mal zum beispiel beim opel nach. aber bitte den gleichen motor. Zum Beispiel mit einem 80kW Motor. mit 16kwh kannst du gerade mal die klimaanlage betreiben...

 

und bist noch keinen meter gefahren.


01.10.2010 07:55    |    Tim61

ich hoffe du kennst den Unterschied zwischen Kw und Kwh.

 

Auch mit einem 80Kw Motor kannst du 16Kwh verbrauchen.

 

Ein Mittelklassefahrzeug verbraucht bei 100km/h halt 60Kwh anstatt 16Kwh. Eine Klimaanlage die 16000W in der Stunde verbraucht, wow, was ist denn das für ein Ding?


01.10.2010 08:57    |    viczena

In einer stunde verbraucht eine gute klimaanlage 16kWh. da ist die bordeelektronik noch gar nicht mitgerechnet. Zufrieden?

 

Mit einem Mittelklassewagen kosten mich 100 km Fahrt etwa 10 Euro. Mit 10 Euro bekomme ich 40 kWh. Damit kommt ein Elektro-Mittelklasseauto gerade mal halb so weit. Wenn es vergleichbare Motorleistung aufwenden muss. Und da sind die Verluste für Batterie, E-Motor und Ladung oder gar die Heizung noch gar nicht eingerechnet. Es sei denn, Elektrofahrer wollen im Winter frieren...


01.10.2010 19:33    |    Superungi

Zitat:

Na dann prüf das doch mal zum beispiel beim opel nach. aber bitte den gleichen motor. Zum Beispiel mit einem 80kW Motor. mit 16kwh kannst du gerade mal die klimaanlage betreiben...

und bist noch keinen meter gefahren.

Der Bildungsgrad ist teilweise erschreckend!

Hier ein kleines Beispiel für das was ich meine.

Zitat:

DeLonghi PAC L 26 AH (Klimaanlage)

Inverter-Klimagerät, Mobiles-Klimagerät, Monoblock-Klimagerät / Kühlart: Luftkühlung / Raumgröße in m³: 75 / maximale Kühlleistung: 2.350 Watt / maximale Heizleistung: 2.000 Watt / jährlicher Energieverbrauch Kühlen: 400 kWh / Energie-Effizienzklasse Kühlen: A / Stromverbrauch in Betrieb: 800 Watt

Ein Mittelklassewagen hat meines Wissens nach keine 75 m³ Raumgröße!

Geh mal schnell wieder zurück auf die Rütli-Schule und wiederhole die 8. Klasse!


01.10.2010 20:40    |    viczena

Der Bildungsgrad ist teilweise erschreckend! Ein Auto ist nicht mit einer isolierenden Ziegelwand umkleidet. Und besteht auch nicht aus Beton. Solltest du wissen.

 

Zitat aus:

http://www.spiegel.de/auto/werkstatt/0,1518,418173,00.html

 

"Bei sommerlichen 30 Grad führen eingeschaltete Klimaanlagen im Stadtverkehr zu einem Mehrverbrauch von 1,8 bis 3,7 Liter pro 100 Kilometer"

 

Rechne mal die kWHs aus...

 

Und dann: Geh mal schnell wieder zurück auf die Rütli-Schule und wiederhole die 8. Klasse!


02.10.2010 00:08    |    Tim61

komisch, ich habe eine Klima drin mit 5kW Leistungsaufnahme. Das wären also bei voller Pulle also 5kwh die in der Stunde verbraucht werden.

 

Jetzt frag ich mich nur, was ein Motor und dessen Verbrauch mit der maximal Leistung zu tun hat. Vergleichen kann man da wohl nur das was man reinsteckt und wieder hinten raus kriegt.

 

Und mein Citystromer verbraucht tatsächlich nur 16kwh bei 100km/h

 

Ich seh gerade bei meinem Beitrag bzgl Strom und km Leistung. Das bezieht sich alles auf 1kWh.

 

Vergleich des Nutzens von einer kwh Strom

Aktivitäten im Vergleich Nutzen von 1kwh

 

Heizen mit der Elektroheizung -> 10000 kwh 1.14 Stunden heizen

Heizen mit der Wärmepumpe (JAZ 3.0) -> 10000 kwh 3.42 Stunden heizen

Dusche nehmen (Elektroheizung 1.7 kwh) 0.6 mal duschen

Bad nehmen (Elektroheizung 4 kwh) 0.25 mal ein Bad nehmen

Mittelklasseauto (6 Liter Benzin (60 kwh) / 100 km) fahren 1.67 km Auto fahren

Mittelklasse-Elektroauto (16 kwh / 100 km) fahren 6.25 km Elektroauto fahren

Leichtbau- Elektroauto (8 kwh / 100 km) fahren 3.13 km Leichtbau-Elektroauto fahren

Elektrofahrrad (0.75 kwh / 100 km) fahren 133 km mit dem Elektrofahrrad fahren

Fernseher nutzen

(200 Watt) 5 Stunden fernsehen

Radio hören

(40 Watt) 25 Stunden Radio hören

Kühlschrank nutzen

(Stromverbrauch 200 kwh pro Jahr) 44 Stunden Lebensmittel kühlen

 

Quelle: http://www.umweltbewusst-heizen.de/.../Vergleich-strom-kwh.html?...


02.10.2010 02:28    |    viczena

Dein Citystromer hat einen 80kW Motor, der heutzutage üblich ist für normale fahrleistung?

 

Und 40kWH Batterie, damit man mehr als nur brötchenholen kann?

 

Der rest sind scheinkalkulationen ohne Aussagekraft für oder gegen irgendwas. Ich halte mich lieber an harte euros, wenn es um kosten und effizienz geht.

 

Was glaubst du würde ein benzin-Golf verbrauchen, den man total untermotorisiert mit einem 20KW motörchen fahren lassen würde?

 

Zumindest wäre er ein Verkerhrshinderniss erster güte. Man könnte ja auch noch den Tankinhalt auf 3 Liter begrenzen und den Einfüllstutzen Strohhalmdick machen. Man will ja gerne etwas Zeit brauchen, um nachzutanken.

 

Ja, dann hätte man das gute CityStromer gefühl gleich mit dabei: Schaff ich es noch nach Hause, oder bleibt der Wagen auf der nächsten Kreuzung stehen?


02.10.2010 05:38    |    motzendorfer

Servus!

Kann Viczena in allen Punkten nur Recht geben....

 

Achja - an alle E-Auto-Verfechter: Stellt mir doch einfach eine "Elektro" - S-Klasse hin, mit Vollausstattung, mit der ich (was beruflich bedingt öfters vorkommt) von jetzt auf gleich, manchmal auch Nachts überraschend von Wien nach München, dann weiter nach Stuttgart muß - und oft am Tage dann gleich wieder retour... - DANN überleg ich mir das mit dem Strom vllt. auch noch ;-))

Was aber eh totaler Schwachsinn ist, da ja der Strom auch irgendwo herkommen muß... aber das wurde ja auf den letzten 12 Seiten hier schon oft genug durchgekaut...

 

Schönen Tag noch...

 

P.S.: Es lebe Mercedes-Diesel...!!!!


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