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28.05.2010 17:39    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (711)    |   Stichworte: Elektroantrieb, Elektroauto, Leaf, MOTOR-TALK, Nissan, Umfrage

Zu welchem Preis würdest Du Dir ein Elektroauto kaufen?

Kürzlich gab Nissan die Preise für sein Null-Emissionsauto Leaf für die Länder innerhalb Europas bekannt, in denen der Kauf eines Elektroautos staatlich gefördert wird. (Siehe News: Elektroauto Nissan Leaf: Für unter 30.000 Euro durch die Gegend stromern ). "Der Verkauf beginnt dort, wo die Subventionen für Elektrofahrzeuge am größten sind", sagte Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl dazu. Der Stromer bleibt in diesen Ländern nämlich bei einem Preis unter 30.000 Euro – durchaus eine andere – für Otto Normalautofahrer leichter verdaulichere - Hausnummer als die bisherigen Preise für Elektrofahrzeuge. Der Nissan Leaf kann in besagten 4 Ländern ab Juli 2010 reserviert werden, ab Ende 2010 wird er ausgeliefert. Ob das Ganze sich dann zu einem ähnlichen Hype entwickelt wie in den USA in den vergangenen Tagen?

 

In den USA scheint die Ankündigung des Preises für den Nissan Leaf nämlich diese Tage den Anfang eines neuen Öko-Hypes zu manifestieren. Der Nissan Leaf wird dort, abzüglich des Steuerrabatts von 7.500 Dollar für schlappe 25.280 Dollar (umgerechnet ca. 18.7000 Euro) zu haben sein. Bestellt werden kann er bereits jetzt, verfügbar sein wird er ab Ende diesen Jahres. Wer in Kalifornien lebt, wird durch eine Prämie um weitere 5.000 Dollar beim Kaufpreis entlastet, wodurch der Nissan Leaf weniger kostet als Toyotas Hybridfahrzeug Prius (26.000 Dollar). Selbst Benziner der gleichen Fahrzeugklasse sind dann teils teurer als Nissans „Ökomobil“, denn allein ein durchschnittlich ausgestatteter VW Golf schlägt mit mehr zu Buche. Und dem Chevrolet Volt, der ebenfalls Ende des Jahres auf den Markt kommen soll und der mit seinem Preis von „deutlich unter 40.000 Dollar“ nach Abzug der Förderungen bisher als sicherer Kandidat für die Ingangsetzung einer massenwirksamen Öko-Revolution im Automobilbereich galt – und der zudem bereits seit 2 Jahren als „das“ Auto der elektroangetriebenen Zukunft gelobhudelt wurde – geht plötzlich der Saft aus – im übertragenden Sinne natürlich. Seitdem nämlich der Leaf vorbestellt werden kann, läuft die Website des japanischen Fahrzeugherstellers heiß. Die Vorbestellungen übertreffen alle Erwartungen. Allein in den ersten 3 Stunden wurden 2.700 Fahrzeuge vorbestellt. Das Ziel, bis Jahresende 25.000 Bestellungen zu haben, ist nach nur gut einer Woche bereits zur Hälfte erreicht. Mittlerweile sollen mehr als 12.000 Bestellungen eingegangen sein – knapp ein Viertel des Volumens, welches Nissan im ersten Jahr in Japan produzieren will.

 

Sinkt der Preis – steigt die Nachfrage. Das ist an sich ein absolut normaler Prozess in der freien Marktwirtschaft. Doch bei Elektroautos war der hohe Preis eigentlich bislang nur eines von vielen angeführten „Nachteilen“, die in den Raum geworfen wurden, wenn die Debatte um „Elektroautos – topp oder Flopp?“ ging. Vom schnöden „hässlich“, über „fehlende Infrastruktur“ und „unbrauchbar durch geringe Reichweite“ bis hin zu „der benötigte Strom kommt aus Atom-/Kohlekraftwerken und elektrisch angetrieben zu fahren ist deswegen genauso umweltschädigend“ ist die Liste der Gegenargumente lang. Der Nissan Leaf und die alle Erwartungen übertreffende Nachfrage nach ihm in den USA zeigen jedoch, dass der hohe Preis von Elektroautos ein höher zu gewichtendes Gegenargument zu sein scheint als bisher angenommen.

 

Nun sehen die aktuellen Planungen unserer deutschen Bundesregierung bisher keine staatlichen Fördermittel zur Subventionierung des Kaufes von Elektroautos vor, so dass mit einem derartigen Kampfpreis, wie aktuell in den USA, bei uns nicht zu rechnen sein wird, wenn der Leaf aller Voraussicht nach Ende 2011 auch in Deutschland auf den Markt kommt. Doch was wäre, wenn sich die Bundesregierung dazu entschließen würde, Elektroautos durch Kaufanreize wie etwa Zuschüsse zum Kaufpreis, Steuererleichterungen oder andere Arten von Fördermitteln zu subventionieren? Würdest Du Dir unter dieser Voraussetzung ein Elektrofahrzeug zulegen?


26.07.2010 23:49    |    Manager2008

Zitat:

oh je, jetzt ist es der böse Stadtmensch. Und nur weil dieser nachrechnet und der Meinung ist, dass das "höhere und billigere Niveau" auf dem Land nicht seinen Anforderungen entspricht?

oh je, jetzt ist es der böse Landmensch. Und nur weil dieser nachrechnet und der Meinung ist, dass das "niedrigere und teurere Niveau" in der Stadt nicht seinen Anforderungen entspricht?


27.07.2010 00:10    |    Tim61

ja, im Geldbeutel mag es für das Land stimmen. Kann man in der Stadt auf das Fahrzeug verzichten sieht es schon weniger lukrativ aus. Bei 230 Arbeitstagen mal 100km gefahren und das mit 50ct/km und schon reduziert sich das Gehalt um 11500€. Das ist monatlich mehr als sich mancher als Miete oder Hypothek leisten kann. Auf die Ausgabe verzichtet man in der Stadt. Vom Umwelt Aspekt ganz zu schweigen.

 

Jeder soll sich das leisten was er will, okay. Sich gegenseitig runter zu machen oder zu beneiden ist ziemlich daneben. Wenn man es sich leisten kann, dann bitte ohne Murren und ohne Unterstützung durch die Steuerzahler in Form einer Entfernungspauschale.

 

Ich finde die E-Karre gut, denn ich wohne auch auf dem Land und stelle meinen Strom selber her, bzw speise mehr ein, als ich verbrauche.


27.07.2010 02:16    |    nite_fly

Und genau deshalb richten oben genannte Firmen für Ihre Premium-Kunden Hotlines in good old Germany ein, weil eben das Know-How hier deutlich besser ist. Ich arbeite bei einer dieser Firmen, und kenne diese Mechanismen.... Der Kunde sagt: "Wenn ich nochmal einen von Eurer unfähigen Auslands-Hotline am Telefon habe, kündige ich meinen Vertrag!!"

Dann bekommt der eine "Geheimnummer" und ein Passwort. Da wird er dann mit deutschen Spezialisten verbunden....

 

Ach ja, und vonwegen Stadtmenschen sollte man das Autofahren verbieten:

Die Leute aus den Umlandgemeinden tragen zu den Infrastrukturmassnahmen in einer Stadt keinen müden Cent bei.

Aber die Städter, die das alles zahlen, sollen Ihr Auto abgeben, damit die Landeier problemlos in der Stadt parken können??? (am besten, wie sie es gewohnt sind: Mitten auf der Strasse, oder wo der Motor halt gerade ausgeht?)

Da fällt mir nur ein: In den meissten Städten existieren diese historischen Zollhäuschen ja noch. Vielleicht sollte man sie ja wieder aktivieren...

 

Gruß

Nite_Fly


27.07.2010 08:04    |    Tim61

es spricht keiner davon, dass man einem Stadtmenschen das Auto verbieten sollte. Das Auto in der Stadt zu nutzen sollte unattraktiv bleiben durch einen guten ÖNPV. Was er daraus macht, ist seine Sache.

 

Mir geht es darum, dass eine gewisse Flucht aufs Land existiert in der falschen Annahme, dass man dort Geld sparen kann. Dann wird ein dickes Auto gekauft und darüber gemeckert, dass die Entfernungspauschale immer weiter gestrichen wird. Jetzt wird als Alternative das E-Mobil angeboten. Und alle haben alleine Angst um ihren Boliden, der Ihnen eh nur die Haare vom Kopf frisst.

 

Das E-Mobil ist eine Lösung den Dreck, den es nun auch zwangsläufig herstellt zentral abzugreifen und zu entsorgen. Also für diesen Bereich ist ein Emobil nur noch durch ein erweiterten, besseren ÖNPV auf dem Land zu übertreffen. Aber wo kein Bedarf ist, kann so etwas nicht existieren. Und wer sich jetzt noch leisten kann, mit dem Boliden zur Arbeit zu fahren, so ist das sein alleiniges Problem. Also bitte keine Klagen.

 

Und das mit den Hotlines: Einmal hast du recht. Diese sind teils sehr schlecht belegt, ist aber tatsächlich ein Problem der Belegung. Die können teilweise quatschen, leider nicht mehr und das in schlechter ausländischen Sprache. Das gibt es auch hier in Deutschland. Auch herrschen da sehr viele Vorurteile. Wir haben momentan einen Professor zu Besuch. Der wird von allen, die ihn nicht kennen belächelt, teilweise beleidigend ignoriert, aber in seinem Beruf ist er absolute Spitze. Die Arroganz des Westens ist einfach nicht so schnell abbaubar wie es nötig wäre.


27.07.2010 22:21    |    Ente Erpel

@nite_flye

 

> Die Leute aus den Umlandgemeinden tragen zu den Infrastrukturmassnahmen in einer Stadt keinen müden Cent bei.

 

Das ist nicht richtig, in fast allen Gebieten zahlt das Umland kräftig für die Infrastruktur. Da die Grossstädte allein nicht mehr überlebensfähig sind. Bei uns liegt die sogenannte Kreisumlage (hier etwa ein 50km Radius) bei 32,5%, d.h. jeder dritte Euro fliesst in die hiesige Grossstadt. Teilweise findet man aber auch Umlagen von fast 50%. Das Umland hat dabei aber keinerlei Mitspracherecht bezüglich der Verwendung oder der Höhe der Abgabe.

 

Eigentlich bezahlt das Umland daher den Luxus der Grossstädte und nicht umgekehrt. (Stadtstaaten ausgenommen)

 

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Kreisumlage.html


28.07.2010 08:13    |    Manager2008

Zitat:

ja, im Geldbeutel mag es für das Land stimmen. Kann man in der Stadt auf das Fahrzeug verzichten sieht es schon weniger lukrativ aus.

Genau das ist doch das Problem.

Gerade die Stadtmenschen halten doch völlig unnötig am völlig unnötigen Auto fest.

Gibt es was dekadenteres als einen Stadtmenschen, der die U-Bahn vor der Haustür hat, und der meint, daß er unbedingt einen Drecks-Suff braucht ?

 

Zitat:

Da fällt mir nur ein: In den meissten Städten existieren diese historischen Zollhäuschen ja noch. Vielleicht sollte man sie ja wieder aktivieren...

Bin ich auch der Meinung, und zwar in BEIDE Richtungen !

Denn wir wissen ja wies lauft.

Der bei weitem größte Anteil (ca. 90%) am Verkehr in der Stadt kommt natürlich von den Stadtmenschen.

Und natürlich ist das erste was sie machen, sofort nach der Arbeit raus aus der Stadt, weil sie es nicht aushalten in der Wohnung und in der Stadt.

Das ist dann plötzlich gar nicht mehr so lustig, wenn man nicht mehr raus kann aus der Stadt, ohne zur Kasse gebeten zu werden.

Ist immer nur lustig, wenn die anderen zahlen, wenn man einen Sündenbock hat, damit man selbst nicht nachdenken muss.


28.07.2010 17:03    |    Superungi

OK und was hat das mit dem eigentlichen Thema zu tun?


30.07.2010 10:26    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

Öko Sportwagen--> ein Trend mit Zukunft oder ein Flop.??

 

[...] die Diskussion um Elektroautos lief grad erst hier:

 

*Link, Motortalk*

[...]

 

Artikel lesen ...


30.07.2010 14:11    |    Tim61

äh Manager, in welcher Stadt lebst du? Ich kenne Leute die haben ihre Stadt Jahre lang nicht verlassen, weil es dort alles gibt.


30.07.2010 23:03    |    Manager2008

Ich lebe in keiner Stadt.


31.07.2010 10:08    |    joe-eis

Zitat:

, denn ich wohne auch auf dem Land und stelle meinen Strom selber her, bzw speise mehr ein, als ich verbrauche.

Mal böse, aber nicht falsch karikatiert:

 

Fotovoltaik-Anlage oder Windernergie? Trifft ersteres zu, dann bist'e irgendwie ein Umweltsünder und lebst auf Kosten der Allgemeinheit, welche diese Technologie finanzieren.


31.07.2010 11:09    |    Manager2008

Natürlich sind war alle Umweltsünder und leben alle auf Kosten der Allgemeinheit.

Oder auch nicht.

Je nachdem, aus welcher Richtung man es betrachtet.

Dieses scheinheilige Getue ist wirklich sehr unanständig.

 

Anständige Menschen sollten sich fragen, was sie selbst beitragen können, anstatt nur zu schauen, wie sie alles auf die anderen abschieben können und wie sie immer den anderen den schwarzen Peter zuschieben können.

Z.b. obs wirklich notwendig ist, in der Stadt einen Drecks-Suff fahren zu müssen.

Oder ob man in der Stadt überhaupt ein Auto braucht, weil man ja die Stadt sowieso nie verlassen muss, weil man sowieso alles hat, was man braucht.

Und dabei sollten die Stadtmenschen auch überlegen, was passieren würde, wenn wir alle Landbewohner zwangsweise in die Stadt umsiedeln würden ? Wer würde dann die Nahrunsmittel produzieren ?

Oder denken wir an vitale Bedürfnisse wie das Essen nicht mehr, weil wir schon vergessen haben, was Hunger ist oder in unserem ganzen Leben den Hunger noch nie kennen gelernt haben ?

Oder deklariert man dann einfach alles zu Stadt und man kann dann wieder das Gehirn ausschalten, weil dann ist ja alles gut ?

 

Das sind sinnvolle Fragen, die man sich stellen sollte.

Vielleicht kommt man dann weg von radikalen, nicht umsetzbaren Lösungen zu pragmatischen Antworten, die uns wirklich weiter bringen und die allen Menschen ein Leben in Würde und Anstand ermöglichen.


31.07.2010 21:13    |    Heidi52

...also ich kann mir gut vorstellen, dass ich mir eins kaufe, ich hab eine Photovoltaikanlage am Dach :)


31.07.2010 22:26    |    Tim61

Hi Joe,

 

ich gehöre sogar zu den bösen Leuten die diese Dinger mit herstellen. Erkläre mir, warum ich Umweltsünder bin? Fang nicht mit Gift oder so an. Das Zeug kommt nicht in den Umlauf, das jemand geschädigt wird und wird zu 100% recycelt.

 

Und lieber Manager, es kommt Frust auf, wenn man vor sich im Stau einen Boliden mit 5L Hubraum hat, der einem die Bude vollstinkt, der einen eben mit 160km/h gnadenlos über die Bahn gejagt hat, wild lichthupend und Stinkefinder zeigend als er dann an einem vorbeizog, ich auf dem Weg über die Mittellinie um mich zwischen zwei LKWs zu klemmen weil man mit den Nerven am Ende ist. Also mich macht es besorgt, wenn ich im Innenspiegel nicht den Kühlergrill des Hinternmannes sehe, oder bei den SUVs nicht mehr die Windschutzscheibe, weil sein Kühlergrill den ganzen Blick versperrt. Wenn ich dann bedenke, das er vom vorhandenen Restöl ganze 80% des von uns gemeinsam verbrauchten Öls in die Winde bläst, krieg ich Zweifel am ganzen Geschehen.


31.07.2010 23:23    |    Manager2008

Das ist genau das Problem.

Manche Leute sehen leider nicht, daß es ebenso "auf Kosten von anderen leben" bedeutet, wenn man unnötig die begrenzten Ressourcen verschwendet.

Ich habe immer sparsame Autos gehabt, brauche keine Dreckschleuder, die 20 Liter auf 100 km verheizt, nur um mich wichtig zu fühlen.


31.07.2010 23:39    |    Tim61

Nun, dir mag es aufstoßen wenn du auf anderer Leuts Kosten lebst. Andere betrachten das eher als Sport und freuen sich über die Blöden die Ihnen ein sorgenfreies oder lustiges Leben ermöglichen.

 

Darum bin ich für 5€ der Liter Sprit und gegen die Pendlerpauschale, damit ist der größte Anteil dieser Schmarotzer schonmal weg von der Bahn. Lieber gebe ich meine Steuern für wirklich sozial notwendige Dinge meiner Mitmenschen aus. Wenn ich bedenke wieviel Hartz4 Empfänger ich kenne, die "Vaters" 5er BMW oder E300 fahren.....


01.08.2010 00:06    |    Ente Erpel

@Tim61

 

1.) Warum sind Solarzellen Umweltverschmutzer erster Güte? Weil jedes Watt was subventioniert wird, konventionell (bei uns durch französiche Atomkraftwerke und Heizkraftwerke in NRW) vorgehalten werden muss. Und das nur falls die Sonne nicht scheint und so deren Wirkungsgrad verschlechter. So das noch mehr Schmutz entsteht. Aber alle Energiesparmassnahmen der letzten Zeit von Glühlampe bis Downsizing führen in der Regel zu einem Mehrverbrauch an anderer Stelle. Also bist Du damit nicht allein, aber der Einzige der dafür auch noch Subventioniert wird und damit zB. auch den von Dir erwähnten HarzVI Empfängern, Rentner ... das Geld wegnimmt, hier kommt jetzt das Schm.... Wort zum Einsatz was Du so gerne gebrauchst.

 

2.) HarzVI und Daimler = urbane Legende, und ja die Leute haben auch Eltern. Die vielleicht sogar einen Arbeitsplatz hatten, der nicht mit HarzIV aufgestockt werden musste.

 

http://www.community-halle.de/index.php?...

 

....boomen Tarife und Löhne nicht überall, so etwa bei einem viel gepriesenen Solarzellenhersteller, der gute Leute oft schlecht bezahlt.....


01.08.2010 00:29    |    Tim61

ist doch schön. Wenn die Sonne es nicht schafft und der Wind auch nicht, greifen wir zum Ersatz. Völlig in Ordnung. Dass Sonne und Wind nicht ständig auf gleichem Niveau vorhanden sind, ist wohl logisch. Aso ich finde es in Ordnung, dass ich und viele Solarkollegen ein oder mehrere Kraftwerke ersetzen. Und jetzt komm bitte nicht mit Arbeitsplätzen.

 

Hartz IV und Daimler? Ich kenne ohne viel nachzudenken 5 Leute in der Nachbarschaft. Der Daimler wurde komischerweise erst bei Arbeitslosigkeit auf den Vater umgeschrieben. Nanu? Sind allerdings nicht nur Daimler, sondern auch Motorräder neben dem Auto etc.


01.08.2010 00:40    |    six7eight

Erst mal ist es schön, wenn jeder so Mobil ist, um schnell und bequem von A nach B zu kommen, wann er will.

Nur wir, oder unsere Kinder zahlen einen hohen Preis, jetzt und in der Zukunft.

In der Mobilität sehe ich jedoch großen Spielraum, gerade in den öffentlichen Verkehrssystemen wie z.B. in den Städten und ihrer Umgebung.

Mit intelligenten Verknüpfungen, auch in den ländlichen Raum, wird in der Zukunft das eigene Auto für jeden in den Hintergrund treten müssen.

Das alles wird aber wohl nur in den reichen Industrieländern möglich werden.

Jedenfalls bin ich dafür so schnell wie Möglich weg von Fossilen Brennstoffen zu kommen.

So jedenfalls meine Hoffnung:rolleyes:


01.08.2010 19:25    |    Superungi

Vor allem sollten die vorhanden Kfz´s sinnvoller ausgelastet werden. Ich sitze in einen Büro an der B27 und sehe bis auf Mütter mit Kindern, nur Autos mit einer Person, sowas ist besonders bei den schweren Großen eine echte Verschwendung. Ich weiss allerdings das in der heutigen Zeit mit flexiblen Arbeitszeitmodellen es schwierig ist funktionierende Fahrgemeinschaften zu bilden. Hier sollten auch die Arbeitgeber etwas tun.


01.08.2010 22:37    |    Ewald99

>Jedenfalls bin ich dafür so schnell wie Möglich weg von Fossilen Brennstoffen zu kommen.

So jedenfalls meine Hoffnung<

 

Hallo

Die Kurzstrecken fahre ich mit dem Fahrrad , also zum Einkaufen , Badesee usw.

Ist auch sehr gut für die Gesundheit , Kreislauf usw.

 

Leider haut es mit den Radwegen nicht so hin , es gibt zu wenig und die werden häufig als Parkplatz Ladezone benutzt .

 

Gruß


06.08.2010 09:05    |    achim106

Ich sehe durch die Elektrovariante ein neues Müllproblem (SONDERMÜLL), ausserdem möchte ich nicht wissen wie oft der Akkupack in einem Autoleben gewechselt werden muss.

Und wo ist Strom heute schon wirklich sauber, hm, Kohle ?? Atom ?? neeeee, nicht wirklich


06.08.2010 17:54    |    Ewald99

Hallo

 

Unter vorgehaltener Hand , sage ich auch .

Der zusätzlich erforderliche Strom wird hauptsächlich aus Erdöl und Kohle hergestellt Atomkraftwerke sind auch möglich .

 

Da muss noch etwas gemacht werden .

Vielleicht Strom in der Wüste herstellen durch Wärme / Wärmepumpen .

 

Und wo stellt man die zusätzlichen Autos hin ?

Es gibt ja jetzt schon keinen Parkplatz in der Stadt .

 

Ich bin für Fahrräder .

 

Gruß


06.08.2010 18:53    |    Manager2008

Ich glaube, eine sinnvolle Frage ist nicht "entweder oder".

Sondern eine sinvolle Frage wäre, inwiefern und in welchen Bereichen die verschiedenen Technologien einsetzbar sind.


14.08.2010 04:36    |    KlausH1959

Ökobilanz hin oder Ökobilanz her, auch die Betreiber von Windkraftanlagen können, alles eingerechnet von der Herstellung, Transport, Aufbau usw, keine besonders gute Herzeigen.

 

Ich finde, das das Elektroauto ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Eventuell werden sich Autokonzerne wie VW ja auch mal an der Produktion von Elektrizität beteiligen.

 

Genug Solarflächen haben sie ja auf und an den Fabriken, Verwaltungsgebäuden, Autohäuseren.

 

Ich selber würde ein Elektroauto einsetzen für meine tägliche Arbeit.

Nachts Zeitungen zustellen, tagsüber Briefe austragen und alles was so in den Briefkasten flattert.

 

Eine recht einfache Ausführung würde da reichen. Platz für 2 Personen,

rückenfreundlicher Aus-und Einstieg, große Ablagen vorne, Rückbank oder Ladefläche hinten. Gute Beleuchtung, kleine Heizung für den Winter und freie Scheiben. Reichweite bis 100KM reicht aus.

 

Da ich fast nur Stopp und Go fahre, wäre eine Energierückgewinnung durch das Bremsen optimiert.

Verschleiß an Kupplung gleich Null.

 

Bin mir sicher, wenn der Preis stimmt, würden sich viele Kollegen/innen für eine solche Lösung entscheiden.

 

Mit Werbung auf den Fahrzeugen könnten die Hersteller sogar den Kaufpreis weiter drücken.

 

Als Anwender bieten sich hier sicher noch viele Berufszweige an. ( Sozialstationen, Altenpflege, Einkaufsdienste, Postzustellung usw. )

 

Für die Kommunen wäre es eine Entlastung der innerörtlichen Luft, und Lärmbelastung.

 

Die Energie könnte Verbrauchsnah hergestellt werden. Solar, Wind, Wasser.

 

Der Durchbruch hängt also von mehreren Faktoren ab. Nicht nur vom Preis.

 

Gruß, Klaus


14.08.2010 10:53    |    schlawiner2430

Für mich ist einer der Gründe kein E.Mobil zu fahren die zu geringe Reichweite. auch die Entsorgung der defekten Batterien macht mir Sorgen. Dazu kommt , das heute der Strom noch überwiegend in Kohlekraftwerken hergestellt wird und sich dadurch die Öko-Bilanz eines E.Mobils schlechter darstellt als ein moderner Diesel.


14.08.2010 23:48    |    garrystar

würde gerne mal die Gesichter der Ölmultis sehen...wenn es denn zum besagten Boom kommen sollte.Endlich tut sich mal was gegen diese unterdrückende Riege!!!

 

Wenns dann mal Elektrotransporter gibt mit 800km Reichweite und 10 min Aufladezeit,wird natürlich einer gekauft.

 

Strom ist schon der richtige Weg,jetzt muss man nur noch einen Weg finden Ihn emissionsfrei herzustellen.

 

Warum bauen die eigentlich diese Aufladestationen???Völlig unlogisch in unserer schnelllebigen Zeit...da gab es mal eine Innovative Idee,an die Tanke(oder Stromstation) ran,genormte Kraftzelle austauschen,zahlen,weiterfahren.

Nur so wird sich das durchsetzen!!!!!!:eek:


15.08.2010 04:54    |    nite_fly

Sofern die heute üblichen Batterien dem Recycling zugeführt werden, lassen diese sich auch zu nahezu 100% recyclen!

Bei Blei-Akkus ist das Pillepalle. Bei anderen stecken da so teure Rohstoffe drin, die zwar recyclebar sind, aber von dem Volk einfach oft einfach in den Restmüll geworfen werden...

 

Doch, was wir brauchen, sind revolutionäre Ansätze, denn das, was wir bisher nutzen, ist jahrzehnte alt, und beruht alles auf dem Chemischen Spannungsgefälle, wobei da halt immer höherwertige Substanzen zum Einsatz kommen.

Und solange da keine großtechnisch nutzbare Lösungen verfügbar sind, solange wird's auch nix mit dem Elektro-Auto.

Der Proll in der Nachbarschaft denkt nur bis zu seiner Steckdose. Und solange der nicht monetär dazu gezwungen wird, umzudenken, solange können wir diskutieren, bis wir uns die Finger wundgeschrieben haben.

Wenn der genannte Proll aber an der Tanke für seinen V8 plötzlich das Doppelte bezahlen muss, dann ist die Botschaft, daß diese Art von Energie nicht unbegrenzt verfügbar ist, auch bei ihm angekommen...

Daß wir die restlichen vorhandenen Kohlenwasserstoffe-Vorkommen heute einfach so im Auto verbrennen, ist eh ein Unding, denn wer sich mal Gedanken darüber gemacht hat, was ohne diese heute so alles nicht nicht mehr möglich wäre, käme ins Grübeln...

 

Gruß

Nite_Fly


15.08.2010 07:34    |    Manager2008

Das Problem ist, daß man für einen V8 an der Tanke bereits das dreifache zahlt.

Und es gibt noch immer Leute, denen das anscheinend nichts ausmacht.

Ein guter Ansatz wäre die Nova wie bei uns in Österreich, die sollte man EU-weit einführen.

Denn das ist der eigentliche Sinn der EU, um sinnvolle Maßnahmen in größeren Umfang einsetzen zu können, damit es auch merkbare Auswirkungen hat.

Die bewegt sich von 3% beim Polo Blue Motion bis zum maximalen Wert von 14% beim Touareg V8 TDI 4MOTION.

Leider hat sich da die Lobby wieder mal durchgesetzt, denn ich verstehe nicht, warum man bei der Nova nicht unbegrenzt nach oben gehen kann, entsprechend dem Verbrauch.


15.08.2010 08:24    |    Superungi

@ garrystar

 

Dazu müssten die Akkus nur noch soviel Kosten wie eine Tankfüllung heute, aber bei Preisen von 10.000 bis 20.000 € für die Dinger muss jede Tankstelle oder Akkuwechselstation zu Fort Knox ausgebaut werden, bedenkt man wieviele Autos durchschnittlich pro Tag an einer Tankstelle tanken.

 

@ nite_fly nite_fly

Zitat:

Daß wir die restlichen vorhandenen Kohlenwasserstoffe-Vorkommen heute einfach so im Auto verbrennen, ist eh ein Unding, denn wer sich mal Gedanken darüber gemacht hat, was ohne diese heute so alles nicht nicht mehr möglich wäre, käme ins Grübeln...

SEHR RICHTIG! Aber das sehen viele hier im Forum und in der Öllobby nicht so, weil man ja aus vielen anderen Dingen auch Öl herstellen kann, z.B. Kohle, Algen, Verpackungsmüll, Schiefersand, Ölsand (wird heute schon gefordert und lohnt sich ab ~ 70 €/Barrel). Alles eine Frage des Preises sagt man da. Also wird wie immer auf den technischen Fortschritt vertraut, der wird uns schon retten.


15.08.2010 10:18    |    schlawiner2430

An garrystar,

Die genormte Austauschzelle wäre der Durchbruch. Das Austauschen würde nicht viel länger dauern als das Tanken bisher. Nur so könnte die Elektrotechnik einen Schub bekommen. Das einzige verbleibende Problem bleibt. Wo wird der Strom produziert? Sollte er in einem herkömmlichen Kohlekraftwerk hergestellt werden, ist der CO2 Ausstoss höher als bei einem modernem Diesel. Erst wenn der Strom überwiegend aus regenaritiven Quellen stammt, macht es Sinn. Ein Anfang ist schon der genormte Ladestecker.

Man bräuchte nur noch an eine "Tankstelle" fahren, und seinen Batterieblock austauschen.


15.08.2010 10:51    |    garrystar

@superungi

 

...nun,sicher wird auch hier der Staat seinen Anteil haben wollen,wird sich zeigen was ein Austausch dann kostet.

Das "sichern" der Ware dürfte wohl kein Problem sein.Und wenn es immernoch den Tankwart gibt,wird wenigstens keiner arbeitslos und das Bier von der Tanke sollte doch auch bleiben,oder?:rolleyes:

 

@all

Aber wie gesagt...NUR so wird das Elektroautu MASSENTAUGLICH!!!

Stellt euch nur mal vor in einer Plattenbauwohnsiedlung kauft jeder 3 ein Elektroauto...entweder wird dann um die Ladestation gerungen,es stehen 200 Ladesäulen vorm Haus oder es liegen 200 Verlängerungskabel im Hausflur!!!:)

Also...Schwachsinn...das Konzept ist nicht zuende gedacht.

Somit wird es das E Auto nur als Zweitwagen für die Garage schaffen...also NICHT Massentauglich.

Ebenso ungeklärt bleiben die vielen vielen Transporter,Busse und LKW...wann werden die elektrifiziert???

Und eine Spedition mit 8h Ladezyklen...kann den Laden gleich zu machen.


15.08.2010 11:02    |    garrystar

@ nite_fly nite_fly

 

eine Frage des Preises sagt man...das ist gut,kann mich noch errinnern an unsere Politiker...hoher Ölpreis und groß rumposaunt"Wir müssen uns unabhängiger vom Öl machen"...und?Was ist passiert?In den 40gern wurde Benzin und Fette,Öle und Schmierstoffe in Leuna aus Kohle hergestellt,ein Deutsches Verfahren...nun kannst Du dreimal raten wer die Patende WEGGESCHLOSSEN hat!!!...und die Anlagen in Deutschland demontieren lies...die "Seven Sisters",unser aller Übel!!!

 

In Südafrika laufen übrigens zwei Großanlagen nach diesem Prinzip,SASOL produziert aus Kohle 200000 und 800000 Barrel pro Tag!!!

Und Kohle hätten wir ja genug...aber?????


15.08.2010 12:00    |    Manager2008

Nichts ist unbegrenzt, auch Kohle nicht.

Nur die Sonne ist hinreichend.


15.08.2010 15:06    |    garrystar

@Manager

 

nun,dein Name ist wohl nicht Programm!!!

 

Es wäre auf jedenfall eine agressive Konkurenz zu den Ölmultis...und würde uns im Falle einer Ölkrise,die es ja nun schon öfter gab,unabhängiger und das tanken bezahlbar machen.


15.08.2010 17:46    |    Manager2008

Wieso nicht ?

Management heißt doch nicht zwangsläufig, komplett daneben zu sein und nichts von der Realität mitzubekommen ;)


15.08.2010 18:00    |    Superungi

@ garrystar

 

Das mit den Wechselakkus ist sicherlich ein interessanter Ansatz, um das Reichweitenproblem jetziger Energiespeicher zu loesen, wird sich aber praktisch kaum umsetzen lassen. Stell dir vor was das bedeutet, Vervielfachung der benötigten Akkus, soviel LiIo gibts garnicht. Ausserdem muss jemand fuer die vielen teuren Akkus (be)zahlen obwohl immer nur ein drittel im Gebrauch ist. Wer glaubst du wird das sein und wieviel glaubst du kostet das? Strom wird dann natürlich sehr teuer und das betrifft dann nicht nur die Mobilität!


15.08.2010 19:03    |    garrystar

Der Strom wird wohl auch so recht teuer,wenn dann alle E Auto fahren.Das wird dann der bittere Beigeschmack sein.

Und sollte man auf die gloreiche Idee kommen Haushaltsstrom und Autostrom trennen zu wollen,freue ich mich schon auf die vielen Verletzten...die sich den günstigen Strom durch Piraterie abzapfen wollen und sich die Stecker modifizieren.

 

Für die Akkus müsste es sicherlich weiterhin einen Betreiber geben...sagen wir,es bleibt die Tanke des Vertrauens.

Die würden die Akkus anschaffen und gegen Gebühr,geladen vermieten...die Rückgabe müsste dann wohl ähnlich wie mit dem Pfandsystem laufen...da müsste man nochmal drüber nachdenken:):confused:


15.08.2010 19:06    |    garrystar

...die Ladesäulenvariante bleibt unakzeptabel,würde sie wohl fast nur bei Hausbesitzern stehen und öffenlich kenne ich noch keine in meiner Gegend.Ein Häusle hab ich auch noch nicht!!!

Somit kann ich mir auch KEINEN Nissan Leaf bestellen...wie dumm...für den Hersteller!!!


15.08.2010 19:43    |    Superungi

Ok und sagen wir mal Tanke A kauft gute Marken Akkus Tanke B billigen Dreck. A muss aber die von B auch annehmen und sieht die eigenen nie wieder. Merkst du was? Was bei Europaletten schon oft nicht gut funktioniert soll bei teuren Akkus klappen? Ich seh schon findige Geschäftemacher bei der Arbeit!


Deine Antwort auf "Bringt ein akzeptabler Preis den Durchbruch für Elektroautos?"