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MonaLisas Blog

22.08.2014 03:48    |    MonaLisa_22    |    Kommentare (94)    |   Stichworte: 5 (1K1/2/3), Aufbereitung, Aufbereitungsbericht, Golf, Kratzer, Mona Lisa, MonaLisa_22, Vandalismus, Vandalismusschaden, VW

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Hallo zusammen,

 

nach einer sehr langen Schreibpause, möchte ich Euch heute ein kleines Kerlchen vorstellen, das meiner neuen Nachbarin gehört.

Als ich vor ein paar Monaten umgezogen bin, kannte ich zu Anfang, logischerweise, meine neuen Nachbarn nicht. Draußen wurde es langsam warm, die Aufbereitungssaison näherte sich mit großen Schritten und ich fing an, mir fieberhaft zu überlegen, wie ich meine neuen Nachbarn zu Freunden einer brummenden Poliermaschine mache...

 

Irgendwann postete ich in unserer Whats App-Gruppe der Fahrzeugpflegefetischisten, dass ich umgezogen bin und eine neue Adresse habe. Die erste Antwort, die ich auf meine Meldung bekam, war: "Hast du die Nachbarn schon im Sack?". Nun ja - eine der wichtigsten, unbeschrieben Regeln jedes Hobbyaufbereiters lautet: "Du musst die Nachbarn im Sack haben und zwar so schnell, wie dies nur möglich ist!".

Ich streckte vorsichtig meine Fühler Richtung der Fahrzeuge meiner Nachbarn, zeigte ihnen meinen Blog bei MT, bot eine, selbstverständlich kostenlose, Aufbereitung an... Eine aggressive Offensive, d.h. mit einer Poliermaschine im Gebiss über den Zaun zu klettern hob ich mir für später auf - ich wollte ja zuerst auf die sanfte Art. :cool:

 

Das Interesse meiner Nachbarn an dem eigenen glänzenden Fahrzeug hielt sich leider in Grenzen *heul*. Heute weiß ich auch warum - sie hätten sich so etwas wohl gewünscht, nur wollten sie unsere Freundschaft nicht ausnutzen. Ich habe diesen Faktor völlig außer Acht gelassen, eigentlich die wichtigste Ursache der anfänglichen Zurückhaltung meiner Nachbarn... - kein normaler Mensch kann sich vorstellen, dass mir Spaß macht, 30 Stunden lang an einem Auto zu "putzen"! :p

 

Die Lage war ernst...

 

Die Rettung kam unerwartet, in Person eines Familienmitglieds fortgeschrittenen Alters. Im Prinzip eine sehr nette, agile Dame mit kaum Abnutzungsspuren, mit einem auf unerklärliche Weise erworbenen Führerschein - zumindest für mich ist es nicht ganz vorstellbar, wie man mit diesem Verhalten im Straßenverkehr 60 Jahre lang auf legale Weise Auto fahren kann... Das Talent alles zu rammen, was nicht schnell genug aus dem Weg rollt, streckt sich bei der besagten Person auch auf die Rasenmäher, Heckenschere und Staubsauger aus, im Prinzip alles, was einen Motor besitzt, noch so kleinen.

 

Zu dem Zeitpunkt kannte ich meine Nachbarin schon besser; ein herzenslieber, ehrlicher Mensch mit einer genialen Tochter, dem sozialsten Teenager im ganzen Universum und einem Mann, der ganz tief in der Seele eine freilaufende Gazelle ist... Menschen, die sich nicht beschweren würden, auch wenn ich mitten in der Nacht unter deren Schlafzimmerfenstern polieren würde. Ein Traum von Nachbarn! (Wie übrigens auch ALLE meine neuen Nachbarn!) Mein Bedürfnis für sie was Nettes zu tun, verstärkte sich - erreichte fast die Schmerzgrenze.

 

Und dann passierte es endlich! Meine Nachbarin schrieb mich eines Tages per Whats App an und fragte mich, ob ich mir einen, ca. 12 cm langen, hässlichen Kratzer an der Tür ihres heißgeliebten VW`s anschauen könnte. Der Kratzer entstand durch ein Wunder, ganz zufällig, während das besagte Familienmitglied ein Stück Rasen neben dem VW gemäht hatte. Auf frischer Tat ertappt, beim Versuch den Kratzer mit einem Edding auszubessern, bestritt das Familienmitglied seine Täterschaft bei diesem schrecklichen Akt des Vandalismus. Um dies zu beweisen fuhr die Dame ihren Rasenmäher zu zweiten Mal an das Auto dicht heran, haute einen zweiten Kratzer rein, ca. 5 cm oberhalb des ersten und zeigte ihn triumphierend meiner, sich noch im Schockzustand befindenden, Nachbarin. Der Kratzer Nr. 2 beweise, dass der Kratzer Nr. 1 nicht von ihrem Rasenmäher stamme. Der Fakt, dass der Griff des Rasenmähers verstellbar ist, beweise hier rein gar nichts und die Versuche der Ausbesserung mit dem Edding wären rein freundschaftlicher Natur...

 

Kratzer Nr. 1Kratzer Nr. 1Kratzer Nr. 2Kratzer Nr. 2Der Kratzer war tief, ging bis auf die Grundierung. Noch ein paar Tage zuvor hätte ich gesagt, dass es sich hier um einen Fall für den Lackierer handelt. Wie der Zufall so will, wurde in der gleichen Zeit dem Fahrzeug des Users Friedel ein sehr übler Vandalismusschaden zugefügt. Friedel erstellte einen Thread im Fahrzeugpflege-Unterforum und fragte nach Möglichkeiten der selbstständigen Beseitigung des Schadens. Zu Wort meldete sich User Thorsten 1967 und stellte seine geniale und einfache Reparatur-Methode vor. (Die Thorsten-Methode wird unten genauer beschrieben.)

Nun - ich entschied mich zu versuchen den üblen Kratzer zu beseitigen. Würde dies nicht funktionieren, müsste meine Nachbarin so oder so zum Lackierer - einen Versuch war die ganze Sache wert! Dass ich vorhatte den kompletten Wagen natürlich nebenbei auch aufzubereiten, verschwieg ich zuerst...

 

Zuerst ein paar Fakten:

Das Fahrzeug: VW Golf GTI
Farbe: Black Magic Perleffekt
Baujahr: 2006
Kilometer: 92 000

 

Verwendete Produkte:

Wäsche, Abkleben, Kneten: Waschknochen, Sonax Glanz Shampoo, Koch Chemie Insect Dirt Remover, 1:10 Finish Kare - 817 Sparkle Plenty Wheel Cleaner & Degreaser, Chemical Guys green CLEAN, 1:3 ValetPRO Bilberry Safe Wheelcleaner, ValetPRO Dragons Breath Flugrostentferner, HPX Klebeband, ValetPRO Yellow Medium bar Reinigungsknete, 1:30 Optimum no Rinse als Gleitmittel

Motorraum: 1:4 Meguiars Hyper Dressing

Innenraum:Koch Chemie Plast Star (silikonhaltig) für die Dichtungen, Auto Finesse Spritz, 1:10 Chemical Guys green Clean, Surf City Garage Dash away

Leder: Colourlock Lederreiniger stark, Colourlock Leder Protector Pflegemilch, Colourlock Leder Reinigungsbürste

Lack: Menzerna 400, Menzerna 2000, Menzerna 4000, Meguiars Ultimate Compound, Chemical Guys V32, orangene und gelbe Rotweiss-Pads, orangene und gelbe Lake Country Pads, gelbe und weiße Menzerna-Pads, Flex Polishflex PE 14-2 150, 3 M Stützteller, DODO JUICE Tall Boy Mount 70mm Stützteller

Scheiben: 1:10 Meguiars Glass Cleaner Concentrate

Kunststoffe außen, Dichtungen: Koch Chemie Plast Star (silikonhaltig)

Auspuff: White Diamond Metal Polish & Sealant

Reifen: Surf City Garage Black Ice Tire Gloss

Felgen: -

 

Nun ja - das kleine, heimtückisch überfallene Kerlchen wurde von mir zuerst genauer begutachtet. Der Zustand war ganz gut - die gewöhnlichen Spuren der Nutzung einer Waschanlage, normaler Straßendreck, der Lack ein wenig stumpf, kleine Delle auf der Motorhaube, insgesamt nichts Wildes:

 

Vor der WäscheVor der WäscheVor der WäscheVor der WäscheVor der WäscheVor der Wäsche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor der WäscheVor der WäscheKleine DelleKleine DelleBestimmt von einem Eichhörnchen...Bestimmt von einem Eichhörnchen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WaschutensilienWaschutensilienKoch Chemie gegen InsektenKoch Chemie gegen InsektenIch fing natürlich mit der obligatorischen Wäsche an. Ihr seht auf dem Bild nur einen Eimer - die 2-Eimer-Methode mag schonender sein, ist mir allerdings schon längst zu umständlich. FoFine wird so oft gewaschen, dass ein zweiter Eimer eigentlich nicht nötig ist und bei einem Fahrzeug, das ich sowieso aufbereiten werde, finde ich ihn einfach sinnlos.

 

Gewaschen wurde das Kerlchen mit Sonax Glanz Shampoo, einem ziemlich guten Shampoo aus dem Baumarkt und meinem heißgeliebten Aufbereitungs-Waschknochen. Der Waschknochen ist nach wie vor meine erste Wahl bei der Aufbereitungswäsche. Sollte er irgendwann auseinander fallen, werde ich ihn respektvoll beerdigen. Er war damals ein Geschenk und ich suche seit einem Jahr vergeblich nach einem zweiten. :(

 

Noch vor der Wäsche besprühte ich den Insektenfriedhof mit Koch Chemie Insect Dirt Remover. Während die Fliegenleichen sich vom Lack lösten, besprühte ich alle Einstiege mit einem APC, machte die Türen wieder zu und widmete mich der Lackwäsche.
In dieser Zeit konnte der APC gut einwirken. Nach 10 Minuten der Einwirkungszeit war die Reinigung der Einstiege mit einem Pinsel ein Kinderspiel.

 

Reinigung der EinstiegeReinigung der EinstiegeReinigung der EinstiegeReinigung der EinstiegeReinigung der EinstiegeReinigung der Einstiege

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss waren die Felgen dran. (Übrigens - dem Auto ist es komplett egal, ob man die Wäsche von Felgen anfängt oder ob man sie zum Schluss wäscht...:) Jedem, wie er mag - ich mache beides.) Diese wurden mit 1:3 ValetPRO Bilberry Safe Wheelcleaner besprüht, ausgebürstet und abgespült. Die Reifenflanken schrubbte ich mit einer Bürste ab.

 

Reinigung der FelgenReinigung der FelgenReinigung der FelgenReinigung der FelgenReinigung der ReifenflankenReinigung der Reifenflanken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FlugrostentfernerFlugrostentfernerFlugrostentferner on workingFlugrostentferner on working

 

Anschließend kriegten die Felgen eine Runde ValetPRO Dragons Breath Flugrostentferner - einsprühen, 5 Minuten warten, mit einem Pinsel auf den Felgen verteilen, wieder 5 Minuten warten - FERTIG! Hier war allerdings nicht wirklich viel zu holen.

 

Den Motorraum reinigte ich gleich mit, ganz sanft, diesmal mit Shampoowasser und dem Zottelwaschhandschuh. Da ich das Ganze schon in der Waschbox erledigt habe, musste ich zum Abspülen das Wasser aus der Hochdrucklanze verwenden. Das geht auch, wenn man den Hebel nicht gedrückt hält, keine anderthalb Hektoliter Wasser da rein pumpt und genug Abstand hält. Ich habe allerdings davon keine Bilder gemacht.

 

Zu Hause angekommen, erledigte ich zuerst den ganzen unbeliebten Kleinkramm rund um die Aufbereitung - an den ersten Stellen von Dingen, die ich bäh finde sind die Aufbereitung der Einstiege, das Kneten und das Abkleben.

Vor allem die Einstiege und die Unterseite der Motorhaube wollte ich diesmal hinter mich bringen. Diese wurden zuerst mit Meguiars Ultimate Compound und einem Stück des Polierschwämmchens poliert und anschließend versiegelt. Alle Gummiteile kriegten den sillikonhaltigen Koch Chemie Plast Star. Zumindest bis zum Sommerende werden meiner Nachbarin die Türen nicht mehr einfrieren...:D

 

Meg. Ultimate CompoundMeg. Ultimate CompoundDas HandpolierenDas HandpolierenKoch Chemie für die DichtungenKoch Chemie für die Dichtungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Hier seht ihr ein paar "Vorher/Nachher"-Bilder:

 

Motorhaube "Vorher"Motorhaube "Vorher"Motorhaube "Nachher"Motorhaube "Nachher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einstiege "Vorher"Einstiege "Vorher"Einstiege "Nachher"Einstiege "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tanköffnung "Vorher"Tanköffnung "Vorher"Tanköffnung "Nachher"Tanköffnung "Nachher"Tanköffnung "Vorher"Tanköffnung "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tanköffnung "Nachher"Tanköffnung "Nachher"

 

 

 

 

 


Kleine Schönheitskur für die Tanköffnung... PASST! :p

 

 

 

 

 

 

 

Der Motorraum war als Nächstes auf dem Plan. Da er schon sauber war, wurde er nur mit destilliertem Wasser benebelt und danach reichlich mit 1:4 Meguiars Hyper Dressing besprüht. Auch wenn es in die Finger kribbelt - nichts tun! Die Motorhaube zu - erst am nächsten Tag mit einem Tuch, wenn`s nötig, nachwischen. Versucht man zu früh das Hyper Dressing nachzuwischen, bilden sich unschöne Flecken auf den Kunststoffen.

 

1. Den Motorraum mit dest. Wasser besprühen1. Den Motorraum mit dest. Wasser besprühen2. ...Mit Meg. HyperDressing2. ...Mit Meg. HyperDressing3. ...Haube zu!3. ...Haube zu!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fusseln ade!Fusseln ade!Ausbeute des FusselrollersAusbeute des Fusselrollers

 

 

 

Die Dämmung vom Motorraum war ebenfalls bereits sauber, hier klebten noch ein paar unschöne Fusseln. Kurz die Fusselrolle gezuckt - jetzt war auch unter drunter perfekt!

 

 

 

 

 

 

 


Natürlich, wie ihr das von mir bereits kennt - ein paar "Vorher/Nachher"-Aufnahmen:

 

Motorhaube "Vorher"Motorhaube "Vorher"Motorhaube "Nachher"Motorhaube "Nachher"Motorraum "Vorher"Motorraum "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Motorraum "Nachher"Motorraum "Nachher"Motorraum "Vorher"Motorraum "Vorher"Motorraum "Nachher"Motorraum "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Motorraum "Vorher"Motorraum "Vorher"Motorraum "Nachher"Motorraum "Nachher"Motorraum "Vorher"Motorraum "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Motorraum "Nachher"Motorraum "Nachher"

 

Der Auspuff war ziemlich eingelaufen - den Rand kriegte ich mit 3000er Nasschliff sauber, den Rest polierte ich mit White Diamond Metal Polish & Sealant. Geniales Zeug! Bei den Ablagerungen war die ganze Sache innerhalb von 5 Minuten erledigt! :p

 

Das Pad Namens Cookie (ausgefressenes weißes Menzerna Pad) wanderte diesmal in den Müll. Ich habe es bis jetzt immer sauber gemacht, diesmal hatte ich keine Lust mehr. Der Nachfolger ist schon da, da ich meine Polierpads in der Lichtgeschwindigkeit töte...:(

 

 

 

 

White Diamond PoliturWhite Diamond Politur"Cookie""Cookie"Cookie ist totCookie ist tot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3000er Schleifpapier für den Rand3000er Schleifpapier für den RandAuspuff "Vorher"Auspuff "Vorher"Auspuff "Nachher"Auspuff "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auspuff "Vorher"Auspuff "Vorher"Auspuff "Nachher"Auspuff "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So langsam näherte ich mich der eigentlichen Aufbereitung. Zuerst wurde der Lack geknetet. Ich nahm dafür die ValetPRO Yellow Medium bar Reinigungsknete und 1:30 Optimum no rinse als Gleitmittel.

Da ich diese Tätigkeit wie Pest hasse, mache ich es schlampig und schaffe immer unzählige Hologramme in den Lack reinzuzaubern. Sollte es irgendwann Meisterschaften in dieser Disziplin geben, bin ich mir sicher, dass ich einen von den ersten drei Plätzen gewinne! :cool::p

 

Ich wollte ursprünglich auch unter den Nummernschildern sauber machen, kneten und anschließend polieren - ich entschied mich dann doch anders....:cool:

 

KnetenKnetenGleitmittelGleitmittelFast rein... :-)Fast rein... :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KnethologrammeKnethologrammeVor Jahren war das eine SchraubeVor Jahren war das eine Schraube... diese hier auch... diese hier auch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Langsam, aber sicher, musste ich endlich an den Kratzer dran. Da ich das zum ersten Mal gemacht habe, versuchte ich dieses Moment so lange hinauszuzögern, wie es nur möglich war... Ich motivierte mich seelisch mit meiner Lieblingsmusik und fing an.

Zuerst wurden alle Stellen, die ich ausbessern wollte, mit dem Tape markiert. Darunter befanden sich überwiegend Steinschläge, der fetter Kratzer und noch ein kleinerer.
Die Stellen wurden mit 1:1 IPA vorgereinigt, da wo schon Rost angesetzt hat, habe ich ihn mit einem scharfen Messer vorsichtig abgekratzt.

 

sich motivieren...sich motivieren...Loser Rost muss weg!Loser Rost muss weg!Vorreinigung mit IPAVorreinigung mit IPA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt kam zum Einsatz die Thorsten-Methode vom User Thorsten 1967. Sie so einfach und genial, dass sie von mir stammen könnte...:D

 

Man benötigt einen Leerstift aus dem Modellbau (hier 0,8 mm), den Basiclack, den Klarlack und eine Verdünnung. Die Lacke und die Verdünnung werden zu jeweils ein drittel in dem Stift miteinander vermischt (lange und ordentlich schütteln!). Dann werden ganz einfach alle Kratzer und Steinschläge mit der Mischung ausgebessert. Man darf nicht zu dick auftragen, damit man am nächsten Tag nicht zu viel schleifen muss, aber auch nicht zu wenig! Ganz wichtig noch - die Ränder müssen penibel ausgefüllt werden. Ansonsten sammelt sich in den Ritzen Schleifstaub beim Schleifen und man kann die Steinschläge noch besser sehen als vor der Reparatur. Also lieber zu viel als zu wenig.

 

Hier noch ein Tipp von Thorsten - die Ersatzspitzen trocknen schnell aus! Bei mir war sie zwei Stunden später unbrauchbar. Hier am besten gleich die Ersatzmienen mitbestellen.

 

Leerstift (0,8 mm)Leerstift (0,8 mm)Basiclack + KlarlackBasiclack + KlarlackVerdünnungVerdünnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So einfach geht es!So einfach geht es!Der Kratzer wird ausgebessertDer Kratzer wird ausgebessertErsatzspitzenErsatzspitzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der Lack auf den Steinschlägen und dem Kratzer soll erst trocknen. Im meinen Fall waren es ca. 24 Stunden bei einer Affenhitze draußen.

Der nächste Schritt war das Planschleifen. Ich benutzte dafür das Kovax-System mit dem 2500er Schleifblatt. Plangeschliffen bedeutet, dass die glänzende Krone um den Stainschlag/ den Kratzer herum komplett verschwinden muss. Es heißt ja auch PLANschleifen...

Die Schleifspuren polierte ich mit meiner Flex und der Menzerna 400 - FERTIG!

 

Fertig, muss noch trocknen!Fertig, muss noch trocknen!Kovax mit 2500Kovax mit 2500Noch nicht plangeschliffen...Noch nicht plangeschliffen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...jetzt ist richtig!...jetzt ist richtig!...nur noch auspolieren......nur noch auspolieren...Kratzer ade!Kratzer ade!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kratzer Nr. 1Kratzer Nr. 1Kratzer ade!Kratzer ade!

Fast jeder aus der Nachbarschaft kam vorbei, um sich die Ergebnisse anzuschauen. Da jeder den Kratzer mehrere Minuten suchen musste, habe ich zum Schluss ein Stück Klebeband darunter geklebt. :p

 

Weißt man, wo der Kratzer war - kann man ihn immer noch finden. Im Prinzip sieht er aus, wie ein fetter, auspolierter Kratzer.

Man darf hier auch nicht vergessen, dass es sich um eine Metalliclackierung handelt. Soll es so repariert werden, dass die Stelle ganz unsichtbar wird, muss man zum Lackierer... Hier muss jeder für sich überlegen, wie viel ihm die Beseitigung wert ist.

 

Der Kratzer war beseitigt - jetzt konnte ich mich dem einfachen Teil der Aufbereitung widmen - dem Polieren. Zuerst klebte ich ganz brav alle Kunststoffe ab (der GTI ist übrigens ein Kunststoffbomber! :mad:)

 

Abgeklebte MöhreAbgeklebte MöhreCG V 32CG V 32Menzerna 4000Menzerna 4000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Menzerna 2200 war auf dem harten VAG-Lack hier nicht wirklich viel zu reißen, für die Menzerna 2000 war mir draußen zu warm (muss bei 1500 - 2000 U/min gefahren werden), von der Menzerna 1000 halte ich nicht viel und die 400 produzierte an dem Tag eine Menge an Würstchen, die mich zum Wahnsinn trieb.

 

Ich stieg auf die V-Serie um, von den chemischen Jungs. Die V 34 hatte einen Tick zu wenig Cut, die V 32 war genau richtig.

Ganz wichtig bei der V 32 - sie ist eine sehr stark abrassive Politur! D.h. dass man mit dieser Politur relativ tiefe Kratzer rausholt, aber sich auch eine Menge von feiner reinhaut. Von Hologrammen ganz zu schweigen. Eine Nacharbeitung ist also Pflicht!

Am Anfang unterscheidet man die Mikrokratzer, die sich bereits im Lack befinden nicht von denen, die die V 32 erzeugt. Der Unterschied ist, dass sie deutlich feiner sind, der Abstand zwischen den einzelnen Kratzern geringer ist und sie lassen sich, im Unterschied zu den Haarlinienkratzern, mit einer Finish-Politur beseitigen. Außerdem sieht man ganz gut, dass sie von einer Rota erzeugt wurden.

 

Wie gesagt - am Anfang ist der Unterschied nicht so deutlich, mittlerweile kann ich ihn sehr gut sehen. :) Unten auf den Bildern habt ihr ein Beispiel.

 

50/50 Lack50/50 LackRücklicht "Vorher"Rücklicht "Vorher"Rücklicht "Nachher"Rücklicht "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An Stellen, an denen der Lack im besseren Zustand war, griff ich zu Menzerna 2000 oder 400 (am zweiten Tag der Aufbereitung warfen sie auch keine Würstchen mehr).

Der Finish-Gang ging an die Menzerna 4000. Ich versuchte auch beim Finish die 40cm x 40cm Flächen einzuhalten, da es nicht nur um ein bisschen Glanz mehr ging, sondern um Beseitigung von V 32-Spuren. Normalerweise, wenn ich z.B. 2200 gefahren bin, wird die 40x40 Fläche mit der Finish-Politur zur Hälfte der Motorhaube... :cool: Hier ging das allerdings nicht.

 

Ich bin die Polituren wie Folgend gefahren: 0,5 Kreuzstich zum rausfahren bei 600 U/min, dann 3-5 Kreuzstiche bei 1300 U/min (V 32), 1800 U/min (Menzerna 2000), 1200 U/min (Menzerna 400), 1400 U/min (Menzerna 4000) mit mäßigem Druck (bei V 32 nur mit dem Druck der Maschine), mit jedem Kreuzstrich immer ein wenig den Druck rausgenommen und zum Schluss 1 Kreuzstrich ohne Druck auf 600 U/min gefahren.

 

Defektfreier Lack...Defektfreier Lack......ist einfach geil!...ist einfach geil!Mein Tipp zum Polieren der Heckklappe :-)Mein Tipp zum Polieren der Heckklappe :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein paar 50/50:

 

50/50 Lack50/50 Lack50/50 Lack50/50 Lack50/50 Lack50/50 Lack

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

50/50 Lack50/50 Lack50/50 nach CG V 3250/50 nach CG V 3250/50 nach Menzerna 400050/50 nach Menzerna 4000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UFO :-)UFO :-)DJ Supernatural HybridDJ Supernatural Hybrid

Puh! Der Lack war fast fertig, es fehlte nur noch ein nettes Last Step Product - hier Dodo Juice Supernatural Hybrid. Mit zwei Schichten eine gute Standzeit von ca. 6 Monaten - passt!

Als ich die Kunststoffe mit Koch Chemie Plast Star versiegeln wollte, wurde ich von kleinen grünen Männchen überfallen, ins UFO gezerrt und entführt. Na ja - zumindest fast....:cool::p

 

 

 

 

Koch ChemieKoch ChemieKC auf KunststoffenKC auf KunststoffenPasst!Passt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Koch Chemie soll man immer gut nachwischen! Ansonsten hat man nach dem ersten Regen eine unschöne fettige Plörre auf dem Lack. Gilt übrigens für beide Plast Stars - mit und ohne Silikon.

 

Das i-Tüpfelchen :-)Das i-Tüpfelchen :-)Schöööön!Schöööön!Felge "Vorher"Felge "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Felge "Nachher"Felge "Nachher"

 

 

 


Die Reifen kriegten Surf City Garage Black Ice Tire Gloss. Auch die Felgen wurden poliert und versiegelt, wie es sich gehört! :p

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FoFine wird beschnuppertFoFine wird beschnuppertFoFine beißt zu...FoFine beißt zu...

 

Ich weiß nicht, was sich die kleine Möhre dabei gedacht hat, aber sobald sie fertig war, schoss sie aus der Garage heraus und fing an, FoFines Hintern zu beschnuppern. Das passte der Dame allerdings überhaupt nicht - sie drehte sich um und biss das kleine Kerlchen in die Stoßstange... Alles ging so schnell, dass ich kaum reagieren konnte. ;)

 

 

 

 

 

 

 

Auto Finesse SpritzAuto Finesse Spritz Sooo - die Aufbereitung fast fertig - ähmmmm, nicht ganz - fehlt noch der Innenraum. Im Voraus - der Innenraum war wirklich sehr gepflegt. Meine Nachbarin legt immer eine Decke über ihre Ledersitze, damit das Leder von der Sonne nicht ausbleicht. Dass das Leder trotzdem nach ein paar Jahren ein wenig speckig wird, ist allerdings normal.

Die Kunststoffe wurden zuerst mit einem APC gereinigt. Ich benutze dafür immer einen Pinsel und/oder die Colourlock-Bürste. Zuerst werden die Kunststoffe mit dem APC eingepinselt und nach einer, abhängig vom Verschmutzungsgrad, längeren oder kürzeren Pause mit klarem Wasser abgewischt. Nach dem Trocknen werden sie mit einem speziellen Mittel gepflegt - hier war das Auto Finesse Spritz, da meine Nachbarin sich einen matten Look auf ihren Kunststoffen gewünscht hat. Ich finde, übrigens, das Auto Finesse nach wie vor, einfach genial.

Das Leder reinigte ich mit Colourlock Lederreiniger stark. Hier gilt die gleiche Vorgehensweise. Zuerst wird der Schaum auf den Sitzen verteilt, mit einer Bürste eingearbeitet und nach einer kurzen Einwirkungszeit mit klarem Wasser und einem Tuch abgenommen. Auch hier soll man dem Mittel Zeit zum Einwirken geben! Nach dem Trocknen muss das Leder nur mit einem Pflegemittel, hier dem Colourlock Leder Protector Pflegemilch geschützt werden. Ich trage das Mittel mit einem Kosmetikpad auf und nehme den Überschuss mit einem Vliestuch ab.

Reinigung des LedersReinigung des LedersLeder 50/50Leder 50/50Ausbeute aus einem SitzAusbeute aus einem Sitz











Reinigen der FußmattenReinigen der FußmattenMeg. Hyper DressingMeg. Hyper Dressing



Bei der Pflege der Gummifußmatten entschied ich mich, wie immer, für 1:4 Meg. Hyper Dressing. Es geht ganz einfach - die sauberen und noch feuchten Fußmatten einsprühen und.... in Ruhe lassen. Nach einer Stunde sehen sie aus wie neu! :p

 

 

 

 

 

 

 

Und hier ein paar "Vorher - Nachher"-Pics:

 

Innenraum "Vorher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenraum "Nachher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenraum "Vorher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenraum "Nachher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Nachher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenraum "Vorher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Nachher"Innenraum "Vorher"Innenraum "Vorher"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenraum "Nachher"Innenraum "Nachher"

 

 

 

 

 

Was fehlt noch? Für die, die sich durch dieses elendlanges Show it off bis hier durchgekämpft hatten, habe ich natürlich ein paar Finish-Pics:

 

 

 

 

 

 

 

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Ich hoffe, es hat Euch gefallen.



Dauer der Aufbereitung: Insgesamt ca. 30 Stunden



Die Bilder wurden mit Canon Ixus 125 HS gemacht und mit IrfanView verkleinert/den Rahmen zugefügt. Wie immer, wurde an den Bildern nichts verarbeitet.

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26.08.2014 17:14    |    jackknife

ich glaub als Beruf, also wenn man das machen MUSS, dann würde es einem den Spaß nehmen.

Sowas wäre in der Art auch unbezahlbar.

Ist dasselbe wenn ich jemandem einen Rechner zusammenbaue und die Kabel alle hübsch verstecke oder sogar ummantele - sowas bezahlt Dir realistisch gesehen niemand. Aber wenn man die Freude sieht die man jemandem damit macht, dann reicht das manchmal schon :)


26.08.2014 22:07    |    MonaLisa_22

Ich hätte es nicht besser umschreiben können. Schöne Worte, DANKE jackknife dafür. Ich hätte es mir auch nicht wegen des nötigen körperlichen Einsatzes als Hauptberuf vorstellen können. Eine Aufbereitung ist ein Knochenjob - richtiger Knochenjob. Jeden Tag so etwas zu machen hätte ich wahrscheinlich nicht lange gepackt....


29.08.2014 12:09    |    Focus-Freak88

Gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber gute Aufnahmen für eine Kompaktkamera! :p


29.08.2014 14:19    |    High-Five

Hey,

 

schön mal wieder was von dir zu lesen :)

Wie immer ein absolut perfektes Ergebnis, bei dir kann man sich so viel abgucken, Wahnsinn!

 

Ich weiß jetzt nicht ob das Teil deinem Waschknochen nahe kommt, aber ich habe die Woche im "Real" was gesehen, dass müsste deinem sehr nahe kommen.


29.08.2014 17:46    |    sanosuke2012

Klick!Habe ihr schon bei ebay das Ding gezeigt. ;)

 

MfG sano


29.08.2014 22:23    |    MonaLisa_22

Nur hier mit den Tipps für den Waschknochen!

Brauche auch noch Stativ für 50 Watt LED. Ziemlich schwer. Falls einer was bezahlbares findet....


31.08.2014 15:07    |    Dowjohnny

Wow, tolle Aufbereitung mal wieder. Verschlinge immer deine Artikel und staune über die Ergebnisse! :)

 

Umso trauriger bin ich dann wenn ich meinen Golf IV mit dem vernachlässigten Lack sehe, das was du hier bei deinen "Opfern" als katastrophal bezeichnest kann ich sicher toppen :( Interessanterweise sieht der Lack aber aus 3 Metern ganz passabel aus (Indigoblau perleffekt), beim Näherkommen jedoch furchtbar. Eine Vorbesitzerin mit 150.000km, ausschließlichen Waschstraßenwäschen etc. haben ihre Spuren hinterlassen leider.. Leider hatte ich nie die Zeit und technischen Möglichkeiten/Wissen das selber zu beheben..

 

Ich glaube ich muss ihn mal heimlich bei dir vor die Türe stellen, vielleicht wird dann dein Perfektionstrieb geweckt :D Wo wohnst du :D ?

 

Nochmal Kompliment zu deiner Arbeit!

 

EDIT: Achja Stativ: Hast du mal Lautsprecherstative angeschaut, z.B: bei Conrad? Die sind ziemlich stabil (zb bis 30kg etc) und gar nicht mal so teuer je nach Hersteller.. Frage ist nur, wie du deinen Strahler dann da befestigt bekommst, aber das wäre sicher baumarkttechnisch zu lösen!

Ich glaube ich habe sogar noch so ein Stativ von meiner alten Band irgendwo rumliegen ^^


31.08.2014 20:16    |    MonaLisa_22

Der User Samoainseln hat mir einen Link von Ebay geschickt, habe mir gleich einen bestellt. Wenn er da ist, weiß ich, wie stabil er ist. Deinen Tipp behalte mir auf jeden Fall im Hinterkopf.

 

Zum Zustand... Habe hier grad einen BMW mit 300 000 km. Ich glaube, den wirst nicht toppen.... :D


01.09.2014 00:54    |    DeutzDavid

Zitat:

Zum Zustand...den wirst nicht toppen.... :D

Fahrzeuge von Landwirten ;)


02.10.2014 01:08    |    ANTARHO

Hallo MonaLisa_22,

 

es ist kein Bericht, pures Genuss würde ich es nennen. Darstellung Nachbarfamilie und Familienangehörige ist mit Stille gelungen wie auch das Ganzes. Würde gern mehr von Nachbarn lesen, wahr auch versprochen.

 

Besten Gruß aus Neuss


11.06.2015 21:42    |    der_aaaaalex

Richtig Klasse!

 

Ich wünschte du könntest dich auch um meine Kratzer kümmern :/ Eventuell werde ich mich da mal selber rantrauen... schlimmer kann es nicht werden.

 

Hättest du ggf. eine BEzugsquelle für mich für die Leerstifte?

 

LG


11.06.2015 23:12    |    ANTARHO

Die hier vieleicht


Bild

06.11.2016 21:09    |    Trackback

Kommentiert auf: Problemfälle - Flecken, Abrieb, Kratzer & Verfärbungen:

 

Was ist sinnvoll?

 

[...] Ja sehr feines Nassschleifpapier so 1500-3000 Körnung.

Aber schau zur Lackausbesserung mal in Mona´s Blog dort hat sie alles schön beschrieben und bebildert.

Ganz einfach für einen ungeübten ist es aber nicht. [...]

 

Artikel lesen ...


03.01.2017 16:16    |    Bofrostmann_89

Hi :)

Macht immer wieder Spaß deine Artikel zu lesen. Bin jedes Mal begeistert, mit welcher Hingabe und Detailverliebtheit du die Autos aufbereitest. Würde mich auch als Perfektionisten bezeichnen, besonders im Zusammenhang mit Autos, aber so exzessiv wie du betreibe ich es dann glaube ich doch nicht (wobei ich letzten Herbst auch knapp drei Tage meines Urlaubs für Putzen, Pflegen und Lack aufbereiten meines Vehikels geopfert habe) :D. Aber bei deinen Berichten kommt mir das alles was ich so treibe stümperhaft vor :D Auch deine Artikel sind wirklich toll. Sehr ausführlich und immer super bebildert. :)

Da würde ich dir gerne mal meinen auf den Hof stellen. Der hat Macken von 21 Jahren, da könntest du dich austoben ;)

Nach deinen Ausführungen hier im Forum würde ich ihn dir anvertrauen - und das will was heißen :)


13.07.2018 14:33    |    Bokin

Schade, dass du scheinbar keine neuen Blogeinträge mehr machst. Aber ich kann das verstehen, das Leben findet irgendwann auch mal außerhalb von MT statt ;-)

Alles Gute für dich!


Deine Antwort auf "Von Vandalismusschäden und Familieangehörigen - VW Golf GTI Aufbereitungsbericht"

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