• Online: 4.960

MonaLisas Blog

17.05.2013 01:46    |    MonaLisa_22    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: 1Z Hartglanz, Astra, Aufbereitung, Aufbereitungsbericht, Autopflege, Chemical Guys, H, Haarliner, Haarlinienkratzer, Lupus, Lupus Autopflege, Mona Lisa, MonaLisa_22, Motorwäsche, Opel, Poliermaschine

Opel AstraOpel Astra Der Bloginhalt ist auf die Darstellungsgröße "L" ausgelegt.

(Einstellungen siehe Seitenrand unten)

 

Vorgestern ist mir etwas wirklich Hübsches vor die Poliermaschine gelaufen. Ein von diesen, leider viel zu oft, unterschätzten Schmuckstücken. Auf den ersten Blick nichts Besonderes, aber auf den zweiten! Ich habe mich spätestens bei der Handwäsche ein wenig verliebt… In der Einfachheit, in den geraden Linien, der Funktionalität, dem Platz im Innenraum, dem Turbo beim Fahren... Was war es nun? – Ein Opel Astra!

 

 

 

 

Zuerst ein paar Fakten:

Das Fahrzeug: Opel Astra, 5-Türer (Hier kann man sogar durch die Heckklappe einsteigen :D)

Farbe: Blau metallic

Baujahr: 2008

Kilometer: 105 000

 

Verwendete Produkte:

Wäsche, Kneten: Lupus Waschhandschuh, Sonax CarShampoo Konzentrat Red Summer, Finish Kare - 817 Sparkle Plenty Wheel Cleaner & Degreaser (1:10, Reiniger), Optimum no rinse (1:64 als Gleitmittel), Magic Clean Petzoldt`s Lackreinigungsknete

Motorraum: Finish Kare - 817 Sparkle Plenty Wheel Cleaner & Degreaser (1:10, Reiniger), 1:4 Meguiar`s Hyper Dressing

Innenraum: 1:10 Finish Kare - 817 Sparkle Plenty Wheel Cleaner & Degreaser, Zaino Z16, Koch Chemie Plast Star (silikonhaltig), Surf City Garage Dash away, Fusselrasierer,

Lack: Chemical Guys V36, Chemical Guys V38, Meguiars Ultimate Compound, gelbe und blaue Rotweiss-Pads, 1Z Hartglanz

Reifen: Chemical Guys - New Look Trim Gel Reifengel

Kunststoffe außen: Koch Chemie Plast Star (silikonhaltig)

 

Der Ausganszustand: Hier muss einiges gemacht werden! Die Maus ist ein reines Arbeitstier und hatte bis jetzt nicht viel Pflege bekommen. Gewaschen nur in den Waschanlagen, niemals poliert, niemals ein Wachs gesehen. Das sollte sich vorgestern ändern!

 

Hier ein paar Bilder vor der Wäsche:

 

AusgangszustandAusgangszustandAusgangszustandAusgangszustandAusgangszustandAusgangszustand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AusgangszustandAusgangszustandAusgangszustandAusgangszustandAusgangszustandAusgangszustand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AusgangszustandAusgangszustand

 

 

 

 

Angefangen habe ich natürlich mit der 2-Eimer-Wäsche, gewaschen mit Sonax CarShampoo Konzentrat Red Summer. Das Shampoo riecht wirklich herrlich – künstlich, aber herrlich. Ist auf jeden Fall zu meinem Lieblings-Aufbereitungs-Shampoo geworden! Die Kunststoffe und Dichtungen habe ich mit 1:10 Finish Kare - 817 Sparkle Plenty Wheel Cleaner & Degreaser und einem Schwamm sauber gemacht (den Schmutzradierer habe ich zu Hause vergessen, was mich dann recht geärgert hat). Mit dem gleichen Reiniger pinselte ich auch alle Drecksnester aus – und da kam wirklich was runter!

 

 

 

WäscheWäscheWäscheWäscheWäscheWäsche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fehlender sheetingFehlender sheeting

 

 

Hier noch ein Bild nach dem Abspülen. Ich wollte sehen, wie schnell das Wasser abfließt und wartete 10 Minuten lang. Danach habe ich aufgegeben… :cool:

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Maus hatte noch Winterreifen drauf – aus diesem Grund habe ich die Radkappen nur mit 1:4 Finish Kare - 817 Sparkle Plenty Wheel Cleaner & Degreaser angesprüht und ein wenig sauber gemacht. Sie kommen ja bald runter und werden dann auch richtig gereinigt.

 

Nach der Wäsche waren die Einstiege, der Innenraum und der Motorraum dran.

 

Angefangen habe ich mit dem Motorraum. Alles mit Wasser nass gemacht (auch die Innenseite der Motorhaube), mit 1:10 Finish Kare - 817 Sparkle Plenty Wheel Cleaner & Degreaser angesprüht, kurz gewartet und ausgepinselt. Das Ganze zwei Mal wiederholt. Zum Einsatz kam auch ein Schwamm, den ich noch ganz am Anfang meiner Faszination für die Fahrzeugpflege gekauft habe. Somit ist der Schwamm bereits 17 Jahre alt und er lebt noch! Respekt! :D

 

Dreckiger MotorraumDreckiger MotorraumDreckiger MotorraumDreckiger MotorraumDreckiger MotorraumDreckiger Motorraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dreckiger MotorraumDreckiger MotorraumMotorraumreinigungMotorraumreinigungProdukteProdukte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Auspinseln wurde der Motorraum mit klarem Wasser abgespült und anschließend mit 1:4 Meguiar`s Hyper Dressing benebelt. Haube zu und fertig! – Das Hyper Dressing darf über die Nacht zeigen, was es kann! Am nächsten Tag sah der Motorraum schon ganz anders aus! :p

 

Meg. Hyper DressingMeg. Hyper DressingSauberer MotorraumSauberer MotorraumSauberer MotorraumSauberer MotorraumSauberer MotorraumSauberer Motorraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Einstiege wurden auf die gleiche Weise gereinigt: Mit 1:10 Finish Kare - 817 Sparkle Plenty Wheel Cleaner & Degreaser angesprüht, ausgepinselt, mit Wasser nachgespült. Danach habe ich sie mit Meguiars Ultimate Compound poliert. Die Dichtungen und Kunststoffteile kriegten silikonhaltiges Koch Chemie Plast Star. Versiegeln wollte ich sie erst später (und habe es natürlich auch gemacht!)

 

 

 

 

ProdukteProdukteDreckige EinstiegeDreckige EinstiegeDreckige EinstiegeDreckige Einstiege

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reinigung der EinstiegeReinigung der EinstiegeSaubere EinstiegeSaubere EinstiegeSaubere EinstiegeSaubere Einstiege

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saubere EinstiegeSaubere EinstiegeDreckige EinstiegeDreckige EinstiegeSaubere EinstiegeSaubere Einstiege

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dreckige EinstiegeDreckige EinstiegeSaubere EinstiegeSaubere EinstiegeDreckige EinstiegeDreckige Einstiege

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saubere EinstiegeSaubere EinstiegeDreckige EinstiegeDreckige EinstiegeSaubere EinstiegeSaubere Einstiege

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kunststoffteile im Innenraum wurden auf die gleiche Weise gereinigt. Nach dem Abspülen mit klarem Wasser bekamen sie Zaino Z16. Normalerweise nehme ich Zaino Z16 nur für außen, aber hier waren die Kunststoffe so spröde, zerkratzt und ausgetrocknet, dass ich mich entschieden habe ihn im Innenraum zu verwenden.

 

Dreckiger InnenraumDreckiger InnenraumSauberer InnenraumSauberer InnenraumDreckiger InnenraumDreckiger Innenraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sauberer InnenraumSauberer InnenraumDreckiger InnenraumDreckiger InnenraumSauberer InnenraumSauberer Innenraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sauberer InnenraumSauberer InnenraumDreckiger InnenraumDreckiger InnenraumSauberer InnenraumSauberer Innenraum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Lenkrad war sehr speckig. Im Bereich der Nähte hat sich auch mit der Zeit sehr viel Dreck eingesammelt. Nach der Reinigung sah die ganze Sache schon viel besser aus!

 

Schmutziges LenkradSchmutziges LenkradSchmutziges LenkradSchmutziges LenkradSauberes LenkradSauberes Lenkrad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Polster und Teppiche wurden aus Zeitgründen nur ausgesaugt. Sprüh-Extraktionssaugen wird in einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Ich habe das Wasser nach jedem 1/5 des Innenraums gewechselt. Auf dem Bild seht ihr das Wasser nach der Reinigung der Fahrerseite.

 

TeppicheTeppicheTeppiche gesaugtTeppiche gesaugtSchmutzwasserSchmutzwasser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Fahrersitz war durch die Klettverschlüsse an der Hose sehr verfusselt. Hier habe ich zum Fusselrasierer gegriffen. Das Ergebnis war ganz gut! :p

 

Sitz mit FusselnSitz mit FusselnRasieren des SitzesRasieren des SitzesFusselfreier SitzFusselfreier Sitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KneteKneteKneteKnete

 

 

Während ich mich um den Innenraum kümmerte, fragte mich der Besitzer des Fahrzeugs, ob er mir helfen könnte. Ich wies ihn in die Geheimnisse des Knetens ein, allerdings doch nicht so gut, wie ich dachte… Anscheinend habe ich den Aspekt des Durchknetens nicht gut genug erläutert, da er ziemlich vernachlässigt wurde…:D

 

 

 

 

KovaxKovax

 

Endlich konnte ich mit dem Polieren anfangen. In der Zeit hatte der Besitzer auch die Kunststoffe abgeklebt. [Yeah, Yeah, Yeah…. Ich musste diesmal nicht abkleben!!!! :p] Zuerst wurden alle Kratzer lokalisiert, die nach Trockenschliff schrien. Ich bin wie folgend vorgegangen: Zunächst habe ich die Stellen mit Chemical Guys V36 und dem gelben Spotpad von Rotweiss poliert (um zu sehen, ob es wirklich geschliffen werden muss). Danach wurden die Kratzer mit Kovax Tolecut und 3000/2000 Schleifplättchen angeschliffen und anschließend wieder poliert (zwei Bilder sind leider ein wenig verwackelt). Die Ergebnisse waren bis auf einen Kratzer ganz gut:

 

 

 

 

 

Kratzer - HeckKratzer - HeckKovaxKovaxKratzer wegKratzer weg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kratzer - HeckKratzer - HeckKovaxKovaxKratzer wegKratzer weg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kratzer - TürKratzer - TürKovaxKovaxKratzer wegKratzer weg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesen Kratzern hatte ich leider keine Chance – sie waren zu tief…:(

 

Kratzer - RadlaufKratzer - RadlaufKovaxKovaxKratzer nicht wegKratzer nicht weg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier muss ich irgendwann mit einem Lackstift dran.

 

Als nächstes knüpfte ich mir 3 stark zerkratze Stellen auf der Motorhaube vor. Wo kamen die Kratzer her? Ich zitiere hier einfach das Gespräch mit dem Besitzer:

- Ich: „Was hast du hier gemacht?“

- Er: „Nichts! Das waren bestimmt Katzen!“

- Ich: „Von Katzen sieht aber anders aus…“

- Er: „Ich habe nur die Vogelschei… entfernt…“

- Ich: „Womit?“

- Er: „Mit einem ganz normalen Küchenschwamm… [Pause] Aber die Kratzer – das war ich nicht!“

 

Na gut… kann schon mal passieren, wenn man es nicht besser weißt. Also ran an die Kratzer! Ich habe auf der Motorhaube einen Testspot abgeklebt, bei dem die eine Seite des Bands genau in der Mitte von den Küchenschwamm-Kratzern verlief:

 

ProdukteProdukteTestspotTestspotKüchenschwamm-KratzerKüchenschwamm-Kratzer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Maus hatte natürlich auch noch jede Menge normaler Swirls:

 

SwirlsSwirlsSwirlsSwirlsSwirlsSwirls

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die Motorhaube vor 3 Jahren nachlackiert wurde und dazu krötenschlecht (dazu später), klebte ich auch noch einen zweiten Testspot auf der Seite des Fahrzeugs.

 

Die Waffen wurden gewählt und die Testspots gefahren. Geblieben ist bei Chemical Guys V36 auf gelben Rotweiss-Pads. Ich dachte, dass ich mindestens V34 benötigen werde, aber doch nicht. Die Swirlsbeseitigung lag bei V36 bei ca. 95%. Ich blieb bei dieser Politur aus zwei einfachen Gründen: Ich wollte keine zweite Runde mit Finish-Politur fahren müssen. V36 verleiht, wie V38, dem Lack ein sagenhaftes Finish. Mit V38 hätte ich ein wenig mehr Glanz aus dem Lack rausholen können. Dieses, kaum wahrnehmbares Stückchen mehr Glanz, wäre nach dem nächsten Besuch in der Waschanlage sehr schnell weg. Dieser Aufwand hat sich aus diesem Grund bei dem Fahrzeug einfach nicht gelohnt! Mit 95% Swirlsbeseitigung konnte ich gut leben und der Besitzer war mehr als begeistert. Die tieferen Waschanlagekratzer habe ich mit gelbem Spotpad von Rotweiss und Menzerna 500 beseitigt (ich fuhr größere Bereiche mit 132 Pad und V36, markierte mir die Kratzer mit kleinen Stückchen 3M-Klebeband, wechselte immer wieder zum Spotteller und fuhr nur die markierten Stellen mit 77 Pad und Menzerna 500). Gefahren wie folgend: 1 Kreuzstich auf Stufe 4 zum Rausfahren, 3-5 Kreuzstiche auf Stufe 6 mit ordentlichem Druck und zum Schluss 2 Kreuzstiche auf Stufe 4 mit mittlerem/leichtem Druck. Natürlich 40 x 40 Flächen und schön langsam (bis auf den ersten Kreuzstich).

Hier 50/50 Bilder von der Seite und dem Rücklicht des Fahrzeugs:

 

Swirls 50/50Swirls 50/50Swirls 50/50Swirls 50/50Swirls 50/50Swirls 50/50

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Swirls 50/50Swirls 50/50Swirls 50/50Swirls 50/50

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und was ist mit der Motorhaube? Na ja, die Swirls waren weg, aber die Kratzer vom Küchenschwamm nicht :(:

 

Swirls 50/50Swirls 50/50Küchenschwamm-SpurenKüchenschwamm-SpurenKüchenschwamm-SpurenKüchenschwamm-Spuren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Küchenschwamm-SpurenKüchenschwamm-SpurenKüchenschwamm-SpurenKüchenschwamm-Spuren

 

 

 

Mir blieb nichts anderes übrig: Ich habe wieder Kovax mit 2000 [sic!] Schleifplättchen gezuckt und alle Stellen angeschliffen. Nach dem Schleifen und Polieren waren die Kratzer immer noch da! Da hätte ich wirklich nicht gedacht – dass die Küchenschwämme so tödlich sind! :eek:

 

 

 

 

 

Nach den Testspots konnte ich endlich mit dem Polieren loslegen. FAST…. Meine, mittlerweile heißgeliebte Lupus-Maschine ging auf einmal andauernd aus *grrrr*. Was könnte es sein? Ein bisschen an dem Kabel gewackelt – aus, ein, aus, wieder ein, wieder aus – konnte nur Kabelbruch sein... Bevor jetzt hier aber „ah“ und „oh“ kommt, oder „böse Lupus-Maschine“ und „Buff-Daddy-Syndrom“: Das ist der erste mir bekannte Fall des Kabelbruchs bei diesen Maschinen. Also wenn die Wahrscheinlichkeit, dass eure Maschine auch einen Kabelbruch bei der vierten Aufbereitung hat, so hoch ist wie von einem Meteoriten getroffen zu werden – würde mir an eure Stelle wirklich keine Gedanken machen. :p

Bei mir war das Kabel auch wirklich ordentlich gequetscht… Musste also wieder gerichtet werden! Ich weiß zwar, dass man während der Garantie an Geräten nicht herumbasteln darf, aber erstens war es mir egal, weil die Maschinen Top sind und sowieso nicht kaputt gehen, zweitens – eine Maschine wegen einem Kabelbruch Björn zurückzuschicken wäre unter meinem handwerklichen Niveau und drittens – ich wollte ja die Möhre fertig machen.

Also: Stück Kabel abgeschnitten, neu verkabelt und weiter ging es mit dem Polieren! Hier ein Tipp, wenn jemand wie ich, keine neuen Kabelbrücken dabei hat: Die alten abziehen, im Schraubstock an die Gabel einspannen und einen Nagel rein hämmern. So kriegt man sie wieder auf. :D

 

KabelbruchKabelbruchKabelbruchKabelbruchKabelbruchKabelbruch

 

 

 

 

 

 

 

HandpoliturHandpolitur

 

 

 

 

 

 

Während ich poliert habe, erledigte der Besitzer alle Handpolierarbeiten. Es war irgendwie faszinierend zuzusehen, wie sich während der Aufbereitung, von Minute zu Minute, seine Beziehung zum eigenen Fahrzeug veränderte. Von der Einstellung: „Die Kratzer sind mir egal – es ist ja ein Gebrauchsgegenstand“, über „Schau mal hier: Vielleicht geht dieser Kratzer auch noch weg?“ bis zu 8 Runden, die er mit dem Staubwedel um das Auto gelaufen ist und Blütenstaub weggefegt hat. [smiley] Als ich zum Schluss ein Beading-Foto machen wollte und die Motorhaube mit destilliertem Wasser besprühte, schaute er mich mit dem Blick eines verletzten Welpen und meinte vorwurfsvoll: „Du hast mein Auto nass gemacht!!!“ :D

Hier ein paar Beispiele für die Handpolitur (Schriftzüge, Türgriffe, etc.) mit Meguiars Ultimate Compound:

 

 

HandpoliturHandpoliturHandpoliturHandpoliturHandpoliturHandpolitur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HandpoliturHandpoliturHandpoliturHandpoliturHandpoliturHandpolitur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Polieren wurde die Maus mit 1Z Hartglanz versiegelt.

 

1Z Hartglanz überdosiert1Z Hartglanz überdosiert Auch hier durfte der Besitzer mitmachen. Bei der Motorhaube ignorierte er allerdings meinen Hinweis „Sehr sparsam auftragen!“ und, wie jeder von uns am Anfang, trug er die Versiegelung nach dem Prinzip „viel hilft viel“ auf. Was ihr auf der Motorhaube seht, würde wahrscheinlich für 2 Fahrzeuge reichen. :D

 

 

 

Die Kunststoffe kriegten Koch Chemie Plast Star mit Silikon, die Reifen Chemical Guys - New Look Trim Gel Reifengel. Scheiben wurden mit Zaino Z12 poliert und mit Ombrello versiegelt - fertig war die Maus!

 

 

KunststoffeKunststoffe50/50 KC Plast Star50/50 KC Plast StarOmbrelloOmbrello

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AufbereitungschaosAufbereitungschaos

 

 

 

 

Musste noch mein Chaos wegräumen…:D

 

Bevor die Finish-Pics kommen noch zwei Sätze zu der Motorhaube. Sie wurde ganz schlecht nachlackiert. Zum einen sieht man Lacknasen und einen Farbverlauf von blau bis blau-grau. Die Motorhaube war die einzige Stelle, die ich zuerst mit Menzerna 400, dann Chemical Guys V36 und anschließend mit Chemical Guys V38 vollflächig poliert habe. Trotzdem war dieser tiefer Glanz, die Erzeugung des Gefühls, dass man nur die Hand ausstrecken muss und kann in den Lack eintauchen, nicht möglich…:(

 

 

Und hier die Finish-Pics (gemacht um ca. 20 Uhr, also leider ohne Sonnenlicht):

 

FinishFinishFinishFinishFinishFinish

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FinishFinishFinishFinishFinishFinish

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FinishFinishfinish-13finish-13FinishFinish

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FinishFinishFinishFinishFinishFinish

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FinishFinishFinishFinishFinishFinish

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Ich werde mich über die Kommentare freuen, beachtet aber bitte, dass nicht jeder das eigene Auto so pflegt, wie wir. Für viele ist ein Fahrzeug ein Gebrauchsgegenstand und wird auch so benutzt und gepflegt. Deshalb, schreibt bitte nicht: „wie dreckig, eklig, entsetzlich, bäh und pfui“. Das gehört sich nicht! Vielleicht liest der Besitzer mit?

 

Dauer der Aufbereitung: insgesamt 19 Stunden

 

Ps.: Die Bilder wurden mit Olympus FE-4030 gemacht und mit IrfanView verkleinert/den Rahmen zugefügt. Ansonsten wurde an den Bildern nichts gemacht.


17.05.2013 04:40    |    Tete86

Ein klasse Aufbereitungsbericht Mona :). Ich fands nur lustig, wie sich die Beziehung des Mannes zu seinem fahrbaren Untersatz geändert hat! Ich hab mein Auto auch 3 Jahre durch Waschanlagen gejagt, bis ich mir mein Pflegeset zusammengestellt hab.... was soll ich sagen, jede Woche bekommt er jetzt seine Handwäsche und bei jedem noch so kleinem Staubkorn oder Vogelschiss werd ich sauer! :D


17.05.2013 06:39    |    Elchtest2010

sieht wieder toll aus ! 19 Std - alle Achtung. Aber hat sich gelohnt.


17.05.2013 07:27    |    Elch S60

Ein super Ergebnis und ein toller Bericht. Danke.


17.05.2013 08:38    |    Goify

Poah, 19 h harte Arbeit. Aber das Ergebnis ist wirklich gut. Hut ab.


17.05.2013 08:45    |    Jack O´Neill

Respekt! Da hasr Du Dir aber Mühe gegeben! Nicht nur mit der Aktion an sich, sondern auch mit dem Beitrag hier. Da meine Frau auch sehr gern unseren Zafira Tourer putzt, hab ich ihr das gleich mal zum Lesen gegeben. :-)

Danke für den tollen Artikel


17.05.2013 09:23    |    Antriebswelle96

Eine Auifbereitung auf gewohnt hohem Mona-Niveau. Die Sache mit dem Kovax-System muss ich mir irgendwie auch mal antun. Ich trau mich nur nicht...


17.05.2013 09:39    |    cleanfreak1

sehr schön geworden und auch dein Bericht dazu ist sehr ausführlich. Echt TOP


17.05.2013 10:06    |    W123200D

Die Zeit für sone Aktion fehlt mir.

 

Bei mir gibts Wagenwäsche + Kombiprodukt Politur (Hand) aus dem Baumarkt...leider...das muss reichen.

 

Paar mal aussaugen und die Kunststoffe abgewischt im Jahr....Ende....

 

Trotzdem Respekt für die Akribie, die hier einige an den Tag legen..


17.05.2013 10:23    |    Shibi_

Ich bin beeindruckt wie viel Mühe du dir schon beim Reinigen des Fahrzeugs gibst. Viele der kleinen Stellen wie z.B. die Einstiegsbereiche werden von vielen gar nicht groß beachtet oder höchstens einmal schnell mit einem Lappen abgewischt.

Auf jeden Fall wieder eine äußerst gründliche und schöne Aufbereitung. :)

 

Zitat:

Es war irgendwie faszinierend zuzusehen, wie sich während der Aufbereitung, von Minute zu Minute, seine Beziehung zum eigenen Fahrzeug veränderte. Von der Einstellung: „Die Kratzer sind mir egal – es ist ja ein Gebrauchsgegenstand“, über „Schau mal hier: Vielleicht geht dieser Kratzer auch noch weg?“ bis zu 8 Runden, die er mit dem Staubwedel um das Auto gelaufen ist und Blütenstaub weggefegt hat

Das bekommst du bei den meisten hin wenn du sie selber anpacken lässt. Ein Kumpel wollte seinen alten, völlig verwahrlosten Renault R19 verkaufen. Von ihm öfters "Dreckskarre" "Rostlaube" und ähnliches genannt. Von Liebe zu seinem Auto absolut nichts zu bemerken.

Ich hab ihm gesagt in dem Zustand kauft ihm den niemand ab und wir haben uns zusammen einen Tag rangesetzt und ihn komplett aufbereitet. Danach wollte er ihn gar nicht mehr verkaufen. Auf einmal hatte er das Auto wieder liebgewonnen als er (fast) wie fabrikneu vor ihm stand. Die andersfarbigen Seitenschweller ließen sich leider nicht in die richtige Farbe umpolieren aber ansonsten hätte man das Auto fast wieder als Liebhaberstück verkaufen können.

Seitdem hat er sich dann um sein Auto gekümmert, hat auf einmal auch die Handwäsche vorgezogen und mich alle 3 Tage gefragt wie er dies oder das am besten Putzen kann. ;)

 

Der selbe Effekt auch bei meinem Bruder: Anfangs war sein Auto für ihn nur ein Gebrauchsgegenstand. Die Rückbank mit Flaschen etc. völlig zugemüllt, das Auto regnete sich schon irgendwann wieder sauber etc. Dann habe ich ihn dazu gezwungen mit mir zusammen das Auto komplett wieder aufzubereiten. Nach 2 Tagen Arbeit war er ein wenig überrascht, dass der kleine wieder aussieht wie neu. Seitdem wirft er seinen Müll nicht mehr auf die Rückbank und wäscht sein Auto jede Woche. Und er kümmert sich auch mal um Kleinigkeiten die kaputt sind, die ihm vorher völlig egal gewesen wären.


17.05.2013 10:59    |    MonaLisa_22

Danke Jungs!

 

Was den Besitzer anbetrifft - ich warte mal ab! Er hat sehr, sehr viel an dem Auto mitgearbeitet, auch zum Schluss mit der Maschine poliert. Ich denke schon, dass er nie mehr wieder Vogelkot mit Küchenschwamm entfernen wird! :D

 

Was Handwäsche anbetrifft, da warte ich mal ab - erst will ich es sehen. Ich habe gesagt, wenn er auf richtige Fahrzeugpflege umsteigt, dann schappe ich mir Abralon-Scheibe und schleife die Motorhaube runter. Dieser Aufwand lohnt sich für mich aber erst dann, wenn das Auto von der Hand gewaschen (und zwar richtig gewaschen) wird!


17.05.2013 11:46    |    peppar

Toll, MonaLisa!

 

Ich finde gerade Chrom macht irre spaß, wenn man den Glanz unter Schmotter und Schleier wieder hervorzaubert!

Ich habe mich ein bisschen gewundert, warum du hier und da nicht auf das orangene RotWeiss-Pad zurückgegriffen hast und bei gelb geblieben bist, aber ich kenne auch nur die VAG-Lacke...

 

Das Kovax-System finde ich höchst interessant, aber ich hätte da wohl auch zuviel Bammel, daß ich unmerklich durch den Klarlack komme. Setzt sich so ein feines Papier im Trockenbetrieb nicht unheimlich schnell zu?


17.05.2013 11:56    |    Gerbil

Junge Junge..sowas hab ich früher auch gemacht..als ich noch Zeit hatte :eek:

Heut mit Freundin, Zweitjob und bald Kind ist leider nur noch Waschanlage undgaaanz selten polieren drin..


17.05.2013 12:11    |    HyundaiGetz

Klasse Leistung. Leider habe ich weder die Zeit (und die Lust) noch die räumlichen Möglichkeiten mein Auto so intensiv zu pflegen, daher ist er dieses Jahr, wie bereits letztes Jahr, zum professionellen Autoaufbereiter gegangen. Kostet natürlich ein bisschen Geld, aber das ist es mir einfach wert.


17.05.2013 13:05    |    MonaLisa_22

Zitat:

Ich habe mich ein bisschen gewundert, warum du hier und da nicht auf das orangene RotWeiss-Pad zurückgegriffen hast und bei gelb geblieben bist, aber ich kenne auch nur die VAG-Lacke...

Ich versuche immer mit den kleinsten Waffen dranzugehen, zudem ist das orangene Pad nicht wesentlich härter als das gelbe... Opellack ist auch nicht wirklich hart.

 

Zitat:

Das Kovax-System finde ich höchst interessant, aber ich hätte da wohl auch zuviel Bammel, daß ich unmerklich durch den Klarlack komme. Setzt sich so ein feines Papier im Trockenbetrieb nicht unheimlich schnell zu?

Ja, es setzt sich sehr schnell zu. Ich streife das kleine Pad immer nach max. 3 Bewegungen an meine Jeanshose ab. So kann man ewig damit arbeiten.

 

Am Anfang hatte ich auch Bammel. Letzte Woche hatte an einem 100 000 Eur Wagen geschliffen, da merkte ich, dass der Bammel komplett weg ist. Ist nur am Anfang. Mit gesundem Menschenverstand kann nicht viel passieren.

 

@HyundaiGetz: Zum Glück gibt es Menschen, die lieber für eine Aufbereitung bezahlen als sie selbst zu machen. In einem anderen Fall hätte ich nichts zu tun! :D


17.05.2013 13:33    |    där kapitän

Habe ich früher auch gemacht, heute reicht die Zeit leider nur noch für Handwäsche, Grundreinigung, Einstiege, mal aussaugen, wachsen, fertig.

 

Aber eine Mindestsauberkeit auch außen möchte ich schon erhalten, das gehört für mich zum Werterhalt und zum Wartungszustand des Autos.

 

Aber ob ich demnächst Fusseln rasiere... hmm... na ich weiß nicht. :D

 

Dafür ist das hier ein sehr lesbarer Artikel und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wer kann schon etwas gegen diesen Aufwand und dann das tolle Arbeitsergebnis sagen? :)

 

Toll. :) Weiter so.

 

Ach, eine Frage hätte ich noch: Wie hast Du das bei der Motorwäsche mit elektrischen Komponenten wie die Lichtmaschine, Relaisblock oder zum Beispiel dem Hauptbremszylinder gemacht? Da würde ich ungerne mit Wasser rumhantieren, wenn ich mal eine Motorraumreinigung machen sollte. Einfach Wasser drauf und piepegal - das mache ich eben höchst ungerne, bin nämlich Selberschrauber und Elektroniker... und Wasser an manchen Teilen= nicht gut. :D

 

cheerio


17.05.2013 14:28    |    MonaLisa_22

Zitat:

Ach, eine Frage hätte ich noch: Wie hast Du das bei der Motorwäsche mit elektrischen Komponenten wie die Lichtmaschine, Relaisblock oder zum Beispiel dem Hauptbremszylinder gemacht? Da würde ich ungerne mit Wasser rumhantieren, wenn ich mal eine Motorraumreinigung machen sollte. Einfach Wasser drauf und piepegal - das mache ich eben höchst ungerne, bin nämlich Selberschrauber und Elektroniker... und Wasser an manchen Teilen= nicht gut. :D

Richtig!- Wasser drauf und piepegal! Ich erkläre Dir warum: Die Teile, die ich nass mache, werden sowieso ab und wann nass. Z.B. nach einer Regenfahrt. Die Lichtmaschine hatte der Astra unten, d.h. bei einer Regenfahrt kommt auch da Wasser rein.

Was ich nie mache: Ich arbeite nie mit einem Hochdruckreiniger! Die Teile werden gaaaanz sanft mittels einer Gießkanne abgespült, damit das Auto keinen Unterschied zum Regen "weiß".


18.05.2013 00:47    |    el lucero orgulloso

Oha, Mona, das ist eine wirklich starke Leistung! :eek: :)

 

Das ist auch sowohl auf den Blogartikel als auch auf deine Arbeit bezogen!

Man merkt aus jedem Abschnitt, wie viel Routine du da hast und auch, wie du dem Mithelfer Stück für Stück gezeigt hast, wie es gehen sollte.

 

19 Stunden ist natürlich verdammt viel, aber der Wagen hat's scheinbar auch gebraucht.

Schön, dass er jetzt wieder strahlt vor Glanz. :)

 

 

2 Fragen bleiben (zumindest vorerst) noch:

An was für einem 100 000 Euro Boliden hast du letzte Woche rumgeschliffen?

Wann ist/war die Aufbereitung des Audi V8?


18.05.2013 01:14    |    MonaLisa_22

@ el lucero: Audi A8 war vor zwei Wochen, habe aber kein einziges Bild gemacht, da die Kamera vergessen... :( Sorry....

 

Das mit dem 100 000 Eur war irgendein Mercedes - ich weiß nur, dass ein Bekannte sagte "Mann, hast du Nerven an einer 100 000 Eur Karre rumzuschleifen...". Kann Dir nur sagen, dass es schwarz war und Cabrio. Es ist zum Nachbar zum Besuch gekommen, sah wie ich ein Auto aufbereite und fragte, ob ich ihn einen Kratzer entfernen könnte... Ich habe da nicht so mit Marken. :( Auf die gleiche Art und Weise ging es auch heute: Leute schauen zu wie ich aufbereite und fragen, ob ich eine Kleinigkeit an deren Autos machen könnte. Heute war z.B. etwas mit weißem Lack. Kann Dir nichtmal sagen, was. :cool:

 

Eine andere Sache. Ich habe heute den nächsten Astra angefangen (Bild im Anhang). Hinten steht GTC oder ähnlich drauf. Was ist das für einer? :confused: (sportlich, Coupe, Ledersitze)

Und noch eine Sache: Kannst Du mir sagen, wie ich seine Kennzeichen abkriege? Der Halter hat zwei kleine Löcher auf beiden Seiten. Ich kenne nur die, bei denen man die kleine Leiste unten entweder nach unten zieht oder zu sich.


Bild

18.05.2013 07:31    |    Bunny Hunter

Der GTC ist die zweitürige Variante des Astra H... sozusagen ein Coupe. Er wurde etwas auf sportlicher getrimmt als die Limo.

 

Der Kennzeichenhalter hat 2 kleine Löcher in einem runden Plastikteil? Dann gibt es dafür einen Schlüssel, um dieses Teil zu drehen. Stehen die kleinen Löcher waagerecht, kann man den Halter aufklappen. Den Schlüssel hätte ich noch hier, was dir vermutlich nicht viel bringt :D Also mit einer spitzen Zange o.ä. vorsichtig versuchen die Löchlein waagerecht zu bekommen und den Halter aufklappen ;)


18.05.2013 15:54    |    MonaLisa_22

Danke, Bunny! Habe gerade mit dem Polieren angefangen. Man, bin so froh, dass Opel so einen butterweichen Lack hat! Mich mich nicht so abackern wie bei einem Mercedes....:D


18.05.2013 17:22    |    Bunny Hunter

Butterweich? Sag das mal meinen Astra, der draußen steht, oder dem Vectra meines Bruders, den ich heute Morgen polieren durfte. Bei beiden Fahrzeugen geht selbst mit der Lupus Excenter, gelben 101er LC Pad und der UC kaum was. Bei meine Eltern hingegen machst du Politur auf den Schwamm, ziehst 1x von vorne nach hinten und alle Defekte sind weg?! Ich liebe Opels Lackunterschiede :rolleyes: Kommt definitiv drauf an, in welchem Werk der lackiert wurde...


19.05.2013 01:41    |    MonaLisa_22

Das wusste ich nicht. Da habe ich bis jetzt mit 4 Opels noch Glück gehabt. :cool:


19.05.2013 21:08    |    Trackback

Kommentiert auf: Fahrzeugpflege:

 

Eingebrannte Fingertapse im Autolack vermeiden ?

 

[...] davon halte wenn jemand sein Auto verdrecken lässt, dann lies bitte den letzten Absatz meines letzten Blogartikels zur Aufbereitung eines Opels.

 

Gelesen? Also: selbst leben und leben lassen!

[...]

 

Artikel lesen ...


08.06.2013 15:38    |    MAZUPA

Hallo Lisa,

 

ein hochinteressanter Bericht, vielen Dank dafür!

 

Mein TwinTop war solange schön, wie man ihn nicht benutzt hat (im Autohaus). Schon nach der ersten Fahrt berührte ich nur ganz leicht die Seitenverkleidung, als ich unseren Babysitz samt Kind vom Rücksitz hob (Beifahrerairbag nicht abschaltbar). Schwupp: Eine Schmarre in der Verkleidung. Ich musste 3mal hinschauen, sonst hätte ich das nicht geglaubt. Bei meinem Polo von 1997 wäre das nimmer so passiert.

 

Seit diesem Erlebnis habe ich das Gefühl ich brauche das Auto nur anschauen und es ist ein Kratzer drin. Meine große Tochter streifte mit der Jacke das zugegeben staubige Auto. Zack: Schmarre. Sicher polierbar, aber dennoch unglaublich.

 

Meinen Innenraum traue ich mich gar nicht zu reinigen. Mit einem Brillentuch habe ich versucht, zärtlich reinigend auf den Klavierlack einzuwirken. Richtig: Haarfeine Kratzer. Nun ist alles staubig drinnen, ich traue mich nichts zu berühren. Wie gern würde ich einfach alles ganz lassen.

 

Nun zu meiner Frage: Die Einstiege sind aus dem gleichen herrlichen Plastik wie die Seitenverkleidung bei den Rücksitzen. Bei jeder Berührung mit dem Schuh, bumm: Schmarre. Habe es mit purem Wasser versucht, leider erfolglos.

 

Weißt Du wie ich die Spuren auf der Innenverkleidung wieder wegbekomme? Kann das klappen?

 

Gruß Matthias


09.06.2013 00:54    |    MonaLisa_22

Die Kunststoffe kann man leider nur sauber machen. Ein Dressing, wie Koch Chemie Top Star, oder Zaino Z16 oder irgendein anderes hochwertiges Pflegemittel kann Kratzer auch leicht kaschieren, aber ganz kriegt man sie nicht weg. Man kann sie leider nicht polieren.

 

Was Reinigung anbetrifft: Falls Du kein spezielles Mittel kaufen möchtest, dann nimm einfach einen Schmutzradierer aus der Drogerie und ein Haushalt-Reinigungsmittel (vielleicht Spüli - selbst probiert habe ich es noch nicht) und versuche damit (und denk dran, dass die Schmutzradierer abrasiv sind!).

 

Meine FoFoine ist leider auch sehr sensibel... Ich bin die einzige Nutzerin, von Autopflege besessen, ich terrorisiere meine Beifahrer mit Erklärungen, wie sie einsteigen sollen (Füße hoch!), auf dem Sitz gerade sitzen sollen (damit sich auf der Wange keine Falte bildet), wo das Auto Türgriffe hat usw. und habe trotz alle Sicherheitsvorkehrungen ein paar Kratzer in den Innenkunststoffen....


22.11.2013 13:31    |    SpochtQP

Wo wohnst Du und wann können mein Auto und ich dich mal für 2 Tage besuchen? Wir bringen auch Kuchen mit! :D


22.11.2013 16:04    |    MonaLisa_22

Nähe Frankfurt! :cool::)


22.11.2013 19:31    |    SpochtQP

Für so liebevolle Aufbereitungen ist ja eigentlich kein Weg zu weit! :) Wenn ich eine Garage oder wenigstens eine Steckdose in Stellplatznähe hätte, würde ich mein Auto auch gern 46 Stunden lang polieren. Pro Tag. Mindestens. :D

 

Danke für den Blog! Ich finde das Studium am praktischen Beispiel viel lehrreicher als die FAQ.


Deine Antwort auf "Ein Herz für Astra - Ein Aufbereitungsbericht"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 02.08.2013 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

  • Medusa_20
  • MonaLisa_22

Blogleser (259)

Besucher

  • anonym
  • JoeHD
  • DH64675
  • Sporting67
  • 5sitzer
  • siscoextrem
  • br403
  • franjo6000
  • Stephan259
  • Daniel.M747

Blog Ticker

Hinweis

Der Bloginhalt ist auf die Darstellungsgröße "L" ausgelegt.

 

(Einstellungen siehe Seitenrand unten)

Links-Favoriten

Johnny Clean

Glossboss - Der Blog zum Thema Autopflege