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Der Tourneo Courier: Meine Erlebnisse und Historie ab Kauf...

Thu Jul 19 15:44:45 CEST 2018    |    MisterError    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Ford, JU2, Tourneo Courier

Wie findet ihr die Felgen?

Wurde Zeit, das die neuen Felgen kommen. Und endlich waren sie da: Die 17"-Zöller von Brock, in meinen Augen sehr schöne Felgen und passen auch gut zum Tourneo. Jaja, ich weiß, Geschmäcker sind verschieden- aber ich finde sie einfach lecker! Dazu gute Ganzjahresreifen von "Falken", das Laufgeräusch hat sich nur minimal verändert. Ein Lautstärke-Unterschied kaum vorhanden... ich bin sehr zufrieden.

 

Der Fahrkomfort ist auch noch gut geblieben, leicht straffer, aber nicht zu hart oder ungemütlich.

 

Die Standard-Felgen mit Sommerreifen gingen mir auf den Keks, ich sag`s euch ganz ehrlich. Die werden in eBay verkauft und gut ist, die Bereifung ist ja noch gut. Oder braucht sie von euch jemand? Die 16"-Zöller dürfen gerne den Besitzer wechseln... bei Bedarf mich anschreiben.

 

Übrigens- gerne würde ich eure Meinung wissen, über einen Klick auf die Umfrage wäre ich euch dankbar.

 

 

Noch kurz zu den Fakten und Kosten:

17" Zoll Felge von "Brock", Typ B23, in Schwarz Matt Voll-Poliert. Lochkreis 4 x 108.

Dazu Ganzjahresreifen von Falken, 205/45 R17. Dazu RDKS-Sensoren wegen Reifendruck, dazu TÜV-Besichtigung, Montage, Plattfuß-Garantier, fertig.

 

Die Kostenaufstellung:

4 x 115.- Euro für die Felgen

4 x 99.- Euro für die Reifen

4 x 30.- Euro für die Sensoren inkl. 5 Jahre Gewährleistung auf Funktion

1 x 60.- Euro TÜV

1 x 80.- Euro Montage inkl. wuchten

1 x 10.- Euro für 1 Jahr Reifengarantie bei Plattfuß/Schaden

 

Summe: 1.126.- Euro

War nach 4 Anfragen das beste Angebot hier im Südbadischen Raum.

Ich wollte es professionell gemacht haben und Vergölst (ich war auch überrascht) hatte den besten Preis. Ford, Pneuhage und ATU konntest vergessen, online gab`s zwar auf diversen Plattformen alles etwas günstiger, hätte aber stückeln müssen und das wollte ich dieses Mal nicht. Auto abgeben, Auto abholen, fertig. Abwicklung war prima, ich war rundum zufrieden.

 

Mal sehen, wie lange die Pneus halten...

 

Was nun noch in den nächsten Tagen/Wochen ansteht:

- Ein Bericht über die Sonnenschutz-Kunststoffscheiben von Solarplexius: FOLGT ZEITNAH

- Dachbox für den Tourneo: IST BESTELLT

- Ein Bericht über den Unterbodenschutz, den ich noch anbringen möchte: FOLGT

 

Viele Grüße, und denkt an die Umfrage... :-)

Manu

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Fri Jul 13 09:23:59 CEST 2018    |    MisterError    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: ClimAir, ClimAir Windabweiser, Ford, Ford Tourneo Courier 1.0, JU2, Tourneo Courier

Hallo liebe Freunde und/oder Interessierte des Tourneo Couriers, hier mal wieder ein kleines Update meines Blogs… nach den letzten beiden langen Berichten diesmal wie angekündigt nur kurz zu den ClimAir Windabweisern für meinen Courier inkl. einigen Bildern.

 

Allzu viel gibt es in diesem mittlerweile 12. Artikel auch zu den Windabweisern nicht zu sagen- sie verrichten zuverlässig ihren Dienst.

Bestellung, Lieferung und Selbsteinbau verliefen ohne nennenswerten Probleme. Beim Einbau sollte man sich Zeit lassen, saubere, fettfreie Hände haben und sich in Ruhe mit den Teilen beschäftigen und die Anleitung lesen.

Danach werden die Windabweiser vorsichtig in das Fenster eingeklemmt/eingeclipst, danach 24 Stunden mit geschlossenem Fenster die Position nicht verändern- danach sitzen die Teile einwandfrei und „schmiegen“ sich auch etwas dem Fensterrahmen an.

Vorteile neben einer anderen Optik: Bei Regen kann man locker das Fenster einen großen Spalt offen haben, es kommt nichts rein. Auch die Windverwirbelungen sind anders und besser, es bläst einem bei einem kleinen Fensterspalt nicht gleich der Wind in die Haare… :-)

 

 

Von daher mein Fazit: Empfehlenswert.

 

Was nun noch in den nächsten Tagen/Wochen ansteht:

  • Der Bericht über den 10K Ölwechsel: ERLEDIGT
  • Ein Bericht über die ClimAir Windschützer für vorne: HIERMIT ERLEDIGT
  • Ein Bericht über die Sonnenschutz-Kunststoffscheiben von Solarplexius: FOLGT ZEITNAH
  • Neue 17“ Zoll Felgen von „Brock“ für den Tourneo: SIND BESTELLT
  • Dachbox für den Tourneo: IST BESTELLT
  • Ein Bericht über den Unterbodenschutz, den ich noch anbringen möchte: FOLGT

 

Viele Grüße,

Manu

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Tue Jun 19 19:46:31 CEST 2018    |    MisterError    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Der neue Ford Tourneo Courier, Ford Tourneo Courier Ölwechsel, Tourneo Courier

Geschafft! Wie bereits vor einigen Tagen bei meinem Fazit-Bericht bei 10.008 km Laufleistung angekündigt kam nun unser neuer Courier am Samstag auf die Bühne. Nach etwas über 4 Monaten und 10.030 Kilometer wollte ich einen „Zwischendurch-Ölwechsel“ machen. Und das war auch gut so!

Die Erlebnisse & Erkenntnisse folgen in diesem Bericht… übrigens der 11. Bericht mittlerweile in meinem Blog. Und dieses Mal auch wieder mit Bildern… ;-)

 

Eines vorweg: Jaaa, ich weiß- an dieser Stelle kommen wieder die Stimmen manch anderer Autofahrer und/oder Autokenner… „muss man nicht machen“… „die heutigen Motoren sind so gut eingelaufen, die brauchen keinen Ölwechsel nach so kurzer Zeit“… „macht man heutzutage nicht mehr“… „unnötig“… und so weiter.

Tja, dass man nach den ersten 1.000 oder 2.000 Kilometern mal das Öl wechselt- sowas macht man heute nicht mehr, ok… aber nach den ersten 10.000? Das war es mir wert. Außerdem war ich auf die Sichtprüfung des Öls gespannt.

 

Aber ich sag`s euch ehrlich: Ich habe einen Neuwagen gekauft, mit einem Turbo-Dreizylinder. Und ich möchte, dass er mir lange gute Dienste leistet. Der Motor und der Turbo müssen bei mir viel Laufleistung abgeben. Ich gehöre wohl noch zu dem Schlag Autobesitzer, die ihre Autos pflegen. Das klappte beim Granada, beim seltenen Escort Turbo RS, beim Sierra und bei meinen letzten drei Mondeos V6. Gerade die 6-Zylinder Sauger dankten mir das mit langer Laufzeit.

Ich arbeite zu hart für mein Geld, um meine Fahrzeuge vergammeln zu lassen. Die 200.000 km sollte der Motor bei anständiger Fahrweise also möglichst schadlos bringen.

 

Von daher wird das dann wohl auch beim Tourneo hoffentlich klappen. Das Dreizylinder-Turbo-Motörchen wehrt sich bestimmt nicht gegen frisches Öl.

 

 

Herstellervorgabe & mein Fahrprofil?

Laut Ford wäre der erste Ölwechsel des zwingend empfohlenen 5W20 nach 30.000 Kilometern fällig oder 1 Jahr, was eben zuerst eintritt.

Naja, ob das für Turbo und Motor nicht etwas zu viel Laufleistung ist, dachte ich mir?

Oder denke ich da zu „altbacken“? Zu „altmodisch“??

Dann ein 5W20? Ein im Öl laufender Riemen? Gerade weil das Öl ja auch für den Turbo und dessen ggfls. hohe Drehzahl eine Rolle spielt? Wenn man sich die Infos und Videos zum EcoBoost Motor anschaut stellt man sich schon so manche Frage.

Aber gut, wir halten uns natürlich an die Vorgaben, um die Garantie nicht zu gefährden. Und Experimente möchte ich auch keine starten… auch keinen endlosen Öl-Thread anheizen.

 

Außerdem ist mein Fahrprofil ja eher gemäßigt. Ich „prügle“ den Motor nicht, fahre in langsam warm, Autobahn kaum mehr als 130 km/h, selten Drehzahlen über 3.500 U/min, auch stelle ich den Motor nicht glühend heiß mit noch drehendem Turbo einfach so ab… auf Deutsch: Ich fahre ihn glaube ich schon mit etwas Hirn und Sachverstand.

Also beschaffen wir uns brav nach Vorgaben das Öl: Ein MOTUL SAE 5W20. Fliegt bei 20.000 KM, also vermutlich in 4-5 Monaten eh wieder raus.

 

Der Ölwechsel!

Ich schaute mir übrigens das Öl (also die Erstbefüllung) gleich nach dem Autokauf gründlich an. Ich zog mehrfach den Ölstab, bei kaltem und warmen Motor. Das Öl schaute nach erst 200 gefahrenen Kilometern „olivig“ aus, grüner kräftiger Farbton, roch kaum, zerlief fast wie Wasser zwischen den Fingern. Ich machte mir extra Notizen (leider keine Bilder), da ich bereits wusste, dass ich bei meinem Fahrprofil in einigen Monaten den ersten Ölwechsel bei 10 TKM machen möchte.

 

Und so kam es auch. Am 16.06.2018 war er dann auf der Bühne. Am 27.01.2018 abgeholt, nun hatte er exakt 10.030 km auf der Uhr. Den Tourneo gleich mal von unten angeschaut. Er war sauber, keine sichtbaren Schäden, Roststellen usw. Was aber sofort in`s Auge fällt: Die Gussteile hatten schon ordentlich Flugrost. Kann man sowas nicht beschichten oder Grundlackieren? Nun gut, es muss eben bei der Herstellung gespart werden, ok. Abhaken.

 

Weiter im Text. Ölablassschraube rausfummeln. War fest, aber gut lösbar. Und schwupps- schoss das lauwarme Öl in den Auffangbehälter.

 

Was auffällt: Von der anfänglichen Farbe ist nicht allzu viel übrig. Das Öl ist dunkler, bräunlicher, riecht etwas „öliger“ und „strenger“… schwer zu beschreiben. Muffig eben. Bääh, weg damit.

 

Als das Öl abgeflossen ist und nur noch vor sich hin tropfte ging`s dem Filter an den Kragen.

Er saß stramm, ließ sich aber dann doch lösen. Aber die Position ist schon nervig, wie man auf einem Bild erkennt. Welcher Ingenieur plant so einen Bullshit?

Mich ranzt schon die beknackte Getriebeübersetzung an, wohl auch eine Schöpfung der hohen Ingenieurskunst… 2.000 Umdrehungen schon im 5. Gang bei gerade mal 79 km/h! Aber egal, Zähne zusammenbeißen, ich fahre ja gesittet. Ruuuhig, Brauner!

Aber daran musste ich sofort wieder denken, als ich am Filter herumfummelte, zwischen Achse und Motorblock hing und nach oben kopfüber versuchte, Kraft aufzubauen. Wenig Platz erklärt sich natürlich von selbst.

Dann aber- offen… *schmatz*!

Filter dreht sich… und die Restsuppe läuft mir natürlich über die Motorkomponenten und Bauteile. Was für ein bescheuerter Platz für einen Ölfilter! *grummel* !

Aber gut, nur ruhig Blut, Manu, reg dich nicht auf…

 

Man beachte:

Filter blöd zugänglich, und macht etwas Sauerei. So sei es… Punkt.

Neuer Filter rein, alles sauber machen, fertig.

4 Liter reinkippen, auf Dichtigkeit prüfen, starten, kurz laufen lassen, bissl warten und langsam bis kurz vor MAX auffüllen. Erledigt. Knapp 4,6 Liter frisches Öl sind eingefüllt, der Rest wird im Keller verstaut.

 

 

Mein Fazit:

Ich möchte hier zuerst betonen, dass dies meine ganz persönliche Meinung ist. Ich freue mich natürlich , eure Meinungen und Ansichten hierzu zu lesen, denn gerade im Bereich des Motoröls hast du bei 10 befragten Personen 11 Meinungen… :-)

 

Aber- meiner Meinung nach war der erste Ölwechsel bei 10 TKM definitiv richtig, kann ich somit empfehlen. Die paar Euro sind definitiv gut angelegt. Allein die Optik des Öls und der Geruch zeigen mir, dass es richtig war. Über das Öl kann man selbstverständlich streiten, über die Marke sowieso, und ob ein 5W30 nicht eventuell besser wäre… ok, lassen wir das.

Wie erwähnt- der baldige nächste Wechsel steht ja in Aussicht. Toll… wieder fummeln und halb eingeklemmt am Filter popeln. Nun gut.

 

Ob es für den EcoBoost-Motor sinnvoll ist, nochmals 20.000 km mit der Brühe-entschuldigt, mit dem Werks-Start-Erstbefüllungs-Öl zu fahren, bezweifle ich etwas. Gerade weil das Öl Einfluss nicht nur auf den Motor, sondern auch Turbo und Riemen hat.

Als Selbstständiger arbeite ich wie schon erwähnt hart für mein Geld, ärgere mich schon genug über deutsches Beamtentum, Amtsschimmel, Sturköpfe und Gesetzes-Unsinnigkeiten rum… ich möchte definitiv mit dem Tourneo möglichst lange fahren und damit nicht auch noch Ärger haben.

Von daher handhabe ich das zukünftig so, das ich (zumindest am Anfang) in etwas kürzeren Intervallen das Öl wechsle. Da pfeife ich auf die knapp 80.- Euro, die mich das für Öl, Filter und Bühne kosten.

 

Ob man von Beginn an gleich mal 30.000 Kilometer mit dem Öl abspult- das muss jeder für sich entscheiden. Ich mache es jedenfalls nicht und würde es- nach meinen bisherigen Erfahrungen und Erlebnissen mit all meinen Autos- auch nicht unbedingt so empfehlen.

Mag sein das es zuerst nicht viel ausmacht. Das der Motor erst mal seine Garantiezeit hält. Das er 200 TKM locker schafft… mag alles sein. Erfahrungswerte gibt`s ja noch nicht.

Aber um ihn richtig lange zu fahren- da schadet ein kürzeres Intervall sicher nicht, im Gegenteil. Gerade bei den aufgeblasenen Turbo-Motörchen. Ein V6 Sauger mag da unkomplizierter sein… aber ein aufgeladener Turbo? Naja…

 

Langer Rede kurzer Sinn: Der nächste Ölwechsel bei 20.000 kommt bestimmt. Mal sehn wie das Öl dann ausschaut… :-)

 

Ich hoffe, dass euch mein Bericht und meine Eindrücke helfen, gefallen und werde natürlich regelmäßig weiter berichten.

 

Was nun noch in den nächsten Tagen ansteht:

 

- Der Bericht über den 10K Ölwechsel: HIERMIT ERLEDIGT :-)

- Ein Bericht über die ClimAir Windschützer für vorne: FOLGT

- Ein Bericht über die Sonnenschutz-Kunststoffscheiben von Solarplexius: FOLGT

- Ein Bericht über den Unterbodenschutz, den ich noch anbringen möchte: FOLGT

 

 

Herzliche Grüße,

euer Manu

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Wed Jun 13 23:01:49 CEST 2018    |    MisterError    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: 1.0, Der neue Ford Tourneo Courier, Ford, JU2, Tourneo Courier

10.000 Kilometer10.000 Kilometer

So schnell vergeht die Zeit! 10.000 Kilometer in 4,5 Monaten. Und mein „nagelneuer“ Ford Tourneo Courier mit seinem Dreizylinder läuft und läuft! Ein erstes Fazit nach knapp einem halben Jahr und 10 TKM folgt nun endlich in diesem Bericht. Pro und Contra natürlich mit Feingefühl beschrieben… ;-)

 

Aber zuerst einmal möchte ich mich nochmals für die vielen Kommentare und Nachrichten bedanken, die mich erreichten! Ich bin nun schon einige Jahre auf MOTORTALK, fuhr früher mehrere Ford Mondeos V6 und bereits in diesem Forum war es eine Freude, mit Gleichgesinnten Erfahrungen auszutauschen.

Im Tourneo/Transit Forum ist zwar (leider) weniger los, auch gibt es speziell für den Tourneo Courier kein eigenes Forum. Aber mein Blog und meine Berichte haben eine tolle Resonanz, wohl weil es auch sehr wenig bisher über den Tourneo Courier zu lesen gibt.

Um so mehr bestärkt es mich, hier fleißig, detailliert und möglichst nüchtern meine Erlebnisse zu teilen und zu beschreiben.

 

Also- zurück zum Tourneo:

Gekauft bzw. abgeholt am 27.1.2018 hat er nun 10.000 Kilometer auf der Uhr. Bei einer Probefahrt oder falls man einen Wagen sogar einige Stunden hat zeigen sich nie die Dinge, die sich nach mehreren Monaten offenbaren. Klar, man testet den Durchzug, schaut sich den Wagen an, setzt sich überall rein, fingert überall mal rum und begutachtet alles… aber so richtig WIRKEN tut es erst nach Wochen. Und Mängel, Probleme oder Unsinnigkeiten zeigen sich immer erst nach längerer Zeit im Alltagsgebrauch, da kann man Probe fahren so oft man will.

Als erste wirklich fundierte Zusammenfassung kann ich nach 1o.ooo Kilometern nun wirklich sagen und unterstreichen: Den Wagen würde ich trotz einigen kleinen Minuspunkten auf jeden Fall wieder kaufen. Falls jemand hier einsteigt und die Vorgeschichte nicht kennt, sollte diese nachlesen, denn als werdender Familienvater habe ich schweren Herzen meinen V6 verkauft und bin auf den Tourneo umgestiegen- nachdem ich Kangoo`s, VW Tourneos, Caddys, Berlingos, Dacias, Mazdas usw zu genüge gecheckt und teilweise angeschaut/Probe gefahren habe.

Als Grundlage meiner Entscheidung stand ganz klar die Wirtschaftlichkeit und Praktikabilität im Vordergrund. Als selbstständiger IT-ler, der gelegentlich IT- Komponenten lädt, mit Frau und Baby- das waren Fakten, die berücksichtigt wurden. Preisgünstig, effizient, praktisch und günstiger Unterhalt zählten. Akzeptabler Laderaum, zwingend Schiebetüren, Platz im Innenraum, Staufächer, wenig Spritverbrauch, kein Diesel, günstiger Unterhalt, kompakt und nicht zu wuchtig… und wir landeten beim Tourneo Courier, der bis heute und nach über 4 Monaten unsere Bedürfnisse deckt.

 

Zum Motor:

Der 101 PS starke Dreizylinder EcoBoost-Motor, den wir bereits vom Fiesta meiner Frau kennen, zieht natürlich nicht die Wurst vom Brot, aber er reicht dennoch aus, um zügig voranzukommen. Mein Fahrprofil ist (mittlerweile) sehr gemäßigt. Ich plane mir nicht mehr zu viele Termine am Tag ein, fahre entspannt los, höre keine „Bumm-Bumm- Mukke“ oder laute „Heavy-Metall Scheiben“ mehr im Auto, sondern denke an den Termin. Man wird ja älter. Ich fahre zeitig los, fahre maximal 130 auf der Autobahn (natürlich auch rechte Spur, wenn frei ist) und komme frühzeitig und entspannt an. Oft telefoniere ich auch mit Kunden oder Lieferanten, dann halte ich mich komplett auf der rechten Spur auf und reihe mich mit dem Tempomat zwischen zwei LKW`s ein.

Ansonsten schalte früh hoch, gehe früh vom Gas vor einer roten Ampel, rolle viel, bremse gefühlvoll und frühzeitig und habe einen vorausschauenden Fahrstil, ohne andere zu behindern oder „vor einem herzuschnarchen“. Tempolimits werden mit + 10 km/h eingehalten.

Der Wagen dankt es mir mit gutem Verbrauch und (hoffentlich) wenig Verschleiß. Meine Tankstops logge ich mit einer Sprit- App mit und werde die Ergebnisse regelmäßig hier einstellen.

 

Das Getriebe:

Das Fünfgang-Getriebe schaltet problemlos und leichtgängig, allerdings ist die Übersetzung doch um einiges anders als beim Fiesta meiner Frau.

Im 5. Gang hat man schon bei 79 km/h genau 2.000 Umdrehungen anliegen. Toll für Landstraßen, nicht so gut für die Autobahn. Schnelleres Fahren auf der Autobahn geht somit ab 120 km/h nur noch über mehr Drehzahl, was man natürlich am Verbrauch merkt. Über 120 geht’s dann schnell über 6 und über 7 Liter raus.

 

Hier bin ich definitiv auf den neuen Courier mit dem 6.-Gang Getriebe gespannt, mal sehn wie der übersetzt ist. Da ich generell gemäßigt fahre habe ich mich damit aber arrangiert, aber die Getriebeübersetzung zähle ich zum negativen Punkt, siehe weiter unten.

 

Zum Innenraum und einigen Details:

Der Innenraum ist sehr geräumig und praktisch, das kann ich als „langer Lulatsch“ unterstreichen. Ich vorne links, Sitz ganz hinten… top. Natürlich ist dann in der zweiten Sitzreihe für einen Erwachsenen wenig Platz, hier wäre dann wohl ein Connect oder Custom geräumiger, aber das kommt bei uns kaum vor das hinter mir jemand sitzt. Und wenn, dann rücke ich etwas vor. Für kurze Strecken reicht das allemal.

Meine Frau hat den Beifahrersitz nicht ganz hinten, reicht somit für einen Erwachsenen auf der Rückbank oder- was viel wichtiger ist- für den Maxi Così Kindersitz hinter ihr. Wir zwei und ein Baby im Kindersitz… passt einwandfrei.

Staufächer vorne über den Köpfen gibt genug, da ist echt geil Platz. Der Beifahrersitz hat ein Fach, die Mittelkonsole hat Platz… in den Türen sowieso… also uns reicht das Platzangebot locker.

Der Sitzkomfort ist für mich gut, eine Fahrt mit nur einer Pause von Baden-Baden nach Sylt zeigte: In den Sitzen kann man gut sitzen… :-) …aber hier ist natürlich jeder anders gestrickt.

 

Zu den Innereien…

Im Fahrzeug-Menü kann man einige Funktionen aktivieren oder deaktivieren, auch den Regensensor kann man hier generell ausschalten oder aktiviert lassen. Des Weiteren finden man hier die Berganfahrhilfe, die Traktionskontrolle, Blinker, das Reifendruck-Kontrollsystem usw… kann man mit dem Steuerkreuz wunderbar easy bedienen.

 

Ich persönlich deaktivierte den Anfahrassistent- mich nervt dieses „zubeißen“ der Bremse und plötzliche, ruckartige loslassen, wenn ich am Berg anfahre. Ich mache das ganz klassisch mit Gefühl im Fuß… ;-)

Die Funktion ist aber definitiv für z. B. Fahranfänger oder „Wenig-Fahrer“ von Vorteil.

 

...Der Regensensor:

Ich gebe es zu- anfänglich war ich skeptisch, aufgrund meiner Erfahrungen in den letzten Jahren. Bei meinem Mondeo V6 funktionierte der Sensor bzw das Intervall irgendwie nie wie er sollte- mal wischt er zu schnell, mal zu langsam, und manchmal fuchteln plötzlich die Scheibenwischer auf der Frontscheibe rum das man meint jetzt ist alles zu spät…. ergo: Meistens mit der Hand getippt und ein einzelnes Wischintervall ausgelöst oder im Dauerbetrieb auf Stufe 1 laufen lassen.

 

Auch beim Fiesta meiner Frau und beim BMW vom Nachbarn ist die Wischfunktion über den Regensensor eher bescheiden. Ist irgendwie nie so, wie man es gerne hätte.

 

Jedoch wurde das hier beim Tourneo (und ich vermute mal generell bei den neuen Modellen) endlich recht schlau gelöst. Ich kann nun den Regensensor generell aktivieren oder deaktivieren und trotzdem noch Einfluss auf den Wischintervall nehmen.

Bei aktiviertem Regensensor im Fahrzeug-Menü steuere ich mit dem Drehrädchen am Wischerhebel die Empfindlichkeit des Sensors, kann also jederzeit und je nach Fahrbedingung selber drauf einwirken und den Wischintervall verkürzen oder verlängern.

Bei deaktiviertem Regensensor im Menü steuere ich mit dem Drehrädchen die reine Intervallzeit der Wischer.

Ich kann also jederzeit entscheiden: Mag ich lieber ganz klassisch einen einstellbaren Intervallmodus und die Wischer starten nach z.B. 3 oder 5 oder x Sekunden, oder verwende ich den Regensensor, dessen Empfindlichkeit ich noch dazu beeinflussen kann.

Funktioniert beides einwandfrei, denn je nach Wetterbedingung (leichter Schnee, Graupel, oder Autobahnfahrt mit aufspritzender Gischt vom Vordermann aber ohne Regen usw) benötigt man einfach andere Wischintervalle.

 

Wurde gut gelöst und funktioniert einwandfrei, dies konnte ich auf unserer Fahrt von Süddeutschland nach Sylt ausgiebig testen- hier hatten wir nahezu alle Wetterbedingungen.

 

...Die Anzeige (Mittelkonsole):

Ist meiner Meinung nach gut abzulesen, auch werden die Einstellungen der Klimaanlage, des Gebläses, die Temperatureinstellungen oder Düsen immer für einige Sekunden eingeblendet (siehe Bilder), wenn man etwas einstellt. Man muss somit nicht mit dem Kopf nach unten schauen, während man fährt und rumfummelt, sondern kann oben auf der Anzeige die Einstellung gut ablesen... :-)

 

...Die Klimaautomatik / Temperaturregelung:

Auch hier war ich zugegebener Maßen etwas skeptisch, wie die Automatik regelt. Habe es in der Vergangenheit in diversen Fahrzeugen auch erlebt, dass die Temperatur fühlbar schwankt und die Anlage immer mal wieder hoch- und runter regelt.

Wurde aber wohl auch mittlerweile gut gelöst, die Anlage regelt bis jetzt sehr gut. Sie regelt nicht nervös und ständig dumm rum, sondern kaum spürbar.

 

...Das Gebläse:

Darauf war ich gespannt, denn mich nervte es als in der Vergangenheit (als Vielfahrer) ein bisschen, wenn ich auf kleinster Lüfterstufe schon das Geräusch der Anlage/Lüftung deutlich höre.

Hier gibt es nun 7 Gebläsestufen. Stufe 1 ist nahezu geräuschlos, Stufe 2 hört man minimal… ab dann aufwärts gibt’s eben die typischen Lüfter- und Luftgeräusche. Gut gemacht und kann man gut einstellen. Man hat auf Stufe 1 oder 2 kein aufdringliches Lüftergeräusch, und trotzdem kommt gut temperierte Frischluft rein.

Die Umluftfunktion ist ebenfalls gut und vor allem „dicht“… gerade wenn man in längere Tunnels reinfährt und nicht den Mief im Auto haben möchte.

 

...Die Luftverteilung:

Der Klassiker wie überall: Oben (Scheibe), Mitte und unten (Füße). Ich verwende fast ausschließlich die Düsen oben und unten. Bei den oberen Düsen werden auch die seitlichen Fensterscheiben im Tourneo gut angeblasen. Man benötigt also nicht die mittleren, äußeren Düsen und stellt diese dann an die Seitenfenster. Die „Standard-Auslassöffnungen“, die bei den oberen Düsen für die Seitenscheiben mit dabei sind, sind sehr gut eingestellt und dimensioniert.

 

...Die Sitzheizung:

Wird schnell warm, so dass ich bereits nach kurzer Zeit von Stufe 3 auf 1 runterschalte. Dann hat man einen angenehm warmen Sitz… an kalten Tagen eine feine Sache.

Zu beachten wird sein- wie üblich bei solchen Sitzen- das man nicht gerade mit dem Knie oder Ellenbogen tief in den Sitz drückt… z. B. beim Autoputzen oder rumwerkeln im Auto. Ansonsten werden die Heizdrähte in den Sitzen Schaden nehmen, ist mir nämlich schon passiert… :-(

 

...Das Radio & SYNC & das „Navigieren“:

Damit bin ich sehr zufrieden, funktioniert alles einwandfrei mit meinem iPhone 6 Plus. Ob Radio (meist SWR3 oder SWR1) , ob meine Playliste via Bluetooth, ob Telefonate- die Qualität ist sehr gut. Und bis heute kein Absturz oder Reboot bzw. erneutes Konnektieren notwendig gewesen. Falls mein Akku schwächelt verwende ich zum Laden den USB-Anschluss, und wenn ich das Navigationssystem in meinem iPhone verwende dann läuft die Audioausgabe super über das Radio bzw. über die Lautsprecher. Absolut Top. Da braucht man wirklich kein extra teures internes Navigationsgerät.

 

...Der Tempomat / rechte Lenkradtasten:

Die mittlere Anzeige zwischen den beiden Analoginstrumenten im Cockpit mit dem Kilometerstand, oder Verbrauch usw ist ja relativ klein gehalten, trotzdem gibt es eine extra Zeile, in der die eingestellte Geschwindigkeit permanent angezeigt wird. Sehr gut.

Somit sieht man die eingestellte Geschwindigkeit, kann diese auch mit den Tasten am Lenkrad in km/h-Schritten nach oben oder unten während der Fahrt verändern.

Somit hat man permanent die Tempomat-Geschwindigkeit, einen ausgewählten Wert (Verbrauch, Außentemperatur, Kilometer, Trip, usw) und die Motortemperatur in der Anzeige im Blick.

 

...Die Lautstärke / linke Lenkradtasten:

An den rechten Tasten wird ausschließlich der Tempomat und das Tempolimit bedient. An der linken Seite gibt schon mehr Funktionen. Audio laut/leise, Telefonat laut/leise, Sender vor/zurück, Sprachwahl. Klappt alles gut mit etwas Übung.

 

...Der Lichtschalter / Kombischalter:

Ist leicht zu drehen. Und in der Mitte ist der Druckknopf für die Schweinwerfer-Höheneinstellung.

In Stellung „0“ leuchtet nur das Tagfahrlicht, also die zwei separaten Birnen im Frontscheinwerfer. Eine Stellung nach rechts drehend hat man das Standlicht aktiv- die Tagfahrlicht-Birnen werden gedimmt und leuchten nur noch schwach, die Rücklichter und Nummernschildbeleuchtung ist an, auch die Instrumentenbeleuchtung ist aktiv.

Hier im Hinterkopf behalten: Das „Tagfahrlicht“ und die „Standlichtbirnen“ sind also ein und dasselbe Leuchtmittel.

 

Wieder eine Stufe weiterdrehend schaltet man zusätzlich das Abblendlicht ein.

 

Und mit noch einer Drehung nach rechts steht man dann auf einer Birne mit dem „A“, also im Automatikmodus. Diesen nutze ich eigentlich kaum, da mir dieses an- und ausgeschalte, wenn ich unter einer Brücke durchfahre, echt auf den Keks geht… dieser Modus ist ziemlich empfindlich.

 

Sobald es mal eine Sekunde dunkler wird geht alles an, und das möchte ich nicht. Ich gehöre eher zu den Autofahrern, die bei Dämmerung, Nebel, Regen und Dunkelheit eh das Licht anschalten.

Einige Verkehrsteilnehmer verlernen ja durch diese Automatikgeschichte heutzutage geradezu, an das Licht zu denken… wie oft sehe ich bei Nebel oder Regen Autos, die nur mit dem grellen Tagfahrlicht- meist LEDs- unterwegs sind, anstatt mit dem Abblendlicht und aktivierter Fahrzeugbeleuchtung… :-(

 

Weiter mit dem Licht: Links vom Schalter befinden sich die Taster für das Nebelleuchte und die Nebelscheinwerfer, rechts die Steuerung für die Beleuchtung der Instrumente.

Auf maximal heller Stufe eingestellt ist das ordentlich hell, fast schon "grell"... der Tacho strahlt einen an, die Radio- und Gebläsetasten glühen hell erleuchtet... :-) ...also ich hab`s fast auf Minimum, und selbst da sind alle innenbeleuchteten Tasten und Anzeigen gut hell.

 

...Zum Kofferraum:

Der ist wirklich praktisch gestaltet, wie es auch diverse Video im Internet zeigen: Die Hutablagen kann auf mehreren Höhen arretiert werden oder komplett (parallel zur Sitzbank) versenkt werden. Coole Sache. Die Ladekante ist sehr niedrig, man kriegt viel rein, sogar aufrecht eine Waschmaschine… oder IKEA-Einkäufe… :-) …die Sitze sind schnell umgeklappt, was das Ladevolumen deutlich erhöht.

 

...Zuladung, Anhänger und Dachgepäck:

Eines muss einem klar sein, bevor man im Nachhinein herumnölt: Der Wagen ist selbstverständlich keine vorbildliche Zugmaschine! Die Anhängelast ist überschaubar, das Gewicht für den Dachgepäckträger ist mit 75 Kilo auch relativ gering. Wer also meint, er müsste Pferdeanhänger oder sonstige Trailer ziehen- der sollte bei einem anderen Fahrzeug landen.

 

 

Fazit – und zu negativen Punkten:

 

Wie schon beschrieben würde ich den Wagen definitiv wieder kaufen. Als Tageszulassung in der Titanium-Ausführung mit Garantie-Erweiterung für 14,5 K… also das war schon ein sehr guter Deal. Dennoch möchte ich natürlich auch einige negativen Punkte aufführen:

 

1: Das Getriebe

Wer auch immer sich diese Übersetzungen ausgedacht hat- ich bin mir ziemlich sicher, dass wäre besser gegangen. Oder hat man mit viel Zuladung kalkuliert, oder kommt das noch aus dem Nutzfahrzeug-Bereich? Aber im 5. Gang mit 79 km/h bereits 2.000 Umdrehungen… das ist schon recht ungeschickt. Ok, durch den hohen Aufbau fährt man mit einem Hochdachkombi ja nicht oft schnell, aber eine effizientere und etwas länger ausgelegte Übersetzung wäre schon schön gewesen und für den Dreizylinder sicher von Vorteil, siehe Übersetzung beim Fiesta.

Ich bin gespannt auf das Sechsgang-Getriebe… dies werde ich definitiv im neuen Tourneo Courier Probe fahren und hier berichten…

 

2: Die Schiebetüren

Sind generell prima, aber der untere Bereich der Türen ist schmutzempfindlich, hier muss man definitiv regelmäßig die Führung und die Aussparungen der Tür reinigen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass hier der Rost seinen Anfang findet, wenn man diesen Bereich vernachlässigt. Schmutzfänger an den Radkästen verhindern deutlich die Verschmutzung, habe ich angebracht und kann ich nur empfehlen.

 

3: Unterbodenschutz

Tja, Fehlanzeige. Ich hatte den „Kleinen“ kürzlich kurz auf der Bühne. Und auch beim anstehenden Ölwechsel, welchen ich in den nächsten Tagen mache, berichte ich nochmals genauer.

Von unten ist leider alles offen. Der Klimakompressor samt Verkabelung und Stecker liegt ziemlich dicht über dem Boden. Auch sonst findet natürlich Gischt und Regen-Spritzwasser seinen Weg in den Motorraum. Hier werde ich definitiv etwas einbauen, gibt dann ein eigenes kleines Projekt „Unterbodenabdeckung“... ich werde berichten.

 

4: Fahrgeräusche über 130 km/h

So gemütlich der Tourneo auf der Landstraße ist- ab 130 aufwärts wird`s laut. Die Windgeräusche sind dann doch erheblich, obwohl er ansonsten eigentlich eher ein ruhiges Fahrzeug ist.

 

5: Verarbeitung:

Hier muss man sich klar sein, das der Wagen ein preiswerter Kompakt-Van ist. An manchen STellen ist die Verarbeitung eben auf "günstig" getrimmt. Mich stört es nicht, da mir das klar ist und die Vorteile für meinen Bedarf überwiegen... aber es gibt eben STellen wo man merkt: Hier muss der Hersteller auf jeden Cent achten.

 

Ansonsten halten sich meiner Meinung nach die Minuspunkte echt in Grenzen.

 

Für DEN Preis ist das echt ein hervorragendes, effizientes und kostengünstiges Auto!

 

 

Was nun noch in den nächsten Tagen ansteht:

 

- Ein Bericht über den „zwischendurch“-Ölwechsel bei nun 10.000 km.

- Ein Bericht über die ClimAir Windschützer für vorne.

- Ein Bericht über die Sonnenschutz-Kunststoffscheiben von Solarplexius.

- Ein Bericht über den Unterbodenschutz, den ich noch anbringen möchte.

 

Ich hoffe dieses erste Zwischenfazit hat Interessenten und Neugierigen geholfen, ich freue mich wie immer auf eure Resonanz. Und: Weitere Berichten folgen bald…

 

Herzliche Grüße,

euer Manu

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Thu May 03 10:11:21 CEST 2018    |    MisterError    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Ford, JU2, Tourneo Courier

Endlich habe ich mal wieder Zeit, ein Update über meinen Ford Tourneo Courier zu posten. Da wir nun unseren Nachwuchs haben (ist gesund und munter) ist es mal wieder an der Zeit, ein Update vom Courier zu verfassen.

 

Gekauft am 27.01.2018 ist er mittlerweile knapp über 3 Monate „alt“. Ich habe Stand heute bereits 8.042 km drauf, er verrichtet fleißig seine Dienste. Selbstverständlich pflege ich ihn und fahre in anständig. Und wie angekündigt kam ich endlich dazu, die Schmutzfänger vorne zu montieren, siehe Bilder.

 

Es ist definitiv ein Unterschied wie Tag und Nacht! Keine Spritzer mehr an der Tür, kein versauter Außenspiegel mehr, kein Dreck mehr in den Zwischenräumen der Fahrertür, nur noch sehr wenig Schmutz in den Zwischenräumen der Schiebetür! Was 24,90 Euro alles bewirken können! Optisch passt es auch gut. Kann ich nur empfehlen, die Teile! Sind easy mit den vorhandenen Löchern zu befestigen, Material ist dabei. Die vorhandenen Clips für die Radkastenauskleidung werden rausgehebelt, der Schmutzfänger untergeklemmt, dann mit längeren Clips wieder befestigt, fertig.

Der Verbrauch ging gefühlt noch einen Tick runter, aber genauere Infos dann wieder in 2-3 Monaten, dann kommen wieder verlässliche Daten von meiner Tank-App.

 

Ansonsten als Resümee: Immer noch sehr zufrieden- sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis!

Das nächste Update folgt bald… dann geht’s um das Thema Unterbodenschutz! Denn das der Courier im Motorraum unten komplett offen ist geht mir kräftig auf die Nüsse… :-) …aber eine Lösung ist schon vorbereitet.

 

Bis bald, viele Grüße,

Manu

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Thu Mar 15 11:43:27 CET 2018    |    MisterError    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: 47 Tage, 5000 km, Ford, Ford Tourneo Courier, JU2, Tourneo Courier

kilometerstandkilometerstand

Es sind bereits 47 Tage mit dem neuen Tourneo in`s Land gegangen, schon 5.000 km auf der Uhr meines Couriers, die Zeit vergeht wie im Flug! Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Nachdem ich ja chronologisch bereits mehrere Berichte geschrieben habe wurde es in den letzten 3 Wochen etwas hektischer. Viele Aufträge, Kundentermine, viel unterwegs auf der Autobahn… aber als selbstständiger IT-ler ist das natürlich ok, es muss ja Geld in`s Haus kommen.

 

Und der Nachwuchs steht auch kurz bevor, wir warten täglich drauf… ergo- höchste Zeit, mal wieder ein kurzes Update zu bringen und im Forum zu schreiben.

 

Mein „Kleiner“, so nennen wir den Tourneo Courier (JU2), schlägt sich bisher absolut wacker, um mal so zu beginnen. Als eingefleischter ehemaliger Sauger-6-Zylinderfahrer bin ich von dem kleinen 3-Zylinder Turbomotörchen bisher nicht enttäuscht. Erfüllt brav seinen Zweck, ist sparsam, seine 102 PS sind ausreichend, der Klang ist kernig und nicht unangenehm und der Wagen tut was er soll. Wobei ich den Wagen auch relativ schonend bewege. Früh vom Gas, ruhige Fahrweise, den Motor hatte ich bisher noch nicht über 3.500 Touren, fahre täglich meine Termine, 120 km/h auf der Autobahn… schön stressfrei. Er soll mir ja lange gute Dienste leisten.

Das Sync-Radio ist zuverlässig mit meinem iPhone verbunden, meine Playlisten laufen problemlos, Telefongespräche sind Klangtechnisch einwandfrei und klar.

Bisher keine Störungen, kein Klappern, konnte nahezu nichts richtig „negatives“ feststellen. Für die Preisklasse unterstreiche ich immer noch vehement: Tolles Preis-/Leistungsverhältnis.

 

Bisherige einzige kleinere Punkte:

 

1: Die Schiebetüren sind zwar prima, aber der untere Bereich der Türen ist schmutzempfindlich, hier muss man definitiv regelmäßig die Führung und die Aussparungen der Tür reinigen. Ich bin mir ziemlich sicher, das hier der Rost seinen Anfang findet wenn man diesen Bereich vernachlässigt. Schmutzfänger an den Radkästen sind geplant.

 

2: Unterbodenschutz = Fehlanzeige. Ich hatte den „Kleinen“ kürzlich kurz auf der Bühne, ein Ast meinte er müsse am Unterboden schleifen und sich verkanten. Also schnell zu meinem Bekannten gefahren (Lackierer), der eine Bühne hat. Wollte checken ob etwas Schaden genommen hat, aber alles soweit in Ordnung. Ast entfernt, Thema erledigt. Aber man konnte gut sehen, das von unten alles offen ist. Der Klimakompressor samt Verkabelung und Stecker liegt ziemlich dicht über dem Boden. Auch sonst findet natürlich Gischt und Regen-Spritzwasser seinen Weg in den Motorraum. Hier werde ich definitiv etwas einbauen, gibt dann ein eigenes kleines Projekt „Unterbodenabdeckung“... ich werde berichten.

 

3: Radkästen / Schmutzfänger: Auch hier möchte ich, wie oben erwähnt, noch Schmutzfänger anbringen, liegen bereits hier neben mir… denn es ist erstaunlich, was alles hochspritzt und an der Fahrertüre, der Schiebetüre und am Außenspiegel hängen bleibt! Auch hier werde ich berichten, wenn ich es umgesetzt habe. Auch bin ich gespannt, ob dann die Verschmutzung im unteren Bereich der Schiebetüren besser wird.

 

Ansonsten ist er für uns weiterhin optisch, fahrtechnisch und unterhaltstechnisch die richtige Entscheidung gewesen.

Ich trauere zwar immer noch leicht meinem Mondeo V6 nach... *snief*...aber wer weiß, vielleicht kommt mal irgendwann wieder einer als drittes Sommerauto/Liebhaberauto ins Haus… ;-)

 

Das war`s für heute, bis bald,

Manu

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Fri Feb 23 13:01:25 CET 2018    |    MisterError    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Details, Ford, Innenraum, JU2, Klimaanlage, Licht, Menü, Tourneo Courier

Liebe Ford Tourneo Courier (JU2)- Freunde, Interessenten oder Besitzer, es ist wieder soweit: Dieses Mal wird es mal wieder ein längerer und ausführlicherer Bericht. Aber zuerst einmal Dankeschön an die vielen persönlichen Nachrichten, Kommentare und/oder Anmerkungen- ich freue mich wenn ich mit diesem Blog informieren, begeistern und/oder unterstützen kann.

 

Wie schon angemerkt gab es viele Anfragen zu gewissen Details der Klimatisierung, Lüftung, des Displays, Licht, des Regensensors etc… genau hierrüber dreht sich dieser Beitrag. Ich habe wie gewünscht viele Bilder und Nahaufnahmen gemacht und mich auch auf einige Kleinigkeiten konzentriert, die einem nach einer Weile im Fahrzeug auffallen. Genau diese Kleinigkeiten sind es aber, die einem langfristig Freude am Auto bereiten oder die einem nach einer Weile als nervigen „Kompromiss“ im Magen liegen.

 

 

Das Menü:

Im Fahrzeug-Menü (siehe Bild Menü) kann man einige Funktionen aktivieren oder deaktivieren, auch den Regensensor kann man hier generell ausschalten oder aktiviert lassen. Des Weiteren finden man hier die Berganfahrhilfe, die Traktionskontrolle, Blinker, das Reifendruck-Kontrollsystem usw… kann man mit dem Steuerkreuz wunderbar easy bedienen.

Ich persönlich deaktivierte den Anfahrassistent- mich nervt dieses „zubeißen“ der Bremse und plötzliche, ruckartige loslassen, wenn ich am Berg anfahre. Ich mache das ganz klassisch mit Gefühl im Fuß… ;-)

Die Funktion ist aber definitiv für z. B. Fahranfänger oder „Wenig-Fahrer“ von Vorteil.

 

 

Der Regensensor:

Ich gebe es zu- anfänglich war ich skeptisch, aufgrund meiner Erfahrungen in den letzten Jahren. Bei meinem Mondeo V6 funktionierte der Sensor bzw der Intervall irgendwie nie wie er sollte- mal wischt er zu schnell, mal zu langsam, und manchmal fuchteln plötzlich die Scheibenwischer auf der Frontscheibe rum das man meint jetzt ist alles zu spät…. ergo: Meistens mit der Hand getippt und einen einzelnen Wischintervall ausgelöst oder im Dauerbetrieb auf Stufe 1 laufen lassen.

Auch beim Fiesta meiner Frau und beim BMW vom Nachbarn ist die Wischfunktion über den Regensensor eher bescheiden. Ist irgendwie nie so, wie man es gerne hätte.

 

Jedoch wurde das hier beim Tourneo (und ich vermute mal generell bei den neuen Modellen) endlich recht schlau gelöst. Ich kann nun den Regensensor generell aktivieren oder deaktivieren und trotzdem noch Einfluss auf den Wischintervall nehmen.

 

Bei aktiviertem Regensensor im Fahrzeug-Menü steuere ich mit dem Drehrädchen am Wischerhebel die Empfindlichkeit des Sensors, kann also jederzeit und je nach Fahrbedingung selber drauf einwirken und den Wischintervall verkürzen oder verlängern.

Bei deaktiviertem Regensensor im Menü steuere ich mit dem Drehrädchen die reine Intervallzeit der Wischer.

 

Ich kann also jederzeit entscheiden: Mag ich lieber ganz klassisch einen einstellbaren Intervallmodus und die Wischer starten nach z.B. 3 oder 5 oder x Sekunden, oder verwende ich den Regensensor, dessen Empfindlichkeit ich noch dazu beeinflussen kann.

Funktioniert beides einwandfrei, denn je nach Wetterbedingung (leichter Schnee, Graupel, oder Autobahnfahrt mit aufspritzender Gischt vom Vordermann aber ohne Regen usw) benötigt man einfach andere Wischintervalle.

 

Wurde gut gelöst und funktioniert einwandfrei, dies konnte ich auf unserer Fahrt von Süddeutschland nach Sylt ausgiebig testen- hier hatten wir nahezu alle Wetterbedingungen.

 

 

Die Anzeige:

Ist meiner Meinung nach gut abzulesen, auch werden die Einstellungen der Klimaanlage, des Gebläses, die Temperatureinstellungen oder Düsen immer für einige Sekunden eingeblendet (siehe Bilder), wenn man etwas einstellt. Man muss somit nicht mit dem Kopf nach unten schauen, während man fährt und rumfummelt, sondern kann oben auf der Anzeige die Einstellung gut ablesen... :-)

 

 

Die Klimaautomatik / Temperaturregelung:

Auch hier war ich zugegebener Maßen etwas skeptisch, wie die Automatik regelt. Habe es in der Vergangenheit in diversen Fahrzeugen auch erlebt, das die Temperatur fühlbar schwankt und die Anlage immer mal wieder hoch- und runter regelt.

Wurde aber wohl auch mittlerweile gut gelöst, die Anlage regelt bis jetzt sehr gut. Sie regelt nicht nervös und ständig dumm rum, sondern kaum spürbar.

 

 

Das Gebläse:

Darauf war ich gespannt, denn mich nervte es als in der Vergangenheit (als Vielfahrer) ein bisschen, wenn ich auf kleinster Lüfterstufe schon das Geräusch der Anlage/Lüftung deutlich höre.

Hier gibt es nun 7 Gebläsestufen. Stufe 1 ist nahezu geräuschlos, Stufe 2 hört man minimal… ab dann gibt’s eben die typischen Lüfter- und Luftgeräusche. Gut gemacht und kann man gut einstellen. Man hat auf Stufe 1 oder 2 kein aufdringliches Lüftergeräusch, und trotzdem kommt gut temperierte Frischluft rein.

 

Die Umluftfunktion ist ebenfalls gut und vor allem „dicht“… gerade wenn man in längere Tunnels reinfährt und nicht den Mief im Auto haben möchte.

 

 

Die Luftverteilung:

Der Klassiker wie überall: Oben (Scheibe), Mitte und unten (Füße). Ich verwende fast ausschließlich die Düsen oben und unten. Bei den oberen Düsen werden auch die seitlichen Fensterscheiben im Tourneo gut angeblasen. Man benötigt also nicht die mittleren, äußeren Düsen und stellt diese dann an die Seitenfenster.

Die „Standard-Auslassöffnungen“, die bei den oberen Düsen für die Seitenscheiben mit dabei sind, sind sehr gut eingestellt und dimensioniert.

 

 

Die Sitzheizung:

Wird schnell warm, so dass ich bereits nach kurzer Zeit von Stufe 3 auf 1 runterschalte. Dann hat man einen angenehm warmen Sitz… an kalten Tagen eine feine Sache.

Zu beachten wird sein- wie üblich bei solchen Sitzen- das man nicht gerade mit dem Knie oder Ellenbogen tief in den Sitz drückt… z. B. beim Autoputzen oder rumwerkeln im Auto. Ansonsten werden die Heizdrähte in den Sitzen Schaden nehmen, ist mir nämlich schon passiert… :-(

 

 

Der Tempomat / rechte Lenkradtasten:

Die mittlere Anzeige zwischen den beiden Analoginstrumenten im Cockpit mit dem Kilometerstand, oder Verbrauch usw ist ja relativ klein gehalten, trotzdem gibt es eine extra Zeile in der die eingestellte Geschwindigkeit permanent angezeigt wird, siehe Bild. Sehr gut.

Somit sieht man die eingestellte Geschwindigkeit, kann diese auch mit den Tasten am Lenkrad in km/h-Schritten nach oben oder unten während der Fahrt verändern.

Somit hat man permanent die Tempomat-Geschwindigkeit, einen ausgewählten Wert (Verbrauch, Außentemperatur, Kilometer, Trip, usw) und die Motortemperatur in der Anzeige im Blick.

 

 

Die Lautstärke / linke Lenkradtasten:

An den rechten Tasten wird ausschließlich der Tempomat und das Tempolimit bedient. An der linken Seite gibt schon mehr Funktionen. Audio laut/leise, Telefonat laut/leise, Sender vor/zurück, Sprachwahl. Klappt alles gut mit etwas Übung.

 

 

Der Lichtschalter / Kombischalter:

Ist leicht zu drehen. Und in der Mitte ist der Druckknopf für die Schweinwerfer-Höheneinstellung.

 

In Stellung „0“ leuchtet nur das Tagfahrlicht, also die zwei separaten Birnen im Frontscheinwerfer. Eine Stellung nach rechts drehend hat man das Standlicht aktiv- die Tagfahrlicht-Birnen werden gedimmt und leuchten nur noch schwach, die Rücklichter und Nummernschildbeleuchtung ist an, auch die Instrumentenbeleuchtung ist aktiv.

Hier im Hinterkopf behalten: Das „Tagfahrlicht“ und die „Standlichtbirnen“ sind also ein und dasselbe Leuchtmittel.

 

Wieder eine Stufe weiterdrehend schaltet man zusätzlich das Abblendlicht ein.

Und mit noch einer Drehung nach rechts steht man dann auf einer Birne mit dem „A“, also im Automatikmodus. Diesen nutze ich eigentlich kaum, da mir dieses an- und ausgeschalte wenn ich unter einer Brücke durchfahre auf den Keks geht… dieser Modus ist ziemlich empfindlich.

Sobald es mal eine Sekunde dunkler wird geht alles an, und das möchte ich nicht. Ich gehöre eher zu den Autofahrern, die bei Dämmerung, Nebel, Regen und Dunkelheit eh das Licht anschalten.

Einige Verkehrsteilnehmer verlernen ja durch diese Automatikgeschichte heutzutage geradezu, an das Licht zu denken… wie oft sehe ich bei Nebel oder Regen Autos, die nur mit dem grellen Tagfahrlicht- meist LEDs- unterwegs sind, anstatt mit dem Abblendlicht und aktivierter Fahrzeugbeleuchtung… :-(

 

Weiter mit dem Licht: Links vom Schalter befinden sich die Taster für das Nebelleuchte und die Nebelscheinwerfer, rechts die Steuerung für die Beleuchtung der Instrumente.

Auf maximal heller Stufe eingestellt ist das ordentlich hell, fast schon "grell"... der Tacho strahlt einen an, die Radio- und Gebläsetasten glühen hell erleuchtet... :-) ...also ich habs fast auf minimum, und selbst da sind alle innebeleuchteten Tasten und Anzeigen gut hell.

 

Soviel zu einigen Detaisl im Innenraum, ich hoffe ich konnte mit meinen Bildern und dem Text euch wieder ein Stück weiter helfen und informieren ;-)

 

Viele Grüße,

Manu

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Thu Feb 22 15:17:45 CET 2018    |    MisterError    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Ford, PU2, Schiebetüren, Schmutz, Schmutzfänger, Tourneo Courier

Tourneo Schiebetüren - SchmutzTourneo Schiebetüren - Schmutz

Bestellt habe ich für den Tourneo vorne und hinten Schmutzfänger, denn die Räder spritzen stark an die Türen und den Unterboden. Fällt bei Schnee/Matsch und schlechtem Wetter sehr auf.

Auch sind die unteren Bereiche der Schiebetüren etwas dem Schmutz ausgesetzt, siehe Bild. In den Aussparungen für die Schiebetüren sammelt sich somit Schmutz/Wasser, welches hochspritzt.

 

Hier wird man wohl drauf achten müssen, das sich hier nicht allzu viel Dreck sammelt.

 

 

Merke: Den unteren Bereich der Schiebetüren beachten und sauber halten...

 

Übrigens- das Foto zeigt den Bereich nicht als er stark verschmutzt war, sondern nach der Reinigung am nächsten Tag, also nach einem Tag fahren...

 

 

Ich berichte bald weiter, es gab einige Anfragen bzgl. der Klima und Instrumente, hier folgt bald ein ausführlicher Bericht mit Bildern.

 

Grüße,

Manu

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Wed Feb 21 12:44:01 CET 2018    |    MisterError    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Kofferraumwanne, PU2, Tourneo Courier, Wanne Tourneo

Tourneo KofferraumwanneTourneo Kofferraumwanne

Im Kofferraum nervte mich der Filz, will den natürlich nicht versauen.

 

Also: Wanne in eBay gekauft, siehe Bild. Passt einwandfrei, es kann nun nichts mehr auslaufen oder den Boden versauen.

 

Kosten: 29,90 Euro inkl. Versand. Top!

 

Gruß, Manu

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Tue Feb 20 16:21:17 CET 2018    |    MisterError    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: JU2, Tourneo Courier

Wir haben Freunde besucht und ein paar Tage auf Sylt verbracht. Kurze Auszeit, bevor bald der Nachwuchs kommt. Zum letzten Mal „alleine“ einige Tage Ruhe. Sauna. Entspannen. Und gleich mal den Tourneo schön eingefahren.

 

Langstrecke, 8 Stunden nach Sylt, nachts, Tempomat auf 120 km/h, das sind genau 3.000 Umdrehungen. Durchschnitt 6,2 Liter. Passt.

 

Rückfahrt wieder nachts, Tempomat wieder 120 km/h, Verbrauch 6,1 Liter.

 

Aufgefallen: Das Getriebe ist etwas anders übersetzt als beim Fiesta, der hat nämlich bei 120 keine 3.000 U/min anliegen.

 

Bald gehts weiter,

Grüße

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Tue Feb 20 16:20:01 CET 2018    |    MisterError    |   Stichworte: Courier JU2 2017, EcoBoost Bilder, JU2, Tourneo Courier

Anbei die ersten Bilder vom Tourneo.

 

Bald gehts weiter, Grüße, Manu

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Tue Feb 20 16:02:34 CET 2018    |    MisterError    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Abholung Tourneo Courier, die erste Fahrt, Ford, PJ2, Tourneo, Tourneo Courier

RückfahrtRückfahrt

Am 27.01.2018 haben wir den Tourneo in München abgeholt, das dortige Autohaus Kuttendreier hat alles zu unserer vollsten Zufriedenheit abgewickelt und vorbereitet. Großes Lob an Herrn Schreieck!

 

Zuhause im Raum Baden-Baden angekommen, die ersten 350km auf der Uhr. Sehr zufrieden. Läuft sauber, wenig Verbrauch, schönes kleines Wägelchen, haben uns alles angeschaut und alles eingestellt. Erstes Fazit: Sehr zufrieden!

 

(Ich als Mann muss natürlich anmerken- kein Sechszylinder, aber was solls, er läuft echt gut)

 

Bald geht`s weiter, es folgen dann Bilder.

 

Grüße, Manu

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Tue Feb 20 15:53:17 CET 2018    |    MisterError    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Courier Schiebetüren, Entscheidung, JU2, Test Tourneo Courier, Tourneo Courier

gesehen-und-gekauftgesehen-und-gekauft

Liebe Tourneo Courier Freunde, Interessierte oder solche, die sich mit dieser Entscheidung beschäftigen- herzlich willkommen in diesem Blog.

 

Auch wir (Frau und ich) haben uns einige Wochen mit dem Thema „neues Fahrzeug“ beschäftigt. Und da ich mich schon einige Jahre in diesem Forum bewege und schon oft kompetente Ratschläge und Hilfe bekommen habe war mir klar, dass ich mir definitiv Zeit nehmen werde.

Zeit, um über die Entscheidungsfindung, Erfahrungen, Kosten und Langzeiterlebnisse regelmäßig zu berichten.

Zeit, um in einem Blog regelmäßig meine Erlebnisse festzuhalten.

 

 

Vorgeschichte- kurz und knapp:

Mein erstes Auto war ein Ford Escort, dann Granada, Escort XR3i, Sierra, ab 27 Jahren dann nur noch Geschäftsautos/Firmenwägen wegen Festanstellung. VW und Audi. Mit 38 folgte die Selbstständigkeit im IT-Bereich, und somit stand nach 11 Jahren wieder das Thema „Autokauf“ auf dem Plan. Ich entschied mich für einen Ford Mondeo MK3, Baujahr 2004, erst 57.000 km, der 2,5 Liter V6 als Automatik, Limousine, Vollaustattung, passend für meine Bedürfnisse. Mit Frau, mit Langstrecken und Kundenbesuche und Spaß am Fahren war der Wagen mit seinem V6 perfekt für mich. Mit normaler Fahrweise (Tempomat 130km/h) schaffte ich auch 8,4 Liter im Schnitt. Alle Tankstopps habe ich in einer Tank-App mitgeloggt. Hatte auch Glück und fand ein Model aus erster Hand, top gepflegt.

Preislich deutlich erschwinglicher als VW, Audi usw, das brauche ich natürlich keinem sagen. Wenn man als Jungunternehmer ein Auto kauft schaut man natürlich auch auf`s Geld.

 

Jedenfalls- dieser Mondeo diente mir treue Jahre, ich pflegte ihn mit Ölwechsel, Kühlwasserwechsel, alle Filter, einer Getriebeölspülung für das Automatikgetriebe usw. Super Wagen, viel Auto für`s Geld, nie Probleme bereitet.

 

 

Veränderungen- welches Auto?

Dann stand jedoch Nachwuchs in`s Haus und somit standen Veränderungen an: Kinderzimmer, wie machen wir das mit dem Elterngeld, Berufe usw. Auch das Thema „Familienauto“ stand an. Meine Frau fuhr einen Fiesta von 12/2013, EcoBoost, 1.0 Liter, Dreizylinder, den Sie sich neu gegönnt hatte. Läuft.

Aber uns war schnell klar, dass der Mondeo V6 als Limousine nicht mehr zu uns passt. Mittlerweile 14 Jahre "alt", mit Türen und einer Heckklappe, Kinderwagenfeindlich, relativ tief, nicht gerade sparsam… zwar noch super in Schuss aber ihr kennt es: „man steckt ja nicht drin“… also- was tun?

Ein neues Auto sollte her, tauglich zum Laden, ergonomisch für Frau und Kind, günstig im Unterhalt, auf aktuellem Technik- und Sicherheitsstand, sparsam, ein „Vernunftsauto“. Da sich die Ausgaben auch für mich steuerlich als Selbstständiger gerade günstig auswirken würden, viel die Entscheidung. Aber welcher Wagen? Neu? Gebraucht? Einen VW Caddy? Einen Touran, Sharan, ein Kangoo, oder Dacia usw?

 

Ford gefiel uns, fuhren wir beide irgendwie gerne, preislich auch zu VW und anderen Herstellern eine andere Liga, der Händler war 80 Meter von uns hier entfernt- also nachgeschaut was Ford hatte. Focus? Neuer Mondeo? Kuga? Was gibt`s gerade?

 

 

Die Entscheidung:

Und dann den neuen Tourneo gesehen, als Connect und Courier. Mit Schiebetüren, erhöhter Sitzposition, geräumig, Benziner, mit Garantien und und und… also: So einer wird es!

 

Wir entschieden uns dann ganz bewusst für den kleineren Courier, als 1.0 Liter EcoBoost, Titanium-Ausstattung, mit Sync-Packet, Winterpaket und Felgen. Völlig ausreichend für eine kleine Familie, für kleinere IT-Teile zum Transportieren, für meine Kundentermine… super für Kindersitz, Kinderwagen und Einkaufen, niedrige Ladekante, sparsam, Frau kann auch gut mit fahren, der uns bekannte 3-Zylinder EcoBoost läuft gut- gekauft.

Für uns die perfekte Grätsche für Kleinfamilie und kleiner Geschäftswagen für Kundenbesuche mit kleinen Waren beladen.

 

Als Tageszulassung vom 30.12.2017 in Frost-Weiss (unserer Wunschfarbe) gefunden, 8 km auf der Uhr, neu, Standort München. Für 14,5K zugeschlagen, mit 6 Jahre Garantie. Mit Absprache unseres Ford-Händlers dann in München gekauft, Betrag überwiesen, Schnäppchen gemacht. Preis/Leistung sehr gut.

 

Bald geht’s weiter, Grüße,

 

Manu

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Der Autor:

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Wohnhaft im schönen Badnerländle, beruflich IT-ler, selbstständig, fahre seit meiner Jugend Ford. Bin ein Fan der V6-Modelle vom MK3 Mondeo, sehr schöner Wagen, robust, zuverlässig, ich fuhr 3 Modelle der V6 Mondeos. Dann Umstieg auf das "Vernunftsauto" Tourneo, man wird ja älter, Nachwuchs kommt usw... :-)

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