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28.07.2013 19:00    |    mu88    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8), Veränderungen

Sonntag, 15 Uhr, der virtuelle Kilometerzähler seit Freitag zeigt 1'300 km, die Thermometer glühen und der Fahrer streichelt liebevoll das Lenkrad seines FoFis. Was war passiert?

 

Am Freitag nach der Arbeit ging es los, Start in München um 19:15 Uhr mit dem Ziel: Brandenburg. Getreu dem Brandenburglied habe ich reichlich Essen eingepackt ;)

Über Ingolstadt, Nürnberg und Hof geht es immer entlang der A9 bis nach Leipzig, wo ich nach 4,5 h mein Nachtlager aufschlage und mich auf einem Rasthof zur Ruhe begebe. Die Fahrt verlief bis hier okay, keine Staus, aber natürlich reichlich Verkehr, es ist ja schließlich ein Freitag in den Ferien. Die Klimaanlage hatte bei weit über 30°C gut zu tun, am Abend gab's dann noch ein schönes Hitzegewitter mit reichlich Regen auf den letzten 40 km.

 

Nach einer Nacht ohne richtigen Schlaf (ein FoFi ist halt kein Himmelbett :rolleyes:) bin ich überglücklich, als halb 6 endlich der Wecker klingelt. Nach einem kurzen Frühstück geht es auf nach Premnitz nahe Brandenburg, wo ich um 8 Uhr einen Termin im Autohaus H&H habe. Jetzt mag sich einer fragen: warum rammelt der Kerl 600 km in die brandenburgische Provinz? Die Antwort lautet: Tempomat. Das hiesige Autohaus ist Stand heute das einzige, welche die Nachrüstung des originalen Ford-Tempomats anbietet. So stehe ich nervös wie ein kleiner Schuljunge um kurz vor 8 auf dem Hof. Der sehr freundliche Mitarbeiter setzt den Auftrag auf und nimmt mir den Schlüssel mit den Worten ab: "Das wird ca. 1,5 bis 2 h dauern, Sie können in aller Ruhe frühstücken gehen." Der Tipp ist gut und so trotte ich von dannen.

 

Nachdem ich gefrühstückt und meine diversen Foren besonders intensiv abgeklappert habe (die Zeit muss ja schließlich rumgebracht werden), tauche ich nach einer knappen anderthalben Stunde wieder am Autohaus auf und da kommt mir mein Auto schon entgegengerollt, allerdings ohne Tagfahrlicht. Also hat man auf jeden Fall etwas an der Programmierung verändert ;) Kurz durchs Beifahrerfenster geschaut, Tempomatbedienteil ist auch drin! Der Einbau bzw. die Aktivierung haben problemlos funktioniert und auch das Tagfahrlicht ist schnell wieder aktiviert. Der freundliche Verkäufer dreht mit mir noch eine Proberunde, aber die Bedienung ist so intuitiv, dass eine Erklärung natürlich überflüssig ist.

 

So. Das "Hauptziel" für dieses WE ist abgehakt, jetzt einfach wieder zurück? Neeeeee :D Ein ehemaliger Kommilitone und guter Freund von mir lebt bei Potsdam und so verbringen wir noch einen schönen Tag zusammen und besuchen u. a. den Schlosspark Sanssouci. Diesen kann ich nur jedem ans Herz legen, eine unheimlich schöne Anlage!

 

Heut morgen um Punkt 9 war dann Start bei hin und wieder gewittrigem Regen, aber dafür war die Autobahn noch leer, so wie ich es mir erhofft hatte. Und so führt mich mein Weg wieder die gesamte A9 entlang zurück nach München, wobei der Tempomat in 80% der Fahrzeit im Einsatz war. Unglaublich, wie konnte ich bis jetzt nur ohne das Teil klarkommen :D

 

Um drei Uhr nachmittags stehe ich dann wieder auf meinem Tiefgaragenstellplatz und der FoFi bekommt als Belohnung einen "Nackenkrauler". Ein WE mit 1'300 km, einer großen Wunscherfüllung und einem schönen Tagesausflug, Herz, was willst du mehr? :)


03.02.2013 13:20    |    mu88    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: Sonstiges

 

Am 07.03.2009 kaufte ich meinen FoFi, das war vor 1429 Tagen. Seitdem haben wir zwei 50'000 km geschrubbt. Nun mag einer sagen: was macht der wegen 50 Mm so ein Trara? Das fährt der Durchschnittsdeutsche alle 2 Jahre, Vielfahrer oder Außendienstmitarbeiter gar jährlich.

 

Für mich trotzdem ein toller Moment, ist doch mein Fiesta nicht nur tägliches Fortbewegungsmittel, sondern ein treuer, zuverlässiger Wegbegleiter, guter Kumpel, Ersatz-Freundin! Na gut, bis auf die körperlichen Vorzüge, die man(n) in einer menschlichen Beziehung genießt :cool:;)

 

Daher jetzt ein kleines Gedicht für dich, mein treuer Kumpane! Du kannst es nicht lesen, aber ich bin sicher, dass es durch meinen innigen Griff ums Lenkrad auch dich erreicht ^^

 

Bald vier Jahre ist’s nun her,

niemand kaufte Autos mehr.

Die Welt steckte in der Finanzkrise,

Umweltprämie hieß die Devise!

 

Dann sah ich dich im WWW stehn,

wie wir Sachsen sagen: einfach scheen :)

Die Entscheidung, die war schnell getroffen,

zum Glück hatte die Bank noch offen.

 

Als mein Vater aus der Spätschicht kam,

drei Stunden Schlaf reichen, ab auf die Bahn.

Auf eine 500 km lange Reise,

durch Schnee und Regen, welche Sch****!

 

Die Probefahrt war intensiv und wild,

als Erinnerung gab’s gleich noch ein Bild :cool:

Ab nach Hause und hoch die Tassen

den Dreck des Ruhrpotts galt‘s abzuwaschen.

 

Dann der Alltag: morgens zur Uni, abends zurück,

jeden Tag das gleiche Stück.

Zur Abwechslung ging’s in die Alpen,

hier konntest du dich voll entfalten:

82 PS sind nicht die Welt,

doch das Motto kurz und gar nicht schwer:

wo Hubraum fehlt muss Drehzahl her!

 

So erlebten wir manch tolle Tage,

auch schlechte gab’s, gar keine Frage.

Im blöden Jahr zwotausendelf

bekamst du gleich zweimal auf deine Zwölf.

Winterurlaub und Ostern warn vermiest,

kein Wunder, dass da schon mal ne Träne fließt.

Auch das ging zum Glück dann schnell vorbei,

seitdem läuft’s mit uns beiden einwandfrei.

 

Viel Zeit und Geld sind in dich geflossen,

aber der Wandel ist noch nicht abgeschlossen.

Noch viele Projekte gilt es zu machen,

mal sehen, was wir davon noch schaffen.

Worüber ich mich am meisten freu,

wenn du mir weiter bleibst so treu!

 

In diesem Sinne, lieber FoFi, hab vielen Dank für die tollen 50‘000 Kilometer, auf dass noch viele folgen!


02.11.2012 20:15    |    mu88    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Pflege, Veränderungen

Guten Abend,

 

mittlerweile ist es ja draußen schon relativ frisch und zeitig dunkel wird es auch, so dass man nicht mehr viel am Auto machen kann.

 

Ich habe mir aber noch eine Kleinigkeit gegönnt, und zwar den originalen Leder-Handbremshebel von Ford. Werksseitig hat mein FoFi leider nur den billigen Griff aus Plastik.

 

Vorgenommen hatte ich mir den Tausch schon lange, das Problem bestand aber darin, dass man nur die komplette Handbremseinheit bekommt, da ist man mit ca. 180 € dabei :eek:

Umso erstaunter war ich, als ich letzte Woche in einer Ebay-Auktion das Griffstück des Lederhandbremshebels fand. Den Händler angeschrieben, ob er auch den passenden Ledersack dazu hat: er antwortete in sauberem Englisch, dass er mir den auch verkaufen kann, und so einigten wir uns auf 35 € inkl. Versand.

 

Ich war ja doch etwas skeptisch, da ich (nach der Bestellung) feststellte, dass der Händler aus Rumänien kommt und 35 € ja wirklich lächerlich wenig im Vergleich zum originalen Preis sind.

Umso überraschter war ich, als am Montag diese Woche ein Einschreiben aus Rumänien bei mir einflatterte. Zumindest schon mal Ware ;)

Aufgemacht: sieht auch nach Leder aus *freu*

Genauer hingesehen... es ist der Leder-Handbremshebel vom Fiesta :D

An dieser Stelle also einen Ordnungsgong an mich selbst für das mangelnde Vertrauen in die Menschheit!

 

Eingebaut habe ich den Hebel dann vorgestern. Vorab muss man die Plastikverkleidung des Mitteltunnels demontieren, in meinem Fall auch noch die Mittelarmlehne, damit man bequem an den Handbremshebel kommt.

Das Plastikgriffstück ist nur über die Mechanik geschoben, aber wie fest! Ich hab gefühlt Stunden mit aller Gewalt gezogen, bis ich das Teil endlich in der Hand hatte. Eingebaut war dann alles sehr schnell und ich finde, es hat sich gelohnt!

 

Dem Lack habe ich schon vor knapp zwei Wochen sein Winterpaket aus Waschen, Kneten, PreCleaner und 2 Schichten Collinite 476s spendiert, das hat sich letzte Saison so gut bewährt, dass ich keinen Grund zum wechseln sah.

 

Das wird es nun wohl für dieses Jahr gewesen sein, einzig die Winterreifen sind noch zu wechseln, aber das mache ich erst, wenn auch damit zu rechnen ist, dass der Schnee wirklich liegen bleibt.

Wie immer möchte ich an dieser Stelle kurz zurückblicken, es sind ja wieder ein paar Veränderungen am FoFi hinzugekommen ;)

Am meisten begeistern mich nach wie vor die Tagfahrleuchten! Auch die Änderungen an der Innenraumbeleuchtung haben sich gelohnt, gerade jetzt, wo ich zumindest abends immer in der Dunkelheit fahre, finde ich das sehr stimmig.

Zu den besonderen Highlights gehören natürlich auch die Probefahrt mit dem Focus und der tolle Sommerurlaub. Alles in allem ein prima Autojahr, endlich ohne Unfälle oder sonstige Probleme :)

 

Schauen wir mal, was das nächste Jahr bringt: ich werde in naher Zukunft mein Studium beenden, wenn alles glatt läuft, bin ich Ende des Jahres Master of Science :cool:

Und auch der FoFi wird wieder ein paar Änderungen unterzogen, geplant sind auf jeden Fall die Seitenschweller und am Auspuff werde ich wohl auch etwas machen lassen, da mich der Leistungsverlust durch meinen Luftfilter doch nicht so ganz glücklich macht. Mal sehen, was mir sonst noch einfällt ^^

 

Damit möchte ich mich ganz herzlich bei allen fürs Lesen und die vielen Kommentare in meinem Blog bedanken!

Bleibt mir gewogen und kommt alle gut über den Winter.

 

Bis bald,

euer mu88 =)


14.10.2012 21:39    |    mu88    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Veränderungen

Guten Abend,

 

wie ihr ja wisst, schiele ich mit einem Auge immer zu den "größeren Fords" wie C-Max oder Focus, um mir interessante Details abzuschauen und diese nach Möglichkeit auch in meinem FoFi zu verbauen.

 

Heute geht es mir um die sog. Antippfunktion für den Fensterheber der Beifahrerseite. Wer die Funktion nicht kennt, kurz zur Erklärung: ich habe vorn elektrische Fensterheber und auf der Fahrerseite zwei Taster, mit denen man jeweils die Fensterheber der Fahrer- bzw. Beifahrerseite bedienen kann. Tippt man den Fensterheberschalter für die Fahrerseite kurz an, so fährt die Scheibe automatisch nach oben bzw. unten, finde ich persönlich sehr nützlich!

Die Beifahrerseite hat diese Funktion beim Fiesta aber leider nicht, hier muss man Schalter die ganze Zeit gezogen bzw. gedrückt halten.

 

Aber Gott sei Dank gibt es ja den freien Zubehörmarkt, und so fand ich dieses Bauteil: klick mich

Nicht ganz billig, ich weiß, aber welches Hobby ist das schon ;)

 

Am letzten WE bestellt, am Donnerstag war das gute Stück da und heute eingebaut. Wie wird es angeschlossen?

Zuerst muss der Fensterheberschalter herausgehebelt werden, die Türverkleidung muss dafür zum Glück nicht demontiert werden! Unter dem Schalter befinden sich dann 2 Stecker, ein großer 8- und ein kleiner 4poliger, man benötigt den großen.

An dieser Stelle einen riesen Dank an den Nutzer ford-fiesta-man aus dem Fiesta-Ka-Forum!!! Er hat mir die Kabelfarben zur Verfügung gestellt, ohne diese hätte ich die Aktion sicher nicht durchgeführt.

Auf obiger Website findet man eine Anleitung, hier aber auch noch mal kurz zusammengefasst, was zu tun ist:

 

1. Kabel Braun-Gelb durchtrennen, das Ende am Schalter mit dem Kabel Weiß-Rot des Moduls verbinden, das andere Ende mit Grün am Modul verbinden

2. Kabel Grün-Orange durchtrennen, das Ende am Schalter mit dem Kabel Blau-Rot des Moduls verbinden, das andere Ende mit Blau am Modul verbinden

3. mit Kabel Gelb-Rot (Dauerplus) am Schalter auf Rot am Modul gehen

4. mit Kabel Violett-Schwarz (Masse) am Schalter auf Schwarz am Modul gehen

 

Wer vorhat, mit Stromdieben zu arbeiten: vergesst es! Die originalen Kabel sind zu stark (mit Ausnahme des Dauerplus-Kabels). Ich habe die Kabelenden verzinnt (bzw. verzinnen lassen ;)) und dann mit Lüsterklemmen gearbeitet. Alternativ könnte man sich sicher auch einen ordentlichen Stecker zusammenbasteln, wenn man das Material hat, aber hinter der Türverkleidung ist ja genug Platz.

 

Durch die Anleitung ist alles sehr gut beschrieben, wie man vorzugehen hat. Das Modul wird über einen kleinen Regler justiert, mit dem man die Empfindlichkeit einstellen kann. Anfangs muss dieser auf max. Empfindlichkeit gestellt und diese dann sukzessive verringert werden, bis die Scheibe vollständig hoch und runter fährt. Man muss aber sehr (!!!) vorsichtig arbeiten, denn setzt man die Empfindlichkeit zu weit herab, brennt die Sicherung im Motorraum durch, wie mir geschehen!

Negativ muss ich noch festhalten, dass in der Anleitung von einem blau-roten Kabel die Rede ist, dieses war bei mir aber schwarz-rot...

 

Was macht dieses Teil nun? Ich habe es am Schalter auf der Fahrerseite angeschlossen, um den Beifahrerfensterheber zu bedienen, d.h. drücke ich kurz auf den Schalter des Beifahrerfensterhebers, so fährt die Scheibe - wie auf der Fahrerseite auch - automatisch nach unten. Der Schalter auf der Beifahrerseite bleibt davon aber unberührt, hier muss man nach wie vor den Schalter gedrückt halten, für mich aber ein verschmerzbarer Kompromiss, da ich eh größtenteils alleine fahre.

 

Der Umbau ging eigentlich recht flott von statten, nervig war die Fehlersuche, warum auf einmal nichts mehr funktionierte (Sicherung im Motorraum). Aber sonst top, sehr tolles Feature!

 

VG =)


16.09.2012 16:55    |    mu88    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Veränderungen

 

Hallo zusammen,

 

seit ca. einem anderthalben Monat hat mein Vater einen neuen Focus, der mit allerlei optischen Spielereien wie Umfeld- und Ambientebeleuchtung in den Türinnengriffen daher kommt. Da mir diese zwei Dinge so gut gefielen bzw. gefallen, habe ich diese an meinem Fiesta auch nachgerüstet.

 

Los ging's mit der Umfeldbeleuchtung. Basis waren diese Leuchten: Klick mich

Nach der Demontage der Spiegelkappe ging es auf die Suche nach einem geeigneten Platz im Spiegel, der auch recht schnell gefunden war. Die LED selbst ist ca. 5 mm im Durchmesser, also ein 6er-Loch gebohrt und die Lampeneinheit mit Heißkleber befestigt.

Anschließen wollte ich die Leuchten an der Fußraumbeleuchtung, doch dafür musste ich erst mal vom Spiegel in die Tür. Werkzeug dafür: ein stabiler Draht und viiiiiel Geduld. Irgendwann hatte ich die Kabel dann aber durch.

 

Des Weiteren machte ich mich daran, die Türinnengriffe zu beleuchten. Diese sind nur in die Türverkleidung geclipst und lassen sich leicht entfernen. Ich habe die komplette Einheit gegen die neuen, silbernen Türinnengriffe getauscht und in die Griffmulde ein 3er-Loch gebohrt. In das Loch wurden dann diese LEDs geklebt: Klick mich

 

Nun ging es daran, den Strom aus dem Innenraum in die Tür zu bekommen. Ich hatte zwar schon gelesen, dass das unschön werden könnte, aber es stellte sich als besch...eidene Arbeit heraus! Zuerst muss man den Stecker in der Tür lösen und alle Dichtungen herunterfriemeln.

Anschließend mit einem Draht aus dem Innenraum erst mal zum Stecker gefummelt und Kabel nachgezogen. Jetzt sitzt der Stecker aber so bündig im Rahmen, dass man nicht daran vorbeikommt, sondern durch ihn hindurch muss. Auf der Fahrerseite ging das ganz gut, aber auf der Beifahrerseite war mein Kabel einfach zu stark, so dass ich den ganzen Stecker auseinandernehmen durfte. Dieser gliedert sich in drei Blöcke, blau, grün und braun. Zu meinem Glück ist der braune Block auf der Beifahrerseite nicht beschalten, so dass ich diesen herausdrücken und dort das Kabel hindurchführen konnte.

 

Für eine Tür habe ich gestern ca. 2,5 Stunden gebraucht! Ich bastel ja wirklich gerne am Auto, aber das war echt nervig, einmal und nie wieder!

 

Da es natürlich immer wieder leicht tröpfeln musste, habe ich nur einen kurzen Funktionstest gemacht und erst mal alle Stecker und die Türverkleidung angebracht. Nun wollte die Dichtung aber nicht mehr über den Stecker, ich hätte alles in Brand stecken können :mad:

 

Am frühen Nachmittag war dann alles fertig verbaut und die Kabel im Innenraum, "musste nur noch schnell anschließen", dachte ich mir, also erst mal ne ruhige Mittagspause gemacht und Fußball gehört (wo bitte ist Sandhausen :rolleyes:?).

Die Türinnengriffbeleuchtung sollte mit an die originale Ambientebeleuchtung, also das Handschuhfach ausgebaut und Kabel gesucht. Nach einigem Gefummel hatte ich endlich Plus und Minus ausgemacht und auch alles soweit freigelegt, dass ich mit Stromdieben alles anschließen konnte. Der Umfeldbeleuchtung lagen eh vier dieser eigentlichen tollen Teile bei, also gleich verwendet.

Probelauf: funzt nich :o Verpolt? auch nicht... Nach einigem hin und her habe ich die absolut billigen Stromdiebe wieder herausgerissen und voller Wut alles mit Lüsterklemmen verkabelt, dann funktionierte es auch.

 

Die Umfeldbeleuchtung habe ich auf der Beifahrerseite direkt an die Fußraumbeleuchtung angeklemmt und auf der Fahrerseite an meinen Kabelbaum für die Fond-Beleuchtung, die aber letztlich auch an der Fußraumbeleuchtung hängt.

 

Abends gegen 5 war es dann geschafft, voller Freude, dass endlich alles wie gewollt funktionierte, rannte ich mir zum Abschluss noch mal derbst den Kopf am Dachholm ein :D

 

Auf den Bildern kommt es leider nicht so schön rüber: die Umfeldbeleuchtung ist keineswegs taghell, sondern gerade so, dass man erkennt, was sich am Boden befindet. Man könnte auch noch die Bohrung im Spiegel etwas erweitern, würde vielleicht für etwas mehr Licht sorgen.

Ganz toll finde ich die Türgriffbeleuchtung, wobei sie fast etwas zu hell ist, werde ich bei einigen Nachtfahrten mal beobachten.

 

Danke fürs Lesen und noch einen schönen Sonntag =)


25.08.2012 15:14    |    mu88    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Urlaube

 

Salu z'amme,

 

seit Montag um Mitternacht bin ich auch wieder im Lande und möchte euch an meiner Alpentour quer durch die Schweiz und Österreich teilhaben lassen.

Das Ziel der ersten zwei Wochen war Grächen im Wallis, auf kürzester Tour ca. 870 km.

 

Start war am Samstag vor drei Wochen um halb drei in der Nacht *gähn* In meiner morgentlichen Verpeiltheit habe ich gleich erst mal Milch und Konfitüre im Kühlschrank vergessen, was mir aber erst später auffiel ^^

 

Der erste Teil der Strecke führte mich über Chemnitz, Hof, Nürnberg, Feuchtwangen-Crailsheim und Memmingen an den Bodensee. Viele Autobahnkilometer ohne erzählenswerte Stories, die Nacht war klar, kaum Verkehr, was will man mehr. Ich war lediglich überrascht, als kurz vor dem Bodensee auf einmal aus dem Morgendunst die ersten Berge auftauchten, ein toller Moment.

 

Ab Lindau war ich dann ausschließlich auf Landstraßen unterwegs, da ich mir die Mautgebühren sparen wollte. So ging die Fahrt über Bregenz, Feldkirch, Vaduz und das Rheintal nach Chur.

Hier könnte man dem Vorderrhein einfach stromaufwärts folgen und über Oberalp- und Furkapass direkt ins Wallis fahren.

Da ich diese Strecke aber schon letzten Sommer gefahren war, bog ich in Reichenau links ab Richtung Splügen/San Bernardino. Am Hinterrhein entlang ging es durch Thusis immer der alten Passstraße folgend.

 

Nach der Viamala-Schlucht die ersten Kehren oberhalb der Roffla-Schlucht hinauf nach Splügen. Hier weitet sich das Tal etwas und man sieht die Autobahn wieder (verschwindet bis dahin größtenteils im Tunnel).

Die Straße führt hier oftmals nur einspurig parallel zur Autobahn, da sie wohl kaum noch befahren wird. Kurz nach dem Ort Hinterrhein windet sich die Passstraße hinauf zur San-Bernardino-Passhöhe, 2065 m. Eine richtig urige Passstraße, keine Leitplanken, wirklich enge Kehren, zwei Pkws kommen nicht bequem aneinander vorbei, kurzum: fetzt :p

Leider drücken vom Tessin die Wolken herein und es ist ziemlich neblig bei ca. 10°C, aber unterhalb der Passhöhe scheint schon wieder die Sonne. Überhaupt muss man sagen, dass die Südrampe wohl imposanter ist, da der Höhenunterschied größer ist und es viele steile Rampen hat. Außerdem verläuft die Autobahn hier sehr offen, ingenieurstechnisch absolut beeindruckend, aber landschaftlich nicht unbedingt schön.

 

Was mich auch schon zu einem Punkt bringt, der mich die kompletten 2 Wochen beschäftigte: Schweizer Autofahrer ^^ Ich mag dieses Land sehr, aber mit ihrer Art, die an sich keineswegs untermotorisierten Gefährte zu bewegen, werde ich wohl nie klarkommen! Getreu dem Motto: hier ist 80, also fahre ich lieber 70. Klar ist der Bußgeldkatalog happig, aber sowas... Das ist wohl die berühmte Langsamkeit oder innere Ruhe!?

 

Im Talboden von Bellinzona hat es dann schon weit über 30°C, die Sonne scheint, man kommt sich vor wie am Mittelmeer. Bis Locarno sind die Straßen noch gut ausgebaut (ohne Navi wöllte ich es aber trotzdem nicht fahren ;)). Danach führt die Straße vom Lago Maggiore weg ins bergige Hinterland durch das Centovalli ("Tal der hundert Täler"). Hier hat es ganz kleine, winklige Straßen, in den Fels gepresst, man weiß nie, ob hinter der nächsten Kurve ein Auto steht oder ein gänzlich geisteskranker Radfahrer angeschossen kommt. So ist die Fahrt bis Domodossola auch recht spannend ^^

 

Hier beginnt die Auffahrt zum Simplonpass, anfangs noch auf einer Schnellstraße in Richtung Iselle zur Bahnverladung. Mittlerweile ist der Verkehr ziemlich dicht, es ist früher Nachmittag. In Italien kochen schon die ersten dunklen Gewitterwolken, die es aber nicht ins Wallis schaffen werden. Der Pass selbst ist nicht besonders schön, sehr gut ausgebaute Straße, viel Verkehr, einzig schön wäre der Blick auf das Weissmies, der mir aber durch die Wolken versperrt bleibt.

 

So geht es nach einer ausgiebigen Mittagspause hinunter nach Brig, das Ziel ist quasi erreicht. Von hier wären es noch 30 km, aber ich fahre noch das Wallis hinunter bis nach Martigny, um den Rest der Truppe abzuholen und dann gemeinsam das Tal wieder hinaufzufahren.

Letztlich waren wir dann 8 Uhr abends in Grächen, der Tacho zeigte für den Tag über 1000 km. :o

 

In den zwei Wochen war das Hauptverkehrsmittel dann in allererster Linie der Zug, der FoFi stand wohlbehütet in einer Garage. Die schönsten Touren in dieser Zeit waren Allalin-, Breithorn und Monte-Rosa-Hütte. Und es hatte nur einen einzigen Regentag :cool:

 

Nach den zwei Wochen ging es dann freitags ins Pitztal nach Österreich. Start war morgens um halb 9, ich wählte natürlich NICHT die kürzeste Route ;) Nach der Fahrt durch das Oberwallis bei traumhaftem Bergwetter bog ich dann in Ulrichen zum Nufenenpass ab. Kurz vor der Auffahrt noch einmal ein letzter Blick auf das Weisshorn, neben dem Matterhorn wohl der dominanteste Berg des Wallis'. Da kam schon ein Gefühl von Wehmut auf =/

 

Von der Passhöhe des Nufenen ging es auf einer richtig schlechten Straße hinunter nach Airolo und direkt wieder hinauf zum Gotthard-Pass, dessen Auffahrt quasi eine Autobahn ist! Breite Straßen, große Kehren, die Passhöhe überlaufener als ein Apple-Shop am Tag des Erstverkaufs des Ei-Pads... 17??? Naja, Häkchen dahinter und gut ist.

 

In Andermatt war ich dann wieder auf bekannter Route vom letzten Jahr, parallel zur Matterhorn-Gotthard-Bahn geht's hinauf zum Oberalppass, wo man den wirklich letzten Blick auf das Wallis hat. Von der Passhöhe ging es dann das Vorderrheintal hinunter bis Reichenau und Thusis, wo ich vor zwei Wochen schon einmal war.

 

Diesmal bog ich aber in Thusis ab in Richtung Albulapass. In dieser Region gibt es einige schöne Pässe, u.a. Flüela- und Julierpass, aber einfach mal Albulapass googlen, imposant ist hier, dass sich die Eisenbahnlinie immer wieder mit der Fahrbahn kreuzt.

 

Von der Passhöhe ging es dann recht unspektakulär hinunter ins Tal des jungen Inn, von wo an viele Kilometer ostwärts Richtung Landesgrenze folgten. Im Pitztal war ich dann gegen 17 Uhr.

 

Hier nahm ich bis Sonntag an einem Spaltenbergungskurs teil und stiefelte in neuer (inoffizieller ;)) Rekordzeit von der Hütte ins Tal, um dann 17 Uhr die Rückfahrt anzutreten.

Über Imst, den Fernpass, Ehrwald, Garmisch, München und Nürnberg ging es wieder heim, wo ich um Mitternacht ankam, wobei aber eine Stunde im Stau von München und Garmisch flöten ging.

 

Das war mein Urlaub 2012. Rund 2100 problemfreie Kilometer, schöne Passfahrten, tolle Wandertouren, herrliches Wetter, einfach perfekt.

 

Danke fürs Lesen!


17.06.2012 14:50    |    mu88    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Veränderungen

Im März hatte ich ja die Testfahrt mit dem neuen Focus gemacht und mich damals auch ein wenig in die MAL (Mittelarmlehne) verliebt. Deshalb sollte nun auch der FoFi dieses Teil bekommen.

Nach ein bisschen Stöbern im Netz und einschlägigen Foren fiel die Wahl auf Armster, bestellt bei European Parts. Lieferung war ultraschnell: Samstag bestellt, Montag Bestellung bearbeitet, Dienstag schon da!

 

Einbauen konnte ich sie trotzdem erst gestern ;) Ist auch schnell gemacht: das Unterteil ist mit dem Oberteil durch 4 Schrauben verbunden und die ganze Einheit wird dann durch 4 Schrauben in der Mittelkonsole befestigt. In puncto Stabilität natürlich nicht mit einer werksseitigen Lösung vergleichbar, aber ich will darauf ja auch keine Kunststücke vollführen ^^ Ob die zum Quietschen oder Knarzen neigt, kann ich leider noch nicht sagen, Dauerbelastungstest wird im Sommerurlaub folgen.

 

Alles in allem macht die MAL aber einen sehr wertigen Eindruck, die Armablage ist mit Leder bezogen, die Nähte sind sauber gearbeitet und das Fach im Inneren ist beflockt, so dass darin auch nichts klappern kann. Sie ist vollständig hochklappbar, aber es gibt auch ein Drehrädchen, mit dem man die Höhe feinjustieren kann.

Als besonderes Gimmick empfinde ich die verlängerbare Armablage, diese kann man um 5 cm ausziehen. Einzig die Handbremse ist jetzt etwas fummelig zu bedienen.

 

Und wie der Zufall manchmal so spielt, konnte ich unter der Woche noch das Pipercross Induction Kit (Sportluftfilter) günstig schießen, besser gesagt, nur das Unterteil.

Ich hatte schon gelesen, dass das Teil bei Benzinern einen Höllenlärm machen soll, deshalb war ich sehr gespannt. Für alle, die das Teil nicht kennen: klick mich

 

Zum Einbau: erst mal muss der alte Luftfilterkasten raus, der wird vorn nur von einer Schraube gehalten und sitzt in 2 Gummi-Nuppsis, kann dann also einfach herausgezogen werden.

Ich wollte nach Möglichkeit den originalen Ansaugtrakt verwenden (um's vor dem TÜV schnell umrüsten zu können :cool:), was auch problemlos möglich ist, wenn man erst einmal herausgefunden hat, wie man die Luftführung aus dem Luftfilterkasten herausbekommt ;)

 

Den originalen Ansaugtrakt haben wir dann mit einer passenden Gummimuffe am Pipercross-Luftfilterkasten befestigt, so dass es auch wirklich dicht sitzt. Den Kasten selbst sollte man mit Gummiabstandshaltern und Schrauben befestigen, das war aber sehr fummelig, weshalb wir die originalen Gummiabstandshalter dringelassen und 8er Schrauben in einen passenden Dübel als Gegenstück gedreht haben. Hält bombenfest und lässt sich sehr komfortabel lösen.

Als eigentlichen Luftfilter habe ich meine K&N-Matte weiterverwendet.

 

Das Oberteil sollte man eigentlich mit Schrauben und Flügelmuttern befestigen, aber an der Scheinwerferseite ist überhaupt kein Platz, um die Schrauben ordentlich anzuziehen, deshalb haben wir dort in den Kasten Gewinde geschnitten und mit passenden Maschinenschrauben befestigt.

 

Dann die erste Fahrt... LmaA :eek: Unglaublich, was so ein Luftfilter ausmacht! Ein Höllenlärm, mir war's ehrlich gesagt zu krass. Und deutlich nachteiliger war aber, dass sich der Anzug fühlbar verschlechtert hatte.

Deshalb haben wir dann heute ca. 3/4 der Öffnung verschlossen, mit dem Resultat, dass es immer noch brüllt, aber nicht mehr so extrem. Und der Anzug hat sich wieder normalisiert, ich werde das aber weiter beobachten, ob ich Veränderungen am Durchzug bemerke.

 

So viel zu meinem WE, heut Abend ist erst mal König Fußball dran ;)

 

Danke für's Lesen und noch einen schönen Sonntag =)


14.04.2012 21:05    |    mu88    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Veränderungen

Nach fast einem Monat Wartezeit kamen Mitte dieser Woche meine neuen Tagfahrleuchten an. Es handelt sich dabei um diese: Klick mich

Auf so eine Variante hatte ich reichlich lange gewartet, denn ich wollte unbedingt die Nebelscheinwerfer erhalten und einfach ein paar Leuchten in den Kühlergrill krachen kam für mich nicht in Frage :)

 

Der Lieferumfang ist ordentlich: 2 Adapter für die NSW, 2 Stromdiebe, das TFL-Modul samt ausreichend Kabel und natürlich die Leuchten. Vorbildlich fand ich, dass alle Kabel in Wellrohrschutzschlauch lagen. Ach ja, eine Sicherung lag auch noch bei, habe ich aber nicht verbaut.

In den NSW befinden sich auch schon Leuchtmittel mit einem blauen Kolben, diese habe ich gegen Osram NightBreaker getauscht. Der Lampentyp ist übrigens H3.

 

Heute ging's dann an den Einbau. Zuerst mal die originalen NSW ausgebaut: auf der Beifahrerseite ist das ziemlich problemlos möglich, aber auf der Fahrerseite ist der Wischwassertank wunderbar im Weg. Also die Radhausverkleidung gelöst und irgendwie den Arm durchgezwängt, um dann mühevoll die Schrauben lösen zu können.

Anschließend die neuen Leuchten provisorisch eingesetzt und verkabelt. Das ist soweit schnell gemacht, also erster Funktionstest: läuft! Nun können die Leuchten richtig fixiert werden. Auf der Beifahrerseite wieder lässig, auf der Fahrerseite der absolute Hass :mad: Mein Arm sieht aus, als wäre ich "Jack the Ripper" geradeso entkommen, vom Kunststoff zerschnitten ^^

 

Da ich ja bereits die Standlichtstreifen von Dectane verbaut habe, nutze ich die Kabel davon: Zündplus am Pin 8 und Standlicht am Pin 5 des Scheinwerfersteckers mit Stromdieben abgegriffen, Masse am Dom. Scheinwerfer wieder eingesetzt, angeschlossen, alle Kabel "versteckt".

Nun der Test: Standlichtstreifen und TFL tot :o

Nach 5 Minuten voller Flüche geht's an die Fehlersuche, die sich doch etwas hinzieht... Schlussendlich hatte der Kabelschuh vom Massekabel keinen richtigen Kontakt mehr, ein Wunder, dass bis jetzt alles funktioniert hat :D

 

Da ich natürlich keine Bilder vom dreckigen FoFi schießen konnte, musste ich den Kleinen noch waschen ;)

Das Resultat der Bastelei sieht man auf den Bildern, ich find's sehr geil, so wie ich es mir vorgestellt hab: keine 08-15-Leuchten, sondern fahrzeugspezifisch verbaut, so soll es sein :)


23.03.2012 09:17    |    mu88    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Veränderungen

Ich habe schon länger mit dem Gedanke gespielt, im Fond für etwas mehr Licht zu sorgen. Zwar fahren bei mir selten mehr als 2 Leute mit, aber einfach als kleines Gimmick ^^

 

Anfangs war ich darauf aus, wie auch vorn die große Lampeneinheit inkl. Ambientebeleuchtung zu verbauen. Durch den MT-User Ryche stieß ich aber auf Leseleuchten vom alten Ford Galaxy, die anstelle der Kleiderhaken sitzen, was auch den Vorteil besitzt, dass ich nicht mittig in den Dachhimmel ein großes Loch schneiden muss ;)

 

Also zwei von den Leuchten bestellt. Als Leuchtmittel sind W5W-Glassockellampen verbaut, habe ich durch entsprechende kalt-weiße LEDs ersetzt, damit es zu den vorderen Deckenleuchtmitteln passt.

Die Kleiderhaken werden von einer Art Stift gehalten und lassen sich mit etwas Gewalt heraushebeln. Anschließend muss trotzdem der Himmel rund um die Kleiderhakenaussparung ausgearbeitet werden, damit die Leuchten Platz haben. Ich habe die Öffnung hochkant ausgearbeitet, was rückblickend betrachtet vielleicht nicht die optimalste Lösung war, da der Himmel eine leichte Krümmung besitzt und deshalb die Leuchten nicht perfekt plan aufliegen. Die Idee kam aber zu spät ^^

 

Die notwendigen Kabel laufen in der B-Säule nach unten und dann weiter nach vorn in den Fußraum. Hier habe ich mit zwei Stromdieben den Saft von der originalen Fußraumbeleuchtung abgegriffen, wobei ich nicht schlecht gekuckt habe, als ich feststellte, dass nicht Plus, sondern Minus geschaltet wird! :rolleyes:

 

Bei der Gelegenheit habe ich hinten auf jeder Seite noch rot leuchtende 15cm-SMD-LED-Streifen verbaut, damit es wie vorn wirkt: Fußraum in dezentem Rot, Deckenbeleuchtung kalt-weiß.

 

Mir persönlich gefällt's sehr gut, von oben sind die LED-Streifen nicht sichtbar und die Deckenbeleuchtung sitzt auch ziemlich bündig im Himmel, nur wenn man genau hinsieht erkennt man einen kleinen Spalt.

 

Wieder einen Punkt auf der ToDo-Liste abgearbeitet :D


18.03.2012 18:35    |    mu88    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Pflege

Wie jedes Jahr wird nach meinen Prüfungen der FoFi aus dem Winterschlaf geweckt :) Da ich, was das Pflegezubehör betrifft, schon recht gut ausgerüstet bin, sind keine neuen Utensilien dazugekommen.

 

Am Mittwoch ging's los mit einer gründlichen Wäsche, in der Hoffnung, unter dem vielen Salz, Flugrost und Teer noch ein Auto entdecken zu können. Vor dem Winter hatte ich ja zwei Schichten Collinite 476 aufgetragen und dann, wenn es das Wetter zuließ, alle 3 Wochen an der Tankstelle klargespült.

Trotzdem war Ergebnis nach der ersten Wäsche ernüchternd: speziell im Bereich der Räder Unmengen an Flugrost.

Voriges Jahr bin ich diesem mit einer sehr ausgiebigen Knetorgie zu Leibe gerückt, das wollte ich mir dieses Jahr ersparen und hatte mir deshalb den Flugrostentferner CarPro IronX besorgt. Die Anwendung ist ziemlich einfach: aufsprühen und warten, bis sich der Indikator verfärbt und abschließend mit viel Wasser abspülen. Gerade die vorderen Türen und das Dach waren stark in rot getaucht, sah lustig aus ^^ Einzig der Geruch ist absolut abartig *würg*

Trotzdem blieben einige größere Flugrostflecken übrig, vielleicht müsste man das Mittel mehrfach anwenden, um diese zu beseitigen. Das ist aber so eine Sache: 1 Liter kostet 27,80 € und ich habe für einen Kleinwagen 400 ml benötigt! :eek:

 

Anschließend hab noch die Sommerreifen mit dem Chemical Guys New Look Trim Gel eingelassen, auf die Felgen das Surf City Garage Diamond Edge Wheel Dressing aufgetragen und aufgezogen, Schnee bleibt bei uns eh keiner mehr liegen und zur 7-Grad-Lüge wurde ja schon genug gesagt...

 

Am Donnerstag war dann intensive Lackreinigung angesagt. Am Tag zuvor hatte ich ja schon das Gros an Flugrost entfernt. Anschließend den Lack mit dem DODO JUICE Lime Prime gereinigt und dann ging's ans abkneten: so richtig begeistert war ich von dem Flugrostentferner ja nicht, aber es hat den Knetaufwand deutlich reduziert!

Trotzdem war es schon früher Nachmittag und ich begann, den Innenraum auszusaugen und den FoFi außen gründlich mit der FoamGun einzuschäumen, um die letzten Dreckreste vor dem Wachsen abzuwaschen. Natürlich habe ich auch den Motorraum und die dem Innenraum zugewandten, lackierten Teile der Türen mit saubergemacht ;)

 

Der Freitag begann dann mit dem Auftragen der ersten Wachsschicht (Collinite 476). Man wird nach einigen Anwendungen doch recht routiniert, kennt die Ablüftzeiten und so benötigte ich für den kompletten Wagen inkl. Einstiegsbereiche, Falze, etc. nur einen Vormittag.

Da ich mit dem Auftrag der zweiten Wachsschicht meistens 12 h warte, hatte ich also noch den ganzen Nachmittag für den Innenraum zur Verfügung :) Also staubgewischt, Kunststoffteile innen und außen eingelassen, Lederpflege aufgetragen und - meine persönliche HASSarbeit - Scheiben geputzt. Auch die Gummiwinterfußmatten flogen raus, wurden gereinigt und durch die schönen Veloursfußmatten ersetzt. Da ich einmal im Fußraum kniete, wurde gleich die Alu-Pedalerie mit gereinigt ^^

 

Zum Abschluss habe ich am heutigen Samstag noch als Topping eine Schicht Finish Kare 2685 Pink Paste Wax aufgetragen. Und endlich meinen Aufkleber wieder aufm Heck angebracht: den hatte ich eigentlich von Anfang an drauf, war dann aber durch die Unfälle hinüber und nun hab ich, nach über einem Jahr, endlich wieder einen (Danke an meine Eltern ^^) *freu*

 

Fazit nach 3,5 Tagen: FoFi steht wieder perfekt da, Arbeit hat sich echt gelohnt.

Aber so langsam muss ich mich doch mal intensiv mit dem Thema Polieren auseinandersetzen, trotz der ausschließlichen Verwendung von Microfaser-Tüchern und -handschuhen sind nach 3 Jahren doch einige Swirls auf dem Lack =/ Aber mal schauen, was das Jahr noch so bringt...


15.03.2012 22:10    |    mu88    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Sonstiges

Bei meinem FoFi stand die 3-Jahres- bzw. 60'000km-Inspektion an und so hab ich mich bei meinem Freundlichen mal erkundigt, ob man mir den neuen Ford Focus mal zur Probefahrt zur Verfügung stellt: dem Wunsch wurde entsprochen :D

 

Eins vorweg: wer jetzt einen neutralen oder professionellen Testbericht erwartet, den muss ich enttäuschen: ich bin noch zu begeistert von dem Auto ^^

 

Aber von vorn: nach dem Aufstehen zu einer unchristlichen Zeit (ja, 7 Uhr ist für einen Student zeitig) hab ich meinen Kleinen abgegeben und voller Vorfreude den FoFo in Empfang genommen. Dann wieder heim, kurz gefrühstückt und sich erst mal mit den technischen Gegebenheiten vertraut gemacht:

 

1,6 l EcoBoost-Motor (150 Turbo-PS) mit 6-Ganggetriebe in der Titanium-Ausführung, u.a. Xenon, Tempomat, Einparkautomatik, Start-Stop-Automatik, uvm.

 

Der erste Eindruck: einfach nur toll. Sehr weiche Materialien, toll von der Haptik, bisher von Ford nicht gekannte Verarbeitungsqualität!

Von vielen Seiten wird die überfrachtete Mittelkonsole kritisiert, ich muss sagen: ja, sie ist voluminös, ABER auf meine 1,75 m ist sie perfekt zugeschnitten: ich komme bequem überall ran, ohne anzustoßen. Mir gefällt's, aber ist natürlich Geschmackssache.

 

Dann den Motor auf dem Weg zu meinem Kommilitone (und gutem Freund und heutigem Beifahrer :)) behutsam warmgefahren. Auf den kleinen Nebenstraßen im Erzgebirge kommt das Herzstück des Focus zu Vorschein: das Fahrwerk. Schon mein FoFi liegt toll auf der Straße, aber das ist noch einmal was ganz anderes. Querfugen in Kurven werden geschluckt, ohne dass das Fahrzeug einen Mucks macht. Um schnelle Kurven bettelt der Fahrwerk förmlich: "Prügel mich noch schneller hier rum"! :D

 

Nunja, anschließend ging es in den Stadtverkehr. Da ich sonst nur Kleinwagen fahre, war ich doch etwas skeptisch ob des großen Tanzsaals, der da noch mit dranhängt. Aber weit gefehlt! Ließ sich super handlen, nirgendwo mal Probleme gehabt, selbst im Parkhaus nicht.

Nun war es an der Zeit, die Einparkautomatik auszuprobieren (wenn sie schon mal drin ist ^^): also eine Nebenstraße und große Parklücke gesucht. Sensor aktivieren, auf die Anweisungen warten, Gas und Bremse und ZACK steht er drin. Ich bin vollkommen platt. Klar soll es funktionieren, aber dass das so reinbungsfrei funktioniert... Letztlich machen wir das Spielchen sicher 5mal, die Parklücken werden immer kleiner, bis wir dann schlussendlich eine Lücke anpeilen, wo mein Gefühl/Augenmaß sagt: lass das lieber, das ist verdammt eng. Aber die Elektronik sagt: das pack ich! Also dann... Manöver beginnt, nach dem Gegenlenken lasse ich zur Sicherheit meinen Beifahrer zur Kontrolle aussteigen :) Unnötigerweise: perfekt steht er in der Lücke. Eine wirklich feine Sache!

 

Anschließend geht's zum Motortest auf die Autobahn: wie gesagt, 1,6l-Turbomotor. Ich bin bis dato nur mit Kleinwagen gefahren, einzig ein Peugeot 407 SW mit 2l-Dieselmotor steht auf meiner Erfahrungsliste. Also wie vom Kleinwagen gewohnt, im 3. Gang auf die Autobahn und das Pedal durchgetreten. Hoppla! Die Tachonadel rennt ja förmlich! Also die Gänge (lässt sich übrigens sehr schön schalten, ein schöner Druckpunkt zum Einlegen der Gänge) zügig durchgeschaltet und nach kurzer Zeit steht der Tacho bei 200. Ich frag meinen Beifahrer, was er meint, wie schnell wir sind: 140... Ein ganz laufruhiger, kultivierter Motor. Die Akustikdämmung (Motor gekapselt, Dämmmaterial unter der Motorhaube, Schallschutzverglasung) tut ihr übriges.

Dann die erste Geschwindigkeitsbegrenzung *möp* Gut, um den Tempomat mal auszuprobieren: für längere Strecken sicher eine sehr schicke Sache. Einzig störend fand ich, dass sich die Geschwindigkeit mit den Tasten in 1-km/h-Schritten variieren ließ, imho fast zu fein untergliedert.

Aber die Geschwindigkeitsbegrenzung ist zum Glück auch bald vorbei, also mal versuchen, wie er so von Tempo 130 im 6. Gang zieht: immer noch kraftvoll erreichen wir bald wieder die 200. Viel höher will ich es auch nicht treiben, ist ja nicht mein Wagen :)

 

Nach einer Weile geht es dann wieder zurück, eigentlich soll ich doch meinen Vater 14:45 Uhr von der Arbeit abholen, das könnte knapp werden ^^ Also ist etwas Beeilung angesagt ;)

Dort angekommen gibt's dann noch einen kurzen Fahrertausch, damit er auch was davon hat. Jetzt geht's mehr über kleine Landstraßen, wo wir es wirlich mal darauf anlegen, dass Fahrwerk an die Grenzen zu bringen (ohne dabei jmd. zu gefährden).

 

Irgendwann ist dann aber auch der schönste Tag vorbei und ich muss wieder zurück zur Werkstatt, meinen Kleinen holen. Vorher noch schnell den Tank aufgefüllt und den Wagen abgebraust.

 

Pünktlich 15 Minuten vor Feierabend (:D) nehme ich dann wieder meinen FoFi in Empfang. War ein phänomenaler Tag mit einem geilen Auto, den ich so schnell nicht vergessen werde!


Blogautor

mu88 mu88

Ford

tja, was schreibt man über sich selbst? Jahrgang 1988, absolut fußballverrückt, das Herz schlägt für Schwarz-Gelb!

Seitdem ich meinen FoFi habe, steigt aber auch mein Interesse für Autos, d. h. Pflege, Technik und auch Foren ;)

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