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Meehsters gesammelte Erfahrungen

Willkommen in Meehsters Welt! Hier ist Platz für Erfahrungen, Erinnerungen, Theorien, Gedanken und Gedankenexperimente aus dem Hause Meehster - und vor Allem für Verrücktheiten ;)

20.06.2008 06:26    |    meehster    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Efi, Erfahrungen, Klinik, Meehster, Mist, Praxis, Reha, Wissenschaft

Eigentlich wollte ich meine Erfahrungen in der Rehaklinik „Mediclin“ in Soltau (19.02.2008 bis 11.03.2008) schon lange ins Netz stellen, aber ich komm ja zu nix.

Lange habe ich auch überlegt, wie ich vorgehen soll, chronologisch oder geordnet nach wasweißich. Am Ende bin ich zu der Überlegung gekommen: Die Mischung machts.

 

Also fange ich mal am Anfang an, zuerst wollte mich die Klinik über Weihnachten und Neujahr und meinen Hochzeitstag da haben. Zum Glück hat mir mein Neurologe „wegen psychischer Labilität“ einen Aufschub ermöglicht, so daß es zu dem Termin kam

Die Anreise dann wäre fast ihre eigene Geschichte wert, da ich mich entschloß, mit Efi dorthin zu fahren. Diese hat dank des defekten Zündsteuergeräts nur bis nach Stuhr durchgehalten, Geschichte der Aktion in Kurzform: ADAC-Abschlepper – unqualifizierte Werkstatt (ich mekrte sehr deutlich, daß Suzuki die direkte Konkurrenz von Daihatsu ist) – Kauf und Anmeldung des Fiat Panda, mit dem ich dann am Abend dann doch in Soltau ankam.

 

Die Klinik selbst war recht einfach zu finden, nur die Parkplatzsitouation vor Ort war eher schlecht. Selbst zu den Behindertenparkplätzen waren etwa 100 Meter vom Haupteingang aus zu laufen – und das nicht nur über glatten Asphalt. Zudem darf man dort auch nur parken, wenn man einen Behindertenausweis mit mindestens 80% Schwerbehinderung und Merkzeichen aG hat – und selbst dann muß man es speziell im Haus beantragen. Für mich mit 30% und ohne Merkzeichen also keine Chance – obwohl auch mir der Fußmarsch dorthin schon fast zu weit und zu beschwerlich war. Zum Glück paßt ein Panda fast überall hin ;) Aber an den meisten Tagen konnte ich schon halbwegs laufen und dementsprechend parkte ich auf den Besucherparkplätzen, die für mich einen Fußmarsch von ca. 500 bis 600 Meter (Zimmer bis Auto)

 

Es stellte für das Personal kein übermäßig großes Problem dar, daß ich statt um 13:00 erst um etwa 20:30 ankam. Nur etwas warten mußte ich, während die Formalitäten erledigt wurden. Freundlich nahm man mich auf, gab mir Schlüssel für mein Einzelzimmer und erklärte mir die ersten Feinheiten, darunter der Safeschlüssel, der gleichzeitig den Schlüssel für den Briefkasten neben der Rezeption darstellt.

 

Das Zimmer war sauber und ordentlich, aber sehr spärlich eingerichtet. Das Bett war wie auch die Bettdecke hoffnungslos zu kurz. Da stellte sich mir die ernsthafte Frage (die ich übrigens auch an das Personal weitergab :D), ob die Klinik überhaupt auf Erwachsene vorbereitet ist. Immerhin konnte man mir ein längeres Bett zur Verfügung stellen, die zu kurze Decke aber blieb, die Billiganmutung der Matratze (mein Schatz sagte „drei Tage hier schlafen und ich hab ein Rückenleiden!“) auch ?. Da kann man sich ja gleich von der Neurologie in die Orthopädie im selben Haus verlegen lassen…

Weiter in meinem Zimmerrundgang: Das Telefon war eigentlich ein Witz. Ich konnte mich zwar „kostenlos“ anrufen lassen, aber nur über eine teure 01805-Nummer, so daß es im Endeffekt auch für uns kostengünstiger war, mich von zu Hause aus verbotenerweise (warum wohl? ;)) über mein Mobiltelefon anrufen zu lassen.

Weiter zu der Glotze: Die war eine Miniaturausführung einer solchen mit 37 cm oder so. Dazu gab es genau 22 Sender, die vielleicht einige Geschmäcker bedienen – meinen nun mal überhaupt nicht. Da bin ich von zu Hause aber auch verwöhnt, da ich auch im Schlafzimmer einen 72cm-Fernseher mit digitalem Satellitenempfang habe. Den schlechten Empfang in Soltau empfand ich als steinzeitlich. Zum Glück hatte ich unseren Schleppi mit etlichen Fernsehserien und Filmen mit.

Das Badezimmer war auch wieder ein klarer Fall von Meehster-ist-verwöhnt: Kein Thermostat in der Dusche (zu Hause dusche ich gern mit 42°) und das Klo doch reichlich weit unten. Wie soll jemand wie mein Schatzi da wieder hochkommen nach drei Nächten in einem der dortigen Betten? Nun ja, ist ja egal, ich sollte ja in der Klinik sein…

Immerhin hatte ich den ganzen Kram für mich alleine. ich kenne da ganz andere Dinge. Dabei fällt mir ein: Ich sollte vielleicht noch einen Bericht über das Krankenhaus Bremen-Ost und meine Erlebnisse dort schreiben. Aber nicht mehr heute.

Was sehr stören war: Im gesamten Haus – also auch auf den Zimmern – durfte ich nicht rauchen. Es gab auf dem gesamten Gelände nur exakt zwei Stellen, an denen man rauchen durfte: Zwei Bänke unter freiem Himmel etwa auf halber Strecke zwischen Behindertenparkplätzen und den Besucherparkplätzen und eine Garage irgendwo im Hinterland des Geländes. Ich brauchte Tage, um rauszufinden, wo die ist.

 

Das Haus war etwas komisch aufgeteilt. Eine Menge von verschiedenen Gebäudeflügeln, die wie Bäume heißen. Mein Zimmer war in „Eiche“ An den ersten Tagen war es nicht gerade schwierig, sich dort zu verlaufen. Zu einigen Anwendungen habe ich es auch aus genau dem Grund nicht geschafft. Und ich wäre von selbst wohl nie drauf gekommen, daß die Bäderabteilung weder ausgeschildert noch vom Schwimmbad aus zu erreichen war.

 

Das Schwimmbad war auch noch so eine Lachnummer: Ich konnte im Wasser auf dem Boden knien und weiteratmen. Wenn ich da schon schwimmen soll, dann sollte das Wasser auch tief genug sein, um dort überhaupt so etwas Ähnliches wie schwimmen zu können. Oder sehe ich da was falsch?

 

Komme ich nun zu den „Anwendungen“: Behandelt wurde vielfach mein schon längst abgeheilter Schub von 2006, der mich für ein paar Wochen das Feingefühl in den Fingern kostete.

Die Feinmotorikgruppe machte zwar Spaß und den Therapeuten habe ich als sehr netten Menschen kennengelernt, mit dem ich auch gut flachsen konnte, aber gebracht hat das im Endeffekt nichts.

Das Sensibilitätstraining war dagegen wirklich vergeudete Zeit. Zum Einen fühlte ich mich in der Gruppe alles Andere als wohl, zum Anderen habe ich dem Arzt doch gesagt, daß ich meine Finger seit 2006 wieder vollständig spüre :rolleyes:

 

Mehr gebracht hat die Ataxiegruppe. Es war dort zwar sehr anstrengend, aber die Übungen haben mein Gleichgewicht etwas trainiert. Dasselbe kann ich über die schwammig aufgehängte Platte sagen, auf die ich mich dort regelmäßig stellen mußte und versuchen sollte, daß diese sich möglichst wenig bewegt. Über die Krankengymnastik kann ich auch nur sagen, daß diese zu selten war.

 

Etwas komisch wirkte die Aqua-Fitness auf mich. Es wäre sinnvoll gewesen, wenn die WasserTIEFE diesen Begriff auch verdient hätte. Aber wenn das Wasser mir gerade mal über den Bauchnabel reicht… Lassen wir das. Immerhin hat sich kein Mensch über meine Badebekleidung geäußert, obwohl ich eigentlich damit gerechnet hätte. Sind kreischend grüne (die Farbe schimpft sich „lime“) Stringbikinis in Rehakliniken jetzt normal? Immerhin trugen die Frauen, die ich dort sah, allesamt hochgeschlossene Einteiler in gesetzteren Farben.

Ähnlich lächerlich empfand ich die Belastungserprobung: Ich saß dort zwei Stunden am Computer um festzustellen, ob ich Vollzeitarbeit im Lager oder am Fließband durchstehe. Selbst für einen Bürojob hat das keine Aussagekraft, da ich wirklich nur rumgesessen hab und von 2 Stunden etwa 100 Minuten Pause waren – die ich nutzte, um irgendwo sinnlos im Netz zu surfen – oder auch nicht ;)

Alles in Allem kann ich sagen, daß ich den Nutzen aller Anwendungen bei mir eher bezweifeln würde.

 

Ach ja: Da war noch eine Veranstaltung in der Lernküche: Es ging dabei darum, die Ernährung der MS anzupassen. Die Leiterin sprach von „geringfügigen Änderungen“, nämlich Verzicht auf tierische Fette, viel Fisch, keine Butter, dafür Margarine und Milch so mager wie geht. Mit anderen Worten: Genau das Gegenteil von dem, was ich tatsächlich mache. Oder wie ich vor versammelter Mannschaft sagte: „Da kann ick mir ja gleich nen Strick nehmen“

Außerdem ist das, was sie dort dozierte, schon längst überholt. MS-Kranke haben ja Übergewicht und müssen sowieso auf ihre Linie achten :rolleyes:. Daß ich jetzt etwa 10 kg leichter bin als auf dem Avatarbild - who cares?

 

Überhaupt glänzte dieses von der DMSG (Deutsch Multiple-Sklerose-Gesellschaft) anerkannte MS-Zentrum mit Nichtwissen über die Krankheit MS. Ich war dort hauptsächlich wegen meiner Fatigue (Müdigkeitssyndrom) und leichten Depressionen. Der behandelte Neurologe (Ich will jetzt keine Eickhölter-Namen nennen) kannte noch nicht einmal den Begriff „Fatigue“ – das ist ja auch nur das häufigste und für Angehörige belastendste Symptom der MS… Ich habe ihm ein medizinisches Fachbuch über die MS auf den Tisch geknallt und ihm – wie sage ich das jetzt am besten? – nahegelegt, es doch einmal zu lesen. Das könnte ja die Bildungslücken schließen.

 

Die Krankenschwestern waren auch nicht wirklich fähig. Erläuterung: Ich brauche jeden Tag eine Copaxone-Spritze, die mir subcutan in die Rückseite des Oberarms, den Hintern oder den Oberschenkel injiziert wird. Das mit dem Oberschenkel bekomme ich selbst hin, aber mir eine Spritze von hinten in den entspannten Oberarm zu jagen, das überfordert mich doch etwas. Den Hintern richtig zu treffen, ist auch nicht einfach. Ich seh ja nicht, wo ich da hinspritze.

Zu Hause macht das mein Schatzi, dort sollte es eben eine Krankenschwester machen. Die Damen dort waren aber alle hoffnungslos überfordert. Sorry, so etwas sollten die doch hinbekommen, wenn selbst die Leute meines Bekanntenkreises das hinbekommen, nachdem ich das etwa eine Minute erklärt habe.

Die Krankenschwestern konnten sich auch nicht vorstellen, daß es eine MS-Basistherapie gibt, die täglich injiziert werden muß. Sie kannten wohl eine Therapie, aber es gibt bei der MS ja mehrere. Für die denen bekannte Therapie wurde auch offen Werbung gemacht. Es handelt sich zwar offiziell um Informationsmaterial über die MS und das Leben damit, das in dem Schein neben den Aufzugstüren im 3. Stock auslag. Tatsächlich würde ich es eher als Propagandamaterial für das Gift namens Betaferon bezeichnen. Informationsgehalt ist eher fragwürdig, ähnlich, als wolle man durch das Lesen eines Ladaprospektes eine objektive Entscheidung beim nächsten Autokauf erreichen.

 

Zuguterletzt kann ich mir auch nicht verkneifen, das dortige Essen zu erwähnen:

Das Frühstück habe ich genau 3mal mitbekommen, weil ich oft zu der zeit Anwendungen hatte. Aber so großartig erwähnenswert war es auch nicht. Die Auswahl am Buffet war eher mäßig.

Beim Mittagessen gab es immer zwei Gerichte zur Auswahl, wobei die Auswahl oft einer Entscheidung zwischen Pest und Cholera glich. Aber tatsächlich: Manchmal schmeckte es sogar.

Das Abendbrotbuffet war eine eher traurige Vorstellung. Für einen Unbeteiligten mag das vielleicht lustig sein, für mich war es aber nicht lustig, mich mit den Rentnern um eine Scheibe Brot zu streiten – im Nachhinein vielleicht schon. So habe ich wenigstens etwas, was ich irgendwann meinen Enkeln erzählen kann.

Purzel und ich haben aus der Nahrungssitouation schlussgefolgert, daß die Klinik wohl Verträge mit der örtlichen Gastronomie haben muß, schließlich bringt man da Kunden hin. Immerhin war ich täglich mindestens einmal in einem Restaurant, einem Imbiß oder bei Burger King anzutreffen. Ich habe sogar den Burger King während der zeit gewechselt, weil ich nicht immer beim gleichen essen wollte…

 

Am Ende meines Aufenthaltes sollte ich dann noch einen Wisch ausfüllen, damit die Leute erforschen können, wie zufrieden ich mit den einzelnen Punkten war. Noten von 1 bis 5 sollte ich für Dinge wie Freundlichkeit, Kompetenz, Sauberkeit und vieles mehr vergeben. Ich habe den Durchschnitt meiner Benotungen ausgerechnet: 3,41 und ganz am Ende noch die Frage, ob ich diese Klinik in irgendeiner Form weiterempfehlen kann. Von mir ein klares NEIN!

Es ist aber nur so gut ausgefallen, weil ich die Freundlichkeit gut bewerten mußte (ich will ja objektiv sein und freundlich war man immer zu mir), außerdem geht ein dickes Lob an das Reingungspersonal, das zwei Einsen für sich verbuchen konnte, der Leiter der Feinmotorikgruppe bekam auch eine solche. Zusammenfassend waren diese die einzig wirklich kompetenten Leute dort…

 

Fazit: Wenn Ihr es irgendwie vermeiden könnt, geht dort nicht hin! Meine Erlebnisse wurden von vielen Leuten sehr ähnlich erlebt. Ich habe mit einigen Patienten gesprochen.


20.06.2008 12:01    |    Standspurpirat6696

kein komentar.

 

hast du dort ein hotel erwartet mit pagen und 24 std. service???

desweiteren finde ich einige deiner aufgeschriebenen pasagen als sehr arrogant.

 

z.b. sich als raucher beschweren das man in einer KLINIK nicht rauchen darf??? da fehlen mir die worte. denkst du auch mal an die nachfolgenden patienten, die einen raucherfreies zimmer vorfindem wollen???


20.06.2008 16:57    |    meehster

Es sollte doch zumindest möglich sein, irgendwo im Haus einen Raucherraum zu haben, das wäre schon besser als das, was dort war.

 

Ein Hotel habe ich nicht erwartet, aber zumindest, daß ich vor Ort mit Eßbarem versorgt würde. Was sollen denn die Leute machen, die nicht aus eigener Kraft in Restaurant oder Supermarkt gehen können? Längst nicht jeder Patient hatte ein Auto dabei.

 

Ich habe mir dagegen die Freiheit nehmen können und auch genommen, jeden Freitagnachmittag nach Hause zu fahren und sonntags abends erst nach Soltau zurückzukehren.


20.06.2008 17:33    |    DJS4000

Zitat:

Das Badezimmer war auch wieder ein klarer Fall von Meehster-ist-verwöhnt: Kein Thermostat in der Dusche (zu Hause dusche ich gern mit 42°)

?! sowas gibts? ;)

 

anyway - es ist ja nicht kernauftrag dieses hauses das perfekte wohnerlebnis zu bieten.

ein paar abstriche muss da man schon hinnehmen. oder hast du dafür bezahlt?

aber immerhin gabs volle verpflegung. ist mithin mehr, als ich von meinem letzten arbeitsplatz behaupten kann. und ich bin soldat.


20.06.2008 18:33    |    meehster

Ich habe mich über die Dusche nicht beschwert, nur erwähnt daß ich in manchen Punkten ven den Gegebenheiten hier zu Haus vielleicht etwas zu verwöhnt bin.

 

Und volle Vepflegung... Wenn ich mich abends mit den Mitpatienten um eine Scheibe Brot prügeln muß, würde ich das doch etwas anders nennen ;)

 

Übrigens bin ich schon über einige Berichte über das Mediclin-Dingensda gestolpert - und gegen ein paar andere erscheint meiner noch geradezu wohlwollend ;)

Kommt vielleicht daher, daß mein Ärger über die geballte fachliche Inkompetenz (gemeint sind die Ärzte und Krankenschwestern) in den inzwischen über drei Monaten weitgehend verflogen ist und die schärferen Berichte nach kürzerer Zeit geschrieben wurden.


23.06.2008 00:58    |    Standspurpirat6696

scheint so als hättest du hier ein paar komentare gelöscht. egal.

 

nun ja für eine krankheit kann man meistens nicht für. abber dennoch bin ich der meinung das man zu 70% zur genesung bzw. zu besserem wohlgefühl beitragen kann. (auch wenn man die kommentare hort: das hat damit nichts zu tun) ich würde an deiner stelle sofort mit dem rauchen aufhören, und deine essgewohnheiten umstellen. fleisch sollte fast tabu sein. gesunde ernährung sollte auf dem programm stehen. aber wahrscheinlich geht es dir noch nicht schlecht genug um diesen schritt zu machen. demnach gibts kein mitleid von mir. sorry.

 

 

glaub mir ich weiß wovon ich rede, auch wenn ich nicht direkt betroffen bin.


23.06.2008 01:35    |    meehster

eminem, gelöscht habe ich nur ein Trackback. Dieser und mein "Löschgrund" werden mitgezählt. Normalerweise lösche ich nichts, auch wenn es sehr kritisch wird. Nur Beschimpfungen und Beleidigungen und eben Trackbacks/Pingbacks werden entfernt.

 

Mit dem Rauchen aufhören, das habe ich schon oft versucht und werde es auch immer wieder versuchen. Und die Ernährung, da sind die Theorien, die vielfach im Netz und auch sonstwo kursieren, längst überholt. Aktuell heißt es, daß auch die MSler das essen sollen, womit sie sich wohl fühlen. Außerdem würde ich noch weiter abnehmen, wenn ich die Fette reduzieren würde und mich auch sonst nach den auch in der Reha beigebrachten Theorien über Ernährung bei MS richten würde - und ich bin eh schon fast zu dünn. Mein Purzel beschwert sich schon.

 

Und von wegen mir würde es nicht schlecht genug gehen: Meine Hauptprobleme habe ich erwähnt, nämlich die Fatigue und körperlich bedingte Depressionen. Ich glaube kaum, daß es mir besser gehen würde, wenn ich mich selbst verrückt mache und mir mein Leben nur von der Krankheit diktieren lasse.


25.06.2008 15:58    |    Utarperjung

Zitat:

ein paar abstriche muss da man schon hinnehmen.

Darum wollt ich kein Frauenarzt werden, die müssen so viele Abstriche machen. :):D

@ Meehsters, hab den Bericht über deinen Namen gelesen. Der richtige Name bedeutet im plattdeutschen Lehrer. Kommste irgendwie aus der Gegend?


25.06.2008 17:53    |    meehster

Ursprünglich komme ich aus Bremen und habe mit der plattdeutschen Sprache nur insoweit zu tun, daß die jetzt angeheiratete Familie aus Ostfriesland kommt. Ich kann aber kein plattdeutsch sprechen. Allenfalls kann ich es verstehen, wenn jemand etwas auf platt sagt - und selbst das längst nicht immer :(


26.06.2008 09:56    |    Utarperjung

Ostfriesland. Das schönste Land der Welt :):D

Meine Heimat....und Wohnort....

Und plattdeutsch sollte ( find ich ) auch nicht jeder können... dann wär es ja nichts besonderes mehr.

Wenne das nächste mal bei deinen Schwiegereltern bist, hold dir´n Bier ab. :);)


26.06.2008 14:36    |    meehster

Nun ja, Landkreis Wittmund is ja groß. Nich daß ich mich da verfahre...

Und Bier halte ich für keine gute Idee für mich. Zum Einen mag ich das Zeug nicht mehr wirklich (außer vielleicht mal ein Weizen mit Bananensaft, alles Andere ist zu herb), zum Anderen bin ich nach einem Bier schon kräftig angeheitert und nach zwei Bier muß ich ins Bett gebracht werden ;)

Also lasse ich es fast ganz bleiben. Jetzt im März habe ich mir zu meinem Geburtstag ein Bier mit meinem Schatz geteilt und davor das letzte war irgendwann vor über 2 Jahren.


26.06.2008 15:32    |    Utarperjung

Der LK Wittmund is nicht groß.. hab mal gelesen, dass wir eine der kelinsten LK in Deutschland sind.

Naja, denn gibts kein Bier, kriegst halt ´n Saft ;)


26.06.2008 15:37    |    meehster

Landkreis Wittmund ist groß genug, daß ich da noch lange nicht überall war ;)

Zudem wohnen meine Schwiegereltern jetzt im Landkreis Friesland, sie kommen nur ursprünglich aus Ostfriesland.

 

Auf nen Saft könnte ich mich einlassen :)


26.06.2008 15:39    |    Utarperjung

Îch kann behaupten, dass ich schon auf jeder Straße hier gefahren bin, ob mitm Fahrrad, Kumpels Mopped, oder Auto :):):D

Wo kommen deine Schwiegereltern denn her?


26.06.2008 16:30    |    meehster

Ich glaube, das ist eher eine Frage für PNs. Die möchte ich nämlich nicht so gern in aller Öffentlichkeit beantworten.

Sowieso sind wir thematisch schon weit weg von den Kurpfuschern in Soltau und ich möchte mich eigentlich hier gern wieder dorthin zurückbewegen.


18.07.2008 10:27    |    Trackback

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Kommentiert auf: Meehsters gesammelte Erfahrungen:

 

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Ich weiß es noch wie heute, als ich im Februar 2008 zur Reha mußte, der Ford schon wieder in der Werkstatt stand und ich es mit Efi versuchte, dort hinzufahren [...]

 

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