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09.12.2015 10:43    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (144)

TEMPO 120?

Liebe Blogleser, nun ist es soweit und die Lage spitzt sich zu. Baden-Württemberg hat als erstes Flächen Bundesland beschlossen ab 2016 ein landesweites Tempolimit von 120 km/h auf den Autobahnen im Ländle als Feldversuch einzuführen.

 

120? - NEIN DANKE!120? - NEIN DANKE!

 

Da sieht der Bürger doch wieder ganz klar wo GRÜN/ROT oder auch ROT/GRÜN und nicht zu vergessen im Osten auch ROT/ROT hinführen.

Klar wird jetzt wieder das Thema Umweltschutz in den Vordergrund geschoben, auch der so böse deutsche Autofahrer. Der hat ja nur eines im Sinn, Vollgas und die Vernichtung der der gesamten Fauna und Flora. Wegen uns ist ja auch schon 1980 der Wald gestorben.

 

ZUKUNFT IN BW!ZUKUNFT IN BW!

 

Nein rufen jetzt auch die Grüne, die Linke und die SPD, es gibt viel zu viele Tote auf den Autobahnen, das kommt nur durch das zu schnelle Fahren. Ganz genau, wollen die uns für DUMM verkaufen.

Deutsche Autobahnen sind die sichersten Straßen in Europa und das ohne Tempolimit! Wir wollen jetzt nicht noch die Schnarcher und Döset auf den Autobahnen damit belohnen und nur noch 120 km/h fahren. Gut dann schlafen die bist jetzt auch mal 200 km/h oder gar 250 km/h fahren gleich mit ein, dann haben wir den kollektiven Schlaf auf deutschen Autobahnen, na dann werden wir ja sehen wohin das noch führt.

 

In den USA können die meisten kein Auto sicher über 100 km/h bewegen. Die Reaktionen bei den meisten Amis sind eingeschlafen, weil sie nie trainiert wurden. Wollen wir auch dahin? Ich denke nicht. Mir ist es auch lieber mein Sitz bleibt bei 160 km/h oder 100 mph trocken.

 

Freie Fahrt, für freie BürgerFreie Fahrt, für freie Bürger

 

Bis gestern dachte ich dass ein Tempolimit nur die Bundesregierung beschließen kann, ein sogenanntes Landesweites. Jetzt wird es durch die Hintertür als Feldversuch eingeführt. Leute wacht auf, was einmal eingeführt wurde, wird normalerweise nicht mehr zurückgenommen.

 

Klar das ein weiteres Bundesland jetzt auf wacht, Schleswig-Holstein, liegt es am Doppelnamen oder an den Grünen in der Regierung? Also Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aufgepasst. Also SH würde sich auf Wunsch der Grünen diesen Irrsinn gerne anschließen und auch diesen Bremsklotz-Feldversuch mit durchführen.

 

NUR ECHTE HELDEN?NUR ECHTE HELDEN?

 

Da ich keinen Kamm habe, kann mir dieser auch noch schwellen… Aber in mir steigt so ein Gefühl auf. Da regieren Parteien die weder die meisten Stimmen errungen haben, eigentlich bekommt doch die stärkste Partei den Regierungsauftrag.

In diesen Zeiten, wo gerade Flüchtlinge unser Hauptproblem darstellen, da wird doch keiner auf dieses ach so schöne Tempolimit reagieren, LEUTE AUFWACHEN!

 

Die nächsten Wahlen stehen an und die ach so sozialen Parteien, genau die, die wollen den kleinen Bürger Vorschriften machen, wo sie nur können.

 

Auch SH ist begeistertAuch SH ist begeistert

 

Sorry liebe Motor-Talker, Bologneser und Fremdleser, ich habe auf Facebook bei Autozeitung auch meine Meinung geschrieben und in 8 Stunden 100 Likes bekommen, nun habe ich überlegt wenn es 2.000 Likes werden, dann werde ich mal sehen ob es nicht im Sinne der Auffahrenden Bevölkerung in Deutschland Sinn macht einen Partei "PRO AUTO" zu gründen.

 

Die Schilder sind schon daDie Schilder sind schon da

 

ACHTUNG - Der Artikel könnte Satire enthalten. ;)

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09.12.2015 10:46    |    Trackback

Kommentiert auf: Kaminzimmer:

 

Der Ultimative W212 Off-Topic Blog

 

[...] freundliches MOIN ins Kaminzimmer gerufen.

 

Ich habe mir mal etwas Luft gemacht, schaut aber selber nach.

http://www.motor-talk.de/.../tempolimit-120-nein-danke-t5521803.html

[...]

 

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09.12.2015 10:47    |    Trackback

Kommentiert auf: max.tom:

 

Toms Diskusions - Ecke

 

[...] dem Norden.

 

Da auch einige aus Ländle hier sind. Dann lade ich euch ein zu meinen neuen Blogartikel.

 

http://www.motor-talk.de/.../tempolimit-120-nein-danke-t5521803.html

[...]

 

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09.12.2015 10:48    |    Trackback

Kommentiert auf: MrMinuteMan:

 

Der Schrottplatz - Spiegelsymmetrisch des Showrooms

 

[...] Ihr wollt euch mal Luft machen, na dann kommt mal vorbei

 

http://www.motor-talk.de/.../tempolimit-120-nein-danke-t5521803.html

[...]

 

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09.12.2015 10:54    |    Spannungsprüfer51428

Wieder mal ein sinnbefreiter Versuch der Rot-Grünen, die Bevölkerung aus Spaß an der Freude zu maßregeln und die Macht auszuspielen. Aber Nachts mit 120km/h tempomatgesteuert und geistesabwesend über die leere AB zu segeln ist bestimmt das sicherste auf der Welt. Top!

09.12.2015 11:04    |    Holgernilsson

Anfang nächsten Jahres hat es sich mit Grün-Rot im Ländle nach der Wahl sowieso erledigt...

09.12.2015 11:07    |    MB Dieselmaster

NUN NOCH EINNACHTRAG AUS DER HIESIGEN PRESSE:

 

Die Grünen im Kieler Landtag wollen die Geschwindigkeit auf Schleswig-Holsteins Autobahnen drosseln. Nachdem die Landesregierung in Baden-Württemberg ankündigte, ein durchgängiges Tempo-120-Limit für Autobahnen zu testen, kommt das Thema auch in Kiel auf die Agenda. Schon im Mai soll in Süddeutschland der Versuch auf zwei Strecken starten. Ein Vorbild für den echten Norden?

 

„Wir sollten diese Idee auch in Schleswig-Holstein aufgreifen“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Andreas Tietze. „Der Straßenverkehr muss einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“ Darüber hinaus würde sich langsameres Fahren positiv auf die Unfallzahlen auswirken. Zwar gebe es kaum noch Autobahnabschnitte, die im Norden freies Fahren erlauben, dennoch sieht der Landtagsabgeordnete Spielraum auf der A7 nördlich von Bordesholm und der A21 zwischen Bad Segeberg und Kiel. Dabei müsse es nicht die Tempo-120-Marke sein. „Wir reden koalitionsintern über eine Begrenzung auf 130 Kilometer pro Stunde“, so Tietze.

 

QUELLE: shz.de

09.12.2015 11:10    |    Goify

Dann bekommen wir ne Mischung aus AfD, NPD und Union - ganz toll. Dann lieber die Grünen, die tun wenigstens nix gefährliches.

 

MB Dieselmaster, eine Partei mit nur einem inhaltlichen Thema ist zum Scheitern verurteilt. Oder wie will sich PRO AUTO zum Thema Wohnungsbau oder Terrorbekämpfung positionieren? Mit Wohnmobilen und Autobomben?

09.12.2015 11:13    |    Ascender

Ich sehe das durchaus mit gemischten Gefühlen. Zum einen finde ich die Bevormundung völlig daneben.

Zum anderen sehe ich aber auch die Vorteile. Wenn ich in anderen Ländern unterwegs war, und ich bin in Europa, Amerika und Afrika automobiltechnisch sehr weit herumgekommen, war es eigentlich immer sehr entspannt auf den Autobahnen (Ausnahme: Italien!). Die Südeuropäer fahren lieber in den Innenstädten wie die Berserker, aber auf der Autobahn sind sie meistens ruhig. Das selbe gilt auch für unsere westlichen, südlichen und nördlichen Nachbarländer.

 

In Deutschland ist auf der Autobahn KRIEG. Nahes auffahren, drängeln, etc. keine Seltenheit. Alle haben sie stress.

 

Nicht falsch verstehen: Ich gehörte sehr lange zu den Schnellfahrern auf der Bahn (200+), aber den Stress tue ich mir nicht mehr an. Man verausgabt sich zum einen viel zu sehr. Zum anderen sind die Spielräume sehr begrenzt bei den Geschwindigkeiten, und viele Leute scheinen noch in den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts zu leben, denn offenbar denken viele, dass solche Geschwindigkeiten höchstens von Maseratis erreicht werden. Dass mittlerweile jeder Kleinwagen und jeder Vertreterkombi hohe Geschwindigkeiten dauerhaft und schnell erreichen kann hat diese Spezies nicht auf dem Schirm.

Und unter anderem dank dieser unaufmerksamen Autofahrer kam es in der Vergangenheit mehrfach zu brenzligen Situationen.

Zwar hätte ich in vielen dieser Situationen nichts dafür gekonnt, aber selbst wenn ich recht habe - was bringt es mir, wenn ich schwer verunfalle?

Zumal es auch Gerichtsurteile gibt, die alles jenseits der Richtgeschwindigkeit als eigenes Risiko abtun, und einem zumindest eine Teilschuld zusprechen, sollte es zur Kollision kommen.

 

Es gibt auch noch eine andere Spezies: Die dicht auffahrenden Leute. Weil man könnte ja theoretisch schneller fahren, wenn die ganzen anderen Leute nicht wären...

Jetzt mal ganz nüchtern betrachtet: Vor euch fährt ein Rennwagen mit Straßenzulassung (mit verbauten Käfig, Kriegsbemalung, großem Auspuff, etc.) sehr schnell. Der muss aber natürlich auch immer wieder bremsen, wenn vor ihm ein Auto einschert. Auch der Sicherheitsabstand will beachtet werden. Das Limit ist frei, die Bahn allerdings nicht. Jedes Mal wenn es frei wird, gibt der Fahrer vor einem Vollgas und zieht sogar weg.

Ihr versucht alles ihn einzuholen, das klappt aber erst bis der Rennwagen vor euch wieder durch den Verkehr eingebremst wird. Und was macht ihr? Lichthupe und im Kofferraum des Rennwagens parken - das Spiel wiederholt sich mehrmals. Zum Verständnis: Ich fuhr den Rennwagen - der Hintermann hatte in diesem Fall nicht mehr alle Tassen im Schrank. Und das ist bedauerlicherweise kein Einzelfall gewesen. Mir ist das einfach zu blöd geworden.

Man muss kein Experte sein um sich auszurechnen, dass es bei sowas irgendwann kracht.

 

Andererseits haben wir ein sehr gut ausgebautes Autobahnnetz (in anderen Ländern ist dies aber deutlich besser und noch lange kein Grund für diese das Limit aufzuheben). Jedoch auch viele Bodenwellen und Unebenheiten. Kaputter Asphalt, etc. Dies wurde nicht wenigen Schnellfahrern zum Verhängnis, die meistens in der Nacht mit ihren Sportwagen von der Straße abkamen.

Mir selbst ist mal bei einem sehr hohen Tempo urplötzlich in der Nacht ein schwarzes Kunststoffteil, welches ich nicht gesehen habe, vor das Auto geknallt. Das lag auf der Straße - und ich muss zugeben, dass ich mich sehr erschrocken habe. Ein anderer wäre abgeflogen. Da ich sehr diszipliniert bin, habe ich draufgehalten und das Steuer nicht verrissen.

 

Ich kann aber verstehen, wenn man - gerade Nachts - schnell fährt, etwa um weite Strecken in kurzer Zeit zu überwinden. Ich fahre etwa mehrmals die Strecke Dortmund-Bremen (und umgekehrt), und Dortmund-Nürburgring in der Nacht. Da habe ich einfach auch keine Lust 2 1/2 Stunden unterwegs zu sein für die paar Kilometer.

 

Es macht auch ein wenig die Erfahrung. Ich höre mich jetzt an wie mein Vater. Ich bin jetzt 27, und fahre auf der Autobahn selten mal über die Richtgeschwindigkeit hinaus.

Ich bin viel ruhiger geworden. Ich kann aber beide Seiten verstehen, durchaus. Ich muss aber auch zugeben, dass ich mich regelmäßig auf Rennstrecken "austoben" kann, und dass ich das Befahren einer Autobahn schon immer (egal bei welcher Geschwindigkeit) als stinklangweilig empfand.

 

Ich bin ja für elektronische Verkehrsregelungen. Das heißt variable Tempolimits, bzw. Limitaufhebungen bei wenig Verkehr. Das wird ja schon auf vielen Autobahnen so geregelt, ist aber deutlich teurer als einfach stupide Schilder mit 120er- Tempolimit aufzustellen.

09.12.2015 11:15    |    MB Dieselmaster

Immer wieder Klimaschutz, ich kann es hier im Norden nicht mehr hören. Alleine ein Schiff (Containerriese oder Kreuzfahrer) verpesten an einem Tag!!!! Die Umwelt so stark wie der gesamte PKW-Verkehr in Hamburg in einem Jahr. Ja das sin Relationen!

 

Auch die Grünen sollten mal einen Feldversuch machen. Gehirn einschalten!


09.12.2015 11:21    |    MB Dieselmaster

@Ascender

 

Der Beitrag enthält auch ein gewisses Augenzwinkern. So wie Extra 3.

 

Nun aber ganz im Ernst, also Krieg auf den Autobahnen, na ja, so schlimm sehe ich das nicht. Bin nur Schnell unterwegs wenn es auch passt. Also Drängeln ist für mich nicht ok. Aber da sollte man mal ansetzen und so etwas härter bestrafen. Aber auch die Dauerträumer.

 

Wenn wir so fahren wie in den USA, dann ist auch Rechts vorbei okay. Ist halt alles ganz anders als bei uns.

 

Ich wollte auch eine rege Diskussion anstoßen und auch ein wenig zum Denken anregen.

09.12.2015 11:24    |    MB Dieselmaster

@Goify

 

Andere Themen müden natürlich auch auf die Agenda. Es sollte ein Mix aus allen Parteien werden, außer den Extremen. Auch EX-Politiker aus anderen Parteien sollten keinen Zugang haben. Nicht dass es so wie bei der Afd endet.

Aber es sollte doch ein deutliches PRO AUTO geben, also die fahrende Bevölkerung sollte nicht in den Hintergrund gestellt werden.

 

Bin auch für mehr Volksabstimmungen, als nur das Parlament entscheiden zulassen, eine bessere Art der Demokratie halt.

 

 

 

Aber, deine Autobomben sind Klasse!

09.12.2015 11:27    |    Goify

Schließe mich Ascender an. Ich fahre auch gerne mal schnell, muss aber zugeben, dass viele mit dieser Freiheit nicht umgehen können. Manche sehen eine Autobahnfahrt als eine Art Jagd an und nicht als Weg von A nach. Da man es einzelnen nicht verbieten kann, müsste man es allen verbieten. Saublöd, aber nicht zu ändern.

Abhilfe wäre vielleicht noch, wenn heutige Autos nur noch mit viel Anlauf die 180 km/h knacken könnten, aber da würde die Industrie nicht mitspielen mit ihren 200 PS Vertreterdieseln.

09.12.2015 11:29    |    MB Dieselmaster

Da sollte man das Pferd doch anders aufzäumen, ohne gleich wieder alles zu verbieten.

09.12.2015 12:18    |    Ascender

Zitat:

[...]und so etwas härter bestrafen.[...]

Die Strafen sind schon okay, aber es wird kaum jemand erwischt. Die Fläppe ist bei Abstandsvergehen sehr schnell weg. Aber es muss schon echt großer Zufall sein, dass so etwas geahndet wird. Die Disziplin muss aber auch von den Leuten selbst kommen, denn auf Überwachungsstaat habe ich keine Lust.

Aber da die Disziplin offenkundig nicht da ist, und eine Vielzahl der Fahrer ihr Gehirn vor dem Fahrzeug abgeben, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit, damit sich die Lemminge wieder benehmen.

Man wird für die Dummheit der Schafherde (mit-)verurteilt, der man angehört. ;)

09.12.2015 12:40    |    max.tom

Ich habe auch für NEIN Gestimmt !!!!

Und ja ,ich denke auch das bei der nächsten Landtagswahl in BW das Thema "Grün/Rot ""sich von selber ins Aus Schiesst,denn wenn ich schon wieder höre das im Ländle wieder Radfahrezonen auf den strassen eingerichtet sind !!geht mir des Messer in Der Tasche auf ...

09.12.2015 12:43    |    MB Dieselmaster

Für so ein Thema wäre eine Volksbefragung gut, aber der Deutsche tut sich ja so schwer mit dem Gang zur Urne.

 

Da wird lieber geschimpft, dabei waren die meisten derer gar nicht zum wählen.

 

Da sollten wir uns alle auch mal Gedanken über Demokratie und die Macht des Volkes machen. Die stärkste Wählergruppe sind die Nichtwähler und da deckt das deutsche Dilemma.

09.12.2015 12:47    |    Goify

Und was soll eine Volksbefragung bewirken? Diese würde ja voraussetzen, dass die Bürger gut informiert wären und demnach adäquat abstimmen könnten. Aber das können sie nicht, denn sonst würde die NPD keine Stimmen bekommen und bei manchen Bürgerbegehren käme nicht so ein Quatsch raus.

Demokratie sichert nur das Mittelmaß!

09.12.2015 12:57    |    Ascender

Da gebe ich Goify recht: Wenn man bei allen Dingen Volksentscheide durchführen lassen würde, dann würde dieses Land garnix mehr gebacken bekommen. Von Großprojekten spreche ich da noch nichtmal. Das ist in Deutschland so schon schwierig genug.

Da können andere Länder nur drüber lachen. Das hat auch etwas mit Wettbewerbsfähigkeit zu tun.

Ich bin glühender Verfechter der Demokratie. Ob wir in einer leben ist eine Frage, die ich eigentlich mit einem "Nein" beantworten würde. Aber die Freiheit, die man hier genießen darf, ist auch in anderen Ländern kaum größer.

Also, wenn es nach mir ginge: "Nein, zu Volksentscheiden".

 

Übrigens: Was passiert, wenn man zwar Volksentscheide durchführen lässt, das Ergebnis einem als Politiker nicht gefällt, sah man ganz gut an der Schuldenkrise Griechenlands. ;)

 

Denn wie Goify auch schon ausführte: Die Menschen bilden sich nicht. Sie laufen bevorzugt den Leuten hinterher, die am lautesten schreien. Menschen - insbesondere in der Masse - handeln nicht rational sondern emotional. Und Emotionen sind bei fast allen größeren Entscheidungen fehl am Platz.

09.12.2015 13:10    |    Goify

Das liegt eben auch an unserem System, in dem die Medien Spielbälle der Geldgeber sind. Die Mehrheit der Deutschen sieht ja noch immer in den USA den Retter der Welt und im Russen einen Feind, was zu 90 % über die Massenmedien tagtäglich gepredigt wird. Der Rest sind alte Vorurteile, die damals schon falsch waren (siehe Befreiung der Deutschen von den Nazis durch die Amis mit vielen Toten).

Aber so lange selbst gebildete Menschen die Zusammenhänge nicht verstehen und auch mal Nachrichten lesen, die aus anderen Ländern stammen, sehe ich eher schwarz für eine funktionierende Demokratie. Es fängt ja schon mit den falschen Fachbegriffen (Demokratie, Flüchtling..) an.

09.12.2015 13:18    |    MB Dieselmaster

Dann ist die Demokratie gescheitert. Finde gerade die Schweiz und Dänemark mit ihren Bürgerbefragungen gut. Klar passt das den "Volksvertretern" nicht immer ins Bild. Die Politik wäre dadurch aber näher am Bürger.

 

Leider habt ihr da schon recht, wer am lautesten Schreit.

 

Da kommt dann schon die nächste Frage auf, ist das Bildungssystem Schuld daran? Müsste nicht in der Schule mehr auf solche Dinge hingewiesen werden?

 

Ich bin ein Mensch der mit großen Interesse Politik und auch Marktwirtschaft verfolgt. Das Desinteresse der Bürger in unseren Land macht mir eine gewisse Sorge für die Zukunft.

Alle schreien, wenn es ihnen nicht passt, aber was dafür tun, damit es besser wird - dass möchte dann auch keiner.

 

Menschen bilden sich nicht,

 

dazu finde ich es schon schlimm, wie wenige eine richtige Zeitung lesen. Heute geht das auch im Internet… Ganz besonders Personen mit niedrigen Schulabschluss oder gar ganz ohne, die dümpeln so mit. Diese sind dann auch besonders offen für Parolen und Geschwätz der extremen Parteien. Das macht mir schon Sorge.

 

Schon Schade, wie es ist und es zeigt wie schwer es ist/wäre gerade dort eine Lösung zu finden.

 

Ihr beide seit ja auch professionell an das oben genannte Thema herangegangen. Ich wollte ja bewusst etwas provozieren und die Leser aus der Reserve locken und jeden daran erinnern, auch ich kann was tun in diesem, unseren Land.

09.12.2015 13:37    |    Ascender

Zitat:

Da kommt dann schon die nächste Frage auf, ist das Bildungssystem Schuld daran? Müsste nicht in der Schule mehr auf solche Dinge hingewiesen werden?

Als ich zur Schule ging (von 1994 - 2006) wurden uns diese Werte vermittelt. Aber das Problem war: Die wenigsten haben zugehört. :D Die wollten nicht zuhören. Das waren übrigens oftmals mittelmäßige Schulen mit hohen Migrantenanteilen (ich bin ja selbst einer).

 

Und an dem Bildungssystem kannst du machen was du willst. Wenn den Kindern schon entsprechende Meinungsmache von zu Hause aus mitgegeben wird (etwa gegen Flüchtlinge), dann übernehmen das auch die Blagen. Alles weitere kannst du dann bei Pegida jeden Montag in Dresden sehen. Dann werden aus Politikern "Volksverrätern" aus den Medien "Lügenpresse", und aus Lehrern "Mitläufer". Diese Leute sind mit dem "System" unzufrieden, und wollen unzufrieden sein, obwohl es ihnen hier ganz gut geht. Gerade die... aber ich schweife ab.

 

Zitat:

Heute geht das auch im Internet…

Ich beziehe den Großteil meiner Bildung und meines Medienbildes aus dem Internet. Ich kann daran nichts schlechtes erkennen. Im Gegenteil. Wenn ich für die Zeitungen, die ich lese, Geld ausgeben müsste, dann wäre ich wohl bettelarm. Ich empfand es auch immer als sehr unpraktisch eine Zeitung zu lesen. Das ganze Papiergefleddere da. Versuch das mal in der übervollen U-Bahn. Da kann ich eben die Tagesnachrichten auf dem Handy lesen.

 

Und weil für mich ein Studium nicht in Frage kam, und ich mich trotzdem weiterbilden wollte, habe ich im Internet diverse Bücher gelesen. So habe ich meine politische, geschichtliche und ethische Bildung vertieft. Das muss man aber erstmal machen - ohne dass es einem direkt etwas nützt - und dazu sind die "Lemminge" (ich nenne sie mal einfach so) einfach zu faul.

09.12.2015 13:50    |    Ascender

Zitat:

Die Mehrheit der Deutschen sieht ja noch immer in den USA den Retter der Welt und im Russen einen Feind, was zu 90 % über die Massenmedien tagtäglich gepredigt wird.

Ich bin da neutral. Kein Land ist "gut" oder "schlecht". In der Regel hat das auch nix mit den Völkern zu tun, die da leben. Bei meinen Reisen hat sich der Eindruck nur verstärkt. Die Leute wollen keinen Krieg. Die wollen in Frieden leben, die wollen arbeiten, die wollen ihre Kinder großziehen, etc.

Die Politik wiederum hetzt uns gegenseitig auf, weil es Vorteile verspricht (welche auch immer).

 

In den arabischen Ländern ging es vor allem um Ressourcen (Öl!!!) - darum auch die Destabilisierung von Staaten wie Lybien und Ägypten. Es kann mir kein Mensch erzählen, dass es da vorher schlechter war. Die Leute haben da relativ ruhig gelebt. Dann kamen die Franzosen - denen der Gaddafi eh nie passte - und haben angefangen dort (in Zusammenarbeit mit der NSA und der CIA) Rebellen zu unterstützen. Und als man ganz Arabien destabilisiert hat, weil man die Chance auf einen "arabischen Frühling" sah, hat sich alles gedreht, und die Leute sind stattdessen den Radikalen in die Arme gelaufen.

Dazu kommt noch Saudi Arabien, unsere Freunde, die so nett sind und uns unsere Waffen abkaufen - und uns im Gegenzug all das Öl geben, dass wir so schön finden. Die Saudis wollen mehr Einfluss in der Region haben (insbesondere nach dem Generationenwechsel im Königshaus). Dazu kommen noch interne Spannungen in der muslimischen Welt (Suniten vs. Schiiten - was an sich ein total lächerlicher Konflikt ist, aber wir dürfen uns da nicht beschweren - die Sache mit den Katholiken und den Protestanten ist ja immernoch nicht ganz vom Tisch). Die Saudis unterstützen den IS mit unseren Waffen und mit Geld und Ressourcen um Zugriff auf diese Region zu bekommen. Die Türken bekämpfen die Kurden, die Kurden bekämpfen die Dschihadisten, die Russen bekämpfen die Turkmenen, was den Türken nicht gefällt. Dafür schießen sie russische Flugzeuge ab. Die Russen wollen sich ihren Mittelmeerstützpunkt (den letzten!!!) sichern, dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Die Amis wollen das verhindern. Die NATO-Staaten natürlich auch.

Was meint ihr warum solche Länder wie Rumänien in der EU sind? Ganz sicher nicht weil sie dafür Reif waren. Es galt einen neuen Ostblock zu verhindern.

Kein Staat ist gut. Die Russen haben genauso Kriege geführt in den letzten Jahren, welche im breitem Bewusstsein der Bevölkerung nicht wahrgenommen worden sind (Tschetschenien, Georgien, Turkmenien, etc.). Jetzt die Annektierung der Krim (auch da war das Bestreben der NATO die Russen dem Zugang zum schwarzen Meer wegzunehmen - dadurch Anbindung der Ukraine an die NATO - das hat den Russen aber nicht geschmeckt).

 

Und hier schreien sie jetzt alle rum, dass die Flüchtlinge kommen. :rolleyes:

Da hat Deutschland auch seit Jahren seine schmutzigen, kleinen Finger drin. ;)

09.12.2015 14:06    |    Goify

Aber nicht Deutschland, auch andere Länder haben dazu aufgerufen, Flüchtende erst in die EU zu holen und anschließend als Migranten/Einwanderer (das ist der richtige Begriff) nach Deutschland. Mehrere Staaten haben dies aktiv gefördert.

Mir ist nur noch nicht in Gänze klar, was das Ziel davon war. Man kann nun sagen, die westlichen Staaten wollen Deutschland destabilisieren (und somit abhängig von der USA) oder aber auch, die deutsche Regierung will Unruhe in unserem Land stiften, damit wir für gewisse Vorhaben gefügig werden.

Mir is da einfach noch vieles nicht klar und je mehr man dazu liest, desto komplexer wird die Situation. Eines ist jedoch schon lange klar: so einfach, wie damals im Sozialkundeunterricht, ist es nicht. Dazu zähle ich jetzt auch mal die Tagesschau, die mir da zu einseitig berichtet, auch wenn sie es immer sehr neutral verpacken.

09.12.2015 14:24    |    Ascender

Nein, da haben einfach viele Parteien Interessen - und deshalb ist der Syrienkonflikt auch so heiß.

Es geht im Prinzip darum "Nato vs. Russland", auch wenn man das nicht so offen sagen will. Aber der kalte Krieg ist wieder zurück, und die Streitmächte aller Nationen werden gerade grundlegend modernisiert. Russland hat lange Zeit daraufhin gearbeitet. Die haben ihre Bevölkerung zunächst indoktriniert und radikalisiert (nationalistisch).

 

Die USA wollten vor allem der russischen Flotte den Zugang zum schwarzen Meer und zum Mittelmeer entziehen.

 

Die Europäer (vor allem die Franzosen) wollten an das Öl in ihren ehemaligen Kolonien, um unseren Lebensstandard weiter zu sichern.

 

Die Deutschen haben es mal wieder nicht gecheckt (aber auch den Politikern an derer NATO-Staaten waren die Entwicklungen so nicht bewusst, obwohl die NSA schon sehr lange vor der Radikalisierung der Araber und Perser gewarnt hat!).

 

Die Flüchtlingskrise ist nur der Nebeneffekt. Es war nicht das Ziel die Deutschen zu destabilisieren. Deutschland wollte vom Öl profitieren. Was passiert wohl, wenn man Jahre lang Bomben auf Menschen abwirft? Die bleiben nicht da und lassen sich abschlachten. Das sollte man gerade in Deutschland wissen. Nicht nur, dass man hier der Aggressor war. Auch die Deutschen sind vor der roten Armee geflüchtet gebe ich zu bedenken.

Nur, dass die keiner mehr haben wollte.

Die Deutschen haben zu lange weggesehen. Staaten wie Griechenland, Italien und Spanien haben die gesamte Flüchtlingslast getragen. Und man hat das einfach ignoriert, obwohl diese Staaten mehrfach um Hilfe gebettelt haben (anders kann man es nicht ausdrücken). Man kann die Flüchtlinge nicht einfach wegdenken.

Wir bezahlen viel Geld an die Türkei, damit die bloß nicht hierher kommen.

 

Und da die Türken eigene Interessen verfolgen, hat man die Flüchtlinge als Druckmittel genutzt.

09.12.2015 14:33    |    VolkerIZ

So lange die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Autobahnen bei 117 liegt, bringt 120 gar nichts. Reine Symbolpolitik. Die Bevölkerung bekommt ihr Tempolimit und die Autoindustrie eins, was keins ist. Tempolimits über 100 bringen gar nichts und sind von daher überflüssig. Außer um so zu tun, als hätte man was getan.

09.12.2015 14:47    |    MB Dieselmaster

Dafür haben wir ja unsere Richtgeschwindigkeit.

09.12.2015 15:04    |    mbb1973

Irgendwie ist Das doch alles alter Käse. Das es viel schlimmere Luftverschmutzer wie die PKW's gibt ist ausser Frage und das somit ein Tempolimit nur bedingt wirksam ist ist Fakt.

Das Auto ist natürlich nur ein Transportmittel aber ein Teil identifiziert sich schon mit seinem Auto und hat Spass an seinem PKW.

Ich denke nicht das sich ein allgemeines Tempolimit durchsetzen wird, da die Autolobby dafür viel zu stark in Deutschland ist und wenn es irgendwann nur noch 100 km/h auf Autobahnen wird, dann wird aus dem 2.0 GTD mit 184 PS ein 1,0 mit 84 PS?

Wie viel Mineralölsteuer dem Fiskus dann durch die Finger gleiten ist mit Sicherheit nicht gewollt.

09.12.2015 15:08    |    DeutzDavid

Ein großes Problem ist dann auch, man kann die Autos nicht mehr freifahren

 

So bekommt man schlechter das Wasser aus dem Öl

09.12.2015 15:09    |    Ascender

Zitat:

Wie viel Mineralölsteuer dem Fiskus dann durch die Finger gleiten ist mit Sicherheit nicht gewollt.

Soweit denken die doch garnicht. :rolleyes:

Wohl aber Herr Schäuble und Herr Doofrind. Darum kommt ja auch die Autobahnmaut.

09.12.2015 15:11    |    Handschweiß

Mir ists wurscht. Es würde ein wenig den Verkehr beruhigen, weil es weniger Ziehharmonikaeffekte gäbe, wenn alle gleichmäßiger fahren täten. Dann passen mehr auf die Straße. Entscheidend ist doch die Durchschnittsgeschwindigkeit. Ob ich nun 130 fahren DARF (aber nicht immer kann) oder schneller DARF (und noch seltener kann, bei der Verkehrsdichte), das macht doch fast nichts aus bei den Strecken, die ich so fahre. Macht was Ihr wollt.

09.12.2015 15:23    |    MB Dieselmaster

Ich fahre meist mit 140 km/h über die Autobahn, da finde ich es schön und angenehm. Im Augenblick ist mein Fahrzeug auch nicht schnell genug um mal 200 zufahren.

 

Aber als ich meine Bense hatte, da bin ich auf freier Bahn schon gerne mal 250 gefahren und habe dabei niemanden bedrängt oder gefährdet. Es hat mir Spaß gemacht und Freude bereitet.

 

Nur der Gedanke, es wird mir verordnet, damit kann ich mich nicht recht anfreunden. In der Schweiz kann ich das Tempolimit von 120 km/h ja noch verstehen, sind ja doch relativ viele Kurven.

 

Bei uns in D sind ja schon viel Abschnitte auf 120 oder 100 begrenzt, da ist es sicher auch angebracht.

 

Denke nicht dass es gut für den Verkehrsfluss ist, da heißt das Zauberwort Abstand, dann gäbe es viel weniger Stau. Durch zu dichtes auffahren und starken Bremsen gibt es Stau. Das kann man auch bei 120 zu 80 erleben auf 2 sperrigen Strecken.

09.12.2015 15:39    |    Dr.Nossen

Zitat:

Denke nicht dass es gut für den Verkehrsfluss ist, da heißt das Zauberwort Abstand, dann gäbe es viel weniger Stau.

So sieht es aus. Ich fahre Freitags und Sonntags immer die A5 zwischen Kassel und FFM, da wird immer gedrängelt wie blöde. Dementsprechend gibt es eigentlich fast immer mindestens einen Auffahrunfall, weil die Idioten zu wenig Abstand halten und dann aufeinander knallen und dadurch noch mehr Stau... Komischerweise habe ich das in besonderer Häufung auf der A5 beobachten können.

 

Wirklich sinnvoll wären flächendeckend Schilderbrücken wie auf der A2 mit funktionierender dynamischer Geschwindigkeitsanpassung. Und dazu noch Section Control wie bei Amsterdam, damit das Tempolimit auch eingehalten wird. Dann fahren alle nach Navi exakt die Geschwindigkeit und alles wäre cool

09.12.2015 15:41    |    Ascender

Zitat:

Durch zu dichtes auffahren und starken Bremsen gibt es Stau. Das kann man auch bei 120 zu 80 erleben auf 2 sperrigen Strecken.

Das wäre kein logisches Argument gegen das Tempolimit, denn wie oft kommt es zu den von "Handschweiß" genannten Ziehharmonikaeffekten, die bei limitlosen BABs sehr oft auftreten.

Das ganze stellt sich doch so dar: Rechts die LKWs, in der Mitte die PKWs mit Richtgeschwindigkeit (oder weit darunter), und links die Vertreterkombis und schnellen Limousinen und Sportwagen. Links kacheln sie mit 200+ an einem vorbei. Rechts kriechen die LKWs rum. Jetzt muss nur ein LKW den anderen überholen wollen, und schon versuchen alle die auf der mittleren Spur "rumkriechen" auf die linke rauszuziehen - und spätestens da müssen die schnellen bremsen.

 

Kurios, und nur in Deutschland zu finden, ist dann die Kolonnenbildung auf der linken Spur. Anstatt den Verkehrsraum so gut es geht auszunutzen, holzen alle wie die blöden drauf, und sammeln sich links. Weil die Fahrer auf der linken Spur so egoistisch sind und auch niemanden reinlassen - wie auch bei dem Überschuss an Geschwindigkeit. Den Leuten auf der mittleren Spur fällt natürlich erst dann ein, dass sie überholen wollen, wenn das Hindernis keine zwei Meter vor ihrer Stoßstange ist und sie nun bremsen müssen.

Also bremsen links alle Leute, und in der Mitte auch. So lange bis der LKW sein Elefantenrennen abgeschlossen hat und sich wieder auf die rechte Spur verkriecht. Das selbe kann man auch bei Wohnwagen und ähnlichen langsamen Fahrzeugen beobachten.

 

Als ich mal ein Motorenproblem hatte (Kühlung) und nicht über 80 Km/h fahren wollte, da die Drehzahl sonst zu hoch war, habe ich einen Stau verursacht, obwohl ich auf der rechten Spur war. Die Leute haben einfach nicht gecheckt, dass sie auch mal auf der rechten Spur gas geben müssen bevor sie überholen. Nicht erst auf das Hindernis auffahren, bremsen, dann auf die linke Spur ziehen, und dann Gas geben.

 

Überhaupt: Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten sind ein Problem aus genau dem letzten Grund. Die Leute sind einfach zu doof zum Scheißen. Sorry.

 

Das hat sich grad mal wieder in der Mittagspause bewahrheitet. Ich arbeite hier direkt in der City, und hier gibt es ein Parkhaus. Die rote Ampel und das rote Leuchtschild mit der Aufschrift "BESETZT" springt einem schon von weitem entgegen. Trotzdem stellen sich alle davor (und nicht wenige!!!) und beschweren sich, dass der Vordermann nicht weiter fährt.

LEMMINGE! Und es ist ja nicht so als ob es hier kein Parkleitsystem geben würde. Die Leute schalten einfach ihren Kopf aus. Die sind schon bei den Weihnachtsgeschenken bevor die ankommen.

09.12.2015 16:26    |    Rezinox

Ich war beruflich und auch privat viel in Skandinavien unterwegs. Das Fahren auf den dortigen AB ist viel angenehmer, da entspannter. In aller Regel gilt Tempo 120 max.

Das Argument "Zeitnot" ist meiner Meinung nach nur vorgeschoben um allzu schnelles Fahren zu begründen. Natürlich nehme ich Rettungsdienste, Feuerwehr etc. davon aus. Die müssen möglichst schnell zum Einsatzort. Für uns Normalfahrer ist es nicht vernünftig einen kleinen Zeitvorteil (In aller Regel ist der Zeitgewinn durch schnelles Fahren nur geringfügig, zumal auf kurzen und mittleren Strecken.) mit a) großem Gefährdungspotential b) erhöhtem Treibstoffverbrauch c) erhöhtem Fahrzeugverschleiß und d) viel mehr Stress zu erkaufen.

Ich glaube das Problem Tempolimit - ja oder nein - hat eine sehr große psychologische Komponente und wird deshalb nicht genügend rational betrachtet.

09.12.2015 16:49    |    MB Dieselmaster

Die Frage ja oder nein, ganz losgelöst von Vor- und Nachteilen.

 

Jeder weiß doch selber was er möchte, ich möchte es halt nicht. Kann doch jeder der möchte 120 km/h fahren. Ich fahre ja nur schnell, wenn es die Situation erlaubt.

 

Klar entspannt es einen, geht mir in Frankreich auch so. Tempomat rein und ab die Fahrt, aber ich werde auch schneller Müde.

 

Auf längerer Sicht wird sicher ein generelles Tempolimit kommen, aber im Augenblick denke ich noch nicht.

09.12.2015 17:10    |    Ascender

Wie gesagt: Die einzige sinnvolle Methode die beiden Parteien gerecht wird ist die Regelung über variable Tempolimits via elektronischer Anzeigetafeln (und entsprechender Aufhebung bei wenig Verkehr und keiner vorhandenen Gefahrensituation). Aber es ist wohl politisch einfach "lauter", wenn man kategorisch etwas durchsetzt.

Wie gesagt: Die Leute laufen den Lauten hinterher. ;)

09.12.2015 17:41    |    MarioE200

Zitat:

Ich arbeite hier direkt in der City, und hier gibt es ein Parkhaus. Die rote Ampel und das rote Leuchtschild mit der Aufschrift "BESETZT" springt einem schon von weitem entgegen. Trotzdem stellen sich alle davor (und nicht wenige!!!) und beschweren sich, dass der Vordermann nicht weiter fährt.

So ein Phänomen kenne ich auch nur aus Deutschland.

Ähnlich ist es bei einer Tanke bei uns in der Stadt. Bei dieser kostet der Sprit exakt 1 Cent weniger als bei der Markentankstelle 300m weiter. Was passiert also, wenn es einen "Preissturz" gibt? Richtig - bei der freien Tankstelle bilden sich irrsinnige Schlangen (Wartezeit 30 Min. und länger und ein Tumult, dann ist auch noch der Tankstutzen auf der falschen Seite...:D)); bei der Markentankstelle ist tote Hose.

 

Um auf das eigentlich Thema zurückzukommen...

Ein Tempolimit macht schon Sinn, jedoch kein Generelles. Da sollten meiner Meinung nach erst andere Baustellen abgefrühstückt werden.

Leider fühlen sich manche Autofahrer zu sicher in ihren Fahrzeugen. Sie meinen, mit allerlei Sicherheitsausstattung und Assistenten die Physik außer Kraft setzen zu können.

Als Beispiel hat mich im vorletzten Winter ein Autofahrer in einem X6 BMW hahnebüchelnd im Schneetreiben bei glatten Straßenverhältnissen auf einer Landstraße überholt (und nicht nur mich).

Einige KM weiter hat es ihn dann aus einer Kurve getragen und in den Straßengraben versetzt. Das hat mich irgendwie richtig gefreut. Ich bin zu meiner Schande noch applaudierend vorbeigefahren:o.

Ja ja, ich schäm mich schon! (Es standen schon einige hilfsbereite Verkehrteilnehmer dort und haben sich um den Fahrer gekümmert).

09.12.2015 17:51    |    Ascender

Zitat:

So ein Phänomen kenne ich auch nur aus Deutschland.

Ich nicht. Ich habe sowas schon öfter auch in anderen Ländern gesehen. Beispielsweise im letzten Jahr zu Silvester in Amsterdam. Am Hauptbahnhof fuhr nix mehr. Keine Ahnung warum, ist auch egal. Die Leute standen also alle wie deppert an dem Taxistand an. Allesamt sahen sie reichlich unzufrieden aus. Ich dachte nur: "Was machen die hier?!"

Eine Schlange, ungelogen, über fünfzig Meter lang. Kein Taxi ließ sich dort blicken.

Die fuhren alle in der ganzen Stadt rum und haben lieber Leute auf dem Weg eingesammelt, damit man nicht so eine doofe Schleife am Hauptbahnhof drehen muss. Kostet nur Zeit und nerven.

 

Anstatt mich anzustellen bin ich also keine fünf Minuten zu Fuß gegangen, und schon hatte ich einem am Haken. Der fragte mich wohin es ginge. Ich sagte, dass ich zum Flughafen wollte. Alles klar, ich solle mich setzen. Wir sind dann an dem Hauptbahnhof vorbeigefahren und haben über die Leute gelacht, die so dämlich sind sich da anzustellen. :D

Es fängt oftmals klein an. Einer stellt sich an. Ein anderer stellt sich dazu. Und dann kommt die Schafherde.

09.12.2015 18:35    |    Faltenbalg50161

Habe bisher mit Limit im Ausland nur gute Erfahrungen gemacht.

 

Deine Partei liest sich wie die NRA. :D

Deine Antwort auf "TEMPOLIMIT 120 - NEIN DANKE!"