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Maxi Camping Ausbau

Experiment Eigenbau Campingeinsatz

19.06.2020 20:26    |    saddler-gid    |    Kommentare (1)

Ich spiele ja schon länger mit dem Gedanken, mir ein Solarpanel aufs Caddydach zu bauen, um noch etwas mehr authark zu werden und damit bin ich ja auch nicht der Erste hier.

Eins noch vorweg: ich habe mir zuvor einige kompakte "Koffer"-, oder "Kisten"-Lösungen angeschaut, die alle sehr gut durchdacht und auch gebaut sind, aber sie haben für mich den Nacheil, dass sie ohne aufwändigen Umbau nicht in meinen Campingausbau passen.

Es ist hier einfacher, die Komponenten einzeln im Ausbau zu integrieren, bzw. den Platz dafür zu verwenden, der schon vorher für die Teile der ersten Stromanlage bestimmt war.

Das Solarfeld selbst sollte soweit wie möglich abnehmbar sein, wie der restliche Ausbau ja auch.

 

Jetzt ist es endlich soweit, ich habe alles Material zusammengetragen und kann mit dem Projekt anfangen:

ein flexibles Panel mit 120W, Größe: 118x54cm (104€).

einen Solar-Akku mit 110Ah (92€), größer gings nicht, der Akku passt genau noch in den Einbau,

ein einfaches Lademodul (15€).

Drei vorkonfektionierte Kabelsätze:

1x vom Panel zum Laderegler,

1x vom Laderegler zum Akku und

1x für die Dachbox zum Durchschleifen( zusammen 42€)

im Einbau wird die vorhandene Verteilung nur angepasst und übernommen.

Dazu kommen noch drei Kabeldurchführungen (zusammen für 35€).

 

Insgesamt mit einigen Aluschienen und sonstigem Kleinmaterial hat mich der Spaß nun knapp 380€ gekostet.

Ob ich davon alles brauchen werde, stellt sich noch raus, aber ich kann es nicht leiden, wenn mittendrin Schrauben oder Aluprofile ausgehen ;).

 

Ich möchte mir zwei Montage-Möglichkeiten für das Solarpanel schaffen:

1: Das Panel auf der Dachbox befestigen, was sich ziemlich einfach realisieren lässt.

Die Box bekommt eine interne Kabeldurchführung zum beidseitigen Anstecken und das Panel selbst wird mit eingeklebten Schlossschrauben am Boxendach befestigt.

So kann ich bei längeren Trips trotz dem Solarfeld die Dachbox normal benutzen. Das lässt sich machen, weil das Panel gerade mal 2,8kg wiegt und sich gut an die Form der Box anpasst. Die Federn der Box reichen, um den Deckel mit dem Panel zu oben zu halten.

 

2: Für kurze Fahrten ohne Dachbox werde ich aus Aluschienen eine flache Halterung bauen, welche an den Haltepunkten des Dachträgers befestigt werden kann und direkt auf dem Dach aufliegt, natürlich überall mit Gummiauflagen, damit nix verkratzt.

 

So kann ich zwar das Panel zwar nicht aufstellen, um die Wirkung zu optimieren (die Ladeleistung sollte trotzdem weitgehend genügen), aber ich kann immer auch während der Fahrt laden und habe dabei (ohne Box) keinen solchen Luftwiderstand wie mit Dachträger.

Auch fällt es so etwas weniger auf, denke ich.

Um das Ganze am Wagen anstecken zu können, muss ich leider einmal eine Durchführung durchs Autodach bohren, und von hier wird das Kabel zum Laderegler dauerhaft ganz hinten im rechten Seitenholm eingezogen. So verschwindet es bei Nichtgebrauch im rechten Seitenfach und auf dem Dach kommt eine Kappe drauf.

Für die Kabeldurchführungen werde ich das altbewährte Sikaflex nehmen, dann kann da nichts schiefgehen.

 

Wenn ich soweit fertig bin werde ich hier wieder ein paar Bilder einstellen und noch ein paar Erfahrungen zur Bastelei reinschreiben.

Meine Materialquellen gebe ich natürlich an Interessierte gern weiter aber nur auf Anfrage per p.M.

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19.04.2020 13:29    |    saddler-gid    |    Kommentare (0)

Das Seitenzelt " Trinity" ist, wie schon an anderer Stelle erwähnt, für uns zu Zweit gut zu gebrauchen:

Der Platz reicht für Tisch, Stühle und zum Kochen ganz gut aus.

Für den Preis von aktuell 99€ ( erhältlich bei einem Niederländischen Campingausrüster; genaueres auf Anfrage wegen Schleichwerbung P.M.) ist es aus vernünftigem Material sehr ordentlich verarbeitet.

Vorweg: wir hatten auf keinen Fall das Gefühl, etwas Minderwertiges gekauft zu haben.

Man kann es von zwei Seiten ganz öffnen und so als Vordach verwenden ( Bild 1-2).

Auf der Fahrzeugseite lässt es sich mit Reißverschluß schließen, wenn man weg fährt.

Die Verbindung zum Fahrzeug ist mit einer Kederleiste realisiert, was bei Wind sehr gut hält und den gewünschten Effekt bringt, dass es bei schlechtem Wetter möglich wird, die Schiebetür offen stehen zu lassen, ohne dass es ins Auto regnet. Die Voraussetzung ohne Zusätze ist hier allerdings, dass man eine Kederschiene am Auto montiert hat, wie wir( Bild 3).

Der Aufbau geht leicht und sogar beim ersten Mal schon relativ schnell.

Beim ersten Verbinden mit dem Wagen haben wir das Zelt in aufgebautem Zustand in die Kederschiene am Caddy gefädelt, indem einer fädelt und der andere das Zelt hinterher zieht( ich möchte nicht wissen, was sich die Nachbarn gedacht haben beim Zusehen :D ).

Wenn das Zelt eingeräumt da steht, wird man es aber nicht mehr so ohne Weiteres erneut an der Kederschiene andocken können, weil man ja am hinfahrenden Fahrzeug gleichzeitig einfädeln müsste.

Damit sind wir aber an unserem Ziel komplett vorbei, wollten wir doch das Zelt bei Ausflügen am Platz eingeräumt stehen lassen.

Nun gibt es zwei fertige Möglichkeiten:

Einmal gibt es einen Magnet-Kederadapter( Bild 4), der einmal am Zelt eingefädelt wird und mit der magnetischen Lippe am Wagen befestigt wird.

Das System ist sehr sympathisch, hält gut, kostet aber ab 36€ und der Abstand zwischen Zelt und Auto vergrößert sich um ca. 15cm, das heißt, die Regenschleuse verliert bedingt ihre Funktion, wenn man einen Dachsständer drauf hat, weil dann der Abstand nicht korrigiert werden kann..

Die zweite Möglichkeit ist eine doppelter Keder ( Bild 5) mit einer zusätzlichen Schiene, damit kann man am parkenden Auto das Zelt wieder verbinden, ohne es herumschieben zu müssen. Das System kostet etwa 26€. Hier erhöht sich der Abstand um nur ca. 6cm, was keine Beeinträchtigung in der Funktion darstellt.

Ich habe mich für eine dritte Lösung entschieden, weil ich noch Materialreste herumliegen hatte( Bild 6-14):

Ich habe einen 6cm breiten Streifen Markisenstoff genommen und dort 8mm große Neodym-Magneten eingenäht.

Diesen Streifen habe ich an die Stofflippe über der Kederleiste des Zeltes angenäht. Das hat den Vorteil, dass der Abstand zwischen Zelt und Wagen gleich bleibt und die Kederleiste weiterhin uneingeschränkt ihre Funktion behält.

Die Anfertigung dieser schmalen Stoffbahn hat ungefähr eine Stunde gedauert und musste dann natürlich auch noch am Zelt angenäht werden. Wenn man halbwegs mit einer Nähmaschine umgehen kann, ist das ein Kinderspiel. Auch reicht dafür eine normale Haushaltsnähmaschine.

Ich habe hier die kleinen Magneten im Abstand von 15cm eingenäht, die das Zelt auch bei Wind noch gut am Autodach halten.

 

Hier noch der link zum Zelt:

https://www.obelink.de/obelink-trinity-busvorzelt.html

 

Es gibt aber für diejenigen, welche alles an der Heckklappe bedienen, auch in dieser Preisklasse ein Heckzelt, um es über die Heckklappe zu ziehen.

Wie gut das funktioniert, kann ich nicht sagen, aber für den Preis sieht das ebenfalls ganz brauchbar aus:

https://www.obelink.de/obelink-backside-heckzelt.html

 

Für die ganz einfache Lösung gibt es noch ein Sonnensegel für den schmalen Geldbeutel, welches mit auch ganz gut gefällt:

https://www.obelink.de/obelink-car-sunroof-auto-sonnensegel.html

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21.07.2019 11:10    |    saddler-gid    |    Kommentare (4)

Meinen ersten Versuch mit einer Markise am Auto hatte ich hier ja schon beschrieben. Jetzt habe ich es endlich mal geschafft, das Ganze zu verbessern, bzw. benutzbar umzubauen:

Die ursprüngliche Befestigung war ja an den Schrauben für den Dachständer montiert, was bei Benutzung eines Dachständers die Montage unmöglich macht. Außerdem war mir die erste Konstruktion etwas zu instabil bei Wind.

Ich habe mir in der Bucht eine Kederschiene aus Alu ( gibts auch aus Kunststoff), einen Keder zum Annähen und ein hochwertiges doppelseitiges Karosserieklebeband besorgt, Kosten für alles: ca. 35 Eur.

Die Kederschiene war für die Regensicke etwas zu breit, deshalb wurde sie mit der Stichsäge auf 12mm verschmälert( die Sicke soll ja auch ihre Funktion nicht verlieren), der Dachform angepasst und reingeklebt. Ich habe die Schiene geteilt, damit mir die 2m ( feste Verkaufslänge) reichen.

Das Ganze habe ich eigentlich nur noch gemacht, um die vorhandenen Materialien weiter zu nutzen, weil sie nunmal schon da sind. Auch ist die Markise mit 170cm etwas zu schmal, sie sollte mindestens 2m breit sein.

Ich habe inzwischen mehrere fertige Varianten gefunden , die ab ca. 60 EUR zu kaufen sind, da lohnt sich der Aufwand einer Eigenfertigung nicht mehr.

Auch habe ich inzwischen bei einem niederländischen Camping Großhändler ein Seitenzelt für unter 100€ gefunden, das am Caddy absolut brauchbar und für uns zwei auch groß genug ist.

Weil ich daran aber noch etwas verbessern möchte, was im Originalzustand nicht so praktisch zu benutzen ist,

gibt es dazu dann einen seperaten Artikel. Dort werde ich das Zelt und auch die vorgenommene die Änderung genau beschreiben, damit Ihr auch was davon habt.

Ein Bild davon hänge ich vorab hier schon mal dran und auch eins, auf dem Ihr die ( zu ändernde, weil unpraktische) Verbindung zum Auto seht.

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01.01.2019 22:55    |    saddler-gid    |    Kommentare (10)

Nachdem ich gesehen habe, dass nach zwei Jahen noch immer einige hier vorbei schauen, habe ich mich entschlossen, mal einen kurzen Bericht über den Wirkbetrieb meines Mini-Camper Ausbaus dranzuhängen.

Erst Mal vorweg:

Das Konzept des Ausbaus ist voll und ganz aufgegangen;

+ ich kann mittlerweile in ca. 1,5Std den Wagen komplett abreisebereit umrüsten und in der gleichen Zeit auch wieder in meinen bestuhlten Lastenesel verwandeln( natürlich allein und ohne fremde Hilfe).

+ ich muss zum Schlafplatz einrichten abends nicht aus dem Wagen raus,

+ ich kann im Auto gefahrlos kochen, ohne dass ich mich vor Brand fürchten muss oder alles nach Frittenbude stinkt

+ ich habe wirklich mit vernünftigen Materialien nicht mehr als 1070 € ausgegeben.

+ die 84 mAh reichen für das Innenlicht und meine Kompressorkühlbox ( CDF26) ca. 3-4 Tage, wenn ich diese während der Fahrt ans Bordnetz hänge.

+ der TÜV hat sich den Ausbau angesehen und keine Bedenken bezüglich Ladungssicherung gehabt

- die Markisenkonstruktion muss nochmal neu überarbeitet werden, sie ist so zu unsicher.

Änderungen:

nur die Verschlüsse des Bettes, die es in Fahrposition sichert.

 

Als ich mit dem Ausbau anfing, war er ja für eine Person geplant und auch der Schlafplatz dafür ausgelegt. Im ersten Jahr war ich ja auch allein unterwegs, da hatte ich für alles( außer dem Fahrrad :)) im Fahrzeug Platz.

Auch ist es gut möglich, sich mal bei schlechtem Wetter länger im Auto aufzuhalten, ohne Platzangst zu kriegen, da sich ja das Bett wie eine schmale Couch an der Längsseite des Wagens befindet. Ist auch für einen Lese-Tag mal sehr gemütlich.

Im letzten Frühjahr war es dann doch so weit, das Ganze mal zu zweit auszuprobieren, wobei es in erster Linie um den Schlafplatz ging, das Bett hat ja an der Heckseite gerade Mal 90cm. Hinter den Sitzen wird es dann zwar 120cm breit, aber das sollte doch vor einer längeren Reise mal probiert werden.

Nachdem wir beide eher schlank und nicht allzu groß sind, hat es dann besser geklappt, als vorher angenommen.

Für Tisch und Stühle ist nun innen kein Platz mehr, dafür habe ich jetzt doch meine alte Dachbox reaktiviert.

Zum auf Schlafmodus umrüsten muss sich so lange einer nach vorne setzen, da es hinten für zwei beim Aufklappen des Bettes doch zu eng ist.

Wir hatten dann für zwei, bzw. drei Wochen alles, was wir brauchten und es war auch zu zweit noch bequem genug, dass die Camperei wirklich auch auf diese längere Zeit Spaß gemacht hat.

Was ich bisher noch nicht geschafft habe, ist, die Zweitbatterie an die Lichtmaschine zu bringen.

Das ist aber der fehlenden Zeit geschuldet, kein technisches Problem.

Vielleicht kann sich der Ein oder Andere hier ja ein paar Anregungen oder Antworten holen, ihr könnt mir gerne auch jederzeit Fragen P.M. stellen, wenn was unklar sein sollte.

Zum live Anschauen kann ich Euch das alljährliche Caddytreffen am Pfingsten in Rothenburg Ob Der Tauber empfehlen; lauter nette Leute zum kennen lernen und jede Menge gute Ideen zu sehen.

Ach ja, eh ichs vergesse:

wir sind uns einig, was größeres kommt für uns nicht in Frage, weil

A) deutlich höhere Unterhaltskosten, und

b) der Maxl reicht uns auch bei längeren Fahrten völlig aus.

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11.09.2016 18:27    |    saddler-gid    |    Kommentare (8)

Endlich hatte ich wieder etwas Zeit, um meine Vorhänge zu nähen. Ich musste von meinem Plan, nichts an der Verkleidung zu ändern, leicht abweichen: Ich habe mir die Clips für die VW Sonnenblenden bestellt und an drei Stellen an die Verkleidung angeschraubt.

Daran und an den vorhandenen Haken von den Panikschlaufen( die bei mir ausgebaut sind) habe ich Rundstangen aus Alu ( auch wieder Reste aus dem Keller) befestigt: Bilder 1-4. Daran sind kleine Vorhangclips aufgefädelt, die die Vorhangteile halten. Der Vorhang für die Heckklappe hat im Saum kleine Magneten eingenäht und hält recht gut damit.( Bild 5)

Um die Vorhänge ganz zu machen zu können, habe ich hier mit Druckknöpfen, die auch noch rumlagen, gearbeitet( Bild 6). In Ruhestellung habe ich die Vorhänge einfach mit Klettband zusammengehängt. Das Ganze sieht jetzt nicht gerade profimäßig aus, aber seinen Zweck erfüllt es und die Kosten waren minimal.

Mein Vordach habe ich auch fertig gebracht. Hier habe ich mir verstellbare Zeltstangen aus der Bucht bestellt, Kosten 40EUR.

Der Markisenstoff war ein vorhandener Rest, den ich mal geschenkt bekommen habe. Am Dach habe ich mir aus einem Aluprofil Verankerungen gebogen( Bilder gelöscht), die mit den Schrauben an den Dachständer Haltepunkten angeschraubt werden.

Korrektur 12.4.2020:

Die Konstruktion erwies sich als sehr unsicher, deshalb seht Euch bitte lieber die verbesserte Version im Artikel vom 21.07.2019 an.

Zum Schluß habe ich auch noch die Innenbeleuchtung komplettiert. Ich habe die restlichen drei LED Spots in den Himmel eingebaut und die Kabel stehen seitlich raus, um sie im Hängekästchen an die Zusatzbatterie anschließen zu können; Bilder 8-10.

Jetzt fehlt nur noch die Ladefunktion über die Lichtmaschine. Das wird aber eine größere Aktion, weil ich dafür die Seitenverkleidung abnehmen muss.

Vorher geht es aber noch zum Testlauf nach Italien und Südtirol...

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13.05.2016 19:32    |    saddler-gid    |    Kommentare (14)

So, pünktlich zum Treffen der Caddyfreunde Süd habe ich außer den Vorhängen alles fertig bekommen. Der Einbau hat jetzt beim ersten Mal natürlich noch ca 2Stdn. gedauert, weil ich hier und da noch ein paar Kleinigkeiten ändern musste aber beim nächsten Mal sollte in knapp einer Stunde alles drin und verkabelt sein. Die Verankerung der Lehne macht noch Probleme( provisorisch mit Spanngurt gelöst).

Aber ich möchte Euch jetzt nicht mit langen Erklärungen langweilen, das gabs ja schon vorher alles.

Die Materialkosten belaufen sich ohne Kühlbox auf ca. knapp 800 EUR, wobei ich nicht am Material sondern durch gute Angebote ( und Resteverwertung!!!) gespart habe.

Dazu kommt noch eine gebrauchte Waeco CDF-11 für 260EUR( Neupreis zw. 330 und 400) aus dem Bekanntenkreis. Wenn die nicht reicht, werde ich sie gegen eine CDF-16 tauschen, mal sehen.

Leider passt von den Kompressorboxen keine in meinen Einbau rein( die Größe hat sich ja aus fertigen Teilen ergeben), so dass ich jetzt im Einbau mehr Platz habe, dafür aber die Kühlbox hinter den Beifahrersitz setzen muss.

Ich überlege mir noch ein Sonnensegel für die Seite, weil ich noch einen großen Rest Markisenstoff liegen habe.

Wer Fragen hat, jederzeit gerne melden.

Nach dem Wochenende gibts vielleicht noch einen Nachtrag über die ersten Erfahrungen.

Wenn es mir dann nicht gefallen hat, könnt ihr den ganzen Krempel in der Bucht finden :D

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17.04.2016 15:14    |    saddler-gid    |    Kommentare (5)

Endlich hatte ich mal wieder Zeit weiter zu bauen:

Das schon erwähnte Hängekästchen für zusätzlichen Stauraum ist fertig. Wie bei den anderen Teilen habe ich wegen der Festigkeit verleimte Buche benutzt. Die Konsole ist mit V4A-Wantenspannern aus dem Segelshop an den Aufnahmen fürs Trenngitter verschraubt, da dürfte im Falle eines Aufpralles nichts ausreißen, da auch das Gewicht trotz des Materials nur ca 7kg beträgt( Bild 1-2).

Die Kiste ist komplett zerlegbar verschraubt, damit man es bei der Montage und auch Lagerung leichter hat. Die Anschlüsse für die Front sind alle steckbar.

Hier habe ich ein zusätzliches ( sehr billiges) Radio, Licht mit Schalter und Steckdosen mit Batteriewächter untergebracht. Die Lautsprecher lagen noch so im Keller rum :) . Das ankommende Kabel dafür habe ich durch den Holm Säule zur Stauklappe runtergezogen. Von hier kann man den Ring zum Anschluß an die Batterie herausziehen( Bild 5). Oben liegt es hinter der Klappe für die Staugitterverschraubung( Bild 4, 6). War gar nicht so schwer und ich musste nicht die ganze Verkleidung öffnen, es reichte, sie hinten locker zu machen und anzuheben. Übrigens habe ich alles nur mal schnell für die Bilder eingebaut, richtig verschraubt liegt die Front oben am Himmel an( Bild 8-10).

Jetzt fehlt mir nur noch die Zuleitung von der Lichtmaschine und davor graut mir ein wenig, weil ich durchs ganze Auto damit muss. Bin mal gespannt, wie ich die Verkleidungen alle abkriege und ob ich alles ohne gebrochene Clips wieder dran bekomme. Anleitungen für die Demontage findet man hier ja genug...

Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie das dann geklappt hat und in zwei bis drei Wochen gibt es Bilder vom kompletten Ausbau.

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13.03.2016 13:11    |    saddler-gid    |    Kommentare (20)

Wetter ist sch..., also wird weiter gemacht. Erst den Schaumstoff an den äußeren Rändern auf die Platten geheftet( mit Sprühkleber, geht ganz gut), damit nacher nichts verrutscht.

Dazu ein paar gute Tipps für alle, die auch mal was polstern wollen:

Den Schaumstoff überall ca 3-4mm über die Unterlage hinausstehen lassen, damit der Bezug hinterher besser sitzt( Bild 1-2).

Das Vlies an den Kanten über das Holz ziehen und dort möglichst doppelt auflegen, damit die Holzkanten den Deckstoff nicht durchreiben oder stechen( Bild 3-5).

Das Vlies irgendwie an den Seiten fixieren, damit es beim Überziehen nicht abhaut. Man kann es antackern oder mit dem Sprühkleber am Schaumstoff und dem Untergrund leicht ankleben.

Seht Euch einfach die Bilder an. Wenn Ihr den Bezug richtig knapp genäht habt, könnt ihr ihn ordentlich fest runterziehen beim Bespannen und: die Klammern eng setzen, damit ihr keine Falten reinbekommt( Bild 7).

Leider sind mir auch noch die Klammern ausgegangen, so daß ich die zweite Hälfte nicht ganz fertig gebracht habe :( .

Das Ergebnis kann sich nach meiner Meinung schon jetzt ganz gut sehen lassen( Bild 9-12).

So genäht kann sich die Bank an der Oberseite klappen lassen( Bild 13-14).

Ich werde an den Unterkanten der beiden Betteile noch 15mm Aluwinkel drüberschrauben, um die Kanten vor Abrieb zu schützen( habe ich noch im Fundus liegen, so haben sie nichts gekostet :D).

Wenn ich so weit fertig bin, werde ich nochmal die bisher fertigen Teile einbauen und sehen, ob alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Dann gibts auch nochmal Bilder.

Nachdem meine Nähmaschine noch da steht, werde ich zwischendurch mal die Vorhänge anfangen, sobald ich den passenden Stoff aufgetrieben habe. Außerdem möchte ich mir noch eine Markise nähen, die man beifahrerseitig irgendwie an den Schrauben für den Dachständer einhängen und rausspannen kann( Ich möchte keinen "Rollokasten" am Dachständer spazieren fahren). Da weiß ich aber noch nicht so genau, wie ich das anfange.

Als Nächstes möchte ich mich an den Hängekasten über der Kochkiste machen, da soll dann auch das Licht rein und in dem Zuge werde ich auch mal versuchen, die Elektrik reinzubauen.

Wie immer, Fragen werden natürlich gerne beantwortet.

Bis demnächst,

Martin

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05.03.2016 17:11    |    saddler-gid    |    Kommentare (10)

Hallo Leute,

endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden, ein wenig weiterzubauen:

Aus 13mm MDF Platten hatte ich ja schon die Grundplatte zugeschnitten, die Sitzfläche wurde mit 30mm Latten gegen Durchbiegen stabilisert und wird im ausgeklappten Zustand auf zwei Klappfüßen stehen, die im Sockel verschwinden, wenn das Bett eingeschoben wird. Die Lehne braucht das nicht, weil diese im ausgeklappten Zustand voll auf dem Sockel aufliegt.

Als Klappmechanismus dient der Bezug, der an dieser Stelle dreischichtig vernäht ist.

Nach dieser Holzvorlage habe ich dann den relativ harten 8cm Schaumstoff( 40/50) zugeschnitten und auch das Kunstleder.

Nähmaschine raus und los gings. Das Ganze hat ca 4,5 Stdn. gedauert.

Zusammentackern kann ich das Alles noch nicht, weil mir meine Tochter ( Raumausstatterin/ Polsterin) erklärt hat, dass man zwischen Schaumstoff und Deckmaterial eine Art Fließ macht, um inneren Abrieb am Bezug durch den Schaumstoff zu verhindern und diesen so gegen vorzeitige Abnutzung schützt. Nächste Woche bekomme ich das Zeug und dann wird das Klappbett ganz fertig.

Damit Ihr zumindest ein wenig erkennen könnt, wie es werden soll, habe ich ein paar bilder vom Probebeziehen gemacht.

Für Kunstleder habe ich mich entschieden, weil die Bank pflegeleicht und trotzdem wiederstandsfähig sein sollte und ich die zum Schlafen sowieso immer beziehen werde.

Ausserdem passt sie so besser zum Rest vom Maxl :) .

Übrigens, der Schaumstoff hat 68,00 und das Kunstleder in vernünftiger Qualität hat mit dem entsprechenden Faden 35,00 € gekostet. Die Platte war bei 60,00€.

Sobald die Bank ganz fertig ist, liefere ich nochmal Fotos nach.

Wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch einfach.

Gruß Martin

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10.01.2016 20:39    |    saddler-gid    |    Kommentare (14)

Na, seid Ihr alle gut im Neuen Jahr angekommen?

Ich hatte noch frei in dieser Woche, da musste ich einfach weiter machen. So ist der Sockel für das Klappbett jetzt auch fertig. Er wurde wieder mit den bewährten Aluwinkeln montiert; es geht einfach viel schneller und man hat automatisch alles im rechten Winkel.

Der Unterbau hat drei Fächer, die von innen über drei einfache Schiebetüren erreichbar sind und das vorderste zusätzlich von außen über eine Klappe, die von der fahrerseitigen Schiebetür zu öffnen ist. Die Schiebetüren laufen mittels Fräsungen in Aluprofilen, die ich noch rumliegen hatte.

An den Außenseiten sieht man die Schwerlastauszüge, die das Bett tragen sollen. Ob ich da noch zusätzlich Klappbeine brauche, sehe ich, wenn das Bett montiert ist.

Für den Sockel habe ich ca. 10 Stunden gebraucht, für die Kochkiste waren es 24Stdn, allerdings habe ich alles Holz dreimal lackiert, damit die Oberflächen auch ordentlich aussehen.

In den nächsten Wochen werde ich die Platten, den Schaumstoff und das Kunstleder für das Bett kaufen und dann weiterbauen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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