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MarioE200

Trends und Kuriositäten sind das Steckenpferd dieses Blogs; sowie Infos zu meinem Fuhrpark

13.11.2020 15:56    |    MarioE200    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: Autos, Kuriositäten - Gastraum

kronjuwelen
Kronjuwelen

Hallo liebe Motor-Talkler,

 

ich starte hiermit eine neue Diskussionsrunde.

 

Worum geht es?

 

Es würde mich brennend interessieren, welche Fahrzeuge aus den 90ern, die es im Moment für kleines Geld gibt (bis 1500,-€), Eurer Meinung nach in den nächsten 5 Jahren gut an Wert zulegen werden.

Generell gilt zwar: je älter das Fahrzeug, umso wertvoller wird es,

-jedoch scheiden sich hier die Geister.

 

Als Beispiel:

Einen Vectra A im lohnenswerten Zustand bekommt man für deutlich unter 1000,- €

Aber:

Einen Mercedes W201 im ähnlichen Zustand, wohlmöglich noch mit Vergaser und 4-Gang nicht mehr unter 2000,-€.

Ein W201 für 1500,-€ wird wohl nur noch mit erheblichem Aufwand zu Tüven sein.

 

Was ist Eure Meinung, bei welchem ist der Wertzuwachs höher in 5 Jahren?

UND-

Welche "Geheimtipps" habt ihr?

Wovon ratet ihr ab?

 

Gerne dürft ihr Anzeigen verlinken, besser aber das Fahrzeug kurz beschreiben:

(Fahrzeugtyp, Preis ; welcher Motor ; BJ. ; KM. ; HU in Monaten ; Austattung)

Grund ist natürlich: wenn die Anzeige nach Verkauf gelöscht wird, wissen wir später nicht, was da gelauert hat.

 

Ich bin gespannt, welche Fahrzeuge ihr hier vorschlagt.

 

Danke für Euer Interesse!

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13.11.2020 18:15    |    KapitaenLueck

Interessantes Thema aber ich mit meinem e34 bin ich schon zu weit weg.

 

201er im halbwegs gescheiten Zustand wohl auch.

 

Das wird echt nicht einfach.

 

Bin gespant was da kommt. Vielleicht ist ja was dabei wo ich auch noch mal überlege.

 

Aber bei der Preisgrenze eh mehr als fraglich.


13.11.2020 19:04    |    PIPD black

Mit dem H erhoffen sich viele Eigner den großen Reibach zu machen. Aber das ist nicht so einfach. Die, die bis heute überlebt haben, gibts kaum noch zu dem hier genannten Kurs. Wenn doch sind‘s Grotten.

 

Wie sich da die Kurse entwickeln werden? Die Glaskugel hätte ich gern.:D


13.11.2020 19:31    |    Goify

Das Budget ist wahrlich sehr klein. Da kann es noch halbwegs brauchbare W202 und 208 geben. Letzterer ohne Rost wird wohl in 5 Jahren etwas an Wert gewinnen können. Ersterer eher nicht.

124er und 201er für 1.500 € werden nur mit erheblichem Aufwand überhaupt die nächsten 5 Jahre überstehen. Wertzuwachs ist da nicht zu erwarten.

Anderes Deutsches wüsste ich nicht, was aus den 90ern an Wert gewinnen soll. Vielleicht ein Audi V8, aber für 1.500 € eher einer mit unrepariertem Unfallschaden oder mit über 400.000 km auf der Uhr.


13.11.2020 19:37    |    ToledoDriver82

Wenn man vorhersagen könnte, was mal gefragt ist und was nicht...

 

Grob kann man aber wohl sagen, alles was in der Vergangenheit diesen Weg gegangen ist, wird wohl auch in Zukunft zu einem gewissen Punkt bei Fahrzeugen so sein....ich erinnere da nur an den "letzten echten Mercedes" was man ja schon gefühlt zu jeder Baureihe sagt.


13.11.2020 21:05    |    Dynamix

Denke Mercedes ist was das angeht ne sichere Bank. Bei allen anderen Marken wird es da schon was schwierig. Gerade bei dem Budget. Kann mir kaum vorstellen das ein verwarzter Fiesta oder Corsa mal wirklich was wert sind, zumindest keine die es für 1500 Flocken gibt und Sportmodelle sind ja eh immer schon über dem Budget. Denke sowas wird nur noch mit massivem Unfallschaden in die Richtung gehen.


13.11.2020 21:22    |    ToledoDriver82

Die Frage ist ja auch immer, was versteht man unter Wertsteigerung. Als ich vor 10 Jahren den ersten GD kaufte, waren die kaum was wert, mit frischen TÜV gab's die unter 1000€,heute liegt Note 2 bei ca 3000€...theoretisch ist das eine Wertsteigerung. Das die immer noch gering ist und die Kosten nicht aufwiegt, steht auf einem anderen Blatt.


13.11.2020 21:30    |    Dynamix

Gute Frage. Entweder das die einfach nur im Wert steigen oder aber das man damit tatsächlich was verdient. In letzterem Falle muss man wohl eher auf Autos spekulieren die sich eh kein Normalverdiener neu leisten kann. Da sprechen wir von Autos mit hohen 6-7 stelligen Neupreisen, die sind aber eben ab Werk für gewöhnlich auch so hart limitiert das die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. Das sind dann so Autos die mit Zulassung schon mehr wert sind.

 

Selbst ein "normaler" Ferrari, Lamborghini oder Porsche verliert erst einmal massiv an Wert. Da dauert es auch mal locker 20 Jahre bis die im Preis wieder anfangen anzuziehen. Eignet sich somit auch nicht als Spekulationsobjekt weil in der Zeit dann auch wieder so viel Geld reingeflossen ist das du das mit dem Verkauf nie wieder rausbekommst.


13.11.2020 21:55    |    PIPD black

Aber auch da gibt es Ausnahmen und limitierte Stücke, die schon vor der Auslieferung mehr wert sind als vorher. Viele gute Beispiele lieferte Porsche da in den vergangenen Jahren. Auch Mercedes hatte sowas schon, dass nur Kaufverträge schon mit 5-stelligen Preisen gehandelt wurden, damit so einen Traumwagen erwerben konnte.


13.11.2020 22:04    |    Dynamix

Was ich ja oben so geschrieben habe ;)


13.11.2020 23:03    |    Ascender

Ahm... ich habe das an anderer Stelle bereits geschrieben: Die gestiegenen Preise im Old- und Youngtimer-Bereich sind Resultat der Niedrigzinspolitik und der seit über einer Dekade anhaltenden Boom-Phase. Es ist schlicht zu viel Geld im Umlauf, und andere Anlageformen waren bisher nicht interessant genug.

Bei einer Wirtschaftskrise fallen zu aller erst immer die Assett-Preise (Gemälde, Yachten, Schmuck, Edelmetalle, Uhren, Autos, Immobilien, etc.), weil dann alle wieder die Liquidität benötigen.

 

Was gerade in der Welt los ist, muss ich ja nicht erwähnen. Es ist unmöglich jetzt vorherzusagen wie sich der Markt entwickelt und man sollte nicht von einer garantierten Wertsteigerung ausgehen, vor allem in dem Preissegment.

 

Was man in den letzten Jahren auf dem Markt beobachten konnte war, dass vor allem sportliche Fahrzeuge im Wert massiv gestiegen sind.

 

Meine Theorie ist ja, dass der Twingo I und der Corsa B "irgendwann" sehr begehrte Oldtimer sein werden, sofern man Verbrenner überhaupt noch fahren darf in Zukunft. Genauso wie es jetzt schon mit Ente und Käfer der Fall ist. ;)


14.11.2020 16:08    |    1,3er-i

Prognosen zu treffen ist schwierig.

 

Autos die als Fahranfängerautos galten haben oftmals das Potential begehrt zu werden, da viele Leute gerne aus Nostalgie/Erinnerung an die Jugend wieder das erste Auto besitzen wollen.

 

Ansonsten das übliche Topversionen und Sportausführungen und limitierte (Sonder-)Modelle. Da sind wir aber schon bei teureren Fahrzeugen.

 

Ansonsten gibt es ein Phänomen, dass vereinzelt Modelle die als Neu- und Gebraucht unbeliebt waren im Oldtimeralter plötzlich beliebt sind. Selbiges trifft manchmal auch für Autos mit geringer Haltbarkeit und Zuverlassigkeit zu.

 

 

Ich selbst würde einen sehr frühen Golf 3 GTD Special gern holen. Die sieht man generell kaum noch (Gründe: Rost, KFZ-Steuer, Abwrackprämien, Umweltzonen usw.) und danach gab es erst ab dem Golf 6 wieder einen Diesel mit der Bezeichnung GTD.


14.11.2020 17:14    |    DieselracerGTD

W202 und W210. Rostfrei, gute Austattung, seltenst und mit Glück vlt noch zu finden.

Rostfreier C180 ist wohl noch möglich, aber auch da zieht der Markt an.

Nicht runtergerittene und gut ausgestattete 280er mit M104 gibt es dafür jedenfalls nicht mehr.

 

Zustand ist das entscheidende. Aufgrund des geringen Zuwachses spielt er vlt. die Unterhaltungs und Investitionskosten wieder ein.


16.11.2020 13:14    |    pico24229

Interessantes Thema, finde es generell ein bisschen Schade dass es von früheren Massenautos wie zB Omega A und Peugeot 405 fast keine mehr gibt, und wenn dann sind sie immer noch sehr billig, da keine Nachfrage.

 

Vom W124 sieht man beispielsweise noch echt viele weil es viele Liebhaber gibt und die Preise gehen hoch.

 

Interessant finde ich auch den W140, der war, soweit ich mich erinnnern kann, nie wirklich billig und dazu auch noch relativ selten. -Ich denke das ist der extrem großen Nachfrage in der GUS geschuldet.

W126 und W220 gab und gibt es dagegen immer noch sehr günstig.

 

Auch der erste Bmw X5 ist noch recht teuer, da findet man selten welche unter 3000€ und dann für "schrottige" Autos. Während man für E38 und E39 auch schon 1000€ fündig wird.

 

Um auf das Thema zurückzukommen welches Fahrzeug aus den 90ern wohl einen guten Werzuwachs verzeichnen wird:

 

Sicherlich:

- Mercedes C124

- Bmw E46 als sechszylinder und besonders(!) als Coupe (und Cabrio)

 

Vermutlich:

- Bmw E38

- Bmw e39 528i/525i

- der erste Audi TT

 

Unklar:

- Mercedes W208 - ist zurzeit sowas von günstig aber trotzdem bezweifle ich dass er bald einen Wertzuwachs erfahren wird. ist aber immerhin Coupe/Cabrio


16.11.2020 13:54    |    KapitaenLueck

Im Ernst, ein e38 oder 39 für 1000€?

 

Dann sind das aber die letzten Gurken.

 

Hab vor 5 oder 6 Jahren einen e39 Touring gesucht bis 2 Mille max. Nach dem 6ten e39 anschauen hab ich aufgegeben, da war nicht annähernd auch nur einer dabei der sich gelohnt hätte. Türen Wagenheber, Hecklappe waren Standard.

 

Das wird heute nicht besser.

 

Und der e38 schon 3x nicht. hab mal einen iL gesucht, die meisten wurden so angeboten waren aber keine und wenn dann durch.

 

Vergiss es bei dem Preis auch nur annähernd was zu finden.

 

e46 als Coupe oder Cabrio und dann noch mit 6ender ist das Gleiche, durch oder teurer, wesentlich teurer.

 

 

Das Preisniveau ist einfach zu gering um was mit mittelfristigem Wertpotential zu finden.

Da muss man dann zu viel reinstecken und das bekommt man so gut wie nie wieder raus.

 

Es sei denn man findet die Nadel im Heuhaufen. Das Glück ist mir persönlich aber leider noch nie widerfahren.

 

 

 

Edit: Doch ist mir doch schon widerfahren, hatte es vor 5-6 Jahren als solches nur nicht so wahrgenommen.

 

Nach dem 6ten endtäuschenden e39 hab ich mir aus Verzweiflung mal einen e34 Touring angeschaut, stand auch in der Nähe, hatte keine Erwartung da ich wusste das die auch alle durch sind aber ach Wunder, der hatte nur leichte Rostspuren Koti unten A-Säule, Türen usw. alles kein Rost erkennbar.

 

Dann die Preisfrage, als er 1500 aufrief und ich ihn auf 1.100 drücken konnte gab es kein halten mehr.

 

Heute werden mir schon ab 4 geboten.


16.11.2020 14:17    |    Dynamix

In der Preisklasse findet man bei BMW generell nur Grotten. Was erwartet man da auch bei einer Marke die man einem Gebraucht noch aus den Händen reißt und dann in der Preisklasse? Nen Neuwagen?

 

Ich kenne niemanden der in der Preisklasse nicht noch ordentlich in die Karre reingebuttert hat oder den Hobel nach x.000€ Investitionen innerhalb weniger Monate die Reißleine gezogen hat und den Wagen mit Verlust weiterverscherbelt hat. Niemand mit so einem alten BMW aus meinem Freundeskreis aus der Preisklasse hat keinerlei Probleme. Wirklich JEDER muss regelmäßig Zeit und Geld in das Auto buttern damit es funktioniert.

 

Kumpel hat mal in nen E39 irgendwie 14.000€ versenkt und der Wagen war danach immer noch nicht fertig. Dann wurde es Ihm zu blöd und er hat den mit heftigem Verlust verkauft. Der nächste hat sich so einen E46 Kombi für den Winter geholt, da waren dann auch einige Sachen dran zu machen. Hier im Blogbereich gibt es einen weiteren E46 Touring Fahrer der schon heftig investieren durfte. Mit den ganzen anderen Kumpels die E46 und Co fahren fange ich jetzt gar nicht erst an.

 

Wenn ich dann mal an den E38 denke, frage ich mich ob man für das Geld überhaupt einen mit laufendem Motor bekommt :D Selbst wenn, kann man davon ausgehen das da diverse andere Macken lauern. Wir sprechen hier immerhin vom Topmodell seiner Zeit, Autos die nicht gerade zu 100.000en pro Tag vom Band laufen, Autos die für gewöhnlich einer gutverdienenden Klientel vorbehalten sind, Autos die gerne als erste mit der neuesten Technik vollgestopft werden die bis dato nicht unbedingt zuverlässig läuft. Das sind alles so Faktoren welche die Defektanfälligkeit, im Vergleich zum Durchschnitt, erhöhen und zum anderen die Wartungs- und Reparaturkosten in die Höhe treiben. Fairerweise muss man aber sagen das dies bei S-Klasse, Phaeton oder A8 nicht anders war/ist. Einen Phaeton bekommt man auch nicht zum Preis eines Golf repariert. VW hat damals für die Werkstattstunde mal eben das doppelte genommen wie beim Rest aus dem gleichen Hause. Die Teile haben dann auch entsprechend gekostet wenn es nix aus dem Konzernregal war das in 50 anderen Modellen gelandet ist.

 

Dagegen sind die popeligen Brot- und Butter Autos aus dem selben Alter geradezu unzerstörbar. Kumpel hat noch aus alten Familienbeständen nen Corsa B rumstehen. Das Teil läuft und der bekommt lediglich einmal im Jahr seinen Service. Das Ding läuft immer, da geht nix dran kaputt und der ist auch schon über 20 Jahre alt und ein Corsa B gilt jetzt nicht gerade als die Sternstunde der Opel Qualität, sei es technisch oder karosserieseitig. Und selbst wenn, sowas kriegt man billig wieder flott.

 

Um jetzt mal die Kurve zurück zum Thema zu bekommen:

 

Premiumautos im Bruchbudenzustand werden nicht automatisch zum Garagengold. Auch hier müssen die Eckdaten wie Zustand und Ausstattung stimmen. Einen nackten 316i wird wohl keiner als sammlungswürdig bezeichnen, einen M3 mit allen Schikanen schon eher. Bei BMW hieße das dann, je nach Modell, mindestens 6-Ender bei den größeren gerne 8 - 12, gute Ausstattung bzw. eine gesuchte Ausstattungslinie. Da lohnt es sich dann auch entsprechend nicht da 10.000-20.000€ aufwärts in die letzte Grotte zu pumpen weil die Kohle nie jemand für so eine nackte Muddi ausgeben wird.


16.11.2020 14:36    |    Goify

Die Preisklasse ist einfach zu niedrig, um ein Fahrzeug zu finden, was im Wert steigen kann, weil es den Zeitpunkt nicht erreichen wird, ohne es quasi einer Grundüberholung zu unterziehen. Dann hätte man auch für 10.000 € was in sehr gutem Zustand kaufen können und hätte was, was möglicherweise im Wert steigen kann. Ein W201 2,6 Automatik für 10.000 € ist in richtig gutem Zustand zu bekommen und da geht ggf. über mehrere Jahre nichts wirklich wichtiges kaputt. Aber ein 1,8er ohne Extras mit 350.000 km und Rost an allen Radläufen und Wagenheberaufnahmen für 1.000 € ist längst verloren und sollte man nur noch bis zur nächsten HU fahren.


16.11.2020 14:56    |    KapitaenLueck

Wow, 14T in Revision gesteckt?? WAHNSINN!

 

 

War der nur bei BMW in Rep?.

 

Soviel habe ich in meine 5 BMW´s zusammen bis jetzt noch nicht investiert.

 

Auch wenn ich ca. 1000€ in den e34 gesteckt habe. Waren es überhaupt 1000? Müsste mal nachrechnen.


16.11.2020 15:05    |    Dynamix

Nö, der hat an dem Ding so gut wie alles selbst gemacht. Karosseriearbeiten, Fahrwerk, Antrieb revidiert und so weiter und dann war immer noch kein Ende in Sicht. Das Ding war ein richtiges Geldgrab. Deshalb kam der dann auch weg weil er dann doch eingesehen hat das er den nie mit vertretbarem Aufwand retten wird. War ein E39 40i mit Handschalter. Generell wohl eine eher seltene Kombination, deshalb wollte er den auch retten. Aber das Teil war einfach Rott. Die Schweller waren tot und so weiter. Die Investitionen kamen ja nicht aus Jux und Dollerei zustande sondern aus der schlichten Notwendigkeit der Reparaturen.


16.11.2020 16:06    |    PIPD black

Zitat:

Die Preisklasse ist einfach zu niedrig, um ein Fahrzeug zu finden, was im Wert steigen kann, weil es den Zeitpunkt nicht erreichen wird, ohne es quasi einer Grundüberholung zu unterziehen.

Jein. Es kommt wie immer darauf an, wann man verkaufen muss/will.

Schau dir mal die VW Busse (T1-T3) an. Da fragt heute kaum noch einer nach Zustand. Etwas zu finden, ist schon fast Glücksache. Da wird gekauft, was vor die Flinte kommt. Wenn man heute also so eine Grotte billig kauft, sie irgendwo in eine trockene Ecke stellt und wartet, dass sich der Markt weiter dezimiert, so kann man damit irgendwann mal nen guten Euro machen. Um am Beispiel des T1 zu bleiben.....man muss dann nur gut 40-50 Jahre Geduld haben.:D:D


16.11.2020 17:23    |    Goify

Gut, hat dir Opa irgendwann mal den VW Samba vererbt und du findest den 50 Jahre später, machst du natürlich die ein oder andere Mark. Nur was würde man da jetzt wegstellen? Ein Bekannter hat ca. 30 grottige Fahrzeuge (hoffentlich liest er hier nicht mit). Wenn die mal 40 Jahre alt sind, können die tatsächlich was Wert werden, einfach weil sie selten sind und 20 Jahre ihres Lebens in der trockenen Scheune verweilten. So ein ehemals wertloses Audi Coupé (C1) ist jetzt natürlich in jedem Erhaltungszustand selten und zwangsläufig auch nicht mehr billig.


16.11.2020 18:20    |    PIPD black

Opa muss dir nicht mal nen Samba vererben. Du mußt eigentlich nur wissen, wo mal einer im Moor versenkt oder auf dem Acker vergraben wurde.;)


16.11.2020 18:58    |    ToledoDriver82

Da reicht doch schon das Typenschild...meist verendet man doch eh nicht mehr :D


16.11.2020 20:10    |    Goify

Stimmt, da gab es ja mal die Pritsche im Acker vergraben. :D


16.11.2020 21:04    |    PIPD black

Vom 300 SL Flügeltürer soll es inzwischen auch mehr geben als je das Werk verlassen haben.:p

Globalisierung macht‘s möglich.


16.11.2020 21:31    |    KapitaenLueck

Wo liegen eigentlich die letzte Transaxle von Alfa?

 

Da könnte ich mir vielleicht noch was vorstellen.


16.11.2020 21:44    |    Goify

Die liegen in deiner letzten Spülmaschine und Kühlschrank.


16.11.2020 22:16    |    KapitaenLueck

Etwas übertrieben, meine Spülmaschine ist älter als die Alfas:rolleyes::rolleyes:;);););)

 

Jetzt im Ernst. Gibt noch einige aber leider auch völlig über Budget.

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

 

Konnte in die Liste nicht mal alle einfangen.

 

Oder hier zuschlagenhttps://suchen.mobile.de/.../details.html?...

:D:D:D:D:D:D:D:D:D


17.11.2020 12:50    |    pico24229

Sagen wir mal so jeder E39 für 1000€ ist nicht Top aber es ist auch nicht jeder Schrott.

Pauschal lässt sich das nicht sagen.

 

Aber definitv gibt es ja für 1000€ auch mal einen guten E39.

 

Ich habe meinen E39 520i lpg für 1500€ bei einem Händler gekauft.

Bei Kauf: 326000km, nun 422.000km.

Investiert knapp 2000€. Tüv aktuell noch bis 07/2021 und es stehen keine Reps an.

Reparaturen mache ich bei Kleinigkeiten selbst, alles wofür man eine Hebebühne braucht und karosseriesachen aber auch bremsen etc. lasse ich machen.


17.11.2020 12:56    |    KapitaenLueck

Wie lange ist das her?

 

Ich hab auf jede Fall keinen halbwegs Gescheiten vor 5-6 Jahren gefunden.


17.11.2020 14:01    |    Goify

Halbwegs gescheit definiert wohl jeder anders. Für mich ist ein guter Zustand wie bei einem Dreijährigen mit max. 60.000 km - also wie ein Leasingrückläufer. Das heißt, hat ein Auto mehr Kilometer runter und ist in schlechterem Zustand, muss extrem viel Geld investiert werden, um eben den oben genannten Zustand zu erreichen.


17.11.2020 15:39    |    pico24229

Habe das Auto seit Sommer 2017.

 

Naja bei meinem Arbeitgeber hatten wir einen Fiesta mit 38.000km da war der Stoff am Fahrersitz schon total abgerubbelt. Teppich überall verdreckt. Diverse Macken....

Ich hatte einen E65 mit beigen Innenraum, einschließlich beigen Lenkrad und der sah nach 447.000km noch top aus innen! -Wurde bestimmt auch mal aufbereitet aber definitv nicht neu beledert oder so. Bei den technischen Sachen ist das auch so.

Mit 60.000km können das erste Mal diverse (Verschleiß)Teile fällig sein. Mit 300.000km können sie gerade frisch getauscht wurden sein.


19.11.2020 22:31    |    Grasoman

Unter 1500 Flocken?

 

Probiers mal hiermit:

Opel Omega

Toyota Corolla

Saab

Honda Civic Aerodeck

Toyota Paseo

Ford Fiesta Calypso

Mercedes SLK bis 3000 EUR

Opel Tigra

Und die Subarus sind auch schon bissle Kult - Legacy, Outback, Impreza

 

 

Gerade so kleine Cabrios gehen an sich immer.


21.11.2020 00:41    |    Ascender

Mazda MX-5 NB

Weil: The answer is always Miata


21.11.2020 06:14    |    Grasoman

Zitat:

Weil: The answer is always Miata

Was ist das beste Auto für einen Umzug?

Mit welchem Auto komme ich richtig gut durch's Gelände?

Was ist ein tolles Auto für eine Familie mit 3 Kindern?

 

Nee du, die Antwort ist nicht always Miata. :-)

 

Also gibt's gerade bei den "Spezialfahrzeugen" auch noch Kronjuwelen:

* einen Mitsubishi Grandis, Mazda Premacy, Toyota Previa, Honda Shuttle für die Großfamilie mit 7 Sitzen

* billige EuroVans und auch SGA (Sharan, Galaxy, Alhambra), Renault Espace die auch als Reisemobil taugen

* VW T4-Busse und ihre Konkurrenten

* kleine, günstige Gelände-Spezialisten wie den Suzuki Samurai, Jimny und Vitara

* und die meisten Transporter, sowie der eine oder andere Hochdachkombi

* die großen Volvo-Kombis

* und auch viele spritgünstige Fahranfänger-Autos: kleine Daihatsu, Lupo/Arosa, Smart Fortwo, Picanto, Polo, Corsa, Twingo, 106, C2, i10, Honda Logo, Toyota Starlet und so weiter. An sich alle Kleinstwagen und Kleinwagen. Gerade auch Agila A, Suzuki Wagon R+ und so Spezialisten. Oder Mazda 2 DY und Ford Fusion.

 

Sobald ein Auto einen bestimmten Anwendungsfall richtig gut kann, und dann nur unter 2000 Flocken kostet (vom Händler unter 1500 eingekauft), wird der auch gekauft, wenn er halbwegs in Schuss ist.


21.11.2020 08:15    |    Ascender

Zitat:

Mit welchem Auto komme ich richtig gut durch's Gelände?

Miata! :D

 

https://www.youtube.com/watch?v=8FCB8sx2rWY

 

https://www.youtube.com/watch?v=NwmfZD30xko

 

Zitat:

Was ist das beste Auto für einen Umzug?

Miata! :D

 

https://www.reddit.com/.../

http://www.mazda-speed.com/forum2/index.php/topic,24494.0.html

 

Zitat:

Was ist ein tolles Auto für eine Familie mit 3 Kindern?

Miata! :D:D:D

 

https://www.reddit.com/.../


21.11.2020 09:02    |    Dynamix

Wieso hast du dir eigentlich noch keinen neben den Spider gestellt?


21.11.2020 09:18    |    Ascender

Hm... Eigentlich will ich den Spider ganzjährig fahren, aber ja, so ein Winterbeater-Miata hätte was. :)


21.11.2020 13:57    |    MikeM3_1990

Also als Sammler und jemand der sich mit dem Thema der Youngtimer schon einige Zeit auseinander gesetzt hat, möchte ich ein paar Worte zum Thema beitragen.

 

Generell ist es wirklich so, dass Autos jedweder Art bei einem momentanen "Restwert" von kaum 1500€ in den seltensten Fällen wirklich noch erhaltenswert bzw. Sammelwürdig sind, da diese in den meisten Fällen wie schon oft geschrieben in einem mehr als schlechten Zustand sind. Solche Autos fährt man in der Regel noch bis zum nächsten TÜV oder auch noch ein bisschen länger - was aber in den wenigsten Fällen ohne Investitionen von statten geht.

 

Solche Autos zu kaufen - kann eigentlich praktisch nur darauf abzielen diese noch einige Zeit zu fahren, oder aber immens hohe Summen im Verhältnis zur Anschaffung in die Hand zu nehmen um den Wagen dann am Leben zu halten.

 

Als Sammler und jemand der vielleicht durchaus auch Rendite aus einer Sammlung von Autos erzielen möchte, sollte man das nahezu jeweils bestmögliche Auto zum jeweils aktuell guten Preis kaufen - was im Umkehrschluss heisst eher über dem momentanen überdurchschnittlichen Preis zu kaufen - unter der Voraussetzung eines sehr guten Zustandes (Note 2 und besser). Alles andere würde ein "Sammler" später nur dann wieder kaufen - wenn es wirklich keine oder kaum noch vergleichbare Autos mit diesen Kriterien (Außenfarbe, Ausstattung, etc) auf dem Markt gibt.

 

Um am Beispiel von Mercedes zu bleiben:

Ein 190er W201 in schlechtem Zustand bekommt man "noch" für ca. 2000€ - in sehr gutem Zustand allerdings nur für 10.000€+

 

Um wirklich Gewinn zu erzielen sollte also eher auf schon immer "teurere" Modelle geschaut werden - diese werden aber unter keinen Umständen je einen Verkaufspreis von 1000-1500€ erzielen - weshalb ich denke, dass man mit so einem geringen Budget einen absoluten Glückstreffer was Zustand und Wertentwicklung angeht, landen müsste.


21.11.2020 14:05    |    KapitaenLueck

Volle Zustimmung.

 

Der Glückstreffer machts, nur dieser wird immer seltener bzw. immer schwieriger weil einfach zu viele auf diesen setzen.


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