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maha´s blog

Autos, US-Cars, NASCAR

05.02.2016 19:06    |    maha_baja    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: 7, Cadillac, Eldorado, Mein Cadillac, V8

Juni 2015

 

Es war entschieden, der 90´er Eldorado sollte es werden.

Soweit, so gut - der Verkäufer (ein kleines Fiat-Autohaus) wurde informiert und darum gebeten noch das Klappern des Auspuffs zu beheben bevor ich das Auto in den nächsten Tagen vom knapp 90km entfernten Autohaus abholen würde.

 

Aus ein paar Tagen wurden ... 4 Wochen !!! :(

 

Warum? Auf einer Probefahrt haben es die Fachkräfte der zum Autohaus gehörigen Werkstatt geschafft, den Tank komplett leer zu fahren. Daraufhin lief der Caddy nicht mehr rund und brachte den - nicht all zu motivierten - Fiat-Mechanikern großes Kopfzerbrechen.

Das Resultat nach 2 Wochen: Das Autohaus gibt auf und gibt das Fahrzeug an eine befreundete US-Car Werkstatt. In sofern Glück im Unglück, zumindest tut sich etwas und jemand der sich auskennt schaut sich den Eldorado an.

 

Caddy auf nur 7 Töpfen ... vor der Übergabe an die US Car WerkstattCaddy auf nur 7 Töpfen ... vor der Übergabe an die US Car Werkstatt In der US-Car Werkstatt dann die Diagnose: 1x Einspritzdüse defekt; in diesem Zuge hat das Steuergerät "ein Ding weg bekommen". Dazu geführt hat die Tatsache das der Cadillac ca. 1 Jahr im Autohaus stand, da er von einem Freund des Inhabers in Zahlung genommen wurde und einem älteren Herren (Mechaniker in Rente) als "Instandsetzungs-Projekt" diente. Der alte Sprit und das letztendliche leerfahren des Tanks taten ihr Übriges.

 

Motor: HT4500Motor: HT45007x Einspritzdüsen konnte die Werkstatt reinigen, 1x musste ersetzt werden. Die Kosten übernahm das Autohaus - klar da es deren Verschulden ist; trotzdem = wieder warten. Dazu kommt, dass Steuergeräte dieses genauen Typs gerade in Deutschland quasi kaum vorhanden sind. Durch eine glückliche Fügung gab es bei eBay genau 1x passendes Steuergerät (250EUR). Auch diese Kosten übernahm entsprechend das Autohaus. Dazu wieder Wartezeit + Einbauzeit (einlöten des EPROM aus dem alten Steuergerät).

 

Währenddessen konnte ich mir Gedanken um die Zulassung und Versicherung machen. Auf Grund eines Zusatzkats wurde der Cadillac auf Euro2 umgeschlüsselt, ansonsten wäre er mit Euro1 bei jährlich über 700 € gelegen; somit sind es "nur" noch 330 €. Positives auch von der Versicherung, denn diese stuft den Eldorado bereits in eine Oldtimerversicherung ein (25 Jahre oder älter); somit kostet die Versicherung im Jahr etwas über 180 €. Alles in Allem überschaubar und Grund für eine ganzjährige Zulassung, also kein Saisonkennzeichen.

 

Zurück zum eigentlichen Thema, denn:

Schließlich konnte ich das Fahrzeug einen Monat nach Kaufentscheidung endlich abholen.

Und die Rückfahrt knapp 90km über Land entschädigte für Einiges ... mein Erster Ami, mein erster V8, mein Cadillac :D

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12.02.2016 17:16    |    Dynamix

Zu steif ist auch nicht gut weil die Kräfte beim Aufprall nicht aufs Auto sondern auf deinen Körper übergehen ;) Entweder wirst du zerquetscht weil der Wagen zu weich ist oder dich selbst zerreißt es weil der Wagen zu massiv gebaut ist :D


12.02.2016 17:20    |    Trottel2011

Genau das. Den "richtigen" Unfall findet man ja sowieso nie. Das, was einen trifft, ist sowieso niemals vorher getestet oder wurde dabei nie bedacht. Mein Unfall war auch ein Fall von "nicht vorgesehen". Ein Seitenaufprall war es nicht. Aber auch kein Frontalaufprall. Genau dazwischen... Gibt es nicht in irgendwelchen Tests. Daher ist das Ergebnis, was mein XJ6 damals hatte, schon ziemlich sehr gut... vorne Links gut zerstört aber da wars dann auch. Achso, und die Tür auch :D Energie gut abgebaut. In einem modernen Plastikbomber mit Kotflügel im Format einer DIN A4 Seite mit sonst nur Plaaaaaastiiiiik wüsste ich nicht, was mich erwarten würde. Wahrscheinlich das gleiche nur mit deutlich höheren Reparaturkosten...


12.02.2016 17:25    |    Dynamix

In Sachen Sicherheit hat sich schon viel getan. Früher sind bei deutlich weniger Verkehr deutlich mehr Leute draufgegangen. An den sicheren Autos wirds nicht gelegen haben ;)

 

Bei einem schweren Unfall würde ich lieber in einem modernen Auto sitzen als in einem mit dem Sicherheitsstandard von 1959.


12.02.2016 17:31    |    Trottel2011

Naja, ich weiß noch von einem Bericht der "sicheren Hersteller" von damals, als Tucker den Torpedo mit Gurten versah:

 

"Sichere Autos brauchen keine Gurte, weil sie nicht verunfallen" ;)

 

Ich bin froh, dass mein Auto nicht so unsicher ist, wie der Vorvorgänger! Das reicht mir schon! :D

 

Autsch! -> https://www.youtube.com/watch?v=V4_UDyT1wnA


15.02.2016 14:45    |    andyH62

also leute , mit der knautschzone habe ich ja wieder mal ins wespennest gestochen , wer ami gefahren hat oder noch fährt , weis von was ich rede , und mit einem unfall nützt dir auch nicht das teuerst und sicherste auto, wen putt dann putt , hoffe nur , das es niemanden passiert egal was er fahren tut . lg


15.02.2016 15:47    |    maha_baja

@andyH62 Das Wort zum Montag, sehr gut ;)


17.02.2016 18:06    |    Drillschnaffe

Um keinen Preis nachgeben war auch mal das Motto bei Volvo. Und da hatten die ihren Sicherheitsstatus eingebüst. Die Längsträger waren Eisenbahnschienen. Der Wagen sollte um jeden Preis heil bleiben.

Der Gedanke dahinter ist ja auch nicht so verkehrt. Es kommt nur darauf an, wie schnell man bei einem Frontalcrash fährt. Der Wagen bleibt abrupt stehen, und die Insassen fahren weiter.


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