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M0tti

über Golf II GTI und dem täglichen Autoleben

29.11.2017 21:44    |    M0tti    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: bristol, C-Klasse, england, innenstadt, liverpool, lpg, Mercedes, museeum, S202, stau, uk, urlaub

Montag bin ich dann, nach dem Auschecken, noch in das Einkaufszentrum in Bristol und die Innenstadt. In der Innenstadt war sogar ein Weihnachtsmarkt, sogar mit einem Stand der Bratwürstchen und Krakauer verkaufte. Anbei einige Bilder von allem und nachdem ich mir alles angeschaut habe ging es los nach Liverpool.

 

Also LPG volltanken (Zum Glück recht nah eine Säule gefunden) und ab auf die M5. Zusammenfassend.... ich habe 5 Stunden für 300km gebraucht und konnte vor der Ankuft nochmal LPG volltanken. Ich hatte Stau auf der M5 und der M6 uuund eine sehr lange Baustelle mit 50 mph und Blitzern. Zwar war das alles sehr ärgerlich, aber dennoch verlief die Fahrt recht angenehm muss ich sagen.

 

Ich war dann sehr froh, als ich Abends um ca. 19:30 meinen Wagen abgestellt hatte und zum Hotel ging. Nach dem Einchecken schnell frisch gemacht und wieder raus: Essen suchen.

Ein Restaurant was ich vorher im Hotel fand hatte leider schon die Küche geschlossen, aber ich konnte einen kleinen Burgerladen finden und satt werden. Anschließend grinste mich auf dem Weg schon ein Irish Pub an und ich ging rein. Es hat keine 5 Minuten gedauert und ich fühlte mich wohl. Live-Musik war auch vorhanden und es war sehr angenehm.

 

Die Nacht nutzte ich, um mal wieder was länger zu schlafen - was auch nötig war. Meinen "Autofreien" Tag habe ich dann mal genutzt um mir Liverpool anzuschauen. Natürlich die Liverpool Cathedral, die Docks und die Innenstadt selber. Ich habe noch nie Fish and Chips gegessen und nutzte die Gelegenheit, als ich an den Docks ein kleines Restautrant entdeckte. Sehr lecker!

Auf dem Rückweg verirrte ich mich etwas, aber ich wollte mir die Stadt anschauen und notfalls eben auf Google Maps schauen, wo ich hin muss. Ich fand auf dem Weg mehrere Einkaufsläden und stöberte in Ruhe. Dann erkannte ich einen Ort wieder... ahhh perfekt hier bist du :D

Also zurück zum Hotel, frisch machen und gleich wieder zum Irish Pub, da hat es mir gut gefallen.

 

Morgen fahre ich dann nach Manchester und bleibe dort bis zum Sonntag. Ein Hotel habe ich auch gefunden, eher per Zufall und zu einem guten Preis. Ich bin gespannt :)

 

Vor der Fahrt nach Manchester habe ich mir noch weiter die Stadt angeschaut. Entsprechend sind noch weitere Bilder entstanden. Ich möchte es hier nicht mit Bildern zuwerfen, aber die Interessantesten sind denke ich dabei :)

 

Einen Artikel über Manchester mache ich die Tage, dann habe ich auch genug Material zusammen.

++++Info++++

Dies setze ich unter jeden Blog um z.T. bestimmte Fragen direkt zu beantworten. Ich fahre eine C-Klasse mit einem Tacho, der aus dem W210 Mopf stammt. Deshalb habe ich den Boardcomputer und kann diesen auch auf Meilen umstellen. Mein Wagen läuft auf LPG, deshalb tanke ich z.T. recht oft und das zu einem geringen Preis. Weiterhin ist das mein erster Urlaub in den UK.

Über das Fahren in den UK werde ich einen gesonderten Blog machen, wenn ich wieder zuhause bin :)

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28.11.2017 19:34    |    M0tti    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: bristol, canterburry, C-Klasse, england, essen, food, Mercedes, S202, stau, stonehenge, topgear, uk, urlaub

Sonntags aufgewacht dann kurz zum Frühstück runter und anschließend wieder ins Hotel und Sachen einpacken. Koffer wieder in den Wagen gebracht, Parkticket noch etwas verlängert und nach Canterburry rein gegangen. Nachdem ich etwas den Ort angeschaut habe, die Kirche von "außen" besichtigt habe (Eintritt ~ 13 Pfund) und etwas Bargeld von € in Pfund getauscht hatte, ging es wieder zum Wagen. Alles geprüft, alles wieder angeschlossen und Navi einstellen. Ein Hotelzimmer in Bristol hatte ich vor dem Auschecken schon gebucht und machte mich auf den Weg zu meinen Tageszielen.

 

Da ich nach Bristol quasi quer rüber musste, wollte ich zwei Orte Besuchen: die alte Strecke von Top Gear und Stonehenge.

Die Adresse der Top Gear Strecke eingegeben, einiges über die Autobahn gefahren und anschließend über viele Landstraßen zum Ort. Am Tor angekommen, dann gesehen, dass es verschlossen ist und man dann zu einem anderen fahren soll. Gut war nicht weit, also hin. Ich wurde dann vor Ort freundlich darauf hingewiesen, dass das Privatgelände ist und man da nicht hin kann. Lt. Google Maps gab es aber Bewertungen für den Ort, aber egal. Die Strecke (also die Hinfahrt) war dennoch sehr schön.

 

Anschließend weiter nach Stonehenge, denn bis 17 Uhr ist es ja noch offen. Ankunft kurz nach 4. Während der Fahrt kurz gehalten, damit ich etwas Öl nachfülle und weiter geht es.

Kurz vor dem Ziel dann: Stau. Wie sonst was. Die Ankunftszeit ging immer weiter nach Hinten... und noch weiter.... als ich dann um ca. 16:35 ankam wurde man darauf Hingewiesen, dass man mit dem Auto nicht mehr hin kann. Aber zu Fuß wäre es kein Problem. "Ja ca. eine bis 1 1/2 Meilen", also los geht es. Während dem Weg dann die Mails mal wieder geprüft: Das Hotel für heute Abend hatte gefragt, wann ich ankomme und ob ich einen Parkplatz benötige (ist ja nicht so, dass ich es extra erwähnt habe). Nach mehreren Telefonaten mit denen einigten wir uns auf eine Lösung (mein Zimmer von einer Nacht auf zwei erhöhen war nicht möglich) und bei Stonehenge angekommen war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Man kam nicht weit dran und, gut das war meine Schuld, es war zu dunkel, um gute Bilder zu machen.

 

Als ich am Auto war kurz im Hotel anrufen und sagen, dass ich nun losfahre. Wir mussten sicher sein, dass ich Zeitlich passend ankomme, damit ich meinen Parkplatz bekomme und eingecheckt werden kann. Angekommen bin ich um 19:20, dann Wagen geparkt, zum Zimmer und erstaunt gewesen.

Für das "Zimmer" habe ich 55 Pfund bezahlt und erhalten habe ich quasi eine kleine Wohnung. Sehr geil und auch alles zu meiner Zufriedenheit.

Sobald ich mich kurz frisch gemacht hatte, dann was essbares gesucht und sehr nah fündig geworden. Auf der Webseite hatte ich die Auswahl gesehen und dachte mir "Joa so eine Pizza würde ich nehmen". Dort angekommen war ich etwas erschlagen: Es ist ein Buffet! Und zwar mit einer sehr sehr guten Auswahl und ich habe versucht so viel wie möglich zu probieren. Geschmacklich war es auch gut, der Preis stimmte (17 Pfund für das Buffet und Softdrinks inkl). Nachdem ich Satt war runter in die Bar im gleichen Laden und noch zwei Pints gönnen.

 

Alles in allem totales Chaos (mit dem Hotel), leider die Tagesziele nicht perfekt gewesen, aber gut.

In Bristol habe ich dann noch das Zimmer für Montagabend gebucht in Liverpool und mir auch Zimmer in Manchester rausgesucht. Jedoch waren die Zimmer in Manchester sehr sehr teuer. Ich plane vom Mittwoch bis inkl dem Sonntag dort zu bleiben und die Preise für ein Hotel mit WLan, Parkplatz und nah am Zentrum waren... teuer (450 Pfund in einem Hotel mit nicht so tollen Bewertungen).

 

++++Info++++

Dies setze ich unter jeden Blog um z.T. bestimmte Fragen direkt zu beantworten. Ich fahre eine C-Klasse mit einem Tacho, der aus dem W210 Mopf stammt. Deshalb habe ich den Boardcomputer und kann diesen auch auf Meilen umstellen. Mein Wagen läuft auf LPG, deshalb tanke ich z.T. recht oft und das zu einem geringen Preis. Weiterhin ist das mein erster Urlaub in den UK.

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26.11.2017 03:16    |    M0tti    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: bar, C-Klasse, england, fähre, falsche seite, ferry, hotel, kontrolle, Mercedes, polizei, S202, uk, urlaub, vacation, w202, warten

In England haben wir grade kurz vor 2 und ich bin auf meinem Hotelzimmer. Es war ein langer Tag, deshalb seht über Schreibfehler usw bitte hinweg.

 

Losgefahren bin ich um 11 Uhr bei mir in der Ecke von Bonn. Da ich doch einige Staus umgehen musste sind es 515km bei etwas über 5 Stunden geworden. Der Durchschnittsverbrauch von 9,6 Litern kann sich bisher sehen lassen finde ich.

In Deutschland das übliche Chaos, drängler, Schleicher usw usw. In NL bin ich schon mal gefahren, aber recht... Kurz, aber ich war schon mal drüben.

Der kurze Aufenthalt in NL wurde dann durch Belgien abgelöst. Das Fahren dort ist... anders. Angenehmer irgendwie, aber auch langweilig. Insgesamt habe ich bisher 2x getankt für zusammen ungefähr 30€. Durch die Geschwindigkeitsbeschränkung in NL, Belgien und Frankreich kommt mir das Fahren geordneter vor. Natürlich habe ich mich strickt (!) an die Begrenzung gehalten, da ich kein teures Ticket zahlen will.

 

Viel ist auch nicht passiert, bis ich in Calais war. Dort angekommen dann das Ticket für die Fähre gekauft "Nein die um 17:55 schaffen sie nicht mehr. Die um 18:55 aber problemlos." (wir hatten ca. 17:30)

Erst durch die UK Border Patrol und dann anstellen un das Ticket abzugeben. Die Dame am Schalter hat mir dann mitgeteilt, dass ich die Fähre um 17:55 doch schaffe und Lane 255 nehmen sollte. Okay. Den kleinen Zettel an den Innenspiegel gehangen und quasi den anderen gefolgt. Dann aufs Schiff, Sachen schnappen und abschließen. Ich bin dann hoch und wollte eigentlich später nochmal an den Wagen, aber die Treppen sind während der Überfahrt gesperrt.

 

Hier oben kann man natürlich shoppen, Geld tauschen, Kaffee holen, essen, an Automaten spielen, sitzen (ohja, sehr gut) und noch viele weitere Sachen.

Auf dem Deck war ich anschließend auch kurz, aber mehr als die letzten Lichter aus Frankreich und sehr viel Wind war da nicht :D

 

In England angekommen dann runter von der Fähre und... oh okay. Ich wurde von den Cops reingewunken und habe einige Fragen beantwortet wie "Wie sie haben nichts gebucht" "Wo bleiben sie denn über nacht" "Was ist ihr Plan" "Wie lange wollen Sie bleiben" "Was ist ihr Job" usw usw.

Anschließend beriet er sich mit seinen Kollegen und hatte meinen Perso und den Fahrzeugschein mitgenommen.

Ich durfte dann fahren und hielt nach ca. 2 KM an, damit ich im BnB anrufen konnte. Leider waren dort schon alle Zimmer belegt, aber ich fuhr einfach nach Canterbury und verirrte mich vor Ort im Chaos. Den Tacho habe ich vorher auf Meilen umgestellt, das hat schon geholfen. Endlich hatte ich dann ein Parkplatz gefunden, stieg aus und begab mich ans Telefon. "Nein wird sind ausgebucht" "ja wir haben noch ein Zimmer für 130 Pfund pro Nacht" "Ja das Zimmer kostet 250 Pfund die Nacht" Ja gut, das ist mir alles zu Teuer Leute.

Fündig geworden bin ich dann für 89 Pfund und habe vor Ort (quasi) direkt einen Parkplatz gefunden. Für das Parken bis morgen früh um 11 (UK Zeit) habe ich 6 Pfund bezahlt.

 

Hotelzimmer besichtigt, schnell die Sachen aus dem Auto geholt und dann auf die Suche nach essbarem gemacht und in einem türkischen Restaurant fündig geworden. Gut genährt ging es dann an die Bar des Hotels, um den Abend ausklingen zu lassen.

Viele der Bilder sind leider, aufgrund des nicht vorhandenen Lichtes, nicht wirklich gut geworden, aber in den nächsten Tagen gibt es sicherlich noch bessere und einen Blog ohne Bilder geht gar nicht!

 

Auf Fragen kann ich natürlich leider nur bedingt bzw sehr spät antworten, also bitte nicht wundern.

 

Bisheriges Fazit: Ich mag es hier. Es ist zwar im ersten Moment sehr verwirrend und man wird von manchen Dingen erschlagen, aber es gefällt mir.

Die Menschen sind echt klasse und sehr hilfsbereit.

 

Der Plan ist, dass es heute wohl nach Bristol, mit ein paar Zwischenstopps, geht. Genaues weiß ich aber noch nicht :)

 

PS: Ich bitte die möglichen Rechtschreibfehler und die z.T schlecht Zensierten Bilder zu entschuldigen, aber mit meinem Notebook und in meiner recht geschafften Verfassung ist es leider aktuell nicht anders Möglich. Ich wollte jedoch heute noch den Blog veröffentlichen, denn die Hinfahrt dürfte wohl für viele am Interessantesten sein.

Wie gesagt: Fragen beantworte ich gerne, kann aber dauern :D

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24.11.2017 13:05    |    M0tti    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: C-Klasse, dover, england, kombi, meilen, Mercedes, S202, spontan, tacho, urlaub, w202

Diesen jetzigen Teil habe ich etwas vorgeschrieben. Ich habe den Urlaub nicht groß geplant und auch recht spontan in der Firma eingereicht, denn... ich wollte weg. Einfach ein Flieger nach Mallorca nehmen? Gut wäre günstiger gewesen, aber das will ich nicht. Auch andere Orte waren nicht interessant. Da ich ja sehr gerne mit dem Auto fahre überlegte ich und übrig bleib England, da ich sowieso sehr gerne mal "rüber" wollte. Natürlich ist es jetzt im Winter eine perfekte Zeit (Sakasmusschild), aber darauf habe ich mich eingestellt.

Vorsichtshalber habe ich auch das ein oder andere für den Wagen eingepackt. Ein Satz Blinker, Gaffertape, Werkzeug, Öl, etwas Wasser, LPG-Adapter und ein Reifenmittel (habe ja kein Ersatzrad) mussten also mit.

Abgesehen davon alles was ich für den Urlaub brauche, aber was ist mein "Plan"?

Ganz Ehrlich? Es gibt keinen. Ich habe mir vorher überlegt in welche Städte ich ungefähr möchte, aber habe kein Hotel oder BnB gebucht. Das entscheidet sich alles spontan und vor Ort.

 

Viel über die Städte werde ich wohl auch nicht bereichten, sondern zum großen Teil über das Fahren vor Ort. Ich werde von der Überfahrt berichten, dem Fahren vor Ort usw usw. Aktuell rechne ich mit ca. 2500km die ich insgesamt über die Zeit verfahren werde.

 

Einen Vorteil habe ich schon gefunden: Ich kann den W210 Mopf Tacho in den Optionen auf "Meilen" umstellen. Zwar ist dann wirklich ALLES auf Meilen, aber egal. Der Tacho hat nämlich einen Digitaltacho. So sehe ich genau wie schnell ich in Meilen fahre und muss nicht immer umrechnen.

 

Morgen geht es rüber und ich werde vermutlich zwischen 9-10 Uhr hier losfahren und wohl anschließend weiterfahren in den Ort, wo ich übernachte.

 

Auch ob die Blogs alle Zeitlich "passend" veröffentlicht werden weiß ich noch nicht, da ich ggf nicht jeden Abend Zeit habe. Oder ich fasse mehrere Tage zusammen, das wäre auch möglich :)

 

Zwischendurch wird es auch einen vorbereiteten Blog zum 190er geben :)

 

 

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Dies setze ich unter jeden Blog um z.T. bestimmte Fragen direkt zu beantworten. Ich fahre eine C-Klasse mit einem Tacho, der aus dem W210 Mopf stammt. Deshalb habe ich den Boardcomputer und kann diesen auch auf Meilen umstellen. Mein Wagen läuft auf LPG, deshalb tanke ich z.T. recht oft und das zu einem geringen Preis. Weiterhin ist das mein erster Urlaub in den UK.

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20.11.2017 22:26    |    M0tti    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: 190e, 190er, 2.3, 929, abs, asd, ata, blau, m102, Mercedes, nautikblau, neuzugang, schalter, vater, W201

Ähm ja wie soll ich anfangen? Ich habe ein Auto gekauft und zwar schon im August :D

 

Herr R. und ich fuhren bei uns in der Nähe durch einen Ort und sahen dort immer einen 190er stehen in einem schönen Blau.

Da er wohl die selbe Farbe hat wie der 2,6er von Herr R. scherzten wir "Den könnte man ja brauchen für Teile".

Anfang August stieß ich bei meinen üblichen eBay Suchen auf eine Anzeige und dachte mir nur... moment... den Wagen kennst du! Der Preis war gut und auf den Bildern sah er gut aus. Laut Beschreibung wurde er aufgrund eines Problems mit dem LMM abgestellt und steht seit gut 1 1/2 Jahren.

Ich bin dann abends mal kurz hin und habe ihn mir angeschaut. Joa gut er hat seine Macken, aber schlecht ist er nicht. Alles mit Rainer besprochen, der anfangs TOTAL gegen den Kauf war. Mein Stiefbruder und ich hatten jedoch nun einen Plan: Wir kaufen den Wagen und er wird zerlegt. Mit dem Plan bin ich mit Herr R. zusammen zu dem Wagen gefahren, da (ich zitiere meine Mutter) "In dem Haus wohnt keiner", und plötzlich standen die Besitzer neben uns.

Wir kamen ins quatschen und schauten den Wagen an. Aktuell hat er Angebote für den Export, aber ein Verkauf an jemanden der ihn entweder aufbaut oder in Teilen anderen 190ern hilft wäre ihm lieber.

 

Ich überlegte und überlegte, aber dann sagte ich ihm zu und wir einigten uns auf einen Samstag zur

Abholung. Rote Nummern konnten wir uns zum Glück leihen, denn für die ca. 5 KM zu uns nach Hause wäre ein Anhäger doch etwas overkill gewesen.

 

Bewaffnet mit einer guten Batterie, Starterkabel und dem Basiswerkzeug ging es dann am Samstag zu dem Wagen. Nach Brief und Geldübergabe war der Wagen mir und wir machten uns an den ersten Startversuch. Frische Batterie per Startkabel an die verbaute angeschlossen, Kühlmittel aufgefüllt und den Schlüssel umdrehen. Nach wenigen Sekunden zündete der M102 und erwachte zum Leben. Er lief recht gut und nachdem wir dann die Batterie getauscht haben und die roten Nummern dran hatten ging es auf nach Hause.

Ah und der Verkäufer hatte mir noch einen weiteren Satz Felgen mitgegeben: 15" Gullideckel. Zusammen mit noch einem Satz Stahlfelgen im Kofferraum (Wagen also 12x bereift), Stoßdämpfer hinten, Handbremsseil und den montierten Dachgepäckträgern also ein gutes Paket.

 

Am nächsten Tag den Wagen mit dem Hochdruckreiniger bearbeitet und vorher die Dachgepäckträger demontiert. Auch die Gullideckel habe ich mal saubergemacht.

 

Erstzulassung 25.03.1991

Ausstattung:

Zitat:

062A _______ - 20061213 - STOFF - BLAU

062A _______ - 19961031 - STOFF BLAU

211 AUTOMATISCHES SPERRDIFFERENTIAL (ASD)

240 AUSSENTEMPERATURANZEIGE

412 _______ - 19951002 - SCHIEBEDACH ELEKTRISCH

412 _______ - 19980716 - SCHIEBEDACH ELEKTRISCH MIT HUBEINRICHTUNG

466 Zentralverriegelung

470 Antiblockiersystem (ABS) für Bremsen

531 ANTENNE AUTOMATISCH

561 FAHRERSITZ LI VERSTAERKT

570 ARMLEHNE KLAPPBAR VORN

591 WD-GRUENES GLAS RUNDUM, HEIZB. HECKSCHEIBE-ESG

620 Abgasreinigungsanlage (Katalysator-Technik)

640 LEICHTMETALLRAEDER 15-LOCH

750 Radio Becker inkl. mech.Ant.,4 Lautspr.,Entstörung; Europa 2000 MB Audio 30 (ab 1998 1600,-)

929 Nautikblau

Probleme:

- Loch in der Stoßstange vorne

- Motor braucht Wartung

- Rost VR am Kotflügel

- Rost auf dem Dach neben der Dachleiste Fahrerseite

- Stoßdämpfer hinten defekt

- ATA Display tot

- Schiebedach muss geschmiert werden

- Heckstoßstange etwas kunstvoll befestigt

mehr fällt mir grade nicht ein^^

 

Der Plan den Wagen zu zerlegen ist inzwischen verworfen, dafür ist er ansich doch in einem zu schönen Zustand und läuft auch zu gut. Mehr zu dem Wagen gibt es nächstes Jahr ;)

 

PS: Ich ziehe diesen Blog jetzt vor, da die ca. 2-3 anderen Blogs in Vorbereitung noch etwas dauern. Am Samstag startet übrigens eine neue Blogreihe ;)

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24.10.2017 23:00    |    M0tti    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: amg, bremen, c240, c280, C-Klasse, fazit, lpg, Mercedes, S202, scheinwerfer, umbau

Angemeldet habe ich mein Kombi im März mit einem mulmigen Gefühl. Warum? Nunja ich habe Monate überlegt, ob ich ihn wieder aufbaue oder zerlege oder doch komplett verkaufe. Nur was hätte ich dann gekauft? Es war ein S211 220 CDI in Überlegung oder ein S210 wieder mit LPG. Bei letzterem hatte ich sogar zwei E430 mit LPG im Blick die ich fast gekauft hätte. Der eine war nur zu schnell weg und der andere hatte doch nicht den Zustand, den ich hätte haben wollen.

 

Die ersten paar KM waren komisch im Kombi. Im direkten Vergleich mit dem W210 war der Kombi etwas "enger", aber es war alles gewohnt und ich hatte vieles wieder, was ich vermisst habe. Auf LPG habe ich ihn anfangs nicht gefahren, da mir die Einstellung der Anlage zu suspekt war. Um den neuen Motor einzutragen war ich dann beim TÜV und habe entsprechend alles geliefert, was er haben wollte.

Nur für die Gasanlage hat er mich dann zu einem weiter geschickt "der kommt seit längerem zu uns und macht gute Arbeit, frag den mal". Also Termin gemacht und alles erklärt.

"Ja wenn man sich da die Anlage hat einstellen lassen, dann hat man gerne mal einen Motorschaden", war dann die Aussage, nachdem ich sagte wo ich vorher war.

Kurz: Er stellt mir die Anlage neu ein, ich bekomme einen größeren Verdampfer (warum sage ich gleich), suchte eine Undichtigkeit und hat sich um das neue Gutachten gekümmert.

Den neuen Verdampfer brauchte ich, da bei mir einer für 4 Zylinder bis 2 Liter verbaut war. Gut, dass ich vorher ja schon den 2,4 Liter V6 drin hatte. Jetzt mit dem 2,8 Liter V6 war es definitiv nötig, also musste ein anderer verbaut werden.

 

Als alles zusammen war, die Arbeiten an der LPG Anlage erledigt waren, habe ich einen neuen Termin beim TÜV gemacht und bin mit allen Unterlagen hin. Alles ging ganz schnell und schmerzlos.

Einen Tag in meinem Urlaub nutze ich dann, damit ich alles im Schein eingetragen hatte.

 

Sonst? Der Wagen spulte Problemlos viele KM runter und, abgesehen von Kleinigkeiten, die alle in wenigen Minuten erledigt waren.

 

Ich war in Osnabrück bei einem guten Freund, auch in Ludwigshafen war ich mehrfach. Dann ein Kurztrip anfang September nach Bremen, mit mehreren Stunden Stau, verlief ohne Probleme. Auch mehrere beladene Fahrten hat er hinter sich, alles ohne Probleme.

Der Wagen beschleunigt ordentlich und der Motor läuft gut. Ja er verbraucht etwas Öl, aber das kenne ich von meinem 240er schon. Nächstes Jahr beim Ölwechsel werden dann am Ölfilterkühler die Dichtungen erneuert. Das sollte das Problem erledigen.

 

Zukünftige Projekte an dem Wagen gibt es auch noch, aber das wird bis nächstes Jahr warten müssen. Jetzt im Winter bin ich einfach nur froh, dass er fährt und alles funktioniert. Auch Reparaturen bahnen sich an und ich vermute, dass nächstes Jahr Stabi vorne, Federn komplett, Dämpfer komplett, Spurstange und ggf noch was gemacht werden müssen. Vermutlich werden dann auch die Bremsen vorne und die Radnaben getauscht, aber bis dahin kann ich mir noch etwas Zeit lassen.

 

Um den Anfangstext aufzugreifen: Ich bin zufrieden mit meiner Entscheidung. Ja es war nicht grade günstig mit allem drum und dran und ja der Wagen ist noch immer nicht fertig oder perfekt, aber: Ich habe MEINEN Wagen wieder. Er ist so wie ich es will und wie ich ihn mag. Der 280er Motor macht Spaß und hat sich definitiv gelohnt, klar wäre der 320er "besser" gewesen, aber ohne TÜV wollte ich es nicht. Aktuell steht er in der Werkstatt und bekommt seine Winterreifen (dieses Jahr einfach keine Lust es selber zu machen) und das Licht eingestellt, da ich ja die Scheinwerfer getauscht habe.

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22.10.2017 03:09    |    M0tti    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: C-Klasse, Mercedes, S202

Eigentlich verrät der Titel schon, worum es hier geht :D

Ich habe vor ein paar Wochen brandneue Scheinwerfer für meinen S202 gekauft. Bei 25€ inkl Versand für neue, unverbaute Valeo Scheinwerfer konnte ich nicht nein sagen.

Da mein Wagen nächste Woche eh in die Werkstatt geht und die Scheinwerfer dann auch eingestellt werden können, habe ich mich entschieden jetzt am Wochenende "schnell" diese zu tauschen.

 

Also Blinker raus, die Wischerarme abschrauben und abmachen und die Leiste unter dem Scheinwerfer rausholen. Dann die Schrauben alle lösen: eine oben, zwei Seitlich (vorher vom Blinker verdeckt) und eine noch auf der Seite beim Wasserkühler.

Schnell den Wischermotor unten demontieren, die Stecker abmachen, den Unterdruckstecker auch abmachen und Scheinwerfer raus.

Nun die Birnen übernehmen und... was ist das? Auf der Fahrerseite ist die Verstellung auf der Blinkerseite gebrochen (innen)! Gut, also alles noch mal geprüft und geschaut, ob ich es reparieren kann: Nein. Also muss ich den Scheinwerfer komplett umbauen. Vorher aber den neuen auf der Beifahrerseite verbauen. Herrlich!

 

Anschließend alles aufgeräumt und mit dem alten und dem neuen Fahrerscheinwerfer in den Wintergarten verschwunden.

Ansich recht simpel: Klammern am Glas entfernen, Glas vorsichtig an den Einkerbungen am Gehäuse anhebeln, die Kabel überall abstecken, Glas vorsichtig weglegen, Blende innen rausmachen, die LWR rausmachen, mit den Verstellschrauben den Reflektor "rausdrehen" und die Elektrik entfernen.

Das an beiden Scheinwerfern durchgeführt und anschließend alles "neue" in das alte Gehäuse übernommen. Perfekt.

Da es dunkel war, habe ich dann noch die Wischerarme zerlegt, abgeschliffen und frisch lackiert. Jetzt trocknen sie schön im Wintergarten vor sich hin.

 

Später kommt dann der Fahrerscheinwerfer wieder rein und dann gibt es einen Funktionstest.

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15.04.2017 22:25    |    M0tti    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: 10, 200k, 744, classic, E-Klasse, erfahrung, evo, kompressor, limo, m111, Mercedes, monate, silber, verkauf, W210

So der W210 E200 Kompressor ist nun seit Mitte März verkauft und geht ins Ausland. Ich habe einen guten Preis dafür bekommen und nicht viel Kosten gehabt. Genau aufschlüsseln werde ich das später noch.

 

Ein guter Freund von mir wusste von meinem Problem mit dem Kombi und schrieb mich an "Hey ich habe ein Auto für dich" - ich war parallel am Suchen bei mir in der Umgebung: Benz, unter 1000€ und TÜV noch min 1/2 Jahr.

Ich habe den Wagen im Mai 2016 für 750€ gekauft und gut 300km entfernt abgeholt. Ja ohne ihn vorher gefahren zu sein, denn er hat mir Infos zu dem Wagen gegeben und meinte "Der ist gut". Was das angeht, vertraue ich ihm und sagte zu. Dann mit dem Zug hoch, den Wagen holen (siehe Blog ) und nach Hause.

 

Gemacht habe ich nicht viel. Es gab ein APS 30 als Radio, da das Audio 10 CD keine gebrannten CDs lesen konnte/wollte - Originale nutze ich nicht im Auto. Dann noch eine neue Einstiegsleiste für gut 30€ neu bei Mercedes.

Natürlich gab es einen Service am Wagen, da dieser seit 2013 kein frisches Öl gesehen hat. Als Öl gab es 10W40 für ca. 30€/5Liter. Dann noch passende Kerzen für 30€, frischen Ölfilter für 10€ und noch einen Motorreiniger von LM.

Später habe ich noch den LMM getauscht gegen einen gebrauchten für 40€, da ich vermutete, dass dies ein Problem beheben würde. Leider hat es nicht wirklich geholfen, aber ein Versuch war es wert.

 

Im Sommer habe ich dann den Rost grob ab gemacht und mit einem Pinsel Lack drauf gemacht, so sah es aus der Ferne zumindest erheblich besser aus.

 

Er hat in der Zeit bei mir gut 11.000KM gefahren, hat 1200 Liter Benzin verbraucht und das hat mich 1500€ gekostet. Der Verbrauch sind 10,66 Liter auf 100km durchschnittlich. Dazu gehören einige Kurzstrecken von wenigen KM und auch eine längere Fahrt mit dem Anhänger inkl Gewicht.

 

Abzüglich der Fahrtkostenerstattung durch die Firma und dem Verkaufspreis habe ich für diese Zeit also gut 1200€ für 10 Monate Autofahren bezahlt. Versicherung ist jetzt nicht komplett mit dabei. Dürften also mit dem noch gut 1600€ gewesen sein. Ja mit Sprit eingerechnet.

 

Er fuhr sich sehr gut, der Motor zieht sehr schön und auch sauber durch. Mit den Sommerreifen hatte ich ihn mal auf 230km/h, auch das ging sehr problemlos und er zog noch weiter.

Also der Motor hat mir gefallen, vor allem das gerne mal kreischen vom Kompressor ist schön.

Die Klimaanlage hat auch gut funktioniert und die Sitzheizung hat im Winter auch gut wärme gespendet.

Erstaunlich gut war die Soundanlage, da war auch ein Freund von mir überrascht und meinte "Da brauchst dann auch kein Bose mehr".

 

Sonst? Naja er lag recht gut auf der Straße, das Fahrwerk war recht komfortabel und es hat doch das ein oder andere rein gepasst. Ein Satz 17" Felgen, ein Satz 18" Felgen, Frontstoßstange vom W202, Innenausstattung für Golf 2, 19" Server, 19" USV usw usw passte alles in den Wagen rein. Trotzdem vermisste ich oft genug meinen Kombi...

 

Der Verkauf nunja... ich habe aus Spaß den Wagen für 1699€ eingestellt in Kleinanzeigen und bekam anfragen. Ihr könnt euch denken von wem und was für Fragen kamen? Alle fragten direkt nach "Was ledsde prais". Da ich min. 1000€ haben wollte wartete ich. Dann kam jemand, der sich den Wagen anschauen wollte und wir verhandelten. Da ich den Wagen schnell los werden wollte, willigte ich bei 1000€ ein. Kaufvertrag unterschrieben mit Anzahlung, Wagen in der Woche abgemeldet, Papiere per Einschreiben geschickt und in der Woche kam er dann vorbei und holte den Wagen ab und gab mir das restliche Geld.

 

Zwar schade, dass er in den Export ist, aber sonst wollte ihn keiner. Gut ich hätte den TÜV noch mal neu machen können und das war ich auch kurzzeitig am Überlegen, aber so war es mir doch ganz lieb.

 

Damit ist das Kapitel W210 200k abgeschlossen.

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11.03.2017 22:15    |    M0tti    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: C-Klasse, Mercedes, S202

Endlich. Mein Kombi ist fertig, hat frischen TÜV und alles andere was gemacht werden muss ist schnell erledigt.

Er brauchte eine neue Frontscheibe, die aber als Folgeschaden über die Versicherung abgerechnet wurde (ich hatte 2014 einen Steinschlag und Carglass hat das anerkannt). Dann gab es frische Bremsen hinten, da diese einfach schlimm aussahen und noch andere Arbeiten.

 

Freundlicherweise wurde mir der Wagen anschließend mit roten Nummern gebracht und ich habe ihn dann unters Carport gestellt.

Da ich das Kennzeichen von dem W210 übernehmen will, hoffe ich, dass dieser jetzt schnell verkauft ist.

 

Wenn er angemeldet ist, kann ich endlich wieder KM schrubben. Ich muss zwar die Gasanlage noch mal neu einstellen lassen, aber ich bin ja an Benzinpreise gewöhnt inzwischen^^

 

Sonst... naja mein neues KI muss noch mal überarbeitet werden. Es ist ein "normales" W210 Mopf Tacho mit den Nadeln und (originalen) Chromringen aus einem "Final Edition" Tacho :)

Aber, wie man sieht, hat es z.B. noch Pixelfehler, aber die sind schnell behoben. Dann steht auch noch ein größeres Projekt, an was noch fertig gemacht werden muss. Da kam mir leider letztes Jahr der defekte Motor dazwischen.

Darüber wird es dann einen eigenen Blog geben, wenn es so weit fertig ist :)

 

Am Donnerstag war ich dann beim Straßenverkehrsamt - Kurzzeitkennzeichen besorgen und etwas erledigen. Ich habe mich auch direkt über die Kennzeichenmitnahme erkundigt und es geht problemlos (hatte ich zwar mit gerechnet, aber ich war ja eh da).

 

Für den Freitag standen dann Termine an und ich nutzte die Gelegenheit, um mit dem Kombi eine ausgiebigere Testfahrt zu machen. Also morgens rein in den Wagen und zum Chef - Sachen holen.

Direkt war ich froh, dass ich den Kombi wieder habe, weil ich zwei Leitern mitnehmen musste. Also Rücksitzbank umklappen und Beifahrersitz etwas nach vorne, perfekt passt. Kiste mit allem anderen noch rein, meine Sachen noch etwas zur Seite und fertig.

Im Ort noch etwas tanken und auf nach Köln. Natürlich über die A555 - früher Behördenrennbahn genannt - und, da der Motor schön warm war und die Strecke gut frei, näherte sich mein Fuß immer mehr dem Bodenblech, welches gleichzeitig meine Mundwinkel nach oben zog - komisch, oder?

 

Der Tacho zeigte 200 km/h uuuuund jemand zieht von der Mittleren auf die linke Spur. Okay, also bremsen, aber er zieht sauber durch und läuft wirklich gut. Das wollte ich wissen und fuhr anschließend mit etwas Angenehmeren 140-150 weiter. In Köln beim Kunden in die Tiefgarage gestellt und ausgeladen. Arbeit erledigt und nach gut 1 1/2 Stunden weiter zum nächsten Termin. Dort angekommen die Leitern raus, arbeiten und auch hier nach guten 1 1/2 Stunden wieder alles rein und zum nächsten, gut Termin kann man es nicht direkt nennen, Tagespunkt.

Ich traf mich mit einem guten Freund zum Küchenschauen. Er wusste nicht, dass der Kombi aktuell ein Kennzeichen hat und ich damit fahre, weshalb ich ihn unbedingt überraschen musste. Am Treffpunkt angekommen wartete ich und wir telefonierten, als er auf mich zu kam.

Weisend zeigte ich auf meinen Wagen und er, nachdem er kurz noch ein anderes Telefonat bekam, reagierte nicht. Irritiert sprach ich ihn drauf an "Oh wie ne das ist mir gar nicht aufgefallen", aber er freute sich und meinte "Müssen wir uns gleich genauer anschauen". Von dort aus ging es dann zu meinem Chef, den Kofferraum entleeren, und zusammen mit meinem Freund zu mir. Er wollte sich etwas ausleihen - was ich natürlich prompt am Morgen zuhause gelassen hatte.

 

Wir quatschten bei mir etwas und fuhren dann auch zusammen mit dem Kombi in der Umgebung umher, ich tankte voll und wusch den Wagen noch in einer Box - der Dreck musste runter.

 

 

Zusammenfassend sind es gut 150 km gewesen, aber das spiegelte nun den "Extremfall" an Termintagen bei mir wieder. Gut dafür öfters mal den Wagen abgestellt und er sprang immer problemlos und direkt an, er läuft gut, zieht ordentlich durch, die Gänge schaltet er gut und es funktioniert einfach.

Zu Hause angekommen ging mir das Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht. Endlich.

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02.03.2017 22:05    |    M0tti    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: C-Klasse, getriebe, getriebeöl, lpg, Mercedes, motor, motorschaden, motorumbau, S202, umbau

Ja es ist der Finale Blog der Geschichte :)

Im letzten Blog haben wir die Motoren umgebaut und den "neuen" soweit fertiggemacht für den Einbau. Deshalb ging es auch direkt los mit dem Einbau, aber vorher noch den Motorraum vorbereiten.

Also alles geprüft, die Motorlagerstellen kurz vom Rost befreit und alles sortiert.

Dann gings los: Der Motor hing ja schon am Kran, das Getriebe war auch schon dran, also rein damit!

Nach einigem Hin und Her war der Motor dann endlich drin und soweit festmontiert. Nun die Automatiksachen dran, Motorkabelbaum ran, Gasanlage anschließen und dann mal einen Startversuch. Die Batterie haben wir den Tag über geladen, also rein setzen Schlüssel drehen und.... nix?!

Okay Schlüssel raus, wieder rein und drehen und man hört ihn quasi angehen und ZACK direkt aus. Hmmm noch ein paar Mal versucht und leider blieb es dabei. Geht kurz an und ZACK wieder aus. Anschließend vertrödelten wir unsere Zeit mit dem Auspuff, leider ohne Erfolg.

Für den Tag hörten wir also auf, um dann an Tag 6 weiter zu machen.

 

Wir fingen an Tag 6, mit dem an wo wir aufgehört haben: Der Auspuff. Speziell die KATs an den Krümmer. Aber vorher noch eine Sache: Geht er an? Mein Kumpel hatte eine Idee, und zwar die Wegfahrsperre. Also Batterie, die wir wieder geladen haben, abklemmen vom Ladegerät, Türen zu machen und den Wagen abschließen. Dann wieder aufmachen und dann der große Moment... er springt an, ja... und... ja... er läuft auch länger als wenige Sekunden.

Da aber das komplette Kühlsystem noch nicht dran war schnell wieder aus.

Da war dann aber direkt ein Erfolgserlebnis da: ES LEBT!

 

Also ging es dann direkt weiter mit dem Auspuff.

Dieses verfluchte ************ wollte einfach nicht auf den Krümmer rutschen. Doch nach mehreren Versuchen (hat ungefähr 1-2 Stunden gedauert) war er endlich drauf. So dann direkt alles andere fertigmachen, komplettes Kühlsystem rein, Servo wieder anschließen, Automatikleitungen anschließen, alle Kabelbäume noch mal prüfen und weiter bauen. Nachts aus der Garage fahren und den Motor was laufen lassen, um ihn dann mit dem Heck zuerst in die Garage zu fahren.

Das war dann Tag 6 - Donnerstag.

 

Am Freitag sind wir morgens zur Zulassungsstelle und haben Kurzzeitkennzeichen geholt. TÜV hatte er noch bis zum Ende des Monats, das wurde auch anerkannt.

Beim Wagen dann noch Kleinarbeiten erledigt wie die Kennzeichenbeleuchtung und die 3. Bremsleuchte wieder funktionsfähig machen und die NSW vorne inkl. der Stoßstange anschließen.

Ich kümmerte mich zwischendurch auch um den Kotflügel, auf der Fahrerseite, den ich gegen einen rostfreien tauschte.

 

Samstag lief dann relativ entspannt. Den alten Motor in den Kofferraum vom Kombi verfrachten und alles ordentlich "zustopfen". Leider habe ich kein Bild davon, aber ja der Motor hat gepasst und die Rücksitzbank war auch nicht umgeklappt. Dann alle anderen Sachen in den Kombi werfen und langsam auf den Heimweg machen. Durch den Motor hinten wollte ich nicht schnell fahren und ließ mir zeit. Zuhause war ich dann um gut 19 oder 20 Uhr. Ich war froh wieder Zuhause zu sein nach über einer Woche.

 

Es war eine spannende aber auch z.T. lange Woche. Ich bin mit einem Grinsen heim gefahren, weil ich endlich wieder in meinem (!) Kombi saß.

Den Wagen habe ich anschließend noch in eine Werkstatt gebracht, damit er TÜV bekommt. Wie er jetzt aussieht gibt es in einem eigenen Blog :)

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