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Linux_TDCi

Linux_TDCi und sein Fiesta MK-7

21.09.2013 16:51    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Es wird mal wieder Zeit den Blog zu entstauben und einen neuen Artikel zu schreiben. Ist ja auch schon ein bisschen länger her, dass hier was gepostet habe. Nun habe auch ich mein erstes Jahr als Autobesitzer rum. Zeit für einen kleinen Rückblick.

 

Kilometer sammeln

 

Gefahren bin ich seit dem Kauf gute 29000 Kilometer. Vieles davon auf Autobahnen. Stadtverkehr hat der Fiesta nur wenig gesehen. Überwiegend waren Mittel- und Langstrecken dabei.

 

Ein Dieselfahrzeug bei dieser erwarteten Jahresfahrleistung zu nehmen, ist aus meiner Sicht, eine richtige Entscheidung gewesen. Das sehen sicherlich einige anders, in meinem Fall bin ich aber deutlich im Plus ggü. einen vgl. Benziner (82 oder 96 PS). Zwar ist mir völlig bewusst, dass es auch ein Gasanlagen-Umbau gibt, dieser wäre nach dem Kauf finanziell nicht drin gewesen und obendrein habe ich keine Lust, alle zwei Tage zu tanken. Und das will auch erstmal wieder reingefahren werden. So fiel die Wahl auf den Diesel und bin damit zufrieden. Der Verbrauch hat sich nach fast 30000 km auf 5 Litern auf 100 km eingependelt. Von 4,4 l bis 6,2 l ist alles dabei.

 

So begleitet mich der Fiesta überall sicher, komfortabel und problemlos hin. Bei Wind und Wetter. Egal ob -18 Grad, Schneesturm und ungeräumte Straßen, 35 Grad auf der Autobahn oder großen Tagestrip.

 

Wir fahren einfach überall hin und lassen die Bahn links liegen.

 

Meine erste Langstreckenfahrt, 1000 km an einem Tag reißen. Das war vielleicht spannend, die erste große Ausfahrt mit dem Auto. Auf dieser langen Fahrt habe ich nichts vermisst, wo ich es bereut hätte, kein Kompaktwagen zu fahren. In den Sommerferien standen dann noch fast 2000 km in 3 Tagen auf dem Plan – bei 35 Grad. Diese langen Strecken bin ich wirklich sehr gerne gefahren und fühlte mich einfach wohl. Der Diesel hat seinen artgerechten „Auslauf“ und ich meinen Spaß.

 

Ein paar Veränderungen …

 

Ein paar Modifikationen sind natürlich auch durchgeführt worden.

 

Der fehlende Tempomat wurde nachgerüstet, wo ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, das es funktionieren würde. Nach dem ich eine englische Freischaltanleitung gefunden hatte, nahmen die Dinge sein Lauf und der Fiesta „tempomatet“ nun. Herrlich – auf langen limitierten Autobahnetappen, bei gut fließenden Verkehr oder einer sparsamen Fahrt, finde ich dieses Extra genial.

 

 

 

 

 

Die Hauptscheinwerfer habe ich mit „Osram Nightbreaker Plus H7“ bestückt, da ich noch helleres (legales) Licht mit Weißstich haben wollte. Fährt sich nachts einfach angenehmer und ein schwaches, funzeliges gelbes Licht mag ich überhaupt nicht. Ist zwar nach wie vor kein Xenon, aber auf jeden Fall eine Verbesserung und meiner Meinung nach, das beste, was man in Halogen-Projektionsscheinwerfer einbauen kann.

 

 

 

 

Die Pedalerie habe ich mit den Alu-Sportpedalen aus dem Fiesta-Sport versehen. Gefällt mir persönlich einfach besser und machen subjektiv einen standfesteren, griffigeren Eindruck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daneben wurde noch die Motorabdeckung für den TDCi montiert, da bei der frühen Serie (MJ 2008) die Abdeckung aus unerklärlichen Gründen fehlt. Keine Ahnung, was Ford sich dabei gedacht hat. Ob hier der Controller zu viel entscheiden durfte? Denn die spätere Serie, Modelljahr 2009, wurde mit einer Abdeckung ausgeliefert.

 

Vorteile sind hier, ein noch ruhigerer Motor, schnellere Warmlaufphase, da die Wärme nicht unnötig über den Kopf abstrahlt und kühlt im Winter langsamer aus. Neben dem Nutzen macht es optisch auch mehr her, als wenn man die ganzen Leitungen und Rohre der CR-Technik sieht.

 

Die restlichen Änderungen sind eher Kleinkram und zählen teils unter Verschleiß. So wischen jetzt Bosch Aerotwin die Scheibe. Im Kofferraum leuchtet jetzt eine starke LED, so dass man im Dunkeln mehr im Kofferraum sieht. Vorher war es eher eine dunkle Höhle.

 

Sonst sind keine weiteren Modifikationen geplant und Kirmestuning tue ich dem Auto nicht an. Das mit dem Diesel gesparte Geld wandert vielleicht demnächst in eine Webasto-Standheizung, denn ohne Zuheizer braucht der Diesel bei tiefen Minusgraden lange, bis die Heizung warm ist. Obendrein ist die Standheizung für Fahrer und Auto angenehmer ;)

 

1 Jahr später ...

 

... wären wir, nach meiner groben Schätzung, bei ca. 93000 – 96000 km. Die 100.000 km Marke werde ich im zweiten Jahr vielleicht nicht ankratzen können, ich hoffe aber, dass ich es trotzdem schaffe.

 

Auf viele weitere problemlose Kilometer mit dir!

 

Vielen Dank fürs lesen!