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Linux_TDCi

Linux_TDCi und sein Fiesta MK-7

26.12.2012 17:22    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Zu Weihnachten habe ich mir die originalen Alupedale für meinen Ford Fiesta gegönnt. Die Alupedale aus dem Fiesta-Sport passen auch gut zu einem Titanium und werten den Fußraum auf.

 

Die Verarbeitungsqualität der Pedale ist sehr gut und es lässt sich schön anfassen. Es gibt keine Metallgrate oder sonstige Unschönheiten. Eine beigelegte Anleitung hilft beim Einbau.

 

Ich beschreibe hier kurz noch den Einbau, auch wenn RadeonMobility hier schon was gepostet hat und füge ein paar Bilder dran. Einfach nur Bilder dranhängen ohne Text oder Beschreibung kann jeder und kommt bei mir nicht in frage.

 

Der Umbau

 

Die alten Pedalgummis lassen sich leicht entfernen. Es genügt, wenn man die Pedalgummis über die Kante streift oder an der Lasche zieht. Auf dem Gaspedal ist kein Gummi drauf.

 

Alte PedalgummisAlte Pedalgummis Fahrerfußraum - altFahrerfußraum - alt Detailaufnahme KupplungspedalDetailaufnahme Kupplungspedal

 

Ich bin erst mit dem Kupplungspedal angefangen. Man nimmt sich das Pedalstück und setzt es schräg in die zwei Ausbuchtungen ein und drückt es im Uhrzeigersinn gerade auf das Pedal. Dabei kräftig die Seitenlaschen anziehen und darauf achten, dass man die untere Zuglasche nicht einklemmt. Zum Schluss an der unteren Lasche kräftig ziehen und ggf. das Alupedal bewegen, falls etwas nicht eingerastet sein sollte.

Es ist wichtig, dass das Gummi nicht gewölbt ist oder irgendwie absteht, dann habt ihr was falsch gemacht. Die Gummikante muss sauber und gerade verlaufen. Beim Bremspedal funktioniert es genauso.

 

Richtig aufgezogenRichtig aufgezogen Falsch aufgezogenFalsch aufgezogen

 

Das Gaspedal ist schwieriger umzubauen, da man wegem dem durchlaufendem Mitteltunnel nicht mehr soviel Platz hat. Mit etwas Geduld geht auch das.

 

Entgegen der Anleitung habe ich das Gaspedal vom Mitteltunnel aus aufgesetzt und auf der anderen Seite mittels der Lasche übergestülpt. Anschließend von unten nachziehen. Nach mehreren Anläufen hat auch dies geklappt.

 

Zum Schluss habe ich noch eine Sichtkontrolle mit einem Handspiegel gemacht, um feststellen zu können, ob auch alles 100%ig sitzt. Nicht das bei einer Vollbremsung das Pedalgummi abrutscht :D

 

Das Endergebnis

 

Fahrerfußraum - altFahrerfußraum - alt Fahrerfußraum - neuFahrerfußraum - neu

 

Ich bin persönlich mit dem Ergebnis zufrieden und der Einbau war relativ einfach. Die Alupedale fühlen sich etwas stabiler an als die alten Gummiaufsätze. Finde ich gut.


19.12.2012 21:07    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: "Erlebnisse beim Autofahren", Warnweste

In meinem dritten Teil meiner Blogserie „Erlebnisse beim Autofahren“ widme ich mich der Warnweste.

 

 

Als ich auf der Suche nach einem passenden Artikelbild war, bin ich auf dieses Bild gestoßen, welches ich aufgrund des Slogans sehr gut fand und meinen Blogartikel prima aufgreift.

Diese Werbekampange fand Juli 2008 in Frankreich statt, nach dem die Regierung eine Warnwestenpflicht eingeführt hatte. Um die französischen Autofahrer/innen auf dieses Thema einzustimmen, wurde Karl Lagerfeld für die Kampange enagiert.

 

Der Slogan lautet:

 

Zitat:

Es ist gelb, es ist hässlich, es passt zu nichts, aber es kann dein Leben retten.

... und nun zum eigentlichen Thema

 

Nachdem ich letzte Woche auffällig viele Autos auf dem Pannenstreifen gesehen habe und leider auch hohes Riskio durch fehlerhaftes Handeln, habe ich mich gefragt, was würdet Ihr auf dem Pannenstreifen machen und habt ihr eine Warnweste.

 

Ein weiterer Anlass zu diesem Blog, gab mir letztens eine Situation, die auf einer Bundesstraße stattfand. Der Fahrer eines 2006er Galaxy, Sharan, Alhambra ähnlichen Gefährts hatte ca. 100m vor der Spurverengung eine Panne und Verkehr wurde daher etwas langsamer. Einige Autofahrer warnten den rückwärtigen Verkehr per Warnblinker, da sich das Geschehen hinter einer langgezogenen Kurve stattfand. Das Warndreieck wurde viel zu nah am Auto aufgestellt und der Fahrer lief OHNE Warnweste auf der Fahrbahn und war eigentlich auf den letzten Metern zu erkennen. Die schwarze Kleidung tat ihr übriges.

 

Ich habe zwei Warnwesten in meinem Auto unterm Beifahrersitz verstaut, eine für den Fahrer und für den eventuell mitfahrenden Beifahrer, damit der im Falle eines Falles auch gut erkennbar ist.

 

Mein Fazit: Auch wenn die Warnblinker hier Gefahr bzw. eine besondere Situation anzeigen und man dadurch langsamer und aufmerksamer fährt, finde ich eine Warnweste gerade in der Dunkelheit unerlässlich und man sollte sie immer anziehen. Eine teils schlafende und dunkle Baustelle hat mir mehrfach bewiesen, wie gut die Bauarbeiter zu erkennen sind.

 

Quelle

 

Bild: http://artschoolvets.com/.../karl-lagerfeld-9575308-kg-465x262.jpg --> Bild wurde von mir modifiziert --> Slogan hinzugefügt


11.12.2012 18:32    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: B17, Begleitetes Fahren, Erlebnisse beim Autofahren

Wie jeder aus meinen ersten Blogartikel hier entnehmen kann, befinde ich mich gerade am Anfang meiner Autofahrer-Karriere und habe auch die B17-Zeit durchlaufen. Nachdem Plaustri20 seine ersten Erfahrungen über sein begleitetes Fahren mit 17 berichtet, habe ich mich entschlossen, auch ein kurzes Statement zu verfassen, auch wenn das Ende meiner B17-Zeit schon einige Monate zurückliegt.

 

Kurze Fakten ......

 

…. auch wenn es eigentlich jeder kennt

 

Das B17-Projekt, kurz „Begleitetes Fahren“, wurde vom Land Niedersachsen am 30.April.2004 vom Verkehrsminister W.Hirche eingeführt, mit dem Hintergrundgedanken, um die Fahrpraxis von Führerscheinneulingen zu verbessern. Damals wurde dies heftig kritisiert, da öffentliche Stimmen wie Autoclubs (wie z.B. ADAC) einen heftigen Einschnitt in die Verkehrssicherheit Deutschlands sahen. Trotz vehementer Kritik wurde das Projekt gestartet und wurde aufgrund des Erfolges und der nicht nicht eintretenden Befürchtungen 2011 zum Dauerrecht erklärt. Zuvor wurden aber noch einige etwas lasche Bedingungen verschärft, wie Mindestalter, Promillegrenze der Begleitperson und Punktestand.

 

 

….. und nun zurück zum eigentlichen Thema

 

Ich habe Führerscheinprüfung erfolgreich mit knapp 17 Jahren absolviert und durfte ab meinem 17.ten Geburtstag immer mit Begleitpersonen fahren.

 

Gefahren bin ich in dieser Zeit mit dem Zweitwagen meiner Eltern, ein Ford Ka von 2002 mit rasselige 60 Endura-PS (Dr.Seltsam :D), und der zweite Vertreter im Bunde, ein Golf Plus vom Bekannten. Die Klimaanlage im KA hat im Sommer zur Entschleunigung beigetragen. :D

 

Nach einer kurzen Umgewöhnung an die anderen Autos, ja, ein Benziner möchte auch vernünftig angefahren und nicht abgewürgt werden :D, bin ich prima mit den Autos klar gekommen. Nach ein paar Fahrten hatte ich den Dreh raus.

 

In der Zeit habe ich viele nützliche und lehrreiche Erfahrungen machen können und konnte immer auf ruhige und gelassene Mitfahrer zurückgreifen, die mich gerne begleitet haben und jegliche Skepsis am B17 abgelegt haben. Ich habe jede Jahreszeit "durchquert" und habe auf knapp 4300 km Begleitfahrten schon einiges zusehen bekommen.

 

Durch die einjährige Begleitphase konnte ich bei den ersten Alleinfahrten schon auf 1 Jahr Fahrerfahrung zurückgreifen und fühlte mich einfach sicherer und habe schwierigere Situationen sicherlich gelassener als ein klassischer Frischling gemeistert, der vom Fahrschulauto auf eigene Faust loszieht und seine ersten Kilometer zusammenfährt. Während der Begleitphase habe ich eine gewisse Ruhe und Routine beim Autofahren entwickelt und mein Interesse an Autos ist seit dem Führerschein sehr stark gestiegen :D :D ;)

 

Heute

 

Nach ca. 1 1/2 Jahren befinden wir uns in der Gegenwart und habe ein Fahrsicherheitstraining absolviert, welches sehr lehrreich war. Besonders zu erwähnen sei hier die Extremsituationen ohne ABS, denn der KA 2002 hat kein ABS.

 

Seit September 2012 unterhalte ich komplett ein eigenes Auto und bin sehr zufrieden. Die Kilometerleistung ist seit September stark angestiegen und fahre seit Ausbildungsbeginn viele Kilometer.

 

Fazit

 

Ich finde das „Begleitete Fahren mit 17“ eine sinnvolle Einführung in den Straßenverkehr und man kann in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen sammeln, die bei Alleinfahrten einen zugute kommen.

 

Quellen

 

B17-Logo --> http://www.verkehrswacht-duesseldorf.de/typo3temp/pics/fa40c46521.jpeg