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Linux_TDCi

Linux_TDCi und sein Fiesta MK-7

10.11.2013 20:27    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Nach einer etwas längeren Blogabwesenheit, gibt es hier wieder einen kleinen Blog von mir.

 

Die Tage werden kürzer und es wird langsam kälter. Auf dem Kalender steht schon November und denke mir, so langsam wird es Zeit, den Fiesta auf den Winter einzustimmen.

 

Mein kleines Winterprogramm

 

Natürlich die obligatorische Wagenwäsche, einige werden sicherlich gleich Schnappatmung bekommen, die Waschanlage :eek:. Das komplette Auto mit dem Einweichzeugs einsprühen und gründlich abkärchern. Anschließend Schaumwäsche mit Wachs und einmal Trocknen. Fertig. Einstiege und Heckklappe werden zuhause nachgewischt bzw. ausgewischt.

 

Tschüss Sommerreifen

 

Zu Hause angekommen, gleich den Wagenheber und Unterstellböcke rausgekramt und die Sommerräder gegen die Winterräder getauscht. Jetzt darf ich wieder mit schnöden Radkappen auf schmalen 175er-Reifen auf 14“-Stahlfelgen fahren :rolleyes: . Sieht in meinen Augen etwas mickrig aus, aber für den Winter perfekt. Die ersten Bremsscheiben sowie die Beläge machen nach über 74000 km noch einen frischen Eindruck (keine Riefen, noch genug „Fleisch“ drauf).

 

Auf den hauchdünnen Anstrich mit der Kupferpaste habe ich nach der großen Diskussion im Winterblog von XG_2000 diesmal verzichtet. Die Sendung Automobil auf VOXNOW hatte in der Folge vom 3.11.13 auch ähnliches ein Thema in der Sendung, wie verrostete Radnaben sich auf den Anzug der Radmuttern wirken. Also schön saubergemacht.

 

Nun bin ich gespannt, wie leicht sich die Winterräder nach 8.000 bis 12.000 Winterkilometern entfernen lassen.

 

Rostschutz mit Fluidfilm

 

img-2559img-2559 Eine Hohlraumversiegelung ist in meiner diesjährigen Vorbereitung auch dabei. Hierfür habe ich mir Fluidfilm AS-R aus der Sprühdose besorgt. Natürlich als 3er-Set, man weiß ja nie, wieviel letztendlich benötigt wird. Aber wie so oft, kauft man sich zuviel.

 

Mit einem Schraubendreher vorsichtig den Stopfen entfernt und rein die Sprühsonde.

 

Nachdem ich alle Hohlräume, Schweller, Längsträger und einige Falzkanten versiegelt habe, war die Sprühdose noch viertelvoll. Ich bin sehr überrascht, wie ergiebig dieses Wachs ist, denn ich war beim Auftragen nicht sonderlich sparsam und habe fast alles doppelt eingesprüht.

 

Alles in einem kann ich das Fluidfilm jedem empfehlen, der mit wenig Aufwand seinen Wagen was gutes tun möchte. Der Innenraum riecht derzeit etwas nach dem Wachs, aber nach 2 Tagen hat sich der Geruch schon etwas gelegt. In einer Woche riecht es wahrscheinlich nicht mehr.

Unterbodenfotos habe ich keine, da eine schmierige Angelegenheit. Ich habe nur eins vom Päckchen.

 

Saubermachen und duftende Gummimatten

Anschließend habe ich den Wagen einer Innenraumreinigung unterzogen, wobei das in meinem Fall sehr übertrieben klingt. Hier beschränkt es sich auf Fußmatten absaugen und alle Glasflächen von innen mit einem Glasreiniger blitzblank zu putzen. Dreck gibt es in meinem Auto nicht und daher ein überschaubarer Aufwand.

 

img-2562img-2562 Die frischbestellten passgenauen Gummimatten haben nun auch ihren Platz im Auto gefunden. Diese stinken übrigens nicht nach schweren China-Gummi. Das habe ich nicht erwartet und habe "Geruchsneutral" in der Artikelbeschreibung für einen Scherz gehalten und war beim öffnen des Pakets umso überraschter, dass diese leicht nach "Baby Feuchttücher" :D riechen.

 

 

 

 

 

 

 

Zu guter Letzt habe ich noch das Wischwasser aufgefüllt und die Flüssigkeitsstände (Öl, Kühlwasser) überprüft.

 

 

 

Was kommt noch?

 

Derzeit überlege ich (immer noch) eine Webasto-Standheizung mit Funkfernbedienung zu holen. Nachdem ich einige Dienstwagen mit dem genialen Ausstattungsextra fahren durfte, vermisse ich diesen Komfort auch in meinem Wagen. Die Ersparnis des ersten Halterjahres durch den Diesel und die Webasto Kleinwagenaktion bieten sich hierzu gerade an.

 

Eigentlich gibt es da nichts zu überlegen, außer hingehen und nachrüsten lassen.

 

Mal sehen, was daraus wird...

 

Vielen Dank fürs lesen!

 

Quellen

 

Webastobild (Bild 4) http://www.webasto.com/de-ch/maerkte-produkte/pkw/standheizungen-nachruesten/


10.11.2013 21:34    |    Goify

Nur ne 3/4 Dose für alle Hohlräume halte ich für viel zu wenig. Ich habe 3 Dosen verbraucht, allerdings mit je einem Liter Inhalt. Dazu mache ich aber auch alle Hohlräume, also hinter den Radhausverkleidungen, in den Türen und Hauben und natürlich die Bereiche hinter der Stoßstange, die gerne mal im Verborgenen gammeln. Zu guter Letzt sprühe ich alle Achsteile von innen und außen an und suche noch weitere Metallteile, die weder heiß werden, noch mit Unterbodenschutz beschichtet sind und sprühe sie auch ein.

Das geht natürlich nicht in wenigen Stunden, sondern dauert ein ganzes Wochenende.

 

Trotzdem gut, dass du wenigstens überhaupt was tust. Die meisten verstehen unter Fahrzeugpflege das wöchentliche Befahren einer Waschanlage.


10.11.2013 22:25    |    Linux_TDCi

Danke für deinen Kommentar, Goify.

 

Ich habe mich bei meiner Konservierung erstmal grundlegend auf die inneren Bereiche von Schweller, Achs- und Längsträger konzentriert. Falz- und Stoßkanten von Blechen wurden von außen ebenfalls doppelt behandelt.

 

Mit dem Ergebnis bin ich soweit zufrieden.

 

In den nächsten Tagen sind noch die Türen, die Heckklappe und die Motorhaube dran. Die hätte ich schon nicht ausgelassen, keine Sorge.

 

Ich werde deinen Rat befolgen und werfe noch mal einen Blick auf den Unterboden und in den Radkasten. Mit der Stoßstange (habe ich überhaupt eine? :D) wird es schon schwieriger, der Diesel ist ziemlich groß und alles recht eng. Werde ich mir morgen alles in Ruhe anschauen.


10.11.2013 23:06    |    Turboschlumpf6

Zitat:

Auf den hauchdünnen Anstrich mit der Kupferpaste habe ich nach der großen Diskussion im Winterblog von XG_2000 diesmal verzichtet. Die Sendung Automobil auf VOXNOW hatte in der Folge vom 3.11.13 auch ähnliches ein Thema in der Sendung, wie verrostete Radnaben sich auf den Anzug der Radmuttern wirken. Also schön saubergemacht.

Gut! :)

 

Ich habe übrigens mal an die Autodoktoren geschrieben, wie die das sehen. Mal sehen, ob da jemals eine Antwort kommt. :)

 

Vergiss nicht, das Drehmoment der Radmuttern nach einer Weile nochmals nachzukontrollieren!


11.11.2013 22:55    |    Linux_TDCi

So, heute habe ich noch das Drehmoment der Räder überprüft und die restlichen Rostschutzarbeiten abgeschlossen. Jetzt kann ich beruhigt in den Winter starten.

 

Zitat:

Ich habe übrigens mal an die Autodoktoren geschrieben, wie die das sehen. Mal sehen, ob da jemals eine Antwort kommt.

Da bin ich auch gespannt.


12.11.2013 21:04    |    el lucero orgulloso

Meine Güte, hier habe ich ja laaang nicht mehr kommentiert (wenn auch stets leise mitgelesen)!

 

Schöner Blogartikel über eine wirklich lobenswerte Wintervorbereitung, wie ich finde!

Da können sich viele (mich eingeschlossen) eine Scheibe davon abschneiden.

 

Ich muss zugeben, dass ich nicht so weit gehe - auch bei unserem Neuankömmling "Takeshi" habe ich "nur" eine, wenn auch sehr gründliche Außenaufbereitung gemacht und da alles konserviert. Auch die Winterräder habe ich komplett (sprich Bett, Stern und alles) poliert und gewachst.

Nur beim Wechsel auf die Winterräder hat uns der Kleine einen Streich gespielt:

Er hat nämlich nur 2 Punkte, um einen Rangierwagenheber anzusetzen, mit welchen man die komplette Front bzw. das komplette Heck angehoben bekommt. Dank Tieferlegung und einer großzügigen Motorverkleidung von unten konnten wir den vorderen Punkt allerdings nicht erreichen, sodass wir in einer außergewöhnlichen Aktion mit den Vorderrädern auf 2 Steinplatten draufgefahren sind.

 

Aber alles in allem kann der Winter kommt, denke ich!

Hier und da wird noch etwas Feinschliff angelegt und dann ist es okay.


13.11.2013 22:50    |    Linux_TDCi

Ich kann dir eine Rostschutzkonservierung wirklich empfehlen, man lernt seinen Wagen von unten sehr genau kennen und kann kleine Fehlerstellen so schnell ausmerzen, bevor sie größer werden und richtig Geld, Zeit und Nerven kosten.

 

Zitat:

Dank Tieferlegung und einer großzügigen Motorverkleidung von unten konnten wir den vorderen Punkt allerdings nicht erreichen, sodass wir in einer außergewöhnlichen Aktion mit den Vorderrädern auf 2 Steinplatten draufgefahren sind.

Not macht erfinderisch ;) oder mit zwei Mann hinten anheben und der dritte wechselt das Rad.


13.11.2013 22:54    |    el lucero orgulloso

Hinten ist's ja kein Problem - dort ist riesig viel Platz.

Nur vorne war's halt eng, aber es ging dann doch irgendwie.


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