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Linux_TDCi

Linux_TDCi und sein Fiesta MK-7

19.12.2012 21:07    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: "Erlebnisse beim Autofahren", Warnweste

In meinem dritten Teil meiner Blogserie „Erlebnisse beim Autofahren“ widme ich mich der Warnweste.

 

 

Als ich auf der Suche nach einem passenden Artikelbild war, bin ich auf dieses Bild gestoßen, welches ich aufgrund des Slogans sehr gut fand und meinen Blogartikel prima aufgreift.

Diese Werbekampange fand Juli 2008 in Frankreich statt, nach dem die Regierung eine Warnwestenpflicht eingeführt hatte. Um die französischen Autofahrer/innen auf dieses Thema einzustimmen, wurde Karl Lagerfeld für die Kampange enagiert.

 

Der Slogan lautet:

 

Zitat:

Es ist gelb, es ist hässlich, es passt zu nichts, aber es kann dein Leben retten.

... und nun zum eigentlichen Thema

 

Nachdem ich letzte Woche auffällig viele Autos auf dem Pannenstreifen gesehen habe und leider auch hohes Riskio durch fehlerhaftes Handeln, habe ich mich gefragt, was würdet Ihr auf dem Pannenstreifen machen und habt ihr eine Warnweste.

 

Ein weiterer Anlass zu diesem Blog, gab mir letztens eine Situation, die auf einer Bundesstraße stattfand. Der Fahrer eines 2006er Galaxy, Sharan, Alhambra ähnlichen Gefährts hatte ca. 100m vor der Spurverengung eine Panne und Verkehr wurde daher etwas langsamer. Einige Autofahrer warnten den rückwärtigen Verkehr per Warnblinker, da sich das Geschehen hinter einer langgezogenen Kurve stattfand. Das Warndreieck wurde viel zu nah am Auto aufgestellt und der Fahrer lief OHNE Warnweste auf der Fahrbahn und war eigentlich auf den letzten Metern zu erkennen. Die schwarze Kleidung tat ihr übriges.

 

Ich habe zwei Warnwesten in meinem Auto unterm Beifahrersitz verstaut, eine für den Fahrer und für den eventuell mitfahrenden Beifahrer, damit der im Falle eines Falles auch gut erkennbar ist.

 

Mein Fazit: Auch wenn die Warnblinker hier Gefahr bzw. eine besondere Situation anzeigen und man dadurch langsamer und aufmerksamer fährt, finde ich eine Warnweste gerade in der Dunkelheit unerlässlich und man sollte sie immer anziehen. Eine teils schlafende und dunkle Baustelle hat mir mehrfach bewiesen, wie gut die Bauarbeiter zu erkennen sind.

 

Quelle

 

Bild: http://artschoolvets.com/.../karl-lagerfeld-9575308-kg-465x262.jpg --> Bild wurde von mir modifiziert --> Slogan hinzugefügt


19.12.2012 21:48    |    el lucero orgulloso

"C' est jaune, c' est moche, ça ne va avec rien, mais ça peut vous sauver la vie."

Der Originaltext klingt doch viel schöner. :)

 

Ich finde Warnwesten eine sehr sinnvolle und hilfreich. In jedem Fall helfen sie, Pannenopfer früher zu sehen und dementsprechend noch vorsichtiger zu agieren, und zwar nicht nur bei Dunkelheit.

 

Wir haben unsere Warnwesten (haben wenn mich nicht alles täuscht jeweils 5 in jedem Auto) in den Pompadourtaschen (=Taschen in den Lehnen der Vordersitze) untergebracht, denn so sind die schnell griffbereit und fix angezogen.


19.12.2012 22:02    |    plaustri20

Ich hatte soeben wieder mit der (Jugend-)Feuerwehr etwas zu tun und musste deshalb am Straßenrand (bei Dunkelheit) laufen. Zuerst ohne Warnweste was mir dann aber sehr gefährlich erschien: Mit Weste waren plötzlich alle Autofahrer viel umsichtiger.

(Das kann auch an den Blinklichtern und Warndreiecken gelegen habe:D)

Ich würde niemals auf Warnwesten im Auto verzichten, im Falle des Falles sind sie ein erhebliches Sicherheitsplus!


19.12.2012 22:12    |    Andi2011

Moin,

Zitat:

Nachdem ich letzte Woche auffällig viele Autos auf dem Pannenstreifen gesehen habe und leider auch hohes Riskio durch fehlerhaftes Handeln, habe ich mich gefragt, was würdet Ihr auf dem Pannenstreifen machen und habt ihr eine Warnweste.

Die Warnweste ist ja Vorschrift,von daher sollte man eh eine im Wagen haben, ich habe vier Stück im Auto -wie lucero sagt- für eventuelle Beifahrer und die Dinger nehmen keinen Platz weg und kosten meist um einen Euro. Also sollte es daran nicht scheitern.

Ansonsten gilt halt Warnblinker an, Weste an, Warndreieck und Warnlampe aufstellen (auf Autobahnen 200 Meter) und vor allem nach Möglichkeit HINTER der Leitplanke laufen und bleiben!

 

Ein Erlebnis der besonderen Art hatte ich letzten auf der AB nachts gegen 24:30, da hat ein wohl Jugendliche sich einen "Spass" daraus gemacht von der Leitplanke rechts zur Mittelleitplanke zu spurten und vor dem nächsten Wagen wieder zurück.

Ich hab den Schreck noch gut in Erinnerung, als ich den Typen auf einmal losrennen sah.

Am liebsten hätte ich gehalten und dem eins vor die ...gegeben.Ich hoffe die verständigte Polizei hat diesen Deppen einkassieren können.

 

Grüße

Andi


19.12.2012 22:36    |    Wimbowambo

Da müsste ich tatsächlich mal nachsehen, ob ich eine solche Warnweste im Auto liegen habe. Sinn macht sie aufjedenfall, weil man dank der Reflektion schon aus mehreren 100 Metern gesehen wird.


20.12.2012 00:21    |    meehster

Ich gebe zu, ich habe keine Warnwesten. Von unseren vier Autos ist aber noch keines je liegengeblieben.

 

ch sollte mir aber vielleicht doch mal welche zulegen.


20.12.2012 09:49    |    Achsmanschette15

Zitat:

Die Warnweste ist ja Vorschrift

warnwesten sind in .de KEINE vorschrift!


20.12.2012 10:15    |    Andi2011

@MagirusDeutzUlm, du hast natürlich recht, in Deutschland ist sie nur in gewerblichen Fahrzeugen vorgeschrieben, nicht in Privat-PKW.

Mal abgesehen davon das es durchaus sinnig ist, gilt die Vorschrift aber in einigen Nachbarländern wie z.B. Österreich oder Belgien.

Wenn man da unterwegs ist und ohne angehalten wird,kostet es direkt.

 

Grüße

Andi


20.12.2012 15:46    |    MonaLisa_22

Toller Slogan! :)

 

Ich habe 2 Stück im Auto, allerdings wüsste ich im Falle eines Unfalls nicht, was ich zuerst machen muss. Die Weste einziehen und den Warndreieck aufstellen, oder zuerst den Dreieck, dann zurück ins Auto und die Warnweste holen oder beides unterm Arm packen und auf dem Weg die Warnweste einziehen... Muss ja alles schnell gehen, aber das erste Gebot ist ja die Unfallstelle sichern...


20.12.2012 16:20    |    Linux_TDCi

@MonaLisa22

 

Da ich meine Warnweste unterm Beifahrersitz liegen habe, würde ich wiefolgt vorgehen:

 

1. Weste anziehen

2. Warndreick aus dem Kofferraum holen und ca. 100m entfernt aufstellen

3. an der Unfallstelle direkt handeln

 

Man muss ja auch ein gewissen Eigenschutz beachten.


20.12.2012 18:06    |    el lucero orgulloso

Mehr oder weniger logisch, dass man zuallererst die Weste anziehen sollte. Wenn man das Warndreieck schon aufgestellt hat und wieder zurück am Auto ist, kann man's ja fast sein lassen mit der Weste.

 

Übrigens Mona, das erste Gebot ist nicht, die Unfallstelle zu sichern, sondern sich selbst in Sicherheit zu bringen bzw. seine eigene Sicherheit zu wahren. Andernfalls kann man noch viel mehr Mist mit viel mehr Unfällen und deren Folgen bauen.


20.12.2012 18:44    |    Linux_TDCi

Genau, was nützt einem 10 gesparte Sekunden, wenn man beim absichern überfahren wird und somit selber zum Opfer wird.


21.12.2012 12:33    |    bnutzinger

Es ist leider ganz oft so, dass Leute im Falle einer Panne falsch reagieren.

Das Warndreieck wird oft nicht aufgestellt und wenn, dann max. 20 Meter vom Wagen entfernt. Das ist, speziell auf der BAB absolut unzureichend.

Mit Warnweste habe ich leider noch niemanden gesehen. (Ich selbst habe welche im Auto)

 

Die besten Chaoten schaffen es ohne Warndreieck, ohne Weste, ohne Blinker!, nachts auf der BAB im Motorraum rum zu pfuschen.

Hab ich so schon zwei mal gesehen. Da frag ich mich ernsthaft, was in deren Köpfen so vor sich geht.


21.12.2012 13:48    |    Linux_TDCi

bnutziger

 

Jetzt wo du diese Spezialisten ansprichst, fällt mir noch ein heikles Erlebnis ein:

 

Wir waren auf der Autobahn um 5 Uhr nachts unterwegs und es war neben der Dunkelheit auch schlechte Sicht durch starken Nebel. Bei so einem Wetter und dieser Dunkelheit meinte jemand, OHNE Warnblinker NUR mit Standlicht auf der Pannenspur stehen zu müssen. Als wir realisiert haben, dass dort irgendwas auf dem Pannenstreifen steht, sind wir schnell unter Beachtung der Linkspur rübergezogen.

 

Wenn der Vollidiot die Warnblinker und ggf. die Nebelschlussleuchte aktiviert hätte, wäre es bei weitem nicht so gefährlich gewesen.

 

Gruß

Linux_TDCi


21.12.2012 15:27    |    MonaLisa_22

Genau auf diese Weise habe ich auch meinem ersten und letzten Unfall gebaut (3 Monate nach dem Erhalt des Führerscheins. Seit dem - 17 Jahre - absolut unfallfrei, nicht mal mit der Felge den Bordstein gestreift). Im Nebel und Dunkelheit ist einer einfach mitten auf der Straße stehen geblieben - ohne Warnblinker, nichts. Bis ich realisiert habe, dass er steht und nicht fährt, war zu spät. Ohne Erfahrung versuchte auszuweichen und es kam zum Frontalstoß mit einem anderem Auto. Das Ars..... hat hinterher den Warnblinker angemacht und ich konnte ihm nicht nachweisen, dass er ihn zum Zeitpunkt des Unfalls nicht hatte. Nach dem Warndreieck hat die Polizei nicht gefragt - hat keine Sau interessiert. Sie haben sich nur den Führerschein angeschaut und mich gleich in die "Anfänger"- Schublade reingesteckt.

Ich denke, das hätte mir jetzt unter diesen Umständen auch passieren können - ich hätte nur versucht rechtrum auszuweichen und hätte im Graben geparkt.


21.12.2012 15:31    |    Achsmanschette15

Zitat:

Im Nebel und Dunkelheit ist einer einfach mitten auf der Straße stehen geblieben - ohne Warnblinker, nichts.

zum anhalten ist auch weder blinker, noch warn-blinker erforderlich!

 

der blinker wird nur beim anfahren benötigt...


21.12.2012 15:44    |    MonaLisa_22

Du kannst mir aber jetzt nicht sagen, dass man mitten auf der Schnellstraße stehen bleiben kann mit eingeschaltetem Licht, ohne Bremslicht, ohne Warnblinker, Blinker etc....


21.12.2012 15:45    |    Achsmanschette15

inwiefern definierst du "Schnellstraße"?


21.12.2012 15:50    |    MonaLisa_22

KLICK - offiziele Bezeichnung für Schnellstraße in Polen, da wo der Unfall passierte. Ich kann mir aber das Gleiche auch hier in DE nicht vorstellen.


21.12.2012 16:11    |    bnutzinger

Ist doch auch völlig unerheblich ob das nun rechtlich vorgeschrieben ist oder nicht.

Wenn ich an einer Stelle stehe, an der keiner damit rechnet, mache ich auf mich aufmerksam.

 

Der Warnblinker ist ja nun einmal dazu da um andere VT auf nahende Gefahren aufmerksam zu machen.

Wenn schon nicht um die anderen zu warnen dann wenigstens um meine eigene Haut zu retten.


22.12.2012 13:04    |    wazzup

Ich habe eine im Firmenwagen, aber privat keine. Wozu auch? Ist mir ehrlich gesagt zu lästig. Auch Aussteigen und hinter die Leitplanke gehen kommt für mich nur bei gutem Wetter in Frage. Ansonsten muss der Warnblinker reichen. Die Wahrscheinlichkeit das ein LKW reinrauscht ist sehr gering. Und wenns passiert dann ist es eben so. Früher gabs auch keine Warnwesten.


22.12.2012 15:07    |    Dan41747

Krönung hier war mal das eine Frau an einer Ampel stand direkt hinter einer Kurve und versucht hat einen Reifen aufzupumpen, kurz vorher ist 100 erlaubt, an der Stelle wo sie stnad sind zwar 70, dennoch fliegen viele unbedarft noch mit guten 90 da rein um die Grüne Welle noch zu packen..

 

Ich bremste, mein Hintermann auch, Wir haben die Dame dann erst mal gemeinsam aufgeklärt, wie Riskant die Aktion ist, halfen Ihr den Wagen auf die Seite zu schieben, warten sie auf den ADAC? Ja! haben sie eine Warnweste? Nein! Hier nehmen Sie meine, Ich hab zwei im Auto.....

 

Ich kann es nicht verstehen wie man da an der falschen Stelle sparen kann, Warnwesten können echte Lebensretter sein, man bekommt sie hier in gewissen Shops schon zum Teil für 1-2 €uronen, Ich habe da damals 30€ investiert und genug von den Dingern auf Lebenszeit, wichtig ist nur dass sie Reflektieren, das sollte man dann schon mal kurz testen wenn man die Teile so billig einkauft...

 

Gruss

 

Dan


23.12.2012 05:39    |    christoph_e36

Zitat:

was würdet Ihr auf dem Pannenstreifen machen und habt ihr eine Warnweste.

Ich kann dir sagen was ich gemacht habe ;)

 

Im August/September ist mir die Wasserpumpe auf der A9 verreckt, bei 210km/h ging die rote Lampe an. Ich hab dann halt den Gang rausgenommen, Warnblinkanlage eingeschaltet und mich noch bis ca. 400m hinter Kurvenende rollen lassen. (Besser einsehbar für nachfolgenden Verkehr!) Dann habe ich mir mein Handy geschnappt, hab in den Spiegel geguckt, bin hinter zum Kofferraum und hab mich mit der Warnweste und dem Warndreieck hinter die Leitplankplanke gemacht. Dort habe ich die Weste angezogen, auf den Weg zum Warndreieck aufstellen gemacht und während dessen meine Freundin angerufen und mir dir Unterlagen fürs Abschleppen geben zu lassen (die war begeistert, es war 2-3 Uhr :D ). Als ich vom Laufen die Schnauze voll hatte, zählte ich die Baken und entschied, dass ca. 180m genug sind, stellte das Warndreieck auf und wartete hinter der Leitplanke bibbernd auf den Abschleppdienst.

 

Ich denke, ich habe mich da recht optimal verhalten.

 

Ich habe übrigens 2 Warnwesten im Auto.;)

 

 

Edit:

 

Zitat:

22.12.2012 13:04 | wazzup wazzup

 

Ich habe eine im Firmenwagen, aber privat keine. Wozu auch? Ist mir ehrlich gesagt zu lästig. Auch Aussteigen und hinter die Leitplanke gehen kommt für mich nur bei gutem Wetter in Frage. Ansonsten muss der Warnblinker reichen. Die Wahrscheinlichkeit das ein LKW reinrauscht ist sehr gering. Und wenns passiert dann ist es eben so. Früher gabs auch keine Warnwesten.

Es reicht auch ein normaler PKW mit entsprechender Geschwindigkeit. Früher gabs auch keine Airbags, Gurte, ESP, Antibiotika etc., brauchst du bestimmt auch alles nicht? ;)


23.12.2012 17:20    |    Linux_TDCi

Christoph_e36

 

Danke für die kleine Geschichte ;)


23.12.2012 21:58    |    mobiles

Ich finde es beunruhigend, wie einige immer noch der Meinung sind, Sicherheit sei eine unnötige Erfindung der Neuzeit. Auf der Autobahn in einem Auto am Standstreifen sitzen zu bleiben könnte man als Selbstmordversuch ansehen.


21.06.2014 12:29    |    Pingback

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