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Linux_TDCi

Linux_TDCi und sein Fiesta MK-7

11.12.2012 18:32    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: B17, Begleitetes Fahren, Erlebnisse beim Autofahren

Wie jeder aus meinen ersten Blogartikel hier entnehmen kann, befinde ich mich gerade am Anfang meiner Autofahrer-Karriere und habe auch die B17-Zeit durchlaufen. Nachdem Plaustri20 seine ersten Erfahrungen über sein begleitetes Fahren mit 17 berichtet, habe ich mich entschlossen, auch ein kurzes Statement zu verfassen, auch wenn das Ende meiner B17-Zeit schon einige Monate zurückliegt.

 

Kurze Fakten ......

 

…. auch wenn es eigentlich jeder kennt

 

Das B17-Projekt, kurz „Begleitetes Fahren“, wurde vom Land Niedersachsen am 30.April.2004 vom Verkehrsminister W.Hirche eingeführt, mit dem Hintergrundgedanken, um die Fahrpraxis von Führerscheinneulingen zu verbessern. Damals wurde dies heftig kritisiert, da öffentliche Stimmen wie Autoclubs (wie z.B. ADAC) einen heftigen Einschnitt in die Verkehrssicherheit Deutschlands sahen. Trotz vehementer Kritik wurde das Projekt gestartet und wurde aufgrund des Erfolges und der nicht nicht eintretenden Befürchtungen 2011 zum Dauerrecht erklärt. Zuvor wurden aber noch einige etwas lasche Bedingungen verschärft, wie Mindestalter, Promillegrenze der Begleitperson und Punktestand.

 

 

….. und nun zurück zum eigentlichen Thema

 

Ich habe Führerscheinprüfung erfolgreich mit knapp 17 Jahren absolviert und durfte ab meinem 17.ten Geburtstag immer mit Begleitpersonen fahren.

 

Gefahren bin ich in dieser Zeit mit dem Zweitwagen meiner Eltern, ein Ford Ka von 2002 mit rasselige 60 Endura-PS (Dr.Seltsam :D), und der zweite Vertreter im Bunde, ein Golf Plus vom Bekannten. Die Klimaanlage im KA hat im Sommer zur Entschleunigung beigetragen. :D

 

Nach einer kurzen Umgewöhnung an die anderen Autos, ja, ein Benziner möchte auch vernünftig angefahren und nicht abgewürgt werden :D, bin ich prima mit den Autos klar gekommen. Nach ein paar Fahrten hatte ich den Dreh raus.

 

In der Zeit habe ich viele nützliche und lehrreiche Erfahrungen machen können und konnte immer auf ruhige und gelassene Mitfahrer zurückgreifen, die mich gerne begleitet haben und jegliche Skepsis am B17 abgelegt haben. Ich habe jede Jahreszeit "durchquert" und habe auf knapp 4300 km Begleitfahrten schon einiges zusehen bekommen.

 

Durch die einjährige Begleitphase konnte ich bei den ersten Alleinfahrten schon auf 1 Jahr Fahrerfahrung zurückgreifen und fühlte mich einfach sicherer und habe schwierigere Situationen sicherlich gelassener als ein klassischer Frischling gemeistert, der vom Fahrschulauto auf eigene Faust loszieht und seine ersten Kilometer zusammenfährt. Während der Begleitphase habe ich eine gewisse Ruhe und Routine beim Autofahren entwickelt und mein Interesse an Autos ist seit dem Führerschein sehr stark gestiegen :D :D ;)

 

Heute

 

Nach ca. 1 1/2 Jahren befinden wir uns in der Gegenwart und habe ein Fahrsicherheitstraining absolviert, welches sehr lehrreich war. Besonders zu erwähnen sei hier die Extremsituationen ohne ABS, denn der KA 2002 hat kein ABS.

 

Seit September 2012 unterhalte ich komplett ein eigenes Auto und bin sehr zufrieden. Die Kilometerleistung ist seit September stark angestiegen und fahre seit Ausbildungsbeginn viele Kilometer.

 

Fazit

 

Ich finde das „Begleitete Fahren mit 17“ eine sinnvolle Einführung in den Straßenverkehr und man kann in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen sammeln, die bei Alleinfahrten einen zugute kommen.

 

Quellen

 

B17-Logo --> http://www.verkehrswacht-duesseldorf.de/typo3temp/pics/fa40c46521.jpeg


11.12.2012 18:40    |    plaustri20

Erstmal Danke das du mich in deinem Artikel erwähnt hast:)

Ein Fahrsicherheitstraining habe ich auch vor zu absolvieren, so lernt man das Auto in extrem Situationen eben kennen. (Zum Glück haben alle Autos mit denen ich fahre ABS:p)


11.12.2012 18:51    |    Linux_TDCi

Ein Fahrsicherheitstraining lege ich wirklich jeden ans Herz. Wo auch sonst kann man solche Sachen gefahrlos ausprobieren und bekommt professionelle Anweisungen u. Tipps.

 

Zitat:

(Zum Glück haben alle Autos mit denen ich fahre ABS:p)

Wenn man weiß, wie das Auto reagiert, ist es gut beherrschbar und solche Erfahrungen sind immer gut, auch wenn ich fast nur noch meinen Wagen mit ABS usw. fahre.


11.12.2012 18:55    |    el lucero orgulloso

Schöner Blog, Linux!

 

Ich wusste gar nicht, dass BF17 in seiner Erprobungszeit sogar vom ADAC kritisiert wurde, da der Club ja heute sehr stark für BF17 ist.

Statistiken geben ihm da auch recht, da die begleiteten Fahrer später mit dem richtigen Führerschein weniger Unfälle bauen, sofern man den Zahlen glauben darf.

 

Schön zu lesen fand ich vor allem die Passage mit der Gewöhnung an die Autos, in der ich mich selbst sozusagen wieder entdecken konnte.

 

Auch wenn bei mir im Blog zunächst eine andere Geschichte in der Röhre ist, fühle ich mich nach 2 BF17-Blogs genötigt, demnächst auch nachzuziehen. :D

Immerhin bin ich seit über einem Jahr begleitet unterwegs. :)


11.12.2012 19:01    |    Linux_TDCi

lucero,

 

ich bin gespannt, was da bei dir in der Mache ist.

 

Bitte einmal zum Verständnis, du darfst in DE nur mit Begleitung fahren oder war das in F? :confused: :D

Ist bei dir auch so ein Sticker auf dem Auto? ---> http://de.wikipedia.org/w/index.php?...

 

Zitat:

Ich wusste gar nicht, dass BF17 in seiner Erprobungszeit sogar vom ADAC kritisiert wurde, da der Club ja heute sehr stark für BF17 ist.

Ich habe mir die Infos aus Wikipedia besorgt, klang für mich ganz schlüssig und meine Eltern/Bekannten fanden die Idee damals bekloppt. Also passt das schon :D.


11.12.2012 19:04    |    el lucero orgulloso

Ich darf nur in F fahren, daher auch der Sticker, den du verlinkt hast.

Sticker heißt in unserem Fall aber Magnet, wird immer nur angeklebt, wenn ich fahre. ;)


11.12.2012 19:07    |    plaustri20

Was?

Du musst dir echt so ein (beklopptes) Ding ans Auto hängen:p

 

Ich weiß, das hat auch Vorteile: Die anderen Verkehrsteilnehmer fahren umsichtiger, du darfst den Motor auch mal abwürgen, musst nicht 100%ig einparken, etc. pp.


11.12.2012 19:10    |    Linux_TDCi

Hmm, ich habe mir nie ein Schild ans Auto gepappt, habe ich für nicht nötig erachtet. Für manche Autofahrer ist man ja der Arsch schlechthin, wenn man TLs in Baustellen usw. einhält und fahren extrem dicht auf. Da nützt das blöde Schild auch nichts.

 

Nebenbei: Das Schild erinnert mich wie an das Mutter-Kind-Schild :D :D :D


11.12.2012 19:12    |    el lucero orgulloso

Ja, wenn ich's nicht hab, gibt's Verwarnungsgeld. :D (Wenn mich nicht alles täuscht 11 Euro, dafür trink ich lieber 3 Bierchen :D ).

 

Zitat:

Ich weiß, das hat auch Vorteile: Die anderen Verkehrsteilnehmer fahren umsichtiger, du darfst den Motor auch mal abwürgen, musst nicht 100%ig einparken, etc. pp.

Sag das nicht...

Vielleicht achten die anderen eine Spur mehr darauf, was da vor ihnen fährt. Aber ansonsten... Motor abwürgen passiert leider auch manchmal bereits "ausgewachsenen" Autofahrern. ;)

100%ig einparken tue ich lieber bereits zur meinen eigenen Sicherheit und ich achte so oder so darauf, dass das halbwegs flott vonstatten geht. Unsere Autos sind da zum Glück dankbar und übersichtlich. ;)

 

Der Bepper ist halt eher ein Hinweis, aber nicht als Warnung zu verstehen. ;)


11.12.2012 19:31    |    MonaLisa_22

Schöner Blogartikel. Ich habe meinen Fürerschein mit 18 gemacht, in Polen, im Winter und der Hohen Tatra.

 

Na ja... bei und wird erst dann gestreut, wenn die ersten 40 Autos im Graben liegen (dazu zählen nicht die 80 ausländische, durch 1A Winterdienste verwöhnte Autos). Liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung in den Bergen bei 40, heißt es 10 km schneller und du bist raus... Und nen Traktor nach Gefühl zu überholen muss man auch. :p Brauche nicht zu erzählen, dass das Auto kein ABS hatte.

 

Also: Ich glaube, ich habe damals das Fahren gelernt. Und kann bis heute reagieren, wenn die Straße sich plötzlich in eine Eisfläche verwandelt oder einer mir vor der Nase mit 80 km/h auf die linke Spur schießt. Kann mir vorstellen, dass so ein Fahrsicherheitstraining auch was Tolles ist.


11.12.2012 19:37    |    el lucero orgulloso

Naja, Mona, du hast gut reden.

 

Du hattest zwar ein Auto, dessen Knautschzone im negativen Bereich lag, allerdings war es ebenfalls für seine absolut kompromisslose Straßenlage bekannt. :D


11.12.2012 20:48    |    _RGTech

Der Nutzen von BF17 kommt, wie ich finde, auch schwer auf die Begleiter an. Wenn die alle 10 Meter was besser wissen, hast du nach 12 Monaten gerade mal 100 Kilometer hinter dich gebracht weil's dich einfach nur angeödet hat...

 

Zitat:

Schön zu lesen fand ich vor allem die Passage mit der Gewöhnung an die Autos

Bah, das passiert mir immer noch; je mehr man auf ein spezielles Auto geeicht ist, desto unfähiger benimmt man sich mit anderen... und da ist egal, ob du nun einen alten Mercedes (mit für Grobmotoriker geeigneter Kupplung, aber Bonanzaeffent wenn man's nicht übt) oder einen A4 B5 quattro (mit extrem spät kommender Kupplung) besitzt. Ein Umstieg in ein "normales" Auto ist auf den ersten Kilometern immer ne halbe Katastrophe. Unser Familienpassat ist nämlich einer von den "normalen"...

(Nur wenn ich bei besserem Wetter wieder meine Automatik gewöhnt bin, hab ich so überhaupt keine Umstellschwierigkeiten, ob man's glaubt oder nicht!)

 

Und das erklärt auch die Passage

Zitat:

Motor abwürgen passiert leider auch manchmal bereits "ausgewachsenen" Autofahrern.

;)


11.12.2012 20:56    |    el lucero orgulloso

Zitat:

Der Nutzen von BF17 kommt, wie ich finde, auch schwer auf die Begleiter an. Wenn die alle 10 Meter was besser wissen, hast du nach 12 Monaten gerade mal 100 Kilometer hinter dich gebracht weil's dich einfach nur angeödet hat...

Da ist sicher was dran.

Meine Eltern hatten bisher ganz selten was gegen meinen Fahrstil. Auf der Landstraße meinten sie mal, meine Kurvengeschwindigkeiten wären etwas hoch und in meinem ofenfrischen Blogartikel ist auch beschrieben, dass mir mein Vater bei Schnee nicht vertraute (das brachte ihm aber nichts :D ).

 

Damit hat sich's aber auch schon.

Mein Vater hat mir nur im Nachhinein erzählt, dass er doch erschrocken war, wie ich zu Beginn gefahren bin. Mittlerweile habe ich das Auto aber ganz im Griff. Die Kupplung im E 200 T ist alles andere als "grobmotorikergeeignet", dafür ist die neue Kupplung in der C-Klasse sehr schön bedienbar. ;)


11.12.2012 20:59    |    Linux_TDCi

Soviele verschiedene Autos bin ich leider noch nicht gefahren. Wer sich nicht ganz blöd anstellt, hat es nach ein paar Metern eh raus, wie die Kupplung "tickt".

 

Zitat:

Der Nutzen von BF17 kommt, wie ich finde, auch schwer auf die Begleiter an. Wenn die alle 10 Meter was besser wissen, hast du nach 12 Monaten gerade mal 100 Kilometer hinter dich gebracht weil's dich einfach nur angeödet hat...

Da stimme ich zu. Ich hatte mit meinen Begleitern absolut keine Probleme, wir haben vorher unterhalten, wie der "Begleitjob" aussieht und haben uns abgesprochen. So gab es nie irgendwie eine Streiterei oder Besserwisserei stattdessen gab es, so wie der Sinn der Sache sein soll, wertvolle Tipps u. Hinweise.


11.12.2012 21:03    |    Linux_TDCi

Zitat:

[...] ofenfrischen Blogartikel [...]

Mmmmh, hast da auch schon ein Artikel in Arbeit? :D


11.12.2012 21:06    |    el lucero orgulloso

Erstmal der Aktuelle... :D

 

Ich hoffe, ich kann in den Ferien ein paar Artikel fertig tippen, um auch in den Kreativitätspausen Veröffentlichungen machen zu können... :D


11.12.2012 21:33    |    TuningStylerMen

Ganz ehrlich:

 

Nach bestandener Führerscheinprüfung habe ich mich noch nicht so sicher gefühlt, dass ich sagen würde: Ich setz' mich jetzt da rein und dreh' 'ne Runde durch Berlin!

 

Das BF17 war eine extrem lehrreiche Erfahrung. Man hat einfach jemanden nebendran, der einem am Anfang noch auf die Sprünge hilft, wenn man was nicht klappt. Man fühlt sich nicht so "ins kalte Wasser geschmissen" - schließlich ist man bisher nur mit Fahrlehrer an der Seite gefahren und muss nun erstmal damit klarkommen, dass es Ernst wird und im Zweifelsfall kein Fahrlehrer mehr auf die Bremse tritt. Das hört sich jetzt natürlich so an, als hätte ich mich überfordert gefühlt. So war es natürlich nicht, zur Not hätte ich die Kiste auch alleine geschaukelt, aber es tat einfach gut, jemanden an seiner Seite zu haben, der Ahnung hat. Als ich dann einen Tag nach dem 18. Geburtstag das erste mal alleine gefahren bin, war es schon etwas besonderes...mittlerweile ist das Routine und ich fahre wenn nötig unter Zeitdruck eine Strecke dreimal hin und zurück ohne darüber nachzudenken, was ich jetzt falsch machen könnte. Das war am Anfang nicht so. Und das hat auch nichts mit dem Fahrlehrer zu tun, der kann einem schließlich nur die Praxis vermitteln und nicht die Gefühlswelt beeinflussen. Meine Fahrausbildung war echt klasse!


12.12.2012 08:29    |    escalator

Schön, das das hilft.

 

......zu meiner Zeit (bin BJ74) war das noch ganz viel anderser ;-)

Wir sind zuerst auf Feldern und Dörfern mit unseren Mopeds rumgedüst (Schwalbe mit Elektronikzündung, selbstredend bis 80 km/h getuned). Als ich dann mit 15 Jahren meinen Motorradführerschein gemacht habe, hatte ich quasi schon 2 Jahre Erfahrung, sodass es mit einer(!) Fahrstunde schon getan war. Pflichststunden...gab es nicht. Ab wann ich Auto gefahren bin, weiss ich garnicht mehr. Ich würde denken so mit 7 oder 8 Jahren durfte ich gelegentlich lenken, während mein Vati die Pedale gesteuert hat, irgendwann waren die Beine lang genug zum selber Gas geben. Mit 17,5 habe ich dann auch den PKW-Führerschein begonnen. Jetzt gab es Pflichtstunden....also musste ich 5x in die Fahrschule, dann war Prüfung.

Habe an meinem 18. Geburtstag das Gymnasium geschwänzt, war der erste auf der Führerscheinstelle, und habe dann erstmal eine ganze Tankfüllung mit meinem Trabbi verblasen, den ich für 300 Mark und optischem Neustzustand gekauft habe. Durch die jahrelange Erfahrung im Strassenverkehr gab es da quasi nie Berührungsängste. Heute blicke ich auf 170.000 km Zweirad und etwa 620.000 km PKW und 15.000 km im Benz-LKW MB814 zurück....unfallfrei.

 

Mit 17 in Begleitung zu fahren, kann denke ich so falsch nicht sein. Meine Kinder werden das auch tun.


12.12.2012 11:40    |    Mirof

Moin,

 

ich finde die BF17-Regelung gut. Von mir aus könnte es so wie beim Ami sein, also mit 16 den FS. Dort gehts doch auch seit Jahrzehnten.

 

@escalator,

Ha! Das waren noch Zeiten! :D Erinnere mich gerne dran zurück.

Vattern hat mich auch mit 8 oder 9 das 1.x an die Kurbel vom Trabbi gelassen, später dann öfter mal so durchs Dorf gedüst.

Mit meinen Jungs habe ich das auch gemacht, aber nicht mit'nem Trabbi ;).

 

LG, Frank


12.12.2012 13:06    |    Andi2011

Moin,

 

B17 ist sicher nicht schlecht,wenn die bereits erwähnten Voraussetzungen stimmen.

Am sinnvollsten fände ich persönlich allerdings, wenn im Rahmen des Führerscheinerwerbs ein Fahrsicherheitstraining Pflicht wäre oder als Beispiel inerhalb des ersten Jahres nach Führerscheinerwerb nachgewiesen/absolviert werden müsste.

 

Ich denke das hätte positive Effekte auf viele Dinge: Grenzbereiche eines Autos kennen lernen,Vorbereitung auf kritische Situationen,ein Empfinden entwickeln für den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Bremsweg usw. und würde vieleicht den ein oder anderen Leichtsinn mit schlimmem Ausgang verhindern.

 

Letztlich ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen und Fahrpraxis in jeglicher Form ist der beste Lehrmeister

:)

 

Grüße

Andi


12.12.2012 19:08    |    -Flono-

Finde den B17 auch Klasse, innerhalb der ersten 2 Wochen nach Erwerb bin ich etwa 1000km geschrubbt. Meine Eltern/Großeltern sehen das auch ganz locker, nur mein Opa ist immer etwas besserwisserisch und meint ich würd Linkskurven zu sehr schneiden...

Das mit dem Fahrsicherheitstraining ist auch eine super Sache, vor allem weil der ADAC ein Jahr Mitgliedschaft frei Haus spendiert und da ein kostenloses Training inklusive ist. Bin aber der Meinung, das lohnt sich erst mit etwas Fahrerfahrung, deswegen, mach ich das dann mit 18, wenn ich allgemein schon sicherer fahre.


12.12.2012 19:24    |    Linux_TDCi

1000 km in 2 Wochen, sauber ;)

 

Zurzeit fahre ich ca 800 km pro Woche, WE mit eingerechnet. ;)

 

Fahrsicherheitstraining ist nur dann sinnvoll, wenn man schon ein halbes Jahr selbständig gefahren ist. So haben haben uns die Veranstalter auch erzählt. Ich empfehle dazu noch simulierte Rauschfahrt mit einem Fahrlehrer, ganz interessant :D

 

Zitat:

Am sinnvollsten fände ich persönlich allerdings, wenn im Rahmen des Führerscheinerwerbs ein Fahrsicherheitstraining Pflicht wäre oder als Beispiel inerhalb des ersten Jahres nach Führerscheinerwerb nachgewiesen/absolviert werden müsste.

Da wäre ich auch dafür, weil man, wie ich schon im Blog geschrieben habe, Extremsituation ungefährlich auf einem Gelände üben kann und man erhält dadurch ein gutes Gespür, wie das Auto einer solchen Situation reagiert. In der Fahrschule ist ja nur eine Vollbremsung vorgesehen. Mein Fahrlehrer hat mir aber auch einige Sachen auf Schnee u. Eis gezeigt.

 

@escalator

 

Jaja, die Schleichwege auf dem Land :D

 

@all

 

Vielen Dank für die ganzen Kommentare.

 

Schönen Abend noch

Linux_TDCi


26.11.2013 19:14    |    logoft

Ich hätte das begleitende Fahren besser gefunden wenn auch andere mitfahren könnten. So konnten nur die daneben sitzen die man vorher "angemeldet" hatte. Als Onkel hätte ich gern daneben gesessen. Die anderen Bedingungen hätte ich erfüllt.

 

Ich denke mal meine Nichte hat Radio gehört und ist nie ausgestiegen - das Auto meiner Schwester hatte ständig Kratzer und Beulen.

 

Es ist auch wichtig das die daneben sitzen keine Kolleriker sind, unbelehrbare Besserwisser.


26.11.2013 19:23    |    el lucero orgulloso

Allgemein müssen sich die Begleiter allerdings auch umgewöhnen.

Vom Fahrerplatz kann man Situation anders, oft auch besser einschätzen und sieht einfach das Auto aus einer anderen Perspektive, was nicht zu unterschätzen ist.

Für meine Eltern, welche 35 Jahre lang immer nur selbst fuhren, war das schon eine gewisse Umstellung, die bis heute noch etwas andauert, gerade, wenn ich jetzt auch in Deutschland fahre und da die Autobahn neue Herausforderungen bietet.


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