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Linux_TDCi

Linux_TDCi und sein Fiesta MK-7

18.12.2013 18:06    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Vor kurzem habe ich mir ein Winterfahrsicherheitstraining gegönnt. Denn auch im Winter bin ich viel unterwegs und kein Schönwetterfahrer. Außerdem wollte ich schon immer den Grenzbereich meines Autos austesten und Fahrdynamik spüren. Da geht also kein Weg an ein Wintertraining mit Schleuderplatte, Wasserfontänen und Glatteis vorbei.

 

Angereist bin ich mit meinem Auto und wurde auch im Training eingesetzt.

 

Im nachfolgenden stelle ich euch den Ablauf des Tages vor.

 

Ankunft

 

Nach dem Vorzeigen meines Tickets wurde ich in den Gruppenraum geleitet. Dort saßen schon einige und wurden vom Trainer per Handschlag begrüßt. Nach kurzer Zeit war unsere Gruppe vollständig und begannen mit unserer Vorstellrunde. Neben der Vorstellung der eigenen Person, sollten wir noch unser Fahrzeug, die Jahresfahrleistung und die schlimmste Wintersituation vorstellen. …

- Übung 1: Anfahren am eisglatten Berg

 

Aufgabe: Einmal ganz relaxt wegfahren, wie man es im winterlichen Alltag auch macht, dann Elektronik + Vollgas und einmal Vollgas „pur“. Wir sollten so erkennen, wie die Elektronik arbeitet.

 

Den Fiesta auf die glatte Fahrbahn abgestellt und mit Handbremse gesichert. Anschließend in gewohnter „mit Handbremse wegfahren“-Manier unspektakulär losgefahren.

 

Runde 2, jetzt mit Vollgas und ESP. Die Räder drehen durch und man merkt, dass das ESP den Motor richtig einbremst und wie blöde am regeln ist. Unterm Strich bin ich langsamer und sieht obendrein auch noch echt hirnlos aus. Die dritte Übung konnte ich leider nicht machen, da ich kein ESP-Off-Knopf habe. Nur soviel, man kommt nicht wirklich hoch und die Räder drehen durch. Also sanfter Gasfuß ist angesagt.

 

- Übung 2: Vollbremsung auf einseitig glatter Straße + Ausweichen

 

Aufgabe: Eine Vollbremsung aus 30, 50 und ein selbstgewähltes Tempo hinlegen, spüren was das Fahrzeug macht. Anschließend bei der Vollbremsung die Hände vom Lenkrad nehmen. Zum Schluss machen wir den Elchtest.

 

Auf 30 km/h beschleunigt und eine Vollbremsung hingelegt. Das Auto verzieht dabei minimal nach rechts. Anschließend das selbe aus 50 km/h und anschließend sollten wir die Hände vom Lenkrad nehmen. Resultat: Das ABS regelt so sauber, dass das Auto seine Spur hält.

 

Jetzt sollten wir 50 km/h fahren und eine Vollbremsung mit einem Ausweichmanöver hinlegen. Hier ist damals die A-Klasse (1997) von Mercedes umgekippt, da im Ausweichmanöver sich das Fahrzeug instabil wurde und durch den hohen Schwerpunkt umkippte. Im weiterem Verlauf sollten wir die Geschwindigkeit immer steigern und feststellen, an welchem Punkt ein Ausweichen mehr möglich ist. Diese Übungsrunden habe ich mit Bravur gemeistert. Ich habe aber auch gelernt, das zu schnelles Lenken sehr viel Unruhe ins Auto bringt und das Heck verdammt leicht wird und dabei ein paar Pilonen zermalmt ;).

 

...

 

Mittag!

 

...

 

- Übung 3: Auf Glatteis vollbremsen

 

Aufgabe: In dieser Übung sollten wir aus verschiednen Geschwindigkeiten (30/50/60) eine Vollbremsung auf einer Glatteisplatte hinlegen. Zunächst sollten wir schätzen, wo unser Auto zum stehen kommt.

 

Das Abschätzen des Bremsweges aus 30 km/h habe ich komplett vermasselt, immerhin habe ich zu viel Bremsweg angegeben. ;) Auch in dieser Übung war das ABS sehr präsent und die krasse Bremswegverlängerung von 15 m (!) wegen 10 km/h Aufschlag, führt einen wieder deutlich vor Augen, dass man im Winter langsam, vorausschauend und sensibel fahren sollte. Ebenso wie wichtig richtiges und ruhiges lenken bei Ausweichmanövern auf glatten Straßen ist.

 

- Übung 4: Wasserfontänen ausweichen

 

Aufgabe: Plötzlich auftauchende Wasserfontänen auf glatter Fahrbahn ausweichen. Zunächst sollten wir ohne Einsatz der Bremse die Aufgabe meistern, anschließend mit Vollbremsung.

 

Auf 50 km/h beschleunigt und stumpf auf die Bahn gefahren. Plötzlich tauchte eine Wasserwand auf und den Fiesta durch die Fontänen gezirkelt. Dabei sehr interessant zu spüren, schiebt fast nicht über die Vorderräder und lässt sich dabei sehr spurtreu fahren. Bei höheren Geschwindigkeiten 55-60 merkt man die Physik langsam kommen, aber es geht noch. Viel Luft ist dann aber nicht mehr. ESP-Eingriffe habe ich nicht bemerkt. Auch hier ist ruhiger Lenkeingriff das richtige, denn einmal habe ich mich total verschätzt und viel zu schnell gelenkt und eine Unterbodenwäsche abgeräumt :D,

 

Bei dem zweiten Teil kam das ABS wieder rege zum Einsatz und der Wagen ließ sich sauber trotz Ausweichmanöver stoppen.

 

Gute Reifen sind hier vom Vorteil, bei unserer Gruppe hatten wir zwei gleiche Autos, eines mit frischen Winterreifen und einen, bei dem die Reifen, demnächst getauscht werden sollte.

 

- Übung 5: Schleuderplatte

 

Aufgabe: Einer meiner Lieblingsübungen, die Schleuderplatte. Hier sollten wir das ausgebrochene Fahrzeug durch gegenlenken wieder einfangen.

 

In der ersten Runde auf die übliche Geschwindigkeit von 50 km/h beschleunigt, sollten das Fahrzeug aber noch nicht abfangen und mit Vollbremsung zum stoppen bringen. Somit wurde uns das Gefühl der Platte vermittelt.

 

Anschließend ging es endlich an das abfangen.

 

Mit 50 auf die Schleuderplatte und zack, wurde das Heck weggezogen und der Wagen schleudert nun. Dabei konnte man ein bisschen spüren, was das Heck macht und schnell gegengelenkt. Pro Runde sollten wir kontinuierlich unsere Geschwindigkeit steigern. In dieser Übung ist schnelles gegenlenken gefragt, um Ruhe in das Auto zubringen.

 

Abschließend noch ein bisschen Theorie über Fahrpyhsik und ein kurzes Abschlussgespräch.

 

Fazit

 

Es war ein sehr lehrreicher Tag, ich habe wirklich viel gelernt, mein Auto in winterlichen Grenzbereichen erprobt und würde es jederzeit wiedermachen.

 

Ebenso finde ich ESP zwar schön und gut, aber man sollte es auch nicht überbewerten. Denn abfangen muss es ja der Fahrer und wenn der es nicht kann, bringt ESP mMn auch nicht mehr viel. Obendrein wiegen sich viel zu viele in die trügerische ESP-Sicherheit. Es unterstützt euch nur, aber die Physik sitzt hier trotzdem am längeren Hebel. Ich behaupte jetzt mal nach dem Training, mit etwas Popometer, Gefühl und Können kann man auch ohne ESP auskommen.

 

Was auch sehr interessant war, wie sportlich Ford das ESP beim Fiesta abgestimmt hat, Eingriffe konnte ich nicht wirklich feststellen, aber es toleriert sehr viel und man kann mit diesem Auto wirklich an die Grenzen der Physik gehen, wo es fast schon zu spät sein könnte. Überraschend war auch, wie zahm sich ein Hecktriebler (BMW 125d F20) pur auf dem Glatteis bewegen lässt (als Zuschauer).

 

Vielen Dank fürs lesen!

 

Quellen

BMW: http://www.wi-m.de - Incentive Marketing

Glatter Berg: http://www.berlinonline.de/.../...srichtiganfahrenbeirutschgefahr.html

Golf GTI: http://www.tcs.ch - TCS

Elchtest: http://www.fr-online.de/.../...er-zum-aufsteiger,1472790,20664434.html

Glatteisschild: http://www.ndr.de/.../fahrtippswinter101_p-9.html


26.11.2013 18:13    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Diesel, Fiesta, Ford, Mk7 (JA8), Standheizung, Webasto, Winter

Endlich habe ich es getan, nun habe ich mir eine Standheizung für meinen Fiesta zugelegt. Nachdem letzten Winter mit bis zu -18 Grad, wollte ich mir das Abfrieren nicht unbedingt ein zweites mal antun. Endgültig „versaut“ haben mich Dienstwagen mit diesem Extra. Genial dachte ich mir und beschloss, dass schenke ich mir nächstes Mal zu Weihnachten. :cool:

 

Über das Jahr verteilt, immer wieder ein bisschen Geld beiseite gelegt.

Vor zwei Wochen habe ich mir Angebote eingeholt. Einer der angefragten Händler konnte scheinbar nicht lesen, was ich wollte und schickte mir ein Angebot mit über 300 € über den Webastopreis und auch noch mit der nutzlosen Vorwahluhr. WTF? Gleich gecancelt. Der andere hat mir das passende Angebot mit Funkfernbedienung im Rahmen der Sonderaktion unterbreitet. So soll es sein und schlug zu.

 

Das Fahrzeug dort zum Einbau abgegeben und am selben Tag noch, ein Besuch abgestattet. Schließlich wollte ich mein Auto zerlegt sehen. :D Die komplette Front, beide Scheinwerfer sowie Windfang und Scheibenwischer demontiert. :eek: Den Kleinkram wie Motorabdeckung und Batteriekasten erwähne ich mal nicht weiter.

 

Verbaut wurde die übrigens sehr kompakte Standheizung im rechten Radkasten unter dem Scheinwerfer. Alles ziemlich eng und knapp aber der einzigste Platz für die Heizung.

Leider habe ich vergessen, Fotos zu machen, daher verweise ich auf ein Foto von hucky0611 vom fiesta-ka-forum.de. Der Mechaniker zeigte mir noch Stellen am Auto, wo ich Rostschutz auftragen sollte.

 

 

Nach zwei Tagen Einbauzeit das Auto abgeholt und die obligatorische Einweisung war natürlich auch dabei.

 

 

 

 

 

 

Was hat der Spaß gekostet?

 

Normalerweise redet man ja nicht über Geld, aber da dass in diesem Fall jeder schnell nachgooglen kann, verrate ich euch den Preis hier.

 

Da mein Fiesta ein Kleinwagen ist, fiel mein Auto somit logischerweise in die Webastosonderaktion. Ein vergüngstiges Festpreisangebot mit Heizung, Einbaukit, Fernbedienung, Arbeitszeit und Steuermodul für die Klimaautomatik.

 

Macht summasumarum 1398 €.

 

Hätte ich die Standheizung über Ford nachrüsten lassen, wäre ich schon 1410 € nur für die Teile losgeworden. :eek: Arbeitszeit kommt noch dazu.

 

Einmal vorheizen, bitte

 

Die Standheizung lasse dann vor der Abfahrt 20 Minuten lang laufen und steige dann entspannt in ein warmes Auto. Bei den derzeitigen Temperaturen (hier +2 bis +9) ist das noch nicht wirklich notwendig, daher freue ich mich umso mehr auf die winterliche Kälte.

 

Edit: Heute war es mal endlich richtig kalt, -3 bis -4 Grad. Innenraum und Kühlwasser warm sowie die Frontscheibe war komplett abgetaut. Einfach geil.

 

Was wurde eingebaut?

Hier einmal kurz und knapp ein paar Daten und Fakten, was verbaut wurde.

 

Webasto Thermotop Evo 4

 

- Volllast: 4,2 kW

- Teillast: 2,5 kW

- Gewicht: 2,4 kg

- Verbrauch: 0,2 l Diesel bei 20 Minuten Heizen

- Heizen und Lüften

 

Quelle: Datenblatt Webasto

 

 

 

 

 

 

 

Telestart T100HTM

 

- Ansteuerung Heizen u. Lüften

- Sofortheizen- / lüften

- Vorwahlheizen

- intelligentes Heizen

- Statusanzeige


10.11.2013 20:27    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Nach einer etwas längeren Blogabwesenheit, gibt es hier wieder einen kleinen Blog von mir.

 

Die Tage werden kürzer und es wird langsam kälter. Auf dem Kalender steht schon November und denke mir, so langsam wird es Zeit, den Fiesta auf den Winter einzustimmen.

 

Mein kleines Winterprogramm

 

Natürlich die obligatorische Wagenwäsche, einige werden sicherlich gleich Schnappatmung bekommen, die Waschanlage :eek:. Das komplette Auto mit dem Einweichzeugs einsprühen und gründlich abkärchern. Anschließend Schaumwäsche mit Wachs und einmal Trocknen. Fertig. Einstiege und Heckklappe werden zuhause nachgewischt bzw. ausgewischt.

 

Tschüss Sommerreifen

 

Zu Hause angekommen, gleich den Wagenheber und Unterstellböcke rausgekramt und die Sommerräder gegen die Winterräder getauscht. Jetzt darf ich wieder mit schnöden Radkappen auf schmalen 175er-Reifen auf 14“-Stahlfelgen fahren :rolleyes: . Sieht in meinen Augen etwas mickrig aus, aber für den Winter perfekt. Die ersten Bremsscheiben sowie die Beläge machen nach über 74000 km noch einen frischen Eindruck (keine Riefen, noch genug „Fleisch“ drauf).

 

Auf den hauchdünnen Anstrich mit der Kupferpaste habe ich nach der großen Diskussion im Winterblog von XG_2000 diesmal verzichtet. Die Sendung Automobil auf VOXNOW hatte in der Folge vom 3.11.13 auch ähnliches ein Thema in der Sendung, wie verrostete Radnaben sich auf den Anzug der Radmuttern wirken. Also schön saubergemacht.

 

Nun bin ich gespannt, wie leicht sich die Winterräder nach 8.000 bis 12.000 Winterkilometern entfernen lassen.

 

Rostschutz mit Fluidfilm

 

Eine Hohlraumversiegelung ist in meiner diesjährigen Vorbereitung auch dabei. Hierfür habe ich mir Fluidfilm AS-R aus der Sprühdose besorgt. Natürlich als 3er-Set, man weiß ja nie, wieviel letztendlich benötigt wird. Aber wie so oft, kauft man sich zuviel.

 

Mit einem Schraubendreher vorsichtig den Stopfen entfernt und rein die Sprühsonde.

 

Nachdem ich alle Hohlräume, Schweller, Längsträger und einige Falzkanten versiegelt habe, war die Sprühdose noch viertelvoll. Ich bin sehr überrascht, wie ergiebig dieses Wachs ist, denn ich war beim Auftragen nicht sonderlich sparsam und habe fast alles doppelt eingesprüht.

 

Alles in einem kann ich das Fluidfilm jedem empfehlen, der mit wenig Aufwand seinen Wagen was gutes tun möchte. Der Innenraum riecht derzeit etwas nach dem Wachs, aber nach 2 Tagen hat sich der Geruch schon etwas gelegt. In einer Woche riecht es wahrscheinlich nicht mehr.

Unterbodenfotos habe ich keine, da eine schmierige Angelegenheit. Ich habe nur eins vom Päckchen.

 

Saubermachen und duftende Gummimatten

Anschließend habe ich den Wagen einer Innenraumreinigung unterzogen, wobei das in meinem Fall sehr übertrieben klingt. Hier beschränkt es sich auf Fußmatten absaugen und alle Glasflächen von innen mit einem Glasreiniger blitzblank zu putzen. Dreck gibt es in meinem Auto nicht und daher ein überschaubarer Aufwand.

 

Die frischbestellten passgenauen Gummimatten haben nun auch ihren Platz im Auto gefunden. Diese stinken übrigens nicht nach schweren China-Gummi. Das habe ich nicht erwartet und habe "Geruchsneutral" in der Artikelbeschreibung für einen Scherz gehalten und war beim öffnen des Pakets umso überraschter, dass diese leicht nach "Baby Feuchttücher" :D riechen.

 

 

 

 

 

 

 

Zu guter Letzt habe ich noch das Wischwasser aufgefüllt und die Flüssigkeitsstände (Öl, Kühlwasser) überprüft.

 

 

 

Was kommt noch?

 

Derzeit überlege ich (immer noch) eine Webasto-Standheizung mit Funkfernbedienung zu holen. Nachdem ich einige Dienstwagen mit dem genialen Ausstattungsextra fahren durfte, vermisse ich diesen Komfort auch in meinem Wagen. Die Ersparnis des ersten Halterjahres durch den Diesel und die Webasto Kleinwagenaktion bieten sich hierzu gerade an.

 

Eigentlich gibt es da nichts zu überlegen, außer hingehen und nachrüsten lassen.

 

Mal sehen, was daraus wird...

 

Vielen Dank fürs lesen!

 

Quellen

 

Webastobild (Bild 4) http://www.webasto.com/de-ch/maerkte-produkte/pkw/standheizungen-nachruesten/


21.09.2013 16:51    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Es wird mal wieder Zeit den Blog zu entstauben und einen neuen Artikel zu schreiben. Ist ja auch schon ein bisschen länger her, dass hier was gepostet habe. Nun habe auch ich mein erstes Jahr als Autobesitzer rum. Zeit für einen kleinen Rückblick.

 

Kilometer sammeln

 

Gefahren bin ich seit dem Kauf gute 29000 Kilometer. Vieles davon auf Autobahnen. Stadtverkehr hat der Fiesta nur wenig gesehen. Überwiegend waren Mittel- und Langstrecken dabei.

 

Ein Dieselfahrzeug bei dieser erwarteten Jahresfahrleistung zu nehmen, ist aus meiner Sicht, eine richtige Entscheidung gewesen. Das sehen sicherlich einige anders, in meinem Fall bin ich aber deutlich im Plus ggü. einen vgl. Benziner (82 oder 96 PS). Zwar ist mir völlig bewusst, dass es auch ein Gasanlagen-Umbau gibt, dieser wäre nach dem Kauf finanziell nicht drin gewesen und obendrein habe ich keine Lust, alle zwei Tage zu tanken. Und das will auch erstmal wieder reingefahren werden. So fiel die Wahl auf den Diesel und bin damit zufrieden. Der Verbrauch hat sich nach fast 30000 km auf 5 Litern auf 100 km eingependelt. Von 4,4 l bis 6,2 l ist alles dabei.

 

So begleitet mich der Fiesta überall sicher, komfortabel und problemlos hin. Bei Wind und Wetter. Egal ob -18 Grad, Schneesturm und ungeräumte Straßen, 35 Grad auf der Autobahn oder großen Tagestrip.

 

Wir fahren einfach überall hin und lassen die Bahn links liegen.

 

Meine erste Langstreckenfahrt, 1000 km an einem Tag reißen. Das war vielleicht spannend, die erste große Ausfahrt mit dem Auto. Auf dieser langen Fahrt habe ich nichts vermisst, wo ich es bereut hätte, kein Kompaktwagen zu fahren. In den Sommerferien standen dann noch fast 2000 km in 3 Tagen auf dem Plan – bei 35 Grad. Diese langen Strecken bin ich wirklich sehr gerne gefahren und fühlte mich einfach wohl. Der Diesel hat seinen artgerechten „Auslauf“ und ich meinen Spaß.

 

Ein paar Veränderungen …

 

Ein paar Modifikationen sind natürlich auch durchgeführt worden.

 

Der fehlende Tempomat wurde nachgerüstet, wo ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, das es funktionieren würde. Nach dem ich eine englische Freischaltanleitung gefunden hatte, nahmen die Dinge sein Lauf und der Fiesta „tempomatet“ nun. Herrlich – auf langen limitierten Autobahnetappen, bei gut fließenden Verkehr oder einer sparsamen Fahrt, finde ich dieses Extra genial.

 

 

 

 

 

Die Hauptscheinwerfer habe ich mit „Osram Nightbreaker Plus H7“ bestückt, da ich noch helleres (legales) Licht mit Weißstich haben wollte. Fährt sich nachts einfach angenehmer und ein schwaches, funzeliges gelbes Licht mag ich überhaupt nicht. Ist zwar nach wie vor kein Xenon, aber auf jeden Fall eine Verbesserung und meiner Meinung nach, das beste, was man in Halogen-Projektionsscheinwerfer einbauen kann.

 

 

 

 

Die Pedalerie habe ich mit den Alu-Sportpedalen aus dem Fiesta-Sport versehen. Gefällt mir persönlich einfach besser und machen subjektiv einen standfesteren, griffigeren Eindruck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daneben wurde noch die Motorabdeckung für den TDCi montiert, da bei der frühen Serie (MJ 2008) die Abdeckung aus unerklärlichen Gründen fehlt. Keine Ahnung, was Ford sich dabei gedacht hat. Ob hier der Controller zu viel entscheiden durfte? Denn die spätere Serie, Modelljahr 2009, wurde mit einer Abdeckung ausgeliefert.

 

Vorteile sind hier, ein noch ruhigerer Motor, schnellere Warmlaufphase, da die Wärme nicht unnötig über den Kopf abstrahlt und kühlt im Winter langsamer aus. Neben dem Nutzen macht es optisch auch mehr her, als wenn man die ganzen Leitungen und Rohre der CR-Technik sieht.

 

Die restlichen Änderungen sind eher Kleinkram und zählen teils unter Verschleiß. So wischen jetzt Bosch Aerotwin die Scheibe. Im Kofferraum leuchtet jetzt eine starke LED, so dass man im Dunkeln mehr im Kofferraum sieht. Vorher war es eher eine dunkle Höhle.

 

Sonst sind keine weiteren Modifikationen geplant und Kirmestuning tue ich dem Auto nicht an. Das mit dem Diesel gesparte Geld wandert vielleicht demnächst in eine Webasto-Standheizung, denn ohne Zuheizer braucht der Diesel bei tiefen Minusgraden lange, bis die Heizung warm ist. Obendrein ist die Standheizung für Fahrer und Auto angenehmer ;)

 

1 Jahr später ...

 

... wären wir, nach meiner groben Schätzung, bei ca. 93000 – 96000 km. Die 100.000 km Marke werde ich im zweiten Jahr vielleicht nicht ankratzen können, ich hoffe aber, dass ich es trotzdem schaffe.

 

Auf viele weitere problemlose Kilometer mit dir!

 

Vielen Dank fürs lesen!


23.06.2013 17:14    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

A2 - OstA2 - Ost Gestern war ich mit meinem Fiesta auf großer Langstreckenfahrt unterwegs. Zurückgelegt wurden dabei 922 km, fast nur Autobahn und die Landstraßenkilometer sind nicht der Rede wert ;) Da auf dem Rückweg etwas Zeitdruck hatte, konnte ich leider nicht auf 1000 km aufrunden.

 

Ich musste einige Dinge privater Natur erledigen. Um eine zweite Fahrt zu sparen, habe ich meine ToDo-Liste auf einen Tag gelegt und abgeklappert.

 

 

 

 

Warum schreibe ich das ganze?

 

Ein Firmenvertreter fährt geschätzt 300 – 500 km (oder noch mehr? Vielleicht melden sich ein paar Firmenfahrer) pro Tag, das ist nichts besonderes. Aber fast 1000 km an einem Tag selbst mit einem Fiesta der neuesten Generation (Mk7) zurückzulegen, also keine alte Klapperkiste, ist dann doch schon eine Hausnummer und ich dachte mir, dass wäre ein kleinen Kurzblog wert. Zumal ich dann fast an die geforderte Brandmarke von el lucero orguloso komme.

 

Kurz zum Auto

 

- 1,6 TDCi mit 90 PS

- 5-Gang

- Titaniumausstattung

 

Die Fahrt

 

Die lange Autobahnfahrt war mit dem Fiesta problemlos, der 1.6 TDCi lässt sich trotz seiner „nur“ 90 PS und eingeschalteter Klimaautomatik souverän bewegen. Auf dem Keks ging mir, wie ich es bei meinem 20.000 km Revue angemerkt habe, der fehlende 6.Gang. Tempolimitierte Bereiche auf der A2 und A7 lassen sich dank Tempomat sehr entspannend fahren.

 

Der Geräuschpegel ist für diese Fahrzeugklasse mit Dieselmotor erstaunlich niedrig, nur auf alten Betontrassen, wie teilweise auf der A7, nehmen die Abrollgeräusche etwas zu, während auf der A2 fast Ruhe dank dem Flüsterasphalt (?) herrscht. Nur der Motor brummt leise dezent im Hintergrund.

 

Besonders auf die Nerven gingen mir die Mittelspurschleicher, einfach nur extrem nervig und da können noch so viele Leute von ganz links auf ganz rechts rüberziehen oder eine Lichthupe verteilen, es macht einfach nicht „klick“. :mad: Der Verkehrsfluss wird unnötig behindert. Mir völlig unverständlich, wieso das so viele machen. Auf 922 km nur einen Fahrer gehabt, der seinen Spiegel nicht benutzen kann, ist mit Lichthupe und Hupe schnell wieder rüber.

 

Verbrauch

 

Der Verbrauch hat sich bei zwei Tankfüllung auf knapp 5,9 - 6 l Diesel auf 100 km eingependelt. Für die Fahrweise, Strecke und mit Klimaautomatik völlig in Ordnung

 

Fazit

 

Langstreckentauglich ist er, der Fiesta Mk7 mit dem 1.6 TDCi. Ich bin jederzeit entspannt ausgestiegen und Pausen wurden nur zum Essen und Trinken sowie Toilettenbesuch eingelegt. Ich würde jederzeit wieder so eine weite Strecke fahren. Zu Hause wieder angekommen, keine Anzeichen von Erschöpfung, die stellte sich erst langsam gegen 21-22 Uhr ein. Aber da bin ich schon seit 19 Stunden auf den Beinen, völlig normal.

 

Quelle

 

A2 Ost - http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_2 - GNU-Lizenz


14.06.2013 21:22    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Nun ist es soweit, liebe Leserinnen und Leser.

Ich habe 20.000 Kilometer mit meinem Fiesta abgespult. Nach dem Kauf im September 2012 sind nun schöne 10 Monate vergangen. Hier ein kleiner Rückblick .....

 

 

Zahlen, Daten, Fakten ….......

 

Ich bin in 10 Monaten 20.000 km gefahren. Das macht pro Tag ca. 75,2 km. Dabei habe ich ca. 4,94 l Diesel auf 100 Kilometern verbraucht. Ingesamt habe 970 l für durchschnittlich 1,40 getankt. Niedrigster Rekord bei 4,45 l und das krasse Gegenteil 6,25 l bei forcierter Fahrweise.

 

 

 

Was gibt es so auf 20.000 km zu berichten?

 

Das gute, es gibt kaum was zu berichten ;). Die gesamten 20.000 km in 10 Monaten bestanden aus: Fahren, Tanken, Reinigen, sich am Wagen erfreuen, Waschen und nochmals Fahren.

 

Ok, wegen einem kleinem Defekt an der Lenkradfernbedienung für das Radio habe ich die Werkstatt aufsuchen müssen. Der Schalter wurde anstandslos auf Werksgarantie ausgetauscht - 5 Tage vor Ablauf. Das nenne ich mal knappe Aktion. ;)

 

Im Winter hat der Frontspoiler einen Hasen gekillt, dieses suizidlustige Vieh wollte dann nach einigen Zögern doch noch vor die Stoßstange. :confused: Ergebnis: Ein spektakulärer Abgang in einer großen Schneewolke und landet verendet am Straßenrand. Dem Frontspoiler und den Nebelscheinwerfern ist aber nichts passiert. Nur das Kennzeichen hat jetzt eine kleine Beule :rolleyes:

 

Mein Eindruck

 

Der Fahreindruck ist nach 20.000 km positiv, das Auto bereitet mir viel Spaß (nicht im sportlichen Sinne, sondern Fahren und Komfort an sich) und bin fast durchweg zufrieden.

Die umfangreiche Ausstattung möchte ich nicht mehr missen, Lordosenstütze, Licht-/Regensensor (der ist übrigens prima), autom. abblendbarer Innenspiegel, Klimaautomatik und vieles mehr. Dieses wertet das Fahrgefühl und den Komfort so auf, dass man nicht den Eindruck hat, in einem Kleinwagen zu sitzen. Es ist halt nicht mehr der klassische Kurzstrecken-Einkaufs-Zweitwagen-Eimer wie das früher so war und dementsprechend auch für weite Strecken geeignet.

 

Einzigster Negativpunkt, der mich stört, besonders auf Autobahn-Langstrecken, ist das 5-Gang-Getriebe. Warum verbaut man heute noch sowas :confused:, für den exakt identischen Motor im Focus Mk3 gibt es ein 6.Gang-Getriebe, welches den Langstreckenkomfort deutlich erhöht und zur Verbrauchsreduzierung auf langen Autobahnetappen führt. Obendrein lässt dieses sich noch eine Spur sauberer und angenehmer schalten. Also hier muss Ford nachbessern.

 

Veränderungen

 

Große Veränderungen hat der Fiesta nicht erfahren und das wird er auch nicht. Es wurde die Alupedale aus dem Fiesta Sport nachgerüstet und in vernünftige Scheibenwischer (Bosch Aerotwin) investiert. Die Fußraum- und Kofferraumbeleuchtung habe ich durch helle LEDs ersetzt. Gerade die Kofferraumfunzel hatte das LED-Tuning dringenst nötig. Die Glühlampen in den Leseleuchten wurden bewusst nicht getauscht, da ich hier warmes Licht bevorzuge und diese hell genug fürs lesen sind. Die Hauptscheinwerfer habe ich mit Osram NB+ bestückt. Da bei der ersten Serie aus unerklärlichen Gründen die Motorabdeckung fehlt, habe ich als Ersatzteil für den Focus nachgerüstet. Ein moderner Motor gehört unter einer Abdeckung versteckt, zu dem ist dieser etwas leiser geworden, wird schneller warm und ist nun besser spritzwassergeschützt.

 

Was gibt es sonst noch so zu sagen?

 

Ich bin nach wie vor von dem Fiesta Mk7 überzeugt und fahre ihn nach wie vor, sehr gerne. Ein "Kleinwagen" mit Langstreckenqualitäten und guten Ausstattungs- und Komfortdetails, die den Wagen sehr erwachsen wirken lassen. Er hebt sich deutlich von den Vorgängern ab und vermittelt keinsterweise den Eindruck eines klapprigen Kleinwagen, in dem man Angst kriegen muss und wo "Komfort" ein Fremdwort ist.

 

Eventuell schreibe ich noch einen kleinen Fahrbericht, mal gucken...

 

Nächste Woche stehen noch 1800 km an und im Juli sind auch noch große Langstreckenfahrten (250 - 400 km pro Richtung) geplant. Hier wird folgt eventuell ein kleiner Reise-/Erfahrungsbericht.

 

Mitte September ist dann Jahrestag und bis dahin werde ich dann noch ca. 6000-7000 Kilometer zurückgelegt haben. Wenn alles klappt, kratze ich sogar evtl.. die 70´000er Marke an.

 

Ich hoffe, du bleibst weiterhin so zuverlässig und mögen wir noch viele Kilometer miteinander abspulen. *auf-holz-klopf*

 

Vielen Dank für´s Lesen!


01.04.2013 16:31    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (100)    |   Stichworte: 130, Autobahn, schnell fahren, Tempolimit, TL, TL-Gegner, Verbrauch

Mein Autobahn-Fahrstil

Ich wage mich mal an das Thema „Autobahngeschwindigkeiten“. Hier möchte ich keinesfalls eine Tempolimitdiskussion oder „böse Raser“-Gesprächsrunde anfangen, sondern einfach nur einen kleinen Austausch über den Autobahnfahrstil führen.

 

Dabei bitte sachlich bleiben und keine anderen User angreifen, für solche Späße ist das TL-Thema im Verkehrsforum da und nicht mein Blog.

 

 

 

Mein Autobahnstil ist eher ruhig, d.h. der Augenmerk ist primär auf sparen (Geld) bei gleichzeitig zügigen Vorankommen gelegt. Ich fahre daher überwiegend 130-140 km/h, ist der Wagen mit einem Tempomaten ausgestattet, so läuft dieser einfach vor sich hin.

 

Bei einer Woche Autobahn und Schnellstraße ist es äußerst reizvoll, wenn für das Wochenende noch etwas Diesel überbleibt. Klappt mehr und weniger ganz gut (Wetter, Gasfuß, …). Meistens stehen dann 4,8 - 4,9 l auf der Uhr, bei einer nicht sonderlich sparsam übertriebenen Fahrweise.

 

Aber gelegentlich fahre ich dann auch mal gerne zügiger und da ist mir der Verbrauch egal. ;)

 

Wie handhabt ihr eure Autobahnfahrten?

 

Fahrt Ihr grundsätzlich schnell auf der Autobahn, gemischtes Tempo, stur 130 oder der totale Schleicher mit 90?

 

Für mich ist Richtgeschwindigkeit ein guter Kompromiss aus Sparsamkeit mit schnellen Vorankommen.

 

Trotzalldem bin ich ein TL-Gegner und finde es gut, wenn man auf guten und freien Strecken auch mal schneller fahren kann.

 

Quellen

 

www.welt.de - Die Autobahn hat Modellcharakter für Deutschland


11.02.2013 19:12    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8), Nightbreaker, Osram Nightbreaker, Osram Nightbreaker Plus

Nachdem eine Osram Nightbreaker Plus gestern ausgefallen ist, habe ich bei -3 Grad eine Ersatzbirne eingebaut. Im Dunkeln mit einem kaputten Licht fahren oder die Nebelscheinwerfer als „Ersatzlicht“ missbrauchen, ist Mist.

 

Defekte H7 Osram NB+Defekte H7 Osram NB+

 

Ich habe hier eine kleine Anleitung geschrieben, wie man eine H7-Abblendlichtbirne beim Ford Fiesta Mk7 tauscht.

 

Alle Schritte sind aus dem Gedächtnis. Keine Garantie für Korrektheit!

 

Normalerweise tauscht man immer paarweise, aber hier habe ich nur die defekte Birne durch die alte Birne ersetzt, die beim Osram NB+ Einbau überblieb. War schon spät abends ;)

 

Heute habe ich normale Standardbirnen in die Projektionsscheinwerfer eingesetzt, da nun langsam die helle Jahreszeit anbricht und für den Sommer sind die Osram NB+ zu schade.

 

Benötigtes Werkzeug

 

  • evtl. Spitzzange
  • flachen Schlitzschraubendreher
  • etwas Feingefühl

 

Schritte

 

  1. Lichtschalter auf „0“ (aus) stellen
  2. Motorhaube aufmachen :D
  3. Gummiabdeckung des Scheinwerfers entfernen.
  4. Auf der Fahrerseite empfehle ich den Deckel des Relaiskasten abzunehmen, um mehr Platz zu schaffen. Auf der Beifahrerseite ist viel Platz.
  5. Birnenfassung gegen den Uhrzeigersinn drehen und vorsichtig rausziehen. Nun habt Ihr die H7-Birne samt Sockel aus dem Scheinwerfer gezogen.
  6. Da die Birne sehr stramm im Sockel sitzt, empfehle ich einen Schlitzschraubendreher (hier ein Dankeschön für den Tipp an mu88) zu nehmen, um die Lampe vorsichtig anzuhebeln. Mit der Spitzzange habe ich die Lampe am Fassungskragen vorsichtig rausgehebelt.
  7. Neue H7-Birne in den Sockel stecken, dabei auf die korrekte Position der Nasen zu achten, sonst passt es nicht. Der Glaskörper darf dabei NICHT berührt werden.
  8. Den Sockel vorsichtig fassen und in den Scheinwerfer stecken. Dabei etwas drücken und gleichzeitig im Uhrzeigersinn drehen. Dabei rastet der Sockel spürbar ein.
  9. Den Scheinwerfer mittels Gummideckel wieder verschließen und die Abdeckung wieder auf den Relaiskasten stecken.
  10. Zur Werkstatt fahren und die Scheinwerferhöhe überprüfen lassen und einstellen lassen.

 

Bilder

 

Gummiabdeckung ScheinwerferGummiabdeckung Scheinwerfer H7-Sockel von HellaH7-Sockel von Hella H7-Sockel mit Birne (Hinterg. Relaisbox)H7-Sockel mit Birne (Hinterg. Relaisbox)

 

Fazit

 

Das ganze hat keine 5 Minuten gedauert und ich würde es, wenn ich im Dunkeln unterwegs wäre, jederzeit und überall wechseln. Selbst auf der Fahrerseite ging es überraschend einfach.

 

Edit: Die Osram NB+ ist nach ca. 8000 km kaputt gegangen.


13.01.2013 19:41    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: Facelift, Fiesta, Fiestawahnsinn, FL, Ford, Mk7 (JA8), VFL, Wahnsinn

Da gerade hier der Fiestawahnsinn ausgebrochen ist, dachte ich mir, ich haue auch noch einen kleinen Fiestablog raus :D ;)

 

Das Facelift des allseits bekannten Fiesta Mk7 ist nun draußen und einige User auf Motortalk haben schon von einer Abholung berichtet. Grund genug, als Fiesta-Mk7-Fahrer das Facelift in natura zu betrachten. Gesagt, getan. Ab ins Auto und zum örtlichen Händler gefahren. Dieser hatte einen olivegelben (Mustard Olive-Gelb) Fiesta dort rumstehen, aber eingesperrt im Showroom :(, so dass ich meinen "alten" Mk7 nicht daneben parken konnte.

 

So bin ich flugs zum nächsten Händler gefahren und dort stand dann einer auf dem Neuwagenparkplatz. Geht doch ;) Sogar mit freier Parklücke :D

 

Die größte Änderung am Facelift ist die Schnauze, die mir persönlich nicht so ganz gefallen will.

Weniger wäre hier mehr gewesen, aber sonst macht das Facelift einen frischen und wertigen Eindruck.

 

Der Innenraum des Vorführwagens ist genau nach meinem Geschmack konfiguriert, schlichte schwarze Innenausstattung, mit

dezenten Chromeinfassungen. Mit den farblich aufgedrehten Innenräumen, die dann blau oder rot sind, kann ich garnichts abgewinnen und wirkt auf mich überstylt bzw. „to much“. Ansonsten sind keine optischen Änderungen vollzogen worden.

 

Nur die Heckleuchten, die Frontscheinwerfer und einige kleine Details im Innenraum wurden angefasst und verändert. Interessantester Punkt des Facelifts, sind die Benzinmotoren. Dort hat es die meisten Erneuerungen gegeben, so wurden die Ecoboostmotoren auch für den Fiesta verfügbar gemacht und sind meiner Meinung nach, dort sehr gut aufgehoben. Weitere Änderungen können Interessierte in diesem Artikel nachlesen.

 

Fiesta Mk7 VFL und FL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt ist es ein gutes Facelift geworden, an einigen Details im Innenraum wurde gepfeilt, aber an die Front muss ich mich gewöhnen, es wirkt bei mir noch nicht.

 

Edit: Satzbau korrigiert!


26.12.2012 17:22    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Fiesta, Ford, Mk7 (JA8)

Zu Weihnachten habe ich mir die originalen Alupedale für meinen Ford Fiesta gegönnt. Die Alupedale aus dem Fiesta-Sport passen auch gut zu einem Titanium und werten den Fußraum auf.

 

Die Verarbeitungsqualität der Pedale ist sehr gut und es lässt sich schön anfassen. Es gibt keine Metallgrate oder sonstige Unschönheiten. Eine beigelegte Anleitung hilft beim Einbau.

 

Ich beschreibe hier kurz noch den Einbau, auch wenn RadeonMobility hier schon was gepostet hat und füge ein paar Bilder dran. Einfach nur Bilder dranhängen ohne Text oder Beschreibung kann jeder und kommt bei mir nicht in frage.

 

Der Umbau

 

Die alten Pedalgummis lassen sich leicht entfernen. Es genügt, wenn man die Pedalgummis über die Kante streift oder an der Lasche zieht. Auf dem Gaspedal ist kein Gummi drauf.

 

Alte PedalgummisAlte Pedalgummis Fahrerfußraum - altFahrerfußraum - alt Detailaufnahme KupplungspedalDetailaufnahme Kupplungspedal

 

Ich bin erst mit dem Kupplungspedal angefangen. Man nimmt sich das Pedalstück und setzt es schräg in die zwei Ausbuchtungen ein und drückt es im Uhrzeigersinn gerade auf das Pedal. Dabei kräftig die Seitenlaschen anziehen und darauf achten, dass man die untere Zuglasche nicht einklemmt. Zum Schluss an der unteren Lasche kräftig ziehen und ggf. das Alupedal bewegen, falls etwas nicht eingerastet sein sollte.

Es ist wichtig, dass das Gummi nicht gewölbt ist oder irgendwie absteht, dann habt ihr was falsch gemacht. Die Gummikante muss sauber und gerade verlaufen. Beim Bremspedal funktioniert es genauso.

 

Richtig aufgezogenRichtig aufgezogen Falsch aufgezogenFalsch aufgezogen

 

Das Gaspedal ist schwieriger umzubauen, da man wegem dem durchlaufendem Mitteltunnel nicht mehr soviel Platz hat. Mit etwas Geduld geht auch das.

 

Entgegen der Anleitung habe ich das Gaspedal vom Mitteltunnel aus aufgesetzt und auf der anderen Seite mittels der Lasche übergestülpt. Anschließend von unten nachziehen. Nach mehreren Anläufen hat auch dies geklappt.

 

Zum Schluss habe ich noch eine Sichtkontrolle mit einem Handspiegel gemacht, um feststellen zu können, ob auch alles 100%ig sitzt. Nicht das bei einer Vollbremsung das Pedalgummi abrutscht :D

 

Das Endergebnis

 

Fahrerfußraum - altFahrerfußraum - alt Fahrerfußraum - neuFahrerfußraum - neu

 

Ich bin persönlich mit dem Ergebnis zufrieden und der Einbau war relativ einfach. Die Alupedale fühlen sich etwas stabiler an als die alten Gummiaufsätze. Finde ich gut.


19.12.2012 21:07    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (25)    |   Stichworte: "Erlebnisse beim Autofahren", Warnweste

In meinem dritten Teil meiner Blogserie „Erlebnisse beim Autofahren“ widme ich mich der Warnweste.

 

 

Als ich auf der Suche nach einem passenden Artikelbild war, bin ich auf dieses Bild gestoßen, welches ich aufgrund des Slogans sehr gut fand und meinen Blogartikel prima aufgreift.

Diese Werbekampange fand Juli 2008 in Frankreich statt, nach dem die Regierung eine Warnwestenpflicht eingeführt hatte. Um die französischen Autofahrer/innen auf dieses Thema einzustimmen, wurde Karl Lagerfeld für die Kampange enagiert.

 

Der Slogan lautet:

 

Zitat:

Es ist gelb, es ist hässlich, es passt zu nichts, aber es kann dein Leben retten.

... und nun zum eigentlichen Thema

 

Nachdem ich letzte Woche auffällig viele Autos auf dem Pannenstreifen gesehen habe und leider auch hohes Riskio durch fehlerhaftes Handeln, habe ich mich gefragt, was würdet Ihr auf dem Pannenstreifen machen und habt ihr eine Warnweste.

 

Ein weiterer Anlass zu diesem Blog, gab mir letztens eine Situation, die auf einer Bundesstraße stattfand. Der Fahrer eines 2006er Galaxy, Sharan, Alhambra ähnlichen Gefährts hatte ca. 100m vor der Spurverengung eine Panne und Verkehr wurde daher etwas langsamer. Einige Autofahrer warnten den rückwärtigen Verkehr per Warnblinker, da sich das Geschehen hinter einer langgezogenen Kurve stattfand. Das Warndreieck wurde viel zu nah am Auto aufgestellt und der Fahrer lief OHNE Warnweste auf der Fahrbahn und war eigentlich auf den letzten Metern zu erkennen. Die schwarze Kleidung tat ihr übriges.

 

Ich habe zwei Warnwesten in meinem Auto unterm Beifahrersitz verstaut, eine für den Fahrer und für den eventuell mitfahrenden Beifahrer, damit der im Falle eines Falles auch gut erkennbar ist.

 

Mein Fazit: Auch wenn die Warnblinker hier Gefahr bzw. eine besondere Situation anzeigen und man dadurch langsamer und aufmerksamer fährt, finde ich eine Warnweste gerade in der Dunkelheit unerlässlich und man sollte sie immer anziehen. Eine teils schlafende und dunkle Baustelle hat mir mehrfach bewiesen, wie gut die Bauarbeiter zu erkennen sind.

 

Quelle

 

Bild: http://artschoolvets.com/.../karl-lagerfeld-9575308-kg-465x262.jpg --> Bild wurde von mir modifiziert --> Slogan hinzugefügt


11.12.2012 18:32    |    Linux_TDCi    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: B17, Begleitetes Fahren, Erlebnisse beim Autofahren

Wie jeder aus meinen ersten Blogartikel hier entnehmen kann, befinde ich mich gerade am Anfang meiner Autofahrer-Karriere und habe auch die B17-Zeit durchlaufen. Nachdem Plaustri20 seine ersten Erfahrungen über sein begleitetes Fahren mit 17 berichtet, habe ich mich entschlossen, auch ein kurzes Statement zu verfassen, auch wenn das Ende meiner B17-Zeit schon einige Monate zurückliegt.

 

Kurze Fakten ......

 

…. auch wenn es eigentlich jeder kennt

 

Das B17-Projekt, kurz „Begleitetes Fahren“, wurde vom Land Niedersachsen am 30.April.2004 vom Verkehrsminister W.Hirche eingeführt, mit dem Hintergrundgedanken, um die Fahrpraxis von Führerscheinneulingen zu verbessern. Damals wurde dies heftig kritisiert, da öffentliche Stimmen wie Autoclubs (wie z.B. ADAC) einen heftigen Einschnitt in die Verkehrssicherheit Deutschlands sahen. Trotz vehementer Kritik wurde das Projekt gestartet und wurde aufgrund des Erfolges und der nicht nicht eintretenden Befürchtungen 2011 zum Dauerrecht erklärt. Zuvor wurden aber noch einige etwas lasche Bedingungen verschärft, wie Mindestalter, Promillegrenze der Begleitperson und Punktestand.

 

 

….. und nun zurück zum eigentlichen Thema

 

Ich habe Führerscheinprüfung erfolgreich mit knapp 17 Jahren absolviert und durfte ab meinem 17.ten Geburtstag immer mit Begleitpersonen fahren.

 

Gefahren bin ich in dieser Zeit mit dem Zweitwagen meiner Eltern, ein Ford Ka von 2002 mit rasselige 60 Endura-PS (Dr.Seltsam :D), und der zweite Vertreter im Bunde, ein Golf Plus vom Bekannten. Die Klimaanlage im KA hat im Sommer zur Entschleunigung beigetragen. :D

 

Nach einer kurzen Umgewöhnung an die anderen Autos, ja, ein Benziner möchte auch vernünftig angefahren und nicht abgewürgt werden :D, bin ich prima mit den Autos klar gekommen. Nach ein paar Fahrten hatte ich den Dreh raus.

 

In der Zeit habe ich viele nützliche und lehrreiche Erfahrungen machen können und konnte immer auf ruhige und gelassene Mitfahrer zurückgreifen, die mich gerne begleitet haben und jegliche Skepsis am B17 abgelegt haben. Ich habe jede Jahreszeit "durchquert" und habe auf knapp 4300 km Begleitfahrten schon einiges zusehen bekommen.

 

Durch die einjährige Begleitphase konnte ich bei den ersten Alleinfahrten schon auf 1 Jahr Fahrerfahrung zurückgreifen und fühlte mich einfach sicherer und habe schwierigere Situationen sicherlich gelassener als ein klassischer Frischling gemeistert, der vom Fahrschulauto auf eigene Faust loszieht und seine ersten Kilometer zusammenfährt. Während der Begleitphase habe ich eine gewisse Ruhe und Routine beim Autofahren entwickelt und mein Interesse an Autos ist seit dem Führerschein sehr stark gestiegen :D :D ;)

 

Heute

 

Nach ca. 1 1/2 Jahren befinden wir uns in der Gegenwart und habe ein Fahrsicherheitstraining absolviert, welches sehr lehrreich war. Besonders zu erwähnen sei hier die Extremsituationen ohne ABS, denn der KA 2002 hat kein ABS.

 

Seit September 2012 unterhalte ich komplett ein eigenes Auto und bin sehr zufrieden. Die Kilometerleistung ist seit September stark angestiegen und fahre seit Ausbildungsbeginn viele Kilometer.

 

Fazit

 

Ich finde das „Begleitete Fahren mit 17“ eine sinnvolle Einführung in den Straßenverkehr und man kann in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen sammeln, die bei Alleinfahrten einen zugute kommen.

 

Quellen

 

B17-Logo --> http://www.verkehrswacht-duesseldorf.de/typo3temp/pics/fa40c46521.jpeg


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