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MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

Thu Feb 01 20:43:57 CET 2018    |    KUESmagazin    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Dieselgate, KÜS, Küs Check, KÜS Magazin, KÜS Plus, Preise, PS-Preisverhältnis, Volkswagen, vw, W12, Welt, Wertverlust, Zwölfender, Zylindern

Angst vorm alterden Phaeton?

Der Phaeton - mehr Auto fürs Geld bietet kein anderer Gebrauchtwagen Der Phaeton mehr Auto fürs Geld bietet kein anderer Gebrauchtwagen

 

Der erste Prototyp des Volkswagen Phaeton aus dem Jahr 1999 hieß noch D1 und hatte ein Schrägheck. Es war ein Prestigeprojekt des damaligen Volkswagen-Patriarchen Ferdinand Piëch. Er wollte nicht weniger, als dass die beste Luxuslimousine der Welt ein VW-Emblem am verchromten Kühlergrill stolz durch den Fahrtwind trägt. Knapp zwei Jahre dauerte es, bis im Jahr 2001 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden der erste in Handarbeit zusammengebaute Volkswagen Phaeton vom Band lief. Auch wenn das Volkswagen-Logo durch Dieselgate und Affentheater arge Schrammen bekommen hat, gilt der Phaeton heute noch als exklusivster Gebrauchtwagen, der auf dem Markt für 5.000 bis 20.000 Euro zu bekommen ist.

 

Die Plattform mit der aufwändigen Luftfederung teilt er sich gar mit dem Bentley Flying Spur, der zeitweise parallel neben dem Phaeton in Dresden montiert wurde. Feinstes Leder, exklusive Hölzer und die sensationelle Klimaautomatik, bei der kühle Luft zugfrei aus dem Dachhimmel auf die Passagiere wabert, suchen noch ihresgleichen. Die Sitze bieten optional eine Massagefunktion. Das Kennzeichen ist selbstleuchtend. Mit 5,06 Meter Länge (Langversion 5,18 Meter) überragte der Phaeton knapp den Konkurrenten von Mercedes (S-Klasse W220: 5,03-5,16 Meter). Zwischen knapp 60.000 und über 160.000 Euro konnte man für einen neuen Phaeton ausgeben.

 

Der Phaeton - mehr Auto fürs Geld bietet kein anderer Gebrauchtwagen Der Phaeton - mehr Auto fürs Geld bietet kein anderer Gebrauchtwagen

 

Trotzdem machte der Konzern Miese. Analysten des Portals Automobil-Produktion errechneten im Jahr 2015, dass jeder produzierte Phaeton dem Volkswagen-Konzern knapp 28.000 Euro Verlust bescherte. Vielleicht kam deshalb am 18. März 2016 nach 84.235 Exemplaren das Produktions-Aus. Vom Gegenwert her, gibt es für Gebrauchtwagenkäufer wohl derzeit keine Limousine, die so viel Technik für so wenig Geld bietet. Nachteil: Die Ersatzteile sind extrem teuer. Wer zum Beispiel bei einer Reifenpanne vergisst, die beiden Niveauschalter in der Mittelkonsole gleichzeitig zu drücken (Wagenhebermodus), riskiert beim Anlupfen Defekte an der Luftfederung. Ein Federbein kostet 1300 Euro. Natürlich nur original über Volkswagen erhältlich.

 

Die Ballung von Elektronik und das verzwickt konstruierte CAN-Bus-System macht Mechatroniker irre. Unerklärliche Fehlfunktionen, Totalausfälle und leere Batterien lassen den Phaeton öfters stranden. Dabei haben die Wolfsburger einen sensationellen Trick verbaut: Der Phaeton verfügt über zwei Batterien. Eine Starter-Batterie und eine Komfortbatterie für Klima & Co. Versagt das Flaggschiff mit leerer Starterbatterie den Dienst – zum Beispiel, wenn über Wochen am Flughafen geparkt wurde – dann reicht es, den Zündschlüssel 3x nach links zu drehen. Schon wird die Komfortbatterie wie durch Überbrückung angezapft und der Phaeton startet wieder.

 

Das Markenzeichen der ersten Modelle sind die runden LED-RückleuchtenDas Markenzeichen der ersten Modelle sind die runden LED-Rückleuchten

 

Obwohl die Karosserie nicht wie beim Audi A8 aus Aluminium ist, gibt die in Zwickau gefertigte Karosserie keinen Grund zu Beanstandungen. Nur selten kommt es im Bereich der im Bereich der Türzierleisten und der Heckleuchten zu kleineren Korrosionsschäden. Schon häufiger beanstanden die KÜS-Prüfingenieure bei der Hauptuntersuchung die durch Steinschläge, UV-Licht und Waschanlagen zerkratzten Xenonscheinwerfer. Ersatz kostet etwa 1000 Euro.

 

Eine offensichtliche Fehlkonstruktion ist der elektrisch schließende Kofferraumdeckel. Entweder versagt die Hydraulik, das Steuergerät oder die Komfortbatterie. Oder alles drei zusammen. Wer dann versucht den Kofferraumdeckel von Hand zu schließen, zerstört das Kofferraumschloss. Nur ein versierter Servicetechniker schafft es dann noch, diesen Tresor wieder zu öffnen. Wer also mit einem Phaeton liebäugelt, sollte also unbedingt die automatische Kofferraumöffnung überprüfen.

 

Die großen 20 Zoll Räder stehen im gutDie großen 20 Zoll Räder stehen im gut

 

Das Fahrgefühl im Phaeton ist sensationell. Man hat das Gefühl, wie in Abrahams Schoß über die Straßen der Republik zu gleiten. Allein die Innenraumbreite verleiht das Gefühl, in einem der letzten, echten Straßenkreuzer unterwegs zu sein. Die Luftfederung bügelt jede noch so üble Asphaltfalte glatt. Der serienmäßige Allradantrieb 4Motion ermöglicht auch bei Schnee und Eis außergewöhnliche hohe Traktion.

 

Welchen Motor soll man nehmen:

V10 TDI (313 PS)? - Zu kapriziös. Turboladerschäden an beiden Ladern. Probleme mit den Injektoren. Oft nur gelbe Umweltplakette. 750 Newtonmeter Drehmoment schlachten auf Dauer die schwachen Automatik-Getriebe.

 

W12 Benziner (450 PS)? - Probleme mit Zündspulen, Elektronik und Verbrauch.

 

V8 (335 PS) Benziner? - Säuft wie ein Loch. Zwischen 15 und 20 Liter.

 

V6 Benziner (241-280 PS)? - Zu lahm. Die 3,2-Liter und 3,6-Liter 6-Zylinder haben mit dem hohen Gewicht von 2,2 Tonnen zu kämpfen. Schlappe 310 Newtonmeter stehen erst bei vergleichsweise hochtourigen 3.500/min stehen zur Verfügung. Das treibt auf Dauer den Verbrauch in Höhen von 13-16 Liter.

 

Bleibt eigentlich nur der 3.0 V6 TDI:

Die V6-TDI Aggregate mit den VTG-Turboladern (225 -245 PS) bieten Druck in jeder Lebenslage. Schon der 2004er 3.0 V6 TDI verfügt über 450 Newtonmeter Kraft bei 1.400 bis 3.250/min. In der letzten Ausbaustufe ab 2015 standen sogar 500 Nm bei 1.500-3.000/min zur Verfügung. Ein Sprint von knapp über acht Sekunden und Höchstgeschwindigkeiten von 234-238 km/h reichen für hohe Autobahn-Durchschnittsgeschwindigkeiten, zumal der 90-Liter Tank Reichweiten bis 1.000 Kilometer erlaubt. Minimal sind mit dem V6 TDI Verbräuche von 6,7 Liter möglich. Über elf Liter schafft man kaum. Der KÜS-Testwagen kam über 35.000 Kilometer auf einen Durchschnitt von 8,8 Liter Diesel/100 km. Ein Ölverbrauch war nicht messbar. Die vereinzelt beklagten Probleme mit Nockenwellen und Injektoren traten bis Kilometerstand 245.000 nicht auf.

 

Wer sich für einen 2004er bis 2007er Phaeton 3.0 V6 TDI entscheidet, hat zumindest keinen Ärger mit der Betrugssoftware. Denn diese Modelle schaffen nur die ehrliche Euro4-Norm. Aus Angst vor Fahrverboten sind allerdings die Preise für Gebrauchte Phaeton Diesel in Ballungsräumen innerhalb von 12 Monaten nochmals um 20 Prozent gesunken. Für alle, die auf dem Land wohnen, ist es vermutlich der beste Gebrauchtwagen der Welt. Gute Pflege, perfekte Historie, KÜS-Gebrauchtwagen-Check und wenn möglich Garantie vorausgesetzt.

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Thu Feb 01 21:27:40 CET 2018    |    158PY

Der Phaeton ist wohl deshalb so billig, weil die S-Klasse Klientel der Ansicht ist, dass VW kein Oberklasse kann. Und wenn man schon 6 stellig eingekauft hat, möchte man es nicht, dass die neue Limousine wie ein Passat aussieht vor lauter Bescheidenheit. Also konnte sich die Baureihe am Markt nicht durchsetzen, obwohl der Wagen teilweise technische Maßstäbe gesetzt hat. Somit erfreut der niedrige Kaufpreis den Gebrauchtwagenkäufer, aber trotzdem sollte man nicht glauben, dass man jetzt Oberklasse zum Golfpreis fahren könnte. Es ist und bleibt eine Luxuskarre mit dem entsprechenden Wartungsaufwand.


Fri Feb 02 07:24:12 CET 2018    |    bakkilenkt

Besten Dank für die tollen Tipps dieses Beitrages, die merke ich mir!


Fri Feb 02 18:22:30 CET 2018    |    golffreiburg

Naja, mit der alten Schüssel lockt man keinen mehr hinterm Ofen vor. Ist derweil eine typische Kiste, die auch oft vor Wettbüros steht - ähnlich den billigen Porsche Cayenne der 1. Gen. Offen gesagt ist das Auto pott-hässlich. Sowohl außen, als auch innen. Jeden Basis Passat B8 würde ich hier vorziehen. Von "Luxus" sehe ich hier nichts (mehr).


Sat Feb 10 12:11:20 CET 2018    |    Daemonarch

Der V6 TDI fällt durch alle Baureihen und alle Marken mit teuren und nervigen malästen auf, von daher, lieber den "wartungsarmen" V6 Benziner, auch wenn der etwas lahm sein sollte.


Sat Feb 10 14:06:08 CET 2018    |    A346

Erster Fehler:

Die Kurzversion hat 5,06 Meter, die Langversion 5,18 Meter.

Zweiter Fehler:

Mit allen 3.0 TDI hat man keinen Ärger mit der Betrugssoftware.

Oder hat der Blogersteller andere, gesicherte Informationen?

Dritter Fehler:

Die Preise sind keinesfalls in den letzten 12 Monaten um 20% gesunken. Eher im Gegenteil.

Vierter Fehler:

Verbräuche über 11Liter schafft man locker auch mit dem Diesel.

Fünfter Fehler:

Gebrauchte Phaeton gibt es auch sehr weit über 20.000 Euro.

Größter Fehler:

Der 3.0 TDI kam erst 2004 auf den Markt und war deshalb nicht das Prestigeobjekt.

 

Mein Fazit: Wer Interesse an einem Phaeton hat, ist im Phaeton Forum deutlich besser aufgehoben als in diesem Blog.

Noch etwas: Den Phaeton in diesem Blog unter die skurrilsten Modelle vorzustellen, grenzt für mich an Frechheit.


Sat Feb 10 14:09:38 CET 2018    |    A346

Daemonarch,

du hast keine Ahnung.


Sat Feb 10 21:03:31 CET 2018    |    158PY

der Fehler mit dem Diesel kam mir auch erst beim zweiten Blick in den Sinn - das Prestigeprojekt war wenn schon denn schon der W12, Piechs berühmter Servietten-Motor, den Wagen hat er als Serie I in der Wüste von Dubai übrigens höchsteigenhändig mal auf 297km/h gejubelt. Das Risiko wäre ich schon wegen der Reifen bei über 40°C plus nicht eingegangen...

 

Und "Malästen" schreibt man übrigens so: Malaisen. Kleiner Tipp: wenn keine roten Wellen mehr unter dem Wort sind, hast du es richtig geschrieben. ;)


Sun Feb 11 00:39:38 CET 2018    |    Daemonarch

Bei uns im Ruhrpott schreibt man das so, aber du darfst das Wort als deine persönliche Trophäe dennoch behalten, und dir unter's Kopfkissen legen.


Sun Feb 11 08:53:33 CET 2018    |    158PY

Glück auf, Daemonarch!

 

Freut mich, wenn ich eine andere Schreibweise gelernt habe und mir die richtige getz unters Kopfkissen legen darf, aber ich dachte eigentlich, dass durch das Smily-Symbol ausreichend klar geworden sein sollte, dass es sich hierbei um eine ironische Anmerkung handelt. Ich schreibe übrigens auch "Händi" für Mobiltelefon und "Ländi" für Land Rover Defender.

 

Wünsch dir noch ein recht ironisches Rest-Karnevalswochenende!


Sun Feb 11 14:41:12 CET 2018    |    XG30_2000

Ich war auch eine ganze Zeit lang scharf auf einen Phaeton. Daraus wurde nix.


Sun Feb 11 18:32:02 CET 2018    |    A346

Warum nicht?


Sun Feb 11 19:22:49 CET 2018    |    XG30_2000

Weil mein Frau Limousinen verabscheut. Datt muss praktisch sein.


Sun Feb 11 20:39:46 CET 2018    |    A346

Das ist natürlich ein wichtiger Grund :D

Mir wäre die Meinung meiner Frau zu einem, meinem Auto aber nicht sooo wichtig.

Sie kann ja gerne ihr eigenes Auto aussuchen und fahren :)


Sun Feb 11 20:47:25 CET 2018    |    niston

Na der W12 würde mir auch gefallen. Der tönt echt geil!


Sun Feb 11 21:06:46 CET 2018    |    xela_

Respekt, gefühlt gibt es in diesem Text mehr Fehler als Sätze.

 

Also wenn man schon einen Text veröffentlicht, dann bitte auch vorher sich genau mit der Materie auseinandersetzen. Oder wurde sich hier aus den zig wiederholenden Beiträgen der Autobild bedient? Dann gehört es hier auch als Quellenangabe dazu. :(

 

Teilweise steht noch ein Fragezeichen hinter dem Text (Zitat: "W12 Benziner (450 PS)?" oder "V6 Benziner (241-280 PS)?") - wahrscheinlich sollte hier noch final gelesen werden. Sinn gemacht hätte es auf jeden Fall.


Sun Feb 11 21:29:13 CET 2018    |    A346

Ja, da sind reichlich sachliche/fachliche Fehler in dem Text.

Der Ersteller äußert sich ja nicht dazu.

Die Aufmachung des Blogs könnte mehr zur Eigenwerbung als zur Information dienen...


Mon Feb 12 00:24:25 CET 2018    |    MXPhaeton

Watfürenequatsch...


Tue Feb 13 13:04:39 CET 2018    |    GtheRacer

OMG!

 

Wer hat den diesen RIESENQUATSCH geschrieben???

 

Der Name ist PHAETON, nicht Phaethon!

Kühle Luft aus dem Dachhimmel? Bitte??

Verlustgeschäft für VW gibts nicht, genausowenig wie Totalausfälle und unerklärliche Fehlfunktionen.

Die Plattform teilt er sich nicht mit Bentley, er ist Plattform-, Technologie- und Triebwerksspender!

Federbeine sind nicht nur bei VW erhältlich. Auserdem gibts für diese Ersatzteile.

Bei der Hecklappe bist du völlig auf dem Holzweg, womöglich rätst du nur. Es ist der Kabelbaum.

Wie bitte zerstörst du das Kofferraumschloss? Ist dir aufgefallen das es bei offener Heckklappe eingefahren ist?

4radantrieb war nicht serienmäßig bei 3.2

3x Schlüssel nach links drehen hast du dir ausgedacht (es ist 1x). Auserdem macht er das auch automatisch.

Es sind keine 20 Zoll-Räder, sondern die 19 Zoll "Omanyt".

Für richtige Längenangaben reicht google.com: VW Phaeton dimensions, Udo hat dich schon berichtigt.

 

Sorry, egal wie netter Mensch du sein magst, du hast keine Ahnung.

Und bevor du schreibst, solltest du recherchieren!

 

 

...und wieso, bitte, ist der Phaeton besonders für Leute vom Land geeignet??


Tue Feb 13 13:27:20 CET 2018    |    spohl

Ich hoffe der Verfasser des Artikels ist bei seiner richtigen Arbeit gründlicher als bei diesem Hobby Bericht. Unfassbar.


Tue Feb 13 15:15:24 CET 2018    |    MKK-XX

Hi GTRacer,

Phaeton für die Landbevölkerung : weil es in den Käffern keine Umweltzonen gibt, nehme ich mal an. ;-)

 

-------------------------------------------------------------------------------------------

 

Ansonsten :

- Der W12 hatte am Anfang nur 420PS und bekam später 450PS verpasst.

- Soweit mir bekannt gab es beim 3.2l V6 mit Handschaltung Versionen mit Frontantrieb, alle anderen haben 4rad.

- Bentley Flying Spur und Continental GT teilten sich mit dem Phaeton neben der Bodengruppe auch Motoren (V8 4.2l + W12 6.0l) und verschiedene andere Bordelektronik - weswegen er durch Auslastung der Bentley Fabrik in Crewe recht 'einfach' auch in der GMD gefertigt werden konnte.

- Dank der Stahlkarosserie ist der Wagen aber auch deutlich stabiler als die Alukarossen von Audi. Ein paar der Phaeton Fahrer hier im Phaeton-Forum können ein Lied davon singen - glücklicherweise auch noch nach schwereren Unfällen.

- V10 TDI : es gibt, soweit mir aus dem Phaeton-Forum bekannt, die ein oder andere Werkstatt in D, die Partikelfilter nachrüsten können und dann bekommt er auch eine grüne Plakette. Ohne den Partikelfilter : richtig, nur gelb.

- V8 : meiner braucht keine 15 - 20l. Eher so 13.5l - und dabei schone ich ihn nicht unbedingt. D.h. auf der Autobahn sind da regelmässig auch Strecken mit Tempo 180 - 200 dabei.

 

Was ein Dummfug dieser Artikel.


Tue Feb 13 15:40:19 CET 2018    |    GtheRacer

So auch nicht ganz korrekt!

3,2 Frontkratzer mit Automatik gabs auch!

Ich kann den Beweiss in Natura liefern: einen solchen fährt nämlich unser Kunde und Freund. ;)

 

PS:

Schon komisch das die genannte Person beruflich für die Qualität der VW-Produktion zuständig ist und ausgerechnet er fährt schon lange so ein ......-Karton! wow. Wieso nicht T-reg, VWayenne, oder Magotassat?


Tue Feb 13 17:28:23 CET 2018    |    158PY

dös schtimmt! Ganz am Anfang gab es nur 2 Motorisierungen: 6 Zyl. Benzin und 12 Zyl. Benzin. Der kleine Motor hatte serienmäßig nur Frontantrieb und die ersten 2 Jahre gab es sogar ein manuelles 6 Gang Getriebe. Diesel kam erst 2004 und inzwischen gibbet für den V10 auch Nachrüstlösungen, aber in der Tat war einer der Gründe, dass der V10 auslief, dem Umstand geschuldet, dass die VW Jungs keinen Partikelfilter unter das Blechkleid quetschen wollten. Inzwischen dürften sich fast alle hier einig sein, dass der Artikel nicht besonders gelungen ist.

 

Kleiner Widerspruch bei der Connection VW-Bentley: der Phaeton hat zwar die Platform für den Continental 6.0 litre geliefert, der inzwischen nachgereichte 4 Liter V8 ist aber nicht der alte 4,2lt. VW Motor, sondern der neue Audi 4,0lt. TFSI (oder wie auch immer der heißt).


Tue Feb 13 17:35:11 CET 2018    |    A346

Der V10 Diesel wurde ab 11/2002 gebaut und somit bereits für das Modelljahr 2003 angeboten.


Tue Feb 13 18:00:29 CET 2018    |    MKK-XX

@158PY,

deswegen hatte ich ja auch V8 4.2l geschrieben, der Anfangs im Bentley angeboten wurde.

Später hat VW/Audi/... den 4.0l entwickelt und bietet ihn in div. Fahrzeugen im VAG Konzern an. Dieser Motor hat ein anderes Getriebe und das passt beim Phaeton leider nicht rein. Da VW wohl den Phaeton nicht entsprechend anpassen wollte/konnte, gab es halt weiterhin den 4.2l.

 

Aber das ist für die Phaeton Kenner ja nicht unbedingt etwas Neues - möglicherweise aber für den Blog Owner.

:->


Tue Feb 13 18:33:30 CET 2018    |    Hoellenqualen

Auch vom Wagenheber-Modus hat der Verfasser überhaupt keine Ahnung.

Ich stelle meinen Phaeton zur Verfügung, kann er gerne, ohne eingeschalteten Wagenheber-Modus auf einer Hebebühne beliebig oft anheben.

Einzig die Arme der Bühne könnten evtl. am Unterboden festhängen, da die Dämpfer zum Ausgleich die Luft kmpl. abgelassen haben.

Wenn dabei der Motor abgeschaltet ist, kann der Luftpresser auch keine Luft pumpen.

Aber das ist noch lange kein Defekt, sondern nur know how!

 

Alle anderen Fehler wurden ja schon genannt.

Recherche=glatte 6!


Tue Feb 13 18:58:41 CET 2018    |    A346

Reifenpanne im Zusammenhang mit dem Wagenhebermodus ist für einen Prüfingenieur von KÜS offenbar logisch :D

Ich frage mich, was die mit einem Phaeton dann auf der Hebebühne mit dem Wagenhebermodus so anstellen...


Tue Feb 13 21:35:10 CET 2018    |    8Fuffi

Die Behauptung VW hätte an jedem Phaeton 28000€ dazu subventioniert ist sachlich und faktisch falsch und Nonsens.

Durch die Subventionen des Freistaates Sachsen bei GMD und Arbeitsplätzen in Dresden und Mosel, bei fairer Umlage der Entwicklungskosten auf Bentley, sowie den Gewinnen bei Gebrauchtwagen, Ersatzteilen und Service, zuzüglich der „weichen“ Faktoren wie Aufwertung der Marke , Synergie- und Abstrahleffekte...- ja die Verluste hätte ich auch gern erwirtschaftet.

 

Der Kus Bericht ist grottenschlecht , vorurteilsbehaftet und dilettantisch geschrieben und verfeinert mit einem Duktus und der Orthographie eines Drittklässlers, da kann man sich nur wundern.

 

Nebenbei bemerkt: Natürlich ist der Phaeton unter anderem auch aus Alu gefertigt, aber eben an den torsionswichtigen Stellen aus hochfesten Stahllegierungen. Nicht umsonst war es bis vor Kurzem die verwindungssteifste Karosse der Welt. Ach ja, und mit dem W12 auch übrigens die leiseste, genau 2 dB leiser bei 90/120 als ein RR Phatom . ( car&driver Magazin Heft 12/2004 )


Tue Feb 13 22:47:20 CET 2018    |    GtheRacer

Danke dafür, besser kann man es nicht schreiben! :

 

Zitat:

Die Behauptung VW hätte an jedem Phaeton 28000€ dazu subventioniert ist sachlich und faktisch falsch und Nonsens.

 

Durch die Subventionen des Freistaates Sachsen bei GMD und Arbeitsplätzen in Dresden und Mosel, bei fairer Umlage der Entwicklungskosten auf Bentley, sowie den Gewinnen bei Gebrauchtwagen, Ersatzteilen und Service, zuzüglich der „weichen“ Faktoren wie Aufwertung der Marke , Synergie- und Abstrahleffekte...- ja die Verluste hätte ich auch gern erwirtschaftet.


Sun Feb 25 08:41:48 CET 2018    |    KUESmagazin

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Vielleicht noch ein paar kurze Ergänzungen:

1.) Bei den TDI V6-Modellen mit Euro4 gibt es deshalb keine Probleme mit der Betrugssoftware, weil die V6 TDI Motoren die Euro4 Norm sowieso problemlos erfüllt haben.

2.) Daß der Phaeton für Volkswagen ein Verlustgeschäft war, ist unbestritten. Hier die Quelle für die hoch gerechneten 28.000 Euro pro Fahrzeug https://www.automobil-produktion.de/.../...-28-000-euro-miese-221.html


Sun Feb 25 08:49:28 CET 2018    |    A346

Und nun, unterstellst Du unterschwellig damit den anderen im Phaeton verbauten 3.0 TDI den Einsatz der Betrugssoftware?


Deine Antwort auf "Piëchs Prestige Projekt – Der Volkswagen Phaeton 3.0 TDI V6"

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