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15.12.2010 09:50    |    KUESmagazin    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: 141, Allrad, Dauertest, Fiat, Gebrauchtwagen Check, KÜS Plus, Panda, Panda 4x4, Sachverständige, Styer Puch, tolle Kiste, Winterauto, zuschaltbarer Allrad


Soll man einen Panda als Winterauto wagen?

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Der Fiat Panda 4x4 ist die perfekte Kiste, um tollwütige Wildschweine aus dem Wald zu holen. Leider bringen uns manche Panda-Macken dabei um den Verstand. Dabei ist das Konzept so simpel wie Holz aus dem Wald ziehen. Es heisst: "Mehr Auto braucht kein Mensch". Wo keine Technik ist, kann auch keine kaputt gehen. Das dachte sich zumindest Designer Giorgetto Guigiaro als sein Baby 1980 das Licht der automobilen Öffentlichkeit erblickte. Eine Kiste ohne Extras. Nur für eins gemacht: Um möglichst billig von A nach B zu fahren. Den Geiz erkauft sich der Kunde leider mit viel Verzicht: Keine Servo, keine Fensterheber, kein Komfort. Trotzdem hat auch der Panda seine Fans. Vor allem, wenn er mit Faltdach oder Allrad daher kommt.

 

Der geländegängige Panda 4x4 mit zuschaltbarem Allrad wurde von 1983-1998 angeboten. Einige unerschrockene Exemplare nahmen sogar an der Rallye Paris-Dakar teil. Erkennbar war der Panda Allrad von außen an der höher gelegten Karosserie und dem 4x4 –Logo auf dem Heckdeckel. Im Innenraum gibt im Unterschied zur Frontantrieb-Variante zusätzlich einen Allradhebel (vor der Handbremse) und eine 4x4-Kontrollfunzel im Cockpit. Ohne kuppeln kann die hintere Achse bis zu einem Tempo von 60 km/h zugeschaltet oder abgeklemmt werden. Mit Frontantrieb wirkt der Panda mittelmäßig agil, mit allen vier angetriebenen Rädern starr wie ein Steinzeit-Dino. Immerhin Traktionsprobleme kennt der Panda 4x4 fast gar nicht. Das liegt natürlich auch an seinem geringem Leergewicht. Wenn sich Range Rover und BMW mühsam im Schlamm eingraben, huscht der Panda 4x4 frech an ihnen vorbei.

 

 

Der Allradantrieb wurde von Steyr Puch in Graz entwickelt und produziert. Der 48-PS-Motor der rund 850 kg leichten Blechkiste hatte 948 ccm und stammt noch von den betagten Fiat 127ern Triebwerken ab. Entsprechend unkultiviert gingen die 48 Pferdestärken zu Werke.

Wie Du mir, so ich Dir: Das martialisch laute Vierzylinder-Gehämmer verbunden mit dem Rasseln der ausgeleierten Steuerkette, weckte bei einigen 4x4-Besitzern wahrhafte Mordgelüste. Gut 97 dB(A) bei Vollgas reichten, um Ökostundenten zum Freddy Krüger mutierten zu lassen. Psychische labile Panda-Jäger haben, so scheint es zumindest, viele Vierzylinder absichtlich in den Hitzetod getrieben. Die Blechbären wurden unter dem Gewaltgasfuß zähneknirschender ASTA-Vertreter reihenweise in den Hitze- (Kopfdichtung) oder Getriebetod (Synchronringe) getrieben. Die Erinnerung an Bruno, den Problembär wird plötzlich wieder wach.

 

Die Lösung nahte 1986 mit der Erfindung der kultivierten FIRE-Motoren. Die von Robotern zusammen geschraubte 1000 Kubik-Maschine machte den Panda deutlich leiser. Während die ersten Vierzylinder 7-8 Liter schlürften, konnte man den 1000 CL i.e auch mit 6,5 Litern bleifrei Super bewegen.

 

Der Panda 4x4 mit Fire-Motor ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt derzeit die preiswerteste Möglichkeit 4x4 zu fahren. Aufgrund des geringen Gewichts ist der Förster-Panda erstaunlich kletterfreudig. Zur Karosserie, von Spöttern auch Blechdose genannt: Die ersten Fiat Panda waren regelrechte Wegwerfautos. Schon nach fünf Jahren fingen die Dinger derart an zu rosten, dass die meisten Pandas den dritten TÜV-Termin gar nicht mehr erleben durften. Neuralgische Stellen sind: Radläufe, Türen, die Unterkante der Heckklappe und der Frontscheibenrahmen unterhalb der Dichtung des legendären Einarmwischers.

 

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Die modifizierte Modellreihe (ab 1985) korrodiert zwar weniger, bietet aber kaum mehr Crash-Sicherheit als ein Bobby-Car. Keine Knautschzone, kein Airbag, kein Seitenaufprallschutz, keine Gurtstraffer. Eltern sollten es sich gut überlegen, ob ihre Kids wirklich mit einem Panda durch die Lande kutschieren wollen. Abgesehen davon macht das Einparken ohne Servolenkung nicht wirklich Spaß. Die Sitze haben so viel Polsterauflage wie eine Gartenliege. 200.000 Kilometer im Panda sind der Garant für einen Bandscheibenvorfall.

 

Klasse bei allen Fiat Panda ist das Innenraumkonzept. Die Rücksitzbank lässt sich vielfach umklappen, aufklappen und einstellen. Sogar zum Babybett konnte man die Fondbank umgestalten. Voraus gesetzt, das Baby blieb freiwillig drin liegen. Bei häufiger Beladung zerkratzen Kunststoffe und lackiertes Blech im Kofferraum. Die Heckablage reißt gerne aus ihrer Verankerung. Das alles sieht man dem Panda gerne nach, weiß man doch, die tolle Kiste hat fast nix gekostet.

 

Das alte Problem der Billigautos: Sie bekommen so gut wie keine Pflege. Entsprechend mies ist oft der Zustand der Pandas. Deshalb: Lieber ein paar Euro mehr ausgeben und einen spießigen Ersthand-Panda mit UKW-Radio aus Rentnerhand kaufen als eine Studentenschlurre mit HiFi-CD-Anlage. Wer einen Fiat Panda I kauft, sollte sich im klaren sein, das er ein Auto von vorgestern erwirbt. Andererseits wartet der Panda mit extrem günstigen Unterhaltskosten auf. Verschleißteile gibt es zum Sparkurs.

 

Für Landwirte oder Förster ist der Panda 4x4 eine tolle Alternative zu den Sprit saufenden Offroadern. Technisch gibt es am Fiat Panda außer den üblichen Verschleißteilen nichts zu bemängeln. Die Preise liegen zwischen 300 Euro für Grotten ohne Hauptuntersuchung und maximal 3000 Euro für ein gutes Exemplar, Tendenz sogar leicht steigend. Eine billige Wertanlage also. Fazit: Die Fiat Panda der erste Baureihe (1983) sind nahezu ausgerottet. Bei Mobile sind derzeit gerade noch 304 Exemplare zu haben. Der Rost hat sie dahin gerafft. Höchstens in Italien findet man noch ein paar resistente Exemplare. Wer unbedingt Panda fahren will, dem empfehlen wir das letzte Modell mit geregeltem Katalysator und doppeltem Faltdach: ein echter Alleskönner für tollkühne Kerle.

 


15.12.2010 09:00    |    KUESmagazin

 

Der Fiat Panda 4x4 ist die perfekte Kiste, um tollwütige Wildschweine aus dem Wald zu holen. Leider bringen uns manche Panda-Macken dabei um den Verstand. Dabei ist das Konzept so simpel wie Holz aus dem Wald ziehen. Es heisst: "Mehr Auto braucht kein Mensch". Wo keine Technik ist, kann auch keine kaputt gehen. Das dachte sich zumindest Designer Giorgetto Guigiaro als sein Baby 1980 das Licht der automobilen Öffentlichkeit erblickte. Eine Kiste ohne Extras. Nur für eins gemacht: Um möglichst billig von A nach B zu fahren. Den Geiz erkauft sich der Kunde leider mit viel Verzicht: Keine Servo, keine Fensterheber, kein Komfort. Trotzdem hat auch der Panda seine Fans. Vor allem, wenn er mit Faltdach oder Allrad daher kommt.

 

Der geländegängige Panda 4x4 mit zuschaltbarem Allrad wurde von 1983-1998 angeboten. Einige unerschrockene Exemplare nahmen sogar an der Rallye Paris-Dakar teil. Erkennbar war der Panda Allrad von außen an der höher gelegten Karosserie und dem 4x4 –Logo auf dem Heckdeckel. Im Innenraum gibt im Unterschied zur Frontantrieb-Variante zusätzlich einen Allradhebel (vor der Handbremse) und eine 4x4-Kontrollfunzel im Cockpit. Ohne kuppeln kann die hintere Achse bis zu einem Tempo von 60 km/h zugeschaltet oder abgeklemmt werden. Mit Frontantrieb wirkt der Panda mittelmäßig agil, mit allen vier angetriebenen Rädern starr wie ein Steinzeit-Dino. Immerhin Traktionsprobleme kennt der Panda 4x4 fast gar nicht. Das liegt natürlich auch an seinem geringem Leergewicht. Wenn sich Range Rover und BMW mühsam im Schlamm eingraben, huscht der Panda 4x4 frech an ihnen vorbei.

 

 

Der Allradantrieb wurde von Steyr Puch in Graz entwickelt und produziert. Der 48-PS-Motor der rund 850 kg leichten Blechkiste hatte 948 ccm und stammt noch von den betagten Fiat 127ern Triebwerken ab. Entsprechend unkultiviert gingen die 48 Pferdestärken zu Werke.

Wie Du mir, so ich Dir: Das martialisch laute Vierzylinder-Gehämmer verbunden mit dem Rasseln der ausgeleierten Steuerkette, weckte bei einigen 4x4-Besitzern wahrhafte Mordgelüste. Gut 97 dB(A) bei Vollgas reichten, um Ökostundenten zum Freddy Krüger mutierten zu lassen. Psychische labile Panda-Jäger haben, so scheint es zumindest, viele Vierzylinder absichtlich in den Hitzetod getrieben. Die Blechbären wurden unter dem Gewaltgasfuß zähneknirschender ASTA-Vertreter reihenweise in den Hitze- (Kopfdichtung) oder Getriebetod (Synchronringe) getrieben. Die Erinnerung an Bruno, den Problembär wird plötzlich wieder wach.

 

Die Lösung nahte 1986 mit der Erfindung der kultivierten FIRE-Motoren. Die von Robotern zusammen geschraubte 1000 Kubik-Maschine machte den Panda deutlich leiser. Während die ersten Vierzylinder 7-8 Liter schlürften, konnte man den 1000 CL i.e auch mit 6,5 Litern bleifrei Super bewegen.

 

Der Panda 4x4 mit Fire-Motor ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt derzeit die preiswerteste Möglichkeit 4x4 zu fahren. Aufgrund des geringen Gewichts ist der Förster-Panda erstaunlich kletterfreudig. Zur Karosserie, von Spöttern auch Blechdose genannt: Die ersten Fiat Panda waren regelrechte Wegwerfautos. Schon nach fünf Jahren fingen die Dinger derart an zu rosten, dass die meisten Pandas den dritten TÜV-Termin gar nicht mehr erleben durften. Neuralgische Stellen sind: Radläufe, Türen, die Unterkante der Heckklappe und der Frontscheibenrahmen unterhalb der Dichtung des legendären Einarmwischers.

 

 

Die modifizierte Modellreihe (ab 1985) korrodiert zwar weniger, bietet aber kaum mehr Crash-Sicherheit als ein Bobby-Car. Keine Knautschzone, kein Airbag, kein Seitenaufprallschutz, keine Gurtstraffer. Eltern sollten es sich gut überlegen, ob ihre Kids wirklich mit einem Panda durch die Lande kutschieren wollen. Abgesehen davon macht das Einparken ohne Servolenkung nicht wirklich Spaß. Die Sitze haben so viel Polsterauflage wie eine Gartenliege. 200.000 Kilometer im Panda sind der Garant für einen Bandscheibenvorfall.

 

Klasse bei allen Fiat Panda ist das Innenraumkonzept. Die Rücksitzbank lässt sich vielfach umklappen, aufklappen und einstellen. Sogar zum Babybett konnte man die Fondbank umgestalten. Voraus gesetzt, das Baby blieb freiwillig drin liegen. Bei häufiger Beladung zerkratzen Kunststoffe und lackiertes Blech im Kofferraum. Die Heckablage reißt gerne aus ihrer Verankerung. Das alles sieht man dem Panda gerne nach, weiß man doch, die tolle Kiste hat fast nix gekostet.

 

Das alte Problem der Billigautos: Sie bekommen so gut wie keine Pflege. Entsprechend mies ist oft der Zustand der Pandas. Deshalb: Lieber ein paar Euro mehr ausgeben und einen spießigen Ersthand-Panda mit UKW-Radio aus Rentnerhand kaufen als eine Studentenschlurre mit HiFi-CD-Anlage. Wer einen Fiat Panda I kauft, sollte sich im klaren sein, das er ein Auto von vorgestern erwirbt. Andererseits wartet der Panda mit extrem günstigen Unterhaltskosten auf. Verschleißteile gibt es zum Sparkurs.

 

Für Landwirte oder Förster ist der Panda 4x4 eine tolle Alternative zu den Sprit saufenden Offroadern. Technisch gibt es am Fiat Panda außer den üblichen Verschleißteilen nichts zu bemängeln. Die Preise liegen zwischen 300 Euro für Grotten ohne Hauptuntersuchung und maximal 3000 Euro für ein gutes Exemplar, Tendenz sogar leicht steigend. Eine billige Wertanlage also. Fazit: Die Fiat Panda der erste Baureihe (1983) sind nahezu ausgerottet. Bei Mobile sind derzeit gerade noch 304 Exemplare zu haben. Der Rost hat sie dahin gerafft. Höchstens in Italien findet man noch ein paar resistente Exemplare. Wer unbedingt Panda fahren will, dem empfehlen wir das letzte Modell mit geregeltem Katalysator und doppeltem Faltdach: ein echter Alleskönner für tollkühne Kerle.

 



15.12.2010 11:34    |    meehster

Der frontgetriebene Panda ist auch eine Option. Wobei ich eher die Modelle ab 1993 empfehlen würde, die haben einen Bremskraftverstärker. Der auf den Fotos ist übrigens ein solcher. Im Innenraum gut erkennbar an den Ablagemöglichkeiten rund um den Schalthebel, die haben die älteren Modelle nicht. Dort ragt einfach nur der Hebel aus dem Fahrzeugboden. Eunen geregelten Kat gibt es dagegen schon länger, der kam irgendwann in den 1980ern, nur der 750er bekam nie einen.

 

Am Panda ist mir vieles aufgefallen, wo ich den Werbespruch "genial einfach - einfach genial" anbringe. Das Fahrwerk kündigt das Ende sehr früh an und ist ein sehr guter Anfängerkurs für das Popometer. Kleine Fahrfehler werden verziehen.

 

Das Hauptproblem des Pandas wurde schon angesprochen: Rost. Die Kisten gammeln, besonders bis zum ersten Facelift zum Modelljahr 1986. Danach ist mit Rost aber leider nicht Feierabend.

 

Das mit der Anhängerkupplung ist auch immer schön. Der Panda darf schon in der frontgetriebenen Version 850 kg an den Haken nehmen.

 

Bei uns in der Familie befindet sich ein 1992er Panda (also noch ohne Bremskraftverstärker), einen Vergleichstest eines 1993er Panda gegen einen 1991er Mazda 323 habe ich auch schon veranstaltet: Klick

 

Erfahrungen über den 4x4 kann ich leider kaum bieten.



15.12.2010 12:35    |    KUESmagazin

Super Ergänzung für die Geschichte. Vielen Dank für den Kommentar. Ich kann noch dazu beitragen, dass ein namhafter Chefredakteur eines grossen Automagazins einen der allerletzten alten Fiat Panda mit 55 PS bekam. Beim ersten Mal schwärmte er mir vor: "Der ist so leicht, das Ding geht mit 55 PS wie die Pest." Ein halbes Jahr später habe ich ihn wieder getroffen: "Und? Was macht der Panda?" Er antwortete: "Aufs Dach gelegt. Totalschaden."



15.12.2010 13:17    |    passi1986

Also ich find die Dose einfach nur geil - schaut lustig aus und macht Spaß mit allrad ;) - vl bin ich ein Fan - aber als Alltagsauto würd ich mir so was nieeee nehmen - da geht nichts weiter und zu klein für meinen Geschmack

 

aber http://www.youtube.com/watch?v=y2ZhOzK6gv8

 

 

er ist lustig, und jedem der ein kleines Auto braucht/mag/will der ist bei dem Querfeldein Wagerl gut dran ;)



15.12.2010 13:29    |    Dynamix

Geiles Ding :D

 

Hässlich wie die Nacht und der Innenraum ist eine Katastrophe aber er hat definitiv 20000 mal mehr Charme als sein Nachfolger. (wobei der beileibe kein schlechtes Transportmittel ist bzw. sogar bei weitem besser als sein Vorgänger ist. ;) )

 

Nen Kumpel hatte mal den Seat Marbella (baugleich) und damit konntest du über die Wiesen heizen wie ein irrer. :D Nur ein größeres Loch hat er nicht überwinden können. Aber mit 3 Mann kriegt man den locker da wieder rausgeschoben.

 

Insgesamt herrlich schrullige Kiste. Der 4x4 würde mich dann mal zwecks Probefahrt aber schon mal interessieren.



15.12.2010 14:04    |    MiniPunk

Wie der alte Panda fährt weiß ich nicht aber vertrauen würd ich ihm ganz erlich nicht!

Gerade wenn man dieses als Hauptfahrzeug benutzt (mit kindern und co.) sind mir die fehlenden Sicherheitsmerkmale ein Dorn im Auge. (gerade jetzt im Winter)

Als zweit oder sogar dritt Fahrzeug sicherlich akzeptabel!

Im neuen Panda bin ich mal 20Km mitgefahren und mit Rücken und Ohren wieder ausgestiegen (nicht mein Fall)

Ich finds aber toll das es Leute gibt die einen alten Panda aufrechterhalten und dafür sorgen das der Panda nicht ganz von den Straßen verschwindet.

Also ein Lob für die Panda-Fangemeinschaft :)

 

 

GruSs



15.12.2010 16:28    |    Dr Seltsam

Das Ding is einfach urig und heute schon "Kult". Die Definition des arbeitenden Kleinwagen. Klein, zäh, quasi unzerstörbar wenn der Rost nicht wär :D



15.12.2010 18:57    |    emil2267

no risk,no fun :D

 

was soll man dazu sagen,nen idealer wegbegleiter für jedermann is es sicher nicht mehr & als perfektes winterauto kann ich mir auch andere vorstellen,da tuts auch nen gammeliger E-kadett mit tüv bis april,wenn da noch alles gut läuft,gibts zumindest ne gescheite heizung :)

 

aber respekt für die,die solche autos net nur fahren & am fahren halten,sondern auch noch hegen & pflegen :cool:



16.12.2010 01:47    |    meehster

@ Dynamix: Du bist da einem weit verbreiteten Irrtum auferlegen. Der Marbella ist nicht baugleich mit dem Panda, er basiert auf dem Panda der ersten Serie (Fiat 141). Der hier gezeigte ist ein 141A.

 

@ KUESmagazin: Klar, mit Gewalt kriegt man fast jedes Auto aufs Dach. Wenn man nicht fahren kann, sollte man es lassen. Und wenn man einen Panda 141A "aus Versehen" aufs Dach legt, dann hat man hinter einem Lenker nicht einmal auf dem Kettcar etwas zu suchen ;)



16.12.2010 12:16    |    Puntomaniac

Zitat:

@ KUESmagazin: Klar, mit Gewalt kriegt man fast jedes Auto aufs Dach. Wenn man nicht fahren kann, sollte man es lassen. Und wenn man einen Panda 141A "aus Versehen" aufs Dach legt, dann hat man hinter einem Lenker nicht einmal auf dem Kettcar etwas zu suchen ;)

ich hab das eher mit nem schmunzeln aufgenommen, der kerl muss so viel spaß mit dem teil gehabt haben, dass das aufs dach legen ne logische konsequenz gewesen sein muss. :)



17.12.2010 11:00    |    Dynamix

Zitat:

 

@ Dynamix: Du bist da einem weit verbreiteten Irrtum auferlegen. Der Marbella ist nicht baugleich mit dem Panda, er basiert auf dem Panda der ersten Serie (Fiat 141). Der hier gezeigte ist ein 141A.

Ok dann eben nicht ;) Die sehen sich halt so verflixt ähnlich und sind auch noch ähnlich spartanisch eingerichtet. Wäre ich gerne mal so Just for Fun gefahren die Kiste. Nur um mal zu sehen wie der abgeht. Wiegen tut er ja nicht viel. Da reichen die 34 PS auch schon mal für schwarze Striche wenn man nicht aufpasst :D



17.12.2010 11:32    |    meehster

Ich hab ja den 45-PS-Frontkratzer und schwarze Striche gehen damit nur mit Absicht.

 

So sehr leicht ist er auch nicht. Der 1000er bringt es schon auf 700 kg leer, das konnten allein unter meinen ehemaligen Kisten der Nissan Micra (690 kg), der Fiat 126 (620 kg) und nder Citroen 2CV (600 kg) "besser". Richtig geil wird es mit einem Daihatsu Cuore L80 mi 44 PS ohne oder 40 PS mit Kat: Der wiegt nur 595 kg und die Übersetzung speziell in den ersten beiden Gängen ist gut fürs Heizen :D



19.12.2010 16:45    |    costaricapingu

Das sind schon richtig taugliche Bergbauernwagen, siehe Italien, da fahren die ja teils seit 25 jahren mit ihrem panda die berge hoch. Ok, schön ist er nicht grade, aber dafür äußerst praktisch. Wer bietet heute noch bei nicht mal 3,50 Außenlänge 5 Sitzplätze und 270l Kofferraumvolumen ??

 

Hier im Flachland brauche ich kein 4x4, den normalen Panda hab ich als Student auch geliebt. Als 1000er mit Vergaser lief er dtl. besser als die späteren i.e. mit Einspritzer und Kat. 7-8l hat der höchsten bei Vollgas genommen, ansonsten lag man bei 5-6,5l. Falls mal was kaputt war, hat die Raparatur nur einen Appel und nen Ei gekostet. Aber wie von Meehster schon gesagt, der Rost war sein großes Problem. Meiner war dann mit knapp 300.000km nicht mehr (wirtschaftlich) zu retten. Technisch war dabei allerdings noch nichts dran, der lief noch wunderbar, aber die Karosse war ziemlich verfault.

 

Was man sonst nochmit einem Panda 4x4 machen kann, sieht man bei Rainer Thiel



30.12.2010 15:30    |    Maflix

Bin ebenfalls Panda 4x4 Besitzer, also der 141. Das gute an den Autos ist, dass sie praktisch keinen Wertverlust mehr haben. Das schlechte, es gibt wenig Teile. Klar, alles was am 4x2 dran ist bekommt man gut und günstig und das meiste passt auch an den 4x4. Schlimm wird es dann bei Sachen wie Getriebe, Differenzial usw.

 

@ Meehster: Zum Thema Rost kann ich nur sagen, dass meine damit bis auf die Türen kaum Probleme macht. Ganz leicht vielleicht noch an einem Radlauf, sonst nix Gruselig sind die Türen, die sind komplett durch und gute gebrauchte sind nicht grad billig. Hab übrigens einen von 92 und der hat auch die Ablagefächer um den Schaltknüppel.

 

Zum Fahrgefühl kann ich nur sagen, Allrad puristisch aber mit Effekt. Man kommt überall durch was normale Straßen zu bieten haben. Hab den 1000er mit 45PS und die Beschleunigung von 0-100 ist absolut akzeptabel. (schneller als mein Golf 3 mit 75PS) bei 130km/h ist übrigens Schluss, auch beim 54PS. Der Allrad wird über einen Hebel beim Schaltknüppel gezogen, dann geht eine orange Lampe (4WD) an und los gehts. Da er kein Mitteldiff hat, sollte man den Allrad nur zuschalten, wenn man ihn auch braucht. Den Unterschied auf glatten Straßen ist enorm. Auch verschneite Wiesen mit 20cm Schnee sind absolut kein Thema. Hab meinen inzwischen etwas hübscher gemacht.... 2 Zusatzscheinwerfer aufm Dach und das Reserverad ist oben drauf :) Achja, Spritverbrauch >8l Super dank der niedrigen Übersetzung.....



30.12.2010 17:27    |    meehster

@ Maflix: Vielleicht hast Modelljahr 1993. Unser roter mit den Ablagen war auch EZ 02/1993, könnte also auch noch in 1992 gebaut worden sein.



30.12.2010 20:29    |    Maflix

Ich glaube nicht, dass die Abdeckung zwingend was mit dem Modelljahr zu tun hat. Wir haben noch n 900er OHV der auch dort eine Abdeckung hat... Es wurden soviele verschiedene Panda Modelle gebaut, dass da aber keiner mehr so richig durchblickt. Ich glaub so ca. 80 Versionen gabs rund um den Globus und nicht alle in Deutschland. Aber die richtig große Veränderung war halt das Facelift von Blech auf Kunststoffgrill. Zu erkennen auch an den Wellblechtüren, deswegen auch liebevoll Welli genannt.



30.12.2010 23:18    |    meehster

Ja, der gute alte Welli :)

 

Bei uns reift das Projekt, einen Panda Pink (wegen seiner Bauzeit eigentlich ein Boschie) als Weberpanda zu bauen. Wie genau wir vorgehen, also ob wir einen Weberpanda zum Pink machen oder einen Pink mit der Webertechnik ausstatten, wissen wir noch nicht.

 

Wie herum würdest Du vorgehen?



31.12.2010 06:08    |    Maflix

Der Pink ist ja glaub ich ein 1000er Vergaser oder? Ich könnte da nur Hörensagen weitergeben, meines Wissens gibts es viele Leute die Weber und Bosch einfach mal schnell umwechseln.... Aber um genaueres zu erfragen oder zu lesen --> www.superpanda.de



31.12.2010 14:04    |    meehster

Der Pink ist ein Boschie, also mit SPI. Hauptproblem für mich: Kein Bremskraftverstärker.

 

Irgendwann werden mein Bruder und ich die Sache mal angehen.



12.10.2011 22:04    |    Barchetta55

23 Jahre ist mein Panda 4x4 alt und maccht spass wie am ersten Tag. Im Fruehjahr wurden ein paar kleine Roststellen facchmaennisch beseitigt und er sieht wieder wie neu aus.

Am 3.Oktober kleine Alpenrunde gedreht: GaichtPass, Hahntennjoch, Timelsjoch, Stilftserjoch, Umbrail,Reschenpass und Fernpass. Der Motor schnurrte nus so und der Fahrer freute sich mit so einem Exclusiven Auto fahren zu duerfen.

Hoffentlich noch viele Jahre.....

Grazie alla FIAT per aver costruito una macchina cosi wow.


04.06.2014 15:45    |    cl250 s

Tolle Sache, so ein Panda 4 x 4. Muss ich irgendwann auch mal haben. Derzeit bin ich mit einem "verkappten" Welli namens Seat Marbella unterwegs.



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