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Auto News Check - Bei mir geht es rund um Technik, Design und automobile Mythen. Daneben werdet Ihr über den Werdegang meines neuen Logan MCV namens "Pavel" auf dem Laufenden gehalten. Herzlich Willkommen in meinem Blog und viel Spass beim Lesen.

13.07.2013 08:27    |    kjw1980    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: Campingbus, Outside Auto, T3, T3 Campingbus, Transporter, VW, VW T3

VW T3
VW T3

Der VW T3 von Volkswagen war die dritte Transportergeneration des Herstellers und die letzte mit Heckmotor und Hinterradantrieb. Sie wurde von 1979 bis 1992 hergestellt. 1982 wurden die Modelle mit Otto-Motor von Luft- auf Wasserkühlung umgestellt. Offiziell hieß die Reihe „ T2-Modell ’80“, auch wenn sich die Bezeichnung T3 im Volksmund letztlich durchgesetzt hat, dabei stand das T2 in der offiziellen Typbezeichnung nicht für Transporter, sondern für Typ 2, was logisch ist, wenn man berücksichtigt, dass der „Käfer“ der Typ 1 war.

 

Folgende Karosserievarianten des VW-Nutzfahrzeugs wurden ab 1979 angeboten:

 

„Pritschenwagen“ mit offener Ladefläche und Kabine für 2 oder 3 Personen

 

„Doppelkabine“ mit verkürzter Ladefläche und Kabine mit 2 Sitzreihen für 5 oder 6 Personen

 

„Kastenwagen“ mit geschlossenem Aufbau und Kabine für 2 oder 3 Personen

 

„Kombi“ - Fensterbus mit bis zu 9 Sitzplätzen in 3 Reihen mit einfacher Innenausstattung

 

„Bus“, „Bus L“ - Fensterbus mit bis zu 9 Sitzplätzen („Bus L“: 8 Sitzplätze) mit gehobener Innenausstattung

 

Die ersten VW-Transporter haben noch die Technik des VW Käfer verwendet und der „T2“ stellte nur die Weiterentwicklung des T1 mit geänderter Karosserie, Lenkung und Hinterachse dar.

Dagegen war der im Mai 1979 präsentierte T3 das erste völlig neu entwickelte Transportermodell von Volkswagen. Die Vorderachsaufhängung mit Dreiecksquerlenkern und Schraubenfedern ersetzte die bisherige Kurbellenkerachse mit Drehstabfederung. Dabei gab es auch eine neue Lenkung. Statt einer Gemmerlenkung benutzte der neue Transporter eine Zahnstangenlenkung, die nicht nur kostengünstiger zu produzieren war, sondern auch eine direkteres Lenkverhalten versprach. Die Schräglenker-Hinterachse war nun mit Schraubenfedern versehen und das Reserverad wanderte in eine spezielle Vorrichtung unter der Fahrzeugfront.

 

Der T3 wurde in seiner Bauzeit mit 11 Otto-Motoren in der Leistungspanne von 50 bis 112 PS angeboten. Die frühen Aggreate waren luftgekühlt, die späteren erhielten eine Wasserkühlung, nur Behördenfahrzeuge und Fahrzeuge für den Export konnten bis 1983 mit Luftkühlung geordert werden. Die Gemischaufbereitung entwickelte sich unterdess von simplen Vergasersystemen über das einfache Einspritzsystem „Digijet“ zum Nachfolgesystem „Digifant“, das auch mit Katalysator angeboten wurde.

 

Darüber hinaus gab es drei Dieselmotoren mit Verteiler-Einspritzpumpe. Die Dieselmotoren waren immer wassergekühlt und leisteten zwischen 50 und 70 PS als Turbodiesel.

 

Schon vom Vorgängermodell „T2“ wurden 1978 einige Prototypen mit zuschaltbarem Frontantrieb hergestellt, die eine Steigfähigkeit von 77 bis 94 Prozent erreichten. Die daraus gewonnenen Erfahrungen flossen in die Entwicklung des Allradantriebs für den „T3“ ein, der ab Ende 1984 als Modell „Syncro“ mit permanenten Allradantrieb erschien.

 

Bereits vom Start der Baureihe 1979 an bot VW in Eigenregie für den „T3“ deutlich aufwendiger ausgestattete und somit teure Campingfahrzeuge an, die eine von Westfalia entwickelte Innenausstattung besaßen. Diese Busse werden landläufig als "Westi" bezeichnet.

 

Meinen ersten Kontakt mit einem „T3“ hatte ich, als unser Renault-Betrieb in meiner Ausbildung 1998 einen Pritschenwagen HU-fertig machen sollte. Wir mussten nahezu die komplette Pritsche schweißen und ich erinnere mich an viele Flüche, weil auch die Zylinderkopfdichtungen erneuert werden mussten. Die anschließende Fahrt zur GTÜ ist für mich unvergessen. Selten hat mir ein Fahrzeug, das sich wirklich miserabel fuhr, so sehr Spaß gemacht. Das Lenkrad war riesig und dünn, die Bedienhebel filigral, die Bremswirkung unterirdisch und auch wenn es keine nennenswerte Beschleunigung gab, war der Lärm des Boxermotors immer präsent. Auf der anderen Seite war die Übersicht gigantisch und das Fahrgefühl einfach erhaben.

 

Später hatten wir dann mal einen „Westi“ da. Auch hier mussten wir an den Motor, allerdings musste, um die obere Zugangsklappe zu erreichen, die halbe Innenverkleidung raus. Doch der Campingbus war auf der Straße schon viel angenehmer. Der Motor war wassergekühlt und viel leiser und die Leistung war höher. Trotz dünnen Lenkrad und unterirdischer Bremsleistung kam jetzt schon ein bißchen echte Fahrfreude auf.

 

Später im Jahr 2002 bei Peugeot habe ich mal einen „Club-Joker“ gegen einen Peugeot Boxer in Zahlung genommen. Der VW-Bus war dunkelblau und deshalb wollten sie keinen weißen Boxer. Am Ende wurde es ein hellgrüner Transporter, denn eine dunkle Farbe wollten sie nach dem jahrelangen Schwitzen im VW auch nicht mehr. Es war meine letzte Fahrt mit einem T3, dem letzten „richtigen“ VW mit Heckmotor.

 

Mein Foto zeigt einen Westfalia „Joker“ mit Hochdach im Jahr 2013 im Raum Koblenz. Die Lackierung ist sicher nicht original, zeigt aber einen netten Kontrast zum Haus dahinter. Weil das untere Lüftungsgitter an der Fahrzeugfront fehlt, wissen wir, dass wir es mit einem luftgekühlten Boxermotor zu tun haben.


14.03.2014 08:49    |    Turboschlumpf6

@emme3:

Schreib doch an die MT-Redaktion. Mal sehen, was die sagen.

 

Ich finde alle sollten sich entspannen in der Sache. Das kann man doch in Ruhe klären!


14.03.2014 19:50    |    emme3

Die habe ich schon kontaktiert und warte auf Antwort.

 

Ich habe aber gerade auch gesehen das er die Adress- bzw. Ortsangabe ge�ndert hat. Die Hausnummer sieht man immer noch und es w�re sch�n wenn das auch noch ge�ndert werden k�nnte.

 

Aber ist ja schon mal ein Anfang. Danke ;-)


15.03.2014 02:35    |    Schreckschraubaer

Bevor Emme3 hier einem Herzinfarkt erleidet sollte er mal einen Blick ins Gesetzbuch werfen. Die Reaktion finde ich, persönlich, übertrieben. Der Wagen ist auf öffentlichem Grund abgestellt und somit hat er keinerlei Ansprüche auf Veröffentlichungen- aber das ist nur meine Meinung. Da habe ich T3 schon an ganz anderen Orten "abgeschossen". Mein T3 ist sogar bei Google abgebildet. Andere T3 Besitzer haben ihren Bulli mehrfach bei Google Earth gefunden.


15.03.2014 08:58    |    emme3

@schreckschrauber,,,,,wer lesen kann ist klar im Vorteil! Meinen T3 habe ich per Zufall in GOOGLE gefunden. Also ist er da auch drin. Darum geht's aber überhaupt nicht! Ich denke die anderen haben verstanden um was es geht!


15.03.2014 16:50    |    Schreckschraubaer

Klaro- isch ´aben von nix eine Ahnung. Du versuchst deine Sicherungspflicht für dein KFZ auf andere ab zu wälzen- weil du von Fremden verlangst, das diese es nicht abbilden dürfen. Dieses Recht steht Dir nun mal nicht zu! Ändere das Gesetz, richte eine Diktatur ein - vielleicht erreichst du es dann. Und mal ganz nebenbei: Wenn du Sicherheit willst solltest du sofort das Netz verlassen, alle Banken kündigen, Telefon abmelden, Paß zurück geben.... Selbst Ötzi war sich nach seinem Tod seiner Daten nicht mal sicher. :D


Deine Antwort auf "Outside Auto - Diesmal ein VW T3 "Westfalia Joker" und die Geschichte seines Fotos"

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2004-2005 Renault Laguna I Concorde 1,6 16 V 107 PS

2005-2008 Renault Mégane II Grandtour 1,5 dCi 82 PS

2008-2009 Renault Laguna I 1,8 RT 90 PS

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Zweitwagen:

2004 Peugeot 206 Petit Filou HDI 70 PS

2005 Peugeot 206 SW JBL HDI 70 PS

2005-2006 Renault Twingo I 1,2 16 V Initiale 75 PS

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2011-2012 Renault Twingo I 1,2 16 V Initiale 75 PS (zurück von der Schwiegermutter)

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