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kjw1980

Auto News Check - Bei mir geht es rund um Technik, Design und automobile Mythen. Daneben werdet Ihr über den Werdegang meines neuen Logan MCV namens "Pavel" auf dem Laufenden gehalten. Herzlich Willkommen in meinem Blog und viel Spass beim Lesen.

29.05.2013 08:31    |    kjw1980    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: 307, Outside Auto, Peugeot

307307

Auch für Rivalen wird es irgendwann Zeit zu gehen. Als der 307 im Jahr 2001 auf den Markt kam, merkte man seinem Vorgänger 306 die Jahre an. Das Cabrio war immer noch zeitlos schön (das ist es auch heute noch) und auch als dreitüriger S16 stand der 306 noch gut im Futter, aber an Limousine und Kombi war die Konkurrenz vorbei gewachsen.

Die anderen konnten alles besser - bis zu dem Tag, als der 307 kam.

 

Zum Start gab es als Benziner mit 110 oder 136 PS, als Diesel ging es mit HDi 90 und HDi 110 zügig vom Fleck. Das Armaturenbrett gab es anfangs in mehreren Farben. Neben augenfreundlichem Schwarz, wurde schmutzempfindliches Beige, ein kräftiges Rot, ein etwas gewöhnungsbedürftiges Blau und ein Grünton angeboten, der im geschriebenen Wort jeder Beschreibung trotz, kurz: er war grässlich.

Anfangs als Limousine mit drei und fünf Türen verfügbar, folgten später weitere Modellvarianten, aber erst gab es ein Wunder:

Der 307 gewann Vergleichstests! Autobild, Auto Motor und Sport, Autozeitung, egal wo, der 307 siegte gegen Golf und Co. 2002 wurde er Auto des Jahres.

Im Jahre 2003 hatte das Peugeot-Modell 14 Vergleichstests in der deutschen Presse gewonnen, der Kombi „Break“, der Van-Zwitter „SW“ mit bis zu sieben Einzelsitzen und das Blechdachcabrio „307cc“ hatten die Modellpalette neben zahlreichen weiteren Motoren bereichert und dann geschah das Unfassbare.

Es war das Jahr 2005. Der 307 hatte sich erfolgreich am Markt platziert und dann.... brannte er!

Das Zündschloss konnte hängenbleiben, der Anlasser bekam Dauerstrom und wie jeder Autonarr weiß, ist der Anlasser als einziges Bauteil im Auto wegen der hohen Ströme nicht abgesichert. In der Folge brannten einige Fahrzeuge und die Fachpresse stürzte sich darauf. Der Dauersieger wurde zum Dauerthema und Peugeot Deutschland verhielt sich zögerlich.

In einem Fall, der 307 des Kunden war in der Garage abgebrannt und hatte am angebauten Haus 180.000,00 Euro Schaden verursacht, ging Peugeot mit dem Kunden vor Gericht und der Fall ging durch die Presse. Der Imageschaden war immens, die Verkäufe brachen um über 30 % ein.

Und die Fachpresse hasste Peugeot für die Blamage. Ein einziges Mal hatten deutsche Motorjournalisten ein Importmodell in den Himmel gehoben und dann hatte sich das Fahrzeug als geradezu höllisch heiß herausgestellt.

 

Als der 307 im Jahr 2007 durch den 308 beerbt wurde, weinte bei Peugeot niemand. Und um weitere Katastrophen zu vermeiden, verwendete Peugeot beim 308 die Technik-Plattform des 307, verfeinerte, was schief gelaufen war und kleidete das Ganze dann sportlich schick ein. Genutzt hat es wenig und wie uns das Automatik-Debakel in den achtziger Jahren von Audi in den USA lehrte, als die deutschen Automodelle sich auf US-Straßen wie von Geisterhand in Bewegung setzten, dauert es schon mal 25 Jahre, einen Imageschaden aus den Köpfen der Leute zu tilgen.

Jetzt steht der 308 auch schon vor der Ablösung. Unauffällig hat er seinen Dienst versehen, schaffte einmal einen guten dritten Platz in seiner Klasse in der ADAC-Pannenstatistik, was für ihn spricht, ansonsten ist es um ihn still geblieben. Die Fachpresse war noch beleidigt und Peugeot war immer noch zu betäubt, um den Wagen offensiv zu bewerben. Zumindestens negativ vorbelastet ist die Typbezeichnung nicht, wenn demnächst der Nachfolger als erster Peugeot den Namen wieder aufträgt und dann als „neuer 308“ angeboten werden wird.

 

Meine Schwägerin hat sich 2002 einen Peugeot 307 bei mir gekauft. Nach 8 Jahren und 220.000 Kilometern wurde dieser 2010 durch einen FIAT Punto evo ersetzt. Der Peugeot war zuvor in ganz Europa unterwegs gewesen und hatte kaum nennenswerte Defekte. 2006 dann der einzige schwere Ausfall, der Hauptbremszylinder versagte und meine Schwägerin hatte einen kompletten Bremsausfall. Sie schaffte es, das Fahrzeug mit Handbremse zum Stehen zu bringen und fuhr ihn nach der Reparatur weiter, als sei nichts gewesen. In Frankreich in der Nähe von Lourdes hatten mein Bruder und sie einen Kühlwasserverlust. Eine Peugeot-Werkstatt beseitigte ihn günstig, trotzdem fühlte ich mich an das Lied „Nein, ich lass' Dich nicht allein!“ von Reinhard Mey erinnert, in dem es heißt:

 

„...Ich kram‘ die Fotoalben vor. Hier, sieh mal, das war vor zwölf Jahr‘n,

Da sind wir nach Saint-Jean gefahr‘n

Und auch in Lourdes vorbeigekommen.

Und von der Quelle mit dem Rummel, der dir jeden Glauben raubt,

Hast du für Hans, der daran glaubt,

Einen Kanister mitgenommen.

Und als kurz vor Vic-Fézensac das Auto Kühlwasser verlor,

Holtest du den Kanister vor,

Um ihn andächtig aufzuschrauben.

Dann fülltest du den Kühler auf, ich traute meinen Augen nicht,

Doch seitdem ist der Kühler dicht!

Da soll man nicht an Wunder glauben?!“

 

Ich selbst hatte in einem 307 einen meiner großen Schreckmomente als Autofahrer. Im Jahr 2002 war ich mit einem Vorführwagen unterwegs -auf einer Landstraße im Wald, immer geradeaus durch die Neu-Isenburger Schneise bei Frankfurt. Es war ein sonniger, wolkenloser Tag, plötzlich lief mir etwas vor das Auto. Ich begann schon, das Lenkrad instinktiv herumzureißen, als ich bemerkte, dass das Reh, nur der Scheibenwischer war. Der war nun außer Rand und Band und wischte und wischte. Was war geschehen? Der Fahrer vor mir hatte den Regensensor aktiviert gelassen. Im Wald fiel mir dann ein dicker Harztropfen auf den Sensor und versetzte den Wischer in wilde Panik. Deshalb auch meine Empfehlung an alle Fahrer, die mit einem Fahrzeug mit Regensensor unterwegs sind. Immer deaktiviert lassen und erst bei einsetzendem Regen selbst aktivieren.

 

Mein Foto zeigt übrigens einen 307 im Jahr 2006 in Frankfurt-Griesheim. Der Wagen gefiel mir einfach , denn er wirkte in der Wagenfarbe „Chronos-Silber“ mit den montierten Felgen im herrschenden Tageslicht so stimmig, dass ich ihn aufgenommen habe. Im Hintergrund ist eine Schlecker-Filiale zu sehen. Sie teilte jedoch nicht das Schicksal der meisten Filialen bei der Schlecker-Pleite, sondern schloss schon im Jahr 2008 ihre Pforten.

Und damit endet meine Geschichte über ein Auto, das seinen Modellzyklus als Sieger begann und ihn als Verlierer beendete. Es war ein tolles Auto mit einem sensationellen Fahrgefühl und der Imageschaden macht den Wagen jetzt für Schnäppchenjäger interessant. Mit dem TU5-Benzinmotor mit 107 PS und 1,6 Litern Hubraum macht man nichts falsch. Und da Peugeot den 307 (außer beim HDi 70) immer mit Russpartikelfilter angeboten hat (immer hin haben sie ihn erfunden und nicht die Schweizer), macht man auch mit den Diesel nichts grundsätzlich falsch. Vor allem dem DW10-Dieselmotor, den es mit 90, 107 und 135 PS gab, gebe ich eine Empfehlung. Im Gegensatz zum darauffolgenden Motor mit 1,6 Litern Hubraum muss hier zwar das Harnstoff-Additiv für das Freibrennen des Russpartikelfilters alle 80.000 Kilometer nachgefüllt werden. Dafür funktioniert das dann im Gegensatz zu den anderen Freibrenn-Methoden wenigstens auch bei Stadtbetrieb, etc.


29.05.2013 12:05    |    FordTurbo

Mache grad nen Turbo an nem HDI.Könnte weglaufen...


29.05.2013 13:27    |    heiko_555

Das mit dem Regensensor wundert mich dann doch. Jedes meiner bisherigen Autos - u.a. auch ein 206CC - haben niemals selbsttätig gewischt, wenn der Wischer beim Start noch an war. Das wird allein schon deswegen nicht gemacht, weil z.B. über Nacht das Wischerblatt festgefroren sein könnte.

Bei allen Fahrzeugen musste erst der Wischer kurz ab- und wieder angeschaltet werden damit der Regensensor wieder aktiv wurde.

Und das war schon bei den ersten Regensensoren die Bosch u. a. vor gut 17 Jahren auf den Markt brachten so.


29.05.2013 14:20    |    coopersportback

... in meinem Autofahrerleben (immerhin 25 Jahre und 16 Autos) habe ich nie ein Auto mit einer derartigen Kluft zwischen Konzeption und Ausführung erlebt. Ich hatte die 307-Limo mit 107 PS-HDI als Neuwagen von 2002 bis 2005 und bin damit 90.000 km gefahren.

 

So innovativ, bequem, geräumig, preiswert und sogar hübsch anzuschauen der 307 im Jahr 2002 auch gewesen mag - ich war von keinem Auto wegen Qualitätsmängeln genervter. Ständig irgendwelche Elektronikmacken (z.B. Schiebedach mit unterhaltsamem Eigenleben!) und vor allem Fahrwerksprobleme (Lenkradflattern ab 90 km/h nahezu über die ganze Distanz) haben mir die Freude an der tollen Sitzposition (versucht mal mit 2 Metern im damals aktuellen Golf IV bequem zu sitzen) und dem fast perfekten Motor gründlich vermiest. Dabei hätten die ansonsten ordentliche Verarbeitung und die Materialien durchaus das Zeug gehabt, Vertrauen in die Langzeitqualität zu schaffen.

 

Die hilflose Vertragswerkstatt konnte die Mängel, vor allem das Lenkradflattern, aber nicht abstellen. Immerhin bekam ich deswegen frühzeitig eine Gratis-Garantieverlängerung für das dritte Jahr und hatte daher immer neue Fahrwerksteile (incl. Reifen, Bremsen, Zweimassenschwungrad), weil man so dem Verursacher auf die Schliche kommen wollte. So war der 307 zumindest im Hinblick auf die Reparaturkosten keine Katastrophe.

 

Heute bin ich glücklich mit Audi und habe mir nach acht Jahren gerade den zweiten A3 Sportback gekauft. Den Serviceberater bei Audi kenne ich eigentlich gar nicht. Mit dem bei Peugeot war ich zum Schluss fast per Du...


29.05.2013 14:37    |    italeri1947

Ich habe den 307 eigentlich immer gemocht - war er faktisch doch ein wirklich gut gemachtes Auto für den Massengeschmack. Ich kannte auch jemanden, der einen solchen fuhr und eigentlich fünf Jahre lang nie größere Probleme hatte, und ein anderer fuhr einen 2003er 307 HDi Break, den er mit 305.000 Kilometern nach einem Unfall abgegeben hat. Eine Frau fährt seit 2010 einen der letzten 307er, auch einen HDi Break, den sie damals bei mir gekauft hat, und auch die ist nicht direkt unzufrieden damit. Zumindest hat Frau S. sich nie über den Wagen beklagt.

 

Beim 307 gab es eine große Qualitätsstreuung - auch die Brandopfer-Serie wurde im Grunde (wegen dem Fehler von Peugeot) zu weit hochgehoben. Das waren nicht unbedingt viele Autos, nur ging Peugeot damit unglücklich um und sorgte dafür, dass die deutsche Presse der Marke eben eins auswischen musste/wollte - und das mit Zunder.

 

Auch so elementare Dinge wie Platzangebot, Fahrkomfort, Materialauswahl und Verarbeitungsqualität waren im 307 eigentlich ohne Fehl und Tadel - nur litt die Fertigungsqualität in der Hinsicht, dass diverse unausgereifte Komponenten verbaut wurden. Woran es genau lag, dass einige 307er Dauergäste in der Werkstatt wurden und andere problemlos noch heute um die Häuser kurven, kann ich nicht genau sagen. Schlimm war dann oft die unglückliche Kombination aus überforderten Vertragswerkstätten und problematischen Autos.

 

Der 306 hat dieses Problem nie gekannt, der hatte, als er 1993 auf den Markt kam, auch kaum Kinderkrankheiten und galt als ausgereifte Kompaktwagen-Lösung für faire Preise - war einer der besten Peugeots überhaupt, wobei das bei Peugeot eigentlich alle Modelle sind, die diese Marke zwischen etwa 1990 und 2000 gebaut hat. Was Zuverlässigkeit angeht, baute Peugeot danach stark ab; gefangen hat man sich erst wieder, als dann 207, 308 und 508 auf den Markt gekommen sind. Da hatten die Franzosen dann aus den Fehlern der vergangenen Jahre gelernt - und das war nötig!

 

Der Peugeot 407, drei Jahre später erschienen, wies übrigens die selbe Tendenz wie der 307er auf - Qualitätsstreuungen ohne Ende, Zuverlässigkeitsmacken, dazu noch konstruktive Probleme, die der 307 als einer der geräumigsten Kompakten seiner Zeit nicht hatte. Auch der 206 hatte Probleme mit der Fertigungsqualität. Einzig der große 607, der aber auch nach anderen Maßstäben konzipiert und für eine anspruchsvollere Kundschaft gebaut wurde, kannte solche Probleme kaum und gilt als zuverlässige Alternative der oberen Mittelklasse.

 

Gemeinhin kann ich sagen, dass die Marke Peugeot in den Jahren 2000-2010 mit Ausnahme der Nutzfahrzeugsparte, später 106- und 406-Modelle sowie des 607 qualitativ gesehen kaum brauchbare Autos auf dem Markt hatte. Renault und Citroen sind bei gebrauchten Franzosen dieser Baujahre immer die bessere Wahl.

 

Ich hatte ja damals noch beruflich mit Renault-Fahrzeugen zu tun - und die hatten um 2001/2002 herum ähnliche Qualitätsschwankungen wie Peugeot, Mitte 2003 aber hatten die Renaults sich dann aber wieder davon erholt - und da fing es bei Peugeot erst so richtig an. Citroen hatte - obwohl zu Peugeot gehörend - solche Probleme eigentlich kaum gekannt. Speziell C4 und C5 gelten als solide Alternativen ihrer Klassen und sind empfehlenswert. Peugeot hat aus den frühen 2000ern viel Schaden getragen und konnte sich erst wieder mit der 308- und 508-Generation etablieren.

 

Danke für den hervorragenden Blog!


29.05.2013 14:59    |    kjw1980

Zitat:

heiko_555

 

Das mit dem Regensensor wundert mich dann doch. Jedes meiner bisherigen Autos - u.a. auch ein 206CC - haben niemals selbsttätig gewischt, wenn der Wischer beim Start noch an war. Das wird allein schon deswegen nicht gemacht, weil z.B. über Nacht das Wischerblatt festgefroren sein könnte.

 

Bei allen Fahrzeugen musste erst der Wischer kurz ab- und wieder angeschaltet werden damit der Regensensor wieder aktiv wurde.

 

Und das war schon bei den ersten Regensensoren die Bosch u. a. vor gut 17 Jahren auf den Markt brachten so.

Das kann sein. Es kann auch sein, dass ich selbst den Wischerhebel unbemerkt, eine Position nach unten verschoben hatte, vielleicht hatte ich auch Blütenstaub oder sonst was beim Start weggewischt und habe mich nicht mehr daran erinnert. Da es ein Vorführwagen war, bin ich einfach davon ausgegangen, dass der vorherige Fahrer die Wischautomatik angelassen hatte. Wie auch immer, am Schrecken ändert es nichts.


29.05.2013 22:00    |    Fordlover1975

Tja......als Kombi und 3 Türer Vorfaceliftmodell schick, gab es da nicht fürs Ausland ein Stufenheck?????


30.05.2013 08:22    |    kjw1980

Richtig, für China gab es eine Stufenheck-Limousine, die allerdings nach unseren Massstäben reichlich unproportioniert gewesen ist. Sah ein bißchen aus, als hätte jemand ein Vectra B-Heck an den 307er geschraubt.

 

Und da ist er auch schon!

 

Voilá! Der 307 Sedan


30.05.2013 11:46    |    tomtetom04

Ich habe auch das Vergnügen mit dem 307 SW gehabt. Und muss bzw. kann mich den vorherigen Schreibern im Grunde anschließen: der 307 SW ist bis heute konzeptionell ein super Auto und das Vor-Facelift-Design finde ich (wie den 206er) auch heute noch schick anzusehen. Das riesige Glasdach im SW ist ein echter Hingucker (selbst Erwachsene Mitfahrer waren stets begeistert), die herausnehmbaren Einzelsitze hinten (inkl. der Möglichkeit einen 7-Sitzer daraus zu machen), der vernünftige Ladekantenschutz aus Metall, die verbauten Materialien... alles super. Der von mir gefahrene 2l Diesel mit 107PS (oben genannter DW10) war top! Trotz recht geringer PS-Zahl genug Kraft für jede Lebenslage. Der Fahrkomfort war wirklich gut.

Aber - und das wurde ja nun auch schon zuvor erwähnt - die sonstige Technik bzw. Haltbarkeit der mechanischen Teile war eine Katastrophe. Die vordere Radaufhängung schien deutlich unterdimensioniert zu sein, auf 40tkm habe ich ständig Defekte an der Aufhängung gehabt. Zudem eine gerissene Antriebswelle. Das klassische 307er Problem mit dem Zweimassenschwungrad war schon vom Vorbesitzer ausgesessen worden. Dann riss der Bolzen einer der Führungsrollen für den Keilriemen... der Wagen stand zwei Tage ohne "Saft" in der Werke und ließ sich anschließend nur noch bei Peugeot wiederbeleben, weil das Steuergerät neu angelernt werden musste. ABS/ESP Ausfälle hatte ich auch einige, hin und wieder schien sich auch die Elektronik während der Fahrt einfach mal zu resetten. :-/ Ich habe den Wagen im März 2010 verkauft... weil er in jenem Jahr bereits 6 Wochen in der Werkstatt statt bei mir auf dem Hof gestanden hatte und in der Zeit alle Reparaturrücklagen aufgebraucht hatte.

Überraschenderweise zeigt der 206er aus der selben Zeit, in dem zum Teil ja wirklich die gleichen Teile verbaut sind (und wie Italeri schreibt auch die Citroens, in denen ebenfalls die gleichen Teile stecken) keine solche Häufung an Problemen.

 

Also: 307 SW... super Konzept, gutes Design (innen wie außen)... technische Haltbarkeit leider eine Katastrophe :-/

 

Und zum Regensensor: dieser musste wirklich nach jedem Start erneut aktiviert werden (was der Wagen auch mit einer entsprechenden Displaymeldung quitierte). Ohne vorherige Aktivierung wischte der also in keinem Falle!


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2005-2008 Renault Mégane II Grandtour 1,5 dCi 82 PS

2008-2009 Renault Laguna I 1,8 RT 90 PS

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Seit 2014 Dacia Logan MCV TCe 90 Prestige

 

Zweitwagen:

2004 Peugeot 206 Petit Filou HDI 70 PS

2005 Peugeot 206 SW JBL HDI 70 PS

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2011-2012 Renault Twingo I 1,2 16 V Initiale 75 PS (zurück von der Schwiegermutter)

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