• Online: 4.508

11.10.2018 10:41    |    KaJu74    |    Kommentare (99)    |   Stichworte: Model S, Tesla

Hallo zusammen,

 

ich hatte dazu schon mal einen Blog: https://www.motor-talk.de/.../...2-wie-ich-zum-tesla-kam-t4797332.html

 

2013 fuhr ich ein Audi S5 Cabrio, welches ich recht teuer auf LPG umgebaut hatte.

Leider ging die Umbaufirma pleite und die Garantie bei Audi war durch den Umbau auch erledigt.

Die Zusatzgarantie wurde mir damals falsch verkauft und nach den 2 Jahren Seriengarantie bereits abgelaufen.

 

Das hat mich sauer gemacht und unsicher, wie es weiter geht.

 

Ich war wirklich am überlegen, ob ich mir einen gebrauchten Audi R8 V10 kaufen sollte.

Aber die Folgekosten haben mich dann schnell davon abgebracht.

 

Im Fernsehen lief dann ein Bericht und Test über Tesla, den ich mit großem Interesse angesehen habe.

 

Da ich wusste, dass der kleine Roadster bereits deutlich über 120.000€ gekostet hat, dachte ich erst, dass ich mir das Model S nie leisten könnte.

 

Als ich auf der Homepage war, war ich aber positiv überrascht.

 

Dann wollte ich mir eine Probefahrt organisieren, aber die deutschen Händler waren dünn aufgestellt und Fahrten kaum möglich.

Also habe ich in den Niederlanden nachgefragt und hatte Glück und kurzfristig eine Probefahrt.

Es war damals noch ein US Modell.

Aber die Probefahrt hat mich einfach umgehauen.

 

Zu Hause ging es direkt an den PC und ich habe die verschiedenen Konfigurationen durchgespielt.

Dazu habe ich bereist Blogs geschrieben: https://www.motor-talk.de/.../...esla-model-s-bestellung-t4797903.html

 

Deshalb hier nicht noch mal.

 

Zum ersten Tesla, den S85 werde ich hier auch nicht mehr schreiben.

 

Ich habe 2016 dann entschieden, dass ich den Autopiloten und Allrad wollte und das als Flachlandemsländer.

 

Ich habe meinen gut verkaufen können und einen guten gebrauchten S70D gefunden.

Später habe ich dann das Upgrade auf S75D gemacht, als der Preis günstig war.

 

Hier mal ein paar Impressionen.

 

Bei der Abholung:

Erste Detailaufnahmen bei mir zu Hause.

Ein Satz Winterreifen incl. neuer Felgen:

Nach der Lackversiegelung:

Das Upgrade von S70D auf S75D sollte 3.600€ kosten. Das war es mit nicht Wert!

Später gab es eine Aktion, wo es nur 550€ gekostet hat. Da habe ich zugeschlagen.

Ein Klick und ich hatte einen größeren Akku. Krass. Allerdings auch 550€ weniger auf dem Konto.

Das ich noch ein Kind geblieben bin, zeigt der Name, den ich dem Tesla gegeben habe und die Sticker , die ich aufgeklebt habe.

Roadrunner. Meep Meep.

Der konnte auch nie eingefangen werden.

Und für mich war der Tesla der Roadrunner und die Verbrenner die Kojoten. ;)

Voll geladen mit Rated Range, was als Berechnungsgrundlage 200Wh/km bedeutet.

Es gäbe noch Rated Range, was als Berechnungsgrundlage 180 (oder 170) Wh/km bedeutet und für mich kaum erreichbar ist, außer im Sommer auf der Landstraße.

Der Ladeanschluss der nur so lange grün leuchtet, wenn er lädt, solange das Auto aufgeschlossen ist.

Bilder vom hinteren Kofferraum und der Mulde unterhalb.

Bilder vom vorderen Kofferraum.

Dort sieht man auch die einzige Flüssigkeit, die man nachfüllen/kontrollieren kann/soll.

 

Nur, weil auch bei Tesla nicht alles Perfekt ist, die Mängel, oder Dinge, die mir nicht gefallen:

- Vorderer Kofferraum ging nicht auf.

Die "Haube öffnete zwar in die erste Entriegelung, aber die zweite ging nicht auf. Man konnte das zwar mit einem Finger öffnen, war aber nicht richtig. Der Fehler wurde, da ich den vorderen Kofferraum selten nutze, bei einem geplanten Wartungsaufenthalt mit repariert.

- Bei der Übergabe war im Blech vor dem Schiebedach eine Beule die von innen nach außen geht, als ob eine Schraube zu weit rein geschraubt worden ist.

Ist mir aber mittlerweile egal, so erkenne ich meinen Wagen sofort.

- Die Lederverkleidung an der B-Säule

Da ich sehr groß bin und den Sitz sehr weit hinten habe, streife ich dort immer wieder dran vorbei und das Leder ist dort schon sehr abgewetzt.

- Internetverbindung in Grenzgebieten setzt öfters aus und dann hat man keine Karte im Display.

Das Problem ist auch im neuen, mit der LTE Verbindung nur teilweise besser geworden, aber natürlich auch eher ein Problem der Telefonanbieter. Nervt trotzdem. (verwackeltes Bild von meinem alten Tesla)

- Bei OTA Updates wird zwar angezeigt, dass es ein Update gibt und man wird gefragt, ob man es installieren will, aber man bekommt erst nach der Installation die Infos, welche Software und was sich ändert.

- Der Web-Browser ist immer noch untauglich.

- Keine Menüs, wo man den SOH (State-of-Health) abrufen kann.

Da sind andere Hersteller auskunftsfreudiger.

 

Aus Sentimentalitätsgründen hier noch mal 2 Bilder von meinem ersten Tesla.

 

Wollte jetzt nicht zu viele ZDF verwenden, denn diese Daten bekommt man im Internet ja schon zu genüge.

 

Wenn noch jemand andere Detail sehen wollen, schreibt es in die Kommentare.

Hat Dir der Artikel gefallen? 10 von 14 fanden den Artikel lesenswert.

16.10.2018 14:10    |    Auric

"Das E-Auto ergibt nur mit regenerativem Strom sinn. Sonst wäre es effektiver die Primärenergie (Öl) für den Vortrieb zu nutzen, statt erst wenig effektiv Strom zu erzeugen, zu verteilen, zu Speichern und mit vielen Verlusten auf diesem Weg aus dem Akku abzurufen."

 

Schau Dir den Wirkungsgrad eines ICEs an, schau Dir den Wirkungsgrad eines Grosskraftwerks (das Öl verfeuert) an, rechne die Verluste vom Grosskraftwerk bis zur Steckdose aus, schau Dir den Wirkungsgrad eines BEVs an.

 

Wenn du das alles gemacht hast, und die nicht permanet in die Tasche gelogen hast (so mit den 40% den ein PKW Diesel haben soll....) , wirst Du feststellen:

 

Öl kann effizienter genutzt werden wenn es über Grosskraftwerk im Akku eines BEVs landet als wenn es den Verbrennungsmotor im PKW mit Energie beliefert.


16.10.2018 22:36    |    jackknife

Da gibts nix, ein Model S ist ein gutes und spaßiges Auto, egal welche Variante.

Leider haben die Neuwagen seit diesem Jahr ja keine kostenlose Supercharger-Nutzung mehr dabei. Was den Preis älterer wieder hochgetrieben hat.

Gibt für mich nur einen Grund keinen zu fahren, abgesehen vom Preis (mein Porsche kostete die Hälfte von einem gebrauchten Tesla):

Lademöglichkeiten.

Ich habe weder daheim, noch auf der Arbeit irgendwo eine Lademöglichkeit. Meine Autos parke ich immer in Garagen, aufgrund schlechter Erfahrungen mit Vandalismus hier in der Stadt.

Ich kann aber weder in der Garage meiner Wohnung noch in der auf der Arbeit eine Wallbox anbringen lassen.

Und ein- bis zweimal die Woche 10-15km durch die Gegend zu gondeln und dann in einem Cafe irgendwo n Getränk zu schlürfen während das Auto lädt ist mir ganz ehrlich zu blöd.

 

Solange man E-Fahrzeuge nicht laden kann wie Benziner, also ranfahren an die Zapfsäule, in 1min voll, und weiter, sind sie für mich leider untauglich.

 

Wegen der Reichweite: Ich bin in den letzten 20 Jahren oftmals 700-800km ohne Stop durchgefahren. Geht mit einem Volvo Kombi vom Tank her sehr gut und sehr bequem. Rauf auf die Bahn, Tempomat an und mitschwimmen.

Muss nicht sein, aber länger als 10min hab ich nie an einer Tankstelle zwischendrin auf der Strecke pausiert. Warum auch, wenn man weiss dass einen ein leckeres Essen erwartet? :D


16.10.2018 22:40    |    ballex

Zitat:

Ich kann aber weder in der Garage meiner Wohnung noch in der auf der Arbeit eine Wallbox anbringen lassen.

Warum unbedingt Wallbox? Bei beiden gibt's nicht mal eine normale Steckdose?


17.10.2018 20:53    |    thom20

Hallo KaJu74, danke fuer den Bericht, finde das zumindest interessant.

Koenntest du exemplarisch aufzeigen was du bezahlst fuer.... ? (Jahr, oder bisher insgesamt...)

- Steuer

- Versicherung

- Wartung/Inspektion

- Verbrauch

 

Danke >)


17.10.2018 22:21    |    KaJu74

Steuer: 10 Jahre Steuerbefreiung. Später dann 74€.

Versicherung: ca. 800€ pro Jahr incl. Vollkasko.

Wartung: Ich hatte vom ersten Tesla noch einen Vollwartungsvertrag incl. Rangerservice. Der hatte für 4 Jahre allerdings 2.400€ gekostet.

Aktuell würde ich nur alle 2 Jahre zur Inspektion fahren, da ich keine 25.000km pro Jahr fahre.

Verbrauch: 21kWh/100km. Siehe Spritmonitor.de

 

Wenn du noch mehr Fragen hast, gerne.


18.10.2018 18:10    |    Rikuray

@KaJu74 es ist schon recht verblendet zu sagen es sei in Ordnung von 75 KW nur 70 KW ohne Zuzahlung von xxx€ bereit zustellen. Es wird nur diese Batterie verbaut, ganz simpel um so mehr man von der einen kauft um so weniger zahlt man. Ich bin ein Apple nutzer, ich zahle viel Geld für Ware die nicht besser ist als günstigere Android Produkte aber ich lüge mich nicht selbst an ;)


18.10.2018 19:25    |    KaJu74

Wenn ich über 3.000€ weniger bezahlt habe, als wenn ich direkt einen S75D gekauft hätte, belüge ich mich?

Interessant.


18.10.2018 19:42    |    Rikuray

Nein, zusagen es sei gerechtfertigt nicht die komplette Energie von Anfang an freizuschalten. Ist eine schweinerei von Tesla, es sich schön zureden ich sich selbst zu belügen. Aber du willst es anscheinend nicht verstehen, Tesla an sich ist eine Alternative für Leute mit deutlich überdurchschnittlichem Einkommen. Auch wenn ich mich frage wie man mit solch wirtschaftlicher Blindheit dahin kommt :)

 

Edit: Dennoch ein schönes Auto.


18.10.2018 19:48    |    ballex

Es gibt viele Turbomotoren, die in verschiedenen Leistungsstufen angeboten werden...da ist oft (nicht immer) auch nur Software der Grund, warum ein Motor 90PS statt bspw. 110PS hat. Da sehe ich keinen Unterschied zu der Aufpreis-Praxis mit dem 70er vs. 75er Akku. Der Unterschied ist vielmehr: Ohne Tuner bekommt man das vom Hersteller nicht einfach gegen Bezahlung freigeschaltet.

 

Davon abgesehen: Dieses "Problem" besteht nicht mehr, die Upgrade-Option war nur eine Zwischenlösung. Schon seit mindestens 2 Jahren gibt es nur noch den 75er Akku. Und der 75er ist kein limitierter 90er oder 100er, sondern hat schlicht weniger Zellen. ;)


18.10.2018 20:06    |    KaJu74

Preis S70D: 80.000€ verbaut ist ein 75er Akku.

Preis S75D: 83.000€ verbaut ist der gleiche Akku.

 

Tesla will nachträglich 3.600€ für das freischalten der 5kWh.

 

Das lehne ich ab.

Später gibt es eine Aktion, wo das Upgrade 550€ kostet und ich schlage zu.

 

Fühle ich mich verarscht?

Nein ich lache und feier, weil ich 2.450€ gespart habe.

 

Aber ihr denkt, ich rede es mir schön. Lustig.

 

Tesla hatte mit dem software limitierten 70er den Wagen günstiger angeboten, damit mehr ihn kaufen konnte.

Echt schlimm und eine Schweinerei.

 

In meinem Blog darf auch Offtopik sein, deshalb würde ich gerne von den Leuten, die diese Praxis für Betrug und/oder eine Schweinerei halten, wissen, was sie zu der Abwrackprämie von sagen?

Klasse Sache oder Betrug/Schweinerei?


18.10.2018 21:03    |    Rikuray

Abwrackprämie ist ebenfalls eine Schweinerei und ein Betrug vom Staat, gerade für die Diesel Fahrzeuge. Allerdings habe ich letztens im Postillion einer sehr glaubwürdigen und ernsten Quelle gelesen, dass der Klimawandel in Afrika und Co. gar nicht geschieht und daher unsere ganzen Diesel in diese Länder verschifft werden.

 

Aber nochmal zurück zum Tesla, es ist meine persönliche Meinung zu dem Thema.. Wäre in meinem Auto ein 60l Tank verbaut ich dürfte aber nur 50l nutzen ohne ein Tank Upgrade für 100€ würde ich mich ebenfalls verarscht fühlen.

Vllt. bin ich aber auch einfach zu negativ


18.10.2018 21:41    |    KaJu74

Hast du denn 150€ weniger gezahlt beim Kauf des limitierten 50l Golf?

 

PS: Die EU will sogar verpflichtende Hardwarenachrüstungen für Diesel die ins Ausland sollen veranlassen.

Also in der EU dürfen sie dreckig fahren, in Afrika müssen sie aber sauber sein.

Geil oder?


19.10.2018 17:31    |    GerhHue

Mal was wirklich interessantes … eben nicht das Klein-Klein ... :-)) wäre doch Folgendes:

 

Ich sah jüngst ein Video auf YouTube.

Da fuhr einer mit seinem gebrauchten S-Tesla um seine Erfahrungen kundzutun und die

üblichen Klicks zu generieren.

Den S-Tesla hatte er mit 208.000 km (!) Laufleistung gekauft von einem holländischen

Vielfahrer. Der hatte die KM in 5 Jahren runtergerissen.

Die Degration des Akkus (Kapazitätsminderung) war gering - weniger als 10 % - meine

ich in Erinnerung zu haben.

Interessant zu hören war allerdings, dass da mittlerweile der vierte (4. !!!) Motor verbaut

wäre. Alle wurde noch in der Garantie-Zeit oder auf Kulanz getauscht.

 

Es wurde aber leider nicht gesagt, was die Gründe für den Motorenwechsel jeweils

gewesen sind. Das aber wäre - für mich zumindest - interessant.

Elektromotoren dürfen eigentlich nur kaputtgehen, wenn sie krass fehldimensioniert

sind oder Teile daran kaputt gehen (Lager oder Wellen oder Wicklungen), dass man dann

gleich den ganzen Motor tauschen kann oder sollte.

 

Kann hier einer oder der Themenstarter was dazu sagen?


19.10.2018 18:12    |    ballex

Hallo GerhHue,

 

Die Beantwortung deiner Frage:

 

Die ersten Modelljahre des Model S (hauptsächlich nur die mit Heckantrieb) bekamen manchmal nach einer gewissen Laufleistung ein Problem mit den Motor-Lagern. Das äußert sich dann in surrenden Geräuschen aus der Drive-Unit (der Motoreinheit). Zunächst sind diese Geräusche kaum wahrzunehmen und werden mit der Zeit lauter. Fahrbar bleibt das Fahrzeug damit jedoch jederzeit und es würde sich damit vermutlich auch noch viele 10-tausende Km fahren lassen - es ist vielmehr ein "Komfortproblem", da diese Geräusche recht penetrant werden können.

 

Tesla tauscht dann bei Beanstandung im Rahmen eines Service-Aufenthalts diese Drive-Units aus und man bekommt eine neue/generalüberholte eingesetzt (siehe 8 Jahre Garantie auf Akku/Antriebseinheit). Die alte Drive-Unit wird dann ebenfalls überholt und als Austauschware vorgehalten. Grundsätzlich ist das nicht vergleichbar mit einem "Motorschaden" (da schreckt man natürlich erst mal auf) bei einem Verbrennungsmotor, da der Austausch viel unkomplizierter erfolgen kann und auch günstiger ist.

 

Dieses besagte Lagerproblem wurde durch Verbesserungen am Motor seitens Tesla mittlerweile schon länger behoben, sodass die aktuellen Modelle davon nicht mehr betroffen sind. Auch halten die mittlerweile nach dem Tausch verbauten Motoren in den Heckantriebsmodellen dauerhaft. So kann es z.B. sein ,dass bei dem von dir geschilderten Fall der Motor innerhalb der ersten 100k km 3x getauscht wurde und die nächsten 100k km ohne Probleme dann abgespult wurden.

 

Meine Vermutung ist, dass man bei Tesla das enorme Drehmoment zuerst unterschätzt hatte und da auch erst dazulernen musste. Aktuelle Drive-Units sollen laut Tesla 1 Mio. km halten.

 

Zuletzt noch zwei Links zu den Videos, die du wohl meintest. Der Tesla hat nicht nur 208k km, sondern 308k km gelaufen:

 

1. Geschichte zum Kauf

https://www.youtube.com/watch?v=u5lAnOJqUJ4&t=950s

2. Begutachtung

https://www.youtube.com/watch?v=e5dZQq9HNeE&t=1397s

 

Grüße

ballex


19.10.2018 19:12    |    GerhHue

Ja richtig, können auch beachtliche 308.000 km gewesen sein, die mich da besonders

veranlasst haben, mir das Video mal anzusehen.

Auch die Standfestigkeit des Akku-Paketes ist dann doch sehr, sehr beachtlich, wie ich

meine!

Fahre selbst einen BMW 525d … EZ 2005 … aktuell ca. 170.000 km … fahre nicht mehr so viel,

da seit 1 Jahr im sog. Ruhestand … kann mich auch über meine Kiste nicht beschweren,

aber was im einschlägigen Forum hier bei einigen so alles an dauernden Problemen

und Reparaturleistungen so alles anfällt, ist manchmal extrem krass. Dabei haben die

Kisten dann meist nicht mal die 200-Tausender hinter sich aber den 3. oder 4. Besitzer.

 

Die ersten 3 Jahre wurde dann i.d.R. per Leasing auf der Kiste geritten, später kommen dann

noch so ein paar wilde Reiter dazu, die meinen ist ja ein BMW und quasi halbes Rallye-Fahrzeug.

 

So hat dann der eine vermeintlich Pech mit seiner Kiste und der andere kann sich nicht

beschweren. Dabei liegen die Unterschiede - ob mehr oder weniger Reparaturkosten und

Verschleiß - meist in der Art wie die Kisten geritten wurden und wie auf die notwendige

Wartung und Reparatur geachtet wurde oder eben nicht.

 

Da die Tesla-Fahrer bzw. Elektrofahrer allgemein ja eher sehr bewusste Driver sind, werden

sie kaum von solchen Massen-Usern geritten, wie dies bei den Verbrennern der Fall ist.

Hier sähe ich auch mal gerne einen Langzeit-Härtevergleich einschließlich halbe Rallye-Nutzung

und auch noch gelegentlicher Anhängerlast. :-))

 

Grundsätzlich haben die Verbrenner allerdings den bekannten Nachteil. Sie sind komplexer,

haben viel mehr Teile und wo viele Teile sind, kann auch viel kaputt gehen. :-))

 

 

Die Zukunft ist zweifellos die Elektromobilität, per Akku und/oder Brennstoffzelle.


20.10.2018 11:21    |    Goify

Aber Ampelrennen werden die Teslas schon öfter ausführen müssen, was nicht gerade gut für den Antrieb ist, insbesondere die Verzahlung der Wellen. Da gab es mal von Rich Rebuilds ein Video, wo er das Spiel darin zeigte, obwohl eigentlich alles völlig überdimensioniert war. Aber bei dem krassen Drehmoment aus dem Stand heraus geht alles früher oder später kaputt.

Mein Diesel macht sowas nicht mit, der lässt aus dem Stand bei Vollgas nur einen kleinen Teil der Leistung an die Räder und erst in höheren Gängen gibt es Vollgas. Da wird schon weggeregelt, bevor das ESP an den Rädern was merken könnte.


Deine Antwort auf "Einfach mal ein paar Gedanken von mir, warum fahre ich eigentlich Tesla und somit elektrisch."

Über mich

Ich bin, wie mein Username verrät Baujahr 74.

Ich habe Kfz-Mechaniker bei VW/Audi gelernt und war damals Jahrgangs bester.

Beim Landeswettbewerb wurde ich dann 5.ter.

Nach meinem Umzug ins Emsland habe ich dann in einer Papierfabrik angefangen.

Vom ungelernten Arbeiter habe ich mich bis zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung hochgearbeitet.

 

Ich bin Auto und Technik verrückt.

Ich hatte bereits 13 Autos und das in 26 Jahren.

 

Nach einem Problem mit Audi habe ich mich anderweitig umgesehen und bin durch einen Fernsehbericht bei Tesla gelandet.

 

Seit dem schwärme ich für E-Mobilität und erneuerbare Energie.

 

Ich werde NIE wieder einen Verbrenner kaufen.

Hybrid schon gar nicht.

 

Ich wünsche der deutschen Autoindustrie nicht den Untergang, sie sollen bloß endlich brauchbare Elektroautos bauen und nicht diese CO2-Flottenverbrauchs-Alibi-Autos.

 

Ich bete auch nicht Elon Musk an, sehe ihn aktuell (Oktober 2018) eher als Gefahr, als als Lösung für Tesla.

 

Ohne ihn hätte es Tesla in der Form aber nie gegeben und deshalb werde ich ihm immer Dankbar sein.

Blogleser (139)

Besucher

  • anonym
  • Namoora
  • Achimwn
  • max0082
  • forest_74
  • Buggy1981
  • mza287
  • KaJu74
  • ipo-hansi
  • OO--II--OO

Letzte Kommentare