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17.05.2014 19:03    |    KaJu74    |   Stichworte: Model S, Tesla

Langsamer fahren und nicht Zwischenladen, oder lieber schneller fahren und Zwischenladen

Hallo

 

Ich möchte hier mal die Meinungen von euch erfahren.

 

Der Tesla hat eine theoretische Reichweite von 500km.

Realistisch 400km.

 

Jetzt zu meiner Frage:

 

Wie würdet ihr eine Strecke von 355 km angehen?

laden-oder-nichtladen-oder-nicht

 

Antworte in der Umfrage und als Kommentar.

 

1. ter möglicher Zwischenstopp wäre eine EWE Ladesäule mit 22 kW und gratis für mich

2. ter möglicher Zwischenstopp wäre eine 22 kW Ladesäule der Stadtwerke Verden, auch gratis

3. ter möglicher Zwischenstopp wäre eine private 22kW Ladesäule von einen befreundeten Tesla Fahrer.

 

Es gibt natürlich noch viele weitere Alternativen, aber die habe ich jetzt mal gewählt.

 

Kommentare wie:

 

- kauf dir doch einen Verbrenner

- selbst Schuld

- usw...

 

werden sofort kommentarlos gelöscht.

 

Will nur ernsthafte Beiträge.

 

Danke.

 

Die Fahrt ist nächste Woche.

Werde so oder so davon berichten.

Vielleicht fahre ich einmal durch und einmal lade ich zwischen und vergleiche.

 

Gruß

 

KaJu

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Ergänzung von KaJu74 am 19.05.2014 11:43

Zum ersten möglichen Ladestopp wären es 152 km. Zum Ziel sind es insgesamt 365 km.

Zum zweiten möglichen Ladestopp wären es 161 km. Zum Ziel sind es insgesamt 363 km.

Zum dritten möglichen Ladestopp wären es 267 km. Zum Ziel sind es insgesamt 361km.

Zum Ziel direkt sind es 355 km.

25.05.2014 10:19    |    Goify

Meinst du das Modell X? Das soll leider eine geringere Reichweite haben und ich muss beruflich öfter längere Strecken zurücklegen, also zumindest bis das Supercharger-Netz nicht besser ausgebaut ist, für mich keine Alternative, wobei Allrad für mich im Winter ein Muss ist. Aktuell haben wir aber noch zwei Subarus, sodass ich bei heftigem Wetter noch immer mobil bleibe.


25.05.2014 10:58    |    notting

@Goify: Nein, ich meine Model E -> http://www.motor-talk.de/.../...aehrt-300-kilometer-weit-t4869172.html

EDIT: Laut Wikipedia hat das Model X wohl ca. 20km weniger Reichweite als das Model S. Evtl. wird's das Model E nur mit 60kWh-Akku geben, wenn 322km Reichweite angegeben sind?

 

notting


25.05.2014 11:08    |    Goify

Ach so der, den hatte ich schon wieder vergessen, da er für mich zu viel Zukunftsmusik ist. Warten wir erst mal auf den X bis nächstes Jahr und mit Glück kommt noch in diesem Jahrzehnt der E. Der wäre jedenfalls nicht so verkehrt für mich, wobei 300 km schon knapp sind. 400 wären ideal.


25.05.2014 11:15    |    KaJu74

Tesla Model Palette:

Roadster = Sportwagen auf Elisebasis

Model S = Aktuelle Limousine.

Model X = Nächstes Fahrzeug als SUV

Model ? = Mittelklassewagen (Model E wird er ja nicht mehr heißen)

 

Bis der Mittelklassewagen kommt, ist das Superchargernetzwerk so dicht, das 300 km keine Probleme mehr bereiten.


25.05.2014 11:39    |    notting

@KaJu74: "Keine Probleme" ist relativ. 100% Ladung in max. 15min bei vernünftiger Zyklenanzahl und mehr Reichweite wären auf jeden Fall deutlich besser. Ich denke da an Fälle, wo meine Kollegen und ich zusammen im Auto gesessen sind und bis auf die Mittagspause quer durch D gefahren sind d.h. wir nur kurz zwecks Fahrerwechsel angehalten haben.

 

notting


25.05.2014 11:53    |    KaJu74

Klar, es gibt immer Szenarien, wo es störend wäre, zu warten.

 

Aber weil 5 % damit ein Problem haben, soll man die ganze Technologie wieder einstampfen?


25.05.2014 11:57    |    Goify

Stimmt, den Benzinmotor stampft auch keiner ein, auch wenn er für Lastwagen wenig sinnvoll wäre. Das E-Auto ist ja keine Universallösung für alle Probleme der heutigen Mobilität, denn an der Parkplatzknappheit, Feinstaub durch Reifenabrieb oder Staus kann selbst das E-Auto nichts ausrichten - wie auch.


25.05.2014 12:20    |    KaJu74

Beim e-mobillity Summit fand ich die Gespräche in den Pausen am besten.

 

Da hat man richtig Kontakte geknüpft.

 

Und interessante Details erfahren.

 

Von Akkupreisen, über Akku Regenrationsmöglichkeiten (ein Tesla Roadster Besitzer hat seinen Akku wieder auf 99,7% gebracht!)


25.05.2014 12:25    |    notting

@KaJu74: Das aber ich nicht gesagt, aber "keine Probleme" (== 0%, die mit der Reichweite bzw. den typ. 300km Abstand zwischen SuperChargern Probleme haben) ist eben nicht richtig, was du ja gerade auch selbst zugegeben hast.

@Goify: Es behauptet aber auch niemand, dass es mit Benzinern keine Probleme gäbe.

 

notting


25.05.2014 12:34    |    notting

@KaJu74:

Zitat:

ein Tesla Roadster Besitzer hat seinen Akku wieder auf 99,7% gebracht

Sowas gab's auch z. B. schon für (aus Verbrennern bekannten Starter-) Bleiakkus. Ist aber halt die Frage, wieviel Zeit-/Energieaufwand man da reinstecken muss und ob das Ergebnis auch längere Zeit anhält.

Wobei ich von meinen Erfahrungen her mit Li-Ion-Akkus im IT-Bereich her sagen muss, dass meist nur der Coulomb-Zähler wieder richtig kalibriert werden muss. Meist hat's bei mir geklappt, wenn ich die Dinger unter Abschaltung sämlicher vom User abstellbaren Akkuschutzmaßnahmen mehrfach ohne zwischendrin zu laden absichtlich bis zum Stromausfall entladen habe (ja, tut gerade den Li-Ions auch nicht gut, weil da wirklich die ganze Akkukapazität verwendet wird im Gegensatz zu den NiMH-/Li-Ion-Akkus in Autos).

 

notting


25.05.2014 12:49    |    Trottel2011

Die Emobilität ist schon etwas Feines. Allerdings sind wir momentan nur ein paar "Jahre" weiter, als wir es am Anfang des 20. Jahrhunderts waren. Damals waren die Fahrzeuge ja leise aber auch langsam. Die Akkus reichten auch nicht lange und das Laden war auch SERHR gefährlich... Da gab es genug Menschen die dabei umgekommen sind.

 

Erst seit ca. 10 Jahren wird die Emobilität wieder richtig erforscht. Es besteht ja ein großes Interesse daran, weshalb jetzt die Forschungssummen da hineingesteckt werden, wie es ursprünglich hätte sein sollen. Wir haben uns knapp 100 Jahre auf Bleiakkus (Autobatterien) ausgeruht. Erst als das Mobiltelefon auf dem Markt kam, änderte sich was bei den Akkus. Kleiner und kleiner und kleiner - dabei aber immer Leistungsfähiger. Das ist ein Beispiel, wo die Forschung zu guten Ergebnissen führte...

 

Zur Emobilität. Ich denke wir dürfen auf die nächsten Jahre gespannt sein. Bisher hat einzig Tesla es fertig gebracht, brauchbare Reichweiten zu erzeugen. 200 km und mehr sind eine Hausnummer. Viele Motorräder mit Verbrenner kommen mit einer Tankfüllung nicht einmal soweit! Und ich denke wir dürfen uns bald auf steigende Reichweiten, kürzere Ladezeiten und bessere Abdeckung freuen...

 

Elektromotoren sind auch für LKW eine interessante Sache. Wenn man überlegt, wie schwer ein moderner Sattelschlepper (nur die Zugmaschine) ist - ca. 8 Tonnen, könnte man gut, durch Ersatz des sehr schweren Motors samt Getriebe und Tanks (900l Kraftstoff sind mal eben ca. 900KG!!!) mit einem E-Motor (oder auch mehrere) und mit Ausstattung von Akkus, ggf. sogar, für Autobahnfahrten, Trolley Abnehmern auf dem Dach der Zugmaschine (Autobahnen müssten dann in der rechten Spur Oberleitungen haben) dann deutliche Komfortvorteile haben. Der Fahrer wäre weniger Lärm ausgesetzt, die Umwelt wird geschont, usw. - natürlich nur bei umweltfreundlicher Stromerzeugung.

 

Ich bleibe gespannt! Es spricht ja nichts gegen die Emobilität momentan, außer die Reichweite und den Kaufpreisen, wobei an beiden gearbeitet wird. Reichweite steigt während der Kaufpreis sinkt :)


25.05.2014 12:55    |    KaJu74

@Trottel2011

Zitat:

Zur Emobilität. Ich denke wir dürfen auf die nächsten Jahre gespannt sein. Bisher hat einzig Tesla es fertig gebracht, brauchbare Reichweiten zu erzeugen. 200 km und mehr sind eine Hausnummer. Viele Motorräder mit Verbrenner kommen mit einer Tankfüllung nicht einmal soweit! Und ich denke wir dürfen uns bald auf steigende Reichweiten, kürzere Ladezeiten und bessere Abdeckung freuen...

Mercedes und BMW wurden gefragt, warum sie gegen Aufpreis nicht größere Reichweiten abeten, Kunden wären doch bereit es zu zahlen. Siehe Tesla.

 

Antwort war in etwa:

 

Der Kunde braucht mehr Reichweite überhaupt nicht und mehr als 11kW Ladeleistung will er auch nicht.

 

Genauer kommt es noch in meinem nächsten Blog.


25.05.2014 13:03    |    Goify

Das wundert mich auch immer wieder. Die Hersteller glauben exakt zu wissen, was wir brauchen. Gut, die Hersteller glauben Studien über uns Verbraucher eher, also wir selbst zugeben, zu leben. Wer gibt schon zu, dass er zu 50 % Privatfahrten hat und kaum eine Fahrt über 60 km Länge hat. Aber das ist eben die Realität.


25.05.2014 13:17    |    notting

@Trottel2011:

Zitat:

Die Emobilität ist schon etwas Feines.

Musste irgendwie spontan an https://de.wikipedia.org/wiki/Emo_%28Jugendkultur%29 denken...

 

Zitat:

Erst als das Mobiltelefon auf dem Markt kam, änderte sich was bei den Akkus. Kleiner und kleiner und kleiner - dabei aber immer Leistungsfähiger. Das ist ein Beispiel, wo die Forschung zu guten Ergebnissen führte...

Das bezweifle ich:

 

1. https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator#Geschichte

Zitat:

Bereits in den 1970er Jahren wurden an der TU München das grundlegende Funktionsprinzip der reversiblen Alkalimetall-Ionen-Interkalation in Kohlenstoff-Anoden[4][5] und oxidische Kathoden[6][7] sowie dessen Anwendung in Lithium-Batterien[8][9] erforscht und veröffentlicht, auch wenn damals die praktische Anwendbarkeit als Elektroden für Lithium-Batterien nicht erkannt wurde.

[...]

Der erste kommerziell erhältliche Li-Ionen-Akku wurde als Lithium-Cobaltdioxid-Akkumulator von Sony im Jahr 1991 auf den Markt gebracht und in der Hi8-Videokamera CCD TR 1 eingesetzt.

2. http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/1994/01/030_Multimedia-portabel (paywall)

Zitat:

Toshiba wird im Januar [Anmerk.: 1994] zwei neue Notebook-Modelle vorstellen. Das T3400 wiegt gerade noch 1,8 kg, läuft aber dank der sparsamen Enhanced-486SL-CPU (3,3 Volt), dem neuen Lithium-Ionen-Akku [...]

während http://www.hangman.de/-handys/-siemens/siemens.html bzw. http://www.hangman.de/-handys/-ericsson/ericsson.html

Zitat:

Akku-Typ: 6V / 700 mAh NiCd

und ähnlich.

 

-> Ich glaube eher, das Li-Ion-Akkus für energieintensivere Mobilgeräte als Handys entwickelt wurden, nämlich eben Camcorder und Notebooks. Selbst mein C35i aus dem Jahre 1999 kam standardmäßig mit einem völlig ausreichenden NiMH-Akku, konnte aber auch mit Li-Ion-Akkus umgehen.

 

notting


25.05.2014 13:52    |    KaJu74

So, der Blog ist da.

 

http://www.motor-talk.de/.../...-mit-einem-tesla-model-s-t4951183.html

 

Aber bitte bedenken, ich bin kein Schriftsteller.

 

Also habt Rücksicht.

 

Gehe dort auch gerne auf Fragen ein.

 

Hier mache ich jetzt dicht.

 

Schweift zu weit ab.


Über mich

Ich bin, wie mein Username verrät Baujahr 74.

Ich habe Kfz-Mechaniker bei VW/Audi gelernt und war damals Jahrgangs bester.

Beim Landeswettbewerb wurde ich dann 5.ter.

Nach meinem Umzug ins Emsland habe ich dann in einer Papierfabrik angefangen.

Vom ungelernten Arbeiter habe ich mich bis zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung hochgearbeitet.

 

Ich bin Auto und Technik verrückt.

Ich hatte bereits 13 Autos und das in 26 Jahren.

 

Nach einem Problem mit Audi habe ich mich anderweitig umgesehen und bin durch einen Fernsehbericht bei Tesla gelandet.

 

Seit dem schwärme ich für E-Mobilität und erneuerbare Energie.

 

Ich werde NIE wieder einen Verbrenner kaufen.

Hybrid schon gar nicht.

 

Ich wünsche der deutschen Autoindustrie nicht den Untergang, sie sollen bloß endlich brauchbare Elektroautos bauen und nicht diese CO2-Flottenverbrauchs-Alibi-Autos.

 

Ich bete auch nicht Elon Musk an, sehe ihn aktuell (Oktober 2018) eher als Gefahr, als als Lösung für Tesla.

 

Ohne ihn hätte es Tesla in der Form aber nie gegeben und deshalb werde ich ihm immer Dankbar sein.

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