• Online: 1.800

JRAV

Vom Fahren und Fliegen

22.08.2013 16:42    |    JRAV    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: 320d, 3er, bmw, cabrio, diesel, E93, fahrbericht, jrav, test, Vorwerkz

Mein im Ausland lebender Schwager kam zu Besuch und brauchte natürlich ein Auto. “Ein Cabriolet sollte es sein, ein richtiges Spassauto” befand meine Schwiegermutter. Am besten was sportliches, vielleicht ein Porsche oder ein BMW Z4.

 

Da mein Schwager ein fürsorglicher Familienvater ist und mit seinen beiden kleinen Kindern anreist, haben wir die Idee vom flotten Zweisitzer schnell wieder verworfen.

 

Stattdessen buchte ich ein viersitziges Cabrio bei Sixt.

 

Schick: BMW 320d mit M-PaketSchick: BMW 320d mit M-Paket

 

An einem Freitagmorgen war es soweit: ich fuhr zu Sixt, um den Wagen abzuholen. Statt des erhofften Mercedes E-Klasse Cabrios bekam ich die Schlüssel zu einem BMW 320d Cabriolet mit Blechdach. Ich unterschrieb und sah mir den Wagen an: er sah schon sehr schick aus: silbern glänzender Metalliclack, schwarzes Leder, M-Paket, 6-Gang Schaltgetriebe….SCHALTGETRIEBE?

 

Schaltgetriebe ist ein Problem.

 

Einige von Euch werden hämisch Grinsen: “Kann der Trottel nicht schalten?”

 

Mein lieber Schwager lebt in Israel, einem Land, in dem es keine Autos mit Schaltgetriebe gibt, mit Ausnahme einiger Miniautos, in die sich aber kein Fahrer hineinwagen würde, der noch recht bei Verstand ist. In einem Land, in dem täglicher Raketenbeschuss mit einem Schulterzucken wahrgenommen wird, geht man auch beim Autofahren nicht allzu rücksichtsvoll miteinander um. Es wird gerast, gehupt, gedrängelt, und obwohl fast jedes Auto nur 100 PS hat möchte jeder im Stau ganz vorne sein. Und wenn man dort steht, gerne auch bergauf, dann schaut der Israeli lieber auf sein Samsung Smartphone, um seinen Status zu twittern, anstatt sich mit einem Schaltgetriebe herumzuschlagen.

 

Da ich ausdrücklich ein Automatikauto bestellt hatte wendete ich mich wieder an die freundliche Dame am Tresen. “Ja, so ein Cabrio, das sei ja ein richtiger Sportwagen, und der hätte nunmal eine Gangschaltung”, so ihre Antwort.

 

Als Fahrer eines Porsches mit Tiptronik konnte ich es mir gerade noch verkneifen, mich vor Lachen den Bauch haltend auf den Boden zu wälzen. Ich wollte nicht respektlos sein, für eine einfache Sixt Angestellte ist ein 3er BMW auch ohne Klapptop ein unerschwinglicher Traumwagen.

 

Und sie war wirklich hilfreich: sofort rief sie in den umliegenden Zentralen an. es gelang ihr tatsächlich, in der Filliale am Georgsplatz ein Mercedes Cabrio mit Automatik aufzutreiben. Ich müsse mich aber beeilen!

 

Ich bekam die Anweisung, mit dem BMW zur anderen Filliale zu fahren und das Auto zu tauschen.

 

Nichts lieber als das!

 

So hatte ich also Gelegenheit, kurz vor Produktionseinstellung noch einmal das erste und letzte (der Nachfolger heißt 4er) BMW 3er Cabrio mit Blechdach zu fahren!

 

Im Innenraum ist man gut geschütztIm Innenraum ist man gut geschützt

 

Als langjähriger BMW-Altauto-Treter und Auto-ImShowroom-Herumsitzer war mir der 3er BMW wohlbekannt. Ultrafettes Lenkrad, breiter Monitor in der Mitte, iDrive und Startknopf. ansonsten viel Plastik – bei BMW Verkäufern unter der Bezeichnung “hochwertiger Kunststoff” und manchmal auch “Leder” bekannt.

 

Hübsch gestaltet sind die M-Fußmatten mit blauen Kedern, ansonsten wirkt der Innenrau doch ein wenig trist.

 

Immerhin, die Tür fällt satt ins Schloss. Ich steckte den Schlüssel in die dafür vorgesehene Öffnung und starte den Motor per Knopfdruck. Bei 30° Aussentemperatur übertönt die sehr effiziente Klimaanlage jegliche Nagelgeräusche des Dieselmotors. In kurzer Zeit ist der Innenraum auf eine halbwegs erträgliche Temperatur abgekühlt. Eine angenehme Sitzposition finde ich genauso schnell, eine elektrische Sitzverstellung ist beim 3.850€ teuren M-Paket serienmäßig an Bord.

 

Vorsichtig rolle ich den kleine BMW vom Hof: die Kupplung greift angenehm, die Gänge sind kurz und knackig, so soll es sein. Die Lenkung ist extrem leichtgängig, aber dafür trotzdem einigermaßen präzise.

 

Richtig klasse finde ich die Übersicht zur Seite: keine B-Säulen sind die einzig wahren B-Säulen, und ich frage mich spontan, ob die C-Säule beim 3er Cabrio als B-Säule bezeichnet wird. Ebenfalls genial: mit einem einzigen Knopf kann man sämtliche Seitenscheiben versenken!

 

Das Dach hingegen möchte noch nicht aufgehen: ein Piktogramm verweist mich auf eine nicht verriegelte Kofferraumabdeckung. Egal, mir ist es viel zu warm.

 

Die Federung des M-Sportfahrwerks ist straff. Fahrbahnunebenheiten werden durchaus weitergegeben, aber niemals so ungefiltert wie es (m)ein Porsche zu tun pflegt. Die Kurvenlage ist natürlich ebenfalls keineswegs mit der eines Porsches zu vergleichen, no pain, no gain.

 

Aber jetzt will ich doch offen fahren, wenigstens ein ganz klein bisschen. An einer Shell-Tankstelle halte ich kurz an, steige aus und öffne den Kofferraum. Tatsächlich ist dort eine Abdeckung, die zurückgeschoben werden möchte. Rumms-Klack – der Riegel ist drinnen und das Kofferraumvolumen um 30% geschrumpft.

 

Ob das Verdeck auch per Schlüssel aufgeht?

 

Ich halte meinen Daumen auf die Taste zum Öffnen: nach einigen Sekunden surren Motoren, das Dach fängt an sich zu bewegen und sich wie ein Origami-Kunstwerk zusammenzufalten. Elegant verschwindet es unter dem (weniger eleganten) Kofferraumdeckel. Ich bin ehrlich beeindruckt!

 

Faszinierend: Faltdach-OrigamiFaszinierend: Faltdach-Origami

 

 

Beeindruckt ist vielleicht ein wenig zu schwach: die Choreographie muss ich mir unbedingt nochmal ansehen! Mit dem Schlüssel schließe ich das Dach und sehe mir an, wie quasi das gesamte Heck entblößt wird und sich das Auto wie ein Transformer in Sekundenschnelle in ein Coupé verwandelt.

 

Einfach spitze!

 

Und weil ich neugierig bin, wie sich so ein BMW Cabriolet offen fahren lässt, Drücke ich noch einmal aufs Knöpfchen und mache das Dach wieder auf. Dach auf – Dach zu – Dach auf – Dach zu – an dem Mechanismus hätte Homer Simpson sicher ein Wochenende lang seine Freude.

 

Genug gespielt, ich muss weiter, meinen Mercedes abholen, bevor ihn mir jemand anders wegschnappt.

 

Aber einmal will ich noch: “Dach zu – Dach auf…”

 

Das 3er Cabrio ist auch offen sehr angenehm zu bewegen: man fühlt sich deutlich geschützter als im offenen Porsche. Wegen der hohen Gürtellinie dürfen die Seitenscheiben unten bleiben. Damit ist es das perfekte Cabrio für Warmduscher, die einen coolen Eindruck machen möchten.

 

Eine absolute Pest und dem Auto in kleinster Weise würdig ist hingegen der Motor: ein Diesel hat in einem Cabrio wirklich nichts verloren, und dieser schon gar nicht: das Turboloch ist so groß und tief wie der Schwarzsee in Kitzbühel. Erst kommt nix, dann zuviel, dann wieder nix. Das nutzbare Drehmomentband ist winzig, man ist dauernd am Schalten. Das ist nicht nur unheimlich nervig, es verhindert auch, dass man cool den Ellenbogen heraushängen lassen kann, wie es sich gehört.

 

Sound gibt es auch keinen. Zumindest nicht aus dem Auspuff.

 

Aber vielleicht aus dem Radio?

 

Ich probiere an der Ampel das Soundsystem aus. das Ergebnis ist eine Enttäuschung: statt ordentlich satt “uz-uz-uz” zu machen, wie es sich für ein 3er Cabrio gehört, kann das hier verbaute System mühsam mit dem Lautsprecher meines iPhones mithalten.

 

Noch weniger wäre mehr: das EndrohrNoch weniger wäre mehr: das Endrohr

 

Fazit bei der Abgabe: ein nettes Auto mit einer brillanten Faltmechanik das zumutbar angenehm fährt.

 

Leider verdirbt der Diesel den guten allgemeinen Eindruck. Als M3 mit V8, SMG Schaltung, Volllederausstattung und Logic 7 oder Hamann Kardon könnte die Kiste jedoch richtig Freude bereiten.

 

Zuhause jage ich das 3er Cabrio durch den Konfigurator und komme auf einen Neupreis von stolzen 55.240€

 

Warum sind die Deutschen bloss so doof und kaufen zu einen exorbitanten Preis Autos mit dermaßen miserablen Motoren? Die Amis wissen schon, warum bei ihnen die Modellpalette beim 335i beginnt.

 

Mein Tipp: es ist zwar nett, wenn der 320d nur 5l verbrauchen soll, aber irgendwie macht es keinen Sinn, bei einem dermaßen teuren Spassauto mit dem Sprit knausern zu wollen und sich gleichzeitig das ganze Vergnügen zu verderben. Deswegen nehmt entweder den (übrigens 3.000€ billigeren 320i) mit dem laufruhigen 170PS 6-Zylinder Motor oder spart euch das M-Paket und wählt stattdessen den 272 PS starken 330i, der richtig Laune macht.

 

Originalartikel auf [http://www.vorwerkz.com/origami-stadtfahrt-im-bmw-320d-cabrio/]

 

Edit: es ist so peinlich. Nicht für mich. Aber für BMW. Der 320i ist kein sahniger Reihensechser, sondern ein rappeliger Vierzylinder, der zu allem Überfluss noch eine Direkteinspritzung hat. Schämt Euch!

 

Liebe Grüße,

 

Johannes

 

Mein Blog mit 27 Fahrberichten: http://www.vorwerkz.com

 

Mein Ratgeber: http://www.gebrauchtwagenratgeber.com


22.08.2013 16:57    |    plaustri20

Wunderbarer Artikel, JRAV.

Besonders der Wagen um den es darin geht, der übrigens nicht Silber ist, sondern in einem hellblauen Ton gehalten ist ("Silverstonemetallic II" die hübscheste Farbe am E92/E93 überhaupt), ist genial. Die Edition Sport - also nicht das M-Paket - ist ein teures, aber lohnenswertes Extra und der 184PS-Diesel so ziemlich der beste 2 Liter Vierzylinder am Markt!

Das waren Kleinigkeiten, aber

Zitat:

... mit dem laufruhigen 170PS 6-Zylinder Motor...

das ist kompletter Schwachsinn! (Damit meine ich eigentlich BMW).

Denn im (noch aktuellen) 3er Cabrio verbaut BMW im 320i einen schwachbrüstigen, ruckelnden Vierzylinder, der sich nach 100PS anfühlt. In der <200PS-Klasse immer zum 320d greifen. Ab 325i gibt´s dann R6-Motoren;)

 

Trotzdem toller Artikel mit tollem Stil:)

 

LG plaustri


22.08.2013 18:00    |    Hellhound1979

Super und auch neutral geschriebener Artikel! Ein Diesel käme mir auch nicht in ein Cabrio.


22.08.2013 18:05    |    xHeftix

Diesel und Schaltgetriebe im Cabrio.

 

Och nöööööö...

 

Sonst ganz nett :D


22.08.2013 18:15    |    JRAV

Bin lange Zeit 520i gefahren und hatte 2001 den "neuen" E39 als Leihwagen...der 2,2l R6 war der mit Abstand laufruhigste Sechsender, den ich kenne.


22.08.2013 18:23    |    Zenobia_V6

Ah, ich dachte schon, ich wäre alleine mit der Meinung:

 

Diesel und Cabriolet gehören nicht zusammen.

Umso mehr verwundert es mich, dass immer mehr Hersteller auf den Diesel setzen und zum Teil sogar die Topmotorisierung als Diesel anbieten.

 

Gibt es von dem Mercedes Cabrio mit Automatik auch noch einen Bericht?


22.08.2013 18:43    |    EX-Porschefahrer

Hatte mal um 2000 herum einen 320d Dienstwagen, der Vierzylinder war sparsam und ging flott zur Sache und sah nicht übel aus in Dunkelgrün mit hellbeigem Leder. Bei 30Tkm im Jahr und wöchentlich Karlsruhe-München-Karlsruhe ohne lästige Tankstops kann man sich auch an das Kaltstartnageln gewöhnen. Wie das in einem (offenen) Cabrio klingt, noch dazu garniert mit Turboloch, möchte ich mir nicht vorstellen, allerdings sollte sogar BMW in der Lage sein Motoren richtig einzustellen. Von daher wäre ich nicht generell abgeneigt.


22.08.2013 20:45    |    JRAV

@Zenobia,

 

>Gibt es von dem Mercedes Cabrio mit Automatik auch noch einen Bericht?

 

Aber klar doch, der wird gerade noch geschrieben.


23.08.2013 08:43    |    stef 320i

Zitat:

Die Amis wissen schon, warum bei ihnen die Modellpalette beim 335i beginnt.

Auch bei den Amis bekommt man 3er unterhalb des 335i ;)

 

Aber Du hast Recht, mit Logic 7, Automatik und etwas Dampf macht so ein 3er schon Spaß. Das erfahre ich täglich aufs Neue ;)


23.08.2013 09:28    |    Käfer1500

Im wesentlichen ein sachlicher, guter Test!

 

Aber: "Als Fahrer eines Porsches .... . Ich wollte nicht respektlos sein, für eine einfache Sixt Angestellte ist ein 3er BMW auch ohne Klapptop ein unerschwinglicher Traumwagen."

Eine gewisse Überheblichkeit und Respektlosigkeit anderen "einfacheren" Leuten gegenüber kommt da aber schon durch :rolleyes:

Was würdest Du sagen, wenn diese "einfache Sixt Angestellte" dann mit einem dickerem Porsche als Deinem vom Hof rollt? Die kann ja durchaus einen anderen finanziellen Hintergrund (wodurch auch immer) haben, als Du annimmst ....


23.08.2013 09:43    |    Bayernlover

Als ich angefangen hatte zu lesen, hatte ich große Angst, dass du den Diesel gut findest. Dem war nicht so, ein Glück :)

 

Es geht nichts über einen Sechszylinder-Benziner. Und sparsam sind sie auch, zumindest bei BMW.


23.08.2013 10:34    |    EX-Porschefahrer

"Zitat:

Die Amis wissen schon, warum bei ihnen die Modellpalette beim 335i beginnt."

 

Wußte nicht, daß man zum Betrieb der Klimaanlage 3,5l-Motoren braucht, aber vielleicht dienen die ja zum Überfliegen der tiefen Löcher in den maroden Highways oder etwa um der Highway-Patrol bis zur nächsten Staatsgrenze zu enteilen.


23.08.2013 10:59    |    JRAV

>Was würdest Du sagen, wenn diese "einfache Sixt Angestellte" dann mit einem

>dickerem Porsche als Deinem vom Hof rollt? Die kann ja durchaus einen anderen

>finanziellen Hintergrund (wodurch auch immer) haben, als Du annimmst ....

 

Das wäre mir relativ Wurscht, es gibt immer jemanden, der ein dickeres oder teureres Autos fährt. Der BMW 320d, den sie mir gegeben hat, ist ja auch nicht gerade billiger als ein Boxster.

 

Als Boxster S Fahrer muss ich mir sowieso recht häufig anhören, dass das kein "richtiger" Porsche" sei (und ich wette, jetzt postet gleich jemand ein "stimmt doch!", hihi)

 

Von daher fände ich es sogar echt lustig, wenn die Angestellte mit einem 991 Turbo vom Hof rollen würde, ich glaube, wir würden uns wunderbar verstehen. :-)

 

Was ich jedoch nicht verstehe ist, dass es Leute gibt, die für 35,000€ einen neuen Golf fahren, und trotzdem neidisch auf einen alten Porsche sind.


23.08.2013 23:57    |    kielerjung612

Der 320d ist top und ich kann mir den gut im Cabrio vorstellen. Wenn ich Spass haben will dann halt den 330d oder 335d. Der 320i ist keine Alternative sondern ein Zustand. Die 330i und 335i sind super aber lieben auch den Besuch an der Tankstelle. Die Amis fahren den 335i weil Benzin dort zu Preisen verkauft wird von denen wir leider nur traeumen koennen...;-)


24.08.2013 11:12    |    stef 320i

So günstig ist Benzin im Amiland längst nicht mehr.

Ausserdem: Ich liege mit dem 335i derzeit bei 8,7 Liter. Wo das viel sein soll weiß ich nicht ;)

Die Amis fahren keine 316i, 320i usw weil sie keine Lust haben nen Rasenmäher zu fahren ;)

 

Aber auch in den USA kommen die Fahrzeuge mit hoher MPG langsam aber sicher...


07.09.2013 00:02    |    sambob

Netter Bericht, mehr aber auch nicht.

 

Und sowas

Zitat:

statt ordentlich satt “uz-uz-uz” zu machen, wie es sich für ein 3er Cabrio gehört,

ist unnötig.

Ebenso wie die oben schon kommentierte Einschätzung der Sixt-Angestellten.


08.09.2013 19:28    |    Zavage

Du bist vielleicht nur kurz den 320d gefahren, aber man kann mit dem Wagen Spaß haben(auch das mit dem Arm-aus-dem-Fenster herraustrecken), vor allem wenn man zu den richtigen Zeitpunkten schaltet.

Ein Auto mit Schaltgetriebe ist weitaus sportlicher als eine Tiptronic/Speedshift-Müll.

Als Auto-Fan fällt mir doch sehr oft auf, dass viele Porsche-Fahrer sich mit den Autos zu wenig auskennen und sogar bei einer defekten Glühbirne zur Werkstatt fahren.

Ein paar Verbesserungen in den Kommentaren: Der 335i ist ein 3,0L R6 mit Turbo.


06.10.2013 10:39    |    Segelohr

Sehr schöner Bericht. Nur das Herrenreiter-Geschwurbel über die Sixt-Angestellte hättest Du Dir aus Stilgründen besser gespart.


16.10.2013 09:40    |    olibolli

der bericht ist nett geschrieben...

 

der satz über die mitarbeiterin bei sixt finde ich auch unangemessen...

 

das ist deine persönliche meinung, und die solltest du auch bei dir behalten..

es kann sich nicht jeder einen porsche leisten...

 

sonst kann ich persönlich nichts negatives über nen 320d sagen, fährt sich klasse, und ja, es ist kein sportwagen ;)

 

und ich finde mittlerweile alle autos sehr teuer, fast egal welche marke..

 

gruß


17.10.2013 23:53    |    Christian He

Wenn man sonst einen Porsche (Benziner, mit Automatik) fährt, muss man sich vielleicht auch erst an einen Diesel, mit Handschaltung gewöhnen. Andere steigen in einen Porsche und müssen sich wohl auch erst umgewöhnen.

Ob nun ein Diesel in ein Cabrio gehört oder nicht... Darüber kann (!!!) man lange diskutieren, ist aber sinnlos. BMW bietet Diesel und Benziner mit 4 und 6 Zylindern an. Ist doch klasse, wenn man die Wahl hat.

Der 320D genießt eigentlich einen sehr guten Ruf "unter den Dieseln".

Ansonsten aber netter Bericht, das etwas schlichte Innendesign kennst du ja auch von Porsche (Boxster).


Deine Antwort auf "Origami - Fahrbericht BMW 320d Cabriolet"

Johannes Vorwerk

JRAV JRAV

Jaguar

Johannes Vorwerk begeistert sich seit seiner frühesten Kindheit für Autos - insbesondere für angejahrte Luxuslimousinen, die angesichts der zu erwartenden Reparaturanfälligkeit bei den Mitmenschen eher für Mitleid als Mitneid sorgen. Durch Probefahrten in interessanten Fahrzeugen hält Johannes sich auf den aktuellen Stand der Technik und berichtet über seine ausführlich und mit einer guten Prise Humor auf seinem Blog http://www.geniale-fahrberichte.de .

 

Seit 2014 macht Johannes Vorwerk nicht nur die Straßen, sondern auch den unteren Luftraum unsicher: als frischgebackener Privatpilot fliegt er mit den antiken Flugzeugen des lokalen AeroClubs mit 200 km/h am Stau vorbei. Übers Fliegen schreibt mit großer Begeisterung auf http://www.Alpha-Flying-India.de und hat über seine Erfahrungen in der Flugausbildung das Buch "Alpha Flying India - Vom Flugsimulator ins reale Cockpit" verfasst, welches bei Amazon und auf iTunes erhältlich ist.

Blog Favoriten

Besucher

  • anonym
  • 4klaus44
  • marcuSklasse

Blogleser (12)

Buchtipp