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10.02.2023 12:37    |    jennss    |    Kommentare (105)

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Häufig werden beim E-Auto die Wintereigenschaften negativ hervorgehoben, weil es einen deutlichen Reichweitenverlust ggü. den Sommermonaten gibt, während das beim Verbrenner kein Thema ist (mehr Reichweite, kurze Tankzeit). Der Punkt ist zweifellos richtig. Ggü. den Sommermonaten muss man das E-Auto im Winter öfter laden und auf Langstrecken sind keine so großen Etappen möglich (ca. -20% bei voller Heizung). Zudem sind die Ladezeiten am HPCs länger (je nachdem, ob vorklimatisiert). Dennoch sollte man auch nicht vergessen, dass das E-Auto im Winter einige Vorteile hat.

 

E-Auto:

+ Heizung kommt schneller (PTC-Heizung, kein Warten auf Motorabwärme)

+ Frontscheibe deutlich schneller frei

+ Heizen im Stand ohne Motorlauf (z.B. im Stau oder warten im Auto, auch Hunde während des Einkaufs, funktioniert übrigens auch mit Klimatisierung im Sommer)

+ Vorheizen (ohne teure Standheizung), kostet etwa 2 kWh aus dem Akku oder aus der Wallbox/Ladesäule direkt

+ Kein lautes Kaltstartnageln, kein Warmfahren, kein erhöhter Motorölverbrauch ;)

+ Keine erhöhten Schadstoffe bzw. bleiben null (Katalysatoren arbeiten erst warm nach rund 10 km richtig bzw. Thermofenster bei Diesel)

 

Verbrenner:

+ Reichweite/Tankzeit ohne nennenswerte Einschränkung (besonders bei Winterurlaub mit Dachbox)

+ Verbrauchsanstieg durch Kälte geringer (E-Auto ohne Wärmepumpe ca. 20-30%, Verbrenner nur ca. 15%)

 

Fazit:

Es kommt auf den Einsatzschwerpunkt an, welche jeweiligen Vorteile mehr Bedeutung haben. Wenn eine große Reichweite sehr wichtig ist, überwiegen die Vorteile des Verbrenners. Im Alltag hingegen, besonders wenn man zuhause laden kann, spielt das keine nennenswerte Rolle und die Vorteile des E-Autos überwiegen. Welches Fahrzeug ist für euch im Winter angenehmer? (Frage vor allem an jene, die mit beiden Antrieben Erfahrung haben)

j.

 

 

PS: An "Stammtischen" geht wohl gelegentlich herum, das E-Auto würde im Stau wegen der Heizung liegen bleiben. Dazu gibt es Vergleiche, nach denen man etwa gleichlange mit Heizung im Stau stehen kann wie mit Verbrenner, wobei beim Verbrenner jedoch der Motor laufen muss. Bei vollem Akku sind je nach Auto ca. 2 Tage Stehen im Stau möglich. Nextmove hat dazu mal was getestet.

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10.02.2023 12:42    |    LF-X

Im Winter ganz klar das Elektroauto. Geplante Abfahrt programmiert und in das abgetaute, warme Auto einsteigen ist schon großartig.

 

Die Reichweite geht zwar runter, aber für den Alltag gibt es hier keine Probleme. Sind immer noch fast 300km bei 100% Akku. Im Sommer sind es eher 400km. Ich fahre aber in der Regel pro Tag "nur" 100km. Da ist also selbst bei 80%-Ladung noch genug Angstreserve vorhanden.

10.02.2023 13:00    |    eddy_mx

Interessanter Artikel, danke!

 

Das E-Auto gewinnt eigentlich immer, hätte aber nicht gedacht, dass das Aufheizen derart viel am Akku saugt. Vermutlich werden die Heizungssysteme im Laufe der Zeit aber effizienter. Der Innenraum müsste sich aber doch schneller aufheizen lassen, wenn man Scheibenheizung + Umluft + Sitzheizung + Lenkradheizung + Klimaanlage kombiniert oder ist es ein Trugschluss?

10.02.2023 13:25    |    jennss

Danke! :)

 

Die 2 kWh sind eine Schätzung von mir bei leichten Minusgraden, so etwa 3 bis 4% vom 58 kWh-Akku. Könnte auch ein bisschen weniger sein und kommt ja auch auf das Auto an. Dafür fährt das Auto dann aber auch sparsamer. Von der Sitzheizung, Lenkradheizung und Scheibenheizung wird der Innenraum nicht nennenswert warm, meine ich.

 

Ich hatte zuerst mal gedacht, dass unser ID.3 womöglich auch eine Frontscheibenheizung haben könnte, weil es ggü. dem Golf deutlich schneller geht, die Scheibe frei zu bekommen, aber das muss einfach an der Heizung des E-Autos liegen. Der ID.3 hat vorne keine spezielle Frontscheibenheizung, ist aber auch nicht nötig.

j.

10.02.2023 14:20    |    Schwarzwald4motion

Wenn das Auto erst mal warm ist, ist der Verbrauch auch deutlich geringer irgendwo zwischen 0,5 und 1nem kW.

 

Was mich aber viel mehr interessiert, sind die Winter Fahr-Eigenschaften.

 

Da wird es nicht ganz einfach:

 

ICE*— E-Auto. *(Motor immer Fronteinbau)

 

  1. Frontantrieb—Frontantrieb E-Auto

  2. Heckantrieb—Heckantrieb E-Auto!
  3. Heckantrieb—Frontantrieb E-Auto?
  4. Frontantrieb—Heckantrieb :rolleyes:
  5. 4WD Antrieb—4WD Antrieb E-Auto!
  6. 4WD Antrieb—Frontantrieb ICE?
  7. 4WD Antrieb—Heckantrieb ICE?
  8. die restlichen Kombinationen sind klar, E-Auto oder;)

10.02.2023 14:28    |    jennss

Zu Front- vs. Heckantrieb beim E-Auto gibt es einen Vergleich:

https://www.youtube.com/watch?v=R8HXFL1Mo2k

Heckantrieb schneidet auf Schnee klar besser ab.

 

Da beim E-Auto das Lastverhältnis oft ca. 50/50 ist, dürfte sich der Heckantrieb damit besser fahren als beim Verbrenner.

j.

10.02.2023 14:33    |    Swissbob

Zitat:

E-Auto:

+ Heizen im Stand ohne Motorlauf (z.B. im Stau oder warten im Auto, auch Hunde während des Einkaufs, funktioniert übrigens auch mit Klimatisierung im Sommer) Ersteres ist mit Standheizung möglich.

+ Vorheizen (ohne teure Standheizung), kostet etwa 2 kWh aus dem Akku oder aus der Wallbox/Ladesäule direkt ( mit Standheizung 0.5L/h)

+ Kein lautes Kaltstartnageln, kein Warmfahren, kein erhöhter Motorölverbrauch ;)

+ Keine erhöhten Schadstoffe bzw. bleiben null (Katalysatoren arbeiten erst warm nach rund 10 km richtig bzw. Thermofenster bei Diesel)

 

Verbrenner:

+ Reichweite/Tankzeit ohne nennenswerte Einschränkung (besonders bei Winterurlaub mit Dachbox)

+ Verbrauchsanstieg durch Kälte geringer (E-Auto ohne Wärmepumpe ca. 20-30%, Verbrenner nur ca. 15%)

+Generell grössere Reichweite

+Zuverlässige Infrastruktur

+Kalkulierbare Tankzeit

Ich habe den sehr guten Bericht noch etwas ergänzt.

10.02.2023 14:35    |    jennss

Zitat:

@Swissbob schrieb am 10. Februar 2023 um 14:33:22 Uhr:

Zitat:

Verbrenner:

+Generell grössere Reichweite

+Zuverlässige Infrastruktur

+Kalkulierbare Tankzeit

Ich habe den sehr guten Bericht noch etwas ergänzt.

Danke, aber das bezieht sich ja nicht speziell auf die Wintereigenschaften.

Ah, Moment... kalkulierbare Tankzeit... Damit meinst du, dass die Ladezeit beim E-Auto im Winter länger sein kann, man das aber meistens nicht vorher genau sieht? Ok., das ist vielleicht doch noch ein Punkt, kann man aber auch zum ersten Punkt dazurechnen ("Reichweite/Tankzeit ohne nennenswerte Einschränkung"). Bei Mercedes kann man die theoretische Ladeleistung, wenn man jetzt laden würde, im Display sehen, soweit ich gelesen habe. Und wenn man man ein Auto vorkonfigurieren kann, hat man maximale Ladeleistung.

j.

10.02.2023 14:44    |    Goify

Die PTC-Innenraumheizung haben auch einige Verbrenner und so kommt dort auch sofort warme Luft aus den Düsen. Lästig ist nur, dass bei den aktuellen Temperaturen selbst nach 20 km der Motor nicht immer Betriebstemperatur (Motoröl bei 75 °C) erreicht.

10.02.2023 14:45    |    Swissbob

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 14:35:38 Uhr:

Zitat:

@Swissbob schrieb am 10. Februar 2023 um 14:33:22 Uhr:

 

 

Ich habe den sehr guten Bericht noch etwas ergänzt.

Danke, aber das bezieht sich ja nicht speziell auf die Wintereigenschaften.

Ah, Moment... kalkulierbare Tankzeit... Damit meinst du, dass die Ladezeit beim E-Auto im Winter länger sein kann, man das aber meistens nicht vorher genau sieht? Ok., das ist vielleicht doch noch ein Punkt, kann man aber auch zum ersten Punkt dazurechnen ("Reichweite/Tankzeit ohne nennenswerte Einschränkung"). Bei Mercedes kann man die theoretische Ladeleistung, wenn man jetzt laden würde, im Display sehen, soweit ich gelesen habe. Und wenn man man ein Auto vorkonfigurieren kann, hat man maximale Ladeleistung.

j.

Genau, oder Du steckst an und neben Dir fängt ein weiteres Elektroauto an zu laden, (an einer Ladesäule welche die Ladeleistung aufteilt.)

 

Diese Funktion vom Mercedes Benz hätte ich gerne in jedem Elektroauto, bzw.sollte in jedem Elektroauto verbaut sein.

10.02.2023 15:17    |    jennss

Zitat:

@Goify schrieb am 10. Februar 2023 um 14:44:23 Uhr:

Die PTC-Innenraumheizung haben auch einige Verbrenner und so kommt dort auch sofort warme Luft aus den Düsen.

Man müsste aber dafür doch einen größeren Akku haben oder meinst du PlugIn-Hybride?

j.

10.02.2023 15:19    |    Goify

Ich meine Autos, die man in den 90ern kaufen konnte. Motor an, genügend Strom da und aus der Lüftung kommt angewärmte Luft.

10.02.2023 15:22    |    Swissbob

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 15:17:07 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 10. Februar 2023 um 14:44:23 Uhr:

Die PTC-Innenraumheizung haben auch einige Verbrenner und so kommt dort auch sofort warme Luft aus den Düsen.

Man müsste aber dafür doch einen größeren Akku haben oder meinst du PlugIn-Hybride?

j.

Das haben moderne Diesel noch immer, die V-Klasse hat zum Beispiel 1.8kW Leistung im PTC Element.

10.02.2023 15:25    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 14:28:38 Uhr:

Zu Front- vs. Heckantrieb beim E-Auto..

Das wäre ja jetzt E-Auto versus E-Auto.

 

Dein Titel ist ja anders, und in Anbetracht der Tatsache dass es noch nicht so viele E-Autos mit Allrad Ausführung gibt, stellt sich auf die Frage, wie viel schlechter ist ein reiner Heckantriebler gegenüber einem ICE4WD :rolleyes:

 

Was ich aber schon glaube zu erahnen, die Mehrverbrauchs-Differenz 2WD zu 4WD wird beim E-Auto kleiner ausfallen.

10.02.2023 15:30    |    Goify

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 10. Februar 2023 um 15:25:09 Uhr:

ICE4WD

Was ist darunter zu verstehen? Meinst du den Zug? Der hat ca. 50-%-Antrieb, also jeder zweite Radsatz (Achse) ist angetrieben. Lokomotiven haben meist Allradantrieb.

10.02.2023 15:38    |    Schwarzwald4motion

Das ist die Internationale Bezeichnung des Verbrennungsmotors Internal Combustion Engine

10.02.2023 15:41    |    Goify

Nie gehört. Merke ich mir.

10.02.2023 15:52    |    Batterietester136517

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 10. Februar 2023 um 15:25:09 Uhr:

Was ich aber schon glaube zu erahnen, die Mehrverbrauchs-Differenz 2WD zu 4WD wird beim E-Auto kleiner ausfallen.

Eigentlich reagiert der E-Antrieb empfindlicher auf Veränderungen bei Rollwiderstand und Luftwiderstand, daher müsste man auch die zusätzliche Reibung eines Allradantriebs deutlicher bemerken.

10.02.2023 16:01    |    Schwarzwald4motion

Die Idee könnte stimmen, wenn man das Teil regelmäßig im Grenzbereich bewegt.

 

Ansonsten sehe ich eher das Gegenteil.

10.02.2023 16:10    |    Batterietester136517

Das verstehe ich nicht, was Fahren im Grenzbereich damit zu tun hat. Optimierter Luftwiderstand, Eco-Reifen, Aero-Felgen wirken schon bei 130km/h und ohne extreme Querbeschleunigung verbrauchsmindernd.

10.02.2023 16:24    |    Schwarzwald4motion

Der Antrieb wird je nach Aufgabe, meist nur auf einer Achse zu geschaltet. Das hängt von vielen Faktoren ab: aktuelle Geschwindigkeit, Rekuperation, Motorbauart zueinander, und was weiß ich noch alles.

Der aktuelle Plaid hat schon drei Motoren, und damit ist er nicht der einzige.

 

Der größte Vorteil des Minderverbrauchs im Verhältnis wird die verbessere Rekuperationsfähigkeit sein. Hängt natürlich wieder an deinem Bremsverhalten.

10.02.2023 16:55    |    jennss

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 10. Februar 2023 um 15:25:09 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 14:28:38 Uhr:

Zu Front- vs. Heckantrieb beim E-Auto..

Das wäre ja jetzt E-Auto versus E-Auto.

 

Dein Titel ist ja anders, und in Anbetracht der Tatsache dass es noch nicht so viele E-Autos mit Allrad Ausführung gibt, stellt sich auf die Frage, wie viel schlechter ist ein reiner Heckantriebler gegenüber einem ICE4WD :rolleyes:

 

Was ich aber schon glaube zu erahnen, die Mehrverbrauchs-Differenz 2WD zu 4WD wird beim E-Auto kleiner ausfallen.

Exakt diese Vergleichswünsche kann ich nicht bieten, aber der Link zeigt wohl schon, dass es wegen der Lastverteilung bei E-Autos anders aussieht als bei Verbrennern, d.h. Heckantrieb hat beim E-Auto mehr Last auf dem Antrieb und damit die bessere Traktion. An AWD eines ICE wird der E-Heckantrieb aber trotzdem nicht rankommen können.

 

Die Verbrauchsdifferenz 2WD zu 4WD hängt bei E-Autos stark von den Motoren ab. Das lässt sich nicht so pauschal sagen. Nachdem Volvo beim XC40 die Motoren komplett geändert hat, verliert der Allradler kaum noch an Reichweite gegenüber dem Zweiradantrieb. Das war vorher anders.

j.

10.02.2023 16:57    |    Batterietester136517

Bei den üblichen zweimotorigen Allrad-Elektroautos hat man stets die Reibungsverluste der zusätzlichen Antriebswellen und des zweiten Differentials (selbst das Audi Quattro Ultra-System koppelt nicht an der Radnabe ab), egal ob der E-Motor bestromt wird oder nicht.

 

Erhöhte Rekuperationsleistung ist tatsächlich vorhanden. Sofern der zweite E-Motor eben ständig mechanisch mit den Rädern verbunden ist.

10.02.2023 17:20    |    Batterietester133717

BEV im Winter ist ein Traum. Bin Laternenparker und die letzten beiden Tage bei -10° jedesmal morgens um 6 Uhr ins mollig warme und abgetaute Auto eingestiegen. Eiskratzer adieu.

 

Verbrauch liegt nach Bordcomputer bei 24 kW/h, im Sommer geht der Richtung 15-17 kW/h. Alles nur Pendeln und Kurzstrecke (~20km).

10.02.2023 18:03    |    notting

Du hast leider nur ganz am Rand angedeutet, dass man auch Verbrenner mit einer Standklimatisierung ausrüsten kann (mal ganz davon abgesehen, dass beim BEV die Klimatisierung auf den Kaufpreis bezogen generell teurer sein könnte z. B. weil man Heizelemente braucht). Insofern ist "Heizen im Stand ohne Motorlauf" falsch, auch wenn sowas kaum einer nachrüstet, weil es kaum einer so oft nutzt, dass es sich lohnt.

Man kann es aber auch so formulieren: E-Auto verführen mit der meist serienm. Standklimatisierung dazu, Energie zu verschwenden. Man muss im Auto keine typ. Zimmertemperatur haben. Und wenn man dann doch nicht losfährt weil was dazwischen gekommen ist, ist die Energie auf jeden Fall verschwendet. Beim Verbrenner wird die Wärme nur erzeugt, wenn man auch den Motor gestartet hat.

 

Viele BEV heizen (bzw. kühlen) bei zu niedrigem Akkustand garnicht. Das reduziert die komfortabel nutzbare Reichweite im Vergleich zum Papier-Wert deutlich. Ein Verbrenner heizt bis zum letzten Tropfen Sprit.

 

Was heißt "kein Warmfahren"? Natürlich muss der Akku ggf. erst warm werden, bevor man die max. Motor- bzw. Ladeleistung nutzen kann (du hast weiter hinten nur "Tankzeit" erwähnt.

 

Viele BEV können aber nicht den Akku zwecks HPC vorklimatisieren zwecks schnellerer "Tank"-Geschwindigkeit, wenn kein entspr. POI in der Nähe im Navi ist. Ggf. musst man jährlich dafür bezahlen (wobei es theoretisch auch passieren kann, dass der Ladepunkt nie reinkommt aus irgendwelchen Gründen) oder es gibt garkeine derartigen Updates mehr?

Bei Verbrennern ist das gar kein Problem.

 

Generell kann zu langsames Laden (z. B. weil Akku nicht vorklimatisiert) für zusätzliche Ladekosten sorgen, insb. bei größeren Akkus. Z. B. Strafgebühr nach 1h DC bei Maingau oder wenn ab der 1. Min. ein Zeitanteil drin ist.

 

Zitat:

Bei vollem Akku sind je nach Auto ca. 2 Tage Stehen im Stau möglich.

Aufgrund der i.d.R. höheren Reichweite und weil man recht unabh. vom Tankstand Verbrenner immer gleich schnell mit Sprit befüllen kann (weswegen BEV-Fahrerer eher bei niedrigerem "Tankstand" laden), ist man aber mit dem BEV eher in der Situation, dass man auch ungeplant (kaputte Ladesäule) mit zu knapper Reichweite bis zur nächsten Ladesäule im Stau landet.

 

notting

10.02.2023 18:17    |    Schwarzwald4motion

Ich hatte mal im Verbrenner eine Standheizung, (Stand-Klimatisierung wäre mir extrem neu).

Jedenfalls die Standheizung ist der letzte Krampf. Egal, ob Weba### oder Ebersp##### am Anfang wurden sogar bei mir Pfennig Teile „vergessen“ die neubooten in der Werkstatt erforderlich machten.

Ein halbes Jahr nicht gelaufen und die Teile zicken wie sonst was also indiskutables Argument!

10.02.2023 18:40    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 10. Februar 2023 um 18:03:46 Uhr:

Du hast leider nur ganz am Rand angedeutet, dass man auch Verbrenner mit einer Standklimatisierung ausrüsten kann (mal ganz davon abgesehen, dass beim BEV die Klimatisierung auf den Kaufpreis bezogen generell teurer sein könnte z. B. weil man Heizelemente braucht). Insofern ist "Heizen im Stand ohne Motorlauf" falsch, auch wenn sowas kaum einer nachrüstet, weil es kaum einer so oft nutzt, dass es sich lohnt.

Ich kenne keine Standklimatisierung beim Verbrenner, nur Standheizung, was wenige Autos als teures Extra eingebaut haben, wie ja bereits oben erwähnt. Welcher Verbrenner kann im Stand kühlen?

 

Zitat:

Man kann es aber auch so formulieren: E-Auto verführen mit der meist serienm. Standklimatisierung dazu, Energie zu verschwenden.

Warum verschwenden? Wenn man vorheizt, spart man die Energie beim Fahren. Du sparst Zeit, indem du nicht die Scheibe kratzen musst.

 

 

Zitat:

Man muss im Auto keine typ. Zimmertemperatur haben. Und wenn man dann doch nicht losfährt weil was dazwischen gekommen ist, ist die Energie auf jeden Fall verschwendet. Beim Verbrenner wird die Wärme nur erzeugt, wenn man auch den Motor gestartet hat.

Kann ja jeder einstellen wie er will. Ich heize manchmal nur auf 16 Grad vor. Ich hatte es öfter, dass ich meinen Sohn zu seiner Wohnung gebracht habe und wir uns noch eine halbe Stunde im Auto unterhalten haben, ohne dass das Auto ausgekühlt ist. Ich fand das gut.

 

Zitat:

Viele BEV heizen (bzw. kühlen) bei zu niedrigem Akkustand garnicht.

Das ist natürlich sinnvoll. Ich weiß jetzt nicht, bei welchem Stand das der Fall ist, weil ich bei z.B. 10% eh nicht auf die Idee käme, aus dem Akku vorzuheizen. Ich bin selten unter 5 oder auch 10%, weiß nicht ab wann unser ID.3 die Heizung abschalten würde.

 

Zitat:

Was heißt "kein Warmfahren"? Natürlich muss der Akku ggf. erst warm werden, bevor man die max. Motor- bzw. Ladeleistung nutzen kann (du hast weiter hinten nur "Tankzeit" erwähnt.

Also ich merke auch bei 0 Grad nichts von eingeschränkter Maximalleistung, obwohl es gut sein kann, dass ein paar PS fehlen. Ist mir allerdings noch nicht aufgefallen. Beim Verbrenner bin ich immer bewusst sanft gefahren, beim E-Auto nicht. Gefühlt fährt das E-Auto auch bei echter Kälte wie immer.

 

Zitat:

Viele BEV können aber nicht den Akku zwecks HPC vorklimatisieren zwecks schnellerer "Tank"-Geschwindigkeit, wenn kein entspr. POI in der Nähe im Navi ist.

Habe ich ja erwähnt. Es kann auch nicht jedes BEV vorklimatisieren.

 

Zitat:

Generell kann zu langsames Laden (z. B. weil Akku nicht vorklimatisiert) für zusätzliche Ladekosten sorgen, insb. bei größeren Akkus. Z. B. Strafgebühr nach 1h DC bei Maingau oder wenn ab der 1. Min. ein Zeitanteil drin ist.

1 h ist schon sehr lang. Das liegt dann eher nicht am Auto.

 

Zitat:

@notting schrieb am 10. Februar 2023 um 18:03:46 Uhr:

Zitat:

Bei vollem Akku sind je nach Auto ca. 2 Tage Stehen im Stau möglich.

Aufgrund der i.d.R. höheren Reichweite und weil man recht unabh. vom Tankstand Verbrenner immer gleich schnell mit Sprit befüllen kann (weswegen BEV-Fahrerer eher bei niedrigerem "Tankstand" laden), ist man aber mit dem BEV eher in der Situation, dass man auch ungeplant (kaputte Ladesäule) mit zu knapper Reichweite bis zur nächsten Ladesäule im Stau landet.

Mit 50 kWh sind wohl etwa 2 Tage warmer Stau möglich, also grob 1 h Stau für 1 kWh. Wem reicht das nicht?

j.

10.02.2023 18:45    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 18:40:58 Uhr:

Zitat:

Generell kann zu langsames Laden (z. B. weil Akku nicht vorklimatisiert) für zusätzliche Ladekosten sorgen, insb. bei größeren Akkus. Z. B. Strafgebühr nach 1h DC bei Maingau oder wenn ab der 1. Min. ein Zeitanteil drin ist.

1 h ist schon sehr lang. Das liegt dann eher nicht am Auto.

Doch, weil die Akkus immer größer werden.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 18:40:58 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 10. Februar 2023 um 18:03:46 Uhr:

 

Aufgrund der i.d.R. höheren Reichweite und weil man recht unabh. vom Tankstand Verbrenner immer gleich schnell mit Sprit befüllen kann (weswegen BEV-Fahrerer eher bei niedrigerem "Tankstand" laden), ist man aber mit dem BEV eher in der Situation, dass man auch ungeplant (kaputte Ladesäule) mit zu knapper Reichweite bis zur nächsten Ladesäule im Stau landet.

Mit 50 kWh sind wohl etwa 2 Tage warmer Stau möglich, also grob 1 h Stau für 1 kWh. Wem reicht das nicht?

Lies nochmal genau was ich geschrieben habe. Man lädt beim BEV tendenziell bei niedrigerem "Tank"-Stand, weswegen man vor der Ladesäule tendenziell weniger Reserve für Stau & Co. hat, insb. wenn man unerwartet weiterfahren muss, weil eine Ladesäule nicht geht.

 

notting

10.02.2023 18:53    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 10. Februar 2023 um 18:45:22 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 18:40:58 Uhr:

 

 

1 h ist schon sehr lang. Das liegt dann eher nicht am Auto.

Doch, weil die Akkus immer größer werden.

Nein, die laden dann ja auch entsprechend schneller. Auch bei Kälte.

 

Zitat:

@notting schrieb am 10. Februar 2023 um 18:45:22 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 18:40:58 Uhr:

Mit 50 kWh sind wohl etwa 2 Tage warmer Stau möglich, also grob 1 h Stau für 1 kWh. Wem reicht das nicht?

Lies nochmal genau was ich geschrieben habe. Man lädt beim BEV tendenziell bei niedrigerem "Tank"-Stand, weswegen man vor der Ladesäule tendenziell weniger Reserve für Stau & Co. hat, insb. wenn man unerwartet weiterfahren muss, weil eine Ladesäule nicht geht.

Wenn man wirklich auf der letzten kWh fährt, dann schaltet man die Heizung eben ab. Fertig. Das dürfte aber absolut die Ausnahme sein. In den allermeisten Fällen wird es für einen Stau locker reichen. Grundsätzlich wird der Energiebedarf von E-Autos im Stau von Verbrennerfahrern überschätzt. Das ist eigentlich eh nur ein Thema, wenn man wirklich steht und es gar nicht vorangeht. Fährt man auch nur langsam, dann ist der Verbrauch im Stau sehr niedrig. Ein BEV hat im Sommer den Minimalverbrauch bei vielleicht 5 km/h und im Winter bei 0° C bei etwa 60 km/h. Ein Verbrenner hat im Sommer den Minimalverbrauch wohl bei rund 60 km/h (?) und im Winter bei etwas darüber? Wer kennt Werte?

j.

10.02.2023 19:25    |    Batterietester136517

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 18:40:58 Uhr:

Ich kenne keine Standklimatisierung beim Verbrenner, nur Standheizung, was wenige Autos als teures Extra eingebaut haben, wie ja bereits oben erwähnt. Welcher Verbrenner kann im Stand kühlen?

Soweit ich weiß, gibt es das in den USA, dass man zum Kühlen die Klimaanlage per Fernbedienung aktivieren kann, wobei aber natürlich der Verbrenner gestartet wird.

10.02.2023 19:43    |    Schwarzwald4motion

Das wäre dann sozusagen die Stand Klimawandel Schädigung; also, wenn der ganze Verbrenner mit läuft.

10.02.2023 20:17    |    Rainer_EHST

Zitat:

@motor_talking schrieb am 10. Februar 2023 um 16:57:14 Uhr:

Bei den üblichen zweimotorigen Allrad-Elektroautos hat man stets die Reibungsverluste der zusätzlichen Antriebswellen und des zweiten Differentials (selbst das Audi Quattro Ultra-System koppelt nicht an der Radnabe ab), egal ob der E-Motor bestromt wird oder nicht.

 

[bErhöhte Rekuperationsleistung ist tatsächlich vorhanden. Sofern der zweite E-Motor eben ständig mechanisch mit den Rädern verbunden ist.

Nur bringt die nichts.

 

Höhere Rekuperationsleistung gleich kürzere Verzögerungsstrecke gleich längere Fahrstrecke mit aktiver Antriebsleistung gleich höherer Gesamtverbrauch.

10.02.2023 20:22    |    Rainer_EHST

Zitat:

@kartoffel911 schrieb am 10. Februar 2023 um 17:20:49 Uhr:

BEV im Winter ist ein Traum. Bin Laternenparker und die letzten beiden Tage bei -10° jedesmal morgens um 6 Uhr ins mollig warme und abgetaute Auto eingestiegen. Eiskratzer adieu.

 

Verbrauch liegt nach Bordcomputer bei 24 kW/h, im Sommer geht der Richtung 15-17 kW/h. Alles nur Pendeln und Kurzstrecke (~20km).

Bei mir, Verbrenner, macht der Unterschied, Sommer vs Winter, nur 7 (frostfrei) bis 15% (Scheiben bei laufendem Motor freimachen) aus.

Pendelstrecke 17km.

10.02.2023 23:02    |    Batterietester136517

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 10. Februar 2023 um 20:17:14 Uhr:

Höhere Rekuperationsleistung gleich kürzere Verzögerungsstrecke gleich längere Fahrstrecke mit aktiver Antriebsleistung gleich höherer Gesamtverbrauch.

Es bringt mehr Effizienz bei starken Bremsungen, wo sonst die Reibbremse greifen müsste, also am meisten bei den Fahrern mit ineffizienter Fahrweise.

Deswegen hatte Schwarzwald4motion ja dazugesetzt:

"Hängt natürlich wieder an deinem Bremsverhalten."

10.02.2023 23:40    |    r1ch4rd

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 10. Februar 2023 um 18:17:05 Uhr:

Ich hatte mal im Verbrenner eine Standheizung, (Stand-Klimatisierung wäre mir extrem neu).

Jedenfalls die Standheizung ist der letzte Krampf. Egal, ob Weba### oder Ebersp##### am Anfang wurden sogar bei mir Pfennig Teile „vergessen“ die neubooten in der Werkstatt erforderlich machten.

Ein halbes Jahr nicht gelaufen und die Teile zicken wie sonst was also indiskutables Argument!

Meine Erfahrungen mit der Standheizung sind ganz anders und ich möchte nicht mehr ohne fahren. Vielleicht macht es einen Unterschied ob ab Werk oder nachgerüstet? Oder es liegt daran, dass die Schweden sich mehr Gedanken um Heizungen machen? Sie lässt sich programmieren oder per App starten. Wenn man doch mal spontan losfährt läuft sie unterstützend mit bis alles warm ist.

11.02.2023 00:11    |    Typ-P1

Ich weiß nicht, in meiner Familie mag im Winter niemand den Enyaq fahren. Der wird deutlich langsamer warm als z.b. der A4 (mit PTC Heizung) und ich muss die Temperatur auf 28°C stellen um nicht zu erfrieren, während im A4 und im Kamiq die Temperatur auf 22 steht. Die Lenkradheizung braucht auch sehr lange um mal warm zu werden.

 

Größtes Manko ist für mich die Verbindung aus hohem Gewicht und Heckantrieb (iV80), im bergigen bei Schnee sehr eklig zu fahren, und die Reichweite ist deutlich verringert durch die Kälte.

11.02.2023 01:00    |    _RGTech

Moderne, hoch effiziente Verbrenner haben übrigens gern mal schlechtere Aufheizzeiten - es gibt weniger Abwärme nach dem Kaltstart, die ins Auto kommen kann...

 

Zitat:

@jennss schrieb am 10. Februar 2023 um 18:53:31 Uhr:

Ein Verbrenner hat im Sommer den Minimalverbrauch wohl bei rund 60 km/h (?) und im Winter bei etwas darüber? Wer kennt Werte?

Die Faustregel lautet, bei niedriger bis mittlerer Drehzahl im höchsten Gang, und zwar bevor der Luftwiderstand ein größeres Problem wird als der Rollwiderstand.

Bei meinem Benz sollte ich da schon 70 fahren, sonst ist es möglich, dass er in den 4. runterschaltet. Beim Golf 4 V6 war mit 70 noch nicht mal über den 6. nachzudenken. Ein Boxster mit PDK kann bei 57 schon im 6. Gang sein (er hat 7).

Wenn du das in konkrete Zahlen übersetzt haben möchtest, lautet die Antwort also "60-90".

 

Das sagt uns übrigens auch, warum das Streitpotential zwischen den Antriebsarten größer werden wird... der Stromer muss zum Sparen wirklich so schleichen, wie es viele (pardon) Volltrottel beim Verbrenner "schon immer" machen. Was dann Leuten wie mir, die sich über unnötige Verschwendung aufregen (besonders wenn's unverschuldet auf die eigene Rechnung geht), nicht wirklich gefällt.

 

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 10. Februar 2023 um 18:17:05 Uhr:

Ich hatte mal im Verbrenner eine Standheizung, (Stand-Klimatisierung wäre mir extrem neu).

Jedenfalls die Standheizung ist der letzte Krampf. Egal, ob Weba### oder Ebersp##### am Anfang wurden sogar bei mir Pfennig Teile „vergessen“ die neubooten in der Werkstatt erforderlich machten.

Ein halbes Jahr nicht gelaufen und die Teile zicken wie sonst was also indiskutables Argument!

Letzteres seh ich im Prinzip auch so, meine Webasto im C240 hat sich nicht wirklich gelohnt. Vor allem zwar, weil die Verbindung mit der Klimaautomatik extrem doof ist (anstelle die Elektronik anzusteuern und deren Verteilungs- und Lüfterlogik zu nutzen, pustet die Webasto gegen die letzte benutzte Einstellung an... klar kann man die jedes Mal manuell setzen, aber...). Im Golf 2 und im C180, beide unklimatisiert, war's auch dann wärmer, wenn man mal vergessen hatte die Hebel auf voll zu stellen - irgendwo kam's immer durch.

(Ja, meine Einstellungen sind in allen Fällen vergleichbar. Normalerweise Verteilung auf Scheibe/Fußraum und Lüfter relativ gering.)

Mit der Beschränkung auf salzfreie Saison hat sich das dann eh erledigt. 1500€ Einbau für 4-5 Winter Nutzung war jetzt also nicht so effizient. (Das muss man ja ggf. auch mit einkalkulieren!)

 

 

Besagte Webastos konnten aber auch auf reine Lüftung umgestellt werden. Das ist zwar keine Vorklimatisierung, im Sommer aber durchaus nützlich, zumindest bei gekipptem Schiebedach (die warme Luft vom Sonnenparken ist dann schneller raus).

 

 

 

 

Aber genug der Wohlfühltemperatur... Fahreigenschaften raus... wie macht sich das idR* höhere Gewicht nebst höherem Schwerpunkt der Akkus beim Fahren auf winterlichen Straßenverhältnissen bemerkbar?

Ich mag mich nämlich nicht recht darüber freuen, dass es wenigstens warm bleibt, solange ich auf den Abschlepper warte ;)

 

* = hatten wir erst hier; in SUV-Form lässt sich halt doch viel mehr Reichweite einfacher und günstiger realisieren als in "herkömmlichen" Kompaktfahrzeugen ;)

11.02.2023 07:33    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@r1ch4rd schrieb am 10. Februar 2023 um 23:40:52 Uhr:

…Vielleicht macht es einen Unterschied ob ab Werk oder nachgerüstet..

Ist definitiv ein Argument, da hat sich einiges getan. Aber bei den Nachrüstungslösungen scheint es auch aktuell immer noch sehr schwierig zu sein. Meine Infos von Bekannten habe ich jetzt bei Fahrzeugen von VW (ab Werk) und Opel (Nachrüstung).

11.02.2023 07:41    |    Andreas4

Eine je nach Lastsituation temporäre Abkopplung der Vorderachse bei 4WD gibt es übrigens bei Hyundai/Kia.

Und PTC-Heizungen beim Verbrenner sind m.W. deutlich leistungsschwächer als beim BEV, die dienen schliesslich nur als Nothilfe bis der Verbrenner verwertbare Abwärme für den Innenraum liefern kann. Beim BEV können durchaus kurzfristig 5kW gezogen werden.

11.02.2023 08:57    |    Rainer_EHST

Zitat:

@Andreas4 schrieb am 11. Februar 2023 um 07:41:34 Uhr:

Eine je nach Lastsituation temporäre Abkopplung der Vorderachse bei 4WD gibt es übrigens bei Hyundai/Kia.

Und PTC-Heizungen beim Verbrenner sind m.W. deutlich leistungsschwächer als beim BEV, die dienen schliesslich nur als Nothilfe bis der Verbrenner verwertbare Abwärme für den Innenraum liefern kann. Beim BEV können durchaus kurzfristig 5kW gezogen werden.

Und Letzteres geht dann schon stark zu Lasten, der ohnehin schon kürzeren Reichweite.

 

Bei meinem Fiesta reicht mir die elektrische Zusatzheizung dahingehend aus, das mir beim Losfahren nicht die Frontscheibe gleich wieder von innen beschlägt, bw. zufriert.

 

Nach ein, zwei Kilometern drehe ich den Heizungregler wieder etwas zurück, damit sich diese Heizung wieder abschaltet, weil jetzt das Kühlwasser warm genug ist, um mir die Scheiben freizuhalten.

Bei Tiefdruck-Wetterlage, wo die Scheiben eh nicht zufrieren/beschlagen drehe ich die Heizung, auf meiner Pendelstrecke, komplett zu, so das der Motor etwas schneller warm wird, wo zusätzlich noch, von November bis März/Aprill, der Kühlergrill vorne dicht ist.

 

Mollig warm brauche ich es, in der kalten Jahreszeit, im Auto nicht. Trockene Heizungsluft ist mir allgemein unangenehm.

 

 

Diesbezüglich mal eine Frage.

Gibt es bei E-Autos auch Heizungen, die man noch ganz konventionell regulieren kann, sprich, wo ich selbst nur die reine Heizleistung festlege/einstelle.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das bei E-Autos nur noch über Klimaautomatik funktioniert. Und davon bin ich absolut kein Freund.

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