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17.09.2020 15:24    |    jennss    |    Kommentare (167)

Kennt ihr Konfrontationen/Anfeindungen wg. E-Auto?

id3-im-handel
Id3 im handel

Hier ist ein Bericht von jemandem, der mit E-Autos schon einiges an Gegenwind erlebt hat:

 

Zukunftsverweigerung oder was ich als E-Autofahrer erlebte Beschimpfungen als "Öko-Idiot" oder der Mittelfinger auf der Autobahn:...

 

Ich habe ja im August den ID.3 bestellt. Das ist ein reines E-Auto und als solches bekannt. Den Smart verkaufen wir, sobald der ID.3 kommt, also etwa im Dezember (wer unser schönes Smart EQ Cabrio haben möchte, einfach PN schreiben). Beim Smart sieht man nicht gleich, dass es ein E-Auto ist. Der Tesla von dem Mann im Bericht jedoch ist ja geradezu ein Synonym für E-Autos und polarisiert viel mehr. Ich fürchte, das wird mit dem ID.3 auch nicht so einfach.

 

Wobei... ich habe auch schon allerlei Kontakte mit sehr E-Auto-kritischen Leuten, aber soweit war alles freundlich. Manche saugen negative Berichte in den Medien geradezu auf, sei es zu Kobalt, Kinderarbeit, Lithium-Wüste, Brandgefahr, CO2-Rucksack, 79 Ct-Ladesäulen, Reichweitenangst, stundenlangem Laden oder so.

 

Ich denke, ein wesentlicher Grund für aggressives Verhalten ist, dass sich Menschen indirekt angegriffen fühlen, mit Verbrenner nicht umweltfreundlich zu sein, auch wenn niemand das ihnen direkt gesagt hat. Aber das erscheint durch die Entscheidungen/Förderungen der Regierung, drohenden Verbrennerverboten und Diesel-Fahrverboten so. Man hat das Gefühl Position beziehen zu müssen, sich zu wehren und so bekommen das eben die E-Auto-Besitzer ab. Wie seht ihr das?

 

In obigem Link geht es ab Seite 2 richtig los. Kennt ihr sowas als E-Autofahrer?

j.

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17.09.2020 15:29    |    Alubremslicht

Ja, kenne ich, aber nur im Netz. Im direkten persönlichen Gespräch gibt es zwar auch viele Gegenargumente, aber da läuft es immerhin ohne persönliche Beleidigungen und am ende findet eben ein Austausch der Argumente statt - so ist das ja völlig okay.

 

Und spätestens wenn jemand mit unserem i3 fährt (alle die ich kenne und mal fahren wollen, dürfen das) ist er / sie begeistert.


17.09.2020 15:31    |    Lewellyn

Tesla ist ja für viele schon per se ein Feindbild. Mit meinem i3s hab ich noch keine negativen Erfahrungen gemacht.

Nur im Netz.

 

Aber mir gefällt am besten an dem Artikel die Analyse des deutschen Autofahrers:

 

Zitat:

 

Autofahren à la Deutschland hat, soviel habe ich begriffen, wenig mit Mobilität zu tun. Sondern eher mit Kontroll- und Statusgefühlen. Mit dem Anrecht auf Verbrennen und den dicksten Brocken Fleisch. Autos sind nicht selten Fluchtfahrzeuge vor Bindungen und Familien. Kontrollgeräte im Wirklichkeitsraum, der einem selbst unsicher geworden ist.

 

Wir versuchen immer wieder mit aller Macht jenen inneren Zustand wiederherzustellen, in dem "alles so war, wie wir es wollten". Wir konstruieren aus unseren Gewohnheiten und inneren Konstrukten ein normatives Normal, das in der Vergangenheit liegt. Auf der kognitiven Ebene führt das zur "Confirmation Bias" - man nimmt nur noch wahr, was dem eigenen Theorem dient. Auf der weltanschaulichen Ebene führt es ins Reaktionäre, in die Zukunfts-Feindlichkeit, und letztendlich in die Unfähigkeit zum Wandel.


17.09.2020 16:08    |    GoLf 3 Bastler

Nun woran erkennst du einen E-Auto Fahrer ? Nun ER SAGTS DIR auch ungefragt ;) Auch die absolute Moralische Selbstüberhöhung einieger das dass E-Auto nun der absolute einzige heiliege Messias der Mobelität ist, erinnert stark an die Apple Jünger... Es gibt nur Schwarz und Weiss. Den Verbrenner absolut zu verteufeln und die E-Autos jetzt als das ( Auch Politisch gewolltes) Non-Plus Ultra darzustellen halte ich für falsch.

Es ist nicht alles Schwarz oder Weiss. Diese Verbohrtheit auf beiden Seiten Nervt.

Das teils Kindische Verhalten einiger kommt noch dazu... erst mit 80 auf der Strasse rumschleichen in ner 100er Zone mit der E-Kiste und wenn man dann überholt Beschleuniegen. Grabenkampf Verbrenner gegen Elektro auf Offener Strasse gaaaanz toll... *nicht!*


17.09.2020 16:18    |    PIPD black

Es gibt keinen Grund, E-Autofahrer anzufeinden, wenn sie sich nichts zu Schulden kommen lassen haben.

Es gibt Grund die Politik und die Fahrzeughersteller anzufeinden, die jedem und allen diese Fahrzeuge/Technik als DAS Allheilmittel verkaufen und aufzwingen wollen......am Ende sind es nur wieder staatliche Subventionen für die leidende Autobranche und keine Investition in den Fortschritt. Den heutigen in diesem Bereich hätte man schon vor vielen Jahren haben können. In ein paar Jahren gibt es dann die nächste Technik, die gefördert werden muss und weshalb man E-Fahrzeuge quasi im Neuzustand gegen Prämie verschrotten soll.....ein Teufelskreis, meine Damen und Herren.

 

Ich mag auch gern E-Autos fahren. Die machen Spaß an der Freude. Tatsächlich überlegen wir auch, ob und welches Modell unseren Fiesta ersetzen könnte. Mir sind die Dinger aber einfach zu teuer. Ein Corsa E, 208 E oder Zoe (Batteriekauf) liegen (sehr) gut ausgestattet bei 40 k€. Mit Prämie und etwas Rabatt kommt man auf 30 k€. Bei 20 k€ wäre ich dabei.


17.09.2020 16:24    |    Alubremslicht

Zitat:

@PIPD black schrieb am 17. September 2020 um 16:18:57 Uhr:

Es gibt keinen Grund, E-Autofahrer anzufeinden, wenn sie sich nichts zu Schulden kommen lassen haben.

Es gibt Grund die Politik und die Fahrzeughersteller anzufeinden, die jedem und allen diese Fahrzeuge/Technik als DAS Allheilmittel verkaufen und aufzwingen wollen......am Ende sind es nur wieder staatliche Subventionen für die leidende Autobranche und keine Investition in den Fortschritt. Den heutigen in diesem Bereich hätte man schon vor vielen Jahren haben können. In ein paar Jahren gibt es dann die nächste Technik, die gefördert werden muss und weshalb man E-Fahrzeuge quasi im Neuzustand gegen Prämie verschrotten soll.....ein Teufelskreis, meine Damen und Herren.

 

Ich mag auch gern E-Autos fahren. Die machen Spaß an der Freude. Tatsächlich überlegen wir auch, ob und welches Modell unseren Fiesta ersetzen könnte. Mir sind die Dinger aber einfach zu teuer. Ein Corsa E, 208 E oder Zoe (Batteriekauf) liegen (sehr) gut ausgestattet bei 40 k€. Mit Prämie und etwas Rabatt kommt man auf 30 k€. Bei 20 k€ wäre ich dabei.

Tipp: Dann schaut euch auf dem Gebrauchtmarkt um. Meist sind E-Autos langlebiger. Wir haben einen i3 mit 45 tKm gekauft, jetzt hat er 90 tKm und kaum Wartungskosten, keinen merklichen Reichweitennachlass und fährt 1a. Okay, einmal war die Ladesteckerverriegelung defekt, das wären einige 100 Euro gewesen, wurde aber auch nach Ablauf der Garantie auf Kulanz geregelt. (dieser i3 lag übrigens genau bei 20 k€)

 

Also in ein paar Jahren sehe ich nicht die nächste Technik (schon gar nicht Wasserstoff beim PKW). Ich sehe höchstens, dass die Akkus noch leistungsfähiger und deutlich günstiger werden könnten. Ich denke, das BEV bleibt mehrere Jahrzehnte das verbreitetste Antriebskonzept beim PKW. Und selbst eines, das man jetzt kauft, wird mit der Zeit umweltfreundlicher da die Energiewende - wenn auch vielleicht zu langsam - ja doch immer fortschreitet und der Strommix sauberer wird.


17.09.2020 16:27    |    jennss

Zitat:

@PIPD black schrieb am 17. September 2020 um 16:18:57 Uhr:

Mir sind die Dinger aber einfach zu teuer. Ein Corsa E, 208 E oder Zoe (Batteriekauf) liegen (sehr) gut ausgestattet bei 40 k€. Mit Prämie und etwas Rabatt kommt man auf 30 k€. Bei 20 k€ wäre ich dabei.

Da empfehle ich das neue AutoBild-Heft oder auch die Autozeitung. In beiden sind aktuell Kostenvergleiche Verbrenner vs. E-Auto drin. In AutoBild haben die E-Autos 5:1 gewonnen, in der Autozeitung 10:0.

j.


17.09.2020 16:36    |    Goify

Es gibt wohl solche und solche. Vor etwa 15 Jahren waren manche Priusfahrer wie Veganer, sie mussten es dir ständig unter die Nase reiben, dass sie die Umwelt besser schonen als du und man ja ein Umweltschwein sei und beim E-Auto gibt es die, die einfach ein E-Auto fahren und die, die das ständig betonen müssen und somit bessere Menschen seien. Die mag ich auch nicht. Soll jeder fahren, was er mag, solang er mir damit nicht auf die Nerven geht oder direkt vor mir neue Stromsparrekorde anpeilt.


17.09.2020 16:52    |    Gasmob

Hier in der Ecke sind gerade RAM1500 in und dicke Autos anderer Hersteller, zwar schade, ist aber so. Wir werden wegen unserer E - Autos zwar nicht angefeindet aber einige haben damit spürbar Probleme. Wenn wir uns darauf einigen könnten das jeder fahren soll was er will, dann ist doch alles gut. Es gibt genug Gründe für einen Stromer und wenige für riesige Verbrenner, die für nichts anderes als das eigene Ego gefahren werden. Ich bin immer dafür diesen zu fahren, wenn es der Einsatzzweck erfordert mehr aber auch nicht. Also bitte schlau machen und Vorurteile abbauen, dann gibt es auch keinen Grund für beiderseitige Anfeindungen.

Ich bin selber Mechaniker und kenne genau die Auswirkungen dieses Wandels aber können wir diese Technik aufhalten? NEIN!

Wenn wir nicht mitmachen, dann machen es eben Andere und da kann ich das Brummen des Verbrenner noch so toll finden, es wird genau so kommen.


17.09.2020 17:48    |    CivicTourer

Ich sehe das Problem tw wirklich bei den EV-„Jüngern“, die ähnlich agieren wie veganer die mir mein Steak verbieten wollen, aber vegane Leberwurst brauchen. Wenn mir jemand erzählt ich sei blöd wegen meiner Fahrzeugwahl und soll mich dem modernen Fortschritt nicht verschließen (btw gibt es das EV genauso lange wie den Benziner, nur dass es schon mal vom Marktführer den Abstieg in die Versenkung und Vergessenheit geschafft hat), dann finde ich das auch nicht nett. Und insbesondere Tesla-Fahrer stellen sich gerne (so mein Eindruck) als Umweltretter dar, obwohl eines ganz sicher nichts mit Umweltschutz zu tun hat: das Fahren eines 100000€+ Luxusautos.

 

Vielleicht sollten beide Seiten etwas akzeptieren: es gibt geeignete Fahrzeugkonzepte für unterschiedliche Einsatzzwecke. Das kann das EV sein. Aber bei anderen Rahmenbedingungen auch das Verbrennermodell. Dieses Mantra „jeder kann, wenn er nur will, es gibt keine Einschränkungen, man kann bei jedem IKEA laden, ...“ ist eben schlicht genauso nervig wie wenn der Verbrennerjünger den EV-Betreiber als Umweltidiot abstempelt.

 

Eines ist aber klar: wirklich billig ist EV nicht. Vor allem wenn man tw noch weiß wie viel Verlust diese Wagen bei den Herstellern einfahren. Ich stand vor der Wahl Vollhybrid oder EV. Nachdem der EV trotz Förderung so viel mehr mtl kostet, dass ich den geräumigeren Hybrid inkl Sprit für meine im dafür bekomme (und ich weiß, dass der EV trotzdem Verlust von mehreren Tausendern pro Fahrzeug beim Hersteller produziert) muss man den Sinn doch prüfen.

 

Aber vor allem müsste jeder prüfen, was er für seine Mobilität tatsächlich braucht. Das wäre für die Umwelt gesünder als alle drei Jahre das nächste dickere Modell für die Nutzung im Stadtstau


17.09.2020 19:54    |    PIPD black

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 17. September 2020 um 16:24:23 Uhr:

Tipp: Dann schaut euch auf dem Gebrauchtmarkt um. Meist sind E-Autos langlebiger. Wir haben einen i3 mit 45 tKm gekauft, jetzt hat er 90 tKm und kaum Wartungskosten, keinen merklichen Reichweitennachlass und fährt 1a. Okay, einmal war die Ladesteckerverriegelung defekt, das wären einige 100 Euro gewesen, wurde aber auch nach Ablauf der Garantie auf Kulanz geregelt. (dieser i3 lag übrigens genau bei 20 k€)

Ich werde mir sicher keinen veralteten i3 kaufen, wenn es bessere Technik gibt. Wir benötigen ein Auto, dass bei Wind und Wetter ca. 200 km am Tag schafft. Aktuell gibt es keine Zwischenlademöglichkeit.


17.09.2020 20:09    |    Brot-Herr

Zitat:

@Goify schrieb am 17. September 2020 um 16:36:14 Uhr:

Es gibt wohl solche und solche. Vor etwa 15 Jahren waren manche Priusfahrer wie Veganer, sie mussten es dir ständig unter die Nase reiben, dass sie die Umwelt besser schonen als du und man ja ein Umweltschwein sei und beim E-Auto gibt es die, die einfach ein E-Auto fahren und die, die das ständig betonen müssen und somit bessere Menschen seien. Die mag ich auch nicht. Soll jeder fahren, was er mag, solang er mir damit nicht auf die Nerven geht oder direkt vor mir neue Stromsparrekorde anpeilt.

Ja, so ähnlich.

Ich würde wenn es etwas Passendes für mich geben würde und ich mir das auch leisten könnte auch gern mit einem E-Auto fahren. Mein Ziel wäre das selbe, das ich jetzt mit meinem Prius habe: Entspannt und möglichst komfortabel von A nach B kommen, dabei bei Bedarf gut Musik hören. Das Auto muß sonst praktisch sein, also Platz für die Familie haben, ich muß das Auto gut be- und entladen können und gut ein- und aussteigen können. Der Prius ist der für mich und mein Budget beste Kompromiß, den ich gefunden habe.

 

Mein Stiefvater hat schon behauptet, mein Hybrid sei Betrug, weil ich ja ganz sicher nicht mit Ökostrom lade. Das habe ich so zurückgegeben. Er lädt seinen Diesel sicher auch nicht mit Ökostrom, deswegen ist der zwangsläufig auch Betrug. Hätte er nichts gesagt, hätte ich auch nichts gesagt. Hätte er normal gefragt, wie das Auto so ist und warum ich gerade so eines gekauft habe, hätte ich sachlich geantwortet. Mit den gleiche Argumenten wie hier.


17.09.2020 20:35    |    Ascender

Habe kein Problem mit EVs, bzw. wenn jemand ein solches fährt. Fahren und fahren lassen. ;)

Allerdings habe ich auch viele EV-Fahrer erlebt, die meinten sie wären nun moralisch überlegen. Das fand ich daneben, und dann kommt auch Gegenwind. Das E-Auto wird nicht die Welt retten. Dafür ist unser Wirtschaftssystem viel zu destruktiv. Andererseits ermöglich unser Wirtschaftssystem auch Fortschritt und Wohlstand. Ich schätze man muss eine ausgewogene Mitte finden, das ist aber in Zeiten neoliberaler Politik nicht möglich.


17.09.2020 20:37    |    cookie_dent

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 17. September 2020 um 17:48:16 Uhr:

Aber vor allem müsste jeder prüfen, was er für seine Mobilität tatsächlich braucht. Das wäre für die Umwelt gesünder als alle drei Jahre das nächste dickere Modell für die Nutzung im Stadtstau

Aber genau so funktioniert unsere Marktwirtschaft.

Die Leute werden so konditioniert das man nur "In" ist wenn man immer den neusten und heißesten Scheiß besitzt. Im Moment sind halt E-Autos Hip und Weltrettend - aber sind sie das wirklich?

Drei Jahre PKW leasen und weg damit, dann wieder den nächten leasen usw...., immer das neuste Iphone, die neuste Smartwatch, Smarthome....., der alte aber noch funktionierende Krempel landet dann im besten Fall in der eigenen Schublade.

Wir sind einfach zu verwöhnt und nicht mehr in der Lage unsere Klamotten solange zu nutzen bis sie nicht mehr funktionieren.

 

Schone ich die Umwelt wenn ich mein tadelloses vier Jahre altes Auto nach Polen oder Bulgarien verkaufe und mir dann ein mit vielen Ressourcen gefertiges BEV zulege? In Bulgarien wird dam Auto dann zu allerst der Kat ausgebaut und ohne weitergefahren, denn der Kat bringt gutes Geld und auf die Umwelwelt pfeifen die, dasselbe passiert mit den Autos die zu tausenden nach Afrika verschifft werden.

Der Umstieg von Verbrenner auf Elektro ist dem entsprechend erst einmal nur eine Problemverlagerung aus unserem in ein anderes Land. Aber der Klimawandel ist nun mal kein deutsches sondern ein globales Problem.

Das ist dann so wie wie mit Norwegen, das Land selbst wird/will kurzfristig Klimaneutral sein und forciert die E-Mobilität, verkauft dann aber Millionen von Tonnen an Erdöl und Erdgas an Drittländer und trägt somit maßgeblich zum CO2 Anstieg bei. Es es kann dann aber immerhin mit dem grünen Finger auf die bösen Nutzer der eigenen Bodenschätze zeigen. Sowas ist an Doppelmoral kaum zu überbieten.

 

Zur Eingangsfrage: "Kennt ihr Konfrontationen/Anfeindungen wg. E-Auto?"

 

Antwort: Nein, weil ich keines regelmäßig fahre und wenn doch ist man eher interessiert und neugierig.

 

Eingangsfrage umgedreht: "Kennt ihr Konfrontationen/Anfeindungen wg. Verbrenner?"

 

Antwort: Ja - und die ewigen Missionierungsversuche nerven und Ermüden nur noch.


17.09.2020 22:04    |    jennss

Kann ich auch verstehen. Es sind zwei Positionen, wo man schon vermuten kann, kritisiert zu werden. Auf der einen Seite das Gefühl, man wird nicht repektiert, weil man noch mit Verbrenner fährt und auf der anderen Seite das Gefühl, man wird nicht respektiert, weil man was anderes fährt. Insgesamt scheint mir, dass es in den meisten Fällen nicht so hart abläuft wie in dem verlinkten Bericht. Meistens bleibt es sachlich und das finde ich super. Jeder erklärt seine Ansicht und manchmal erkennt man, dass der andere eben auch recht hat, z.B. dass es hier und da einfach noch nicht genug Ladesäulen gibt oder der Einsatz- und Preisbereich nicht passt (Anhängerbetrieb). Auf der anderen Seite wird erkannt, dass es mit den Lade-Apps vielleicht gar nicht so kompliziert ist und die Reichweiten/Ladezeiten schon brauchbarer als angenommen. So gibt es dann von beiden Seiten Erkenntnisse. :)

j.


18.09.2020 07:55    |    benprettig

@CivicTourer

 

Ja die E-Hersteller können alle nicht rechnen und verkaufen alle immer und prinzipiell ihre Produkte unter Herstellungskosten. Facepalme


18.09.2020 09:02    |    Alubremslicht

Zitat:

@PIPD black schrieb am 17. September 2020 um 19:54:23 Uhr:

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 17. September 2020 um 16:24:23 Uhr:

Tipp: Dann schaut euch auf dem Gebrauchtmarkt um. Meist sind E-Autos langlebiger. Wir haben einen i3 mit 45 tKm gekauft, jetzt hat er 90 tKm und kaum Wartungskosten, keinen merklichen Reichweitennachlass und fährt 1a. Okay, einmal war die Ladesteckerverriegelung defekt, das wären einige 100 Euro gewesen, wurde aber auch nach Ablauf der Garantie auf Kulanz geregelt. (dieser i3 lag übrigens genau bei 20 k€)

Ich werde mir sicher keinen veralteten i3 kaufen, wenn es bessere Technik gibt. Wir benötigen ein Auto, dass bei Wind und Wetter ca. 200 km am Tag schafft. Aktuell gibt es keine Zwischenlademöglichkeit.

Es war ein allgemeiner Hinweis auf Gebrauchtwagen - das mit unserem i3 sollte beispielhaft verdeutlichen, dass ich eine positive Erfahrung mit einem gebrauchten E-Auto gemacht habe.

 

Im übrigen schafft der aktuelle i3 (der jetzt mit diesem Akku auch schon einige Jahre auf dem Markt ist) 200 Km auch im Winter - da schafft ja sogar unserer mit dem ersten und kleinsten Akku (18,8 kWh nutzbar) über 100 Km.

 

Ansonsten gäbe es die Zoe, Nissan Leaf, Ampera, und etliche Koreaner die auch als günstige Gebrauchte keine Probleme mit der 200 Km Wintermarke haben.


18.09.2020 09:09    |    PIPD black

Wenn ich was Gebrauchtes haben wollte, könnte ich mir auch "billig" einen (oder auch zwei) Verbrenner zulegen. Da bräuchte es keine 20 Mille. Es geht mir um die Unverhältnismäßigkeit der Preise der beiden Antriebe. Da bin ich nicht bereit, die fetten Aufpreise bei das E zu zahlen, um dann noch mit Einschränkungen zu leben.


18.09.2020 09:15    |    Alubremslicht

Du vergisst die viel niedrigeren Betriebskosten beim elektrischen.

 

Na ja, für mich wiegt das sehr viel bessere Fahrerlebnis und das bessere Gefühl eben weniger umweltschädlich unterwegs zu sein die einzige Einschränkung - nämlich Ladepausen bei längeren Strecken - mehr als auf. Ich jedenfalls kaufe mir keinen Verbrenner mehr.


18.09.2020 09:21    |    notting

Zitat:

An den Superchargern standen hin und wieder Männer mit verschränkten Armen um mein Auto. Und stellten seltsam verdruckste Fragen mit aggressivem Unterton.

 

Wie lange stehen Sie denn eigentlich schon hier? Wie lange dauert denn sowas? Was verliert er denn bei kaltem Wetter an Reichweite?

Ich denke wenn sie kein bisschen Interesse an dem Auto hätten, hätten sie nicht gefragt. Insofern ist das ein gutes Zeichen. Und ich erlebe gerade im Internet ständig gerade von Tesla-Fahrern, dass sie sich als moralisch viel besser darstellen etc., scheißegal was die Praxis bei anderen Leuten an Anforderungen mit sich bringt. Selbst wenn ich z. B. bei Heise mal wieder von einem E-Auto-Test lese wo nichts zur Anhängerkupplung geschrieben wird bzw. dasteht dass es keine Anhängelast gibt, kriegt man blöde Sprüche zu hören obwohl fast 25% der Erst(!)fahrzeuge mit AHK ausgestattet sind und Zweitfahrzeuge in div. Fällen mit AHK ausgestattet sind, weil das Erstfahrzeug ein Firmenwagen ist und AHK deswegen unmögl. ist.

 

Zitat:

Die Autos, aus denen sie in sicherer Entfernung ausgestiegen waren,

Wetten dass der Artikel-Autor auch gemeckert hätte, wenn sie auf einen der Supercharger-Parkplätze mit ihren Verbrennern gestanden wären?!

 

Zitat:

lagen in der Preisklasse mindestens gleichauf. Sie hatten meistens vier fette Auspuffrohre. Ich finde Auspuffrohre, vor allem wenn sie wie riesige Aluminium-Bürzel aussehen, obszön. Sie haben etwas Provokatives und schrecklich Anales.

Bin auch kein Freund von aufgemotzten Autos. Aber hier übertreibt der Autor IMHO etwas.

 

Zitat:

Er will spielen. Rennen fahren. Will mir zeigen, wie schnell meine Batterie Strom verliert. Ich habe nicht das geringste Interesse, und Strom habe ich genug. Ich kippe den Sitz zurück.

 

Vrroooomm - der Benzin-Bolide zieht davon, kopfschüttelnd oder mit erhobenem Mittelfinger.

Das mit dem Spielen und Rennen fahren mag richtig sein. Aber dass es darum dafür zu sorgen, dass der Akku des Blogautor schneller leer wird dürfte dem "Spieler" egal sein. Weil sein Tank wird auch schneller leer dadurch. Denke er hätte das genauso mit einem Verbrenner-Fahrer gemacht.

 

Zitat:

[Lithium reicht nicht, mehr Kinderarbeit durch E-Autos, E-Autos zu teuer]

Das Irritierende an dieser Argumentation war, dass sie von Männern (immer Männern) kam, die sich normalerweise weder für den "kleinen Mann" noch den Zustand der Natur oder für die Menschen im Kongo interessierten.

Tja, E-Auto-Fahrer haben das mit dem Umweltfaktor hochgeholt und ignorierten dabei z. B. dass es zumindest meines Wissens auf Ölplattformen keine Kinderarbeit gibt. Ist also schlicht eine Reaktion auf die Moralpredigten div. E-Autofahrer.

Ich habe auch vor mir ein E-Auto zu kaufen, bin mir aber bewusst, dass der Umweltfaktor unterm Strich nicht so toll ist wie oft behauptet.

 

Zitat:

Ich bin inzwischen mit Elektroautos einmal zum Mond und zurück gefahren. Ich bin noch nie wegen Strommangel liegengeblieben.

Dafür dürfte er mehr Pausen gemacht haben müssen als wenn man nur alle 2-3h 15min Pause oder gar nur einen Fahrerwechsel macht. Und er dürfte sich massiv eingeschränkt haben, was die Auswahl der Ziele angeht, damit er eben vernünftig laden kann und/oder er dürfte massiv mehr für Strom bezahlt haben als die übl. 0,30EUR/kWh daheim, von denen in den Diskussionen mit E-Auto-Fahrern fast immer ausgegangen wird.

 

Zitat:

Man fährt mit dieser Technologie langsamer, konstanter, ruhiger. Man steigt aus dem Statusrennen auf der linken Autobahnspur aus.

Solche Pseudo-Pro-E-Auto-Argumente nerven mich auch. Ich kriege das auch mit meinem Basis-Benziner hin. Wenn er zu sowas unfähig ist, ist das sein Problem und kein Pro-Argument für E-Autos.

 

Zitat:

[Beispiel mit dem Glühbirnen-Verbot]

Da schreibt er totalen Quatsch. Das Glühbirnen-Verbot sorgt für mehr schwieriger zu entsorgenden Müll und mehr richtig üble Gefahrstoffe im Haushalt! Eine Glühbirnen konnte einfach in den Haushaltsmüll. LED und ESL kann man nicht daheim über eine Tonne entsorgen, sondern muss extra fahren. Zudem:

- Aus ESL kann bei einem Unfall Quecksilber austreten. Denkt z. B. an spielende Kinder.

- LED und ESL für Glühbiinen-Sockel gehen meist schneller kaputt, weil die Glühbirnen-Lampen (leider habe ich auch schon erlebt, dass offensichtl. "Glühbirnen-Lampen" mit ESL drin verkauft wurden) davon ausgehen, dass das Leuchtmittel mit dem geringen bis keinen Luftstrom zur Kühlung klarkommt. Leider haben auch LED und ESL genug Abwärme um sich in so einer Situation selbst unnötig zu schädigen.

- LEDs für herkömml. Lampen sind ineffizienter, weil das Licht unnötige Umwege macht, da LED an sich sehr gerichtet strahlt, aber die Lampe eben von "Rundstrahlern" ausgeht.

- Bei für LED entwickelte Lampen sind die LED meist fest in größeren Einheiten eingebaut, egal ob Deckenlampe oder Rückleuchte im Auto -> mehr Kosten und mehr Müll wenn zuviele LEDs kaputt sind. Sehe ständig im Straßenverkehr LED-Rücklichter wo ein paar LEDs nicht mehr funktionien und spätestens bei der nächsten HU ein Wechsel der kompletten Einheit nötig sein dürfte.

 

Zitat:

In Österreich darf man in Umwelt-100-Zonen mit einem E-Auto 130 fahren.

Das ist falsch, man muss noch mehr Bedingungen erfüllen, u.a. https://www.bmlrt.gv.at/.../...auf-Autobahnen-und-Schnellstra-en-.html

Zitat:

2. Sie kann nur von Fahrzeugen in Anspruch genommen werden, die über eine Kennzeichentafel mit grüner Schrift gemäß § 49 Abs. 4 Z 5 KFG 1967 i.d.g.F. verfügen.

So wie ich das lese können Fahrzeuge ohne österr. Zulassung diese Bedingung nicht erfüllen bzw. auch für div. österr. Fahrzeuge wäre diese Bedingung zu erfüllen mit Zusatzkosten verbunden.

 

Zitat:

Ich fahre in Wien mit Tesla-Taxis, die mehr als eine halbe Million Kilometer auf dem Tacho haben.

Gerade bei Tesla und auch beim Renault-Zoe gab's Zeiten, wo massenhaft der E-Motor ausgetauscht wurde. D.h. es ist unseriös ohne die exakte Vorgeschichte des Autos zu kennen sowas zu behaupten!

Im übrigen bin ich mit meinem Basis-Benziner auch schon bei deutl. >300Mm. Man muss genug längere Strecken fahren und das Auto ausr. warten.

 

Zitat:

Wenn wir ALLE Autos elektrifizieren, brauchen wir etwa 20 Prozent mehr Strom. Vielleicht 25 Prozent. Die Lichter werden nicht ausgehen, denn wir werden adaptive Lade- und Energienetze entwickeln, die Erneuerbaren erleben in den nächsten Jahren einen weiteren Boom. Digitalisierung hilft dabei.

Lies:

- Wenn man öffentl. laden muss (z. B. Laternenparker) ist man gearscht, weil man zu den teuren Zeiten laden muss, wenn man wie übl. nicht wenn man eigentl. abends/nachts seine Ruhe haben will das E-Auto wegfahren muss weil man sonst die öffentl. Lademöglichkeit blockiert.

- Gerade ich als Fernpendler bin gearscht wenn ich deswegen nicht genug Leistung bekomme und deswegen der Akku nicht wieder voll ist.

 

Zitat:

Heutige Elektroautos nähern sich in der Ladezeit (beim Schnellladen) immer mehr einer Kaffeepause an.

[...]

Batterien sind sehr viel langlebiger, als man früher dachte, die E-Auto-Batterien werden zunehmend in einem zweiten Zyklus eingesetzt, etwa beim Fußballspielen.

1. Trotzdem reicht es nicht ansatzweise um 2-3h mit AB-typ. Geschwindigkeiten zu fahren und um an der Schnellladesäule noch Reserven zu haben um ggf. zur nächsten Ladesäule zu kommen und 15min laden wieder 2-3h AB-typ. Geschwindigkeiten zu fahren.

2. Oft drosseln die Hersteller mit der Zeit die Ladeleistung um mit hohen Laufleistungen glänzen zu können. Wurde beim Model 3 von einem Fan-Club auch schon beobachtet. Apple wurde wg. Einschränkungen bei der Akku-Nutzung erfolgreich verklagt, warum hat man es bei Tesla noch nicht mal versucht?!

 

Zitat:

Die Infrastruktur beim Laden ist heute schon fast ausreichend. 80 Prozent wird zu Hause langsam an der Steckdose geladen. Autos stehen ja neunzig Prozent der Zeit sowieso nur herum.

*facepalm* Viele haben daheim für mind. ein Auto keinen festen Stellplatz (inkl. der Stellplatz ist zu klein für das Auto) und kaufen sich deswegen nicht (mehr) E-Autos!

Bei E-Autos braucht man häufig in der Breite besonders viel Platz in der Garage, weil die Ladebuchse zwar an der Seite, aber nicht auf der Fahrerseite ist.

 

Zitat:

Kohlestrom gehört demnächst der Vergangenheit an. Die meisten Charger laufen heute schon auf Grünstrom, der Elektrizitätsmix ändert sich jedes Jahr in Richtung Erneuerbare.

Reine Umbeschriftung des Stroms, sonst nix.

 

Zitat:

Die Produktion von E-Autos wird bald viel weniger CO2 erzeugen.

Trotzdem muss man genug fahren um den den Nachteil in der BEV-Produktion ggü. einem Verbrener zu kompensieren. Meine Eltern fahren ca. 5Mm/Jahr. Autos sterben auch mal vorzeitig durch auch nicht unfallbedingten wirtschaftl. Totalschaden.

 

-> Wer solchen Quatsch schreibt wie der Artikel-Autor braucht sich nicht wundern wenn er angefeindet wird :rolleyes:

 

notting


18.09.2020 09:40    |    PIPD black

Zitat:

@Alubremslicht schrieb am 18. September 2020 um 09:15:29 Uhr:

Du vergisst die viel niedrigeren Betriebskosten beim elektrischen.

 

Na ja, für mich wiegt das sehr viel bessere Fahrerlebnis und das bessere Gefühl eben weniger umweltschädlich unterwegs zu sein die einzige Einschränkung - nämlich Ladepausen bei längeren Strecken - mehr als auf. Ich jedenfalls kaufe mir keinen Verbrenner mehr.

Das ist ja auch OK. Muss jeder das für sich passende finden.

 

Anscheinend ist aber genau das erstgenannte der Punkt. Die geringeren Wartungskosten scheint man bei Verkauf 3x wieder reinholen zu wollen.

 

Das gibt es auch bei Verbrennern. Unsere Fords waren in der Anschaffung auch alle recht günstig. Bei den Wartungskosten schlagen die aber viel mehr zu Buche als bei VW.


18.09.2020 09:48    |    Alubremslicht

Zitat:

@cookie_dent schrieb am 17. September 2020 um 20:37:30 Uhr:

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 17. September 2020 um 17:48:16 Uhr:

Aber vor allem müsste jeder prüfen, was er für seine Mobilität tatsächlich braucht. Das wäre für die Umwelt gesünder als alle drei Jahre das nächste dickere Modell für die Nutzung im Stadtstau

Aber genau so funktioniert unsere Marktwirtschaft.

Die Leute werden so konditioniert das man nur "In" ist wenn man immer den neusten und heißesten Scheiß besitzt. Im Moment sind halt E-Autos Hip und Weltrettend - aber sind sie das wirklich?

Drei Jahre PKW leasen und weg damit, dann wieder den nächten leasen usw...., immer das neuste Iphone, die neuste Smartwatch, Smarthome....., der alte aber noch funktionierende Krempel landet dann im besten Fall in der eigenen Schublade.

Wir sind einfach zu verwöhnt und nicht mehr in der Lage unsere Klamotten solange zu nutzen bis sie nicht mehr funktionieren.

 

Schone ich die Umwelt wenn ich mein tadelloses vier Jahre altes Auto nach Polen oder Bulgarien verkaufe und mir dann ein mit vielen Ressourcen gefertiges BEV zulege? In Bulgarien wird dam Auto dann zu allerst der Kat ausgebaut und ohne weitergefahren, denn der Kat bringt gutes Geld und auf die Umwelwelt pfeifen die, dasselbe passiert mit den Autos die zu tausenden nach Afrika verschifft werden.

Der Umstieg von Verbrenner auf Elektro ist dem entsprechend erst einmal nur eine Problemverlagerung aus unserem in ein anderes Land. Aber der Klimawandel ist nun mal kein deutsches sondern ein globales Problem.

Das ist dann so wie wie mit Norwegen, das Land selbst wird/will kurzfristig Klimaneutral sein und forciert die E-Mobilität, verkauft dann aber Millionen von Tonnen an Erdöl und Erdgas an Drittländer und trägt somit maßgeblich zum CO2 Anstieg bei. Es es kann dann aber immerhin mit dem grünen Finger auf die bösen Nutzer der eigenen Bodenschätze zeigen. Sowas ist an Doppelmoral kaum zu überbieten.

 

Zur Eingangsfrage: "Kennt ihr Konfrontationen/Anfeindungen wg. E-Auto?"

 

Antwort: Nein, weil ich keines regelmäßig fahre und wenn doch ist man eher interessiert und neugierig.

 

Eingangsfrage umgedreht: "Kennt ihr Konfrontationen/Anfeindungen wg. Verbrenner?"

 

Antwort: Ja - und die ewigen Missionierungsversuche nerven und Ermüden nur noch.

Unter anderem habe ich mir ein E-Auto gekauft, weil ich es für langlebiger halte. Bis jetzt geht es auf, denn der i3 hat über 90.000 Km auf dem Tacho und läuft noch gefühlt wie neu. Die Degradation des Akkus mag vorhanden sein, in der täglichen Praxis merke ich aber noch keinen Unterschied.

 

Du nennst übrigens ein Super Argument pro Elektro: Der Verkauf in Länder mit niedrigerem finanziellen Wohlstand: Da ist es wohl tatsächlich so, dass man sich Umweltfreundlichkeit eben nicht leistet. Deshalb wird da eine defekte Lambda-Sonde nicht ersetzt, womöglich sogar wie du sagst der Kat. ausgebaut und gefüllte Ad-blue-Tanks findet man dann wohl auch selten. So, aber wenn das E-Auto dort hin kommt, dann fährt es auch dort lokal emmissionsfrei - egal wie heruntergerissen es schon ist. Und wenn es dann auch noch im sonnigen Afrika landet und der Besitzer merkt, dass er es mit einem einfachen Solarmodul kostengünstiger laden kann als mit einem Dieselaggregat - dann fährt es da sogar mit PV-Strom. :-)

 

Deinen Doppelmoral-Vorwurf an die norwegische Politik kann ich nicht teilen. Wie bitte soll das gehen, die Ölförderung zu verbieten? Und was hätte das mit der E-Mobilität zu tun? Glaubst du allen ernstes, ohne norwegisches Öl würde weniger verbraucht? Nee, nee, es würden eben Länder, die sicher das Öl unter viel schlechteren Bedingungen für die Arbeiter fördern entsprechend mehr abbauen. Das finde ich ziemlich unabhängig von einer Verkehrswende. Ich finde es sogar politisch schwieriger durchsetzbar grade wenn die Ölindustrie eine Rolle spielt im Land.


18.09.2020 11:15    |    bsa11

@ jenss: bitte im Titel weniger polemisierend texten. "Zukunftsverweigerung" wirkt moralisierend, wie eine Keule und ruft gleich Aversion vor. Es reicht schon dann im laufenden Kommentaren, Belehrungen zu lesen. Eine sachliche, einladende Diskussion läuft nicht an, wenn eine Position schon von vornherein als die einzig gute dargestellt oder indirekt verbalisiert wird. Ich vermute zumindest, daß die Intention auch darin besteht viele anzusprechen und nicht nur die Fangemeinde als "eine Meinung Fraktion".

Ich z.B. lese mit, aber nehme noch kein E-Auto, weil mein Profil, bzw. Präferenzen nicht annähernd abgedeckt werden. Das ist aber keine Verweigerung. Sonst würde ich hier nicht mal mitlesen.


18.09.2020 11:17    |    jennss

Zitat:

@bsa11 schrieb am 18. September 2020 um 11:15:37 Uhr:

@ jenss: bitte im Titel weniger polemisierend texten. "Zukunftsverweigerung" wirkt moralisierend, wie eine Keule und ruft gleich Aversion vor.

Stimmt. Aber der Text ist nicht von mir. Ich habe den Bericht nur verlinkt. Ich würde diese Formulierung selbst auch nicht wählen. Ich finde es auch nicht so toll, wenn man durch Konfrontation zu einer Meinung gedrängt wird. Das macht es dann für später schwerer umzuschwenken.

j.


18.09.2020 13:34    |    wodkaa

Ich bin bisher noch kein E-auto gefahren, habe mich aber kürzlich mal so umgesehen was so als Pendlerauto passen könnte. Beim ADAC Test habe ich dann gelesen, das der ZOE mit unter 100 PS rund 20 kwh pro 100 km verbraucht. Das sind bei einem Strompreis von 31 Cent (Juli-Schnitt 2020) 6,20 €. Mein Diesel mit 170 PS braucht 5,5 l, was bei 1,06€/Liter 5,83 € ergibt. Natürlich kann man noch ganz viele Wartungskosten mit in den Verbrenner rechnen, jedoch ist auch der Wiederverkaufswert eines E-Autos aufgrund der Fortschritte mit Vorsicht zu genießen. Und beim Tanken an Ladestationen sind laut ADAC auch regelmäßig deutlich mehr für die kwh zu bezahlen. Für mich ist es deshalb derzeit noch uninteressant. Jedoch feinde ich deshalb keinen E-Auto-Fahrer an.

 

Natürlich hat man schon mal darüber diskutiert, ob die Steuerbefreiung gerecht ist. Aber dafür kann der E-Auto-Fahrer ja nichts.

 

Ich hingegen wurde mit meinem letzten Daily (Chrysler 300C) regelmäßig "dumm" von der Seite angequatscht als Spritschlucker, Umweltsau, der verbraucht ja viel...

Und wenn ich dann erwidert habe, "ja, verbraucht LPG", dann war der Wind aus den Segeln genommen.

 

Das E-Auto ist ein Produkt, was sich nicht durch überzeugende Argumente (welche es zweifelsohne geben mag) verkauft, sondern durch politisches Marketing und Subvention. Ich sehe es auch eher als Übergangslösung an. Und bei den derzeitigen Konditionen lasse ich diese Übergangslösung eher aus.


18.09.2020 16:02    |    Goify

Mal zu den Verbräuchen der E-Autos: Sagen wir mal, ein E-Auto-Motor benötigt 20 kWh auf 100 km. Wie viel muss ich dann nach 100 km nachtanken? Reichen 25 kWh, denn beim Laden gibt es ja ebenfalls einen Wirkungsgrad und der beträgt nicht 100 %? Ggf. vergisst man das in aller Euphorie. Beim Verbrenner tanke ich 50 Liter und habe 49,9 Liter zum Fahren. 0,1 Liter verdunsten beim Tanken und wenn das Auto in der Sonne steht. Also ein Ladewirkungsgrad bei 99,8 %.

Und dann gibt es ja noch einen Entladewirkungsgrad, den es beim Verbrenner nicht gibt, es sei denn, die Kraftstoffleitungen sind undicht.

 

Wird das dann im Bordcomputer real angegeben, also tatsächlicher Verbrauch an der Ladesäule oder Verbrauch des Motors? Beides müsste ja um mind. 25 % auseinanderliegen.


18.09.2020 16:09    |    bsa11

Zitat:

@jennss schrieb am 18. September 2020 um 11:17:49 Uhr:

Zitat:

@bsa11 schrieb am 18. September 2020 um 11:15:37 Uhr:

@ jenss: bitte im Titel weniger polemisierend texten. "Zukunftsverweigerung" wirkt moralisierend, wie eine Keule und ruft gleich Aversion vor.

Stimmt. Aber der Text ist nicht von mir. Ich habe den Bericht nur verlinkt. Ich würde diese Formulierung selbst auch nicht wählen. Ich finde es auch nicht so toll, wenn man durch Konfrontation zu einer Meinung gedrängt wird. Das macht es dann für später schwerer umzuschwenken.

j.

Das mag sein. Redaktionen fügen in solchen/ähnlichen Fällen eine kleine Bemerkung dazu, etwa: die Wortwahl deckst sich nicht mit der der Redaktion/Verfasser etc.


18.09.2020 16:11    |    BravoI

Die heutige E-Fahrer verhalten sich Heute, wie Prius-Fahrer damals.

Es scheint Heute Hippizeiten bei Prius schon vorbei und Verkaufzahlen sinken von Jahr zu Jahr.

Werden Wir gleiche Schiksal erleben mit BEV und seiner Besitzern ?

 

Gruß. I.


18.09.2020 16:15    |    bsa11

Zitat:

@BravoI schrieb am 18. September 2020 um 16:11:59 Uhr:

Die heutige E-Fahrer verhalten sich Heute, wie Prius-Fahrer damals.

Es scheint Heute Hippizeiten bei Prius schon vorbei und Verkaufzahlen sinken von Jahr zu Jahr.

Werden Wir gleiche Schiksal erleben mit BEV und seiner Besitzern ?

 

Gruß. I.

Nach Analysten sinken die Prisu Verkäufe aufgrund der Kannibalisierungseffekte durch mittlerweile andererer verfügbararen Toyota Modelle mit Hybridantrieb. Das Alleinstellungmerkmal is weg.


18.09.2020 16:24    |    BravoI

Zitat:

@bsa11 schrieb am 18. September 2020 um 16:15:43 Uhr:

Zitat:

@BravoI schrieb am 18. September 2020 um 16:11:59 Uhr:

Die heutige E-Fahrer verhalten sich Heute, wie Prius-Fahrer damals.

Es scheint Heute Hippizeiten bei Prius schon vorbei und Verkaufzahlen sinken von Jahr zu Jahr.

Werden Wir gleiche Schiksal erleben mit BEV und seiner Besitzern ?

 

Gruß. I.

Nach Analysten sinken die Prisu Verkäufe aufgrund der Kannibalisierungseffekte durch mittlerweile andererer verfügbararen Toyota Modelle mit Hybridantrieb. Das Alleinstellungmerkmal is weg.

Ja und das ist auch richtig.

Nur, die gekaufte Hybrid Toyotas verbrauchen mehr als Prius und wenn/wann wird Corolla gekauft dann mit sctärkeren Motor und mehr Verbrauch,

und die Dewise "wir sind "Grun" und unseren Autos/Hybriden verbrauchen am wenigsten" - stimmt nicht !

Und nix mehr als eine Feige Blat !

 

Und so, zurück zu BEV, mit dem Zeit Interesse wird sinken . Hippi geht vorbei .

 

Gruß. I.


18.09.2020 16:29    |    Brot-Herr

Zitat:

@bsa11 schrieb am 18. September 2020 um 16:15:43 Uhr:

Zitat:

@BravoI schrieb am 18. September 2020 um 16:11:59 Uhr:

Die heutige E-Fahrer verhalten sich Heute, wie Prius-Fahrer damals.

Es scheint Heute Hippizeiten bei Prius schon vorbei und Verkaufzahlen sinken von Jahr zu Jahr.

Werden Wir gleiche Schiksal erleben mit BEV und seiner Besitzern ?

 

Gruß. I.

Nach Analysten sinken die Prisu Verkäufe aufgrund der Kannibalisierungseffekte durch mittlerweile andererer verfügbararen Toyota Modelle mit Hybridantrieb. Das Alleinstellungmerkmal is weg.

Zum einen das und zum anderen war es damals bei den Priusfahrern wie heute bei den Elektrofahrern eine kleine aber laute und auffällige Minderheit, die sich als was Besseres hingestellt hat.


18.09.2020 17:06    |    miata&e46

Zitat:

@Goify schrieb am 18. September 2020 um 16:02:20 Uhr:

Mal zu den Verbräuchen der E-Autos: Sagen wir mal, ein E-Auto-Motor benötigt 20 kWh auf 100 km. Wie viel muss ich dann nach 100 km nachtanken? Reichen 25 kWh, denn beim Laden gibt es ja ebenfalls einen Wirkungsgrad und der beträgt nicht 100 %?....

Bei meinem Ex-Tesla P85D hatte ich so rd. 15% mehr Energieverbrauch zum reinladen, als für das Fahren genutzt werden konnte. Da war dann aber gelegentliches Standklimatisieren und Vamipre-Drain mit drin. Der Ladeverlust ist höher, je geringer der Ladestrom ist (da eben zur Überwachung das Auto wach ist). Wobei: das war bei mir nur Sommer. Im Winter ist das höher, da die Heizung mehr reinhaut, als die Klima. Also über das Jahr wird das eher mehr.... Aber ich habe auch schon vernommen, dass das andere Hersteller besser können. Aber mir sind auch schon Unterschiede größer 20% begegnet :eek:.

Was auch fies ist: die Verbrauchsanzeige in einem Tesla zeigt nur die verbrauchte Energie in Wh an, die der Motor verbraucht hat. Nebenaggregate und (Batterie-) Heizung ist da nicht inkludiert.

Hätte ich allen Strom nach Haushaltstarif bezahlen müssen, wäre die Energie des P85D nicht günstiger als der Diesel für meinen 6-Ender....


18.09.2020 17:08    |    Goify

Danke für diese ehrlichen Worte. :)


18.09.2020 17:10    |    miata&e46

Zitat:

@BravoI schrieb am 18. September 2020 um 16:11:59 Uhr:

Es scheint Heute Hippizeiten bei Prius schon vorbei und Verkaufzahlen sinken von Jahr zu Jahr.

Daswegen soll der Verkauf des Prius in D (oder gar Europa?) ja auch eingestellt werden. Naja... seis drum. Das Ding verdient in seiner letzten Form aufgrund der Optik ohnehin ein Tagfahrverbot :D.


18.09.2020 17:21    |    Sp3kul4tiuS

ich hatte nur mal einen Tag einen Zoe. Bei allen privaten Kontakten gibt es keine Anfeindungen.

 

Das ist oft ein Thema von sogenannten sozialen Medien die sowas bei vielen fördern. Es ist nicht die reale Welt.

Skepsis über den Sinn und wann oder ob es für einen "lohnt" macht ist es eher was man an die Stelle setzen kann.

 

 

Anfeindungen bekomme ich eher wegen meines Alltagsautos. lauter als nötig und zwar eher mehr Bodenfreiheit trotzdem die Tiefer breiter Fraktion mit 215er Reifen :p oh man. Aber auch das ist ein sehr seltenes Ereignis. Jeder zweite Passat oder jetzt x1 hat neuerdings ein dickeres Endrohr. Also die Proletenschublade falle ich dann schonmal nicht mehr. :eek:

 

Die Zoe habe ich mir gebraucht auch mal angesehen. Fand ich im Vergleich mit Clios recht teuer. (Aktuell könnte das besser aussehen)

Durch die Aktuelle Förderung wurde es auch schwer von einem Alt Zoe Fahrer genau jetzt seinen Altwagen zu verkaufen. Man fährt ihn eher weiter.


19.09.2020 00:27    |    Alubremslicht

Zitat:

@wodkaa schrieb am 18. September 2020 um 13:34:45 Uhr:

Ich bin bisher noch kein E-auto gefahren, habe mich aber kürzlich mal so umgesehen was so als Pendlerauto passen könnte. Beim ADAC Test habe ich dann gelesen, das der ZOE mit unter 100 PS rund 20 kwh pro 100 km verbraucht. Das sind bei einem Strompreis von 31 Cent (Juli-Schnitt 2020) 6,20 €. Mein Diesel mit 170 PS braucht 5,5 l, was bei 1,06€/Liter 5,83 € ergibt. Natürlich kann man noch ganz viele Wartungskosten mit in den Verbrenner rechnen, jedoch ist auch der Wiederverkaufswert eines E-Autos aufgrund der Fortschritte mit Vorsicht zu genießen. Und beim Tanken an Ladestationen sind laut ADAC auch regelmäßig deutlich mehr für die kwh zu bezahlen. Für mich ist es deshalb derzeit noch uninteressant. Jedoch feinde ich deshalb keinen E-Auto-Fahrer an.

 

Natürlich hat man schon mal darüber diskutiert, ob die Steuerbefreiung gerecht ist. Aber dafür kann der E-Auto-Fahrer ja nichts.

 

Ich hingegen wurde mit meinem letzten Daily (Chrysler 300C) regelmäßig "dumm" von der Seite angequatscht als Spritschlucker, Umweltsau, der verbraucht ja viel...

Und wenn ich dann erwidert habe, "ja, verbraucht LPG", dann war der Wind aus den Segeln genommen.

 

Das E-Auto ist ein Produkt, was sich nicht durch überzeugende Argumente (welche es zweifelsohne geben mag) verkauft, sondern durch politisches Marketing und Subvention. Ich sehe es auch eher als Übergangslösung an. Und bei den derzeitigen Konditionen lasse ich diese Übergangslösung eher aus.

Übergangslösung? Welche Technologie erkennst du denn nach diesem "Übergang"?

 

Das mit dem Ladeverlust mag sein, aber die 20 kwH auf 100 km sind hoch gegriffen. Vor allem, wenn du einen Diesel mit 5,5 l bewegst, dann bist du ein sparsamer Fahrer - ungefähr so wie ich. Und ich bewege unseren i3 momentan mit 12 kwh - im Winter dann vielleicht mit 16. Auf der Autobahn wird es mehr. Also wenn du viel Stadtverkehr hast ist der Elektroantrieb wieder günstiger. Es ist nämlich umgekehrt... im Stadtverkehr sind E-Fahrzeuge sparsamer als bei Reisegeschwindigkeit.


19.09.2020 01:46    |    Schwarzwald4motion

Jede Technologie ist eine Übergangslösung zur nächsten, die Gesellschaft wird den Stellenwert definieren und damit auch die Belastung.

Wir können nicht beeinflussen was andere Länder machen, aber wir können zumindest für sorgen dass die Lebensqualität bei uns besser wird.

 

Ich denke das E-Auto ist mittlerweile aus dem Schatten der Schleicher herausgetreten, also bin ich es leid die mittlerweile alten Vorurteile wieder zu lesen.

Auch bei Glühbirnen hat sich einiges getan, ich finde nur das Phoebuskartell hätte ein paar Jahrzehnte mit ihrer 1000 Stunden Beschränkung warten können.;)


19.09.2020 18:05    |    Didi2708

Hallo

Ich würde auch E-Auto fahren, wobei es mir nicht um die saubere Luft geht, ist auch wichtig, aber für mich ist der größte Vorteil die lautlose Bewegung der Fahrzeuge.

Auch wenn viele darin eine Gefahr sehen.

Lärm macht krank.

Leider habe ich wie wohl viele andere keine Lademöglichkeit.

Da ist die Politik gefordert.

Aber was würde dann an Steuern fehlen?

MfG

Didi


20.09.2020 07:59    |    notting

Zitat:

@Didi2708 schrieb am 19. September 2020 um 18:05:31 Uhr:

Hallo

Ich würde auch E-Auto fahren, wobei es mir nicht um die saubere Luft geht, ist auch wichtig, aber für mich ist der größte Vorteil die lautlose Bewegung der Fahrzeuge.

Auch wenn viele darin eine Gefahr sehen.

Lärm macht krank.

Das ist insofern kein Argument, als dass

- auch beim Verbrenner ab einer gewissen Geschwindigkeit (spätestens 30-50km/h) die Abrollgeräusche überwiegen.

- auch Radfahrer meist eher lautlos unterwegs sind (was leider auch viele Radfahrer nicht interessiert und rücksichtslos ohne Vorwarnung extrem kurvenschneidend nach links ziehen auch wenn sie ein anderer Radfahrer gerade überholt).

 

Zitat:

Leider habe ich wie wohl viele andere keine Lademöglichkeit.

Da ist die Politik gefordert.

https://www.heise.de/.../...t-auf-Ladepunkt-und-Glasfaser-4905134.html bzw. https://www.electrive.net/.../

 

Zitat:

Aber was würde dann an Steuern fehlen?

Das mit den 10 Jahren 0EUR Kfz-Steuer ab EZ wurde gerade verlängert. Nicht die 10 Jahre, sondern dass später zugelassene Fahrzeuge davon profitieren: https://www.electrive.net/.../

 

Die Strom ist aber auch nicht schlecht besteuert. Haben mit die höchsten Strompreise in Europa.

 

notting


20.09.2020 08:58    |    Schwarzwald4motion

Wage jetzt mal eine steile These:

Generell hat sich das Design der Autos insbesondere im Bereich Kühlergrill und Auspuff ziemlich monströs entwickelt hat schon etwas ziemlich Oral/Anales.

Die „Mode“ wird sich jetzt langsam umorientieren und auch Autos wie der Enyaq werden in zweiter Generation (E Auto) anders designt werden.

Klar die Liebhaber des alten Designs wird es weiterhin geben, und auch Kühlergrill Schablonen zum aufkleben im Tuning Handel. Aber die Gebrauchtwagen Preise werden hier einen unterschied machen.

 

Das Thema bleibt weiterhin emotional und kontrovers allein wegen des Geschmacks.


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