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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

22.06.2022 18:55    |    jennss    |    Kommentare (102)

BoxsterBoxster

Aktuell gibt es kein elektrisches Cabrio auf dem Markt, wenn man mal von Smart EQ und Fiat 500e absieht. Das Vernünftigste wäre wohl, bis 2025 zu warten. Dann kommen elektrischer Boxster und ein Polestar Cabrio, vielleicht auch ein ID.3 Cabrio. Aber was macht man, wenn es früher sein soll? Ich hatte selbst den Smart EQ als Cabrio und fand die Kombination super. Für universelleren Einsatz wären mehr Reichweite und Platz jedoch ganz nett. Ich sehe diese Möglichkeiten:

 

1. Verbrenner-Cabrio umrüsten. Das Umrüsten alleine kostet mindestens 50000 €. Informiert hatte ich mich mal im letzten Jahre bei https://ecap-mobility.com/de . Reichweiten von 50 bis 250 km sind möglich (wohl reale Reichweite, was etwa 350 km nach WLTP entspräche, denke ich). Genutzt werden LFP-Akkus und Ausgangsbasis sollte ein Auto mit Handschaltung sein. Zuvor wird eine Konzeptstudie für 1000 € netto erarbeitet, dessen Kosten beim Bau angerechnet werden. Interessant könnte als Mittelmotorfahrzeug vielleicht eine Corvette C8 sein, weil man den Akku dort einbauen kann, wo bisher der Motor war, aber da wäre es auch ein Frevel, den 6,2 l. V8 rauszuschmeißen :D (was bekäme man noch dafür?). Oder einen Boxster als Basis nehmen, aber wenn der 2025 eh elektrisch kommt, ist das vielleicht keine so gute Idee. Alternativ könnte man auch einen Viersitzer nehmen, bei dem die hinteren Sitze dem Akku weichen, z.B. C-Klasse Cabrio, VW Beetle Cabrio oder BMW 2er Cabrio. Vielleicht wäre auch ein Audi TT Cabrio geeignet?

 

2. E-Auto zum Cabrio umbauen. Das dürfte günstiger werden, aber sicher bin ich mir da nicht :). Am ehesten würden sich da wohl Modelle anbieten, zu denen es schon Cabriodächer gibt, also z.B. Mini Cooper SE oder BMW i4, wobei der i4 jedoch ein 4-Türer ist und man notfalls noch vom 4er Cabrio die Seiten und Heckklappe braucht. Ein EQE mit Teilen vom E-Klasse Cabrio umrüsten dürfte deutlich schlechter gehen, weil es eine andere Plattform ist. Ein i4 M50-Cabrio wird meiner Schätzung nach ab 100.000 € kosten (Basis 62000 € nach Umweltprämie). Jaguar iPace oder Porsche Taycan dürften z.B. teurer werden, weil es da kein fertiges Verdeck gibt, aber ich kenne mich nicht genau damit aus. Beim Tesla Model 3 Cabrio soll der Umbau alleine schon knapp 30000 € kosten. Ich habe in Deutschland nie eins gesehen. Die 4 Türen hat man so gelassen.

 

Welche Wege zum elektrischen Cabrio seht ihr noch?

j.

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22.06.2022 19:08    |    kartoffel911

Ich warte auf den iZ Roadster von BMW. Mit Kofferraum vorne und hinten wird er alltagstauglich. Und wenn man lautlos offen durch die 30er Zone rollt, wird man mit so einem Roadster fast zum Fahrradfahrer.

22.06.2022 19:38    |    Alexander67

Gefühlt.

Variante 1.

Vorzugsweise ein Basisfahrzeug mit Motorschaden. Weil der billiger sein sollte.

 

Keine Probleme mit der Stabilität der Karosserie wegen dem entfernten Dach.

 

Viel Auswahl bei dem Basisfahrzeug.

Ob jetzt Käfer oder etwas ähnliches. Wobei ähnliches in 2 Richtungen geht. Familie bis hin zum 914er oder auch eine Ente. Für Käfer und Enten gab es früher alternative Karosserieen. LoMax gibt es glaube ich noch immer. Aber nur mit alten Chassis und nicht nur altem Brief.

Natürlich auch alle anderen Cabriolets. Fiat Brachetta oder X1/9. Diverse Porsche, Mazda, britische Roadster.

Die Liste ist unendlich.

 

 

Schritte:

  • Aussuchen.

  • grober Plan inkl. Gewicht und eine Vorstellung wie was hin soll. So detailiert wie es ohne Fahrzeug möglich ist.

    Wenn nicht OK zurück zu Schritt 1.

  • Kaufen des Basisfahrzeugs.

    Karosserie so gut wie möglich erhalten.

    Motor und andere Teile der Technik nicht sooo wichtig.

  • Karosserie checken und notwendiges erledigen.

  • Wenn hier alles OK ist den Rest kaufen und einbauen.

 

 

PS. Ich habe vor kurzem einen auf Elektro umgerüsteten Trabbi im Internet gefunden.

Kosten 7000€

 

Es geht also auch unter 10t€.

 

Man muss nur wissen was man will.

22.06.2022 19:42    |    LF-X

22.06.2022 19:55    |    tomcat092004

Keine Schönheit, der Vorschlag

22.06.2022 20:08    |    der_Derk

Man wird ja nicht zum Warten gezwungen, mobile.de listet aktuell 7 Tesla Roadster, der Weg dahin ist nur - hochpreisig ;).

 

Es gab ein paar Umbauten vom Smart Roadster (Beispiel) und mehr oder weniger einbaufertige Kits dafür, aber wie auch beim ForTwo (450) ist der Roadster nicht für diese Zuladung ausgelegt. Das Ergebnis ist nicht schneller oder sportlicher als der Ausgangszustand, im Gegenteil: In erster Linie nur schwerer, in der Endgeschwindigkeit langsamer, in der Beschleunigung nicht besser, und im Kurvenverhalten zwangsweise auch unterlegen. Das wäre vielleicht alles nicht so schlimm, würde man nicht das Original zum Vergleich haben.

 

Was beim Umrüsten gerne übersehen wird: Es ist gar nicht so einfach, der Bordelektrik begreifbar zu machen, dass da jetzt der Motor fehlt. Gleichzeitig bringen Motor, Inverter, Akku, BMS und Ladegerät entsprechende Komplexität mit, die zulassungsfähig (!) integriert werden muss. Das ist nicht einfach Teile tauschen, die müssen sinnvoll miteinander sprechen - und deren Entwicklung hat das in aller Regel nicht vorgesehen, da war die Umgebung sehr genau definiert.

 

Gruß

Derk

22.06.2022 21:20    |    notting

Model-S-Umbau zum Cabrio gibt's wohl auch: https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

 

notting

22.06.2022 21:43    |    cafedelmar80

Zitat:

@notting schrieb am 22. Juni 2022 um 21:20:01 Uhr:

Model-S-Umbau zum Cabrio gibt's wohl auch: https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

 

notting

Ich denke, dass man im Luxus- bzw. Premiumbereich recht bald ansehnliche und brauchbare Modelle finden wird, anhand dieses Beispiels.

 

Gespannt bin ich allerdings, was sich die etablierten Hersteller im "Budgetsegment" in den nächsten zehn Jahren für Cabrio- Enthusiasten einfallen lassen.

Bislang ist die Auswahl dünn und keines der Modelle trifft allein schon optisch meinen Geschmack im bezahlbaren Bereich für Normalsterbliche (Smart Cabrio, Fiat 500, etc.).

Wahrscheinlich wird dieses Segment leider erst am Ende der "Elektrifizierungskette" bedient werden, da es nur eine Nische darstellt und man mit diesen Brot- und- Butter Cabrios allgemein weniger Geld verdiene kann.

Das wurde bereits im letzten Jahrzehnt bei den Verbrennern schon ersichtlich. Die Auswahl an Modellen schrumpfte stetig zusammen - leider!

 

Ich warte auf einen elektrischen MX-5, bzw. evtl. auf eine E-Variante des Z4, falls der Einstiegspreis machbar sein sollte. Beide Fahrzeuge haben dann auch hoffentlich erneut ein elektrisches Klappdach oder sind als Targa verfügbar (MX-5 RF),.

22.06.2022 21:55    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 22. Juni 2022 um 21:20:01 Uhr:

Model-S-Umbau zum Cabrio gibt's wohl auch: https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Das sieht super aus. Da sieht man, dass ein Zweitürer offen doch besser aussieht als ein Viertürer (Model 3).

j.

22.06.2022 21:56    |    kartoffel911

Zitat:

@cafedelmar80 schrieb am 22. Juni 2022 um 21:43:49 Uhr:

 

Ich warte auf einen elektrischen MX-5, bzw. evtl. auf eine E-Variante des Z4, falls der Einstiegspreis machbar sein sollte. Beide Fahrzeuge haben dann auch hoffentlich erneut ein elektrisches Klappdach oder sind als Targa verfügbar (MX-5 RF),.

Ich auch, s.o.

 

Der Porsche eBoxter wird das Segment anführen: https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

 

Und mit BMW bin ich in Kontakt. Ich sag's mal so, die Frage nach einem iZ wird oft gestellt.

22.06.2022 22:36    |    jennss

Ich glaube, der Polestar wird auch super:

https://efahrer.chip.de/.../...-o2-filmen-sie-sich-aus-der-luft_107338

Leider kommen zuerst die Mainstreammodelle elektrisch und Roadster erst in ein paar Jahren.

j.

22.06.2022 22:58    |    Alexander67

Zitat:

@cafedelmar80 schrieb am 22. Juni 2022 um 21:43:49 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 22. Juni 2022 um 21:20:01 Uhr:

Model-S-Umbau zum Cabrio gibt's wohl auch: https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

 

notting

Ich denke, dass man im Luxus- bzw. Premiumbereich recht bald ansehnliche und brauchbare Modelle finden wird, anhand dieses Beispiels.

 

Gespannt bin ich allerdings, was sich die etablierten Hersteller im "Budgetsegment" in den nächsten zehn Jahren für Cabrio- Enthusiasten einfallen lassen.

Bislang ist die Auswahl dünn und keines der Modelle trifft allein schon optisch meinen Geschmack im bezahlbaren Bereich für Normalsterbliche (Smart Cabrio, Fiat 500, etc.).

....

Ich warte auf einen elektrischen MX-5, ....Beide Fahrzeuge haben dann auch hoffentlich erneut ein elektrisches Klappdach oder sind als Targa verfügbar (MX-5 RF),.

Zitat:

@kartoffel911 schrieb am 22. Juni 2022 um 21:56:38 Uhr:

Zitat:

@cafedelmar80 schrieb am 22. Juni 2022 um 21:43:49 Uhr:

 

Ich warte auf einen elektrischen MX-5, .... haben dann auch hoffentlich erneut ein elektrisches Klappdach oder sind als Targa verfügbar (MX-5 RF),.

Ich auch, s.o.

 

Der Porsche eBoxter wird das Segment anführen: ....

Ich sag's mal so, die Frage nach einem iZ wird oft gestellt.

Zitat:

@jennss schrieb am 22. Juni 2022 um 22:36:28 Uhr:

Ich glaube, der Polestar wird auch super:

....und Roadster erst in ein paar Jahren.

j.

Hier ist sehr viel "ich warte" und "ein paar Jahre" und "haben dann auch hoffentlich".

22.06.2022 23:02    |    Alexander67

Zitat:

@der_Derk schrieb am 22. Juni 2022 um 20:08:32 Uhr:

.....

Was beim Umrüsten gerne übersehen wird: Es ist gar nicht so einfach, der Bordelektrik begreifbar zu machen, dass da jetzt der Motor fehlt. Gleichzeitig bringen Motor, Inverter, Akku, BMS und Ladegerät entsprechende Komplexität mit, die zulassungsfähig (!) integriert werden muss. Das ist nicht einfach Teile tauschen, die müssen sinnvoll miteinander sprechen - und deren Entwicklung hat das in aller Regel nicht vorgesehen, da war die Umgebung sehr genau definiert.

 

Gruß

Derk

Stimmt.

Wird aber mit älteren Basisfahrzeugen einfacher.

 

Stichwort zulassungsfähig zum Zeitpunkt des Umbaus.

Und ältere haben auch weniger Computer die sich auf einmal wundern weshalb der Verbrenner fehlt.

23.06.2022 10:28    |    Goify

Darf ich mal an den vorherigen Fahrspaß-Artikel anknüpfen?

Beim Offenbaren ist der Motorklang für mich auch ne wichtige Sache und das kann bisher nur ein Verbrenner.

23.06.2022 11:18    |    Alexander67

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 22. Juni 2022 um 23:02:10 Uhr:

Zitat:

@der_Derk schrieb am 22. Juni 2022 um 20:08:32 Uhr:

.....

Was beim Umrüsten gerne übersehen wird: Es ist gar nicht so einfach, der Bordelektrik begreifbar zu machen, dass da jetzt der Motor fehlt. Gleichzeitig bringen Motor, Inverter, Akku, BMS und Ladegerät entsprechende Komplexität mit, die zulassungsfähig (!) integriert werden muss. Das ist nicht einfach Teile tauschen, die müssen sinnvoll miteinander sprechen - und deren Entwicklung hat das in aller Regel nicht vorgesehen, da war die Umgebung sehr genau definiert.

 

Gruß

Derk

Stimmt.

Wird aber mit älteren Basisfahrzeugen einfacher.

 

Stichwort zulassungsfähig zum Zeitpunkt des Umbaus.

Und ältere haben auch weniger Computer die sich auf einmal wundern weshalb der Verbrenner fehlt.

Korrektur. Zulassungsfähig zum Zeitpunkt der Erstzulassung.

23.06.2022 15:07    |    knolfi

Mit dem Thema beschäftigen wir uns auch gerade, da kommendes Jahr das Leasing unseres Macan GTs ausläuft. Ich hätte gerne wieder einen Porsche, vorzugsweise elektrisch, meine Frau wieder ein viersitziges Cabrio, vorzugsweise von Audi. Gemeinsame Schnittmengen:

 

Porsche, elektrisch, viersitziges Cabrio.

 

Alles nicht verfügbar.

 

Mal sehen was passiert: entweder E-Macan oder doch ein S5-Cabrio.

23.06.2022 19:39    |    jennss

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juni 2022 um 10:28:15 Uhr:

Darf ich mal an den vorherigen Fahrspaß-Artikel anknüpfen?

Beim Offenbaren ist der Motorklang für mich auch ne wichtige Sache und das kann bisher nur ein Verbrenner.

Ist das Naturerlebnis mit leisem Motor nicht eher besser?

j.

23.06.2022 19:52    |    cafedelmar80

Zitat:

@jennss schrieb am 23. Juni 2022 um 19:39:42 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juni 2022 um 10:28:15 Uhr:

Darf ich mal an den vorherigen Fahrspaß-Artikel anknüpfen?

Beim Offenbaren ist der Motorklang für mich auch ne wichtige Sache und das kann bisher nur ein Verbrenner.

Ist das Naturerlebnis mit leisem Motor nicht eher besser?

j.

Naja, es kommt auf den Anwender an, denke ich.

Mir persönlich macht nichts mehr Spaß, als bei offenem Verdeck im MX-5 den Motor bis ca. 7000 U/min zu hören, auch wenn es nur ein Vierzylinder ist. ;)

Ich würde es sehr vermissen, bei einem BEV, wenn man quasi nichts mehr akustisch mitbekommt, was die "Leistungsentfaltung" angeht.

Ein Fahrerlebnis in diese Richtung (eben Emotionen) ist für manche Fahrer wichtig.

Das wäre sicherlich ein echtes Problem für "Motorsoundliebhaber", beim Umstieg auf E-Mobilität.

23.06.2022 21:10    |    kartoffel911

Zitat:

@cafedelmar80 schrieb am 23. Juni 2022 um 19:52:40 Uhr:

 

Naja, es kommt auf den Anwender an, denke ich.

Mir persönlich macht nichts mehr Spaß, als bei offenem Verdeck im MX-5 den Motor bis ca. 7000 U/min zu hören, auch wenn es nur ein Vierzylinder ist. ;)

Ich würde es sehr vermissen, bei einem BEV, wenn man quasi nichts mehr akustisch mitbekommt, was die "Leistungsentfaltung" angeht.

Ein Fahrerlebnis in diese Richtung (eben Emotionen) ist für manche Fahrer wichtig.

Das wäre sicherlich ein echtes Problem für "Motorsoundliebhaber", beim Umstieg auf E-Mobilität.

Es gibt einen Trick wie man sich vom Motor-Sound entwöhnen kann. Versuche mal eine Mitfahrt in einem Lambo oder Ferrari mit V12 Sauger mitzufahren. Da bin ich voll bei Dir, ein solcher Sound treibt einem das Grinsen ins Gesicht. Zumindest die ersten 1-2h, danach wird es anstrengend und Oropax ist angesagt. Das ist aber nicht das entscheidende.

 

Entscheidend ist, daß sich danach alles andere nach dem Gekreische einer Nähmaschine anhört. Oder wenn eine Katze miaut, ist das kein Löwengebrüll.

 

Neben V12 gibt es noch einen anderen akzeptablen Motorsound. Ich wohne in der Nähe einer Ami Kaserne und hier gibt es viele US Musclecars (Mustang, Hellcat, Camaro …). Wenn die mit ihren V8 im 6. Gang mit 25 km/h durch eine 30er Zone blubbern, ist das auch ein sehr schönes und alles andere als ein nervendes Geräusch. Fast würde ich schon sagen beruhigend.

 

V12 und Musclecargeblubber sind die beiden Fälle bei denen ich sage, daß gibt es mit eAutos nicht.

 

Aber mit einem eRoadster lautlos, gemächlich und gemütlich durch Stadt, Land und Flur zu gleiten … das könnte fast so meditativ wie Rennradfahren werden. Das würde ich jeden Tag machen.

23.06.2022 21:48    |    Fiffi

Ist Carice schon den Bach runter oder könnte man sich das mal anschauen. Hat halt kein Dach.

23.06.2022 22:46    |    Alexander67

Zitat:

@Fiffi schrieb am 23. Juni 2022 um 21:48:42 Uhr:

Ist Carice schon den Bach runter oder könnte man sich das mal anschauen. Hat halt kein Dach.

Sieht auf den ersten Blick interessant aus.

Ich hatte aber keinen Preis gesehen.

23.06.2022 23:29    |    cafedelmar80

Zitat:

 

Es gibt einen Trick wie man sich vom Motor-Sound entwöhnen kann. Versuche mal eine Mitfahrt in einem Lambo oder Ferrari mit V12 Sauger mitzufahren. Da bin ich voll bei Dir, ein solcher Sound treibt einem das Grinsen ins Gesicht. Zumindest die ersten 1-2h, danach wird es anstrengend und Oropax ist angesagt. Das ist aber nicht das entscheidende.

 

Entscheidend ist, daß sich danach alles andere nach dem Gekreische einer Nähmaschine anhört. Oder wenn eine Katze miaut, ist das kein Löwengebrüll.

 

Neben V12 gibt es noch einen anderen akzeptablen Motorsound. Ich wohne in der Nähe einer Ami Kaserne und hier gibt es viele US Musclecars (Mustang, Hellcat, Camaro …). Wenn die mit ihren V8 im 6. Gang mit 25 km/h durch eine 30er Zone blubbern, ist das auch ein sehr schönes und alles andere als ein nervendes Geräusch. Fast würde ich schon sagen beruhigend.

 

V12 und Musclecargeblubber sind die beiden Fälle bei denen ich sage, daß gibt es mit eAutos nicht.

 

Aber mit einem eRoadster lautlos, gemächlich und gemütlich durch Stadt, Land und Flur zu gleiten … das könnte fast so meditativ wie Rennradfahren werden. Das würde ich jeden Tag machen.

Ich muss mich nicht entwöhnen - ich liebe das Kreischen meiner "Nähmaschine". ;)

Wie sich vor allem schöne Reihensechszylinder anhören, weiß ich schon noch (vor allem die tollen Motoren z.B. im W 124: 260E oder auch im E34: 525 der 1990er). Das V8-Geblubber ist ehrlich gesagt gar nicht so meins. :)

Ich habe es in einem Beitrag eines anderen Blogs geschrieben. Falls es jemals z.B. einen MX-5 als E-Fahrzeug geben sollte, würde ich mich direkt nach der Schlüsselübergabe zum Soundtuner begeben, falls es für E-Fahrzeuge bis dahin weiterhin erlaubt sein sollte.

24.06.2022 00:10    |    Swissbob

Zitat:

@jennss schrieb am 23. Juni 2022 um 19:39:42 Uhr:

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Juni 2022 um 10:28:15 Uhr:

Darf ich mal an den vorherigen Fahrspaß-Artikel anknüpfen?

Beim Offenbaren ist der Motorklang für mich auch ne wichtige Sache und das kann bisher nur ein Verbrenner.

Ist das Naturerlebnis mit leisem Motor nicht eher besser?

j.

Sehr gute Frage.

 

Je leiser der Motor ist, desto stärker dominieren die Wind und Abrollgeräusche.

 

Mein A238 ist unter 80km/h und unter 3000U/min ausserordentlich leise, dies führt dazu, dass man ausserorts insbesondere nachts die Natur hören kann, Vögel, Säugetiere, Grillen etc. dominieren dann die Geräuschkulisse.

24.06.2022 08:07    |    Goify

Also wenn ich die Natur hören möchte, setze ich mich doch nicht in ein Auto, sondern aufs Rad oder meinetwegen Krad (Pedelec). Und selbst da hört man durch die Windgeräusche nur noch die Hälfte.

24.06.2022 08:33    |    bermuda.06

Das Soundargument finde ich manchmal etwas witzig, weil es doch kaum noch Autos gibt, wo man wirklich Sound hat und nicht nur Motorlärm. Bei Audi/BMW/Mercedes muss man da schon ganz oben ins Sportlerregal greifen, denn die im bestenfall 2 Liter Brot und Butter Motoren erzeugen nichts an Geräuschen, welches ich als Sound bezeichnen würde.

 

Machen wir uns nichts vor: die nächsten 5-10 Jahre werden für Cabriofahrer eine Durststrecke werden. In den nächsten 5 Jahren wird es vielleicht Alternativen geben, aber auch nur im Luxussegment. Unter 80-90 k braucht man da gar nicht zu erwarten. Also schlicht für ein Großteil unbezahlbar.

 

Witzig wird vielleicht noch der Abarth 500e, denn der wird flott um die Ecke gehen und man überlegt sich, wie man ansprechenden Klang bei dem Fahrzeug produzieren kann.

 

Also Verbrennercabrio wird erst mal weiter gefahren und wird sich vermutlich im Wert positiv entwickeln. Ein E Roadster ist bei einer Reichweite von 300 km eh nur eingeschränkt nutzbar. Wenn man den Wagen fliegen lässt sind es nur noch 200 km. Eine Tagestour wird damit seeeeehr eingeschränkt.

24.06.2022 10:27    |    miata&e46

Die Zulassungszahlen für Cabrios sind die letzten Jahre kontinuierlich rückgängig.

Und die Elektrifizierung kommt erst richtig in Fahrt. Da werden erst mal Volumenmodelle abgesetzt.

Bis es 5 verschiedene E-Cabrios (unter 75T€ Basis) auf dem Markt gibt, vergehen noch mind. 5 Jahre.

 

EDIT: sehe gerade erst, dass bermuda.06 die quasi gleiche Einschätzung hat :-).

24.06.2022 10:46    |    kartoffel911

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 24. Juni 2022 um 08:33:38 Uhr:

 

Machen wir uns nichts vor: die nächsten 5-10 Jahre werden für Cabriofahrer eine Durststrecke werden. In den nächsten 5 Jahren wird es vielleicht Alternativen geben, aber auch nur im Luxussegment. Unter 80-90 k braucht man da gar nicht zu erwarten. Also schlicht für ein Großteil unbezahlbar.

Glaube ich nicht. Wir erleben gerade eine Hokeystick Entwicklung und stehen an der Schwelle wo es steil nach oben geht.

 

Anders als beim Verbrenner lassen sich die Module Akku und Elektromotor viel leichter in verschiedenen Karossen kombinieren und verwenden.

 

Die Module beim Verbrenner sind (Motor, Getriebe, Antriebsstrang, Kupplung, Abgas, Tank, Kühlung, Elektrik ...) und alles anfällig fuer Gewicht, Last, Platz, Position, Leistung, Belastung in einer Karosserie.

 

VW und Polstar hauen ein neues Modell nach dem anderen heraus (id.3, id.4 ..., P2, P3 ). Beide Hersteller haben eine Elektroplatform.

 

Audi, BMW und Mercedes dagegen bauen Elektromotoren immer noch in ihre Verbrennerplatform ein. Sie kommen aber so langsam alle darauf.

 

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

 

Ich wette wir werden schon in 2 Jahren die ersten Cabrios und Roadster sehen.

24.06.2022 11:46    |    jennss

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 24. Juni 2022 um 08:33:38 Uhr:

Machen wir uns nichts vor: die nächsten 5-10 Jahre werden für Cabriofahrer eine Durststrecke werden. In den nächsten 5 Jahren wird es vielleicht Alternativen geben, aber auch nur im Luxussegment. Unter 80-90 k braucht man da gar nicht zu erwarten. Also schlicht für ein Großteil unbezahlbar.

So pessimistisch sehe ich das nicht ganz. Der ID.3 könnte in den nächsten 3 Jahren tatsächlich als Cabrio kommen.

 

Zitat:

Ein E Roadster ist bei einer Reichweite von 300 km eh nur eingeschränkt nutzbar. Wenn man den Wagen fliegen lässt sind es nur noch 200 km. Eine Tagestour wird damit seeeeehr eingeschränkt.

Sehe ich nicht so. Warum sollte man nach 200 offenen km keine Pause machen?

j.

24.06.2022 11:47    |    Goify

Zitat:

@kartoffel911 schrieb am 24. Juni 2022 um 10:46:21 Uhr:

Glaube ich nicht. Wir erleben gerade eine Hokeystick Entwicklung und stehen an der Schwelle wo es steil nach oben geht.

Dreh deinen Schläger mal nach unten. Das müsste realistischer sein.

24.06.2022 11:58    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Juni 2022 um 11:46:00 Uhr:

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 24. Juni 2022 um 08:33:38 Uhr:

Machen wir uns nichts vor: die nächsten 5-10 Jahre werden für Cabriofahrer eine Durststrecke werden. In den nächsten 5 Jahren wird es vielleicht Alternativen geben, aber auch nur im Luxussegment. Unter 80-90 k braucht man da gar nicht zu erwarten. Also schlicht für ein Großteil unbezahlbar.

So pessimistisch sehe ich das nicht ganz. Der ID.3 könnte in den nächsten 3 Jahren tatsächlich als Cabrio kommen.

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Juni 2022 um 11:46:00 Uhr:

Zitat:

Ein E Roadster ist bei einer Reichweite von 300 km eh nur eingeschränkt nutzbar. Wenn man den Wagen fliegen lässt sind es nur noch 200 km. Eine Tagestour wird damit seeeeehr eingeschränkt.

Sehe ich nicht so. Warum sollte man nach 200 offenen km keine Pause machen?

j.

Genau, 200km hinweg um eine Burg oder Schloss oder... Zu besichtigen und dann die Rückfahrt.

OK, evtl. 2 oder 3 oder...

Wichtig wäre natürlich eine Ladesäule an mindestens einem der Ziele.

24.06.2022 11:59    |    Goify

Burgen haben schon seit Jahrhunderten Ladesäulen. Nennt sich Tränke und Heu.

24.06.2022 12:05    |    Allgaeuer

Wenn sich bei unseren Herstellern wie BMW, Audi, Daimler & Co erstmal nichts tut, dann gibt es ab nächstes Jahr wohl auch eine ganz schicke Alternative von BYD. Das HAN Cabrio, mit ziemlich identischen technischen Daten und Leistung wie beim i4.40 und i4.M50 und Hardtop. Sieht dann geschlossen fast so aus wie das vorherige BMW F93 Cabrio.

Aber mal abwarten, habe mein M440i Cabrio erstmal noch bis Ende 2026 bevor der Elektro Ersatz her muss ;-)


Bild

24.06.2022 12:06    |    Alexander67

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Juni 2022 um 11:59:56 Uhr:

Burgen haben schon seit Jahrhunderten Ladesäulen. Nennt sich Tränke und Heu.

Die sind aber inkompatibel zu der modernen Technik.

Und daher auch nicht unbedingt instand gesetzt/gehalten.

24.06.2022 12:48    |    bermuda.06

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Juni 2022 um 11:46:00 Uhr:

Zitat:

Ein E Roadster ist bei einer Reichweite von 300 km eh nur eingeschränkt nutzbar. Wenn man den Wagen fliegen lässt sind es nur noch 200 km. Eine Tagestour wird damit seeeeehr eingeschränkt.

Sehe ich nicht so. Warum sollte man nach 200 offenen km keine Pause machen?

j.

Mit einer Pause von 1 -1,5h habe ich gar kein Problem. Aber man ist ja tendenziell eher auf dem Ländle am Touren. Da glaube ich noch nicht dran, dass wir da in 5 Jahren flächendeckend Schnellader haben.

 

Ich fahre auch gern gemeinsam mit Gleichgesinnten und spätestens bei 5-8 E Cabrios wird es am Biergarten eines Landgasthofs mit dem Laden spannend ;) Das geht aktuell nur an AB Ladestationen

24.06.2022 12:56    |    bermuda.06

Zitat:

@kartoffel911 schrieb am 24. Juni 2022 um 10:46:21 Uhr:

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 24. Juni 2022 um 08:33:38 Uhr:

 

Machen wir uns nichts vor: die nächsten 5-10 Jahre werden für Cabriofahrer eine Durststrecke werden. In den nächsten 5 Jahren wird es vielleicht Alternativen geben, aber auch nur im Luxussegment. Unter 80-90 k braucht man da gar nicht zu erwarten. Also schlicht für ein Großteil unbezahlbar.

Glaube ich nicht. Wir erleben gerade eine Hokeystick Entwicklung und stehen an der Schwelle wo es steil nach oben geht.

Klar weil der Druck hoch ist, die ganzen Volumenmodelle zu ersetzen. Da wird die gesamte Energie reingesteckt.

Um die gesamten Volumenmodelle zu elektrifizieren, muss jede Marke mind 6-10 Modellreihen ersetzen. Das ist eine Mammutaufgabe über Jahre. Darüber hinaus gibt es ein paar teure Halocars bzw. Sportwagen für Marketingzwecke. Die Cabrios stehen da an aller letzter Stelle. Vielleicht gibt es mal ein Halocar als Cabrio, aber das wird dann nichts leistbares werden.

24.06.2022 13:14    |    jennss

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 24. Juni 2022 um 12:48:26 Uhr:

Mit einer Pause von 1 -1,5h habe ich gar kein Problem.

Warum sollte man so lange Pause machen?

 

Zitat:

Aber man ist ja tendenziell eher auf dem Ländle am Touren. Da glaube ich noch nicht dran, dass wir da in 5 Jahren flächendeckend Schnellader haben.

Man kommt schon jetzt in jede Ecke Deutschlands. Ich glaube, das Ladeproblem wird überschätzt. Ladesäulen:

https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

Auch 200 km sind nicht soo wenig.

j.

24.06.2022 13:25    |    bermuda.06

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Juni 2022 um 13:14:40 Uhr:

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 24. Juni 2022 um 12:48:26 Uhr:

Mit einer Pause von 1 -1,5h habe ich gar kein Problem.

Warum sollte man so lange Pause machen?

Weil man selber darauf Lust hat? ;) Und ohne Schnelllader ist der Wagen eh nicht schneller voll. Wie gesagt 1 Stunde warten wäre gar kein Problem, wenn es fast überall und an sehr vielen Hotels/Restaurant potente Lader stehen würden.

 

Zitat:

@jennss schrieb am 24. Juni 2022 um 13:14:40 Uhr:

Zitat:

Aber man ist ja tendenziell eher auf dem Ländle am Touren. Da glaube ich noch nicht dran, dass wir da in 5 Jahren flächendeckend Schnellader haben.

Man kommt schon jetzt in jede Ecke Deutschlands. Ich glaube, das Ladeproblem wird überschätzt. Ladesäulen:

https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

Auch 200 km sind nicht soo wenig.

j.

Ja dann schau dir mal auf der Karte ländliche Regionen wie die Eifel an :D Da stehen ein paar 22kw Lader (wahrscheinlich jeweils eine Säule). Laut Karte würde ich schätzen, dass die Ladestationen mind. jeweils 30 Minuten Fahrt auseinander liegen. Als Netz würde ich das noch nicht bezeichnen, eher als Oasen in der Wüste :D Wird natürlich alles besser, aber abseits des alltäglichen Usecases wird es lange dauern, bis ein E Roadster auch diese Aufgaben übernehmen können.

24.06.2022 14:05    |    jennss

Zitat:

@bermuda.06 schrieb am 24. Juni 2022 um 13:25:20 Uhr:

Ja dann schau dir mal auf der Karte ländliche Regionen wie die Eifel an :D Da stehen ein paar 22kw Lader (wahrscheinlich jeweils eine Säule). Laut Karte würde ich schätzen, dass die Ladestationen mind. jeweils 30 Minuten Fahrt auseinander liegen.

Mehr als 200 km Abstand haben in Deutschland keine zwei Ladesäulen mit mindestens 150 kW, würde ich jetzt mal behaupten. Tesla ist ja jetzt auch offen für andere (schon alle?).

j.

24.06.2022 14:25    |    Goify

Und was ist, wenn auf meiner Strecke trotzdem keine Ladesäulen liegen? Es ist ja schon nicht ganz einfach mit einem Diesel nicht liegen zu bleiben - wohlgemerkt in Deutschland. Ich kann gute 80 km fahren und komme an keiner einzigen Tankstelle vorbei. Da muss man dann schon ordentlich planen.

24.06.2022 14:52    |    Allgaeuer

Zitat:

@Goify schrieb am 24. Juni 2022 um 14:25:46 Uhr:

Und was ist, wenn auf meiner Strecke trotzdem keine Ladesäulen liegen? Es ist ja schon nicht ganz einfach mit einem Diesel nicht liegen zu bleiben - wohlgemerkt in Deutschland. Ich kann gute 80 km fahren und komme an keiner einzigen Tankstelle vorbei. Da muss man dann schon ordentlich planen.

Keine Ahnung wo Du herkommst, aber wir haben seit 2 Jahren einen Mini Cooper SE mit realer Reichweite von ca. 200-240km und hatten noch nie ein Problem eine Ladesäule zu finden. Wir fahren damit oft im Süden in den Voralpen durch die kleinsten Dörfer in Österreich und Bayern und es gab IMMER eine Ladesäule im Umkreis von 20-30km. Nicht immer einen Schnellader aber auch ein 22kw Lader reicht für die nächsten 100km und da macht man dann halt mal 30-60min Pause zum Laden.

 

Und keine klassische Tankstelle für Diesel in 80KM Umkreis? Wo soll das sein... in der Arktis ??

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