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26.02.2015 10:20    |    jennss    |    Kommentare (38)    |   Stichworte: GTE, i3, Range Extender

Welches Auto würdet ihr eher kaufen?

gte-i3rex
Gte i3rex

Sie haben beide einen E-Motor und einen Benzinmotor, doch die Schwerpunkte sind anders gesetzt:

Der Golf GTE erreicht elektrisch nur max. 50 km, mit Verbrenner jedoch ca. 800 km. Der i3 mit Range Extender ("Rex"), der beim i3 wohl ca. 80 % der Verkäufe ausmacht (las ich im Forum) kommt elektrisch auf maximal 190 km und mit Verbrenner kommen nochmal ca. 140 km dazu. Im Notfall kann man sich noch einen Benzinkanister ins Auto legen, aber das ist für die Crashsicherheit wohl nicht so empfehlenswert. (?) In den USA gilt er mit dem kleinen Tank und zusätzlicher Software-Einfüllbeschränkung als E-Auto, nicht als Hybrid.

 

Die Fahrleistungen sind sehr ähnlich, 7,6 s. (GTE) vs. 7,9 s. (i3 Rex) auf 100, jedoch ist der i3 auf 150 km/h Maximum beschränkt. Der GTE kommt auf 222 km/h. Preislich liegen sie auch ähnlich. Der i3 Rex kommt auf 39450 € und der GTE auf 36900 €, wobei der GTE etwas mehr Ausstattung hat (LED-Scheinwerfer statt Halogen, sowie Parkpilot). Der i3 ist speziell entwickelt, mit viel Carbon, anderem Design und hat anders angebaute hintere Türen, während der GTE ganz konventionell nach Golf aussieht.

 

Welches Auto käme für euch eher in Frage bzw. welches reizt euch mehr?

 

i3: http://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bmw-i/i3/2013/start.html

GTE: http://gte.volkswagen.de/

 

j.

 

PS: Die beiden Fotos habe ich aus den News bei Motortalk. Ich hoffe, das ist ok. (ist ja gleicher Server :)).

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26.02.2015 10:34    |    stef 320i

Ich persönlich würde den i3 nehmen. Ich hatte den 2 Tage lang und finde das Auto klasse, auch wenn man übers Design durchaus streiten kann. Allerdings würde ich den i3 ohne REX nehmen und dann als Zweitauto. Insgesamt fand ich den i3 aber sehr gut! Der Stauraum ist etwas knapp bemessen. Aber Fahrspaß ohne Ende, klasse Navi/Entertainment-System... Meine Frau war auch sehr begeistert.

 

Ich hoffe drauf dass es in einigen Jahren möglich sein wird, mehr als reale 120km (mehr hab ich mit einem vollen Tank beim besten Willen nicht geschafft, auch nicht in Eco Pro und Schleichgang ohne Heizung, allerdings bei ~0 Grad) mit einer Akkuladung zu fahren und die Kiste an der normalen Steckdose in weniger als 10 Stunden wie aktuell voll zu laden.

 

Allerdings konnte ich in mehreren Städten umsonst an Schnellladestationen "tanken", das fand ich super.

 

Der GTE wär mir persönlich einfach zu langweilig...


26.02.2015 10:57    |    driver191

Als Erstwagen ganz klar den GTE, der bietet alles ohne Einschränkung, als Zweitwagen auch den GTE, der BMW ist dermaßen häßlich, da könnte ich mich nicht dran gewöhnen .:)


26.02.2015 11:02    |    stef 320i

Bevor ich mir nen biedern GTE ans Bein heften würde, würd ich mir lieber nen Toyota Hybrid kaufen. Auris oder ähnliches.


26.02.2015 11:04    |    jennss

Das Design vom i3 finde ich irgendwie ganz reizvoll. Wie weit der i3 mit Range Extender als Erstfahrzeug funktionieren kann, ist eine gute Frage :). Im Alltag ist es sicher kein Problem. Die Schwierigkeiten wären nur Langstrecken über 250 km und wenn man keine Lademöglichkeit hat Strecken über ca. 130 km, doch ich denke, im Prinzip ist mit dem RangeExtender alles möglich, auch ohne Benzinkanister, denn soo weit liegen Tankstellen eigentlich auch nicht auseinander. Nur muss man sich bei der Höchstgeschwindigkeit eben etwas einschränken und öfter tanken. Auf Autobahnen sind es häufig alle 40 km, wo man tanken kann. Also alle 80 km anhalten und nachtanken dürfte klappen, auch wenn es ein wenig nervig ist, aber so oft kommt es bei den meisten Leuten ja nicht vor. Ohne Garage kann man das E-Laden zuhause über Nacht aber wohl vergessen, oder? Ich weiß nicht, ob ich ein solches Auto ohne Garage kaufen würde.

j.


26.02.2015 11:09    |    stef 320i

Kommt drauf an.

Bei uns hier (eher ländliche Gegend) würds wohl gehen, allerdings müssten dann draussen Steckdosen installiert werden.

 

Wenn dann muss man sich gleich ne Wallbox mit kaufen in meine Augen.


26.02.2015 11:18    |    jennss

Regen ist beim Laden kein Problem? Wie lange lädt ein i3 mit Wallbox? Das sind noch keine 50 KW-Stationen, bei denen man 80% (>100 km) in 30 Minuten laden kann, oder?

j.


26.02.2015 11:28    |    ps47

Will man mit dem Auto sich zeigen und sagen: "Seht her, ich fahre elektrisch!" Dann bleibt nur der unkonventionelle BMW. Mit den gegenläufigen Türen(die fliegen beim nächsten Mervia wieder raus, kommen nicht so gut an wie von Opel gedacht), der minimalen Reichweite, den engen Platzverhältnissen, den billigen und schnell verschleißenden Innenraum nicht alltagstauglich, wenn man mehr als eine Person ist. Dazu die nicht vorhandene Anhängelast. Danke, für das viele Geld, was ein i3 kostet, bekomme ich Alltagswagen ohne Kompromisse oder einen knackiges Spaßauto. Trotz des Drehmoments kann das der i3 nicht.

 

Er ist nur ein cleverer Marketinggag von BMW. Dies macht er aber genial. Bevor Audi und Mercedes sowas haben, hat sich die Submarke i schon lange etabliert. Mit dem langen Atem macht BMW alles richtig. Nur würde ich nicht direkt bei der ersten Generation zuschlagen.

 

Will man ein vollwertiges Auto ohne Einschränkungen im Alltag, nimmt man den Golf. Egal in welcher Version, die Vorzüge bleiben immer dieselben.

 

Aber bevor ich einen GTE kaufe, nehme ich ehrlich gesagt wieder und wieder einen GTI. Der ist günstiger und das gesparte Geld kann ich in die Ausstattung reinstecken. Und ich hab 2 Liter Hubraum, nicht 1.4.

 

Und wie es mit dem Wiederverkauf von i3 und GTE ist, weiß heute auch noch kein Mensch, in 5 Jahren sind deren Batterien sicher nicht mehr bei 100% und bei den Batterien werden bis dahin eh noch große Fortschritte gemacht. Wer will dann solche hochkomplexen Autos mit so geringer Reichweite haben? Sicherlich nur ganz wenige.

 

Man muss schon ideologisch denken und sich bewusst auf die Einschränkungen eines Elektroautos einlassen, um damit glücklich zu werden.


26.02.2015 11:37    |    driver191

Unsere Nachbarn subventionieren die E- Mobilität gewaltig, dort scheint der Golf ganz klar der Favorit zu sein .

http://ev-sales.blogspot.de/search/label/Netherlands


26.02.2015 11:45    |    jennss

Zitat:

Will man ein vollwertiges Auto ohne Einschränkungen im Alltag, nimmt man den Golf. Egal in welcher Version, die Vorzüge bleiben immer dieselben.

Eigentlich ist der i3 ja mehr der Konkurrent zum eGolf. Ggü. dem eGolf finde ich den i3 dank des optionales RangeExtenders jedoch vollwertiger. Damit kann man jede Strecke fahren, während der eGolf kaum als Erstfahrzeug taugt (das Ordern eines Leihwagens finde ich zum umständlich). Deswegen sehe ich den i3 mit Rex schon als quasi-Hybrid.

 

Ist der i3 wirklich so viel kleiner als der Golf und qualitativ schlechter?

 

Kann man die Türen hinten öffnen ohne die Vordertüren zu öffnen?

j.


26.02.2015 11:48    |    driver191

Das Türkonzept vom BMW ist völlig bescheuert, man muß immer erst vorne öffnen , der Karren sollte einfach einmalig sein, ich finde den nur einmalig häßlich, die Seitenlinie hat wohl ein besoffener Designer fabriziert .


26.02.2015 12:30    |    stef 320i

"Qualitativ schlecht" kann ich auf keinen Fall bestätigen, jedenfalls im Innenraum.

Wie denn auch? Zulieferer für die Innenausstattung sind die selben wie für jeden anderen BMW auch ;)

 

Aber die Nachteile der ersten Generation wie Wiederverkauf, Akkuhaltbarkeit usw. würden mich im Moment auch abschrecken.

 

BMW sammel meiner Meinung nach mit den i-Serien einfach Erfahrung und haut halt die ersten Ergebnisse auf den Markt. So what? In meinen Augen sind das nur Technologieträger, an denen Audi / MB usw. noch zu knabbern haben werden.


26.02.2015 13:12    |    meehster

Für mich beides nichts. Ich hab jetzt meinen Prius und bleibe erst einmal dabei. Für mein Fahrprofil (hauptsächlich gute 50 km pro Richtung plus ein paar Kurzstrecken) eignen sich die meisten Elektroautos derzeit nicht und oft, eigentlich täglich, bewege ich auch den Prius in Geschwindigkeitsbereichen, wo die meisten Elektroautos gar nicht erst hinkommen :D


26.02.2015 15:04    |    jennss

Ich denke, man kann nach 8 Jahren neue Akkus einplanen. Die sind dann billiger und haben mehr Kapazität/Reichweite. Leider übersteigt der Akkupreis wohl immer noch den aktuellen Restwert, so dass man von Totalschaden sprechen könnte, wenn der alte Akku richtig schlecht sein sollte. Wahrscheinlich werden alte E-Autos mit den Originalakkus solange wie möglich weitergefahren und irgendwann nach 10 Jahren komplett verschrottet. Wie umweltschädlich sind solche Riesenakkus eigentlich?

j.


26.02.2015 15:20    |    driver191

Alle E- Fahrzeugbesitzer haben noch lange Garantie und kein finanzielles Risiko, außer dem noch nicht klaren Wiederverkaufswert, die späteren Gebrauchtwagenfahrer werden später zur Kasse gebeten .

Ich lasse da gerne anderen den Vortritt beim Erfahrungsammeln im Alltag und fahre weiter bewährte Verbrenner, auch wäre mir der Wertverlust bei Neuwagen einfach zu heftig .

Ein Fahrzeug in der Golfklasse für 40000 ( hier beim VW Händler steht ein GTE für 47000 ) Euro ist einfach nicht gerechtfertigt, das sind doch keine Luxusautos .


26.02.2015 16:49    |    jennss

Wenn der GTE 47000 € kostet, muss er schon viel Luxus enthalten, denke ich. Klar bekommt man für das Geld auch eine Mercedes C-Klasse oder so, aber dann eben mit weniger Ausstattung. Ein C220 Bluetec (Diesel) hat ähnliche Fahrleistungen und beginnt bei ca. 39000 € splitternackt (noch mit Halogenscheinwerfer, ohne Parkdistanzcontrol, mit Handschalter) und vor allem nicht so einem Hightech-Antrieb. Elektrisch fahren ist halt etwas Spezielles :). Ich würde beim GTE keinerlei Extras brauchen, denn die Serienausstattung ist schon ziemlich gut.

j.


26.02.2015 21:01    |    Rockport1911

Eigentlich kann Ich mich den obigen Kommentaren nur anschließen. Das Geld in einen Golf GTI mit Performance Paket und etwas Ausstattung investieren und trotz höherem Spritverbrauch letztendlich billiger und spaßiger unterwegs sein.

 

Klar die beiden Autos haben schon was futuristisches, das elektrische Fahren ist schon was besonderes. Das die meisten i3 mit Range Extender bestellt werden, zeigt doch das die Akkureichweite im Alltag dann doch nicht für alle Fälle reicht. Der BMW ist ein technisches Meisterstück, aber ist und bleibt ein häßlicher Brotkasten. Die Karbonkarosse in Form des 2er Coupes und 3er Limosine fertigen und schon würde das passen...

 

Den Golf GTE konnte Ich schon erleben, das elektrische Fahren ist einfach Klasse, das Zusamenspiel von Benziner, Elektromotor und DSG ist wirklich gut gemacht. Einzig der laut hochdrehende 1.4er TSI nervt etwas und lässt den Turbo Gebete zukommen.

Aber wenn Ich mir anschaue was an technischen Kunststücken und teuren Bauteilen reingezaubert wird um den leicht geringeren Verbrauch zu erzielen, dann will man höchsten Erstbesitzer sein. Die Langzeithaltbarkeit zweifle Ich etwas an.

Dann lieber nen bewährten 2 Liter Turbo im GTI.

 

Warum überhaupt Hybrid? Ein reines Elektrofahrzeug wäre mir bei passenden Anwenderprofil lieber.

 

 

@ meehster: Du hast nen Prius? Als du früher noch deinen Blog gefüttert hast, hatte Ich dich eigentlich als coole Socke in Erinnerung :)


26.02.2015 21:48    |    meehster

@ Rockport1911: Ja, ich habe seit knapp 2 Monaten einen oxygenblauen 2011er Prius Executive.

 

Ich habe mir den Prius allerdings aus anderen Gründen gekauft als die meisten Priusfahrer. Ich finde den Antrieb einfach nur sehr komfortabel und als Alltagsklitsche für den Weg zur Arbeit ist es für mich ein sehr passendes Auto.

Für den Spaß zwischendurch habe ich noch immer meinen Mazda-Youngtimer und der Volvo bleibt auch in der Familie, der geht ab April an meine Tochter, die wird dann 18. Meistens fahre ich allerdings noch mit dem Volvo zur Arbeit, da habe ich etwas bessere Sitze und dank LPG geringere Spritkosten als mit dem Prius :)


26.02.2015 22:06    |    jennss

Zitat:

Die Langzeithaltbarkeit zweifle Ich etwas an.

Dann lieber nen bewährten 2 Liter Turbo im GTI.

Die Literleistung ist beim GTI allerdings größer. Falls das das Halbarkeitskriterium ist, müsste der 1,4 l. länger halten :).

j.


26.02.2015 22:33    |    gttom

Der i3 ist stärker auf den E-Betrieb ausgerichtet, darum ist er logisch betrachtet das konsequentere Hybridfahrzeug mit dem vermutlich größerem Spritspareffekt.

 

Wenn er nur nicht so arg (Tschuldigung) hässlich* wäre. Warum hat BMW die Technik nicht in den normalen 1er (3/5-türer) verfrachtet????

 

 

*I know ... auch den Golf findet nicht jeder chic, jedoch ist er wesentlich mainstreamkompatibler designed als der polarisierende i3.

 

 

PS: BMW wird wohl demnächst einen 328e als Hybrid anbieten. Technische Details sollen wohl ein 2Liter 180PS Benziner in Kombination mit einem 95PS e-Motor sein. (Systemleistung 245PS)

 

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...-328i-mit-strom-8892453.html


26.02.2015 22:41    |    Harhir

Ich war zwei Tage Besitzer eines nagelneuen 2015er Golf TDI. Aber die Sitze waren fuer mich nur unbequem. Zu schlechte ergonomische Form und keine Nackenunterstuetzung. Kurzum nicht fuer meine Groesse von 1.94. Ich habe ihn nach 2 Tagen wieder zurueck gegeben.

Ich nehme an, dass die Sitze im GTE auch nicht besser sind. Daher kein Golf fuer mich.

Den BMW konnte ich noch nicht Probesitzen und die anderen Elekto/Hybrid Fahrzeuge (Prius, PriusV, Volt/Ampera, Leaf) haben mir alle viel zu wenig Beinfreiheit und zu wenig Kopffreiheit. Im Prius und Volt kann ich nicht einmal aufrecht sitzen.

Den BMW muesste ich einmal Probesitzen. Wenn er passt, dann vielleicht in ein paar Jahren. Aber eigentlich haette ich gerne etwas in der Groesse eines Tesla S. Nur sind die mir etwas zu teuer.


26.02.2015 23:02    |    jennss

Das ist ja interessant, dass da noch ein Hybrid von BMW kommt, der offenbar nicht aus der i-Schmiede kommt, sondern ein reiner BMW ist. Das Konzept ist wie beim GTE.

Am konsequentesten fände ich einen i3 mit 25 l.-Tank. Warum man den nicht zumindest für den deutschen Raum anbietet, verstehe ich nicht. Das Design des i3 finde ich gar nicht übel. Da gibt es jedoch sehr unterscihedliche Ansichten :).

j.


27.02.2015 10:10    |    gttom

@jennss

 

Ja der 28e Hybrid wird sicher sehr interessant werden. Zumal die Benzinerbasis mit 180PS und 320Nm aus 2Litern Hubraum per se schon mal äußerst solide ist.

 

Bei BMW wird dieses Hybridkonzept sicher vom 1er bis 5er ... evt sogar im 7er zum Einsatz kommen.

 

Da auch Audi schon länger einen 245PS Systemhybriden im Sortiment hat, war BMW hier sicher im Zugzwang.


27.02.2015 11:22    |    jennss

Dann kann man wohl sagen, dass sich das PlugIn-Prinzip wie beim GTE eher durchsetzt als das Konzept als E-Auto mit Notstromaggregat wie beim i3 Rex. Der Opel Ampera ist technisch eigentlich eher am i3 Rex, aber bei der elektrischen Reichweite liegt er nah am GTE. Konzeptionell finde ich die Sache mit dem Notstromaggregat eigentlich gut, weil es da sicher weniger mechanischen Aufwand (Getriebe) gibt und der Motor klein sein kann, weil er konstant auf hoher Drehzahl läuft (keine hohe Spitzenleistung nötig, der Durchschnittswert genügt), auf die er optimiert ist, doch der Akku dürfte dabei mehr belastet werden als beim GTE-Konzept, denke ich.

j.


16.04.2015 16:56    |    Fensterheber156

Die meisten BMW-I3 Testfahrer fahren nur ebene Kurzstrecken und raten, bei dem hohen Einstandspreis spielt der Mehrpreis der Benzin-Reserve-Motor keine Rolle, sondern bietet Sicherheit. Welche denn ??

 

Laut anderer Foren ist der Mopped-Motor anscheinend ein Witz.

Ist der Hochvolt-Akku nahezu leer:

- geht die Power auf 25kW zurück

- kann der Akku vom Motor sowiso nicht voll geladen werden

- kann man gerade mal 200 Höhenmeter den Berg hinauf.

- ist man bei Überholvorgängen bei plötzlich reduzierter Leistung und Geschwindigkeitsschranke in deuwels Nöten

- kann man auf Autobahnen gerade mal 60 - 70 km/h schnell dahernuckeln.

 

Fazit: Der Mopped-Motor ermöglicht die Suche nach einer Ladestelle im Flachland. Das Konzept an dieser Stelle bedarf einer dringenden Korrektur.


17.04.2015 16:48    |    Fensterheber156

Nun denn, als Nachtrag:

Vergleich von VW GTE mit BMW I3 REX geht doch garnicht

 

- der BMW ist ein rein-E-Fahrzeug mit "Notlauf" (im offiziellen Prospekt stehen da nur mal ein paar Zeilen und ein Diagramm zum REX - es heißt dort lappidar: die Reichweite wird auf bis zu 300 km erweitert und die Batterie aufgeladen ---> dann lese man den obigen Beitrag und andere Foren von I3-Nutzern )

 

- der GTE ist ein Vollwert-Fahrzeug, allerdings mit erschreckendem Technologie-Overkill !

 

Wenn denn beim BMW die -e-Händler-Dichte einen Abstand von z.T. 100 km bei einer Fahrtüchtigkeit von 150 km hat, erübrigt sich doch das Nachdenken.


28.04.2015 13:23    |    JuergenII

Da wurde ja mal wieder Tief in die Polemikkiste gegriffen....:p

 

Zitat:

Laut anderer Foren ist der Mopped-Motor anscheinend ein Witz.

 

Ist der Hochvolt-Akku nahezu leer:

 

- geht die Power auf 25kW zurück

 

- kann der Akku vom Motor sowiso nicht voll geladen werden

 

- kann man gerade mal 200 Höhenmeter den Berg hinauf.

 

- ist man bei Überholvorgängen bei plötzlich reduzierter Leistung und Geschwindigkeitsschranke in deuwels Nöten

 

- kann man auf Autobahnen gerade mal 60 - 70 km/h schnell dahernuckeln.

Der Motor liefert 28 kW, gut ist auch nicht Welt. Der Motor ist so ausgelegt, dass er den aktuellen Akkustand hält, nie aber den Akku nachlädt, was ja auch vollkommen unwirtschaftlich wäre.

 

Der REX ist ab 75% Akkuleistung zuschaltbar. Die Akkukapazität wird bei Geschwindigkeiten bis 110 km/h dank Motor und Rekuperation konstant gehalten.

 

Die 200 Höhenmeter resultieren aus einem US-Test. Dazu muss man wissen, dass in den USA der REX erst bei rund 6% Restakkukapazität automatisch eingeschaltet wird. Das hat bei steilen Passfahrten natürlich zur Folge, dass neben der Motorleistung auch der Akku mit in Anspruch genommen werden muss. Und ist der leer, fährt der i3 nur mehr mit einem 38 PS Motörchen. Da kann sich ja jeder ausrechnen, wie schnell man da auf steilen Passtrassen unterwegs ist.

 

Man kommt beim Überholen nicht in "deuwels Nöten", denn kein REX Fahrer würde bei Fahrten erst den Akku leer fahren und dann erst den Motor benutzen. Man kennt seine Reichweite zum Ziel und wird entsprechend frühzeitig den REX anwerfen. Somit gibt es keine Leistungseinschränkung.

 

Ansonsten stimme ich zu, dass ein Vergleich zwischen einem GTE und einem i3 REX vollkommener Blödsinn ist. Wenn Vergleiche, dann mit Ampera, Outlander, oder Toyota Hybriden.

 

Ansonsten bin ich der Überzeugung, dass der Hybridwahn der dt. Hersteller einzig und alleine den neuen Abgasvorschriften geschuldet ist. Ist doch praktisch wenn der E-Antrieb beim NEFZ nicht berücksichtigt wird und so Fabelverbräuche von 1 bis 2 Litern pro 100 Km in den Hochglanzprospekten stehen.

 

Bonne Route

 

Juergen


28.04.2015 14:21    |    jennss

Vielen Dank für die Infos! Ich dachte mir auch schon, dass der kleine Motor eigentlich weitgehend ausreichen müsste, denn er lädt ja nur den Akku und seine Leistung geht nicht direkt zu den Antriebsrädern. Somit braucht er nur einen Durchschnittswert liefern. Den Maximalwert liefert der E-Motor. Und selbst wenn man bremst oder rollt, wird der Akku weiter geladen. Nur für konstante höhere Geschwindigkeit gibt es Einschränkungen.

 

Zitat:

Ansonsten stimme ich zu, dass ein Vergleich zwischen einem GTE und einem i3 REX vollkommener Blödsinn ist. Wenn Vergleiche, dann mit Ampera, Outlander, oder Toyota Hybriden.

Ich finde, man kann alles vergleichen :). Entscheidend ist, ob es Leute gibt, die zwischen diesen Modellen schwanken. GTE und i3 sprechen auch jene an, die nicht nur sparen wollen, sondern auch etwas Power genießen. Das ist bei den von dir Letztgenannten weniger der Fall. Daher sehe ich den GTE durchaus als Konkurrenten zum i3 RE.

j.


03.10.2015 22:34    |    lumo55

Immer wieder lustig, wie in Foren oder Blogs die Dinge durchgenudelt und verdreht werden.

Wie man es dreht und wendet, aus einem BMW i3 wird auch mit einem "REX" kein Hybrid, denn der treibt das Fahrzeug nicht direkt an.

Und ob der Golf GTE langweilig oder gar bieder daherkommt, ist sicher Geschmacksache.

Für wen ein reines E-Auto, ein Hybrid oder ein Plug in-Hybrid oder ein reiner Verbrennungsmotor in Frage kommt, hängt doch von vielen Faktoren ab.

Wer einen Golf GTE kauft, hat Gründe, warum er nicht einen GTi oder GTD oder etwas anderes nimmt.

Der BMW i3 ist an sich ein ungewöhnliches Auto, aber den Nutzwert eines Golf GTE erreicht er naturgemäß nicht, er ist nur auffälliger.

Die Lösung mit den hinteren Türen und der rappelige Range-Extender sind allerdings Mist und ein reines E-Auto hat für die meisten Leute einfach zu wenig Reichweite und das Laden dauert.

 

Ich habe mir einen Golf GTE bestellt, u.a. weil ich es langweilig finde, nur einen Verbrennungsmotor zu haben und für mich ist Nutzwert wichtiger ist als ein auffälliges Auto.

Ein normaler Hybrid ist nur im Kurzstreckenbetrieb wirklich sinnvoll und mit einem E-Fahrzeug möchte ich nicht längere Strecken fahren.

 

Übrigens, wer sich das Profil von "stef 320i" ansieht, wundert sich nicht mehr über seine Begeisterung für den i3, denn er ist ja Bayer "durch Gottes Gnaden".

Bin ich froh, dass ich keiner bin...


04.10.2015 01:20    |    jennss

Zitat:

Wie man es dreht und wendet, aus einem BMW i3 wird auch mit einem "REX" kein Hybrid, denn der treibt das Fahrzeug nicht direkt an.

Dann wäre aber auch der Opel Ampera kein Hybrid. Das kann nicht sein.

j.


04.10.2015 14:33    |    lumo55

Zitat: Dann wäre aber auch der Opel Ampera kein Hybrid.

 

...ist er auch nicht.

Opel Ampera (bzw. der amerikanische Chevrolet Volt) und BMW i3 sind reine Elektrofahrzeuge, keine Hybriden.

Die ersten beiden immer mit Range Extender, der i3 nur gegen saftigen Aufpreis.

Ein Hybridfahrzeug ist nur dann ein Solches, wenn die Räder z.B. durch Elektromotor(-en) und/oder einen Verbrennungsmotor angetrieben werden.

Der Golf GTE ist ein Plug in-Hybrid und kann rein elektrisch länger gefahren werden als "normale" Hybridautos wie die von Honda oder Toyota und der Verbrennungsmotor wird bei ausreichender Ladung praktisch immer vom E-Motor unterstützt, woraus mehr Leistung und Drehmoment resultiert.


04.10.2015 18:51    |    jennss

Ok., das ist dann eine Frage der Definition von "Hybridauto". Im Ergebnis liegt der Ampera aber eigentlich beim PlugIn-Hybriden, also so um die 50-80 km mit Energie aus der Batterie und etwa 500 km mit Energie vom Benziner. Konkurrenz zu einem normalen i3 ist er damit nicht mehr direkt, sondern eher zum GTE. Der i3 mit RE liegt bei seinen Reichweiten zwischen den Fronten.

j.


26.04.2016 16:20    |    jennss

Mit 3000 € Prämie werden die Hybriden jetzt besonders interessant :).

j.


03.05.2016 17:22    |    jennss

Mit dem neuen i3 könnten sich die Ansichten verschoben haben. Der neue i3 mit 94 Ah-Batterie hat ja nun NEFZ 312 km und mit REx vielleicht noch ~280 km, was real vielleicht 200 bzw. 180 km entspricht. Dadurch braucht man beim i3 kaum mehr mit Verbrenner fahren.

 

Bin mittlerweile den GTE probegefahren und fand ihn ganz gut. Nur störte mich etwas die im Vergleich zu unserem Handschalter (1,4 TSI 140 PS) große Ansprechverzögerung. Die hat je nach Situation wohl mit dem Zurückschalten zu tun. Die Leistung des GTE ist deutlich über der unseres 140 PS-TSIs.

j.


03.05.2016 20:21    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von jennss

Mit 3000 € Prämie werden die Hybriden jetzt besonders interessant

Glaubst Du, es wird jemals eine solche Prämie geben?


03.05.2016 22:39    |    jennss

Die Prämie ist doch schon beschlossen. Oder denkst du, die blasen das wieder ab?

j.


04.05.2016 06:36    |    meehster

Es war nie eine Prämie für Hybridmodelle angedacht. Sonst würde Toyota sicherlich Yaris HSD, Auris HSD und Prius damit bewerben und Lexus die Hybridversionen von CT, IS, GS, LS. NX, RX, RC und LC. Ich konnte auf deren Webseiten nichts dazu finden, Toyota gibt nur 3 k€ Rabatt und nennt es so, das kommt aber eben von Toyota direkt und kann von jetzt auf gleich wieder zurückgenommen werden.

 

Es gibt von offizieller Seite nur eine Prämie für Autos, die an der Steckdose aufgeladen werden.


04.06.2016 18:15    |    3L-auto-ja

Hee Meehster,

longe time no see!

 

Ich habe mir die woche einen i3 bestellt, damit ist die frage was ich wohl nehmen wuerde wohl beantwortet.

i3 ohne rex als zusaetzliches fahrzeug nur fuer die stadt.

Ich hatte schon immer gerne neben grossen autos noch was kleines als stadtwagen. Gerne minis, einen faehrt meine frau auch noch, aber wir brauchen schon jeder einen.

Gruende fuer den i3 sind, das er sehr fix unterwegs ist und das voellig unauffaellig macht. Unser mini kann ihn schlagen, aber man sollte erst den motor warm haben, und man wird niemals an jeder ampel voll drauflatschen. Beim i3 macht man das aber. Keiner merkts, keiner beschwert sicht und nichmal die energiekosten sind nennenswert. (dafuer ist das fahrzeug jedoch teuer, das muss man dazu sagen)

So gesehen ist das auto echt der knaller.

 

Es ist der neue mit 160km reichweite. (oder 200, oder 300 je nach dem wie man schoenrechnet)

Den jetzigen bin ich probe gefahren, bei mir hat der ca 110km durchgehalten. Das klingt wenig, aber so wenig ist das garnicht in der stadt. Daher schaetze ich der neue schafft (bei 50% mehr batterieladung) ca 160km, das sollte langen. Ich werde es sehen.

 

w


05.03.2017 12:26    |    jennss

Ich hatte mir vor kurzem mal den i3 REx ausrechnen lassen, weil der Umweltbonus interessant erscheint. Leider gibt es da keinen weiteren Rabatt, so dass der i3 damit uninteressant wird. Die Monatsrate des i3 REx lag fast 200 € über der des 225xe, bei dem es zum Umweltbonus noch normalen Rabatt gibt. Realistisch gesehen wird wohl auch der GTE nicht mit dem i3 konkurrieren. Der i3 ist ohne weiteren Rabatt teurer als man denkt, besonders bei Leasing/Finanzierung.

j.


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