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04.02.2020 20:56    |    jennss    |    Kommentare (52)

Der VW-Konzern hat mit dem Trio Mii electric vs. E-Up vs. Citigo-e kleine E-Autos auf den Markt gebracht, die derzeit eine unschlagbare Reichweite in ihrer Preisklasse bieten. Der Schlüssel liegt hier darin, ein älteres E-Auto, dessen Produktionsanlagen längst abgeschrieben sind und dessen Entwicklung lange zurückliegt, mit relativ großem Akku auszurüsten. Bei knapp über 20000 € beginnt es. Das Trio ist vielleicht der wahre Game-Changer, mehr noch als der kommende ID.3, zumal die Umweltprämie prozentual hier viel mehr ausmacht. Diese Drillinge haben mehr Reichweite als der eGolf, also 260 km vs. 231 km nach WLTP-Norm, und die anderen E-Autos in ihrer Preisklasse deklassieren sie deutlich, mit etwa doppelter Reichweite. Nun ist Reichweite alleine nicht alles, aber doch ein wesentlicher Punkt, insbesondere, wenn man als Laternenparker ein e-Auto sucht. Viele brauchen einen der Drillinge wohl nur 1x pro Woche für 'ne Stunde beim Shoppen oder so aufladen, je nach täglichen Kilometern. Und dann ist auch Schnellladung wichtig. Das Trio lädt mit 40 kW, wenn man die optionale CCS-Ladedose wählt. Ich vermute, fast alle werden diese Option nehmen.

 

Die wesentliche Konkurrenz ist schnell aufgezählt: Smart und e.Go. Der Renault Zoe hat zwar auch ein Angebot unter 22000 €, aber dann fehlt der Akku, den man mieten muss, wenn man ihn nicht gleich mitkauft (8000 €). Er fällt also in eine andere Preisklasse.

 

Während der Smart noch ein paar Trümpfe bieten kann wie 22 kW-AC-Laden (vorteilhaft für ein Stadtauto), sowie die extreme Wendigkeit (dank der Kürze und des Hinterradantriebs) und auch noch als geniale Cabrio-Version zu bekommen ist, kann der e-Go wohl nur mit LED-Scheinwerfern und nettem Design trumpfen, sowie noch günstigeren Varianten als die vergleichbare 60 kW-Version. Da der e.Go jedoch keine Schnellladung bietet, schränkt man sich mit den kleineren Varianten durch die noch kleineren Akkus weiter ein, weswegen ich vermute, dass diese weniger gekauft werden als die Top-Version, die 145 km Reichweite nach WLTP-bieten soll (bin mir nicht sicher, ob diese Reichweite bereits verkauft wird oder erst später per Update kommt).

 

Der erste e-Up hatte nach Nefz-Norm 160 km bzw. nach WLTP-Norm 130 km Reichweite. Zwar hatte schon dieser eine Garantie von 8 Jahren und 160000 km, aber der neue dürfte nach 160000 km sicher deutlicher über der garantierten 70%-Grenze bleiben.

 

Über der 22000 €-Klasse ist zu den nächstteureren E-Autos eine große Lücke. Darüber liegen dann Modelle wie der Opel Corsa-e mit ca. 30000 € Startpreis.

 

Die E-Autos bekommen natürlich alle noch eine Umweltprämie abgezogen. Sobald die 6000er-Prämie genehmigt wurde, kommt ein Seat Mii Electric auf 14650 €, wovon noch normaler Rabatt abgezogen werden kann. Berücksichtigt man die Motorleistung, Ausstattung und den günstigen Unterhalt können die Drillinge mit ihren Benzinbrüdern gut mithalten. Übrigens gibt es davon nicht mehr viele. Bei Skoda ist nur noch Citigo-e im Angebot, bei Seat gibt es vom Mii ebenfalls keinen Verbrenner mehr. Nur VW hat noch welche im Programm: Den GTI mit 115 PS, den 60 PSer (auch als Beats) und den Eco-Up mit 68 PS-Erdgas-Verbrenner.

 

Links:

Citigo-e

E-Up (auch Sondermodell United dabei)

Mii electric

 

Zu den Unterschieden der Drillinge:

 

1) Farben

2) Innenräume und Polster

3) Außendesign, einschl. Felgen

4) Optionen

5) Preise

 

Zu 1):

Wer gerne bei der Farbe spart, schaut, welche es ohne oder mit nur wenig Mehrpreis gibt. Bei VW ist Tealblau, ein helles Blau, kostenlos. Bei Seat ist es rot und bei Skoda gelb. Allerdings bietet Skoda für geringen Mehrpreis von 180 € noch ein knackiges Grün und Weiß, sowie Rot an.

 

Bei Seat kostet weiß 160 €. Dann gibt es noch Farbkombinationen mit anderem Dach, die noch 170 € darüber liegen. Ich finde das Metallicblau bei Seat schön (470 €), bei Skoda das Kiwigrün (180 €) und bei VW das Metallicgelb (495 €), sowie auch das Tealblau, aber das ist ja nun Geschmackssache. Die Metallicfarben kosten alle knapp 500 € Aufpreis.

 

2) Die Sitzpolster sind alle aus Stoff, die Unterschiede nicht riesig. Zum Style bei VW gehört ein Polster in Step-Art, die anderen sind weitgehend glatt, auch vom E-Up United.

 

3) Beim Außendesign bietet der E-Up die typischen Tagfahrleuchten der VW-E-Autos, dieses "C" bzw. spiegelverkehrte "C". Ebenso gibt es Felgen, die es nur zum E-Auto bei VW gibt, quasi als Elektro-Erkennung, wie auch die blauen Zierleisten im Grill und am Heck.

 

Bei Skoda ist der geschlossene Kühlergrill die E-Auto-Erkennung. Beim Seat ist mir in der Richtung nichts aufgefallen.

 

VW hat die schwarze Heckklappe komplett aus Glas, Seat und Skoda haben untere Teile aus Metall.

 

4) Ein wichtiger Unterschied sind die Optionen. VW hat passend zu den höchsten Preisen die meisten Optionen im Angebot. So gibt es nur beim E-Up ein beheiztes Lenkrad, eine Rückfahrkamera oder E-Sound.

 

Einen Tempomat habe ich nur bei VW und Skoda gefunden. Die Aufpreisliste bei Seat ist sehr kurz. Nimmt man z.B. LED-Tagfahrlicht, fallen die Nebelscheinwerfer weg. Der Electric Plus hat manches serienmäßig, was man beim Electric noch per Aufpreis bekommen kann (Sitzheizung, beheizte Frontscheibe etc.).

 

Die CCS-Ladedose (Schnelladung) gibt es bei allen dreien für 600 € (Seat), 590 € (Skoda) oder 625 € (VW). Skoda hat ansonsten auch einiges optional zu bieten. Genaue Unterschiede seht ihr in den Konfiguratoren (über die Links siehe oben). Letztlich würde ich einfach mal alle drei durchkonfigurieren und schauen, was einem am besten passt.

 

Zu Skoda und VW gibt es Apps, mit denen man z.B. vorheizen bzw. -klimatisieren kann, den Standort des Autos sehen kann und auch den Ladestand etc.. Zum Seat habe ich keine App gefunden. Wenn ich da nichts übersehen habe, ist das ein entscheidender Vorteil für VW und Skoda.

 

Ein Schiebedach wie beim E-Up vor dem Facelift gibt es leider gar nicht mehr.

 

5) Preise:

VW beginnt bei 21975 €, Skoda bei 20950 € und Seat bei 20650 €. Die jeweils höheren Ausstattungsvarianten (alle mit Alufelgen) liegen bei VW: 23000 €, Skoda 22350 € und Seat 21775 €. Ich denke, die Preise sind entsprechend dem, was geboten wird, also tendenziell ist der E-Up etwas feiner zu bekommen, aber der Seat bietet absolut viel für's Geld und der Skoda liegt so dazwischen. Wenn man gar nicht entscheiden kann, würde ich das Auto mit der liebsten Farbe nehmen :D.

j.

 

Edit: Ergänzende Infos kamen von...

1. kk_1102:

Zitat:

Ein ganz wichtiger Pluspunkt für den Citigo sind die Scheinwerfer. Nur der hat H7 Scheinwerfer. Up und Mii haben beide nur H4 zu bieten.

und

2. pcAndre:

Zitat:

Was ich damals bei meiner kurzen Recherche noch gefunden habe:

1. Bei Skoda kann man +5Jahre Garantie dazu ordern. Das gibt's aber jetzt wohl neu beim Up United. Ansonsten nur +2 Jahre Garantie.

2. Das Multifunktionaslenkrad ist nur beim Up links und rechts bestückt. Bei Skoda sind nur links.

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04.02.2020 21:52    |    Meat-Puppets

Danke für die vielen Infos. Der Skoda wäre bei mir die erste Wahl wenn ich jetzt ein kleines E-Auto bräuchte: Das knallige Giftgrün ist einfach klasse und mal ein deftiger Farbtupfer im grauen Auto-Einerlei.


04.02.2020 22:57    |    CarFan_77

Toller Vergleich, danke dafür.

 

LED-Scheinwerfer gibt es nirgends, oder?


04.02.2020 23:09    |    jennss

Danke auch :).

LEDs gibt es bei den Drillingen nicht. Bei unserem Smart habe ich einen deutlichen Unterschied zwischen den Standard-Glühlampen und den Philips Racing Vision +150% festgestellt. Vermisse LEDs somit nicht unbedingt. Einen Vergleich zwischen den Philips Lampen im Smart und den LEDs im BMW habe ich mal im Blog gepostet:

https://www.motor-talk.de/.../...plugin-hybrid-lichttest-t6718894.html .

 

LED's gibt es beim Smart jetzt seit dem Facelift.

j.


04.02.2020 23:11    |    CarFan_77

Ok. Danke.

 

Ich habe früher immer die Osram Nightbreaker reingemacht. Die waren auch deutlich besser als die Werksdinger.


05.02.2020 08:26    |    dk_1102

Ein ganz wichtiger Pluspunkt für den Citigo sind die Scheinwerfer. Nur der hat H7 Scheinwerfer. Up und Mii haben beide nur H4 zu bieten.


05.02.2020 09:17    |    jennss

Echt H4? Das wäre ein technischer Unterschied. Habe jetzt keine Info dazu gefunden, muss noch weiter suchen. H7 ist beim Fernlicht besser, oder?

j.


05.02.2020 09:30    |    dk_1102

Das ist nicht nur beim Fernlicht besser. Es ist aber 100% so. Citigo H7, Up und Mii nur H4.


05.02.2020 10:43    |    Alexander67

Interessant!

 

Aber ignoriere bei der Wendigkeit den Hinterradantrieb. Man sollte nicht so fahren, dass dies einen Unterschied ausmacht.

Erst recht nicht nicht beim Rangieren/Parken.


05.02.2020 11:00    |    jennss

Der HR-Antrieb bringt bei gleichem Radstand vielleicht 10% weniger Wendekreis. Die 6,95 m des Smart ForTwo sind ggü. den üblichen 10 m bei vielen anderen Autos definitiv ein echter Vorteil in der City. Warum sollte man das nicht nutzen? Man spart einfach Rangiererei.

Für Frontantrieb ist der e-Up aber schon recht wendig mit 9,80 m. Ein Corsa-e hat knapp 11 m. Der ID.3 hat 10,20 m mit Heckantrieb. Die knapp 12 m unseres BMW 225xe stören mich durchaus öfter.

j.


05.02.2020 12:03    |    Alexander67

Der HR-Antrieb bringt im wesentlichen nur etwas, wenn man von Haft- auf Gleitreibung wechselt.

Es sein denn die Vorderachse/Lenkung kann man weiter einschlagen.

Hier kann es sein, dass sich der Konstrukteur bei nicht angetriebener Vorderachse mehr traut.

 

Interessant wäre beim Rangieren eine mitlenkende Hinterachse. So was gab es schon, aber ich glaube das Thema ist eingeschlafen.

Jedenfalls schon länger nichts mehr davon gehört.


05.02.2020 13:13    |    Grasoman

Bei großen Autos gibt's noch ne Menge mit mitlenkenden Hinterachsen, siehe unten ein paar Beispiele, mit Lenkwinkeln von 1° bis 5°. Ja, alles noch recht wenig, aber auch dafür müssen sie lenkbar sein.

Das geht aber deutlich vom Thema weg.

 

ALPINA, BMW 7er 7L,ALPINA G12

Audi Q7 4M

Audi Q8 4M

Audi A8 F8

Cadillac Cadillac CT6 O1SL

Infiniti FX, Infiniti QX70 S51,S51 Vettel,S51BE,S51N

INFINITI Infiniti G37 Coupé V36

INFINITI, Infiniti Infiniti M, Infiniti Q70 Y51,Y51H

LEXUS Lexus GS, Lexus GS Hybrid HL10(a),HS19(a),L10(a),S19(a)

LEXUS GS, GS Hybrid, GS-F HS19(a),S19(a),UL10(EU,M)

LEXUS LS 500, LS 500h F5(EU,M)

LEXUS Lexus RC F UXC1(EU,M),XC1(EU,M)

LEXUS Lexus LC500 LC500h Z10(EU,M)

Mercedes-AMG AMG GT 197

Mercedes-AMG AMG GT 4-Türer R1EAMG

Porsche 918 Spyder 918

RENAULT Espace RFC

RENAULT Talisman RFD

RENAULT Megane RFB

RENAULT Laguna-Limousine T

RENAULT Laguna-Grandtour T

RENAULT Laguna-Coupe T

Rolls-Royce Phantom Phantom VIII

VOLKSWAGEN, VW Touareg CR


05.02.2020 13:20    |    jennss

Ja, der Lenkeinschlag ist mit Hinterradantrieb größer.

 

Welchen Wendekreis hat ein BMW 7er mit Allradlenkung?

j.


05.02.2020 15:44    |    Alexander67

Zitat:

@Grasoman schrieb am 5. Februar 2020 um 13:13:45 Uhr:

Bei großen Autos gibt's noch ne Menge mit mitlenkenden Hinterachsen, siehe unten ein paar Beispiele, mit Lenkwinkeln von 1° bis 5°. Ja, alles noch recht wenig, aber auch dafür müssen sie lenkbar sein.

Das geht aber deutlich vom Thema weg.

 

ALPINA, BMW 7er 7L,ALPINA G12

Audi Q7 4M

Audi Q8 4M

Audi A8 F8

Cadillac Cadillac CT6 O1SL

Infiniti FX, Infiniti QX70 S51,S51 Vettel,S51BE,S51N

INFINITI Infiniti G37 Coupé V36

INFINITI, Infiniti Infiniti M, Infiniti Q70 Y51,Y51H

LEXUS Lexus GS, Lexus GS Hybrid HL10(a),HS19(a),L10(a),S19(a)

LEXUS GS, GS Hybrid, GS-F HS19(a),S19(a),UL10(EU,M)

LEXUS LS 500, LS 500h F5(EU,M)

LEXUS Lexus RC F UXC1(EU,M),XC1(EU,M)

LEXUS Lexus LC500 LC500h Z10(EU,M)

Mercedes-AMG AMG GT 197

Mercedes-AMG AMG GT 4-Türer R1EAMG

Porsche 918 Spyder 918

RENAULT Espace RFC

RENAULT Talisman RFD

RENAULT Megane RFB

RENAULT Laguna-Limousine T

RENAULT Laguna-Grandtour T

RENAULT Laguna-Coupe T

Rolls-Royce Phantom Phantom VIII

VOLKSWAGEN, VW Touareg CR

Wow, auch wenn die Liste bestimmt keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat.

Wirklich viele.

 

Danke!


05.02.2020 15:59    |    jennss

Zitat:

@jennss schrieb am 5. Februar 2020 um 13:20:24 Uhr:

Welchen Wendekreis hat ein BMW 7er mit Allradlenkung?

Schon gefunden: 12,90 m Wendekreis, trotz Allradlenkung: https://www.sueddeutsche.de/.../...ahrbericht-luxus-laeuft-1.2621215-2

j.


05.02.2020 22:07    |    Grasoman

Zitat:

Wow, auch wenn die Liste bestimmt keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat.

Wirklich viele.

Ja, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Es kommen z.B. noch einige Volumenmodelle dazu, wo das auch optional verbaut wird.

 

* Audi A6, A7 ("Dynamik-Allradlenkung")

* BMW 5er G30 ("Integral-Aktivlenkung")

https://www.audi-mediacenter.com/.../...-a6-dynamik-allradlenkung-4124

https://www.nzz.ch/.../...w-5er-die-allradlenkung-macht-agil-ld.133574

 

Oder auch Porsche 911, Panamera, Taycan optional mit Hinterachslenkung.

https://www.handelsblatt.com/.../8173214-all.html

 

Den Kunden soll ja nicht langweilig werden, also gibt's alle Nase lang wieder mal ein neues Gimmick, das angeblich UUUUNverzichtbar wäre. Und wenn die Karre jedes Mal größer werden soll, aber weder Garage noch Parkhäuser äquivalent mitwachsen, gibt's halt ne Allradlenkung on top.

 

Sollen sich die Leute halt gleich ne kleinere Karre kaufen. :-) So, damit wären wir wieder bei den VAG-Drillingen angekommen. :-) Nur echt ohne Allradlenkung.


06.02.2020 13:54    |    v8.lover

Zitat:

jennss schrieb am 5. Februar 2020 um 11:00:09 Uhr:

Für Frontantrieb ist der e-Up aber schon recht wendig mit 9,80 m. Ein Corsa-e hat knapp 11 m. Der ID.3 hat 10,20 m mit Heckantrieb. Die knapp 12 m unseres BMW 225xe stören mich durchaus öfter.

j.

Wow das ist heftig. Meine 5,5 m langen US-Cars haben ebenfalls nur knapp 12m Wendekreis. Gut da hilft der Radstand von nur 3 m und natürlich ebenfalls Hinterradantrieb... aber traut man den Wagen kaum zu, gefühlt wenden die auf der Stelle :-D


06.02.2020 14:08    |    Grasoman

Wendekreise sind unterschiedlich definiert: zwischen zwei Bordsteinen (nur kleine Erhebungen, Räder zählen) ist immer der kleinere Wert oder zwischen zwei Wänden (dann verlängert man die Bordsteine senkrecht nach oben zu Wänden), hier zählen dann auch die Überhänge mit rein, das wäre ein größerer Wert. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr hier ein Missverständnis habt, jennss und v8.lover.

Sorry für wieder off-topic.


06.02.2020 15:23    |    golffreiburg

Also wenn würde ich den up! nehmen. Skoda und co. sind halt mMn. nur die günstigeren Abklatsch Modelle.


06.02.2020 16:54    |    dk_1102

Könntest du das noch mehr begründen? Für mich kommt der Favorit nämlich aus Tschechien. Eigentlich kommen sie ja alle aus dem Skoda Werk in Bratislava. Das Licht ist für mich schon ein sehr wichtiger Aspekt. Preislich liegt er ja auch besser als der Up. Dazu gefällt er mir persönlich einfach besser. Ich finde diese Glas Heckklappe beim Up ein wenig albern. Ist aber natürlich nur meine Meinung.


06.02.2020 17:25    |    0ms0

Schöne Auflistung. Überraschend finde ich, dass der Seat so aussieht wie bisher der Benziner?

 

Zitat:

@Grasoman schrieb am 6. Februar 2020 um 14:08:39 Uhr:

Wendekreise sind unterschiedlich definiert: zwischen zwei Bordsteinen (nur kleine Erhebungen, Räder zählen) ist immer der kleinere Wert oder zwischen zwei Wänden (dann verlängert man die Bordsteine senkrecht nach oben zu Wänden), hier zählen dann auch die Überhänge mit rein, das wäre ein größerer Wert.

Das erste ist der Spurkreis, das zweite der Wendekreis.


06.02.2020 17:58    |    dk_1102

Ja, deshalb fällt der Mii bei mir auch raus. Außerdem entweder NSW oder LED TFL geht garnicht finde ich.


06.02.2020 18:17    |    Grasoman

@dk_1102

Das Werk Bratislava ist natürlich in der Slowakei, nicht in Tschechien. Soviel Zeit muss sein. :-)

 

Und zur Beliebtheit der drei VAG-Drillinge, wenn man sich mal die BAFA-Anträge anschaut:

 

BAFA-Stand bis 31. November 2020 zu BAFA-Stand bis Ende 31. Jan 2020, also die letzten 2 Monate

SEAT Mii electric 14 -> 50; +36

SEAT Mii electric Plus 72 -> 236; +164

zusammen: plus 200 in den 2 Monaten Dezember 2019 und Januar 2020

 

Skoda CITIGOe iV Ambition 43->124; +81

Skoda CITIGOe iV Style 103 -> 303; +200

zusammen: plus 281 in den 2 Monaten Dezember 2019 und Januar 2020

 

Volkswagen e-load up! 64 -> 67; +3

Volkswagen e-up! 2.354 -> 3298; +944

zusammen: plus 947 in den 2 Monaten Dezember 2019 und Januar 2020

 

Dort ist der Winner also recht klar: am meisten werden BAFA-Anträge für den e-Up gestellt, ca. so 500 im Monat, und für die Mii electric und Citigo e-IV jeweils so um 100-140 BAFA-Anträge im Monat. Mal schauen, was die nächsten Monate so bringen werden.

 

Wer was "Exotisches" will: sollte zum Mii greifen. :-)


06.02.2020 18:24    |    dk_1102

Ich habe nicht gesagt das Bratislava in Tschechien liegt. Und der Citigo ist für mich der Favorit. Das heißt nicht das er der meißt verkaufte ist.


06.02.2020 18:48    |    Meat-Puppets

Wer deutlich mehr Geld für fast das gleiche Produkt ausgeben möchte, der greift natürlich am besten zum E-Up. Manchmal verstehe ich die Leute nicht so richtig. Das Einzige was beim E-Mii wirklich nachteilig im Vergleich zu seinen Konzern-Geschwistern erscheint, sind die H4-Funzeln. Und damit könnte man sich eventuell noch arrangieren wenn man hauptsächlich im städtischen Gebiet unterwegs ist. Ansonsten gibt es keinen rationalen Grund zum VW zu greifen.


06.02.2020 19:03    |    dk_1102

Der Up hat auch H4 Funzeln.


06.02.2020 20:09    |    notting

Bei folgender Aussage denke ich eigentl. an ganz andere E-Autos, denke aber, dass es auch hier zutrifft.

Du hast zu recht hervorgehoben, dass 22kW Typ2 innerorts recht gängig ist. Es gibt aber immer mehr E-Autos, die eben nicht (manchmal immerhin mit Option) 22kW Typ2 können, aber dafür CCS mit sogar noch mehr Leistung. So eine "Mehr-Typ2-Power"-Option kostet aber bei jedem E-Auto extra. Wäre es da nicht cleverer, sich ein mobiles CCS-Ladegerät mit ca. 20kW zuzulegen? Gibt's vom China-Hersteller über EU-Importeure für ca. 8-9kEUR.

- Man kann es abwechselnd für mehrere E-Autos verwenden.

- Ggf. hat man mehr Leistung als das E-Auto überhaupt irgendwie über Typ2 kann.

- Man ist flexibler mit der Positionierung des Ladegeräts weil eben nicht fest montiert und Verlängerungskabel mögl. Ggf. Adapter oder 2 versch. Kabel um das Teil wahlweise an einer Typ2-Ladesäule oder CEKON-Dose zu betreiben.

 

Bleibt nur die Frage mit der Effizienz, mit der Firmware-Update-Versorgung falls es irgendwelche Kompatibilitätsprobleme gibt und ob die Dinger mal verboten werden weil nicht vom Stromnetz her steuerbar. Außerdem sind die Dinger z. T. so groß und schwer, dass sie ein Trolley-Gehäuse haben. Was aber nicht zwangsläufig Diebstahl verhindert, wenn's in der Öffentlichkeit rumsteht...

 

notting


07.02.2020 08:16    |    jennss

Einen mobilen AC-DC-Wandler für 8000 bis 9000 € kauft wohl keiner, um ihn wirklich zu nutzen. Dann muss die Not schon sehr groß sein. :)

 

H4 finde ich im Smart überraschend gut, mit besseren Glühlampen. Soo viel schlechter als LED im BMW finde ich die nicht. Ich weiß nicht, ob H7 da beim Abblendlicht wirklich noch mehr kann als H4. Beim Fernlicht soll der Nahbereich bei H4 im Gegensatz zu H7 leiden, aber ich nutze nur selten Fernlicht.

Test H4-Lampen:

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/h4-gluehlampen/#2

 

Zitat:

Zitat:

Was darüber hinaus immer wieder vergessen wird: Die Reflektoren von vielen modernen Fahrzeugen (vor allem mit H7-Lampen) sind schlicht zu klein! Schuld am schlechten List ist damit oft der kleine Reflektor, nicht die Glühlampe. Da sind die großen H4-Lampen häufig im Vorteil.

j.

 

PS: Freue mich über die erneute Blogempfehlung. Vielen Dank, Motor-Talk-Team! :) Entscheidend war wohl auch mein Artikel zur Rede von Herbert Diess.


07.02.2020 13:07    |    GaramMasala

Zitat:

@Meat-Puppets schrieb am 6. Februar 2020 um 18:48:19 Uhr:

Ansonsten gibt es keinen rationalen Grund zum VW zu greifen.

Manchmal wird die Auswahl schlicht dadurch entschieden welcher Händler in der Nähe ist.


07.02.2020 17:03    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 7. Februar 2020 um 08:16:01 Uhr:

Einen mobilen AC-DC-Wandler für 8000 bis 9000 € kauft wohl keiner, um ihn wirklich zu nutzen. Dann muss die Not schon sehr groß sein. :)

Was heißt "um ihn wirklich zu nutzen"?! Wie gesagt, man spart beim Autokauf und ist flexibler, wenn z. B. daheim nicht an der Stelle laden kann wo man normal lädt. Wie bereits angedeutet ist die Mitnahme für unterwegs was anderes.

 

notting


08.02.2020 00:26    |    pcAndre

Morgen...!

Was ich damals bei meiner kurzen Recherche noch gefunden habe:

1. Bei Skoda kann man +5Jahre Garantie dazu ordern. Das gibt's aber jetzt wohl neu beim Up United. Ansonsten nur +2 Jahre Garantie.

2. Das Multifunktionaslenkrad ist nur beim Up links und rechts bestückt. Bei Skoda sind nur links.

 

MfG André


08.02.2020 09:16    |    jennss

Zitat:

@notting schrieb am 7. Februar 2020 um 17:03:00 Uhr:

Wie gesagt, man spart beim Autokauf und ist flexibler, wenn z. B. daheim nicht an der Stelle laden kann wo man normal lädt.

Das verstehe ich nicht. Wie meinst du das?

j.


08.02.2020 09:18    |    jennss

Zitat:

@pcAndre schrieb am 8. Februar 2020 um 00:26:37 Uhr:

Morgen...!

Was ich damals bei meiner kurzen Recherche noch gefunden habe:

1. Bei Skoda kann man +5Jahre Garantie dazu ordern. Das gibt's aber jetzt wohl neu beim Up United. Ansonsten nur +2 Jahre Garantie.

2. Das Multifunktionaslenkrad ist nur beim Up links und rechts bestückt. Bei Skoda sind nur links.

Danke! Ich ergänze das mal im Artikel oben, wie auch das mit H7/H4.

j.


08.02.2020 09:31    |    jennss

AutoBild hat im neuen Heft den e-Up mit dem Renault Zoe verglichen, weil der Zoe ja auch nur 25990 € kostet...:rolleyes: Klar wurde da wieder die Akkumiete unbeachtet gelassen, obwohl im Text durchaus erwähnt. Die beiden gehören eigentlich nicht verglichen, da der Zoe in Wirklichkeit ca. 50% teurer ist. Trotzdem ist das Ergebnis bemerkenswert oder fast schon seltsam. Die Reichweite der beiden ist kaum unterschiedlich (Zoe 240 km, E-Up 232 km), obwohl der Zoe 52 kWh netto hat, also ca. 20 kWh mehr als der E-Up. Der Grund liegt im enormen Verbrauch. Beim E-Up gab es einen Testverbrauch von 13,9 kWh/100 km, beim Zoe 21,65 kWh/100 km. Das kann ich eigentlich gar nicht glauben. Und auch die Fahrleistungen unterscheiden sich kaum. Beim Zoe sind es 11,4 s. auf 100, beim E-Up 11,9 s., obwohl es 135 PS vs. 83 PS sind. Ok., der E-Up ist deutlich leichter, aber das kann ja wohl nicht so viel ausmachen. Ist der Zoe so ineffizient?

j.


08.02.2020 09:49    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 8. Februar 2020 um 09:31:40 Uhr:

AutoBild hat im neuen Heft den e-Up mit dem Renault Zoe verglichen, weil der Zoe ja auch nur 25990 € kostet...:rolleyes: Klar wurde da wieder die Akkumiete unbeachtet gelassen, obwohl im Text durchaus erwähnt. Die beiden gehören eigentlich nicht verglichen, da der Zoe in Wirklichkeit ca. 50% teurer ist. Trotzdem ist das Ergebnis bemerkenswert oder fast schon seltsam. Die Reichweite der beiden ist kaum unterschiedlich (Zoe 240 km, E-Up 232 km), obwohl der Zoe 52 kWh netto hat, also ca. 20 kWh mehr als der E-Up. Der Grund liegt im enormen Verbrauch. Beim E-Up gab es einen Testverbrauch von 13,9 kWh/100 km, beim Zoe 21,65 kWh/100 km. Das kann ich eigentlich gar nicht glauben. Und auch die Fahrleistungen unterscheiden sich kaum. Beim Zoe sind es 11,4 s. auf 100, beim E-Up 11,9 s., obwohl es 135 PS vs. 83 PS sind. Ok., der E-Up ist deutlich leichter, aber das kann ja wohl nicht so viel ausmachen. Ist der Zoe so ineffizient?

Da steht IMHO ganz viel Blödsinn in deinem Posting: Der Zoe 52kWh

- kostet ab 17230EUR ohne Akku (Renault hat die 6kEUR-Prämie quasi vorgezogen, setzt aber immer voraus, dass man die dt. E-Auto-Prämie bekommt). Der Kaufakku kostet 8kEUR. Die Akkumiete ist für Privatleute unabh. von der Fahrleistung auf 124EUR/Monat begrenzt.

- hat bis zu 395km WLTP-Reichweite (bei "kalten Außentemperaturen" und Inner-, außerstädtisch, Schnellstraße bis 90 km/h werden 250km angegeben, bei "milden Temperaturen" kaum unter WLTP-Wert, WLTP-Wert mit dem stärkeren 135PS-Motor etwas geringer, aber sonst gleich, VW sagt "Praxisnahe Reichweite: 180 - 260 km").

- Mit dem stärkeren 135PS-Motor sind's 9,5s auf 100km/h.

- Der Zoe ist halt breiter, höher und hat ein höheres Leergewicht.

 

notting


08.02.2020 09:53    |    jennss

Lies die aktuelle AutoBild. Ich habe mir das nicht ausgedacht. Es sind Testwerte, keine Werksangaben. Genau diese enorme Abweichung von den Werksangaben wundert mich ja.

j.


08.02.2020 11:18    |    Alexander67

Nun ja, es KANN Unterschiede in der Technik geben.

 

Ich habe es jetzt nicht so genau in Erinnerung.

Aber die Frage ob permanent erregter Motor oder nicht, das soll je nach Anwendung schon ein Unterschied sein.


08.02.2020 12:24    |    jennss

Der Zoe verliert ggü. WLTP 143 km, der e-Up nur 26 km. Meine Vermutung: Auto-Bild hat mit Schukostecker geladen. Bei nur 2,3 kW ist die Effizienz des Chamäleonladers von Renault relativ schlecht (beim Smart ist der optimiert) und so stecken im hohen Verbrauch hohe Ladeverluste drin. Aus diesen hat man dann womöglich die Reichweite berechnet statt zu erfahren. Das wäre natürlich ein Fehler, weil Ladeverluste ja nicht im Akku landen, aber anders kann ich mir die geringe Reichweite auch nicht erklären. Zeitschriften machen viele Fehler. Da wird ein Bruttowert mit einem Nettowert verglichen, Nefz-Werte mit WLTP-Werten. Ich kann mir vorstellen, dass auch das mit den Ladeverlusten vertütelt wurde. Allerdings würde das nicht die 11,4 s. auf 100 erklären. Solche Abweichungen von den Werksangaben sollte eine Zeitschrift zu erklären versuchen. 11,4 s. ist wirklich mies für 135 PS. Der Corsa-e hat Werksangabe 8,1 s.. Mal sehen, was Auto-Bild bei dem messen wird. Die Beschleunigung vom e-Up ist wie die Werksangabe. Vielleicht hatte Autobild auch den 110 PSer und dachte, es wäre der 135 PSer?

j.


08.02.2020 12:25    |    notting

Zitat:

@jennss schrieb am 8. Februar 2020 um 12:24:08 Uhr:

Der Zoe verliert ggü. WLTP 143 km, der e-Up nur 26 km. Meine Vermutung: Auto-Bild hat mit Schukostecker geladen. Bei nur 2,3 kW ist die Effizienz des Chamäleonladers von Renault relativ schlecht (beim Smart ist der optimiert) und so stecken im hohen Verbrauch hohe Ladeverluste drin. Aus diesen hat man dann womöglich die Reichweite berechnet statt zu erfahren. Das wäre natürlich ein Fehler, weil Ladeverluste ja nicht im Akku landen, aber anders kann ich mir die geringe Reichweite auch nicht erklären. Zeitschriften machen viele Fehler. Da wird ein Bruttowert mit einem Nettowert verglichen, Nefz-Werte mit WLTP-Werten. Ich kann mir vorstellen, dass auch das mit den Ladeverlusten vertütelt wurde. Allerdings würde das nicht die 11,4 s. auf 100 erklären. Solche Abweichungen von den Werksangaben sollte eine Zeitschrift zu erklären versuchen. 11,4 s. ist wirklich mies für 135 PS. Der Corsa-e hat Werksangabe 8,1 s.. Mal sehen, was Auto-Bild bei dem messen wird. Die Beschleunigung vom e-Up ist wie die Werksangabe. Vielleicht hatte Autobild auch den 110 PSer und dachte, es wäre der 135 PSer?

Das wäre alles durchaus denkbar.

 

notting


08.02.2020 15:15    |    Meat-Puppets

Leider ist die AutoBild schon lange keine zuverlässige Quelle mehr was Tests angeht. Das ist ein Riesen Problem für Auto-Interessierte, denn wo kann man sonst noch irgendwo im deutschsprachigen Raum genau recherchierte Fahrzeug-Vergleiche (abseits der Hersteller-Angaben) finden? Worauf soll man seine Kaufentscheidung stützen? Das ist leider fast wie Roulette spielen.


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