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01.12.2019 22:26    |    jennss    |    Kommentare (82)

loremo1
Loremo1

Vor ein paar Jahren gab es das Projekt Loremo, ein Auto, das attraktiv designt wurde und konsequent auf Sparsamkeit getrimmt war. Nach langer Entwicklungsphase wurde das Projekt eingestampft. Ich fand den Loremo von der Idee her ganz toll und hatte auch immer gehofft, dass er noch kommt.

 

Nur wenige Jahre später hat sich die Ansicht komplett geändert: Das umweltfreundliche Auto ist nicht mehr ein Diesel wie der Loremo, sondern fährt mit E-Motor. Vielleicht ist es besser, dass es schon damals nichts wurde mit dem Loremo, denn sonst wäre man von der Zeit überrannt worden. Andererseits: Vielleicht hätte man es mit einem guten Start auch finanziell schaffen können, einen guten E-Antrieb einzubauen. Im Hinterkopf hatte man den E-Antrieb ja schon. Der Loremo wäre ein sehr cooles E-Auto geworden, extrem sparsam, mit großer Reichweite aus kleinem Akku.

 

Jetzt sind e.Go und Sono Motors, wieder deutsche Start-Ups, drauf und dran, neue Automarken zu erschaffen. Der e.Go Life hatte zwar schon seine Präsentation, aber ich glaube, es wurde noch kein Auto an Kunden ausgeliefert, oder? Auch der Sono braucht noch Zeit. Jetzt wurde der Start auf Sept. 2021 verschoben. So langsam beschleicht mich da das Gefühl, dass es enden könnte wie beim Loremo, auch wenn ich es nicht hoffe. Die Idee mit dem Solardach ist interessant. Wie weit es Sinn macht, muss sich zeigen.

 

Die Start-Ups hatten immer eine besondere Idee. Der e.Go wollte besonders günstig sein, doch es ist schwer gegen die großen Marken zu bestehen. Ich würde sagen, schon das Update des Seat Mii/VW e-Up/Skoda Citigo-e hat den e.Go überrollt. Die müssen als kleiner Hersteller superscharf kalkulieren und haben nicht so viel Polster wie ein großer Hersteller. VW sagt auch selbst, dass der "Skalierungseffekt" den günstigen Preis des e-Up ermöglicht, denn man hat das Kapital, viele Akkuzellen einzukaufen. Die (vielleicht) gescheiterten Start-Ups wollten es allesamt über den Preis versuchen, doch genau das klappt nicht (Loremo, e.Go, Sono).

 

Alleine Tesla hat es wirklich geschafft. Warum? Was hat Tesla richtig gemacht, was andere verzapft haben? Ich denke, da ist diese klare Vision, Überzeugung und die Technik, die nicht nur ein bisschen anders ist, sondern radikal. Als Tesla anfing, waren E-Autos noch ziemlich unbeachtet. Und Tesla hat gleich im Großen gedacht, die passenden Lösungen gesucht und überlegt, was der Mensch wirklich braucht und will. So hat das Supercharger-Netz das E-Auto als reisetauglich gezeigt. Und noch heute ist Tesla in einigen Punkten voraus, z.B. bei der Zugfähigkeit oder beim Kobalt-Anteil der Akkus. Doch die etablierte Konkurrenz ist aufgewacht und versucht nun mit aller Kraft ihre Position zu verteidigen. VW steigt groß ein und scheint es ebenfalls konsequent zu machen. So baut auch VW an einem Ladenetz. Die Erkenntnis für Start-Ups: Man darf das Ganze nicht zu zaghaft starten, muss im Großen denken und "den Sack zumachen". Oder gibt es in Deutschland zu große Hindernisse dafür?

 

Loremo hat viel zu lange gebraucht, um das Auto fertig zu bekommen. Man hätte viel schneller wachsen müssen. Ein Schlüssel liegt dabei in der Öffentlichkeitsarbeit. Elon Musk hat das Vertrauen von Investoren bekommen, sie überzeugt. Das hat bei Loremo offenbar nicht ausgereicht. Ein Start-Up muss man ganz oder gar nicht anpacken. Es ist sehr schwer, weil die Technik und das ganze Drumherum sehr komplex sind. Es wäre jedoch gut, wenn Start-Ups sich Tesla als Vorbild nehmen.

 

Allerdings klappt sowas auch nicht zu jeder Zeit. Tesla kam zur richtigen Zeit mit der richtigen Technik und hat die Elektromobilität sexy gemacht. Vor allem hat Tesla nicht mit einem Sparmobil angefangen, sondern mit dem großen Model S. Elon Musk ist ein kantiger Typ, der auch mal aneckt, aber sein Mut und seine Genialität übersteigen noch die eines Steve Jobs oder Mark Zuckerberg, finde ich, auch wenn man das schlecht vergleichen kann. Es sind die großen technischen Visionäre, die unser Leben verändern, viel mehr als alle Politiker es können. Viele Start-Ups sind wohl nicht revolutionär genug, um nicht von der etablierten Konkurrenz überrollt zu werden. Die dankt ihnen vielleicht einmal für ihre Inspiration und macht es mit ihrer Erfahrung und den finanziellen Möglichkeiten konsequent. Wie gemein ;).

j.

 

PS: Die Bilder sind aus einem alten Motor-Talk-Artikel.

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01.12.2019 23:42    |    Meat-Puppets

Hallo jenss, längst überfälliger, sehr interessanter Thread, Danke dafür! Anmerkung zum Sono Motors Sion: Die hochwertigen und selbst diffuses Schwachlicht verwertenden Solarzellen sind nicht nur auf dem Dach, sondern fast in die gesamte Außenstruktur integriert, Dach, „Motorhaube“, Heckklappe, fast komplett über die Fahrzeug-Flanken. Das Ganze mündet in mindestens 10 Kilometer zusätzliche Reichweite im Winter, und bis zu 34 Kilometer an hellen Sommertagen. Der Kosten-Einsparungs-Effekt über ein ganzes Autoleben lang dürfte nicht unerheblich sein. Trotz aller konzeptioneller Vorteile des Sion steht das Projekt derzeit auf der Kippe. Eine neue Crowdfunding-Runde soll gestartet werden, Ausgang offen.

Und damit zu Tesla: Anders als die Gründer von Sono Motors hat Elon Musk mit seinen Tesla kein Produkt zum volksnahen Preis als Erstlingswerk herausgebracht, sondern einen sehr teuren Roadster für die betuchtere Klientel. Eigentlich ziemlich schlau. Viel zu vielen eigentlich guten Projekten geht zu früh das Geld aus. Für den Loremo habe ich mich damals auch schon interessiert.


02.12.2019 00:00    |    v8.lover

Mein persönlicher E-"Auto"-Favorit, da klein, leicht, wendig und vor allem ein extrem geringer FA-Wert, also cw-Wert multipliziert mit der gesamten Angrifsfläche ist ja der LIT C-1.

Da ists (leider) ähnlich. Seit JAHREN dümpelt der so vor sich hin, damals gabs immer nochmal paar spannende updates usw. - aber leider alles eingeschlafen.

Das ist/wäre DAS perfekte Fahrzeug für mich zum Pendeln (in der Hoffnung, dass ich es eigentlich nicht muss) oder zum Einkaufen o.ä. Kurztrips. Naja, jetzt habe ich mich insofern umorientiert, baue mir einen Fahrradanhänger, damit bekomme ich auch alle Einkaufstouren hin... und der/die V8's (bzw. eigentlich alle Fahrzeuge im Familienkreis) werden möglichst nur noch auf Langstrecke bewegt.


02.12.2019 00:51    |    motor_talking

Tesla hat nicht gleich groß angefangen mit über 200 000 Model S, sondern klein mit dem Roadster - ein hundertstel der Stückzahl. Zudem war der keine komplette Neuentwicklung, sondern hatte Gleichteile mit dem Lotus Elise.

Die erwähnten Start-ups erfahren jetzt, wie langwierig und kostspielig der Weg von einem Prototypen zu einem serienreifen Auto ist. Die etablierten Hersteller müssen inzwischen Milliarden in die Entwicklung jeder neuen Baureihe stecken, können die Kosten aber auf mehrere Hunderttausend verkaufte Fahrzeuge umlegen. Ein kleiner Hersteller hat nicht die Ressourcen, um so eine Entwicklung zu leisten. Und kann er die Entwicklungskosten nur auf tausende Fahrzeuge umlegen, sind sie preislich abgehoben - daher Teslas Einstieg oberhalb von "Brot und Butter"- Autos.

Ich bin zugegebenermaßen, ohne einen e.go oder sion aus der Nähe gesehen zu haben, auch skeptisch, ob die nicht bei Komfort, Verarbeitung, Sicherheit und Werkstatt/ Ersatzteilverfügbarkeit auf einem viel niedrigeren Niveau stehen als Modelle der großen Hersteller.


02.12.2019 01:11    |    paelzerbu

Wer mit neuen Dingen raus kommt, versucht dies meist zu Recht in höheren Preisklassen. Die anvisierte Klientel muß nicht auf den Pfennig achten, und kauft daher nach anderen Kriterien. Da die Stückzahlen meist erst relativ klein sind, ist es u.a. die Exklusivität, die eben auch etwas kostet.

Über den Preis kann das nicht funktionieren, es sei denn, es ist so revolutionär (und meist spartanisch), daß sich Großserienhersteller nicht daran trauen.

Man darf aber bei den hochgelobten Tesla nicht vergessen, daß die Verarbeitung immer noch eher amerikanischen Ansprüchen genügt, und meines Wissens bis jetzt selbst nach Jahren noch keinerlei Gewinn eingefahren wurde. Ein start-up kann das nur, wenn man erst einmal viel Geld verbraten kann. Musk kann das eben.

Ähnlich ist es bei dem start-up der Postlieferwägen, die DHL schließlich aufkaufte und jetzt einen Käufer sucht. Es ist letztlich ein Zuschußgeschäft, welches sich nicht lohnt. Da macht die zweite Lieferversion in der Kooperation mit Ford keine Ausnahme. Man braucht letztlich einen langen Atem, den eben nur große Firmen haben.

Letztlich steht und fällt die ganze Sache damit, daß in der anvisierten Zeit der turn-around geschafft wird. Visionen sind ja ganz nett, aber sie sollten immer eine wirtschaftliche Grundlage haben. Ich erinnere mich da an Borgward.


02.12.2019 11:12    |    Dynamix

Tesla hat mittlerweile schon mehr als einmal schwarze Zahlen vorgelegt. Die ganze E-Auto Geschichte kostet eben richtig Geld, wären da andere Hersteller schon dran würde Tesla da wohl von guten Konditionen und Mengenrabatten bei den Zulieferern profitieren. Tun Sie aber nicht und da wird auch vieles selber entwickelt eben weil es nichts passendes auf dem Zulieferermarkt gibt. Die etablierten Hersteller haben sich ja jahrelang gescheut sowas in Massen zu bauen. Jetzt wo ohne E-Autos die CO2 Flottenwerte nicht zu halten sind und Tesla seit Jahren vormacht das man mit den ach so unprofitablen E-Autos Stückzahlen machen kann bewegen sich auch andere Hersteller mal so langsam.

 

Etwas enttäuscht bin ich da von BMW, was hat man da nicht alles angekündigt für die Submarke "i". Was ist daraus geworden? Jahrelanges herumdümpeln mit i8 und i3. Und zukünftig wollen Sie einfach nur elektrifizierte Standardmodelle herausbringen, über den Punkt ist selbst VW hinaus und die sind im Puncto Neuerungen schon immer schwer lahmarschig.


02.12.2019 11:55    |    Goify

Bei Loremo glaubte ich nie so recht, dass das was werden kann. Selbst wenn sie in die Fertigung gegangen wären, wer hätte den wirklich gekauft? Dagegen ist so ein Tesla ein völlig gewöhnliches Fahrzeug.

Und ein Auto an sich ist zwar recht simpel, aber bei der Massenfertigung wird es kompliziert, denn das geht nicht mehr in Handarbeit oder mit einem 3D-Drucker, da muss es Formen geben, Toleranzen ohne Nacharbeit eingehalten werden, etc. Das ist was völlig anderes. Die Produktionshölle (Zitat Elon Musk) bei Tesla muss jeder Newcomer durchmachen und das ist harte und teure Arbeit.


02.12.2019 12:39    |    Schwarzwald4motion

Meist trifft nicht die Vision auf die nahe Zukunft sondern Idealismus auf Realität. Gerade sehr traurig zu sehen bei dem Sion, ich hoffe sie schaffen es trotzdem noch.


02.12.2019 13:43    |    Mann19

Jetzt wo Firmen wie VW groß in die E- Mobilität einsteigen ist kein Platz mehr für die Bastelbuden.

Die Leute die jahrelang dort in der Entwicklung gutes Geld verdient haben müssen dann eben bei den Großen anheuern .

https://www.mdr.de/.../...ionen-elektro-autos-digitalisierung-100.html


02.12.2019 18:02    |    Schwarzwald4motion

Start-Ups können Dinge womit sich etablierte Hersteller schwer tun, Siemens kauft permanent StartUp-Entwicklungen Knallt sie mit ihrer Marktmacht und Strukturkompetenz in die Welt und verkauft diese eigenständigen Firmen wieder.


02.12.2019 22:33    |    XuQishi

An den Loremo habe ich nicht geglaubt (wenn man nach fast 15 Jahren nichts zeigen kann, stellt sich die Frage, was mit dem Geld der Investoren passiert ist), an den Sion auch nicht. Bei vielen von diesen Sparauto-Startups habe ich den Eindruck, dass die gerne Subventionen abgreifen und/oder eine Sause auf Investorenkosten machen wollen.

 

Den eGo hab ich live gesehen, da der hier gebaut wird; am coolsten daran finde ich das Logo. Das Auto würde ich zu dem Preis nicht kaufen, so wohlwollend bin ich nicht. Ich nenne es immerhin schon Auto.


03.12.2019 09:39    |    Trottel2011

Start Ups benötigen etwas, was vielen Start Ups aber fehlt: einen charismatischen Geschäftsführer, der weiß, wie er mit Leuten umzugehen hat um Gelder zu bekommen. Idealerweise hat der Geschäftsführer selbst etwas Geld in der Tasche um dieses nochmal als Start zu nutzen.

 

Tesla dümpelte auch länger herum bis Elon Musk die Marke kaufte und dann Geld reinsteckte und Investoren fand. Die meisten kleinen europäischen Start Ups schaffen es nicht ausreichend Investoren zu finden, die das Geschäft auch als profitabel ansehen. Tesla ist ja auch seit Jahren in den Miesen, auch wenn es in letzter Zeit besser wird. Da er aber ausreichend neue Investoren findet, die sich eine hohe Rendite versprechen, wird weiter Geld reingepumpt.

 

Es gibt wenige Start Ups die einfach durchstarten und von 0 auf 100 wachsen. DMC ist z.B. ein Fall von einem schlechten Start Up. Oder Tucker. Oder Wiesmann.

 

Smart, aka MCC aka Swatch hat auch so angefangen. Da aber irgendwann Mercedes die Überhand bekam, ist da genug Geld drin gewesen und am kleinen Start Up wurde ordentlich gearbeitet.

 

Start Ups haben es immer schwer. In Deutschland und Europa schwerer als in China und den USA.


03.12.2019 09:54    |    jennss

Den eGo finde ich eigentlich gut, aber ohne Schnelllader ist das 2020 ein NoGo. Und leider ist er viel schwerer geworden als ursprünglich geplant. So kann er keine 8,6 s. auf 100 mehr erreichen, sondern eher 12. Somit fehlt das technisch Besondere.

 

Beim Sion würde ich auf die Solarpanels verzichten, nur was kann er dann besser als die Konkurrenz Ende 2021?

j.


03.12.2019 11:25    |    camper0711

> Alleine Tesla hat es wirklich geschafft.

 

1. falsch:

in D gibt es auch noch die Streetscooter GmbH

 

2. sogar TESLA hatte einen harten Kampf mit der "Hölle der Produktion"

 

--> wie sollen kleinere Start ups - in Konkurrenz zu den großen Konzernen - gleichermaßen KOSTENGÜNSTIG produzieren (um wettbewerbsfähig zu sein) UND die mittlerweile gewohnte QUALITÄT (hinsichtlich Verarbeitung, Spaltmaßen, Haltbarkeit, usw.) schaffen!?


03.12.2019 11:34    |    XuQishi

Streetscooter hat es auch nicht "geschafft". Die schreiben zweistellige Millionenverluste und die Post würde sie gerne verkaufen, aber die Firma will keiner kaufen.


03.12.2019 12:04    |    Dynamix

Für die kleinen sehe ich schwarz. Tesla sehe ich da eher so auf der Kippe. Kann gutgehen, kann voll in die Hose gehen.


03.12.2019 17:30    |    Sp3kul4tiuS

Zitat:

@v8.lover schrieb am 2. Dezember 2019 um 00:00:00 Uhr:

Mein persönlicher E-"Auto"-Favorit, da klein, leicht, wendig und vor allem ein extrem geringer FA-Wert, also cw-Wert multipliziert mit der gesamten Angrifsfläche ist ja der LIT C-1.

könnte man beim Zoe auch sagen. Aber da wo der Luftwiederstand zum Tragen kommt säuft der Strom das die Kabel glühen!


03.12.2019 19:31    |    jennss

Streetscooter hat die Marktlücke gesucht und hält deswegen noch durch. Das war schlau. Der e.Go ist ja auch von denen (oder wie sind die jetzt getrennt?), liegt aber in einer Kategorie, die auch von den großen Firmen besetzt wird. Das ist das Problem.

j.


03.12.2019 19:34    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@XuQishi schrieb am 3. Dezember 2019 um 11:34:02 Uhr:

...und die Post würde sie gerne verkaufen, aber die Firma will keiner kaufen.

Die Post ist kein Autohersteller, und Schuh kein Konzernlenker. Der Verkauf macht Probleme weil die Post Zusicherungen für Ihre Scooter braucht.

 

Tesla hat es schon lange geschafft Gigafachtorys, andere Produktreihen. e.t.c.. und wenn es gibt genug Interessenten.


04.12.2019 10:32    |    camper0711

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 3. Dezember 2019 um 19:34:02 Uhr:

Tesla hat es schon lange geschafft Gigafachtorys, andere Produktreihen. e.t.c..

da wäre ich mir nicht soooo sicher - bzw. würde eher Dynamix zustimmen:

Zitat:

@Dynamix schrieb am 3. Dezember 2019 um 12:04:15 Uhr:

Tesla sehe ich da eher so auf der Kippe. Kann gutgehen, kann voll in die Hose gehen.

ich könnte mir durchaus ein "Borgward-Szenario" vorstellen:

 

dass irgendwann plötzlich mal eine (Re)Finanzierungsrunde platzt ...

 

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 3. Dezember 2019 um 19:34:02 Uhr:

und wenn es gibt genug Interessenten.

... bzw. Ford und Governmental Motors stürzen sich wie die Geier auf den Kadaver und picken sich die Rosinen aus der Konkursmasse heraus ;)


04.12.2019 12:29    |    Lewellyn

Das Problem der Elektroauto-Startups ist Zeit und Geld.

Und die fehlende Vision.

 

Tesla verkauft ein elektrisches Mobilitätskonzept inkl. Auto und Vision für die Zukunft.

Solardächer, Walboxen, lebenslange Updates, europaweites Laden.

 

e-Go verkauft einen klapprigen Smart mit noch reichlich technischen Defiziten zum Preis eines Smart EQ.

 

2 Jahre zu spät, alles. 2018 kaufbar wäre die Deadline gewesen.

 

Sono Motors hat eine Vision, aber kein Geld. Crowdfunding funktioniert super, wenn man eine Vision, ein tolles Produkt und einen Finanzbedarf bis 7 stellig hat. Sono Motors braucht aber minimum 250 Mio. im ganzen.

 

Wenn man als Startup den Atlantik überqueren will, wird es unterwegs mannigfaltige Herausforderungen geben.

Wenn aber der Treibstoff von vornherein nicht mal theoretisch bis New York reicht, braucht man gar nicht erst los zufahren.

 

Mir tut das mit Sono Motors unendlich leid. Ich hatte den als Firmenwagen schon fest im Auge.

Das Konzept ist neu, innovativ und nachhaltig. Äußerst durchdacht, nur leider nicht ansatzweise durchfinanziert.


04.12.2019 14:17    |    Meat-Puppets

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 4. Dezember 2019 um 12:29:36 Uhr:

Das Problem der Elektroauto-Startups ist Zeit und Geld.

Und die fehlende Vision.

 

Tesla verkauft ein elektrisches Mobilitätskonzept inkl. Auto und Vision für die Zukunft.

Solardächer, Walboxen, lebenslange Updates, europaweites Laden.

 

e-Go verkauft einen klapprigen Smart mit noch reichlich technischen Defiziten zum Preis eines Smart EQ.

 

2 Jahre zu spät, alles. 2018 kaufbar wäre die Deadline gewesen.

 

Sono Motors hat eine Vision, aber kein Geld. Crowdfunding funktioniert super, wenn man eine Vision, ein tolles Produkt und einen Finanzbedarf bis 7 stellig hat. Sono Motors braucht aber minimum 250 Mio. im ganzen.

 

Wenn man als Startup den Atlantik überqueren will, wird es unterwegs mannigfaltige Herausforderungen geben.

Wenn aber der Treibstoff von vornherein nicht mal theoretisch bis New York reicht, braucht man gar nicht erst los zufahren.

 

Mir tut das mit Sono Motors unendlich leid. Ich hatte den als Firmenwagen schon fest im Auge.

Das Konzept ist neu, innovativ und nachhaltig. Äußerst durchdacht, nur leider nicht ansatzweise durchfinanziert.

Nicht aufgeben. Ich mache jetzt meine Vorbestellung und leiste meine Anzahlung. Vielleicht werden jetzt noch einmal alle Kräfte gesammelt. Dieses Projekt darf nicht sterben.


04.12.2019 15:55    |    Lewellyn

Gerade mal nachgeguckt. Heute ist der 4.12., 4 Millionen sind zusammen. Wenn das so weiter geht, sind die 50 Mio. am 50. Dezember zusammen. Muss ja bis zum Ende dieses Monats sein.


04.12.2019 16:29    |    camper0711

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 4. Dezember 2019 um 12:29:36 Uhr:

Sono Motors hat eine Vision, aber kein Geld. ...

was für eine "Vision" denn?

 

die nicht - wenn die Zeit bzw. der Markt (irgendwann) reif dafür ist - einfach von PSA, Renault-Nissan, Smart 2.0 (oder wie immer der Daimler die dem Marktsegment gewidmete Tochter nennen mag), BMW, Lynx, Geely, Toyota, Honda, GM, einem Tesla-Ableger, und und und kopiert werden kann?!


04.12.2019 16:50    |    Lewellyn

Die Vision, ein Auto zu bauen, was sich selbst laden kann, was jeder halbwegs begabte Amateur selbst und jede Werkstatt reparieren kann, Ersatzteile, die ich mir selber drucken kann oder als gängige Massenware günstig besorgen kann.

Ein Auto, welches ich mit anderen Leuten teilen kann, ohne vor Ort sein zu müssen. Selbst den Strom kann ich „teilen“.

Preiswert, geräumig, praktisch in jeder Hinsicht.

 

Das Auto, welches die Elektromobilität für Familien leistbar macht. Was

Gruppen sich zusammen anschaffen können und jeder kann es ganz einfach nutzen.

 

Ein Auto, was für Dich Geld verdienen kann, wenn Du es nicht brauchst.

 

Und das erste Auto mit serienmäßiger Anhängerkupplung.


04.12.2019 17:01    |    camper0711

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 4. Dezember 2019 um 16:50:23 Uhr:

Die Vision, ein Auto zu bauen, was sich selbst laden kann, was jeder halbwegs begabte Amateur selbst und jede Werkstatt reparieren kann, Ersatzteile, die ich mir selber drucken kann oder als gängige Massenware günstig besorgen kann.

Ein Auto, welches ich mit anderen Leuten teilen kann, ohne vor Ort sein zu müssen. Selbst den Strom kann ich „teilen“.

Preiswert, geräumig, praktisch in jeder Hinsicht.

 

Das Auto, welches die Elektromobilität für Familien leistbar macht. Was

Gruppen sich zusammen anschaffen können und jeder kann es ganz einfach nutzen.

 

Ein Auto, was für Dich Geld verdienen kann, wenn Du es nicht brauchst.

 

Und das erste Auto mit serienmäßiger Anhängerkupplung.

und WAS von dieser Vision KANN bzw. KÖNNTE NICHT - wenn die Zeit bzw. der Markt reif dafür ist - einfach von PSA, Renault-Nissan, Smart 2.0 (oder wie immer der Daimler die dem Marktsegment gewidmete Tochter nennen mag), BMW, Lynx, Geely, Toyota, Honda, GM, einem Tesla-Ableger, und und und kopiert werden?!?!

 

("KÖNNTE" vor allem bezogen auf "was jeder halbwegs begabte Amateur selbst ... reparieren kann" & "Ersatzteile, die ich mir selber drucken kann ...", da dies von anderen Herstellern wohl nicht explizit gewünscht ist ;) )


04.12.2019 17:24    |    XuQishi

Zitat:

Ein Auto, welches ich mit anderen Leuten teilen kann, ohne vor Ort sein zu müssen.

Das halte ich für eine Wunschvorstellung, die in dem Moment endet, in dem man feststellt, wie Leute mit Dingen umgehen, die ihnen nicht gehören. Spätestens, wenn man den ersten Döner aus dem Sitz putzen kann, hört das auf. ;)

In mein selbstbezahltes Auto kommt keiner rein, den ich nicht kenne, und ich verleihe es auch nicht. Auch und gerade nicht für Geld, weil dann auch noch eine Anspruchshaltung entsteht: "Ich hab dafür bezahlt, hier reinzukotzen".


04.12.2019 17:26    |    Dynamix

Das ist leider so ein Punkt den ich beim Carsharing schon oft erlebt habe.

 

Ich hätte keinen Bock da irgendwelchen Typen ohne Haftpflicht hinterherlaufen das Sie den Schaden den Sie angerichtet haben ersetzen.


04.12.2019 19:10    |    Meat-Puppets

Zitat:

@camper0711 schrieb am 4. Dezember 2019 um 16:29:04 Uhr:

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 4. Dezember 2019 um 12:29:36 Uhr:

Sono Motors hat eine Vision, aber kein Geld. ...

was für eine "Vision" denn?

 

die nicht - wenn die Zeit bzw. der Markt (irgendwann) reif dafür ist - einfach von PSA, Renault-Nissan, Smart 2.0 (oder wie immer der Daimler die dem Marktsegment gewidmete Tochter nennen mag), BMW, Lynx, Geely, Toyota, Honda, GM, einem Tesla-Ableger, und und und kopiert werden kann?!

Sono Motors hält das Patent zum Verfahren der Einbindung der Solarzellen in die Polycarbonat-Aussenstruktur. Patentiert ist patentiert. Alleine die Idee zählt, und Polycarbonat ist für diesen Zweck mit Abstand am Besten geeignet (durchsichtig und unempfindlich). Jeder Versuch der Kopie dürfte zwangsläufig mit einer Lizenzgebühr enden. Ich sehe derzeit keinen Hersteller, der eine ähnlich funktionierende Solarzellen-Integration im PKW-Bereich in der Pipeline hält. Sono Motors hat damit ein innovatives Alleinstellungsmerkmal über viele Jahre. Gerade aus diesem Grund, ein Abwandern der Technologie ins Ausland zu verhindern, hat man sich bei Sono Motors zuletzt von großen Investoren abgewandt, und den deutlich riskanteren Weg über eine neuerliche Crowdfunding-Runde gewählt.


04.12.2019 19:14    |    jennss

Wie viel weniger würde bei Sono das Auto ohne Solarzellen kosten? Und was kostet die Vollkasko beim Sono? Die müsste doch ziemlich hoch sein, weil ein Crash teuer wird, oder?

j.


04.12.2019 19:32    |    Meat-Puppets

Zitat:

@jennss schrieb am 4. Dezember 2019 um 19:14:00 Uhr:

Wie viel weniger würde bei Sono das Auto ohne Solarzellen kosten? Und was kostet die Vollkasko beim Sono? Die müsste doch ziemlich hoch sein, weil ein Crash teuer wird, oder?

j.

Wenn ich das Sono Motors Team richtig verstanden habe, ist der Unterschied in der Produktion vernachlässigbar. Zwar sind die Formen für die Polycarbonat-Aussenhaut nicht ganz billig, aber immer noch günstiger als Teile aus der Stahlpresse. Würde man die Solarzellen wegfallen lassen, macht das durchsichtige Polycarbonat keinen Mehrwert mehr aus und man landet wieder bei Stahlpress-Teilen. Die Solarzellen sollte man also wirklich als Benefit obendrauf sehen. Für die Versicherungen soll der Kostenunterschied sogar zugunsten des Polycarbonats ausfallen, weil die meisten Kratzer herauspoliert werden können und nicht wie bei einem bisherigen Auto neu lackiert werden muss. Es ist sogar vorstellbar, dass viele Park-Dellen auf Grund des Materials von den Fachbetrieben mit einfacher Wärmebehandlung wieder zurückgeformt werden können. Das läge dann oft im Ermessen des jeweiligen Besitzers, ob das Endresultat wieder vollkommen und perfekt glatt sein muss, oder ob man sich mit fortgeschrittenem Alter des Fahrzeugs aufwendigere Reparaturen einfach spart. So lange genug Licht durch die Außenhaut an die Solarzellen kommt, wird sich ein Teil der Besitzer solchen Aufwand sparen.


04.12.2019 19:42    |    jennss

Bei einer Delle geht aber die Solar-Funktion kaputt oder nicht unbedingt? Es ist auf jeden Fall eine interessante Neuheit. Bin gespannt, wie das in der Praxis sein wird. Schade finde ich nur, dass es wohl keine Farben geben wird, oder?

 

Es sollen bis zu 34 km pro Tag sein, also am 21. Juni bei ca. 17 h Sonne und wolkenlosem Himmel? Wie viel bleiben davon, wenn man unter Bäumen parkt? Das Auto sollte man wohl möglichst nicht im Schatten oder in einer Garage parken.

https://sonomotors.com/de/sion/

j.


04.12.2019 21:33    |    Meat-Puppets

Zitat:

@jennss schrieb am 4. Dezember 2019 um 19:42:49 Uhr:

Bei einer Delle geht aber die Solar-Funktion kaputt oder nicht unbedingt? Es ist auf jeden Fall eine interessante Neuheit. Bin gespannt, wie das in der Praxis sein wird. Schade finde ich nur, dass es wohl keine Farben geben wird, oder?

 

Es sollen bis zu 34 km pro Tag sein, also am 21. Juni bei ca. 17 h Sonne und wolkenlosem Himmel? Wie viel bleiben davon, wenn man unter Bäumen parkt? Das Auto sollte man wohl möglichst nicht im Schatten oder in einer Garage parken.

https://sonomotors.com/de/sion/

j.

Worst Case Szenario. Der Bruch eines Solarzellen-Paneels soll laut Sono trotzdem keinesfalls in einem wirtschaftlichen Totalschaden und somit einem teuren Wegwerfartikel münden. Die Nachhaltigkeit und somit auch Reparaturfreundlichkeit des Sion hatten, nach allem was ich bei der Vorstellung in Düsseldorf gehört habe, bei der Entwicklung sehr hohe Priorität. So weit mir bekannt, sind die Solarzellen mitsamt Aussenhaut jederzeit modular austauschbar. Beispiel schwerer Rempler in der Tür: Die Tür-Innenverkleidung müsste zwar zuerst abgenommen werden, aber ein Austausch/Reparatur ist prinzipiell und im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen wirtschaftlich durchführbar. Ziel laut Aussage von Sono Motors war es, bei notwendigen Reparaturen nicht teurer zu werden als bei vergleichbaren Verbrenner-Autos mit Stahl-Karosserie. Zu der Effektivität der Solarzellen: Man wird im Jahresschnitt irgendwo bei 15-17 Kilometer liegen, trotz Schattenparken und Winterzeit. Das hört sich zunächst nach wenig an. Das Bild ändert sich jedoch vor dem Fakt, dass der europäische Autofahrer im Schnitt gerade einmal 80 Kilometer pro Tag fährt. Mal die Illusion vor Augen, wir würden morgen alle Sion fahren, hätten einige Öl-Scheichs sehr schnell sehr große Sorgenfalten auf der Stirn.


04.12.2019 21:54    |    Meat-Puppets

Der Vergleich im letzten Absatz hinkt leider gewaltig:100%Sion (=100% Elektroautos) wären sowieso das Ende für den Großteil der Erdölindustrie...


04.12.2019 23:35    |    jennss

15-17 km am Tag im Schnitt wären sehr viel. Als PlugIn-Fahrer sind das bei mir noch ca. 30% der Gesamtstrecke. Aber daran glaube ich nicht. Wenn 34 km das Maximum sind, also Dauersonne über 17 h, dürfte der Durchschnitt viel weniger sein als die Hälfte. Alleine durch Wolken vor der Sonne, reduziert sich die Energie sehr viel mehr als nur um 50%. Ich hatte damals mal ein Spielzeug mit Solar-Panel und Motor. Der Unterschied zwischen direkter Sonne und Schatten/Wolken ist riesig. Dazu dann noch die kürzere Helligkeit am Wintertag (8 h?) und dann kommt es noch darauf an, ob man das Auto überhaupt ideal abstellen kann. Ich rechne im Jahresschnitt eher mit ~5 km Gewinn, was natürlich auch nicht nichts ist, aber man muss den Gewinn mit den anderen Nachteilen, z.B. keine Farboption, abwägen. Ich kann mich täuschen und vielleicht sind es tatsächlich über 10 km im Schnitt. Das sähe ich als sensationell an und wäre dann echt lohnenswert. Andererseits: Die große Bauform des Sion ist sicher auch der möglichst großen Solarfläche geschuldet. Eine flachere aerodynamischere Form könnte auch wieder Energie sparen. Aber die hohe Form trifft derzeit ja durchaus den Trend, ist insofern nicht falsch.

j.


05.12.2019 07:04    |    mz4

Also Sono fand ich vor 2 Jahren super interessant. (16000€)

Inzwischen würde ich keine 26000€ für so ein "Auto" zahlen.

bis der Sono auf den Markt gekommen wäre gibt es gebrauchte Model 3 zu dem Preis.

 

Ja richtig gelesen ich schrieb auf den Markt gekommen wäre.

Sono hat doch erst letzte Woche auf Ende 2021 verschoben und braucht nun 50Millionen an Risikokapital von privaten! Investoren -> crowdfunding!

 

Da kann ich nur warnen warnen warnen...

Das wird ein Rohrkrepierer da die großen (Hersteller) nun den Markt aufrollen.

Ob das der K-ZE von Renault wird der vermutlich auch 2021 kommt..

der Seat Mii nächstes Jahr für 14-15000€ nach Förderung. (aktuell 152X0 über Bauernverband/gewerbe)

 

Sono/Sion hätte eine Change gehabt wenn das Auto schon seit 6 Monaten ausgeliefert werden würde.

Aber bei einem Start ende 2021 ist das Produkt vielleicht 2024 ausgereift...

 

Die 50 Millionen sind ein Tropfen auf den heißen Stein und reichen vermutlich nicht mal 2020. Ich will da ja nix unterstellen aber das riecht ein wenig nach "letzter" Zuckung wo schon sehr viel Blauäugigkeit dazugehört da noch dran zu glauben.

 

Der Zug ist abgefahren.


05.12.2019 07:38    |    mz4

Zitat:

@Meat-Puppets schrieb am 4. Dezember 2019 um 19:10:58 Uhr:

Sono Motors hält das Patent zum Verfahren der Einbindung der Solarzellen in die Polycarbonat-Aussenstruktur. Patentiert ist patentiert. Alleine die Idee zählt, und Polycarbonat ist für diesen Zweck mit Abstand am Besten geeignet (durchsichtig und unempfindlich). Jeder Versuch der Kopie dürfte zwangsläufig mit einer Lizenzgebühr enden. Ich sehe derzeit keinen Hersteller, der eine ähnlich funktionierende Solarzellen-Integration im PKW-Bereich in der Pipeline hält. Sono Motors hat damit ein innovatives Alleinstellungsmerkmal über viele Jahre. Gerade aus diesem Grund, ein Abwandern der Technologie ins Ausland zu verhindern, hat man sich bei Sono Motors zuletzt von großen Investoren abgewandt, und den deutlich riskanteren Weg über eine neuerliche Crowdfunding-Runde gewählt.

Nur ob irgendwer Solarzellen auf seinem Auto haben will steht auf einem anderen Blatt.

Also weg von Metall zu noch mehr Kunststoff?

Wo wir doch gerade dabei sind immer weniger Kunststoffe zu "brauchen"...

Dazu noch den Weichmacherlastigsten Kunstoff mit PVC zusammen überhaupt. PC strotzt vor BisphenolA.

Noch mehr Weichmachereinlagerungen in die Umwelt..

 

und bedenke auch die ach so tollen Scheinwerfer fast aller Autos ab ~mitte der 90er sind aus PolyCarbonat...

blöd nur dass die nach 4-6 Jahren blind sind....

Steinschläge und Waschstraßenschäden -> unkontrollierte Lichtbrechnungen..

 

Klar könnte man es durch einen super duper Klarlack schützen. (Funktioniert ja bei den Scheinwerfern so gut *huhst*)

 

Ich bleib dabei die 50 Millionen die sie jetzt brauchen sind noch mal zum Gesundstoßen und dann entweder mit geschönten Zahlen verkaufen oder rip.


05.12.2019 07:41    |    mz4

Zitat:

@jennss schrieb am 4. Dezember 2019 um 23:35:16 Uhr:

15-17 km am Tag im Schnitt wären sehr viel. Als PlugIn-Fahrer sind das bei mir noch ca. 30% der Gesamtstrecke. Aber daran glaube ich nicht. Wenn 34 km das Maximum sind, also Dauersonne über 17 h, dürfte der Durchschnitt viel weniger sein als die Hälfte. Alleine durch Wolken vor der Sonne, reduziert sich die Energie sehr viel mehr als nur um 50%.

Sehe ich auch so selbst im Schatten und unter Diffusen Lichtverhältnissen..

von fast jedem Baum im Sommer kommt Harz oder Läusepisse ;)

und wer Parkt schon freiwillig in der Sonne... zudem Solarzellen bei Überhitzung was noch mal machen?

genau sie drosseln..

 

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


05.12.2019 07:47    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@jennss schrieb am 4. Dezember 2019 um 23:35:16 Uhr:

...Ich rechne im Jahresschnitt eher mit ~5 km Gewinn, was natürlich auch nicht nichts ist...

Gute Schätzung, die 30 Km max werden eh nur am Sonnenreichsten Zag auf der Zugspitze erreicht :D

Trotzdem sowas muss man auf die Autolebenszeit rechnen.


05.12.2019 07:57    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@mz4 schrieb am 5. Dezember 2019 um 07:38:55 Uhr:

...Wo wir doch gerade dabei sind immer weniger Kunststoffe zu "brauchen"...

Dazu noch den Weichmacherlastigsten Kunstoff mit PVC zusammen überhaupt. PC strotzt vor BisphenolA.

Noch mehr Weichmachereinlagerungen in die Umwelt...

Also hier gibt es wirklich viel sinnhaftere Baustellen gegen Kunststoff. Im Auto spart es Gewicht und wird Fachgerecht Recyelt und nicht daraus gegessen.

Zitat:

 

...und bedenke auch die ach so tollen Scheinwerfer fast aller Autos ab ~mitte der 90er sind aus PolyCarbonat...

blöd nur dass die nach 4-6 Jahren blind sind....

Meine 18 Jahre alten sind Klar wie am ersten Tage, hängt wohl an der Qualität des Produktes. auch hier traue ich SonoMotors die richtige Mischung zu.

Zitat:

 

...Ich bleib dabei die 50 Millionen die sie jetzt brauchen sind noch mal zum Gesundstoßen und dann entweder mit geschönten Zahlen verkaufen oder rip.

Das sehe ich Ähnlich, wobei die Patente schon noch was wert sind, vielleicht findet sich ja noch ein Investor welcher daraus einen Share-Schwarm bilden möchte, finde immer noch das Produkt gehört in Diese Zeit.


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