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30.01.2021 01:29    |    jennss    |    Kommentare (117)

ID.3 Mitteldisplay
ID.3 Mitteldisplay

Es werden im Auto immer mehr physische Tasten gespart und wandern auf einen Touchscreen in einem Menü. Radikal angefangen hat damit Tesla. Andere Hersteller haben das mehr oder weniger übernommen, sogar die neue Mercedes S-Klasse. VW hat beim Golf 8 und ID.3/4 schon sehr viele Tasten in die Software verlegt. Und solche, die blieben, wurden als Sensortasten ausgelegt, bei denen man nach Drücken manchmal ein Klicken spürt.

 

Die Zahl der Funktionen nimmt immer mehr zu, z.B. Fahrassistenten, Ladefunktionen, Media-Einstellungen, Navigation, Klimatisierung, Fahrwerk u.v.m., und so wird es in Zukunft wohl nicht mehr ganz ohne Menübedienung gehen. Alleine schon für das Navigationsgerät ist ein Touchscreen wertvoll. Die Frage ist vor allem: Wie viel Touch ist sinnvoll?

 

In Tests und Zeitschriften gibt es immer mal wieder Kritik an dem neuen Weg. Die Bedienung gefällt zunächst vielen nicht. Man muss -je nach Funktion- während der Fahrt mit dem Finger auf das Display tippen und dabei genau koordinieren, was Ablenkung von der Straße bedeutet. Aber es gibt auch Fahrer, die sich schnell daran gewöhnen und es dann gut finden.

 

Menüs mit Touchscreen haben den Vorteil, dass man leicht neue Funktionen ergänzen kann. In der Fertigung braucht keine Rücksicht auf die individuelle Ausstattung einer Bestellung genommen werden. Es gibt auch keine "toten Tasten", wenn ein Auto keine Vollausstattung hat. Dafür ist jedoch die Übersicht schlechter. Viele Funktionen findet man erst in einem Menü und müssen beim ersten Mal gesucht werden. So gab es z.B. mal einen Unfall, weil ein Tesla-Fahrer den Intervall des Scheibenwischers im Menü verstellen wollte.

 

Aber es kommt auch immer darauf an, wie man es macht. So manche Hersteller sind in Sachen Software noch ziemlich am Anfang. Es wird in Zukunft weitere Interpretationen des Themas "Bedienung im Auto" geben, auch Kombinationen aus physischen und Touch-Tasten. So hat BMW weiterhin den iDrive, mit dem das Display aus der Mitte zwischen den Sitzen heraus steuerbar ist, man also die Koordination mit dem Finger am Screen spart. Die "Ringtastatur" mit dem iDrive gefällt aber auch nicht jedem, weil zeitaufwendiger als mit einer QWERTZ-Tastatur am Touchscreen.

 

Ich denke, eine gute Lösung wären vielleicht Hardware-Tasten und Fly-by-wire-Drehregler, die parallel zur Menü-Bedienung funktionieren und evtl. sogar individuell belegt werden können.

 

Wie seht ihr die Sache mit den Touchscreens und Sensortasten im Auto? Ich wollte erst eine Umfrage machen, aber ich denke, die würde den vielen Möglichkeiten nicht gerecht werden können. Daher schreibt es besser in die Kommentare, wie ihr die ideale Lösung seht.

 

Btw: Zum System gehört auch der Tacho. Welche Daten sind für euch dauerhaft anzuzeigen? Ist ein Headup-Display besser als ein Tacho hinterm Lenkrad oder im Mitteldisplay (Model 3)?

j.

 

 

Vorteile Touchscreenbedienung:

- Leicht zu updaten

- Funktionen erweitern, Tasten hinzufügen möglich

- Keine toten Tasten bei Nicht-Vollausstattung

- Evtl. günstiger zu bauen, kein mechanischer Verschleiß

- Grafische Darstellung möglich (z.B. Lautsprecher-Beschallung)

- Mehr Tasten/Funktionen möglich.

 

Nachteile:

- Blindbedienung schwierig oder gar nicht möglich - > Ablenkung vom Fahren

- Bedienung nicht so direkt, sondern durch Menüs hangeln und suchen, also ggf. langsamere Bedienung

- Mechanisches Feedback des Drückens fehlt

 

Kompromiss?

Frei belegbare Tasten und fly-by-wire-Regler ergänzend einbauen, die parallel zum Menü funktionieren?

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30.01.2021 03:23    |    luigibbb

Hallo, guten Tag

interessantes Thema. Wenn ich aber bereits an die heute vorhandene Vielfalt (bei einem durchschnittlich gut ausgestattetem Fahrzeug) denke, wird das schwierig. Das heutige Verkehrsaufkommen erträgt keine Ablenkungen. Und erst recht nicht nachts. Allein, wenn ich kurz die Temperatur verstellen will, geht das ohne einen Blick von der Fahrbahn zu nehmen nicht. Da ist nicht einmal jeder Beifahrer / jede Beifahrerin eine wirkliche Hilfe.

Das erwähnte Beispiel Tesla ist exemplarisch.

Einfache Dreh- oder Drück-Schalter (die man blind ergreifen kann) sind vielleicht ein alter Zopf, dafür mit eindeutigem und sofortigem Zugriff.

Das Thema analog und digital Anzeige-Geräte gehören auch dazu. Beispiel Uhr oder Tacho. Hier weiss ich an der Zeiger-Stellung was ist. Digital-Uhren muss ich ablesen. Was je nach Grösse erneut Ablenkung bedeutet.

Das Head-up-Display bringt m.E. wirkliche Hilfe.

Also gemischte Gefühle und für mich (noch) kein Kauf-Argument. Im Gegenteil. Rund-Instrumente und klar zugeordnete Knöpfe und Schalter bleiben bei mir bevorzugt.

Gruss


30.01.2021 04:28    |    Alexander67

Ich kann mich an ein Urteil erinnern nach dem jemand der das Intervall des Scheibenwischer verstellen wollte eine (Teil?) Schuld an Unfall hatte weil das bei seinem Auto nicht möglich war ohne den Blick von der Straße zu nehmen.

 

Habe jetzt auf Anhieb aber keine Quelle.


30.01.2021 05:01    |    ballex

Ist doch oben verlinkt. Aber auch da wurde im Nachgang viel Quatsch geschrieben, denn egal ob man einen Touchscreen bedient und dort etwas verstellen möchte oder sich von sonstigen Bedienelementen im Fahrzeug ablenken lässt (Schalter, Dreh-Drück-Steller, Slider, drucksensitive Tasten etc.), der Fahrer muss immer dafür sorgen, dass er das nur insofern tut, dass er sich noch auf das Geschehen auf der Straße konzentrieren kann - kann er das nicht gewährleisten muss er die Bedienung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, wo das wieder gefahrlos möglich ist.

 

Und klar ist auch: Touchscreen ist nicht Touchscreen. Da kann es große Unterschiede beim Thema Bedienbarkeit, Sichtbarkeit oder Größe der entsprechenden Bedienflächen geben.

 

Mittlerweile gehen quasi alle Hersteller zum Touchscreen über - da wird sich auch in Zukunft nichts mehr ändern. Wobei ich die immer besser werdende Sprachsteuerung da auch als zusätzliches, nützliches Element bei zukünftiger Bedienung im Fahrzeug sehe - und auch heute schon nutze. "Gestensteuerung" hat sich hingegen wohl nicht durchgesetzt...die Fehlerrate war da wohl auch mitunter sehr groß.


30.01.2021 05:40    |    Schwarzwald4motion

Natürlich gibt es eine Reihe von Tasten die blind und schnell gefunden werden müssen dazu zähle ich Blinker Licht Scheibenwischer, aber auch als ACC u.Ä. nach einer gewissen Distanz Lautstärke, Skip, Telefon, Warnblinker oder ESP.

 

Alles was gerne über Menü verschachtelt werden darf ist Playlist Navigation (außer Stauumfahrung) und sonstige Funktionseinstellungen.

 

Ich erhoffe mir doch einiges von der Sprachsteuerung die jedoch zwingend auch offline genauso funktionieren muss dass sie intuitiv und zuverlässig nicht nur temporär :mad: funktionieren darf!

 

Am liebsten mir eine optional machbare eigene Wortliste die selbst eingesprochen ist dann funktioniert es auch mit der richtigen Wortwahl und im Dialekt!!!

 

 

Aber vielleicht sollten wir im Grenzbereich auch unsere Sichtweise etwas ändern denn:

Es ist ein riesenunterschied ob ich mit einem Hydropneumatischem Fahrwerk Über die BAB und gut ausgebaute Straßen fahre, oder mit einem Allradler über Landstraßen und Feldwege.

 

 

 

Klar Navigation und Geschwindigkeitsanzeige gehören in das HUD genauso wie Feedbecks der Assistenten und vielleicht sogar der aktuelle Anrufer.

Dann kann man sich die Armatur darunter sparen, allerdings nur wenn man es auch immer ablesen kann.

Die ist kann ich im Moment noch nicht mit Sicherheit beurteilen zum Beispiel gibt es Probleme mit den Polgefilterten Sonnenbrillen.

 

 

Edit: und jetzt hätte ich noch fast vergessen und das im Winter:

Handschuhe die touchfähig sind, mittlerweile finde ich im Internet sogar leitfähiges Garn Hat da schon jemand ausprobiert? Tasche schräge Handschuhe findet man mittlerweile im Internet immer mehr vor zwei Jahren war das noch eine reine Katastrophe hat da schon jemand Erfahrung? Schließlich braucht man die Teile auch für Smartphone und natürlich auch für die Kurzstrecke im Pkw wenn man das vorheizen vergisst.


30.01.2021 05:42    |    Alexander67

Zitat:

@ballex schrieb am 30. Januar 2021 um 05:01:49 Uhr:

Ist doch oben verlinkt. Aber auch da wurde im Nachgang viel Quatsch geschrieben, denn egal ob man einen Touchscreen bedient und dort etwas verstellen möchte oder sich von sonstigen Bedienelementen im Fahrzeug ablenken lässt (Schalter, Dreh-Drück-Steller, Slider, drucksensitive Tasten etc.), der Fahrer muss immer dafür sorgen, dass er das nur insofern tut, dass er sich noch auf das Geschehen auf der Straße konzentrieren kann - kann er das nicht gewährleisten muss er die Bedienung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, wo das wieder gefahrlos möglich ist.

 

Und klar ist auch: Touchscreen ist nicht Touchscreen. Da kann es große Unterschiede beim Thema Bedienbarkeit, Sichtbarkeit oder Größe der entsprechenden Bedienflächen geben.

 

Mittlerweile gehen quasi alle Hersteller zum Touchscreen über - da wird sich auch in Zukunft nichts mehr ändern. Wobei ich die immer besser werdende Sprachsteuerung da auch als zusätzliches, nützliches Element bei zukünftiger Bedienung im Fahrzeug sehe - und auch heute schon nutze. "Gestensteuerung" hat sich hingegen wohl nicht durchgesetzt...die Fehlerrate war da wohl auch mitunter sehr groß.

Ahhh, danke, auf Anhieb nicht gesehen und die Links nicht geöffnet.

Es ist egal wie groß der Touchscreen ist, es ist eine glatte Fläche zu deren Bedienung man den Blick von der Straße nehmen muss. Bei älteren Fahrzeugen gaves da einen Hebel am Lenkrad und und jenachdem wie der hoch oder runter bewegt wird hätte man Scheibenwischer schnell oder langsam. Evtl. auch noch einen Ring am Hebel mit dem man das Intervall schneller oder langsamer stellen kann.

Den Hebel kann man ertasten und mit einem Finger ohne die Hand vom Lenkrad zu nehmen hoch/runter bewegen.

Für den Ring muss man zwar die Hand vom Lenkrad nehmen um den zu greifen, aber die Hand bleibt in unmittelbarer Nähe zum Lenkrad. Und ja, auch das geht blind.

 

Der Scheibenwischer ist ja sowieso nur im Einsatz wenn die Sicht nicht optimal ist, dann auch noch weg blicken, so etwas kann schon einen Unfall auslösen.


30.01.2021 05:48    |    Schwarzwald4motion

Seien wir doch mal ehrlich wenn die Autofunktion perfekt funktionieren würden könnte man auf einige Tasten komplett verzichten. Das beste Beispiel ist sicherlich Tesla mit dem Scheibenwischer Problem :p


30.01.2021 06:10    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. Januar 2021 um 05:48:38 Uhr:

Seien wir doch mal ehrlich wenn die Autofunktion perfekt funktionieren würden könnte man auf einige Tasten komplett verzichten. Das beste Beispiel ist sicherlich Tesla mit dem Scheibenwischer Problem :p

Ja, und andere kann man reduzieren.

Ich finde das "spezielle" Tagfahrlicht ziemlich unsinnig.

Aber ein "Zündung an -> (Abblend-)Licht an" macht in jedem Auto sinn.

Mehr Sicherheit und einen Schalter gespart.

 

Fernlichtautomatik? Funktioniert nicht immer. Das hat bei mir schon mal aufgeblendet als der Gegenverkehr nahe war. Der wird das gut gefunden haben. Leider gibt es in dem Fahrzeug nur eine Lichtautomatik, also muss man auf die komplette Lichtautomatik verzichten wenn man den Gegenverkehr nicht blenden will.

Aber einen Schalter vorsehen der wie folgt funktioniert.

Ok, Basis ist natürlich Abblendlicht bei Zündung immer ein.

Fernlich-Automatik-Schalter ein, Fernlicht für einige Sekunden immer ein.

Nach Ablauf dieser Sekunden übernimmt die Automatik und kann das Fernlicht ausschalten.

Wenn man das Fernlicht sicher aus haben will kann man noch immer die Automatik ausschalten.

Bleibt noch die Frage was man machen soll wenn man kurzfristig beim Parken Licht haben will. Ob jetzt Abblendlicht oder Fernlicht.


30.01.2021 08:19    |    tomcat092004

Gewisse Tasten sollten als physische Tasten bleiben.

Vieles ist zum Glück auf oder hinter dem Lenkrad.


30.01.2021 08:34    |    MotorManiac2020

Ich würde sagen Touch für Navi, Infotainment, Radio, komplexere Menüfunktionen wie wenn man mehrere Fahrmodi einstellen kann und Schalter für klassische Basisfunktionen wie Licht, Scheibenwischer, Klima, Blinker, Fensterheber.


30.01.2021 09:17    |    Schwarzwald4motion

Es gibt aber schon einen massiven Unterschied zwischen Tagfahrlicht zum gesehen werden und Abblendlicht zum sehen, auch bezüglich des Energieverbrauchs.


30.01.2021 09:38    |    notting

Zitat:

Grafische Darstellung möglich (z.B. Lautsprecher-Beschallung)

Das ist Unsinn, zur reinen Darstellung braucht man kein Touch. Höchstens um mehrere Objekte in der GUI in einem 2D- (ggf. auch 3D-)Raum zügig platzieren zu können ist Touch besser. Aber auch das lenkt während der Fahrt stark ab.

Ähnl. bei der konfigurierbaren Tacho-Anzeige, ist eben nur eine Anzeige.

 

Vielleicht kann man z. B. ans Lenkrad ein paar Tasten machen, die man sich dann individuell konfigurieren kann.

Nachteil: Wenn man in ein anderes Auto steigt wird alles erstmal "falsch" eingestellt sein.

 

Manche Funktionen kann man evtl. auch per Spracheingabe machen. Die ist aber noch nicht überall so gut, insb. wenn's gerade keine Internet-Verbindung gibt.

 

notting


30.01.2021 10:01    |    bebahunter

Ich selber bin mit Mitte 50 eher ein Fan der klassischen Tasten. Mein Sohn hat jetzt seit 3 Jahren beruflich einige Erfahrungen mit Tesla gemacht (er findet deren Touch-Bedienung schlecht), zudem mit einigen anderen Herstellern. Nun hat er einen eigenen Firmenwagen ausgesucht. Engere Wahl war Audi A6 oder BWM 5er. Der Audi hat nur noch Touch (ich glaube es gab noch einen einzigen Regler außer den Lenkradtasten) und war dann bei ihm gegenüber dem BMW raus - er hat einen 5er (J31) genommen. Mein Sohn ist 23 und somit quasi mit Touch-Screens aufgewachsen, der denkt über Bedienung ganz anders als ich. Beruflich hat er den ganzen Tag mit Informatik zu tun. Trotzdem ist ihm aufgrund nun doch einiger KM-Autofahr-Erfahrung klar, dass gerade beim Autofahren bestimmte Funktionen blitzschnell und intuitiv bedienbar sein müssen. Die Grundeinstellungen der diversen Assistenzsysteme etc. können dann gern in verschachtelten Menüs untergebracht werden, die "programmiert" man sowieso im Stehen oder ggf. in entsprechend übersichtlichen und ruhigen Fahrsituationen, z.B. Ampel oder Stau. Aktuell sind neben guten Bildschirmen nach meinem Dafürhalten Dreh-/Drücksteller sinnvoll (z.B. BMW und Mercedes) und zukünftig wird sicher die Bedienung per Sprachbefehl noch sehr vieles ermöglichen und vereinfachen.


30.01.2021 10:01    |    dodo32

Zitat:

Nachteile:

- Display fällt aus - alles tot (schon gehabt)

- Display fällt aus - Austausch teuer

- teilweise gut gemeint aber schlecht gemacht


30.01.2021 10:30    |    avalex

ich habe Beruflich mit vielen verschiedenen Fahrzeugen zu tun, auch Tesla.... das ganze touch im Stand ist ja ok, bei manchen läuft es sogar ganz gut, bei anderen so mies verschachtelt

Mancher Hersteller versucht dann die Funktionen ins Lenkrad zu integrieren, man kann sich dran gewöhnen, aber touch auch noch im Lenkrad ist wirklich übertrieben, auch Sitzbedienung ....

 

Ich finde das BMW I-Drive Bedienkonzept noch am besten, nicht gerade im ersten 7er, aber alles danach kann man nach ein paar Mal wirklich blind bedienen, natürlich nicht wenn man ein Ziel eingibt, aber die Grundfunktionen schon

Beispiel Verkehrsinfo: lange rechts drücken ist man im Navi Menü, dann rechts drehen bis Anschlag, eins links und man hat die Infos, da muss ich nicht mal ein Knopf suchen

 

Am miesesten per touch zu bedienen sind Zubehör Autoradios, wie Alpine, Kenwood.... zumal die oft ungünstig platziert sind

 

was mich bei touch immer noch sehr stört, ist das das Display ständig Fingerabrücke hat, bei manchen Displays ist es zwar ganz gut kaschiert, aber dann aus einen bestimmten Winkel.... bäää

 

Mercedes hat noch vor kurzen geschrien, es wird kein touch geben....

 

Am besten man verbietet die touch Bedienung während der Fahrt per Gesetz, ob es im Stand in Fahrbereitem Zustand gilt.... bei Tesla gibts ja nichtmal einen Startknopf...

...dann wird sich die ganze Situation schnell wieder entspannen

 

imho: momentan werden die riesen Displays eingebaut um Kunden anzulocken, denn momentan wird Erlebnis und nicht Funktionalität verkauft, und Displaygröße ist ein Qualitätsmerkmal :(


30.01.2021 10:34    |    ballex

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 30. Januar 2021 um 05:42:35 Uhr:

Der Scheibenwischer ist ja sowieso nur im Einsatz wenn die Sicht nicht optimal ist, dann auch noch weg blicken, so etwas kann schon einen Unfall auslösen.

Ja, wobei das kein Argument für die Bedienung in ungünstigen Situationen ist. Auch bei Tesla kann man den Scheibenwischer am Lenkstockhebel in Bewegung setzen (1x Wischfunktion). Dann wird auch gleichzeitig im große Bildschirm das Scheibenwischermenü aufgemacht und dann bedarf es wirklich keiner großen Ablenkung mehr dort auf z.B. höchste Stufe zu schalten (sollte einem die Automatik nicht genug sein). Das geht in der Praxis völlig problemlos (eigene Erfahrung).

 

Zitat:

@avalex schrieb am 30. Januar 2021 um 10:30:11 Uhr:

Am besten man verbietet die touch Bedienung während der Fahrt per Gesetz, ob es im Stand in Fahrbereitem Zustand gilt.... bei Tesla gibts ja nichtmal einen Startknopf...

Ja und? Einen Gangwahlhebel gibt's aber auch bei Tesla. Ich finde es sehr entspannend ins Auto einzusteigen, nur die Bremse drücken zu müssen um die "Zündung" einzuschalten und dann noch den Gangwahlhebel zu benutzen um dann losfahren zu können. Sehr intuitiv und einfach gelöst. Und hat mit Touch nichts zu tun. ;)

Zitat:

imho: momentan werden die riesen Displays eingebaut um Kunden anzulocken, denn momentan wird Erlebnis und nicht Funktionalität verkauft, und Displaygröße ist ein Qualitätsmerkmal :(

Insbesondere in Asien wollen die Leute große Touchscreens. Da das auch ein wichtiger Markt in der Gegenwart und Zukunft ist, wird es nicht weniger sondern mehr Touchbedienung werden.


30.01.2021 10:34    |    CaptainFuture01

Touch ist nur ein Übergang.Irgendwann wird das alles über Gedanken kontrolliert....da braucht sich dann auch keiner mehr über Fingertapser aufregen und nach dem nächsten,unmöglich kontrollierbaren Verbot schreien.....

 

 

Greetz

 

Cap


30.01.2021 10:41    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@avalex schrieb am 30. Januar 2021 um 10:30:11 Uhr:

...Am besten man verbietet die touch Bedienung während der Fahrt per Gesetz...

Die Grenzen zu ziehen wird spannend, letztlich wird einem direkt auch nicht das Eis essen verboten oder das Rauchen, Kannst du schweigen von den ganzen Typen die dann geschwind rechts ran fahren würden und den Verkehr behindern nur um am Touch was zu verstellen.

 

Aber das wird sicherlich bei Autonomiestufe 3, vielleicht schon 2,x nicht erforderlich bleiben.


30.01.2021 10:42    |    avalex

ja genau, die sollen intelligenter werden... angeblich, abgelehnt, ich will keine Vorschläge jemanden anzurufen wenn ich das z.B. nach der Arbeit oft mache. Ich habe in meinem BMW eine Anruftaste und wähle eine Nr. wenn ich will, es gibt sogar ein paar Favoritentasten auf der eins ist mein Ziel zu Hause, auf der 2 zur Arbeit ....wegen den Staus.... auf der 3 mein Telefon zu Hause und auf der 4 meine Frau, da brauche ich keine künstliche Intelligenz und keine Sprachsteuerung. man braucht sich die Tasten noch nicht einmal zu merken sobald ich die Taste anfasse (auch so eine Art touch aber ich kanns blind ertasten) bekomme ich Info im Display was auf der Taste ist, das ist genial und das gab es schon vor über 10Jahren. Die Hersteller wollen uns immer etwas neues verkaufen was wir gar nicht brauchen


30.01.2021 10:47    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@CaptainFuture01 schrieb am 30. Januar 2021 um 10:34:46 Uhr:

Touch ist nur ein Übergang.Irgendwann wird das alles über Gedanken kontrolliert...

Also entweder beherrschen wir dann Telekinese oder wir sind zum Cyborg mutiert, keine wirklich verlockende Zukunftsvision


30.01.2021 11:18    |    _RGTech

Ich will nicht mit dem System quatschen und ich will es nicht angucken müssen, um eine Taste zu treffen. Wenn ich mir mal die wichtigsten Tastenpositionen eingeprägt habe, muss ich nicht mehr hinschauen, und dann oft nicht mal mehr, was ich gerade gemacht habe - weil es sich verbindlich verhält und ich weiß, was ich tue. Egal ob das nun ein Tempomat, eine Skip-Taste, ein Scheibenwischer, Lautstärkeregler etc. ist - auch ein Lichtschalter - ich habe eine eindeutige Form, Position, und manchmal sogar erkennbare Schalterstellung (die alten Wischerhebel mit der Wippe für den Intervall). Und dazu kommt entweder sofort ein Ergebnis, das ich auch ohne Blick aufs Bedienteil bemerke (Licht, Ton), oder nicht unbedingt exakt wissen muss (Tempomat an oder nicht spüre ich, welche Geschwindigkeit... natürlich die, die ich gerade laut Tacho selber gesetzt habe!).

 

Das System im Honda e finde ich konzeptionell gelungen, die "Spiegel" sitzen genau da wo ich sie suche, die Displaymöglichkeiten mit dem Verschieben der Infos zum Beifahrer (damit der die Eingaben vornehmen kann) sind durchaus was wert. Lenkradtasten gibt es dazu. Wie das in der Praxis läuft, muss man sehen. Radikale Abkehr wie bei Tesla oder Sensortasten fürs Licht wie jetzt bei VW sind jedenfalls ein Rückschritt, den ich mir nicht verkaufen lasse. Nur damit die bei den Fertigungskosten was sparen, nee danke.

 

Der einzige Punkt, wo ich mir 'nen Touchscreen gefallen lasse, ist ein Naviradio. Wahlweise in Verbindung mit mechanischen Tasten am Gerät oder mit Lenkradtasten.

 

Was das Thema Blindtasten betrifft. Das kann man natürlich so lösen wie VW (manche fallen mehr auf, manche weniger)... oder, mit zugegeben ungleich höherem Aufwand (je Ausstattungskombination eine extra Blende mit eigener Teilenummer!), wie Mercedes früher. Ich habe da 2 besonders krasse Beispiele angehängt, ein nackter C180 von 1993 und ein sehr luxuriöser C240 von 1998 mit nur noch sehr wenigen "leeren" Flächen (anklappbare Außenspiegel). Porsche hat was ähnliches, da ist die Schalterleiste ein festes Teil, und je mehr dazukommt, desto breiter wird der Ausschnitt - aber immerhin nur in einer Farbe und nur ein Teil.

 

Ich bin übrigens auch Fan einer mechanischen Parkbremse. Und Tasten am Telefon.

 

Nicht alles, was neu ist, ist auch gut.



30.01.2021 11:24    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. Januar 2021 um 09:17:03 Uhr:

Es gibt aber schon einen massiven Unterschied zwischen Tagfahrlicht zum gesehen werden und Abblendlicht zum sehen, auch bezüglich des Energieverbrauchs.

Das macht dann 2l pro 100km aus?

Eher nicht, und wenn man den Energieverbrauch des Fahrzeugs betrachtet, dann macht der Unterschied nicht viel aus.

 

Was kostet die Herstellung eines Tagfahrlicht?

Und wie viele km muss das Fahrzeug fahren um das auszugleichen.

Bzw. wie viele Stunden?

 

Ich denke spezielle Tagfahrlichter lohnen sich nicht.

Licht bei Tag aber schon.


30.01.2021 11:28    |    Alexander67

Zitat:

@notting schrieb am 30. Januar 2021 um 09:38:47 Uhr:

Zitat:

Grafische Darstellung möglich (z.B. Lautsprecher-Beschallung)

...

Vielleicht kann man z. B. ans Lenkrad ein paar Tasten machen, die man sich dann individuell konfigurieren kann.

Nachteil: Wenn man in ein anderes Auto steigt wird alles erstmal "falsch" eingestellt sein.

 

Manche Funktionen kann man evtl. auch per Spracheingabe machen. Die ist aber noch nicht überall so gut, insb. wenn's gerade keine Internet-Verbindung gibt.

 

notting

Unterschiedliche Marken haben sowieso unterschiedliche Bedienung.

Spracheingabe ist vom Konzept her gut. Wird auch immer besser.

Also ja, wird irgendwann jedes Auto haben.


30.01.2021 11:41    |    _RGTech

Die Sprachbefehle meines Navis haben mich bei der Überführungsfahrt auch ziemlich abgelenkt, weil ich sie nicht kannte. Da braucht man fast eine Liste am Armaturenbrett...

Habe dann am Rastplatz mir erlaubt, Touchscreeneingaben auch bei der Fahrt durchführen zu dürfen (das ist per Default aus!). So ist das wenigstens bei langsamer Fahrt oder leerer Autobahn (sprich: geringer Gefährdung) notfalls noch drin; oder per Beifahrer, falls vorhanden.

 

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 30. Januar 2021 um 11:24:53 Uhr:

Ich denke spezielle Tagfahrlichter lohnen sich nicht.

Licht bei Tag aber schon.

Sehe ich schon seit Jahren so (also quasi seit Führerscheinbesitz), zumal TFL nicht nach hinten wirken.

Im Zuge der LED-Scheinwerferverbreitung wird das Argument sowieso wieder geringer, ein LED-Abblendlicht dürfte einem Halogen-TFL in Sachen Verbrauch nicht viel abnehmen.


30.01.2021 11:44    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 30. Januar 2021 um 11:24:53 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. Januar 2021 um 09:17:03 Uhr:

... des Energieverbrauchs.

Das macht dann 2l pro 100km aus?..

Das gedimmte Tagfahrlicht dient auch als Positionslicht, und Liter ist keine Zukunftsfähige Einheit!


30.01.2021 12:14    |    Alexander67

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. Januar 2021 um 11:44:30 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 30. Januar 2021 um 11:24:53 Uhr:

 

 

Das macht dann 2l pro 100km aus?..

Das gedimmte Tagfahrlicht dient auch als Positionslicht, und Liter ist keine Zukunftsfähige Einheit!

Als Positionslicht gab es früher mal ein Standlicht.

Das darf man meinetwegen auch weiterhin aktiv einschalten wenn man will.

Bei der Fahrt will ich Abblendlicht.

Das ist auch gut in der Dämmerung oder bei leichtem Nebel.

 

PS. Noch können die meisten recht gut mit einem Verbrauch in Litern rechnen.

Natürlich wird sich das irgendwann ändern.

Und da es keine Petroleum Lampen sind macht es auch Sinn den Verbrauch in Watt anzugeben.

In Watt, nicht in kW also Kilowatt.

Ähm wie viele kW benötigt man zum fahren und wie viel Watt benötig der moderne LED (oder sonst was) Scheinwerfer?


30.01.2021 12:52    |    Schwarzwald4motion

Eine H4-Birne braucht ungefähr 55W

Eine H7 liegt schon bei 100W

Von Xenonlicht sagte man die brauchen nur die Hälfte der Energie einer vergleichbare Halogenlampe.

Bei Matrix Licht in LED nur ~1/4 Der Halogenbirne benötigt.

Das wären dann wohl so nach aktuellem Stand um die 25 W und wären geschätzt ungefähr 0,7g/km CO2 Reduktion

Ein Tagfahrlicht benötigt ~5W

(Ich mein jeweils nur eine Seite des Autos)

 

Diese Unterschiede sind durchaus relevant bei der Autokonstruktion.

 

Ich musste mir die Daten Zusammensuchen wird also nicht immer 100%-tig passen aber die Richtung ist deutlich zu erkennen.


30.01.2021 13:14    |    judyclt

Die o.a. Frage "Sind Touchscreens und Sensortasten die Zukunft?" ist doch schon beantwortet. Einfach die jetzt auf den Markt kommenden Modelle betrachten. Der Grund ist bei allen börsennotierten Unternehmen gleich: Es geht ums Geld.


30.01.2021 13:38    |    Schwarzwald4motion

Natürlich kann man das Thema bis in die kleinsten Details ausführen und letztlich ist so ein Thread auch dafür gedacht.

 

Sicherlich wurden die wesentlichen Punkte abgearbeitet, aber noch lange nicht die entsprechenden Schlussfolgerungen und mögliche Konsequenzen. :p


30.01.2021 14:36    |    miko-edv

Moin,

 

die Benutzung eines Smartphones während der Fahrt ist gesetzlich verboten, auch wenn ich mir das Gerät in die Haupt-Blickrichtung führen kann. Ich meine jetzt nicht Texte lesen oder schreiben, sondern das einfache Auswählen einer Schnellwahltaste zum Telefonieren.

Gleichzeitig wird mir genau dieselbe Funktion bei der Nutzung der im Auto integrierten Freisprecheinrichtung vorgeschrieben, und das auf einem deutlich aus der Blickrichtung entfernten Display ...

 

Denken wir mal an die Leute, die wegen Augenfehlern nicht 3D-sehen können - ich bin so einer. Hindert absolut nicht beim Autofahren, da die Parallaxe auf die Entfernung gering genug ist, so daß dort andere Algorithmen im Hirn zur Entfernungsbestimmung greifen.

Aber das Annähern eines Fingers an den Touchscreen ist deutlich langsamer als bei "Normalos", weil man eben "zielen" muß.

Beim klassischen Tastschalter geht das halbblind, weil dieser nicht unbedingt schon auf geringste Berührung aktiv wird und zudem der fühlbare Tastenrand zur Orientierung dienen kann.

Ein Sensorfeld hingegen agiert sofort (falsch, wenn die Fingerspitze die korrekte Zielposition noch gar nicht erreicht hat). Das erfordert also deutlich intensiveres Hinschauen - und damit Ablenkung vom Verkehrsgeschehen.

Aktuelles Beispiel dafür sind in meinem Fuhrpark VWs DiscoverMedia-Geräte im Caddy4/PQ35 (Tasten am Rand) und Golf7/MQB (Touchflächen) - noch nicht einmal die Positionen der Funktionsflächen sind identisch!

Den Golf8/Caddy5/ID3 werde ich nicht mehr "artgerecht" benutzen können.

 

Wenn ich mir jetzt noch ins Gedächtnis rufe, daß die Hersteller die Ersatzteile nur 10 - 15 Jahre vorhalten müssen, dann sehe ich in 20 Jahren vermutlich immer noch Golf2 und Golf4, aber keinen Golf8 mehr ...


30.01.2021 15:21    |    Schwarzwald4motion

Generell ist das Thema Barrierefreiheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, aber gerade hier kann man doch meist auf Alternativen ausweichen wie eben die Sprachsteuerung oder nimmt eine nicht perfekte Automatik in Kauf oder musst halt mal rechts ran fahren.

 

Aber ja wesentliche Knöpfe sollten erfühlbar sein und je nach Funktion auch ein Feedback senden.

Denn auch jemand der 3D schaut sollte besser auf den Verkehr achten!


30.01.2021 17:24    |    Treplex

Das kommt meiner Meinung nach auf die Anwendung an. Will ich die Lüftung höher stellen, Temperatur ändern, am Radio den Titel wechseln oder die Sitzheizung ändern möchte ich das blind können. Also allein durch Haptik erkennen wo der Schalter ist.

 

Bei Dingen die nicht dauernd gebraucht werden kann es schon auf dem Touchscreen sein, auch in Untermenus. Es wäre auch eine Überlegung wert ob man das nicht per Vorschrift macht das sobald das Auto rollt der Bildschirm auf eine minimalischtische Optik wechselt und Bedienung in Untermenüs oder sowas garnicht zulässt. Ist ja sehr einfach machbar das ganze. Denn das ist wie mit Navis oder Handys, während der Fahrt hat man da nicht rumzufummeln.

 

Aber Handys am Steuer werden verboten und Touchscreens erleben einen Boom im Auto, das ist derart wiedersprüchlich, das man es für einen Witz halten müsste


30.01.2021 17:28    |    Treplex

Zumindest mit der H7 liegsts du falsch, auch die darf nicht über 55W kommen

 

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. Januar 2021 um 12:52:12 Uhr:

Eine H4-Birne braucht ungefähr 55W

Eine H7 liegt schon bei 100W

Von Xenonlicht sagte man die brauchen nur die Hälfte der Energie einer vergleichbare Halogenlampe.

Bei Matrix Licht in LED nur ~1/4 Der Halogenbirne benötigt.

Das wären dann wohl so nach aktuellem Stand um die 25 W und wären geschätzt ungefähr 0,7g/km CO2 Reduktion

Ein Tagfahrlicht benötigt ~5W

(Ich mein jeweils nur eine Seite des Autos)

 

Diese Unterschiede sind durchaus relevant bei der Autokonstruktion.

 

Ich musste mir die Daten Zusammensuchen wird also nicht immer 100%-tig passen aber die Richtung ist deutlich zu erkennen.


30.01.2021 17:46    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Treplex schrieb am 30. Januar 2021 um 17:28:53 Uhr:

Zumindest mit der H7 liegsts du falsch, auch die darf nicht über 55W kommen

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 30. Januar 2021 um 12:52:12 Uhr:

...Eine H7 liegt schon bei 100W..

Dann hab ich es wohl mit der H8 verwechselt, Aber deshalb braucht es doch kein Fullquote.


30.01.2021 19:51    |    Romiman

Der Gipfel der guten Bedienbarkeit begegnete mir auf einer Probefahrt mit einem Cadillac CTS im Jahre 2003: Der hatte auf dem Lenkrad so ziemlich genau in der Daumenposition ein Klickwheel für die Lautstärke. Das begreift man innerhalb einer Sekunde und ist intuitiver zu bedienen als ausnahmslos alle anderen Regeleinrichtungen. Schönes Negativbeispiel ist die nachts unbeleuchtete "Sliderfläche" beim Golf 8...

Leider ist auch dieses geniale Klickwheel noch bei diesem 1. Modell des CTS wieder dämlichen Plus- und Minustasten auf dem Lenkrad gewichen. Ganz klare Entwicklung: die Fahrzeugbedienung wird eindeutig wieder schlechter.

 

Ich wäre zumindest dafür, wesentliche Funktionen wie schon die Pedale, Gurtschlösser, Fernlicht oder Blinkerhebel* gesetzlich zu standardisieren:

Scheibenwischer: Als Hebel rechts vom Lenkrad. Rauf= schneller.

Lichtschalter: Als Drehschalter links vom Lenkrad. Uhrzeigersinn = mehr Licht.

Hupe: Pralltopf (keine Minitasten. Huptaster im Blinkerhebel ist gottseidank inzw. verschwunden.)

 

 

*Wieder schönes Negativbeispiel hierzu sind die Touchflächen auf dem Lenkrad beim facegelifteten Tesla S.


30.01.2021 20:32    |    judyclt

Zitat:

@Treplex schrieb am 30. Januar 2021 um 17:24:05 Uhr:

Aber Handys am Steuer werden verboten und Touchscreens erleben einen Boom im Auto, das ist derart wiedersprüchlich, das man es für einen Witz halten müsste

Da gibt's in Deutschland leider gefühlt unendlich viele andere Beispiele für widersprüchliche Regelungen. Aktuell beim Thema Corona: Einen einzelnen Schlepplift alleine mieten und an der frischen Luft Skifahren ist in NRW verboten, aber ich kann mich täglich mit 300 Leuten zum Gottesdienst in einen geschlossenen Raum setzen.


30.01.2021 20:39    |    notting

Zitat:

@judyclt schrieb am 30. Januar 2021 um 20:32:46 Uhr:

Zitat:

@Treplex schrieb am 30. Januar 2021 um 17:24:05 Uhr:

Aber Handys am Steuer werden verboten und Touchscreens erleben einen Boom im Auto, das ist derart wiedersprüchlich, das man es für einen Witz halten müsste

Da gibt's in Deutschland leider gefühlt unendlich viele andere Beispiele für widersprüchliche Regelungen. Aktuell beim Thema Corona: Einen einzelnen Schlepplift alleine mieten und an der frischen Luft Skifahren ist in NRW verboten, aber ich kann mich täglich mit 300 Leuten zum Gottesdienst in einen geschlossenen Raum setzen.

Verstehe dich schon. Zumindest gilt für BW: Beim Gottesdienst sind ein Hygienekonzept und med. Masken der Besucher Pflicht. Zudem ist Gemeindegesang verboten. Die Räume sind oft sehr hoch. Auf der Skipiste kann man nicht so gut kontrollieren wie sehr die Leute sich zusammenrotten und man kann kaum die nötige Zahl an Desinfektionsmittelspender aufstellen.

 

notting


30.01.2021 20:45    |    _RGTech

Auf der Alb könnte ich Skifahren.

https://docs.google.com/.../viewform

 

Zitat:

@Romiman schrieb am 30. Januar 2021 um 19:51:22 Uhr:

Ich wäre zumindest dafür, wesentliche Funktionen wie schon die Pedale, Gurtschlösser, Fernlicht oder Blinkerhebel* gesetzlich zu standardisieren

Wenn man sich überlegt, dass es noch in den 50ern keine generelle Regelung der Lage der 3 Pedale gab... :D

 

Was ich nach Durchprobieren mehrerer Autos in den vergangenen Jahren für besonders sinnig erachte, sind tatsächlich:

- Lichtschalter als Drehschalter, Herausziehen für die Nebelfunktionen

- Deckenlicht per dreistufigem Rastschalter (aus-Türkontakt-ein), das ging schon beim Käfer! Zusatztasten für Leselicht und hintere Beleuchtung kann man normen, muss aber nicht.

- Lenkradtasten einigermaßen gleich, d.h. eine Seite Radio, eine Seite Navi. Ob nun per Wippe oder Walze oder 3 Tasten (hoch-runter-OK) ist mir ehrlich gesagt schnuppe, aber konsistent sollt's sein. http://gestern-nacht-im-taxi.de/wordpress/2017/06/11/warum-opel/

- Tempomat wie bei Mercedes: ein Hebel, 5 Richtungen (WEGdrücken, HERholen, Beschleunigen/speichern, Entschleunigen/speichern, und reindrücken für Tempomat oder Limiter)

- Blinker und Fernlicht/Lichthupe wie bei Mercedes und VW und Ford seit Jahrzehnten üblich

- Wischer im bisherigen VW-Stil mit dem Tippkontakt nach unten, 3 Stufen nach oben, und Feinjustierung mit der Wippe obendrauf; Heckwischer wegdrücken (noch weiter: wischwasch hinten), Wischwasch herziehen

- Hupe im Pralltopf (da haben die deutschen Autozeitschriften sich in den 70ern ja lautstark mokiert bei jedem Franzosen im Test)

- Warnblinker prominent in der Mitte des Armaturenbretts

- Fensterheber um den Schalthebel; so kann auch der Beifahrer alle 4 bedienen

 

Ich gebe zwar zu, dass ich den Mercedes-Hebel für Wischen und Blinken trotz seiner Eigenheiten und Abweichung von diesem "Standard" mag, auch wenn der Heckwischer da nicht unterkommen konnte und separat im Armaturenbrett sitzt. Aber die diversen Feinheiten wie Licht in separatem Hebel links vom Lenkrad (Audi A4 B5), Wischer "falschrum" (gesehen bei Suzuki, Honda, Renault), Licht mit mehreren Drehreglern am Blinker (Renault, Suzuki), Innenlicht per Rausziehen des Lichtschalters (Opel Astra F), Nebel am Armaturenbrett (Golf 2), Warnblinker auf Lenksäule (derselbe), das ist alles leidlich konfus. Und das sind Dinge, die man eigentlich nur einmal vor Fahrbeginn ansehen und sich merken muss. Mit Touchbedienung ist ein Poolfahrzeug schlichterdings unfahrbar. Wir hatten ja schon Schwierigkeiten, beim aktuellen Golf den Kilometerstand aufzuschreiben (Fahrtenbuch!), weil der nur angezeigt wird, wenn der Tempomat deaktiviert ist... welcher Depp macht so was??


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