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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

26.02.2021 14:58    |    jennss    |    Kommentare (71)

Wofür würdet ihr euch am ehesten entscheiden?

powerhuettepowerhuette

Es ist Dienstag, 20°C, die Sonne lacht, die Stimmung steigt. Der neue Kontoauszug kam gerade per Post und ihr stellt fest: Auf dem Konto sind gut 50000 € zu viel. So geht das nicht weiter. Das macht ja keinen Spaß. Also ein neues Auto bestellen, für etwa 60000 €. Das macht bei abgezogener Umweltprämie (7975 € bzw. 9570 €) noch runde 50000 €. Die schwierige Frage: Worauf setzt ihr den Schwerpunkt, eher auf Power oder eher auf "Volle Hütte". So gibt es beim Mercedes EQA eine wundervolle Aufpreisliste, dass man aus dem Häkchensetzen kaum herauskommt. Der EQA kostet nackt 47540 €. Da ist noch reichlich Platz für Leckereien wie Schiebedach, Burmester Sound, 20" Felgen, Verstelldämpfung, Edition 1-Paket etc.. Man kann übrigens noch weit über 60000 € kommen. Ihr guckt auf die Daten: 8,9 s. auf 100 mit Fronantrieb. Reicht das? Man kann auch andere Schwerpunkte setzen. So kosten Volvo XC40 P8, Polestar 2 und Tesla Model 3 Performance jeweils rund 58000 € nackt (alles ohne abgezogene Umweltprämie). Die haben Allrad und mehr als 400 PS. Ein XC40 P8 geht in 4,9 s. auf 100, der Polestar 2 in 4,7 und das Model 3 P. in unglaublichen 3,3 s.. Dazwischen wäre dann noch der Hyundai Ionic 5 Project 45 (59900 €), der mit Allrad und 305 PS 5,2 s. auf 100 schafft. Ein Mustang Mach E mit Hinterradantrieb und Extended Range (294 PS, 6,2 s. auf 100) kommt nackt auf 54475 € und lässt noch etwas Platz für einige Extras, ebenso der Mach E mit Standard Range und Allradantrieb (269 PS, 5,6 s. auf 100, 400 km, 54000 € nackt). Ein VW ID.4 Max kommt bei voller Hütte und Alufelgen auch etwa auf 60000 €, hat Hinterradantrieb und geht mit 8,5 s. auf 100. Reichweiten nach WLTP und 0-100:

 

Mercedes EQA 426 km, 8,9 s.

VW ID.4 Max 506 km (19" Alu), 8,5 s.

Ford Mustang Mach E Ext. Range 610 km, 6,2 s.

Ford Mustang Mach E Std. Range Allrad 400 km, 5,6 s.

Hyundai Ioniq 5 P45 460 km, 5,2 s.

Volvo XC40 P8 418 km, 4,9 s.

Polestar 2 470 km, 4,7 s.

Tesla Model 3 P. 567 km, 3,3 s.

 

Wie würdet ihr entscheiden? Power, Volle Hütte oder dazwischen?

j.

 

PS: Im April käme in die Liste sicher noch der ID.4 GTX und der Skoda Enyaq mit 306 PS und weniger Ausstattung als beim Max, aber zu denen gibt es noch keine Preise.

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26.02.2021 15:12    |    Dynamix

Käme wohl ganz drauf an. Für den Alltag brauche ich die Power des Tesla sicher nicht aber Spaß macht es sicherlich.

 

Würde wohl schauen das ich die goldene Mitte treffe. Ein paar Extras müssen es dann doch sein, wenn auch nicht volle Hütte.


26.02.2021 15:36    |    miata&e46

Warten, bis man erste eigene Erfahrungen mit dem Mustag sowie Ioniq 5 machen kann. Die klingen für mich sehr spannend.

Leistung wird teils überbewertet: ich hatte ein P85D. Hier und da macht das Spaß, aber letztendlich gurkt man mit Blick auf die Reichweite auch nur rum und wirklichen Nutzen hat das nicht.

Ich warte in diesem dynamischen Feld noch etwas ab. Da tut sich momentan so viel am Markt. Und Förderung gibt es nächstes Jahr auch noch :-).


26.02.2021 16:00    |    Alexander67

Aktuell könnte ich nicht entscheiden.

Zu unklare Anforderungen in der Zukunft.


26.02.2021 16:26    |    LF-X

Beim Polestar 2 muss man nicht wählen. Mal abgesehen vom fragwürdigem Performance Paket ist der immer volle Hütte und Power

.

Den EQA halte ich preislich für vollkommen am Thema vorbei entwickelt.

 

Statt ID4 ist der Skoda Enyaq zu bevorzugen.

 

Den Ioniq Project 45 kann man sich abschmieren - Den konnte man exakt einen Tag vorbestellen.

 

Tesla 3 passt irgendwie nicht in die Liste. Da ist das Model Y eher vergleichbar.

 

Der XC 40 ist durch den Polestar eh praktisch abgedeckt. Warum es den gibt, ist mir nicht ganz begreiflich.

 

Beim Mustang bin ich mir nicht so richtig sicher, was ich von Ihm halten soll. Der hat schon ein paar nette Sachen, aber ist mir zu teuer für das gebotene und irgendwie zu wenig "Mustang".


26.02.2021 16:32    |    CruiserX

Richtig Power nur, wenn es quasi nix kostet. Denn ausser mal kurz zum Beschleunigen wird die niemand lange ausreizen bei den bescheidenen Akkugrössen heutzutage. Und zum ordentlichen Beschleunigen wird es mit jedem E-Auto reichen. Habe noch nicht gehört, dass sich darüber jemand beklagt hätte. Über geringe Reichweite schon.

Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Versicherung eines sehr schnell beschleunigenden Wagens deutlich teurer ist. Nicht nur einmal habe ich Artikel gelesen, die beschrieben, wie Teslas aus Versehen beim Anfahren in Gebäude gerast sind und mittelschwere Verwüstungen hervorgerufen haben (wobei mich das sehr wundert bei den ganzen Sensoren, die heutzutage verbaut sind).

Ich nehme an, Leistung kann man bei E-Autos heute "nebenbei" realisieren. Die Motoren sind technologisch ein Witz gegenüber Verbrennern und haben prinzipbedingt volles Drehmoment von Anfang an. Und dauerhafte Höchstleistung braucht eigentlich niemand auf der Strasse. Tesla hat das schon am Anfang richtig erkannt, nur hat man ihnen dann daraus einen Strick gedreht, weil sie es der Kundschaft nicht ausdrücklich so kommuniziert hatten.

Extreme Reichweite statt extremer Power fände ich viel interessanter, aber leider funktioniert das wirklich nur über größere Akkus oder Schleichfahrt.


Bild

26.02.2021 16:48    |    tomcat092004

Auf Anhieb sagt mir keiner der Wagen zu.

Das Auto soll ausreichend Leistung in Bezug auf sein Gewicht, um voranzukommen.

Auf gewisse angewählte Annehmlichkeiten würde ich auch nicht verzichten wollen.

Bei mir wäre es wohl eine Mischung aus Leistung und Komfort.


26.02.2021 16:49    |    waldgruenchen

Wenn man was zum Anhänger ziehen braucht, wird man nix finden.


26.02.2021 16:50    |    Standspurpirat977

Nehmen täte ich dem Mustang Mach-E Ext Range mit Allrad. Wiedermal den, der nicht in der Liste konfiguriert ist, weil Paar 1000 zu teuer ist.

 

Nahm dann den ID.4 Max wegen AR Hud und besserer Servicenetzwerk. Mach-E ist in meinen Augen ein Spaßprojekt für Ford, daher befürchte ich eine US Car Typische Ersatzteilsituation.

 

Enyaq hätte @Jennss tatsächlich auflisten können, aber nicht statt ID.4. Das wäre irgendwie sinnlos, dann schreit wieder die andere Hälfte des MEB Lagers (zurecht).


26.02.2021 16:55    |    bsa11

Erstens, ich würde nie 50t€ für den Autokauf binden, auch wenn es frei herumläge. Weiter würde ich 14t€ für eine Leasing Anzahlung vorsehen und dann schauen, wie sich die Rate darstellt. Erfahrungsgemäß korrelieren die Raten selten mit dem Listenpreis. Dabei würde ich sehen, wie der Einfluß der Ausstattungselemente auf die Rate ist. So kann man erfahrungsgemäß leichter anspruchsvolle Elemente wählen, weil sie einen in der Rate nicht erschlagen (ggü. Preisliste). Daher kann ich ohne diese Details nicht auf die Frage antworten.

Obiges, unabhängig davon, daß ich von diesen Autos keinen wählen würde, weil bis auf den Tesla 3 sind alle SUV. Diese hat bekanntlich genügend Macken bzgl. Verarbeitungsqualität und ist nur für Enthusiasten eine Option.

Außerdem, mir müssen die Autos auch gefallen und hier ist keiner dabei.


26.02.2021 18:33    |    cookie_dent

Ich habe mal für den Hyundai Ioniq 5 Project 45 gestimmt, weil er mir einfach am besten gefällt.

Aber kaufen wollen würde ich keinen der hier zur Wahl gestellten Autos.

 

Warum?

 

Insgesamt noch zu teuer

E-Mobilität befindet sich noch in der Beta Phase

Weder private noch öffentliche Ladeinfrastruktur vorhanden

Im Moment kommt gefühlt jede Woche was neues raus raus, dem entsprechend ist ein heute neues E-Auto in drei bis vier Jahren total veraltet und der Werterhalt wird dem entsprechend mies sein.

 

Also abwarten und weiter Diesel fahren.


26.02.2021 18:38    |    Zarrooo

Mal rein hypothetisch, denn einen Neuwagen werde ich mir in diesem Leben wahrscheinlich nicht kaufen (auch keine weiteren Fast-Neuwagen in Form von Tageszulassung oder Vorführer): Tendenziell lieber mehr Ausstattung als mehr Leistung - gerade bei einem BEV, wo ein bei Nennleistung betriebener Motor halt keine akustische Belästigung darstellt, wie beim Verbrenner. Volle Hütte muss es aber auch nicht unbedingt sein, da wäre mir inzwischen zu viel Zeug dabei, an dem ich noch nicht mal Spaß hätte, geschweige denn, dass ich es brauchen oder würde extra bezahlen wollen.

 

Sitzheizung, automatisch abblendende Spiegel, beheizbare Frontscheibe, eine 360 Grad Kamera, Apple Car Play, ein brauchbares Lautsprechersystem sowie ansehnliche Sitzbezüge und Lederlenkrad dürften es aber schon sein. LED-Scheinwerfer und ein Nicht-Schaltgetriebe sind bei BEV ja ohnehin Standard.

 

An Leistung würden mir 130PS absolut ausreichen, mehr hat mein Qashqai derzeit auch nicht und mit dem kann ich hervorragend leben. Leider gibt es größere Batterien oder Allrad (falls die Basis Heckantrieb hätte) oft nur zusammen mit mehr Leistung sowie bestimmte Ausstattungen nur im Paket mit anderen, z.B. die Kamera und das Soundsystem (beides gewünscht) oft nur in Verbindung mit Navi und/oder Spracheingabe (brauche ich beides nicht und würde es auch einfach nur ignorieren, wenn es verbaut wäre). Von daher ist Deine Ausgangsfrage nicht immer ein Wunschkonzert.


26.02.2021 18:41    |    Grasoman

Wenn die Sonne endlich wieder lacht, will ich mich doch nicht wieder in eine Dose setzen, sondern aufs Fahrrad, da gibt's (bei Bedarf) auch elektrisch reichlich Auswahl.

 

Sonst e-Roller. Da gibt's auch schon gut Auswahl.

 

Und wenn's unbedingt eine Dose sein muss, dann eine zum Aufmachen, also ein Cabrio. Und da sieht es reichlich schattig aus, wenn man weder Smart Fortwo EQ Cabrio noch Fiat 500e als "richtige" Cabrios ansieht.


26.02.2021 19:04    |    notting

Wollte "max. Reichweite bzw. Ladeleistung" auswählen. Gibt's aber irgendwie nicht ;-)

Was die Ausstattung angeht, bin ich normalerweise bis auf bestimmte Dinge wie Regensensor und am besten noch elektr. anklapp-, elektr. verstell- und beheizbare Außenspiegel recht genügsam im Verhältnis zu dem, was man noch alles ankreuzen könnte :-)

Wenn "mehr Power" für "mehr Power durch Allrad" steht, bedeutet das geringere Reichweite. Beim Mustang nervt mich die irrsinnig niedrige Stützlast und dass man elektr. anklappbare Spiegel nur mit Allrad (weniger Reichweite) oder volle Hütte kriegt. Auch lädt die Ioniq 5 noch eine ganze Ecke schneller.

 

notting


26.02.2021 19:17    |    Alexander67

Zitat:

@notting schrieb am 26. Februar 2021 um 19:04:19 Uhr:

...

Wenn "mehr Power" für "mehr Power durch Allrad" steht, bedeutet das geringere Reichweite.

.....

Hmmm nein nur bedingt.

Mehr angetriebene Achsen bedeutet bei BEV eben auch mehr rekuperation möglich.

Zumindest wenn man zur Haftgrenze der Reifen kommt.

Und dann wird es sehr von der Fahrweise abhängig.

OK, ist es so auch schon.


26.02.2021 20:06    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 26. Februar 2021 um 19:17:37 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 26. Februar 2021 um 19:04:19 Uhr:

...

Wenn "mehr Power" für "mehr Power durch Allrad" steht, bedeutet das geringere Reichweite.

.....

Hmmm nein nur bedingt.

Mehr angetriebene Achsen bedeutet bei BEV eben auch mehr rekuperation möglich.

Zumindest wenn man zur Haftgrenze der Reifen kommt.

Und dann wird es sehr von der Fahrweise abhängig.

OK, ist es so auch schon.

Ich gestehe, ich habe nur in die WLTP-Reichweiten-Angaben div. Hersteller geschaut, deren Modelle es wahlweise mit einer oder zwei angetriebenen Achsen gibt. Bei Allrad ist die Reichweite immer niedriger.

 

notting


26.02.2021 20:39    |    Dynamix

Was meistens daran liegt das die zusätzlich angetriebene Achse einfach mehr Krafstoff/Strom/was auch immer benötigt und der ganze Kram für gewöhnlich auch mehr wiegt. Ob das beim Verbenner jetzt der komplette Antrieb für die zweite Achse ist oder beim Stromer der zusätzliche Motor, mehr wiegen tut es am Ende immer. Das holst du mit dem bisschen zusätzlicher Rekuperation bestimmt nicht in dem Umfang raus.


26.02.2021 21:01    |    Alexander67

Zitat:

@Dynamix schrieb am 26. Februar 2021 um 20:39:02 Uhr:

Was meistens daran liegt das die zusätzlich angetriebene Achse einfach mehr Krafstoff/Strom/was auch immer benötigt und der ganze Kram für gewöhnlich auch mehr wiegt. Ob das beim Verbenner jetzt der komplette Antrieb für die zweite Achse ist oder beim Stromer der zusätzliche Motor, mehr wiegen tut es am Ende immer. Das holst du mit dem bisschen zusätzlicher Rekuperation bestimmt nicht in dem Umfang raus.

Bei konstantem Tempo auf der Autobahn garantiert nicht

Keine Chance.

 

Ob es unter anderen Umständen funktionieren kann?

Ich bin mir nicht sicher.

Ich denke der Unterschied zw. einer und 2 angetriebenen Achsen auf der Autobahn ist nicht so riesig. Aber ich habe da gerade keine Zahlen. Da müsste man mal mehrere Fahrzeuge nehmen die sich nur in der Anzahl der angetrieben Achsen unterscheiden. Sinnvollerweise wo beide Achsen gleich effizient sind. Was nicht bei jedem Hersteller bzw. Modell der Fall ist.

Und dann die Randbedingungen die es ermöglichen. Also Bremsleistung und Strecke und Untergrund....

 

Ich denke man kann es herbeiführen.

Wenn das Fahrzeug es entsprechend unterstützt und der Fahrer entsprechend fährt. Also so bremst, das der e-Motor einer Achse nicht alle Energie umwandeln kann und beim Einachsantrieb die Bremse der anderen Achse mit bremsen muss.

Und das auf der Strecke entsprechend oft.

 

Ob es praxisnah passieren kann und so praxisrelevant wird?


26.02.2021 22:05    |    JürgenS60D5

Zitat:

@waldgruenchen schrieb am 26. Februar 2021 um 16:49:16 Uhr:

Wenn man was zum Anhänger ziehen braucht, wird man nix finden.

Welche Anhängelast erwartest Du?


26.02.2021 22:19    |    JürgenS60D5

Hat sich jemand schon mal einen EQA zusammen gestellt? Irgendwie komme ich ins Schleudern. Eigentlich ganz einfach: in etwa die Serienausstattung des Polestar 2.

 

Letztlich lande ich bei:

47504, Fahrerassistenzpaket: 904, Advanced-plus-Paket 3677, Premium-Paket 5537, Fasi el 410 = 58.032... Der Polestar mit 408PS, Allrad und grösserem Akku kostet keine 2000€ mehr....


27.02.2021 05:09    |    _RGTech

Also generell hab ich lieber Ausstattung als Leistung - letztere muss einfach nur ausreichend vorhanden sein, aber ab einer gewissen Größe macht's einfach keinen Sinn mehr. Aber bei den Auswahloptionen oben kann ich gar nicht antworten, das sind gestrandete Walfische und sonstige Elektroklöpse. Zu fett, zu schwer, zu groß, bäh. Dafür würd ich im Leben keine 50-60k rausverfeuern.

 

Wenn ich dran denke, dass es in der Preislage schon einen Cayman gibt, der dann VIEL mehr Spaß macht und zudem schon als Nullausstatter ziemlich komplett ist (es gibt sogar Farben ohne Aufpreis! Nur der Tempomat fehlt)...


27.02.2021 10:37    |    JürgenS60D5

Ich denke, wir können die Vergleiche ins Endlose ziehen.

Auch ist ein Vergleich mit einer anderen Antriebsart hier genau nicht gefragt. Aber, zum Thema Walfisch: ein 718 ist 4,38m lang, ein Polestar 2 4,6m, hmmm, das Thema Walfisch sehe ich irgendwie anders..... Richtig ist auch, dass es noch keine Elektrofahrzeuge in der absoluten Breite gibt, wie derzeit Verbrenner angeboten werden. Es stellt sich auch die Frage, ob man jedwede Nische besetzen muss..

 

Mich würde mal interessieren, wie sich der Polestar 2 im direkten Vergleich zum Cayman schlägt. und zwar in einer breiten Masse an Vergleichen. Nicht nur Topspeed und "letzter Zehntel auf dem Track", sondern vor allem im Alltag.

 

Aber, Du hast recht: Porsche = Nullausstatter. Ich habe gerade mal versucht, einen Cayman S so halbwegs wie den Polestar 2 auszustatten. Bei 85.000€ habe ich aufgehört...... Es gibt Firmen, die verstehen es super, ihre extremen Preise gut zu kaschieren. Aber, auch klar: so schafft man sich einen "elitären owners-Club".


27.02.2021 20:12    |    _RGTech

Polestar 2: 4.607 mm L x 1.859 mm B x 1.478 mm H, Fahrzeuggewicht: 2.123 kg

ID.4: Abmessungen: 4.584 mm L x 1.852 mm B x 1.640 mm H, Fahrzeuggewicht: 2.123 kg

Mercedes EQA: Länge/Breite/Höhe (Millimeter) 4.463/1.834/1.620, Gewicht (Kilogramm) 2040

Mustang Mach E: 4.713 mm L x 1.881 mm B x 1.624 mm H, Fahrzeuggewicht: 1.993 bis 2.218 kg

Volvo XC40 P8: 4.425 mm L x 1.873 mm B x 1.652 mm H, Fahrzeuggewicht: 2.188 kg

Da ist mir völlig egal, wieviel Leistung oder Ausstattung vorhanden ist: das sind keine Autos mehr, das sind Panzer.

 

Lediglich 2 der eingangs genannten Modelle sind einigermaßen praxistauglich:

Tesla Model 3: 4.694 mm L x 1.849 mm B x 1.443 mm H, Fahrzeuggewicht: 1.611 bis 1.847 kg

Hyundai Ioniq: 4.470 mm L x 1.820 mm B x 1.450 mm H, Fahrzeuggewicht: 1.436 bis 1.602 kg

 

Über den Rest braucht man gar nicht diskutieren, denn das Leben besteht nicht nur aus Längsbeschleunigungsmesswerten, so toll die vielleicht auf dem Papier aussehen mögen. Das Gewicht muss auch ab und an durch eine Kurve gewuchtet werden. Und da scheitern schon die "normalen" SUV-Klopse - das wird mit den noch schwereren elektrischen nicht besser.


27.02.2021 20:39    |    jennss

Wieso sollte das Gewicht so wichtig sein? Macht der tiefere Schwerpunkt das nicht wieder wett? Einen Verbrenner, der in 3,3 s. auf 100 geht wird man kaum unter 60000 € finden. Außerdem beschleunigen E-Autos verzögerungsfrei, was gerade in Bezug auf Fahrspaß einiges bringt. Es ist kein Zurückschalten nötig.

j.


27.02.2021 20:41    |    Standspurpirat977

Zitat:

@_RGTech schrieb am 27. Februar 2021 um 20:12:21 Uhr:

Über den Rest braucht man gar nicht diskutieren, denn das Leben besteht nicht nur aus Längsbeschleunigungsmesswerten, so toll die vielleicht auf dem Papier aussehen mögen. Das Gewicht muss auch ab und an durch eine Kurve gewuchtet werden. Und da scheitern schon die "normalen" SUV-Klopse - das wird mit den noch schwereren elektrischen nicht besser.

Das Gewicht ist in Kurven in diesem Fall zweitrangig, viel mehr zählt wo der Gewichtsschwerpunkt liegt. Und da in allen genannten neben einer 50:50 Gewichtslängsverteilung der Schwerpunkt im Fahrzeugboden liegt, verhalten sich diese Fahrzeuge trotz mehr Gesamtgewicht wesentlich besser als leichtere Fahrzeuge mit identischen Abmessungen, die den Schwerpunkt deutlich weiter oben haben.

 

Zumal der Praxis besteht dann doch nicht nur aus sportlich genommenen Kurven, die diese Fahrzeuge bei den Tests ohnehin überaus überzeugend meistern.

 

Übrigens: probieren statt vorurteilen ist die Devise.


27.02.2021 20:42    |    bsa11

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 27. Februar 2021 um 10:37:41 Uhr:

Ich denke, wir können die Vergleiche ins Endlose ziehen.

Auch ist ein Vergleich mit einer anderen Antriebsart hier genau nicht gefragt. Aber, zum Thema Walfisch: ein 718 ist 4,38m lang, ein Polestar 2 4,6m, hmmm, das Thema Walfisch sehe ich irgendwie anders..... Richtig ist auch, dass es noch keine Elektrofahrzeuge in der absoluten Breite gibt, wie derzeit Verbrenner angeboten werden. Es stellt sich auch die Frage, ob man jedwede Nische besetzen muss..

Bitte nicht damit anfangen. Die "Nischen" verstehen alle nicht, die sich dafür nicht interessieren, das ist üblich. Dafür sind andere glücklich, weil es die Varianten gibt, die andere als "Nische" abwerten. Ich werde z.B. solange mich nicht mit e-Autos beschäftigen, bis die nur als Kompakte, oder als SUV kommen.


27.02.2021 20:53    |    Standspurpirat977

Zitat:

@bsa11 schrieb am 27. Februar 2021 um 20:42:17 Uhr:

Bitte nicht damit anfangen. Die "Nischen" verstehen alle nicht, die sich dafür nicht interessieren, das ist üblich. Dafür sind andere glücklich, weil es die Varianten gibt, die andere als "Nische" abwerten. Ich werde z.B. solange mich nicht mit e-Autos beschäftigen, bis die nur als Kompakte, oder als SUV kommen.

Demnach sollten Sie sich mit e-Autos schon längst beschäftigen: Tesla Model S, Tesla Model 3, Ioniq (nicht der 5er) sind allesamt weder Kompakte noch SUVs. Dann kommen im Jahr 22-23 auch einige Limousinen und auch Kombis dazu. Zumal Ford Mustang Mach-E und Tesla Model Y auch keine klassische SUVs sind eher ein Zwischending zwischen SUV und Coupe mit mehr Kopffreiheit und Kofferraumvolumen.

 

Parallel dazu kommen Nutzfahrzeuge auch elektrisch auf den Markt (Pick-Ups, Transporter, Geländewagen etc.). In spätestens 2 Jahren können wir tatsächlich nur mehr über Nischen reden, die nicht besetzt sind.

 

Eine andere Frage sind natürlich Preis und Reichweite, das hatten Sie aber nicht kritisiert.


27.02.2021 21:07    |    Dynamix

Wer was sportliches will soll sich dann entweder nen Taycan kaufen, der wäre zumindest alltagstauglich, nen Model 3 Performance/Model S Plaid oder gleich auf den neuen Tesla Roadster warten, falls er denn überhaupt kommt.

 

Wenn auch nur die Hälfte von dem Zeug wirklich in Serie geht was Tesla verspricht dann sollte das Teil auch in den Kurven so ziemlich alles plätten was je auf 4-Räder gestellt wurde. Man will da angeblich an der Karosserie überall so kleine Booster anbringen welche wohl irgendwie für mehr Beschleunigung, besseres Bremsen und mehr Grip sorgen. Man wird sehen was von den ganzen vollmundingen Versprechen in der Realität ankommt, aber es dürfte zumindest Teslas erster Supersportwagen werden. Damit sollten dann auch die Sportsfreunde und Nischenfans zufrieden sein, vorausgesetzt das nötige Kleingeld ist vorhanden. Zum Model 3 Preis wird Tesla das Teil wohl nicht auf den Markt werfen, wenn es denn überhaupt kommt. Angekündigt ist das Teil ja erst für den Zeitraum wenn die Produktion von Model Y und Cybertruck so richtig auf Touren sind. Das Model Y Werk in Berlin ist noch nicht fertig und der Cybertruck soll ja angeblich noch ein kleines Redesign bekommen bzw. generell etwas schrumpfen bevor er in Serie geht.


27.02.2021 23:24    |    JürgenS60D5

Warum reden wir eigentlich immer und immer wieder über die "Sportlichkeit" von Autos? Wenn jemand einen 718 als das-non-plus-ultra für sich erachtet, dann mag das für diese Person so sein. in meiner realen Welt fahre ich nicht selten (OK, dank Corona derzeit etwas weniger) mit 3-4 Musikern und ihren Instrumenten durch die Gegend. Nützlichkeit eines 718? 0? Ich wohne in der norddeutschen Tiefebene. Anzahl von Serpentinen, und "sportlich zu nehmenden Kurven" im Umkreis von 250km: 0. Nützlichkeit eines "Sportwagens": 0. Optisch gefühlter Marktanteil hier von Porsche: 0. IMHO: eine logische Konsequenz. Ich glaub, ich habe vor ein paar Tagen einen Panamera gesehen, und ein Unternehmer hat einen 911 in der Garage. Fahren tut er aber mit dem F-Pace.

 

Jeder der sich über das Gewicht von E-Autos aufregt, kann diese ja mal fahren.

 

@Jenss: ich bin jetzt mehrere E-Autos gefahren. Und deren potentielle "Sportlichkeit" liegt mehr als doppelt so hoch, wie meine persönlichen Anforderungen und weitaus höher, als das, was man im Strassenverkehr überhaupt sinnvoll umsetzen kann. Ich würde mich jedenfalls über richtig komfortable Autos freuen. Autos, bei dem der Entwicklungsschwerpunkt auf bequemen Einstieg, bequemer Sitzposition, zugfreie Belüftung, sehr niedriges Geräuschniveau und komfortabler Federung liegt. Ob man mit dem Auto driften kann: drauf ges*s*c*h*i*s*s*e*n. Ob sich das Auto bei schnellen Wechselkurven in den Längsachse bewegt: irrelevant. Und endlich mal wieder Autos, die optisch nicht nur aus Reifen bestehen.


28.02.2021 00:17    |    bsa11

Zitat:

@KrisztianK schrieb am 27. Februar 2021 um 20:53:55 Uhr:

Zitat:

@bsa11 schrieb am 27. Februar 2021 um 20:42:17 Uhr:

Bitte nicht damit anfangen. Die "Nischen" verstehen alle nicht, die sich dafür nicht interessieren, das ist üblich. Dafür sind andere glücklich, weil es die Varianten gibt, die andere als "Nische" abwerten. Ich werde z.B. solange mich nicht mit e-Autos beschäftigen, bis die nur als Kompakte, oder als SUV kommen.

Demnach sollten Sie sich mit e-Autos schon längst beschäftigen: Tesla Model S, Tesla Model 3, Ioniq (nicht der 5er) sind allesamt weder Kompakte noch SUVs. Dann kommen im Jahr 22-23 auch einige Limousinen und auch Kombis dazu. Zumal Ford Mustang Mach-E und Tesla Model Y auch keine klassische SUVs sind eher ein Zwischending zwischen SUV und Coupe mit mehr Kopffreiheit und Kofferraumvolumen.

 

Parallel dazu kommen Nutzfahrzeuge auch elektrisch auf den Markt (Pick-Ups, Transporter, Geländewagen etc.). In spätestens 2 Jahren können wir tatsächlich nur mehr über Nischen reden, die nicht besetzt sind.

 

Eine andere Frage sind natürlich Preis und Reichweite, das hatten Sie aber nicht kritisiert.

Danke für die Aufklärung. Mea culpa, ich hätte mich etwas genauer fassen müssen. So habe ich an die Nutzfahrzeuge wirklich nicht gedacht, wie engstirnig von mir. Die Teslas habe ich auch vergessen (müssen) wegen ihren berüchtigten Verarbeitungsqualitäten. Reichweite und Technik hatte ich nicht erwähnt, weil erstmal muß mir das Auto gefallen, dann schaue ich weiter.

Dank der Anregung, ab jetzt werde ich Hinweise in obiger Güte dankbar beachten, um nicht mein Wunsch-nischen-Variante zu verpassen: Stufenheck ca. Tesla S Größe, 700 km Reichweite mit 140-190 km/h (Autobahntempo), 15 min. Energieaufnahme für die nächsten 700 km. Das wäre Fortschritt, nicht nur neu.


28.02.2021 00:33    |    Zarrooo

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 27. Februar 2021 um 23:24:52 Uhr:

Ich würde mich jedenfalls über richtig komfortable Autos freuen. Autos, bei dem der Entwicklungsschwerpunkt auf bequemen Einstieg, bequemer Sitzposition, zugfreie Belüftung, sehr niedriges Geräuschniveau und komfortabler Federung liegt. Ob man mit dem Auto driften kann: drauf ges*s*c*h*i*s*s*e*n. Ob sich das Auto bei schnellen Wechselkurven in den Längsachse bewegt: irrelevant.

Unterschreibe ich genau so.


28.02.2021 10:28    |    Standspurpirat977

Zitat:

@bsa11 schrieb am 28. Februar 2021 um 00:17:45 Uhr:

Danke für die Aufklärung. Mea culpa, ich hätte mich etwas genauer fassen müssen. So habe ich an die Nutzfahrzeuge wirklich nicht gedacht, wie engstirnig von mir. Die Teslas habe ich auch vergessen (müssen) wegen ihren berüchtigten Verarbeitungsqualitäten. Reichweite und Technik hatte ich nicht erwähnt, weil erstmal muß mir das Auto gefallen, dann schaue ich weiter.

Dank der Anregung, ab jetzt werde ich Hinweise in obiger Güte dankbar beachten, um nicht mein Wunsch-nischen-Variante zu verpassen: Stufenheck ca. Tesla S Größe, 700 km Reichweite mit 140-190 km/h (Autobahntempo), 15 min. Energieaufnahme für die nächsten 700 km. Das wäre Fortschritt, nicht nur neu.

Gern geschehen!

Bei so viel grenzenloser Dankbarkeit hilft man doch wo man nur kann.

 

Noch ein Hinweis für Ihre, aber vorallem für die Gesundheit aller anderen Verkehrsteilnehmern: Sie sollten vielleicht in Erwägung ziehen pro 700 in einem Stück gefahrenen Kilometern doch mehr als 15 Minuten Ruhe einzuplanen.

 

Apropos Ihrer Wunsch-Nischen weil Sie doch so nett und freundlich geantwortet haben: Lucid Motors könnte was für Sie werden. Der bietet ca. 1000 km Reichweite und schafft in 15 Minuten ca. 480 km nachzuladen. Wodurch Sie mit 15 Minuten Ladezeit tatsächlich auf 1400 km kommen könnten.


28.02.2021 10:59    |    Swissbob

Zitat:

@JürgenS60D5 schrieb am 27. Februar 2021 um 23:24:52 Uhr:

 

 

Jeder der sich über das Gewicht von E-Autos aufregt, kann diese ja mal fahren.

 

@Jenss: ich bin jetzt mehrere E-Autos gefahren. Und deren potentielle "Sportlichkeit" liegt mehr als doppelt so hoch, wie meine persönlichen Anforderungen und weitaus höher, als das, was man im Strassenverkehr überhaupt sinnvoll umsetzen kann. Ich würde mich jedenfalls über richtig komfortable Autos freuen. Autos, bei dem der Entwicklungsschwerpunkt auf bequemen Einstieg, bequemer Sitzposition, zugfreie Belüftung, sehr niedriges Geräuschniveau und komfortabler Federung liegt. Ob man mit dem Auto driften kann: drauf ges*s*c*h*i*s*s*e*n. Ob sich das Auto bei schnellen Wechselkurven in den Längsachse bewegt: irrelevant. Und endlich mal wieder Autos, die optisch nicht nur aus Reifen bestehen.

Genau darum geht es mir auch. :)

e-Tron, EQC und e-c4 auch? Die gelten alle als sehr komfortabel und leise.

 

Der e-Tron hat Luftfederung und gegen Aufpreis Doppelverglasung.

Der EQC hat die Akustikverglasung serienmässig, und zumindest hinten eine Luftfederung.


01.03.2021 16:57    |    FWebe

Selbst wenn ich das "Problem" hätte, nicht zu wissen, was ich mit meinem Geld machen soll, was ich mir mit Familie kaum vorstellen kann, gäbe es wohl einige andere Sachen die ich als sinnvoller erachte, als alle hier aufgelisteten Optionen.


01.03.2021 20:29    |    TimTC

Power oder volle Hütte wäre für mich nicht die Frage. Ich suche bei Autos eher den Kompromiss bei "nervt nicht".

Hatte mal die Wahl bei nem Diesel zwischen der kleinen oder der großen Variante als Firmenwagen. Kostenunterschied lag bei 2000€ Liste, als bei 1% ca. 10€ netto im Monat und bei der Tankkarte spielte der Verbrauch auch keine Rolle. Lange Rede kurzer Sinn: ich habe den kleinen genommen, weil ich beim Großen immer intuitiv ins Turboloch geschaltet habe => nervt! Beim nächsten Firmenwagen ist es dann der größere Motor geworden, weil ich extrem viel Autobahn gefahren bin und oft auch "Heimweh" hatte. Da hat der kleine Motor dann genervt.

Bei nem BEV hast du das Problem nicht, aber vielleicht unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten, untschiedliche Reichweiten, gute oder schlechte Bedienkonzepte (Scheibenwischer von Tesla lässt grüßen), gutes oder schlechtes Wärmemanagement usw. Das sind Sachen mit denen du dich jeden Tag rumärgern wirst. Das sind die Details, auf die ich achten würde. Zur Ausstattung würde ich mir ein altes oder möglichst nackig ausgestattetes Auto leihen und mal ne Woche fahren. Was du vermisst, muss in den neuen rein. Was du in der HartzIV-Edition nicht vermisst, brauchst du im Konfigurator nicht anklicken. Für dieses Experiment nutze ich gerne den Urlaub und nutze die kleinste Kategorie beim Mietwagen.


02.03.2021 12:12    |    Amen

Die Angaben betreffen nur kurzzeitig verfügbare Spitzenleistung. Was ist die Dauerleistung der jeweiligen Modelle denn?


02.03.2021 15:03    |    Carlos1706

Zitat:

@waldgruenchen schrieb am 26. Februar 2021 um 16:49:16 Uhr:

Wenn man was zum Anhänger ziehen braucht, wird man nix finden.

Einfach 1 Jahr warten bis der Rivian R1S / R1T da ist. Akku von 105, über 135 bis 180kWh und 3,5 to Anhängelast. Aus den Erfahrungen mit dem EQC und großem Planen-Anhänger (45kWh/100km) wird der wohl 55 brauchen und kommt denn mit dem großen Akku und einem Boot hinten dran auch 300km weit. Nur muss man dann die hier angesprochenen 50.000 mindestens verdoppeln, Start für die 135er Variante sind in Amerika 75.000 Netto.

 

Ich hätte hier gerne abgestimmt, doch der Enyaq fehlt in der Auswahl. Wohl zu "günstig" ;)

 

MfG Paule


03.03.2021 09:49    |    wodkaa

Reihenfolge Mustang E Ext. -> Mercedes EQA -> Hyundai, aber ehrlich 50.000 € würde ich anders anlegen. WIE?

Hyundai sollte die Optik auf einen Kleinwagen (Golf-Größe) übertragen. Der Honda E ist z. B. als Alltagsauto doch ok. Den Rest stecke ich in eine C5 Corvette. Die ist dann zum Spaß-Haben.

Für Gebrauchtwagenkäufer ist ein E-Auto noch eine Wundertüte. Bei meinen Dieseln konnte ich davon ausgehen, dass sie 200.000 km schaffen. Die E-Autos werden dies auch tun, aber je nach Behandlung des Akku ist es eben noch eine Wundertüte.


03.03.2021 11:55    |    Zarrooo

Zitat:

@wodkaa schrieb am 3. März 2021 um 09:49:47 Uhr:

Für Gebrauchtwagenkäufer ist ein E-Auto noch eine Wundertüte. Bei meinen Dieseln konnte ich davon ausgehen, dass sie 200.000 km schaffen. Die E-Autos werden dies auch tun, aber je nach Behandlung des Akku ist es eben noch eine Wundertüte.

Das ist eher eine diffuse Angst vor Neuem, denn ein Diesel, um mal bei diesem Beispiel zu bleiben, ist genauso eine Wundertüte. Das "davon ausgehen, dass sie 200.000km schaffen" ist nur ein vermeintliches Wissen bzw. die Hoffnung nach dem Kölschen Grundprinzip "et hätt noch immer jot jejange".

 

Wenn man mal ehrlich ist, dann gibt es an einem (halbwegs modernen) Diesel verdammt viele teure Brocken, die auf dem Weg zu den 200.000km ganz selbstverständlich kaputt gehen können, auch je nach Behandlung durch den Vorbesitzer. Turbolader, Injektoren, Einspritzpumpen bzw. PD-Elemente - alles nix, was für die Ewigkeit gebaut ist.

 

Dazu dann noch das Risiko eines Motorschadens als Folgeschaden aus fehlkonstruierten oder kaputt-gesparten Teilen z.B. im Bereich Nockenwellensteuerung (Zahnriemen/Steuerkette) oder wie beim unrühmlichen AGR-Kühler des Biturbo TDI im VW T5.

 

Beim BEV hast Du da als "Risikofaktor" im Wesentlichen den Akku, der Rest ist technisch erheblich überschaubarer als bei einem Diesel.


03.03.2021 17:38    |    notting

Zitat:

@Zarrooo schrieb am 3. März 2021 um 11:55:54 Uhr:

Beim BEV hast Du da als "Risikofaktor" im Wesentlichen den Akku, der Rest ist technisch erheblich überschaubarer als bei einem Diesel.

*LOL* Kennst du z. B. irgendwie Software-Fehler, die im Stand dafür sorgen, dass der Tank recht schnell leer wird? Bin Software-Entwickler und gerade wie das bei BEV meist gemacht ist, ist der Software ein viel kritischerer Faktor als beim Verbrenner.

Außerdem schrotten BEV gerne den 12V-Akku, entweder durch ständiges auf 100% halten oder durch gnadenloses leergehen lassen auch bei vollem Antriebsakku, wenn man im Stand das Entertainment zu lange benutzt.

 

notting


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