• Online: 2.544

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

19.08.2018 23:28    |    jennss    |    Kommentare (34)

Welche Smart-Variante könnte die erfolgreichste werden, wenn alle 3 angeboten werden?

Smart EDSmart ED

Smart will ab 2020 nur noch elektrische Autos anbieten. Ich finde die Entscheidung sinnvoll. Die Nachfrage nach dem Smart ED ist derzeit so groß, dass es 11 Monate Wartezeit gibt. Man könnte das Auto evtl. noch gezielter auf den E-Antrieb ausrichten. Dass auch ein Rex (RangeExtender = kleiner Benzinmotor mit Generator) damit raus wäre, sehe ich noch nicht unbedingt. Ein E-Auto mit Rex wird oft noch zu 90% elektrisch gefahren.

 

Interessant dürfte die Frage sein, wie viel kWh das nächste Modell bekommen wird. Größer wird das Auto wohl nicht werden, denn darauf beruht seine ganze Idee (ForTwo). Der jetzige Elektro-Smart hat einen Nefz-Wert von 160 km und viele schaffen den sogar fast real. Tendenziell werden die Zellen bei neueren E-Autos kompakter. Ich sehe bei einem neuen Smart folgende Möglichkeiten:

 

  • Es bleibt bei einem 17,6 kWh-Akku, jedoch mit neuen Zellen kompakter gebaut, so dass man nun ~30 l. mehr Kofferraum bekommt (statt 260 nun 290 l.), 22000 €
  • Es bleibt bei einem 17,6 kWh-Akku, mit neuen Zellen, und dazu kommt ein Rex, bei gleichem Kofferraumvolumen, 26000 €
  • Es gibt einen größeren Akku von ~24 kWh (Reichweite steigt von 160 auf 220 km Nefz), 25000 €

 

Ich habe weiterhin Nefz-Werte statt WLTP geschrieben, um die Vergleichsmöglichkeiten zum bisherigen Modell zu haben. Der Rex dürfte wohl etwa 30 l. Volumen schlucken, wie auch beim BMW i3, bei dem der leere Platz ohne Rex jedoch nicht als Kofferraum freigegeben ist. Welche Smart-Variante könnte die erfolgreichste werden, wenn alle 3 angeboten werden? Die Preise sind grob abgeschätzt, passen hoffentlich ungefähr.

j.

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

19.08.2018 23:32    |    Trackback

Kommentiert auf: Smart 3:

 

SMART elektric drive - Zukunft. Was kommt?

 

[...] E-Auto, da ein Rex bei z.B. 100.000 km nur ca. 10.000 km mitläuft und das dann auch kaum in der Innenstadt.

Dazu habe ich in meinem Blog mal eine Umfrage gestellt:

https://www.motor-talk.de/.../...o-smart-rex-akkugroesse-t6422748.html

j.

[...]

 

Artikel lesen ...


20.08.2018 00:01    |    Faltenbalg64

Für meinen Geschmack wäre der größere Akku die ehrlichere Variante, vorausgesetzt, daß Smart die Fahrwerks- und Bremsenmacken beim derzeitigen Smart in den Griff bekommt, ohne wesentlich zu Schummeln.

Wenn wir E-Mobilität haben wollen, dann wäre es doch scheinheilig die Fahrzeuge mit einem Benzinverbrenner auszustatten. Außerdem droht beim Einsatz eines Reichweitenerweiterer auf Basis von Erdölprodukten in der Zukunft ein Fahrverbot. Die Frage ist nicht, ob ein Verbot kommt, sondern nur wann.

Die ehrlichste Variante ist also immer ein reiner Elektroantrieb, oder ein Antrieb auf Wasserstoffbasis.

Ein Brennstoffzellenfahrzeug ist meiner Meinung nach die beste und ehrlichste derzeitige Variante für eine hohe Reichweite bei niedrigstem Zeitaufwand für das Auffüllen der Energiespeicher.


20.08.2018 00:21    |    jennss

Jede Zeit hat ihre Lösungen. Der Smart hat den Schwerpunkt Kurzstrecke und kommt meistens mit kleinem Radius aus. Trotzdem ist die geringe E-Reichweite auch mit dem neuen Schnelllader noch eine Einschränkung. 35% mehr Akku bringt etwas, aber nicht die volle Freiheit. Ein Rex könnte auch die bisherigen Benziner-Smarts ersetzen, hätte nur eine geringere Höchstgeschwindigkeit, weil man bei einem Rex wohl eher nur ca. 30 PS verbauen würde.

 

Warum sollte ein Benziner die Abgasvorschriften nicht schaffen. Es muss doch kein Turbo und Direkteinspritzer sein. Zudem liegt der Verbrauch des Fahrzeugs wohl deutlich unter 1 l./100 km (eingerechnet, dass es nur ein seltener Einsatz ist). Mit E-Kennzeichen kann man sowieso überall fahren, zumindest bisher.

 

Ein Wasserstoffantrieb braucht sicher viel mehr Platz als es im Smart gibt. Zudem liegen die Fahrkosten etwa doppelt so hoch wie bei Akkubetrieb, also auf Benziner-Level.

j.


20.08.2018 01:27    |    Harald-DEL

Ein Auto mit einem Verbrenner-Motor ist kein Elektro-Auto.

 

Ein E-Auto ist ein Auto OHNE Verbrennermotor. Also ist auch ein Rex-E-Smart kein E-Auto. Rex ist und bleibt eine der dümmsten (für den Verbraucher) Ideen der Verbrenner-Industrie. Für den Hersteller super, denn damit hat auch ein Rex-Auto wieder Kolben, Auspuff, Zündkerzen, Öl und andere Dinge, für die ein Service gegen Geld beim Vertragshändler nötig ist. Von der begrenztem Lebensdauer eines Verbrenner-Motors mal ganz zu schweigen.


20.08.2018 07:48    |    BenutznameSchonVergeben

Derzeit ist der eSmart eine Variante, neben diversen Benzinern. Nur ein Bruchteil aller produzierten smarte kommt also mit Elektroantrieb, trotzdem gibt es 11 Monate Wartezeit. Flaschenhals ist es, genügend Akkus zu produzieren.

In 2 Jahren will Daimler alle Smarts elektrifizieren. Mich würde interessieren, wer dem Konzern die Akkus, bzw. die Rohstoffe dafür liefert. Kommen die aus Minen in China oder Afrika? Wird die Wertschöpfungskette offengelegt? Sind die Verträge, an denen wahrscheinlich momentan verhandelt wird, moralisch vertretbar?

(Das ist natürlich keine Daimler-spezifische Sache, sondern sollte für alle Hersteller von e-Autos gelten.)


20.08.2018 09:29    |    Faltenbalg64

"Warum sollte ein Benziner die Abgasvorschriften nicht schaffen." Diese Frage ist ja so naiv! Daß die moderne Motorentechnik einmal die Ursache für Milliardenschwere Ermittlungen und Prozesse vom Zaun sein würden und zu Fahrverboten führen, hätte vor 5 Jahren auch Niemand vermutet.

Wie man sich in der Einschätzung der technischen Entwicklung irren kann, zeigt die Entwicklung der Computertechnik und des Internets. Da wurde auch in der Anfangszeit angezweifelt, daß es zu einer derart rasanten Entwicklung kommen würde, wie sie bis heute erfolgt ist.

So viel mehr Platz wie ein mit reinem Akkubetrieb oder mit Verbrennerunterstützung betriebener Smart wird die Wasserstofftechnik auch nicht einnehmen.

Die Wasserstofftechnik hat vor allem den Vorteil, daß der Wasserstoff mit Hilfe von Windenergie oder anderer regenerativer Energieumwandlung relativ einfach hergestellt werden kann und die nicht benötigte Energie einfach gespeichert und verteilt werden kann.

Daß die Wasserstofftechnologie und die Brennstoffzellentechnologie Serienreife erreicht hat, haben BMW und Toyota bereits bewiesen.


20.08.2018 16:18    |    flex-didi

Eigentlich....

 

Der Preis dürfte nicht steigen - ist eh schon (allg.) irrwitzig hoch beim SMART im Verhältnis für...

Die Akkukapazität/Reichweite sollte steigerungsfähig sein - was sie zuletzt kaum nennenswert tat - Enttäuschung.

 

Von daher:

 

4.) Max. zum gleichen/jetzigen Preis mehr Reichweite. Fertig.

 

 

PS: REX, war nett gedacht (siehe Ampera, siehe i3) aber macht die Sache nicht wirklich besser/einfacher. Man hat aus beiden Welten einen Kompromiss an Bord.


20.08.2018 16:46    |    Lewellyn

Ein REX in einem Smart? Welch aberwitzige Idee.

 

Packt mehr kWh rein und fertig. Standardvariante 22kWh, eine LR-Variante mit 30+kWh und CCS-Lader, von mir aus auch nur für den 4four.

 

Feddich.


20.08.2018 18:00    |    jennss

Zitat:

Ein Auto mit einem Verbrenner-Motor ist kein Elektro-Auto.

Ob der Hersteller mit seiner Aussage auch RangeExtender ausschließt, sehe ich noch nicht so eindeutig. Das Rex-Auto ist auf jeden Fall noch nah am E-Auto, näher als der übliche PlugIn-Hybrid, bei dem der Verbrenner mehr PS hat als der E-Motor.

 

Zitat:

Rex ist und bleibt eine der dümmsten (für den Verbraucher) Ideen der Verbrenner-Industrie. Für den Hersteller super, denn damit hat auch ein Rex-Auto wieder Kolben, Auspuff, Zündkerzen, Öl und andere Dinge, für die ein Service gegen Geld beim Vertragshändler nötig ist. Von der begrenztem Lebensdauer eines Verbrenner-Motors mal ganz zu schweigen.

Der Verbrenner läuft ja nur ca. 1/10 der gesamten Kilometer mit. Insofern wird er sicher nicht allzu viel Verschleiß haben, zumal er auch ohne Schaltung auskommt. Es ist doch klar: Ohne Rex wird der Smart in keiner Version für längere Strecken geeignet sein. Die 35% mehr Reichweite lösen das Problem doch noch lange nicht. Selbst wenn er 30 kWh bekommen könnte, wäre er noch immer in der Nutzung beschränkt. Mit den Benziner-Smarts konnte man auch ohne Planung längere Strecken spontan fahren. Sicher kommt das mit Smart nicht so oft vor, aber es bleibt eine Einschränkung. Ein kleiner, moderner Rex wäre in meinen Augen eine gute Ergänzung im Portfolio. Ich habe in der Umfrage 4000 € Differenz angesetzt, aber ich denke, das ginge sicher auch deutlich günstiger.

 

Der erste i3 hatte mit 60 Ah noch einen größeren Akku als der Smart jetzt. Dabei lag der Rex-Anteil doch schon bei über 50%, oder? (habe ich aus einem Thread in Erinnerung) Mit Rex braucht es eigentlich gar keinen größeren Akku als einen mit 160 km Nefz. Nur der Tank könnte gerne ein bisschen mehr Inhalt haben als die 9 l. beim i3.

 

Zitat:

trotzdem gibt es 11 Monate Wartezeit. Flaschenhals ist es, genügend Akkus zu produzieren.

Ja, ich weiß auch nicht, was die Hersteller ab 2020 so optimistisch stimmt. Aber jedenfalls soll die Situation dann weit besser sein. Sonst hätten die ganzen Hersteller nicht für 2020 so große Akkus angesagt.

 

Zitat:

"Warum sollte ein Benziner die Abgasvorschriften nicht schaffen." Diese Frage ist ja so naiv! Daß die moderne Motorentechnik einmal die Ursache für Milliardenschwere Ermittlungen und Prozesse vom Zaun sein würden und zu Fahrverboten führen, hätte vor 5 Jahren auch Niemand vermutet.

Wenn das so ist, dürfte man gar keine Benziner mehr kaufen. Die Bedingungen sind bei einem kleinen Rex viel besser als bei üblichen Benzinern: Kein Turbo, kein Direkteinspitzer, kein Getriebe, wenig PS, nur selten in Betrieb. Da braucht man vermutlich gar keinen OPF.

 

Zitat:

So viel mehr Platz wie ein mit reinem Akkubetrieb oder mit Verbrennerunterstützung betriebener Smart wird die Wasserstofftechnik auch nicht einnehmen.

Die Wasserstoffautos sind bisher recht große Fahrzeuge. Habe noch keins gesehen in der Größe eines Smarts. Und preislich liegen die auch sehr hoch.

j.


20.08.2018 23:23    |    Faltenbalg64

Es hat ja auch noch nie einer versucht, einen Wasserstoff basierten Antrieb in einen Smart oder ähnlich großes Fahrzeug einzubauen. Im Vergleich mit einem reinen Akkubetrieb wird der Wasserstoffantrieb auch nicht mehr Platz benötigen.

Schau mal unter einen 450er oder 451er, wieviel Platz da vorhanden ist um einen relativ großen Akku unterzubringen. Der Platz reicht sicher auch für einen Wasserstoffantrieb. Er muß ja nicht für 1000km Reichweite ausgelegt sein.

Der Smart ist von seiner Grundkonzeption eh ein Kurzstreckenfahrzeug auf reinem Akkubetrieb gewesen und nie für lange Strecken vorgesehen.

Wie wäre es denn, den Smart anstelle mit einer Verbrennerkrücke auszurüsten, ihn so zu nutzen, wie er gedacht war. Als reines Kurzstreckenauto. Wenn man dann eine längere Strecke zu bewältigen hat, kann man sich doch ein ausgewachsenes Auto ausleihen. Da kann man dann auch seine Familie mitnehmen, was auch beim Kurzstreckenbetrieb nicht möglich sein wird.

Schon allein, weil er nicht als Familienauto taugt, wird er nicht die Lösung für die Ablösung der Verbrennerautos sein.

Also als Einkaufskörbchen reicht die Reichweite eines reinen Akku-gestützem E-Mobils vollkommen aus. Auch wenn man im Vorort wohnt und täglich zur Arbeit in die Stadt fahren muß, reicht ein reiner E-Smart vollkommen aus. Wenn dann eine Familienkutsche benötigt wird, dann hat der Smart eh verloren und zwar unabhängig von der Reichweite.


21.08.2018 08:46    |    flex-didi

Woher willst du das wissen (?!) - die Fortschritte beim Wasserstoff wurden ja sukzessiv auch optisch-gerne mit immer kleineren Fahrzeugen plakativ dargestellt: MB100, Vito, B-Klasse,...

 

Und am seriemodell von Toyota sieht man wohl ziemlich offensichtlich, wo das Design sich der Funktion unterzuordnen hat !

 

PS: Wie ist es eigentlich um die (Größe/Notwendigkeit) einer Pufferbatterie bestellt ?!


21.08.2018 11:30    |    BurkhardR

Die spezifische Energiedichte von flüssigem Wasserstoff ist 1/3 der von klassischem Benzin, und gasförmig lässt Wasserstoff sich auch nicht mehr verdichten. Daran kann man nichts ändern. Und das ein Tank mit 700 atm Druck, der einem Crash standhält, schwer ist und Platz braucht, auch nicht. Wasserstoff ist zwar leicht, jedoch voluminös, ideal also für Flugzeuge, LKWs und Busse, auch große SUVs, jedoch nicht für Wagen kleiner als ein Golf. Sieht man jedoch, wie schnell sich die Batterietechnologie entwickelt, meinen viele Hersteller, dass der Zug für Wasserstoff - PKWs bereits abgefahren ist - die Energiekosten für ein BEV mit hoch versteuertem Strom sind etwa ein Drittel derer mit unversteuertem Wasserstoff.

 

Und ließe sich Wasserstoff wirklich wirtschaftlich mittels Windenergie herstellen, wäre für die großtechnische Herstellung nicht mehr Dampfreformierung von Kohlenwasserstoffen das Standardverfahren :).


21.08.2018 12:10    |    BurkhardR

Die Zellen für den Smart werden dann wohl von SK Innovation kommen, und wie bisher die doppelte Kapazität der PHEV-Batterien haben, das wären dann ca. 26 KWh in der nächsten Generation.


21.08.2018 16:30    |    jennss

Zitat:

das wären dann ca. 26 KWh in der nächsten Generation.

Das wäre schon ganz ordentlich, wenn auch noch weit von der Universalität eines Benziners oder E-Autos mit Rex entfernt :).

 

Es wird ja gerne argumentiert, dass der Smart als Stadtauto nicht viel Reichweite braucht, aber ich sehe da trotzdem eine Zielgruppe, die den Smart nicht als Zweitwagen nutzt und gerne auf die Reichweitengrenze verzichten würde.

j.


21.08.2018 17:02    |    sestiphatis

Diese Diskussion haben doch die Fakten vorher überflüssig gemacht. Der Modellfahrplan ist beschlossen und verkündet. Ende 2019 kommt eine MOPF für die Elektrosmarts inklusive leichter Reichweitenerhöhung auf 200km. Die Benziner laufen ohne MOPF noch einige Monate weiter bis die Kontingente aufgebraucht sind. Extender gibt es keinen und wird es nicht geben. Ob der Smart 453 bis Ende 2022 oder gar bis 2024 hergestellt wird, entscheidet die Nachfrage.

 

Preislich ist man aktuell mit den 159€ ohne Anzahlung bei 48/10 im Zweitwagenmarkt perfekt aufgestellt. Mehr Elektroauto zum kleinen Preis als den Forfour gibt es nicht. Und das Cabriolet als Fortwo hat gar keine Mitbewerber.


21.08.2018 17:53    |    jennss

Das ist schon jetzt alles verkündet worden? Dann habe ich was verpasst. Wo steht das? Habe jetzt keine so konkreten Infos gefunden.

j.


21.08.2018 19:40    |    sestiphatis

Da musst du den Insiderblog Mercedes Passion lesen. Die Jungs sind bestens informiert.


22.08.2018 02:00    |    Faltenbalg64

"und gasförmig lässt Wasserstoff sich auch nicht mehr verdichten." Aus welchem Yps Heft hast Du diese Weisheit aufgeschnappt? Erklär doch mal bitte in 2-3 Sätzen, wieso man Gas, Wasserstoff ist ein Gas, nicht verdichten könne?

Die Tanks sind dank moderner Materialien nicht mehr so schwer wie eine Gasflasche aus den 30ern des letzten Jahrhunderts.

Die Gewinnung von Wasserstoff aus der Energie von Windrädern, die in und an der Nordsee stehen, wird so lange nicht in Angriff genommen, solange die Betreiber der Windräder ihre Anlagen teuer von uns Nutzern der Elektroenergie bezahlt werden. Die Windanlagen müssen nämlich gar keinen Strom liefern, noch nicht einmal aufgestellt werden, so lange nur die Umsetzeranlage steht. Denn dann werden den Anlagenbetreibern der Strom bezahlt, der von ihnen hypothetisch geliefert werden könnten. Dies hat man so organisiert, weil die Verteilerleitungen die den Strom aus dem Norden und den anderen Windkraftanlagen in der ganzen Republik verteilen sollen, besonders in die Industriezentren im Süden der Republik, noch nicht existieren. Also so lange die keinen Strom liefern müssen und dafür auch noch bezahlt werden, haben diese auch keinen Anlass den Strom zu produzieren und zu speichern.

Alles in Allem ist unsere Energiepolitik ein großer Haufen Betrug an denen die die ganze Schweinerei bezahlen müssen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.


22.08.2018 11:33    |    jennss

@sestiphatis

 

Zitat:

Da musst du den Insiderblog Mercedes Passion lesen. Die Jungs sind bestens informiert.

Habe den richtigen Artikel noch nicht gefunden unter https://blog.mercedes-benz-passion.com/?s=roadmap+smart

 

Falls du ihn da hast, wäre cool. ich kann mir nicht vorstellen, dass so konkrete Infos für Ende 2019 schon jetzt offiziell bzw. mehr als Spekulation sind.

j.


22.08.2018 12:04    |    sestiphatis

Ja, ich weiß, suchfreundlich ist das Ganze nicht, zumal die entscheidenden Infos von den beiden Jungs oft in den Kommentaren stehen, wie auch hier von Markus Jordan: https://...mercedes-benz-passion.com/.../


22.08.2018 12:28    |    jennss

Danke. Da steht aber auch nur "vermutlich 200 km" in den Kommentaren. Das ist danach noch nicht fix. Und dass es kein Rex wird, ist da auch noch nicht klar. Hm...

Also ich würde den Rex immer noch gut finden. Da braucht man sich um die Reichweite einfach keine Sorgen mehr zu machen. Da könnte der Akku auch noch kleiner werden. Selbst der Ampera mit nur ca. 80 km E-Reichweite und großem Benziner braucht im Schnitt weniger als 2 Liter/100 km:

https://www.spritmonitor.de/.../1258-Ampera.html?...

j.


22.08.2018 17:42    |    sestiphatis

Geh davon aus, dass stimmt, was die da schreiben.


22.08.2018 18:05    |    flex-didi

Naja,

 

zu den 2l/100 km gehören aber auch...

 

..kWh/100 km !

 

- jährliche Inspektion eines Verbrennungsmotor mit allem was dazu gehört

- Ölwechsel

- ....


22.08.2018 19:21    |    jennss

Klar gehören die kWh dazu. Es zeigt, dass der Benziner nicht oft im Einsatz ist, trotz des kleinen Akkus beim Ampera 1. und dennoch hat man ein Auto, das nicht einschränkt ist in seiner Nutzbarkeit. Der Ampera 1 ist zu 3/4 E-Auto und zu 1/4 Benziner. Wenn man sich nicht noch ein zusätzliches Auto mit Benziner kaufen will, sehe ich den Range Extender als gute Lösung.

j.


22.08.2018 20:00    |    flex-didi

ja - die philosophie dazu. der alltag lässt sich mit der angedachten e-reichweite zumeist abdecken.

für alles weitere und ohne panik geht es mit REX weiter.

Um so besser als bei der nochmals anderen Auslegung vom i3 REX.

Man beachte unter selbem Chef-Ingenieur (der von OPEL zu BMW wechselte ;)

 

Dennoch, beim SMART halte ich einen REX für obsolet in seiner Machart. Die Verbrenner gehören da komplett raus.

Der E-Antrieb das einzig "wahre" dafür - einmal gefahren, wollte ich nach der Probefahrt noch nie so ungern den Autoschlüssel zurückgeben ;)


22.08.2018 21:04    |    jennss

Beim i3 hätte man zumindest optional einen 20 l.-Tank anbieten sollen, sowie das Aufladen des leeren Akkus möglich machen sollen. Dann wäre das Auto noch universeller, aber auch so geht es schon. Beim i3 ist der Schwerpunkt noch mehr auf Elektro (ca. 0,7 l. Schnitt/100 km) und ich finde den kleineren Benziner vollkommen ausreichend. Der i3 ist sportlicher. Leider hat der Ampera zu teuer angefangen. Man schaut ja auch immer auf das Verhältnis von Preis und Leistung. Der Ampera hatte nur 150 PS - für über 40000 € Startpreis (zu Beginn) zu viel. Die Preissenkung kam zu spät. Ansonsten fand ich den Ampera 1 auch super.

 

Beim Smart kann man noch mehr über den Rex streiten, weil es ja ein Kurzstreckenauto ist (aber nicht zwangsläufig konzeptionell nur dafür gebraucht werden kann). Aber genau da passen mehr kWh kaum rein. Insofern finde ich einen Rex im Smart durchaus gut, also als zusätzliches Angebot, neben dem reinen E-Auto.

j.


22.08.2018 21:37    |    Faltenbalg64

sestiphatis

 

"Geh davon aus, dass stimmt, was die da schreiben."

Du glaubst sicher noch an den Weihnachtsmann und das der Klapperstorch die kleinen Kinder bringt?

Vor allem was irgendwelche selbsternnante "Fachleute" in irgendeinem Kommentar schreiben ist die absolute Wahrheit und die Erde ist eine Scheibe.

Entschuldige bitte, aber wenn Du das ernst meinst, dann bist Du sehr, sehr, sehr naiv!

Glaube ruhig weiter, wenn Menschen an etwas glauben, dann leben sie ruhiger.


22.08.2018 22:19    |    flex-didi

Beim kompakten i3 sieht man aber bereits die misere wenn ein REX im konzept mit berücksichtig ist.

egal ob später bestellt/verbaut oder nicht. der platz dafür bleibt ausgespart.

 

der kofferraum entsprechend bescheiden !

 

ein smart ohne/mit REX, das müsste demnach wohl ähnliche auswirkungen haben...!


22.08.2018 23:19    |    jennss

Das geht vielleicht auch schlauer. Bei Goingelectric hat einer einen Glasfaserkasten gebaut, um den leeren Platz vom Rex nutzen zu können. Der i3 hat 260 l., mit dem Kasten hat er etwa 30 L. mehr. Den Link habe ich schon im Startartikel gepostet.

j.

 

PS: Hier hat einer was zum Rex geschrieben: https://www.goingelectric.de/.../...ex-ja-oder-nein-t34112-20.html?...


23.08.2018 07:07    |    sestiphatis

@big-little: Du darfst gerne ein paar andere Beiträge von mir lesen, dann kannst du dir ein Bild machen, ob ich ne Ahnung habe oder nicht. Geh davon aus, dass ich in meinem Leben sehr viel richtig gemacht habe. Das ist kein Glück, man muss die richtigen Leute mit den Informationen kennen. Den Blog konkret lese ich seit Jahren und weiß, dass die Jungs sehr gute Werkskontakte haben. Solche Sachen, die ja einen Produktionsvorlauf haben, sind ihnen idR sehr gut bekannt. Wenn es nicht so sicher ist, sagen sie das auch. „Gerüchte wollen wissen, dass...“, „Man hört...“.


23.08.2018 19:26    |    wyzi318iE46Limo

Ganz ehrlich, die Akkugröße des jetzigen Smarts ist vollkommen ok. Für was braucht man mehr? Will man damit nach Italien Urlaub machen? Wohl nicht...

Was Sinn machen würde, wären für den ForFour vielleicht zwei oder drei Optionen für die Akkugröße.

d.h. für 16000€ 18kWh

für 19500€ 25kWh

für 22000€ 30kWh

so könnte man gezielt sich den Akku bestellen, den man auch braucht. Denn hier muss man einfach umdenken, für was will ich täglich für meine 50km einen riesen Akku schleppen, der 200km schafft. Der ist schwerer, der ist teuerer und es dauert länger den Akku zu laden. Also bitte nicht an Dinos denken und das gleiche von Elektroauto fordern...


23.08.2018 21:20    |    flex-didi

@jennss : oh ! von sowas hab ich noch nicht gehört - ist der Glasfaserkasten irgendwo mal ersichtlich, bzw. wie kommt man da dran ?!?


23.08.2018 21:58    |    Trackback

Kommentiert auf: Smart 3:

 

SMART elektric drive - Zukunft. Was kommt?

 

[...] E-Auto, da ein Rex bei z.B. 100.000 km nur ca. 10.000 km mitläuft und das dann auch kaum in der Innenstadt.

Dazu habe ich in meinem Blog mal eine Umfrage gestellt:

https://www.motor-talk.de/.../...o-smart-rex-akkugroesse-t6422748.html

j.

[...]

 

Artikel lesen ...


23.08.2018 22:33    |    jennss

Zitat:

Was Sinn machen würde, wären für den ForFour vielleicht zwei oder drei Optionen für die Akkugröße.

d.h. für 16000€ 18kWh

für 19500€ 25kWh

für 22000€ 30kWh

so könnte man gezielt sich den Akku bestellen, den man auch braucht. Denn hier muss man einfach umdenken, für was will ich täglich für meine 50km einen riesen Akku schleppen, der 200km schafft. Der ist schwerer, der ist teuerer und es dauert länger den Akku zu laden.

Oder halt 18 kWh plus Rex. Mit Rex tun es eigentlich auch 12 kWh. 30 kWh gehen wohl nicht in den ForTwo, aber vielleicht in den ForFour… als Zweisitzer ;). Da sieht man den Akku im eGolf (ca. 35 kWh brutto):

https://www.electrive.net/.../

 

Zitat:

oh ! von sowas hab ich noch nicht gehört - ist der Glasfaserkasten irgendwo mal ersichtlich, bzw. wie kommt man da dran ?!?

Siehe Link im Startposting. Oder besser hier:

https://drive.google.com/file/d/16Ocdp_rrkY3h_pmNonxGhPGbmQBRBKyA/view

Da wird auch deutlich, wie klein der Rex sein muss.

j.


Deine Antwort auf "Nächster Elektro-Smart: Rex? Akkugröße?"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.02.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

jennss jennss


 

Besucher

  • anonym
  • jennss
  • Brot-Herr
  • Delta 47
  • Harig58
  • Bistr-O-Mathik
  • Schwarzwald4motion
  • Kema74
  • yaabbaa
  • pcAndre

Archiv